STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw. (Aktueller Betrieb)
Johannes85, Freitag, 22.11.2013, 10:08 (vor 4519 Tagen)
Danke für eure Tipps (Frühstück)!
Gott sei Dank habe ich mein eigenes Frückstück am Bahnhof gekauft, da die Kaffeemaschine defekt ist, das Boardrestaurant heute nicht bedient wird und nur ein "stark eingeschräünktes Angebot" zur Verfügung steht!
Schade!
Johannes
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
markman, Freitag, 22.11.2013, 11:00 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
was ist denn los mit den Restaurants? Auf meine letzten Fahrten kam das sehr häufig vor, dass kein Wasser da ist.
Gruß,
Markman
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
Skater06, Freitag, 22.11.2013, 11:18 (vor 4519 Tagen) @ markman
Das tut mir nicht leid. Die Abhängigkeit vom Bistro ist ja enorm! Was für eine schreckliche Störung! Ich nehme immer was mit, vor allem um die teueren Preisen zu entgehen.
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
markman, Freitag, 22.11.2013, 11:39 (vor 4519 Tagen) @ Skater06
bearbeitet von markman, Freitag, 22.11.2013, 11:39
Das tut mir nicht leid. Die Abhängigkeit vom Bistro ist ja enorm! Was für eine schreckliche Störung! Ich nehme immer was mit, vor allem um die teueren Preisen zu entgehen.
na, dann kannst Du j auch zu Fuß gehen, um den teuren Fahrpreisen zu entgehen :-)
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Bordrestaurant - kein Kaffee usw.
Henrik, Freitag, 22.11.2013, 12:09 (vor 4519 Tagen) @ markman
Das tut mir nicht leid. Die Abhängigkeit vom Bistro ist ja enorm! Was für eine schreckliche Störung! Ich nehme immer was mit, vor allem um die teueren Preisen zu entgehen.
na, dann kannst Du ja auch zu Fuß gehen, um den teuren Fahrpreisen zu entgehen :-)
im Nahverkehr ist das ja auch sehr zu empfehlen.
im ICE-Verkehr hieße die Alternative dann MIV/Mfg/Bus/.. ;)
..und auch dort nimmt man die Getränke ja auch mit und tankt vorher schon.
ICE ist Luxus genauso wie der teure Kaffee im selbigen.
Teure Preise?
Torpedo, häufiger im Zug, Freitag, 22.11.2013, 14:32 (vor 4519 Tagen) @ Skater06
Das tut mir nicht leid. Die Abhängigkeit vom Bistro ist ja enorm! Was für eine schreckliche Störung! Ich nehme immer was mit, vor allem um die teueren Preisen zu entgehen.
Was sind eigentlich teuere Preise? Kosten diese Preise besonders viel Geld?
Ich kenne eigentlich nur hohe oder niedrige Preise - oder ebene billige oder teure Produkte...
Deutschlehrer?
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 22.11.2013, 14:46 (vor 4519 Tagen) @ Torpedo
bearbeitet von Sören Heise, Freitag, 22.11.2013, 14:46
Ach Gottchen, hast Du Probleme. Ein jeder wird wissen, was gemeint ist. Selbst falls Du einer sein solltest, den Deutschlehrer spielen mußt Du hier nicht.
Ohne Gruß
Sören
Deutschlehrer?
Torpedo, häufiger im Zug, Freitag, 22.11.2013, 14:52 (vor 4519 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Torpedo, Freitag, 22.11.2013, 14:55
Ach Gottchen, hast Du Probleme. Ein jeder wird wissen, was gemeint ist. Selbst falls Du einer sein solltest, den Deutschlehrer spielen mußt Du hier nicht.
Ohne Gruß
Sören
Vielen Dank für die Belehrungen - scheinbar scheinen meine Probleme groß genug, um darauf zu reagieren.
Zur eigentlichen Sache: Was der Ausgangsposter kritisiert ("teuere Preise"), ist m.E. in der Sache unpassend (manche Produkte haben im Bordrestaurant sogar sehr faire Preise) - und wenn man das dann noch im schlechten Deutsch inklusive orthografischem Fehler verpackt - dann wird es einfach unlesbar.
Mit Gruß
T.
Re:
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 22.11.2013, 15:05 (vor 4519 Tagen) @ Torpedo
Gern geschehen. Es ist in meinen Augen weder zielführend noch angebracht, hier im Forum auf Rechtschreibfehler einzugehen, soweit der Beitrag an und für sich lesbar und verständlich ist.
Den ortographischen Fehler (das schreibe ich bewußt so) habe ich erst beim zweiten Lesen nach Deinem Hinweis bemerkt. Damit ist diese Diskussion für mich beendet.
Viele Grüße
Sören
Teure Preise?
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Freitag, 22.11.2013, 22:02 (vor 4519 Tagen) @ Torpedo
Da jeder nunmehr wissen sollte, dass der User ein Problem damit hat, im Zug m.M.n. angemessene Preise zu zahlen, ist doch jeder Kommentar sinnlos.
Leider kann er/sie es eben auch nicht lassen, bei jedem Thread zum Thema Gastronomie seine Meinung zum besten zu geben, meist immer mit dem gleichen Text.
Fazit: Jeder (Amateur-)Koch weiß, das Gulasch vom Aldi/Lidl/Netto/ZDF/AOK zu guten 50% aus Wasser besteht und somit relativ zum Metzger völlig überteuert ist ;-) Relativ halt.
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
ICE 1 Mario, Samstag, 23.11.2013, 01:11 (vor 4519 Tagen) @ markman
was ist denn los mit den Restaurants? Auf meine letzten Fahrten kam das sehr häufig vor, dass kein Wasser da ist.
Berlin Hamburg schon fast normal und auch Richtung München viele Ausfälle.Die Kisten fahren zum teil Tagelang so durch die Lande.
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
Johannes85, Freitag, 22.11.2013, 13:19 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
bearbeitet von Johannes85, Freitag, 22.11.2013, 13:22
Ab Frankfurt gibt es wieder Kaffee - dort wird wieder Wasser (Kaffee) in Thermoskannen zugeführt!
Ferner ist die Spülmaschine defekt!
Es gab vor 2 Tagen über Nacht eine Überschwemmung im ICE690 - Wasser aus den Vorratsbehältern ausgelaufen ins ganze Boardrestaurant.
Reparatur?: Wurde wohl noch nichts gemacht!
Deshalb riecht es dort auch sehr!
Nun kommt Wasser nur in Kannen!
Kaffee wurde in München eingeladen dann aber bis kurz vor Augsburg verbraucht!
Nun wird in Frankfurt nachgefüllt!
!!!!!
atzkowski, Berlin, Freitag, 22.11.2013, 13:36 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
- kein Text -
! Kauf Dir dann bitte keinen Kaffee
GUM, Freitag, 22.11.2013, 13:53 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
Ab Frankfurt gibt es wieder Kaffee - dort wird wieder Wasser (Kaffee) in Thermoskannen zugeführt!
Ferner ist die Spülmaschine defekt!
Dann lautet meine Empfehlung: Kaufe Dir bitte keinen Kaffee. Übertrieben gesprochen handelt es sich wohl um die N-Liter-Kannen, in denen "früher" manchmal Kaffee auf Vorrat gekocht wurde. Also nicht jede Tasse einzeln aufgebrüht.
Und je nach Frische bzw. zurückliegender Zeit der Kaffeeherstellung schmeckt das ganze dann zwischen lauwarm und bitter.
Nun kommt Wasser nur in Kannen!
Kaffee wurde in München eingeladen dann aber bis kurz vor Augsburg verbraucht!
Nun wird in Frankfurt nachgefüllt!
Trotzdem gute Fahrt und bitte nicht zu enttäuscht sein!
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
! Kauf Dir dann bitte keinen Kaffee
markman, Freitag, 22.11.2013, 16:28 (vor 4519 Tagen) @ GUM
Ab Frankfurt gibt es wieder Kaffee - dort wird wieder Wasser (Kaffee) in Thermoskannen zugeführt!
Ferner ist die Spülmaschine defekt!
Dann lautet meine Empfehlung: Kaufe Dir bitte keinen Kaffee. Übertrieben gesprochen handelt es sich wohl um die N-Liter-Kannen, in denen "früher" manchmal Kaffee auf Vorrat gekocht wurde. Also nicht jede Tasse einzeln aufgebrüht.
IMHO wird doch der Kaffee aus den Kannen in die Tassen abgefüllt und "nur" der Cappu oder Latte aus der Maschine.
Die Kaffees meiner letzten Fahren kamen aller aus einer Kanne (ICE1)
Gruß,
Markman
! Kauf Dir dann bitte keinen Kaffee
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Freitag, 22.11.2013, 23:33 (vor 4519 Tagen) @ markman
bearbeitet von kimba2k, Freitag, 22.11.2013, 23:36
Je nachdem, die Maschinen glauben alles zu können ;-)
Bei zu erwartenden großen Massen an Käufern lässt man lieber den/die (keine Ahnung ob er/sie/es) Bonamat heißlaufen. Das war auch bis vor 10 Jahren DER Kaffee in D, bis irgendwer meinte, man könnte x tausend € teure Siebträger nachahmen und das in automatisch und billig.
!Sorry
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Freitag, 22.11.2013, 23:33 (vor 4519 Tagen) @ GUM
aber der Kaffee aus dem Bonamat (Markenname für eine größere Kaffee-Filter-Wasser-Einheit, die - sind absichtlich) kommt dem deutschen Filterkaffee (Filter, Pulver, heißes Wasser, Kanne) am nächsten.
Diese Vollautomaten möchte gern Italiener Plörre darfst Du gerne ganz alleine haben, weil die meisten Vollautomaten, und auch die WMF der DB, das einfach mit zu wenig Wasser und falschem Druck machen und versuchen, eine Siebträgermaschine nachzuahmen, nur in billig und schnell. Dann verkauft man den Dreck als Spezialität und schon säuft das jeder. Klasse.
Ups, Geschmäcker sind verschieden, wie wir gerade feststellen!
!Ist aber besser geworden der Kaffee
GUM, Montag, 25.11.2013, 09:34 (vor 4516 Tagen) @ kimba2k
bearbeitet von GUM, Montag, 25.11.2013, 09:35
Ja, Geschmäcker sind unterschiedlich.
Ich wollte mit meinem Beitrag auch nur höflich darauf hinweisen, dass die N-Liter Kannen bei geringem Andrang nicht mehr die volle Temperatur halten und die Kaffeequalität durch das lange Stehen leidet.
Nicht das jemand über den Kaffee enttäuscht wäre. Ansonsten schmeckt der Kaffee bei der Bahn ganz gut, besser als "früher".
