Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug (Reiseberichte)

Provodnik, Sonntag, 19.01.2014, 23:15 (vor 4483 Tagen)

...auf dem Weg nach Granada bin ich kürzlich mit dem Nizza-Zug der RZD von Wien Hütteldorf bis Nice-Ville gefahren. Von Nizza ging es dann über Avignon, Barcelona nach Granada, wo ich eine Cousine von mir besuchte. Bis Avignon fuhr noch ein Freund aus der Schweiz mit, der wollte sich den Nizza-Zug natürlich auch nicht entgehen lassen.
Nach dem Treffen am Wiener Westbahnhof ging es mit der Elektritschka zum Vorortbahnhof Wien Hütteldorf, wo der 1x wöchentlich verkehrende RZD-Zug Moskva Belorusskaja - Nice-Ville seit Fahrplanwechsel seinen einzigen Verkehrshalt in Wien hat.

Nachstehend ein paar Eindrücke von der Fahrt:

RZD Onlineticket:
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Für Schlafwagenfreunde noch ein nettes Detail am Fahrkartenschalter in Hütteldorf:
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Wien Hütteldorf, Bahnsteig 3 - Zug kam ca 10min zu früh an:
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In Wien Hütteldorf steigen auch zahlreiche Fahrgäste aus; und ausser uns noch zwei Russinnen ein.


Abteil:
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Erster Tagesordnungspunkt nach der Abfahrt war der Besuch des WARS-Speisewagens zwecks Mittagessen. Der Wagen ist weihnachtlich geschmückt, das Personal parliert russisch (englisch geht aber wohl auch) und die Speisekarte ist nicht die von WARS-Speisewagen gewohnte.
Während der Zug im Wienerwaldtunnel auf 200 beschleunigt, wird die russisch-/englischsprachige Karte inspiziert. Sowohl der Umfang als auch das Preisniveau liegen angepasst an die Zielgruppe deutlich über dem WARS-Standard. Aber egal, nach dem ersten Schock beschliessen wir, dass heute ordentlich auf den Putz gehauen wird. Man macht das ja nicht jedes Wochenende...

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Zum Mittagessen gibt es "kurinaja grudka po-franzuski":
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Es ist irgendwie schon eine eigenartige Atmosphäre, der Zug ist eine richtige rollende russische Exklave in Mitteleuropa. Der Speisewagen wird mit Popmusik beschallt, die Fahrgäste tragen - wie es sich gehört - meist "Tapochki" und Jogginganzug. Sehr schön!
Natürlich fährt nicht jeder Russe an die Cote d'Azur, aber zumindest in den gewöhnlichen Schlafwagen macht das Publikum einen ganz normalen Eindruck. Auch Familien mit Kindern und Grossmüttern sind da dabei.
Der Zug besteht auf unserer Fahrt übrigens aus 8 normalen WL (davon nur einer mit Abteilen in 3er-Belegung, alle anderen als Double oder ggf Single), einem WR und 3 Luxusschlafwagen (mit je 4 grossen 2er-Abteilen mit eigenem Badezimmer). Auf der Hinfahrt ist der Zug nicht wirklich voll, aber auf der Rückfahrt war er an jenem Wochenende so gut wie ausgebucht (jedenfalls dann ab Wien, ab dort waren ca 30-40 zusteigende Fahrgäste gebucht, deren Plätze natürlich von Nizza bis Wien buchbar sind).

In Österreich hat der Zug nur in Wien Hütteldorf und Innsbruck Verkehrshalte; er fährt via Zell am See und hat unterwegs einige fahrplanmässige Betriebshalte. Die Fahrzeit ist sehr entspannt. Bis zur Vorbeifahrt an Salzburg (via Schleife direkt nach Gnigl, ohne Stürzen am Hbf) halten wir den Fahrplan sehr genau ein (es reicht dazu aber meist Vmax 160 auch auf den Schnellfahrabschnitten), ab dort kam es dann zu deutlichen Verfrühungen, da die geplanten Betriebshalte nicht stattfanden.

