Handelsblatt: Banken wehren sich gegen Bahn (Daten-Skandal) (Allgemeines Forum)

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Montag, 13.04.2009, 21:08 (vor 6267 Tagen)

Hallo,
die Sache nimmt kein Ende:
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Der Datenschutzskandal bei der Deutschen Bahn spitzt sich weiter zu: Nach Informationen des Handelsblatts wehren sich jetzt zwei deutsche Banken gegen die Ausspähung ihrer Kundenkonten durch die Bahn. Die Bahn soll sich die Daten illegal beschafft haben.
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Link zum Handelsblatt

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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Endlich, aber teilweise entsetzt...

GUM, Montag, 13.04.2009, 21:35 (vor 6267 Tagen) @ Holger_HAM

Hallo,
die Sache nimmt kein Ende:
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Der Datenschutzskandal bei der Deutschen Bahn spitzt sich weiter zu: Nach Informationen des Handelsblatts wehren sich jetzt zwei deutsche Banken gegen die Ausspähung ihrer Kundenkonten durch die Bahn. Die Bahn soll sich die Daten illegal beschafft haben.
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Link zum Handelsblatt

Vielen Dank für die teilweise gute, teilweise aber auch schlechte Nachricht. Endlich wehrt sich mal jemand gegen den um sich greifenden Schnüffelwahn in Deutschland.

Andererseits bin ich wirklich entsetzt, was alles läuft. Da glaube ich auch, dass einige User dieses Forums -im Nachhinein gesehen- volkommen zu Unrecht auf das Posting von M*n*to* reagiert haben.

Wann endlich kehrt die Bahn wieder zu einem ehrlichen, offenen Geschäftsmodell zurück ohne Mißtrauen und die Verpflichtung von Prominenten als Werbeikonen ? In den Zeiten wo es mittleres Management gab, hätte es so etwas weder gebraucht, noch wäre dies sinnvoll gewesen.

Dies ist die Konsequenz daraus, einen komplett realitätsfernen Bahnchef gehabt zu haben und auch durch die Verbr*t*ng des Kl*m*s der Angst. Die erfolgreichsten Unternehmen und Staaten arbeiten sowieso mit Vertrauen und mit Chancen für möglichst alle !

Teilweise off-topic:
Und noch ein ehrlicher H*nw**s am Rande. In München wird seit der zweiten Januar-Woche (ganz unabhängig von der Bahn) Sch*ubl*s Internetstaubsauger getestet. Akteneinsicht und Unterlassung ist beantragt, betroffen sind Tausende von Nutzern einer offiziell seit Februar genehmigten Aktion. Getestet wird aber wohl schon länger. Nur so als Sicherheitshinweis.

Entsetzte Grüße GUM

Privatdetekteien

bahn-user, Montag, 13.04.2009, 23:37 (vor 6267 Tagen) @ Holger_HAM

Aus dem Artikel:
"Nach Erkenntnis des Datenschutzbeauftragten Dix ermittelte die Kölner Detektei Argen für die Bahn über Jahre hinweg Ein- und Ausgänge auf mehreren Konten eines Mitarbeiters, den die Bahn der Korruption verdächtigte. Argen berichtete dabei an die Bahn auch über intime Daten wie Unterhaltszahlungen oder Arztrechnungen für Familienangehörige."

Klingt so, als ob die Detektei nur genau das gemacht hat, wofür Detekteien eben manchmal gerne bezahlt werden: Informationen beschaffen, an die der Auftraggeber selber nicht rankommt.

Diesen Zweig der Berufsausübung nennt man dann gerne beschönigend "rechtliche Grauzone", aber im Endeffekt weiss jeder, was da läuft bzw. laufen muss. Dafür zahlt man ja unter anderem - aber gleichzeitig will man natürlich niemals genau wissen, wie die Info-Beschaffung läuft.

Ich find den Widerspruch bei diesem "Beruf" immer skurril: Im Film werden andauernd massive Rechtsbrüche des Datenschutzes als was supertolles dargestellt ("Ein Fall für zwei", "Lenssen & Partner", "Detektiv Rockford", etc. etc. etc.), aber wehe, das reicht dann ins reale öffentliche Leben rein, dann ist die Empörung plötzlich gross.

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