Mir ist aber auch klar, dass es keine 19+ bar Espressomaschine ist.
Und dass man im Einkaufswert auch keine 1,20 Euro pro ausgeschenktem Kaffee als Wareneinsatz haben kann.
Kaffee vom anderen Ende der Welt
(Gab's vor einem Jahr mal als limitierte Auflage, heute nur noch als "Pulverkaffee" in Feinkostläden)
Grüße GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
ICE 690 hat kein "Boardrestaurant", höchstens...
Fallblattanzeige, Peine, Freitag, 22.11.2013, 14:09 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
ein Bordrestaurant. ;)
Nichts für Ungut
Viele Grüße
Tobias
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
testfahrer, Freitag, 22.11.2013, 15:56 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
Hallo,
man kann sich schon fragen, ob diese Störung des Bordrestaurants einen Eintrag hier wert ist.
Allerdings habe ich seit vielen Wochen den Eindruck, dass es vermehrt technische Störungen bei den ICE-Zügen gibt, die meist auch schwerwiegendere Auswirkungen haben (hohe Verspätungen, Zugausfälle), als Dein hier geschildertes Problem. Offensichtlich gibt es Engpässe in der Wartung. Oder hat es andere Gründe?
Bin ich zu empfindlich oder haben andere auch diese Erfahrungen gemacht?
Grüße vom Testfahrer
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
moonglum, Hagen, Freitag, 22.11.2013, 16:14 (vor 4519 Tagen) @ testfahrer
bearbeitet von moonglum, Freitag, 22.11.2013, 16:15
Das einzige Problem ist die:
Würden wir ALLE Meldungen betreff Restaurant-Ausfall, Teilausfall, Lieferungsausfall von Waren posten, die wir unterwegs erleben, dann würden sich gewaltige Threads auftun, da immer öfter Schäden und "Ist leider aus!"-Situationen auftauchen, gerade AUCH in den redesignten ICE2 Resturants und so fort.
Es ist völlig legitim das zu posten!
Ich finde es sinnvoll.
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 22.11.2013, 16:21 (vor 4519 Tagen) @ moonglum
Das einzige Problem ist die:
Würden wir ALLE Meldungen betreff Restaurant-Ausfall, Teilausfall, Lieferungsausfall von Waren posten, die wir unterwegs erleben, dann würden sich gewaltige Threads auftun, da immer öfter Schäden und "Ist leider aus!"-Situationen auftauchen, gerade AUCH in den redesignten ICE2 Resturants und so fort.
Es ist völlig legitim das zu posten!
Ich finde es sinnvoll.
Aber wozu soll das gut sein? Neulich war im EC 112 der Kaiserschmarrn aus. Ich denke nicht, dass irgendjemand deswegen nicht mit dem Zug gefahren wäre, wenn ich das gepostet hätte.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 22.11.2013, 16:59 (vor 4519 Tagen) @ 218 466-1
Aber wozu soll das gut sein? Neulich war im EC 112 der Kaiserschmarrn aus. Ich denke nicht, dass irgendjemand deswegen nicht mit dem Zug gefahren wäre, wenn ich das gepostet hätte.
Doch, ich.
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
moonglum, Hagen, Freitag, 22.11.2013, 18:31 (vor 4519 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von moonglum, Freitag, 22.11.2013, 18:34
Doch es ist gut!
Jede Info wäre gut, die größere Relevanz hat diesbezüglich.
Wir würden sehen, dass es - wie heute ein Gast im 103 Bistro so treffend sagte - immer problematischer wird. Restaurants und Bistros fehlen tagelang in Umläufen, dann fehlt dies und das, dann fahren Restaurantwagen tagelang defekt durch die Lande....
Wenn man bloss wüsste, wo diese Schrottmühlen wieder unterwegs sind an einem Tag X, bevor man z.B. abends selbst drin sitzt und nix zu futtern bzw. zu trinken bekommt....
Heute ist mir in Köln wieder so eine typische unsägliche Szene begegnet:
IC 2310 hat wie sooft keinerlei Restaurant/Bistro im Zug,
man richtet einen Behelfsverkauf im ersten Bvmz ein:
In diesem heute rappelvollen Zug, in den es proppenvoll in den Einstiegsbereichen ist, werden nun kistenweise Bier, Cola etc. gestapelt. Gedränge, Gestoße....
Und vor Allem: Kein Essen bis Westerland im Zug.
Wohin fahren denn noch ab und an besonders zahlungswillige Kunden?
Zürich: Shoppen
Wien: Shoppen
Sylt: Urlaub
Oberstdorf: Urlaub
Ich als DB Disponent würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass nach solchen Locations das beste Angebot unterwegs ist. Die SBB sorgt nahezu durchweg perfekt für entsprechenden Service nach Zürich. Die ICE-T Speisewagen nach/von Wien habe ich meist gut bestückt erleben dürfen. Die Rollbahn ist aber derzeit vollkommen unplanbar, und das seit vielen vielen Monaten. Wer aus dem EC 7 oder 9 ab Köln südwärts fahrend schaut, der sieht meist gleich mehrere IC gen Norden OHNE jegliches Bistro/Restaurant.
Köln-Berlin: Das ist wie Roulette: Entweder das Restaurant ist intakt oder defekt. Zum Glück kann man manchmal schnell die Zugeinheit wechseln und im anderen Zugteil tafeln.
Basel-Köln-Dortmund:
Die ICE3 Bistros sind in der Mehrzahl einigermaßen funktionsfähig, doch alle Nase lange ist das Essen schon "aus", und es kommt weiss der Herrgott warum, in Basel Bad kein Vorrat neu hinzu. Fragt man die Mitarbeiter, so heisst es:
"Wir hatten in Köln mittags nur 5 Salate, 3x Schweinebraten, 3x Spaghetti Bolognese bekommen. Ab Mannheim war das alles "aus". Tja, und nichts wurde nachbestellt für Basel Bad. Die Reisenden sitzen also ohne Abendessen bis Köln-Hagen-Dortmund-Bielefeld im Zug, und jeder erfahrene Servicemitarbeiter weiss, dass Geschäftsreisende am Abend gerne Vino und Essen aller Preisklassen ordern. Sowas geht meist auf Spesen.
Auch hier: Wie dumm muss man eigentlich sein, um nicht den Umsatz zu machen, der möglich wäre?
Für die Reisenden wäre wichtig zu wissen, WO WAS AUSFÄLLT und WIE ERSATZ zu bekommen ist. Beispielsweise könnte mir eine APP anzeigen:
ICE 102 hat nahezu keine Vorräte mehr.
Alternative: ICE 376 bis Mannheim.
Oder:
ICE 104 hat Defekt im Bistro.
Alternative; Vorderer Zugteil ICE 504 hat vollständiges Angebot.
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
zugvogel, Rheinland-Pfalz, Freitag, 22.11.2013, 21:54 (vor 4519 Tagen) @ moonglum
absolute Zustimmung!!
und meine Eränzung:
die völlige Unzuverlässigkeit der Bordgastronomie macht auch in den funktionierenden Speisewagen die Umsätze kaputt.
Warum? - Nun, ich plane eine längere Bahnfahrt und möchte unterwegs was essen. Prinzipiell würde ich das Angebot der Bordgastronomie auch wahrnehmen wollen. Im Fahrplan steht ein Speisewagen, aber ob ich dort was bekomme, steht derzeit in den Sternen. Also nehme ich mir zur Sicherheit ein Fresspaket mit. Natürlich lasse ich das nicht verkommen, wenn jetzt doch das volle Angebot der Futterkiste zur Verfügung stehen sollte und vertilge zunächst meine eigenen Vorräte. Hinterher suche ich den Speisewagen dann nur noch für ein Getränk auf.
Zusammenfassung: die hohe Ausfallquote bei den Futterkisten ist ein Umsatzkiller in ALLEN bewirtschafteten Zügen!
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
Susannchen, KI-HH-B, Samstag, 23.11.2013, 05:10 (vor 4518 Tagen) @ zugvogel
Volle Zustimmung!
Es kann aber auch anders kommen. Vorletzte Woche fuhr ich von Kiel nach Leipzig. Da der ICE laut RIS nur einen Snackpoint haben sollte, kaufte ich bei LeCroBag (oder orthografisch ähnlich) belegte Baguettes und Kaffee... Auf dem Weg zur 1. Klasse im Abschnitt A entdeckte ich ein Bordrestaurant im Zug... Da hätte ich günstiger und mondäner frühstücken können :(
Aber es bleibt leider wie festgestellt: Man kann sich auf die Bahn nicht verlassen. Zu häufig saß ich schon hungrig abends im Zug und musste mich mit Kuchen oder Backwaren begnügen, wegen Misswirtschaft oder defekten Küchen. Morgens ist das Restaurant teilweise nicht besetzt und mittags kann man sich das Essen auf einem Tablett mit zum Platz nehmen, weil das Restaurant von Apfelschorlennippern besetzt ist. Beim APS ist es hingegen Glück, ob man das gewünschte Gericht bekommt, weil es nicht auf der APS-, sondern der Restaurant-Speisekarte steht. Ergebnis: Nur Frust und Hunger, wenn man sich auf die Bahngastro verlässt. Dabei esse ich wirklich gerne im Zug! Allerdings verschmähe ich auch nicht die aus Erfahrung mitgebrachten Speisen und Getränke. Ein Teufelskreis!
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 23.11.2013, 00:47 (vor 4519 Tagen) @ moonglum
IC 2310 hat wie sooft keinerlei Restaurant/Bistro im Zug,
man richtet einen Behelfsverkauf im ersten Bvmz ein:
In diesem heute rappelvollen Zug, in den es proppenvoll in den Einstiegsbereichen ist, werden nun kistenweise Bier, Cola etc. gestapelt. Gedränge, Gestoße...
Oh je wenn ich schon die Nummer sehe der ist nahezu immer voll, nicht nur heute.
Und vor Allem: Kein Essen bis Westerland im Zug.
Was soll man dazu sagen - Rollbahnzüge eben daran ändert leider auch ICmod nichts
Wohin fahren denn noch ab und an besonders zahlungswillige Kunden?
Zürich: Shoppen
Wien: Shoppen
Sylt: Urlaub
Oberstdorf: UrlaubIch als DB Disponent würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass nach solchen Locations das beste Angebot unterwegs ist.
Das ist aber leichter gesagt als getan - oft steht hinter dieser Tatsache ein großer Aufwand der sich nicht oder sehr schwer umsetzen lässt.