Irgendwo im Pinzgau beschliessen wir dann, dass es Zeit fürs Abendessen ist. Jetzt wird dann das volle Programm bestellt. Als Vorspeise gab es Bruscetta bzw die Hummersuppe, danach teilten wir uns eine Portion Wareniki und als Höhepunkt musste natürlich ein Känguruhsteak her. Es gab aber nur mehr ein "stejk iz kenguru", sodass wir uns je ein solches und ein "stejk 'kaen'" teilten. Beide - wie auch alles andere - haben vorzüglich geschmeckt und wurden natürlich frisch in der Küche zubereitet.
Und als Nachspeise gab es natürlich die auch aus dem normale WARS-WR bekannte Schokotorte.
Reichlich dekadent war das Mahl, aber was solls! Und immerhin haben wir ja auf die Froschschenkel und die Flasche Champagner um 120 EUR verzichtet...


Bruscetta:
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Wareniki:
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stejk iz kenguru:
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stejk 'kaen':
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Schokotorte:
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Während wir schlemmen, zieht draussen Bahnhof um Bahnhof vorbei, ohne dass der Zug Anstalten macht die Betriebshalte einzuhalten. So sind wir dann schon um 20h30 in Wörgl, wo es einen kurzen Aufenthalt gibt, bevor wir via Neubaustrecke das Inntal der Länge nach unterqueren und dann mit -56 in Innsbruck ankommen...
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In Innsbruck stehen wir nun ca 1,5 Stunden:
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Bitte die Fahrzeugpapiere vorweisen - Einblick in das Dienstabteil des ÖBB-ZUBs:
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DB meets RZD:
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Ab Innsbruck brachte uns dann eine 1216er rauf auf den Brenner:
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Da hat wohl eine Provdniza einen Verehrer:
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In Innsbruck haben wir noch die Provodnizas eines der Luxuswagen dazu bewegen können uns eine "Vor-Ort-Anleitung" eines unbelegten Luxusabteiles zu ermöglichen:
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Jeder dieser Wagen hat eine Bar, die sah aber zumindest zu dieser Tageszeit eher verwaist aus:
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Pünktlich erfolgte dann die Abfahrt in Innsbruck. Am Brenner ist dann Zeit für die Nachtruhe, wir bekommen aber noch mit, dass sich die Abfahrt um 30min verzögert.

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

Provodnik, Sonntag, 19.01.2014, 23:15 (vor 4483 Tagen) @ Provodnik

Die Nachruhe war nicht ganz optimal, und zwar aus folgenden Gründen:
- wie in Russland üblich ist der Zug überheizt. Warum scheint dort jeder Provodnik zu glauben, dass 25 Grad und mehr die ideale Schlaftemperatur ist? Bei einem nächtlichen WC-Besuch bin ich dann zufällig im Dienstabteil an einem Schalter angekommen, ab dann ging es besser... :-)
- weder in Brest noch in Warschau (wo der WR eingereiht wird) weiss man anscheinend, wie man Wagen richtig kuppelt, die Kupplungen haben extrem viel Spiel und es ruckelt ordentlich. Beim rasanten italienischen Fahrstil fürchte ich manchmal, dass es den Zug gleich zerreisst...

Wie auch immer. Trenitalia hat über Nacht die Verspätung ordentlich ausgebaut, sodass wir am nächsten Morgen wir dann mit ca +65 der italienischen Riviera entlang fahren.

Ich kaufe eine 'r':
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Gefrühstückt wird natürlich auch bei WARS:
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Bei der Ankunft am Grenzbahnhof Ventimiglia rechnen wir uns eigentlich Chancen auf Reduktion der Verspätung aus, was der Erreichung des gebuchten TGV um 10h57 (67' nach Planankunft des Zuges aus Moskau) in Nizza dienlich wäre:
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Bei der Ankunft war die Abfahrtsverspätung noch mit +45 angekündigt, nun sind es +50 - aber auch daraus wird nichts:
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Der Lokwechsel:
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Alles geht sehr gemütlich vor sich, da ist wohl eher nix mit Verspätung aufholen.
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Fast das gesamte russische Zugspersonal ist übrigens ausgeschwärmt um einen Supermarkt in Bahnhofsnähe leerzukaufen. Währenddessen inspiziert die strenge SNCF-Zugchefin den Zug, v.a. die Türen haben es ihr angetan. Extra für vorschriftsliebende Zugchefs und Wagenmeister in Resteuropa hat die RZD für die in der Regel deaktivierten Türen am jeweils dienstabteilfernen Wagenende "Türstörungs"-Zettel angefertigt, die sind auch an den meisten betroffenen Türen angebracht. Denn wenn die Tür dort nicht auf Knopfdruck auf- oder zugeht und kein solcher Zettel an der Tür hängt, dann wird schonmal mit Wagenausreihung gedroht...
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Die Russen kommen zurück von ihrer Einkaufstour:
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Der SNCF-Fahrdienstleiter tritt in Aktion und irgendwann setzt sich der Zug dann in Bewegung - mit ca 70min Verspätung.
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Fahrt entlang der Cote d'Azur:
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Zwischenhalt in Monaco Monte-Carlo:
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Weiter geht es:
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Ankunft Nice-Ville:
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Da an den Anschluss eh nicht mehr zu denken ist, haben wir noch Zeit für ein paar Fotos des schönen RZD-Zuges:
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Das war's von der Fahrt im RZD-Zug nach Nizza. Kann durchaus zur Nachahmung emfohlen werden, und eigentlich könnten RZD/WARS auch reine Gourmetfahrten im WR von Wien nach Innsbruck anbieten ;-)