Die SBB sorgt nahezu durchweg perfekt für entsprechenden Service nach Zürich. Die ICE-T Speisewagen nach/von Wien habe ich meist gut bestückt erleben dürfen. Die Rollbahn ist aber derzeit vollkommen unplanbar, und das seit vielen vielen Monaten. Wer aus dem EC 7 oder 9 ab Köln südwärts fahrend schaut, der sieht meist gleich mehrere IC gen Norden OHNE jegliches Bistro/Restaurant.
Köln-Berlin: Das ist wie Roulette: Entweder das Restaurant ist intakt oder defekt. Zum Glück kann man manchmal schnell die Zugeinheit wechseln und im anderen Zugteil tafeln.Basel-Köln-Dortmund:
Die ICE3 Bistros sind in der Mehrzahl einigermaßen funktionsfähig, doch alle Nase lange ist das Essen schon "aus", und es kommt weiss der Herrgott warum, in Basel Bad kein Vorrat neu hinzu. Fragt man die Mitarbeiter, so heisst es:
"Wir hatten in Köln mittags nur 5 Salate, 3x Schweinebraten, 3x Spaghetti Bolognese bekommen. Ab Mannheim war das alles "aus". Tja, und nichts wurde nachbestellt für Basel Bad. Die Reisenden sitzen also ohne Abendessen bis Köln-Hagen-Dortmund-Bielefeld im Zug, und jeder erfahrene Servicemitarbeiter weiss, dass Geschäftsreisende am Abend gerne Vino und Essen aller Preisklassen ordern. Sowas geht meist auf Spesen.
Auch hier: Wie dumm muss man eigentlich sein, um nicht den Umsatz zu machen, der möglich wäre?Für die Reisenden wäre wichtig zu wissen, WO WAS AUSFÄLLT und WIE ERSATZ zu bekommen ist. Beispielsweise könnte mir eine APP anzeigen:
ICE 102 hat nahezu keine Vorräte mehr.
Alternative: ICE 376 bis Mannheim.Oder:
ICE 104 hat Defekt im Bistro.
Alternative; Vorderer Zugteil ICE 504 hat vollständiges Angebot.
Gute Idee aber glaubst Du im Ernst das dies umgesetzt wird - eben wenn es schon an der Logistik scheitert
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
moonglum, Hagen, Samstag, 23.11.2013, 09:53 (vor 4518 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von moonglum, Samstag, 23.11.2013, 09:54
Ähem, jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Fakt ist, dass die Reisendenwelt vollkommen verunsicher und frustriert ist. Nur deswegen läuft bei selbst kleinen Anlässen "das Fass über".
Solche eine APP, die auch Wagenbesonderheiten im Zug anzeigt, wie A-Wagen fehlt, kein Behinderten WC gibt.. sind einfach zeitgemäß, und sie machen das Drama transparenter und würden die DB Herren zu mehr Planungssicherheit und Verantwortung führen.
Dialog in der Chefetage :-)
Guten Morgen Herr Dr. Brettschnayder
Guten Morgen Herr Schmidt
Schmidt! Ich verlass mich auf Sie, war wohl wieder mal mein Fehler, auf Sie zu zählen, oder?
Hier! Lesen Sie! Wir haben wieder Ärger mit den Herren von den ARD Tagesthemen, die wieder zwischen Berlin und Hamburg nicht mittags speisen konnten. Das ist IHR ZUG, Schmidt, das ist Ihr Ressort, Schmidt. Tun Sie was, oder Sie sind entlassen.
Jawohl Herr Dr. Bretttschnayder.
Dann gehen Sie Schmidt, es wartet jede Menge Arbeit auf Sie.
Und glauben Sie mir: Ich meine es ernst mit Ihnen! Die Wege nach oben und unten stehen Ihnen beide offen.....
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
Dirk, Samstag, 23.11.2013, 10:33 (vor 4518 Tagen) @ moonglum
Moin,
wie wäre es als ersten Schritt mit einem "Ersatz-Bordrestaurant-Thread", in dem die Vielfahrer und Zubs entsprechende Infos einstellen?
Ähm wochenlang, so ist es richtig
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Samstag, 23.11.2013, 02:21 (vor 4519 Tagen) @ moonglum
tagelang wäre ja noch OK.
STÖRUNG ICE 690 - Berlin: Boardrestaurant - kein Kaffee usw.
ICE 1 Mario, Samstag, 23.11.2013, 01:16 (vor 4519 Tagen) @ moonglum
Das einzige Problem ist die:
Würden wir ALLE Meldungen betreff Restaurant-Ausfall, Teilausfall, Lieferungsausfall von Waren posten, die wir unterwegs erleben, dann würden sich gewaltige Threads auftun, da immer öfter Schäden und "Ist leider aus!"-Situationen auftauchen, gerade AUCH in den redesignten ICE2 Resturants und so fort.
Es ist völlig legitim das zu posten!
Ich finde es sinnvoll.
Zustimmung!
Boardrestaurant
Silver, Freitag, 22.11.2013, 15:59 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
Immer wieder liest man Boardrestaurant, Boardpreis etc. Kann mir mal jemand die Pointe erklären? Ich komme einfach nicht dahinter.
Boardrestaurant-es gibt nur ein BORDRESTAURANT
uwe roth, Freitag, 22.11.2013, 22:19 (vor 4519 Tagen) @ Silver
Hallo...
ich verstehe es auch nicht. Boarding- englisch- einchecken ist ja richtig. Aber bei uns gibt es kein Boardrestaurant und auch kein Boardbistro sondern nur ein BORDRESTAURANT bzw BORDBISTRO. Die liebe gute Deutsche Bahnbahn schreibt es auch ganz deutlich auf ihre Wagen/Triebzüge aussen drauf. Sogar ganz groß, das es auch der letzte Johannes lesen kann (-:
Grüße der Uwe
BordRestaurant und BordBistro
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 23.11.2013, 18:13 (vor 4518 Tagen) @ uwe roth
ich verstehe es auch nicht. Boarding- englisch- einchecken ist ja richtig. Aber bei uns gibt es kein Boardrestaurant und auch kein Boardbistro sondern nur ein BORDRESTAURANT bzw BORDBISTRO. Die liebe gute Deutsche Bahnbahn schreibt es auch ganz deutlich auf ihre Wagen/Triebzüge aussen drauf. Sogar ganz groß, das es auch der letzte Johannes lesen kann (-:
Es gibt BordRestaurant, BordBistro und Bistro.
Früher gab es Bord Restraurant, Bistro Cafe und Kaffeeküch.
Komplett mit GROSSBUCHSTABEN habe ich nie gesehen.
Wie auch immer - einer dieser Wagen (WRmz, ARkimbz, oder Bnrkz) sollte zur Standardausstattung jedes Zuges mit über 150 Km Laufweg gehören - auch bei RE. Wenigstens gibt es Minibar im MNX.
Bei IC 1218 werde ich mich wieder mit Wurstsemmeln und Thermoskanne eindecken müssen, für über 11 Stunden Fahrt München-Frankfurt (außer mir kommt auch niemand auf die Idee, IC 1218 statt z.B. EC 390 für München-Frankfurt zu nutzen) ohne das schmerzlich vermisste BordBistro. :/
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Freitag, 22.11.2013, 20:54 (vor 4519 Tagen) @ Johannes85
- kein Text -
Hauptsache der Zug fuhr oder?
ICE 1 Mario, Samstag, 23.11.2013, 01:50 (vor 4519 Tagen) @ Sputnik
klingt nach F...oder Stirb? Verspätungen , Ausfälle , Wagen und Zugteile fehlen ,
Züge werden geräumt , Defekte Bistros oder Total Ausfälle,Ticket Preise steigen.
Hauptsache der Zug fuhr?? das kann nicht dein ernst sein.
Das Wort Fahrgast hat das Wort Gast schon im Namen.Und so sollte sich ein Dienstleister auch Verhalten.Ich Persönlich bin für Massive Verschärfung des Fahrgastrechtes mit Massiven Sanktionen.
Verspätungen ab 15.Minuten 25% vom Preis.
ab 30.Minuten 50% +Erstattung von Speisen und Getränke.
ab 45.Minuten 100% " " " " " " " "
ab 60.Minuten 100% vom Preis + 80 Euro.
Ausfälle 100% + 120 Euro + Taxi oder Hotelkosten.
Wagen
Zugteile 30%+Erstattung Speisen und Getränke , Taxi oder Hotelkosten.
fehlen
Bistros
Ausfälle
Defekte 30%
Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Samstag, 23.11.2013, 12:07 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
klingt nach F...oder Stirb? Verspätungen , Ausfälle , Wagen und Zugteile fehlen ,
Züge werden geräumt , Defekte Bistros oder Total Ausfälle,Ticket Preise steigen.Hauptsache der Zug fuhr?? das kann nicht dein ernst sein.
Das Gejammer wäre noch größer gewesen, wenn kein Zug gefahren wäre.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
agw, NRW, Samstag, 23.11.2013, 12:26 (vor 4518 Tagen) @ Sputnik
klingt nach F...oder Stirb? Verspätungen , Ausfälle , Wagen und Zugteile fehlen ,
Züge werden geräumt , Defekte Bistros oder Total Ausfälle,Ticket Preise steigen.Hauptsache der Zug fuhr?? das kann nicht dein ernst sein.
Das Gejammer wäre noch größer gewesen, wenn kein Zug gefahren wäre.
Ja, aber was willst du damit sagen?
"Der Zug kam nicht" "Ja, aber wenn auf dem vereisten Bahnsteig hingefallen wärst, wärs nocht schlimmer gewesen?"
"Der Zug kam nicht, aber ich bin auf dem vereisten Bahnsteig..." "ja, aber..."
Hast Du diese Einstellung auch, wenn du in den Urlaub fährst?
"Statt 5-Sterne-Zimmer gabs eine Lehmbude, aber hey, es gab ein Dach über dem Kopf, alles super. Alles für nur 100 Euro pro Nacht. Besser als zu hause zu hocken".
"Statt dem Business-Class-Flug sind wir drei Wochen ohne Hotel mit dem Bus unterwegs gewesen, aber hey, es ging von A nach B und das waren die 2000 Euro wert."
(jetzt kommt wahrscheinlich als Antwort, dass man eh mit dem Bus in den Urlaub fährt und Lehmbuden toll sind :-) )
Hier wird immer so getan, als wenn man keinerlei Anspruch auf beworbene Leistungen erheben dürfte.
Irgendwann wird es lächerlich.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Samstag, 23.11.2013, 12:46 (vor 4518 Tagen) @ agw
Irgendwann wird es lächerlich.
Ja du hast recht, es wird lächerlich.... das ganze jetzt mit nem Hotel zu vergleichen.
Bezahlst du für die normale Fahrkarte auch das Bordrestaurant, das WC und einen Sitzplatz? Nein tust du nicht. Das einzige was du dir noch kaufen kannst ist eine Sitzplatzreservierung, aber keine Ticket für ein Klo oder Restaurant
Hauptsache der Zug fuhr oder?
kater_k, BBRN, Samstag, 23.11.2013, 13:02 (vor 4518 Tagen) @ Sputnik
Bezahlst du für die normale Fahrkarte auch das Bordrestaurant, das WC und einen Sitzplatz? Nein tust du nicht. Das einzige was du dir noch kaufen kannst ist eine Sitzplatzreservierung, aber keine Ticket für ein Klo oder Restaurant
Hä? Aber sicher doch! Bei der Buchung/Auswahl der Verbindung kann ich mich doch bewusst für einen Zug mit Restaurant entscheiden. Wenn selbiges dann fehlt (oder defekt ist), dann hat die DB ihr Leistungsversprechen nicht vollständig eingelöst. Natürlich gibt es schlimmeres, aber es bleibt für viele Reisende eben doch ärgerlich.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
agw, NRW, Samstag, 23.11.2013, 13:43 (vor 4518 Tagen) @ Sputnik
Irgendwann wird es lächerlich.
Ja du hast recht, es wird lächerlich.... das ganze jetzt mit nem Hotel zu vergleichen.Bezahlst du für die normale Fahrkarte auch das Bordrestaurant, das WC und einen Sitzplatz? Nein tust du nicht. Das einzige was du dir noch kaufen kannst ist eine Sitzplatzreservierung, aber keine Ticket für ein Klo oder Restaurant
Guck dir mal die Werbung der Bahn für den ICE etc. an. www.bahn.de reicht.
Machs einfach mal und zähle auf, mit welchen Features die Züge beworben werden.
Auch gerade im Hinblick mit dem Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln.
Dann wirst Du einige deiner Argumente von oben schon zurücknehmen müssen.
Wie gesagt, es wird lächerlich, wenn man einen beworbenen (und damit als Aufpreis bezahlten) Leistungskatalog auf etwas reduziert, was keinen Aufpreis kostet.
Egal ob im gleichen Hause oder bei der Konkurrenz.
Anscheinend findest du das okay, wenn man Aufpreise für Dinge bezahlt, die man dann später nicht bekommst. Ich nicht.
Verstehen kann ich diese Argumentation auch nur, wenn man entweder nie Aufpreise bezahlt und eh immer die günstigste Variante ohne Extras nutzt oder so viel Geld hat, dass man das zuviel bezahlte Geld als "Spende" an Großunternehmen verbucht.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Hauptsache der Zug fuhr oder?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 23.11.2013, 16:48 (vor 4518 Tagen) @ agw
Guck dir mal die Werbung der Bahn für den ICE etc. an.
Der Werbung darf man nie etwas glauben. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Niedrige Anspruchshaltung bei 120 Euro Fahrpreis...
Claus_NN, Nürnberg, Samstag, 23.11.2013, 13:55 (vor 4518 Tagen) @ Sputnik
Irgendwann wird es lächerlich.
Ja du hast recht, es wird lächerlich.... das ganze jetzt mit nem Hotel zu vergleichen.Bezahlst du für die normale Fahrkarte auch das Bordrestaurant, das WC und einen Sitzplatz? Nein tust du nicht. Das einzige was du dir noch kaufen kannst ist eine Sitzplatzreservierung, aber keine Ticket für ein Klo oder Restaurant
Selbstverständlich erwerbe ich durch den Kauf einer Normalpreis-Fahrkarte für 120 Euro von Frankfurt nach Berlin keinen Rechtsanspruch auf WC und ein in Betrieb stehendes Bordrestaurant, nicht mal ein Sitzplatzanspruch ist rein rechtlich durch den Fahrkartenkauf abgedeckt.
Allerdings wundert mich schon, wie hier von manchen mit Zähnen und Klauen die Performance der DB verteidigt wird. Ein erweitertes gastronomisches Angebot gehört in Deutschland zum Servicestandard in den ICEs. Und für eben diese ICEs verlangt die DB im Vergleich zu vielen anderen Ländern zum Teil saftige Aufschläge. Gegenüber dem IC sind das auf genannter Strecke 18 Euro (= 17,6%), gegenüber dem Nahverkehr sogar 46,30 Euro (= 62,8%). Da halte ich es nicht für vermessen, das Fehlen eines betriebsbereiten Bordrestaurants oder wenige intakte, saubere Toiletten bei der Bewertung der Fahrt deutlich in Abzug zu bringen.
Im August und September hatte ich das Vergnügen, zwei Mal in Redesign-Apmz unterwegs zu sein. In beiden Fallen waren die Reservierungsanzeigen ausgefallen und die Tür zwischen Einstiegsbereich und Fahrgastraum klemmte, also sie schloss sich nicht richtig, nur zur Hälfte. Auch die Durchgangstür zum nächsten Wagen klemmte, sodass man die Fahrtgeräusche deutlich vernehmen konnte. Hätte ich an den Tischen gleich neben der Durchgangstür arbeiten müssen, wäre mir das durch die laute Geräuschkulisse deutlich erschwert worden. Auch erwerbe ich durch die Fahrkarte + 1. Klasse-Aufpreis keinen Rechtsanspruch auf eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Diese Leistung ist trotzdem dürftig.
Und wenn im zweiten Fall ich reserviert habe, die Reservierungsanzeigen ausgefallen sind, der normalerweise eingereihte Avmz fehlt, sodass sich die 1.Klasse-Reisenden auf einen statt zwei Wagen verteilen müssen, der Apmz deshalb ziemlich voll ist und ich dann noch mit Reisenden, die meinen reservierten Sitzplatz nichtsahnend belegt haben, Diskussionen führen muss, beginnt für mich die Fahrt schon schlecht. Darf ich auch in Abzug bringen, zumal es wohl keinen logistischen Mega-Aufwand darstellen sollte, die Reservierungs-Diskette nachzureichen/nachträglich einzuspielen.
Ich finde es zum Teil sehr befremdlich, dass um jeden Preis die in meinen Augen stetig abrutschende Leistung der DB bei steigenden Preisen verteidigt wird. Dabei beziehe ich mich auch auf den Thread zum Fall des Schwerbehinderten im ICE Frankfurt-Kassel, der aus dem Bordrestaurant in indiskutabler Weise verwiesen wurde. In diesen Fällen erscheint mir eine Abmahnung für den Gastronomie-Mitarbeiter und den Zugchef für angemessen - und nicht die Schelte des Reisenden und FDP-Mitglieds. ;-)
Schönes Wochenende,
Claus_NN
Niedrige Anspruchshaltung bei 120 Euro Fahrpreis...
Berliner65, Berlin, Sonntag, 24.11.2013, 15:30 (vor 4517 Tagen) @ Claus_NN
Du führst sehr gut aus, dass es einen Unterschied zwischen der rechtlichen Beurteilung einerseits und der berechtigten Kundenerwartung andererseits gibt.
+1
Deine Ausführungen zum Speisewagen teile ich definitiv nicht! Ich habe zu oft mit großem Loch im Bauch nicht im Speisewagen essen können, weil dort alle Plätze durch Nicht-Konsumenten belegt waren. Personal, dass Nicht-Konsumenten zum Platzfreimachen auffordert (in angemessenem Ton), damit Kunden (!) bedient statt abgewiesen werden können, macht nichts falsch.
Für diese Untermenge Deines ansonsten guten Postings deshalb: -1
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 23.11.2013, 22:02 (vor 4518 Tagen) @ Sputnik
Vielleicht buchst Du ja irgendwann einen schönen Fernurlaub. Und vor Ort siehst Du Dich dann nach verschiedenen Reklamationen wegen der gebotenen Unterkunft mit der Aussage des Hotelchef´s konfrontiert "Na seien sie doch froh, daß das Zimmer wenigstens trocken ist..." Reagiere auch dann entspannt und stehe über den Dingen.
Also wer ohne Verpflegung in den ICE München - Hannover steigt und wegen seines Kohldampfes auf den angepriesenen Speisewagen vertraut, der ist dann für die nächsten 4,5 Stunden ganz schön in den Hosenboden gekniffen. Muß man sich eben an eine junge Mutter heften, ob man nicht ein paar Baby-Zwieback abhaben kann.
Gruß
Olaf
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Samstag, 23.11.2013, 22:06 (vor 4518 Tagen) @ Alibizugpaar
Also wer ohne Verpflegung in den ICE München - Hannover steigt und wegen seines Kohldampfes auf den angepriesenen Speisewagen vertraut, der ist dann für die nächsten 4,5 Stunden ganz schön in den Hosenboden gekniffen.
Das ist eben Pech, aber passiert ja nun nicht täglich oder?
Muß man sich eben an eine junge Mutter heften, ob man nicht ein paar Baby-Zwieback abhaben kann.
Kann man, muss man aber nicht. Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Hauptsache der Zug fuhr oder?
zweisystemwagen, Sonntag, 24.11.2013, 09:04 (vor 4517 Tagen) @ Sputnik
Muß man sich eben an eine junge Mutter heften, ob man nicht ein paar Baby-Zwieback abhaben kann.
Kann man, muss man aber nicht. Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Wenn man erst im Zug sitzt, ist es dafür aber zu spät!
Zudem ist eine Bäckerei nicht unbedingt ein vollwertiger Ersatz für eine warme Mahlzeit aus dem Restaurant.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Sonntag, 24.11.2013, 09:18 (vor 4517 Tagen) @ zweisystemwagen
Zudem ist eine Bäckerei nicht unbedingt ein vollwertiger Ersatz für eine warme Mahlzeit aus dem Restaurant.
Hast du denn immer Zeit für eine warme Mahlzeit im Zug (jetzt von der Fahrzeit von A nach B). Und ich denke, das man auch mal auf eine warme Mahlzeit verzichten kann.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 24.11.2013, 13:15 (vor 4517 Tagen) @ Sputnik
Wenn die Durchsage kommt, daß der Speisewagen ausgefallen ist, rollt der ICE München - Hannover aber schon durch Pasing. Was willste da noch mit ´nem Bahnhofsbäcker?
Gruß
Olaf
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Berliner65, Berlin, Sonntag, 24.11.2013, 15:33 (vor 4517 Tagen) @ Sputnik
Das ist eben Pech, aber passiert ja nun nicht täglich oder?
Benutzt Du Züge auch ohne schreibst Du nur drüber?
DAS passiert viel zu oft - das sind keine Einzelfälle!
Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Aber wahrscheinlich hast Du auch für dieses Problem eine Lösung.