Zu knapp geplante Reiseketten, die Anschlussversäumnisse nicht verzeihen, sollte man aber ab Nizza eher nicht einplanen. Zum Glück fährt der Nachtzug Barcelona - Granada nicht an Samstagen, denn wenn ich geplant hätte, den am selben Tag in Barcelona zu erreichen, dann hätte ich ein gröberes Problem gehabt.
So mussten wir nur eine neue TGV-Reservierung kaufen und die eigentlich geplante Fahrt mit dem Nahverkehr entlang der nicht elektrifizierten Küstenstrecke westlich von Marseille fiel tageslichtbedingt aus. Wir sind dann gleich auf direktem Weg nach Avignon gefahren.
Alles halb so schlimm, eine Woche später wären wir wohl in Italien gestrandet und hätten uns dann anschauen können, wie gut Trenitalia die Organisation eines Schienenersatzverkehres für den RZD-Zug hinbekommt: http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/intercity-in-italien-entgleist-und-fast-ins-meer-ges...


Provodnik

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

Christian_S, Sonntag, 19.01.2014, 23:44 (vor 4483 Tagen) @ Provodnik

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Bericht, da bekommt man gleich Lust auf den warmen Süden :-)

- weder in Brest noch in Warschau (wo der WR eingereiht wird) weiss man anscheinend, wie man Wagen richtig kuppelt, die Kupplungen haben extrem viel Spiel und es ruckelt ordentlich. Beim rasanten italienischen Fahrstil fürchte ich manchmal, dass es den Zug gleich zerreisst...

Das hat nichts mit den Qualitäten der Kuppler in Brest oder Warschau zu tun, sondern liegt an den Weichen russischen Puffern. Diese sind im Vergleich zu den Puffern westeuropäischer Eisenbahngesellschaften deutlich weicher eingestellt, was jenen Ruck-Effekt erzeugt. Ich bin im Sommer vergangenen Jahres mehrfach den EN 453 gefahren, welcher ja auch aus RZD-Schlafwagen und einem PKP-Speisewagen gebildet ist. Man kann (Tfz BR 120) bremsen wie man will, der Zug ruckt immer, egal ob man nur elektrisch oder kombiniert bremst.

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

JW, Sonntag, 19.01.2014, 23:47 (vor 4483 Tagen) @ Christian_S

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Bericht, da bekommt man gleich Lust auf den warmen Süden :-)

- weder in Brest noch in Warschau (wo der WR eingereiht wird) weiss man anscheinend, wie man Wagen richtig kuppelt, die Kupplungen haben extrem viel Spiel und es ruckelt ordentlich. Beim rasanten italienischen Fahrstil fürchte ich manchmal, dass es den Zug gleich zerreisst...


Das hat nichts mit den Qualitäten der Kuppler in Brest oder Warschau zu tun, sondern liegt an den Weichen russischen Puffern. Diese sind im Vergleich zu den Puffern westeuropäischer Eisenbahngesellschaften deutlich weicher eingestellt, was jenen Ruck-Effekt erzeugt. Ich bin im Sommer vergangenen Jahres mehrfach den EN 453 gefahren, welcher ja auch aus RZD-Schlafwagen und einem PKP-Speisewagen gebildet ist. Man kann (Tfz BR 120) bremsen wie man will, der Zug ruckt immer, egal ob man nur elektrisch oder kombiniert bremst.