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Sputnik, Overath, Montag, 25.11.2013, 11:44 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Normalerweise steigt man ja irgendwo in den Zug ein ;)
Hauptsache der Zug fuhr oder?
agw, NRW, Montag, 25.11.2013, 13:30 (vor 4516 Tagen) @ Sputnik
Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Normalerweise steigt man ja irgendwo in den Zug ein ;)
Wie schon mehrmals von anderen erwähnt, weiß man da aber (meist) noch nicht, dass es keine warmen Speisen im Zug geben wird.
Man möchte also im Zug warm essen, muss aber vorher schon beim Bahnhofsbäcker teures Gebäck kaufen, was man dann möglicherweise nicht benötigt.
In der Tat ist das die Lösung, die ich nutze, aber schön ist das nicht.
Das Problem ist halt nicht, dass Leistungen (wie Steckdosen, Speisen) generell nicht angeboten wird, sondern dass sie beworben und angekündigt werden, aber dann häufig nicht verfügbar sind. Da kann man schlecht planen.
Ich esse nicht soo oft im Zug, aber jedes gefühlte dritte mal ist irgendwas. Kein Bistro im Zug, Kühlung ausgefallen, fast alle Speisen aus, da nicht geliefert wurde, etc.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 14:40 (vor 4516 Tagen) @ Sputnik
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Normalerweise steigt man ja irgendwo in den Zug ein ;)
agw hat Dir schon zutreffend geantwortet.
Dazu ergänzend von mir:
Deine Einstellung sorgt für die Unwirtschaftlichkeit der Restos und damit für deren mittelfristige Streichung. Würden sich alle potentiell Hungrigen gemäß Deiner Empfehlungen verhalten, dann würden in den Restos genau NULL Speisende sitzen, denn die wären auf ihren Plätzen und würden sich an Backwaren gütlich tun. Ist das Dein Plan?
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Dostos ohne Restos
Mario-ICE, Montag, 25.11.2013, 15:26 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Normalerweise steigt man ja irgendwo in den Zug ein ;)
agw hat Dir schon zutreffend geantwortet.Dazu ergänzend von mir:
Deine Einstellung sorgt für die Unwirtschaftlichkeit der Restos und damit für deren mittelfristige Streichung. Würden sich alle potentiell Hungrigen gemäß Deiner Empfehlungen verhalten, dann würden in den Restos genau NULL Speisende sitzen, denn die wären auf ihren Plätzen und würden sich an Backwaren gütlich tun. Ist das Dein Plan?
Du gibst mir das Stichwort, ich mach mal aus Restos Dostos und dort gibt es auch kein Resto mehr. Deutliche Qualitätsunterschiede in der Zuggattung dann schon planmäßig.
Pizza Lieferservice
Henrik, Montag, 25.11.2013, 14:53 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Das ist eben Pech, aber passiert ja nun nicht täglich oder?
Benutzt Du Züge auch ohne schreibst Du nur drüber?
DAS passiert viel zu oft
ändert nichts daran, dass es Einzelfälle sind.
Die Bäckereien in den Bahnhöfen haben auch leckere Sachen ;)
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Aber wahrscheinlich hast Du auch für dieses Problem eine Lösung.
Beim Pizza Lieferservice bestellen.
Pizza Lieferservice
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 16:27 (vor 4516 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Berliner65, Montag, 25.11.2013, 16:28
ändert nichts daran, dass es Einzelfälle sind.
Herr Mehdorn - Sie hier? ;-)
Alles nur Einzelfälle.
Stimmt.
Genau so ist.
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Beim Pizza Lieferservice bestellen.
Du hast das Zeug zum Bahn-Pressesprecher.
Auf alles eine Antwort.
Zwar nichts, was hilft - aber Sprachlosigkeit kann man Dir nicht vorwerfen.
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Pizza Lieferservice
Henrik, Montag, 25.11.2013, 16:37 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
ändert nichts daran, dass es Einzelfälle sind.
Herr Mehdorn - Sie hier? ;-)
Alles nur Einzelfälle.
Stimmt.
Genau so ist.
ja.
Diese Läden sind vom fahrenden ICE aus unglaublich schlecht zu erreichen.
Aber wahrscheinlich hast Du auch für dieses Problem eine Lösung.
Beim Pizza Lieferservice bestellen.
Du hast das Zeug zum Bahn-Pressesprecher.
Auf alles eine Antwort.
Zwar nichts, was hilft - aber Sprachlosigkeit kann man Dir nicht vorwerfen.
Es wurde nach einer Lösung gefragt.
Dieses ist eine,
die zudem sehr praktikabel, praktisch, günstiger und vor allem auch witzig ist. :)
Pizza Lieferservice
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 16:49 (vor 4516 Tagen) @ Henrik
Dieses ist eine,
die zudem sehr praktikabel, praktisch, günstiger und vor allem auch witzig ist. :)
Setze ein :) dazu, dann erkenne ich die Witzigkeit.
Besondere Praktikabilität umfasst Dein Vorschlag nicht. :(
Ich hab es im Beruf gerade mit der Frage zu tun, wie unsere Tochterfirmen "statt der regionalen Elite eine überregionale Masse erreichen können" (nein, ich arbeite nicht für die FDP!).
Da sitzt in jeder Runde auch immer mindestens einer, der Vorschläge Deiner Qualität einbringt. Vorschläge, die so richtig massenkompatibel sind - Vorschläge mit ganz hoher Alltagseignung. ;-)
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Pizza Lieferservice
Henrik, Montag, 25.11.2013, 16:53 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Dieses ist eine,
die zudem sehr praktikabel, praktisch, günstiger und vor allem auch witzig ist. :)
Setze ein :) dazu, dann erkenne ich die Witzigkeit.
Die Witzigkeit ergibt sich nicht aus dem Satz heraus, sondern aus der Aktion heraus.
Besondere Praktikabilität umfasst Dein Vorschlag nicht. :(
doch, gerade. Sie ist sehr praktikabel - genau das zeichnet es aus.
"statt der regionalen Elite eine überregionale Masse erreichen können"
In diesem Falle geht es ja genau um eine regionale Elite und nicht um eine überregionale Masse
perfekte Leistung
sflori, Samstag, 23.11.2013, 12:55 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
bearbeitet von sflori, Samstag, 23.11.2013, 12:56
Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Naja, damit die Leistung erbracht werden kann, benötigt man mehr Züge, Infrastruktur usw. Für eine perfekte Leistung würden die Kosten ins Unermessliche steigen. Also müssen auch hier wieder die Preise steigen. Dafür würden dann natürlich die Fahrgastrechte-Zahlungen entfallen. Nun muss man mal rechnen, was günstiger ist. ;)
Bye. Flo.
perfekte Leistung
agw, NRW, Samstag, 23.11.2013, 13:47 (vor 4518 Tagen) @ sflori
Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Naja, damit die Leistung erbracht werden kann, benötigt man mehr Züge, Infrastruktur usw. Für eine perfekte Leistung würden die Kosten ins Unermessliche steigen. Also müssen auch hier wieder die Preise steigen. Dafür würden dann natürlich die Fahrgastrechte-Zahlungen entfallen. Nun muss man mal rechnen, was günstiger ist. ;)
Ich denke, das wird kontinuierlich gemacht. Auch die Kundenzufriedenheit spielt da eine Rolle.
Das Problem der Unternehmen, gerade bei der Bahn, ist halt, dass die Reaktionen der Kunden mehr oder weniger unmittelbar erfolgt.
Die Lösung der Probleme aber manchmal Jahre in Anspruch nimmt (z.B. Bestellung neuer Wagen).
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Entschädigung
Mario-ICE, Samstag, 23.11.2013, 13:33 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
klingt nach F...oder Stirb? Verspätungen , Ausfälle , Wagen und Zugteile fehlen ,
Züge werden geräumt , Defekte Bistros oder Total Ausfälle,Ticket Preise steigen.Hauptsache der Zug fuhr?? das kann nicht dein ernst sein.
Das Wort Fahrgast hat das Wort Gast schon im Namen.Und so sollte sich ein Dienstleister auch Verhalten.Ich Persönlich bin für Massive Verschärfung des Fahrgastrechtes mit Massiven Sanktionen.
Verspätungen ab 15.Minuten 25% vom Preis.
ab 30.Minuten 50% +Erstattung von Speisen und Getränke.
ab 45.Minuten 100% " " " " " " " "
ab 60.Minuten 100% vom Preis + 80 Euro.Ausfälle 100% + 120 Euro + Taxi oder Hotelkosten.
Wagen
Zugteile 30%+Erstattung Speisen und Getränke , Taxi oder Hotelkosten.
fehlenBistros
Ausfälle
Defekte 30%Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Denkst du eigentlich noch bevor du schreibst? Deine Entschädigungsregelungen würde bedeuten das der öffentliche Verkehr nicht mehr stattfinden würde oder du ihn dir nicht mehr leisten könntest.
Entschädigungen sind gut und richtig, sollten dann aber auch für alle Verkehrsträger gelten. Außerdem halte ich die neuerliche Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes für eine Beeinflussung der Wettbewerbsfähigkeit unter den Verkehrsträgern, mal ganz abgesehen von der Verpflichtung auch bei Verspätung durch höhere Gewalt oder Fremdeinwirkung Entschädigung zahlen zu müssen.
Als EVU bist du eigentlich immer der Dumme.
Beispiele? Ein EVU wartet auf Anschluss um die Reisekette zu sichern. Besteller sagt, na für den Kunden ok, keine Pönale. Zug fährt nach Anschlussaufnahme in eine Strecke mit überwiegender eingleisiger Betriebsführung. Er kommt später am Kreuztungspunkt an, Gegenzug wird mit versppätet = Pönale.
Was können EVU dafür, dass wie diese Woche geschehen 3 Stunden der Bahnverkehr im Knoten Dresden massiv beeintächtigt war nur weil mal wieder jemand von der Brücke springen wollte und die Behörden eine Totalsperrung gefordert haben.
Entschädigung
ICE 1 Mario, Samstag, 23.11.2013, 20:38 (vor 4518 Tagen) @ Mario-ICE
klingt nach F...oder Stirb? Verspätungen , Ausfälle , Wagen und Zugteile fehlen ,
Züge werden geräumt , Defekte Bistros oder Total Ausfälle,Ticket Preise steigen.Hauptsache der Zug fuhr?? das kann nicht dein ernst sein.
Das Wort Fahrgast hat das Wort Gast schon im Namen.Und so sollte sich ein Dienstleister auch Verhalten.Ich Persönlich bin für Massive Verschärfung des Fahrgastrechtes mit Massiven Sanktionen.
Verspätungen ab 15.Minuten 25% vom Preis.
ab 30.Minuten 50% +Erstattung von Speisen und Getränke.
ab 45.Minuten 100% " " " " " " " "
ab 60.Minuten 100% vom Preis + 80 Euro.Ausfälle 100% + 120 Euro + Taxi oder Hotelkosten.
Wagen
Zugteile 30%+Erstattung Speisen und Getränke , Taxi oder Hotelkosten.
fehlenBistros
Ausfälle
Defekte 30%Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Denkst du eigentlich noch bevor du schreibst? Deine Entschädigungsregelungen würde bedeuten das der öffentliche Verkehr nicht mehr stattfinden würde oder du ihn dir nicht mehr leisten könntest.
Ich denke schon und genau deine Einstellung öffnet Unternehmen Tür und Tor für Schlechtleistungen weil sie ja nicht viel zu Befürchten haben.
Anständige Leistungen und schon ist das von mir beschriebene nicht fällig.
Unternehmen wie Verkehrsunternehmen merken es nur über die Kohle.
Im Flugverkehr gibt es das auch.
Entschädigungen sind gut und richtig, sollten dann aber auch für alle Verkehrsträger gelten. Außerdem halte ich die neuerliche Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes für eine Beeinflussung der Wettbewerbsfähigkeit unter den Verkehrsträgern, mal ganz abgesehen von der Verpflichtung auch bei Verspätung durch höhere Gewalt oder Fremdeinwirkung Entschädigung zahlen zu müssen.
Als EVU bist du eigentlich immer der Dumme.
Beispiele? Ein EVU wartet auf Anschluss um die Reisekette zu sichern. Besteller sagt, na für den Kunden ok, keine Pönale. Zug fährt nach Anschlussaufnahme in eine Strecke mit überwiegender eingleisiger Betriebsführung. Er kommt später am Kreuztungspunkt an, Gegenzug wird mit versppätet = Pönale.
Was können EVU dafür, dass wie diese Woche geschehen 3 Stunden der Bahnverkehr im Knoten Dresden massiv beeintächtigt war nur weil mal wieder jemand von der Brücke springen wollte und die Behörden eine Totalsperrung gefordert haben.
Rechtsprechung ist Rechtsprechung die Richter werden schon ihren Grund haben.
Entschädigung
Mario-ICE, Sonntag, 24.11.2013, 00:56 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
Ich denke schon und genau deine Einstellung öffnet Unternehmen Tür und Tor für Schlechtleistungen weil sie ja nicht viel zu Befürchten haben.
Anständige Leistungen und schon ist das von mir beschriebene nicht fällig.
Unternehmen wie Verkehrsunternehmen merken es nur über die Kohle.
Im Flugverkehr gibt es das auch.
Deine Einstellung führt dazu, dass du zukünftig im Auto sitzt oder läufst.Wer soll denn deiner Meinung nach dann noch Eisenbahnverkehr anbieten? Du vergisst oder blendest vollkommen aus, das trotz "Schlechtleistung" mal abgesehen von intern oder extern verursacht Kosten bleiben.
Rechtsprechung ist Rechtsprechung die Richter werden schon ihren Grund haben.
Totschlagsargument? Nur weil da jemand Recht spricht muss es ja nicht rechtens sein.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
Silver, Samstag, 23.11.2013, 15:12 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Welche Pünktlichkeitswerte man erreicht, ist vor allem eine Geldfrage und die Deutsche Bahn macht hier im europäischem Vergleich bestimmt nicht die beste Figur, zumal wenn man auch die Fahrpreise vergleicht. Die Einführung der sogenannten Fahrgastrechte hat das betriebswirtschaftliche Pünktlichkeitsoptimum sicherlich um einige Prozentpunkte heraufgesetzt, die Wirkung wird sich aber natürlich erst im Laufe der Zeit entfalten. Völlig übertriebene Forderungen aufzustellen, ist jedoch ökonomischer Unsinn, denn dann müssen eben doch die Fahrpreise spürbar steigen. Es sei denn, der Staat pumpt Milliarden in die Infrastruktur nach spanischem Vorbild. Dann kann man sich natürlich mit Leichtigkeit 100%-Erstattung bei wenigen Minuten Verspätung erlauben.
Hauptsache der Zug fuhr oder?
ICE 1 Mario, Sonntag, 24.11.2013, 04:15 (vor 4518 Tagen) @ Silver
Und nun bitte nicht da müssen die Preise steigen , nein müssen sie nicht wenn die Leistung Erbracht wird.
Welche Pünktlichkeitswerte man erreicht, ist vor allem eine Geldfrage und die Deutsche Bahn macht hier im europäischem Vergleich bestimmt nicht die beste Figur, zumal wenn man auch die Fahrpreise vergleicht. Die Einführung der sogenannten Fahrgastrechte hat das betriebswirtschaftliche Pünktlichkeitsoptimum sicherlich um einige Prozentpunkte heraufgesetzt, die Wirkung wird sich aber natürlich erst im Laufe der Zeit entfalten. Völlig übertriebene Forderungen aufzustellen, ist jedoch ökonomischer Unsinn, denn dann müssen eben doch die Fahrpreise spürbar steigen. Es sei denn, der Staat pumpt Milliarden in die Infrastruktur nach spanischem Vorbild. Dann kann man sich natürlich mit Leichtigkeit 100%-Erstattung bei wenigen Minuten Verspätung erlauben.
Was sind wenige Minuten Verspätung??ab wann beginnen diese.Wenn der Geschäftsmann oder die Familie ihren Flieger Verpassen?Wenn 100 oder 1000 Pendler zur Spät zur ihren Jobs kommen?Wichtige Termine Platzen diese Liste könnte noch weiter geführt werden.
Der Wirtschaftliche Schaden für alle Personengruppen sollte auch in einen Bahn Forum eine Rolle Spielen.Der blick über den Tellerrand schadet nicht und tut auch nicht weh.
Deswegen sind meine Forderungen mit nichten nicht überzogen sondern liegen weit unter dem was an Schäden wirklich auftreten.
Die DB AG ist ein Wirtschaftsunternehmen und da hilft es nicht von der einen oder anderen Seite nach der Politik zu rufen.
Ein kleiner Unternehmer hat diese Möglichkeit auch nicht und will diese oft auch nicht.Probleme muss der Unternehmer Lösen und nicht vor sich hin tragen.
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
Silver, Sonntag, 24.11.2013, 09:13 (vor 4517 Tagen) @ ICE 1 Mario
Der Gesetzgeber muss bei der Erarbeitung von Gesetzen verschiedene Überlegungen hinsichtlich der Angemessenheit und Sinnhaftigkeit eines Gesetzes prüfen.
Zunächst muss ein Gesetz nach rechtsphilosophischen Gesichtspunkten allgemein als gerecht empfunden werden. Und da muss man bei deinem Vorschlag mal fragen, ob es gerecht ist, wenn die Bahn 100% und mehr erstatten soll, wenn eine Fahrt von Hamburg nach München sechs statt fünf Stunden dauert. Hat die Bahn denn überhaupt in dem Fall keine Leistung erbracht? Doch, zwar nicht die Leistung, die nach Fahrplan zu erwarten war, aber immer noch ein recht zügiger Transport. Und deshalb wäre eine solche Regelung nicht fair, gerecht und angemessen. Wenn bei einem neu gekauften Mantel der Knopf abreißt wird auch niemand eine vollständige Erstattung des Kaufpreises als gerecht empfinden, sondern nur eine Preisminderung, welche den Schaden in ein angemessenes Verhältnis zum Wert der Sache setzt.
Weiterhin muss die ökonomische Wirkung eines Gesetzes überprüft werden. Zunächst ist offensichtlich, dass die Fahrpreise durch eine solche Regelung steigen müssen, denn die Kosten für die Bahn werden in jedem Fall steigen. Entweder, weil sie zusätzliches Geld zur Erreichung einer verbesserten Pünktlichkeit ausgibt (die es eben nicht umsonst gibt) oder weil sie das Geld für die erhöhten Erstattungszahlungen verwendet. Wie man es auch dreht, es wird teurer. Ob im Ergebnis die Fahrgäste bereit sind, bei höherer Pünktlichkeit diese höheren Fahrpreise zu bezahlen, können wir hier nur spekulieren. Ich halte es jedenfalls für wahrscheinlich, dass die Fahrgastzahlen zurückgehen würden.
Die derzeitige Regelung hat ja den Charakter einer Preisminderung. Du bringst jetzt Folgeschäden einer Verspätung ins Spiel, die durch die Erstattung abdgedeckt werden sollen. Das ist nun endgültig ökonomischer Unsinn, wie man leicht zeigen kann. Nehmen wir mal an, in einem Abteil sitzen zwei Fahrgäste A und B. A fährt zum Flughafen und im Fall einen Verspätung entstehen ihm durch das Verpassen eines Fluges Kosten von 1000 €. B fährt nach Hause, im Fall einer Verspätung entstehen ihm keinerlei Kosten. Nehmen wir weiterhin an, die Wahrscheinlichkeit einer Verspätung beträgt 1%. Dann beträgt der Erwartungswert der geleisteten Entschädigung 10 €. Umgelegt auf unsere beiden Fahrtgäste muss die Bahn die Fahrkartenpreise um 5 € erhöhen. Da die Bahn ihren Fahrgästen keine an das individuelle finanzielle Risiko einer Verspätung angepassten Fahrpreise berechnen kann, müssen also die B-Fahrgäste das finanzielle Risiko der A-Fahrgäste mittragen. Im Ergebnis verliert die Bahn für Fahrgast B an Attraktivität und er wird eher geneigt sein, ein anderes Verkehrsmittel zu nutzen. Auch wenn die Entschädigung nicht an individuelle Schadensereignisse geknüpft ist, sondern pauschal anhand der erlittenen Verspätung gezahlt wird, ist nichts gewonnen. Fahrgast A hätte dann im Verspätungsfall nur einen Teil seines Schadens ersetzt (nach meinem Beispiel nur 500 €) und Fahrgast B wird in seiner Entscheidung für ein Verkehrsmittel im Wesentlichen die planbaren Kosten einkalkulieren und nicht die eventuell zu erhaltenden Erstattungen (hier 500 € in 1% der Fälle). Im Ergebnis würde eine solche Regelung daher die Wettbewerbsposition der Bahn schwächen. Sinnvoller wäre es wenn die Fahrgäste, denen im Fall einer Verspätung ein finanzieller Schaden droht, eine entsprechende Versicherung abschließen würden, meinetwegen auch von der Bahn zu einem Aufpreis angeboten.