Hallo,

welche Kupplungen haben denn die Wagen? Schraubenkupplung oder SA-3?

Gruß Jörg

SA-3

EC 178, Montag, 20.01.2014, 05:59 (vor 4483 Tagen) @ JW

Hallo,

welche Kupplungen haben denn die Wagen? Schraubenkupplung oder SA-3?

Gruß Jörg

Hallo,

die haben SA-3, mit Ausnahme des PKP-Speisewagens und den benachbarten Wagenenden der RZD-Wagen und dem ersten/letzten Wagen zwecks kuppeln der Triebfahrzeuge.

EC 178

SA-3

Steffen, Montag, 20.01.2014, 15:38 (vor 4482 Tagen) @ EC 178

die haben SA-3, mit Ausnahme des PKP-Speisewagens und den benachbarten Wagenenden der RZD-Wagen und dem ersten/letzten Wagen zwecks kuppeln der Triebfahrzeuge.

Sind denn manche RDZ-Wagen mit unterschiedlichen Kupplungen ausgestatten (am einen Ende Schraubenkupplung, am anderen Ende SA-3)? Oder kuppelt die SA-3 direkt mit Schraubenkupplungen?

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SA-3

Provodnik, Montag, 20.01.2014, 20:01 (vor 4482 Tagen) @ EC 178

Hallo,

welche Kupplungen haben denn die Wagen? Schraubenkupplung oder SA-3?

Gruß Jörg


Hallo,

die haben SA-3, mit Ausnahme des PKP-Speisewagens und den benachbarten Wagenenden der RZD-Wagen und dem ersten/letzten Wagen zwecks kuppeln der Triebfahrzeuge.

EC 178


Ach, wird da wirklich in Brest nicht bei allen Wagen die Kupplung getauscht?

Dass es früher mal Züge aus Russland gegben hat, wo zwischen den Wagen die SA-3-Kupplung verblieb, wusste ich; dass das heute auch bei manchen Zügen so gehandhabt wird, ist mir aber neu.


Provodnik

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

moonglum, Hagen, Montag, 20.01.2014, 11:19 (vor 4482 Tagen) @ Provodnik

Große Klasse, vielen Dank für den tollen Bericht!

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Vielen Dank!

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Montag, 20.01.2014, 13:30 (vor 4482 Tagen) @ Provodnik

Moin,

sehr interesant, was es alles so gibt. Der Speisewagen sieht gut aus, das Essen auch. Besonders gefallen mir die Klappsitze; da hat man zumindest theoretisch gute Chancen, die Tischdecke beim Aufstehen bzw. Hinsetzen nicht mitzunehmen.

Eine schöne Fahrt hast Du/habt Ihr da gemacht. Muss auch mal wieder südwärts, wenn wohl auch nicht bis nach Italien.

Freundliche Grüße,

Dirk

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

rudolfmgath, Heidelberg, Sonntag, 19.01.2014, 23:26 (vor 4483 Tagen) @ Provodnik

Topp, das mache ich doch in 2 KW auch.

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

RadExpress, Montag, 20.01.2014, 19:23 (vor 4482 Tagen) @ rudolfmgath

Guten Abend.

Wo kann man die Fahrt buchen. Habe es in Wien Meidling versucht, die sagten das es für diesen Zug keine Tickets gibt?

Danke und schönen Abend

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

Florian, Dienstag, 21.01.2014, 01:11 (vor 4482 Tagen) @ RadExpress

Der Zug ist selbstverständlich auch bei der ÖBB in Wien Hütteldorf buchbar.

Der Verkäufer muss die Zugnummer Manuell eingeben. Lasse die Buchung der Zugnummer 17 ausprobieren. Wenn das nicht klappt Zugnummer 13017. Zusätzlich muss der Tarifcode 72 eingegeben werden.

Viel Erfolg beim Buchen
Florian

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

fox83, Dienstag, 21.01.2014, 07:24 (vor 4481 Tagen) @ RadExpress
bearbeitet von fox83, Dienstag, 21.01.2014, 07:25

Habe es in Wien Meidling versucht, die sagten das es für diesen Zug keine Tickets gibt?