Schließlich muss auch die Praktikabilität einer gesetzlichen Regelung berücksichtigt werden. Und da haben wir mit der heutigen Regelung, die aus dem Bereich der Flugreisen zu kommen scheint, schon Probleme. Die Frage von Fahrtunterbrechungen, langen Gültigkeitsdauern von Fahrkarten, unbesetzten Bahnhöfen etc. sind ungeklärt. Und da in einem offenen System, wie die Bahn es darstellt, nie ein Nachweis über den tatsächlichen Fahrtverlauf geführt werden kann, gibt es heute schon unendlich viel Missbrauchsmöglichkeiten. Das fällt bei den derzeitigen Entschädigungshöhen nicht ins Gewicht. Eine massive Erhöhung würde das aber ändern und wir würden im Fernverkehr sofort die Einführung von Globalpreisen und Reservierungspflicht und das Ende der Bahncard 100 erleben.
Deshalb von mir ein klares Nein zu obrigkeitshörigem Staatsdirigismus und Ja zur Privatautonomie!
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
agw, NRW, Sonntag, 24.11.2013, 13:30 (vor 4517 Tagen) @ Silver
Ich denke, genau das ist die Schwierigkeit: Bei der völlig unterschiedlichen Reisearten eine Entschädigungslogik zu finden, die sinnvoll ist.
Komme ich statt nach 6h Fahrt erst nach 7 oder 8h an, ist das vielleicht noch in dem Bereich, den ich zu erwarten hatte.
Komme ich auf einer 1h-Fahrt erst nach 2 oder 3h an, war dies vielleicht nicht zu erwarten.
Ich finde, für viele Menschen ist die zu erwartende Ankunftszeit in der Tat Teil des Beförderungsvertrages.
Wenn ich 1h zu einem Fussballspiel fahre und dann aber 2h zu spät komme, dann bringt mir die Reise nichts mehr. Ähnlich bei Anschlussflügen, etc.
Interessant wird es mit den Folgekosten. Ich denke, der richtige Weg ist eine von der Fahrkarte getrennte Versicherung.
Bei der Post kann ich mein Päckchen für 2-3 Euro gegen 500 Euro Verlustschaden versichern.
Warum kann ich beim Buchen der Fahrkarte nicht mit einem Klick einfach pro Fall eine Anschluss-Versicherung in verschiedenen Höhen abschliessen?
Bisher gibt es nur halbherzige Versicherung, die einem vielleicht ein teureres Taxi oder Hotel bezahlen (aber nur 10 Euro pro Jahr kosten).
Warum kann ich nicht für 5 Euro pro Fahrkarte mir Folgekosten für einen verpassten Flug versichern lassen?
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
andi, Sonntag, 24.11.2013, 13:43 (vor 4517 Tagen) @ agw
bearbeitet von andi, Sonntag, 24.11.2013, 13:44
Komme ich statt nach 6h Fahrt erst nach 7 oder 8h an, ist das vielleicht noch in dem Bereich, den ich zu erwarten hatte.
Ähhh....kurze Frage.....also MUß man Verspätungen einplanen? Und warum? Weil die "Dienstleistung", für die ich bezahlt habe, nicht erbracht wird?
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
Silver, Sonntag, 24.11.2013, 14:24 (vor 4517 Tagen) @ andi
Zu allen Zeiten mussten Reisende mit Verspätungen und anderen Planabweichungen rechnen. Man hat das „eingeplant“ oder auch nicht. Das Eisenbahnzeitalter hat eine Pünktlichkeit im Reiseverkehr gebracht, die vorher undenkbar war. Trotzdem, eine 100%-Pünktlichkeit wird es auch bei der Eisenbahn nie geben. Von daher sollten wir mit Verspätungen insoweit gelassen umgehen, als wir mit ihrem gelegentlichen Auftreten durchaus rechnen sollten.
Ob die Deutsche Bahn nun ein dem technischen Stand, ihrem Fahrpreisniveau und den eingesetzten Steuermittel angemessenes Pünktlichkeitsniveau erreicht, steht auf einem anderen Blatt, berührt aber nicht die grundsätzliche Frage, ob man die Möglichkeit von Verspätungen einkalkuliert.
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
Henrik, Montag, 25.11.2013, 01:01 (vor 4517 Tagen) @ agw
Ich finde, für viele Menschen ist die zu erwartende Ankunftszeit in der Tat Teil des Beförderungsvertrages.
ja, klar.
Wenn ich 1 h zu einem Fußballspiel fahre und dann aber 2 h zu spät komme, dann bringt mir die Reise nichts mehr. Ähnlich bei Anschlussflügen, etc.
dann hast Du ja auch entsprechenden Anspruch.
Warum kann ich nicht für 5 Euro pro Fahrkarte mir Folgekosten für einen verpassten Flug versichern lassen?
..weil da 5 Euro reichlich wenig wäre.
dann hätte ich das bei jedem Flug hinzugebucht.
Möglich ist es ja - kostet aber n bisschen mehr.^^
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
agw, NRW, Montag, 25.11.2013, 01:09 (vor 4517 Tagen) @ Henrik
Warum kann ich nicht für 5 Euro pro Fahrkarte mir Folgekosten für einen verpassten Flug versichern lassen?
..weil da 5 Euro reichlich wenig wäre.
dann hätte ich das bei jedem Flug hinzugebucht.
Möglich ist es ja - kostet aber n bisschen mehr.^^
Ich sprach von einer Versicherung für Folgekosten. Nicht von Rail&Fly, falls Du das meintest.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Erstattungsregelung muss in einem angemessenen Rahmen liegen
Henrik, Montag, 25.11.2013, 01:22 (vor 4517 Tagen) @ agw
Warum kann ich nicht für 5 Euro pro Fahrkarte mir Folgekosten für einen verpassten Flug versichern lassen?
..weil da 5 Euro reichlich wenig wäre.
dann hätte ich das bei jedem Flug hinzugebucht.
Möglich ist es ja - kostet aber n bisschen mehr.^^
Ich sprach von einer Versicherung für Folgekosten. Nicht von Rail&Fly, falls Du das meintest.
Bei Rail&Fly haftet bei Pauschalreisen eh der Reiseveranstalter.
Versicherung für Folgen bei verpassten Flug durch Bahnverspätung, ja.
OT: Was für ein Slogan.
sfn17, Sonntag, 24.11.2013, 16:09 (vor 4517 Tagen) @ Silver
Deshalb von mir ein klares Nein zu obrigkeitshörigem Staatsdirigismus und Ja zur Privatautonomie!
Was ist ein "obrigkeitshöriger Staatsdirigismus"? Adjektiv und Substantiv passen nicht zusammen.
Wie soll "Privatautonomie" funktionieren? Schon mal was von Interessensausgleich gehört (und darum geht es in diesem Thread sogar)? Interessensausgleich praktiziert sogar die gelbe Partei.
Wenn schon Privatautonomie, dann umgehend Privatisierung sämtlicher Verkehrswege. Auch die Straßen in den Städten, auch die Fußwege(!). Der Staat muss das alles nicht aus Steuermitteln bauen, die Bau- und Erschließungskosten kann man ja komplett auf die Anrainer (Hauseigentümer usw.) umlegen. Was spricht gegen eine Citymaut für Autos und gegen einen Wegezoll für Fußgänger? Diese Gebühren können nach einem Schlüssel dann an die Anrainer weitergereicht werden, die für den Unterhalt der Straßen sorgen müssen. So sieht echte Privatautonomie aus!
Schmeckt nicht, gell? Kannst Dich auch in den USA umsehen, da ist Privatautonomie weitverbreitet. Mit dem Ergebnis, dass die Infrastruktur Drittweltniveau hat. Der Zugverkehr ist für das riesige Reich vergleichsweise irrelevant - neben Auto gibt es nur entweder Fernbus oder Flugzeug.
Dir fällt aber hoffentlich auf, dass Dein Slogan nur aus markigen wertenden Wörtern besteht.
Das Gegenteil wäre dann dieses:
Deshalb von mir ein klares Ja zum Wohlfahrtsstaat und Nein zum Raubtierkapitalismus!
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man sich im gegebenen persönlichen Ernstfall (Krankheit, Armut,...) freuen würde, wenn es den obrigkeitshörigen Staatsdirigismus nicht mehr gibt und alle Gesunden und Nicht-Armen weiterhin ihre Privatautonomie (womöglich gegen man selbst) praktizieren.
Brrr. Da ziehe ich mir gleich einen warmen Pullover über.
Schönen Sonntag noch, und lies mal wieder einen schönen langen gesellschaftspolitischen Artikel in einer besseren Sonntagszeitung.
sfn17
OT: Was für ein Slogan.
Silver, Sonntag, 24.11.2013, 17:04 (vor 4517 Tagen) @ sfn17
Dir fällt aber hoffentlich auf, dass Dein Slogan nur aus markigen wertenden Wörtern besteht.
Selbstverständlich. Die Nachricht kommt eben oftmals besser an, wenn sie überspitzt formuliert wird. Und ich wende mich eben als Quintessenz meiner Argumentation gegen die vorgeschlagenen, übertriebenen Fahrgastrechte. Manche Zeitgenossen glauben, dass sie mit solchen Maßnahmen ökonomische Tatsachen verdrehen können und der Fahrgast durch die Fahrgastrechte etwas geschenkt bekäme, was er nicht bezahlen müsste. Es kommt eben immer auf die richtige Balance zwischen privater Freiheit und staatlicher Lenkung an.
Jetzt ist aber genug. Ich habe die Sonntagszeitung noch nicht ausgelesen.
OT: Was für ein Slogan.
Henrik, Montag, 25.11.2013, 00:44 (vor 4517 Tagen) @ sfn17
Deshalb von mir ein klares Nein zu obrigkeitshörigem Staatsdirigismus und Ja zur Privatautonomie!
Was ist ein "obrigkeitshöriger Staatsdirigismus"? Adjektiv und Substantiv passen nicht zusammen.
inwiefern nicht?
Wie soll "Privatautonomie" funktionieren? Schon mal was von Interessensausgleich gehört (und darum geht es in diesem Thread sogar)? Interessensausgleich praktiziert sogar die gelbe Partei.
Wenn schon Privatautonomie, dann umgehend Privatisierung sämtlicher Verkehrswege. Auch die Straßen in den Städten, auch die Fußwege(!). Der Staat muss das alles nicht aus Steuermitteln bauen,
tut er ja auch nicht.
die Bau- und Erschließungskosten kann man ja komplett auf die Anrainer (Hauseigentümer usw.) umlegen.
so wird es gemacht, ja.
Was spricht gegen eine Citymaut für Autos und gegen einen Wegezoll für Fußgänger?
so einiges - das liegt ja auf der Hand - der Staatsdirigismus steht ganz oben,
dieser Bevormundung haben die Grünen jüngst ihrer herbeste Niederlage ihrer Geschichte eingefahren.