Für "kompliziertere" Buchung scheint mir Wien Meidling auch personell überfordert. Die wollten mir neulich für eine internationale Fahrt nach Budapest ein ungarisches Inlandsticket ab Hegyeshalom buchen, weil ich eine ÖC besitze (=illegal, da die MAV da etwas komisch ist). Die CNL Prag - Amsterdam wolltens mir auch nicht buchen, aber das geht zum Glück mittlerweile auch online.
Einmal wollt ich eine 4er Sitzgruppe für uns reservieren, und wir bekamen 4 Sitze irgendwo im Wagon verstreut..

Da hab ich selbst in Wien Mitte (für die Ortsunkundigen: mini "Bahnhof" mit großem Einkaufszentrum) kompetentere Beratung genossen.. um Meidling würd ich einen großen Bogen machen.

Wien - Nizza: Eine kulinarisch hochwertige Reise im RZD-Zug

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 21.01.2014, 20:12 (vor 4481 Tagen) @ fox83

Für "kompliziertere" Buchung scheint mir Wien Meidling auch personell überfordert. Die wollten mir neulich für eine internationale Fahrt nach Budapest ein ungarisches Inlandsticket ab Hegyeshalom buchen, weil ich eine ÖC besitze (=illegal, da die MAV da etwas komisch ist).

Ein bei den ÖBB ausgestellter Fahrschein von Hegyeshalom nach Budapest ist ein Fahrschein nach internationalem Tarif und wird von der MAV anerkannt - für die Einnahmensicherung zwischen Heg(Grenze) und Heg(Bf) ist das Zugpersonal der ÖBB zuständig.

Die MAV zickt bei Fahrscheinen nach Binnentarif.

--
Weg mit dem 4744!

OT: Internationale Fk vs. Binnen-Fk AUT- HU

michael_seelze, Dienstag, 21.01.2014, 20:24 (vor 4481 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von michael_seelze, Dienstag, 21.01.2014, 20:25

Für "kompliziertere" Buchung scheint mir Wien Meidling auch personell überfordert. Die wollten mir neulich für eine internationale Fahrt nach Budapest ein ungarisches Inlandsticket ab Hegyeshalom buchen, weil ich eine ÖC besitze (=illegal, da die MAV da etwas komisch ist).


Ein bei den ÖBB ausgestellter Fahrschein von Hegyeshalom nach Budapest ist ein Fahrschein nach internationalem Tarif und wird von der MAV anerkannt - für die Einnahmensicherung zwischen Heg(Grenze) und Heg(Bf) ist das Zugpersonal der ÖBB zuständig.

Darf die ÖBB überhaupt Inlandsfahrscheine für Ungarn ausgeben? Ich denke, sie darf es nicht, wenn es sich um eine grenzüberschreitende Reise handelt. Korrekt wäre doch nur eine Fahrkarte Hegyeshalom(Gr)-Budapest auszugeben, oder?

Die MAV zickt bei Fahrscheinen nach Binnentarif.

Zicken könnnten sie ja eigentlich nicht, wenn "ür die Einnahmensicherung zwischen Heg(Grenze) und Heg(Bf) das Zugpersonal der ÖBB zuständig" ist.

OT: Internationale Fk vs. Binnen-Fk AUT- HU

RadExpress, Dienstag, 21.01.2014, 20:44 (vor 4481 Tagen) @ michael_seelze

Theoretisch ist für den Abschnitt Hegyeshalom Grenze -Hegyeshalom Bf die ÖBB zuständig. Ich hatte erst vor kurzen das Problem mit der MAV das demnächst vor Gericht geht. Habe eine ÖC, weder online noch am Automat noch die Zugbegleitet können Tickets für die Strecke Hegyeshalom Grenze-Hegyeshalom ausgeben so das die ÖBB generell die ÖC bis Hegyeshalom Bf anerkennt. Die MAV nimmt sich jedoch das Recht raus, Fahrgäste die kein Ticket ab Wien haben (letzter Halt vor der Grenze) , des Schwarzfahrens zu bezichtigen und verlangen 80€ Strafe an Ort und Stelle. Fahrkarten Hegyeshalom Grenze-Budapest werden von der MAV ebenfalls nicht in durchgehenden Zügen anerkannt. Die MAV verlangt ein Umsteigen in Hegyeshalom und weiterfährt in Nahverkehrszügen bzw. 2 Stunden warten auf den nächsten RJ. Es geht den Mitarbeitern nur um Gründe des abhockens von Ausländern zu suchen. Kundenservice gibt es bei der MAV anscheinend nicht .

LG aus Wien

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