Diese Gebühren können nach einem Schlüssel dann an die Anrainer weitergereicht werden, die für den Unterhalt der Straßen sorgen müssen. So sieht echte Privatautonomie aus!
das ist aber nun genau das Gegenteil von Privatautonomie - das ist Staatsdirigismus pur.
Schmeckt nicht, gell?
gewiss schmeckt es nicht, kenne keinen Hauseigentümer, der darüber glücklich ist - Realität ist es trotzdem.
Kannst Dich auch in den USA umsehen, da ist Privatautonomie weitverbreitet. Mit dem Ergebnis, dass die Infrastruktur Drittweltniveau hat.
alles andere als das.
Gerade hinsichtlich Infrastruktur herscht dort Staatsdirigismus und nicht Privatautonomie,
entsprechend gut ist auch die Infrastruktur.
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
maxiboy, IBNR: 7006966, Samstag, 23.11.2013, 23:34 (vor 4518 Tagen) @ ICE 1 Mario
Das Wort Fahrgast hat das Wort Gast schon im Namen.Und so sollte sich ein Dienstleister auch Verhalten.Ich Persönlich bin für Massive Verschärfung des Fahrgastrechtes mit Massiven Sanktionen.
Verspätungen ab 15.Minuten 25% vom Preis.
ab 30.Minuten 50% +Erstattung von Speisen und Getränke.
ab 45.Minuten 100% " " " " " " " "
ab 60.Minuten 100% vom Preis + 80 Euro.
Man schaue einfach nach Großbritannien. Dort gibt es tatsächlich so einige EVUen, in deren Verkehrsvertrag explizit drin steht, dass Verspätungen ab 30 Minuten mit 50%, ab 60 Minuten mit 100% des Fahrpreises der einfachen Fahrt als Gutschein zu entschädigen sind. Kein Sitz verfügbar, obwohl Sitz reserviert – gibt dann teilweise auch 100% des Fahrpreises als Gutschein zurück.
Machbar ist das schon. Nur hat die DB eine zu starke Lobbymacht, als dass sich in der BRD da jemals irgendwas verändern würde. Und bei einer SPD-CDU-Regierung schon gar nicht.
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Berliner65, Berlin, Sonntag, 24.11.2013, 15:44 (vor 4517 Tagen) @ maxiboy
Man schaue einfach nach Großbritannien. Dort gibt es tatsächlich so einige EVUen, in deren Verkehrsvertrag explizit drin steht, dass Verspätungen ab 30 Minuten mit 50%, ab 60 Minuten mit 100% des Fahrpreises der einfachen Fahrt als Gutschein zu entschädigen sind. Kein Sitz verfügbar, obwohl Sitz reserviert – gibt dann teilweise auch 100% des Fahrpreises als Gutschein zurück.
Machbar ist das schon. Nur hat die DB eine zu starke Lobbymacht, als dass sich in der BRD da jemals irgendwas verändern würde. Und bei einer SPD-CDU-Regierung schon gar nicht.
Es ist gut, dass Du den Blick der Bahn-wie-sie-heute-ist-Schützer auf andere Länder richtest, die in Teilbereichen vorbildlich agieren. Leider wird sich in D nichts oder nur wenig tun, da es dazu keine Veranlassung gibt. Die Bahn wird erst wieder pünktlicher werden, wenn sie für die Verspätungen mehr zahlen muss als für die Verbesserung der Pünktlichkeit.
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
andi, Sonntag, 24.11.2013, 15:48 (vor 4517 Tagen) @ Berliner65
Volle Zustimmung!
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Mario-ICE, Sonntag, 24.11.2013, 16:02 (vor 4517 Tagen) @ Berliner65
Es ist gut, dass Du den Blick der Bahn-wie-sie-heute-ist-Schützer auf andere Länder richtest, die in Teilbereichen vorbildlich agieren. Leider wird sich in D nichts oder nur wenig tun, da es dazu keine Veranlassung gibt. Die Bahn wird erst wieder pünktlicher werden, wenn sie für die Verspätungen mehr zahlen muss als für die Verbesserung der Pünktlichkeit.
Die Frage ist halt wer die Bahn in deinen Augen ist, weil die Bahn es so nicht mehr gibt. Weitere Frage kann/sollte die Bahn dafür verantwortlich gemacht werden, dass im Durchschnitt 3 Leute pro Tag sich entschließen die Bahnen dafür zu missbrauchen um freiwillig aus dem Leben zu scheiden oder das auf behördliche Anordnung Fahrwege nicht zur Verfügung stehen weil Kinder im Gleis spielen, sie damit konfrontiert wird das Personen meinen die Bahn kostenlos benutzen zu müssen und dadurch entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Der Verspätungsgründe gibt es viele, nicht alle sind bei der Bahn als Verursacher zu sehen.
Wer sich einlesen will nochmal der Link, den hier schon mal jemand gepostet hat (ab Seite 8):
http://www.db-netz.de/file/2360624/data/snb_2013_anlage_62.pdf
Damit wir uns nicht falsch verstanden, Entschädigungen sind gut und richtig, nur lässt sich eine 100%-Pünktlichkeit in einem komplexen System Bahn nicht realisieren.
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 16:36 (vor 4516 Tagen) @ Mario-ICE
Die Frage ist halt wer die Bahn in deinen Augen ist, weil die Bahn es so nicht mehr gibt.
Ach Gottchen, wie niedlich. Wenn wir über Verspätungen im ÖPFV reden, dann entspricht "die Bahn" den Unternehmen, die als EVU ÖPFV-Verbindungen anbieten (aks DB Fernverkehr). Das war aus dem Kontext ersichtlich - warum die Nachfrage? Rhetorik? Vom Thema abzulenken?
[Randbemerkung: so lange die DB AG der Volk verkaufen will, dass "Eisenbahn in Deutschland" nur mittels eines integrierten Konzerns möglich ist, darf der geneigte Kunde von "die Bahn" sprechen. Jederzeit. bei allen Themen.]
Weitere Frage kann/sollte die Bahn dafür verantwortlich gemacht werden, dass im Durchschnitt 3 Leute ...
Das ist nicht das Thema. Bitte nicht ablenken. Es geht [zumindest mir in diesem Thread] um die ganzen Verspätungen / Ausfälle / Schlechtleistungen, die durch Unternehmensverschulden entstehen.
Meine letzten Fahrten und die damit verbundenen Negativerfahrungen waren nicht dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn wegen externer Einflüsse nicht liefern konnte (kein Selbstmörder, auch nicht als Folgeerscheinung / kein Sturm / kein Hochwasser / kein Schnee). Die Bahn führt täglich ca. 1.300 Fernverkehrsfahrten durch (Quelle: wikipedia). Mit steigender Tendenz sind diese problembelastet. Und mehrheitlich liegt eigenes Verschulden vor. Für "Zug fällt aus wegen zu starkem Sturm" habe ich Verständnis, dass ist höhere Gewalt!
Kein Verständnis gibt es für
"Zugausfall wg fehlendem Tfzf",
"50% der First-Plätze wg Wagenausfall nicht vorhanden (in derselben Garnitur mehrere Tage nacheiannder!)",
"Zug kann am Startbahnhof nicht bzw. nur stark verspätet bereitgestellt werden",
"Reservierungen können nicht angezeigt werden",
"immer mehr Toiletten unbenutzbar",
"die Speisekarte im Resto ist ein Traum mit nur geringem Realitätsbezug" etc.
[Grüße an den User henrik: es wäre schön, wenn Du die vorstehende Auflistung nicht mit "sind nur Einzelfälle" beantwortest. Danke.]
Das Ganze wird getoppt von
"nicht ausreichend geschultem Personal (an einigen Positionen)".
Bevor mir wegen des vorhergehenden Satzes die Steine um die Ohren fliegen ergänze ich: IN den FV-Zügen erlebe ich fast imemr motiviertes, freundliches, fachkompetentes Personal. Für die diversen Counter erlaube ich mir ein negativeres Urteil.
Der Verspätungsgründe gibt es viele, nicht alle sind bei der Bahn als Verursacher zu sehen.
Ich habe gelernt zu unterscheiden.
Mich ärgern nur die, die "die Bahn" (sic!) zu vertreten hat.
Und zwar gewaltig - weil es immer mehr werden!
Damit wir uns nicht falsch verstanden, Entschädigungen sind gut und richtig, nur lässt sich eine 100%-Pünktlichkeit in einem komplexen System Bahn nicht realisieren.
Berliner: "Warum fahren Ihre Züge nicht so pünktlich wie in der Schweiz?"
Bahnsprecher: "Das kann man nicht vergleichen. Die Schweiz ist klein - Deutschland ist groß. Die Schweiz ist ja quasi nur ein etwas zu groß geratenes S-Bahn-System. Da ist etwas anderes möglich als im DB-Langstreckenverkehr."
Berliner: "Ach so. Das liegt an der Netzgröße? Okay. Warum ist das Berliner S-Bahn-Netz binnen zehn Jahren mehrfach kollabiert?"
Bahnsprecher: "Tja, ... äh ... ach was fragen Sie mich denn - ich gehöre zu DB Fernverkehr!"
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Henrik, Montag, 25.11.2013, 16:50 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Die Frage ist halt wer die Bahn in deinen Augen ist, weil die Bahn es so nicht mehr gibt.
Ach Gottchen, wie niedlich. Wenn wir über Verspätungen im ÖPFV reden, dann entspricht "die Bahn" den Unternehmen, die als EVU ÖPFV-Verbindungen anbieten (aks DB Fernverkehr). Das war aus dem Kontext ersichtlich - warum die Nachfrage?
Im Kontext ging es eher um das Gesamtsystem Bahn - insofern war der Einwurf sehr nachvollziehbar.
[Randbemerkung: so lange die DB AG der Volk verkaufen will, dass "Eisenbahn in Deutschland" nur mittels eines integrierten Konzerns möglich ist, darf der geneigte Kunde von "die Bahn" sprechen. Jederzeit. bei allen Themen.]
das will sie nicht verkaufen, im Gegenteil, s.o.
Weitere Frage kann/sollte die Bahn dafür verantwortlich gemacht werden, dass im Durchschnitt 3 Leute ...
Das ist nicht das Thema. Bitte nicht ablenken. Es geht [zumindest mir in diesem Thread] um die ganzen Verspätungen / Ausfälle / Schlechtleistungen, die durch Unternehmensverschulden entstehen.
..ist nur die Frage, wo fangen sie an, wo hören sie auf.
Und wer kommt für die Vermeidung dessen auf.
[Grüße an den User henrik: es wäre schön, wenn Du die vorstehende Auflistung nicht mit "sind nur Einzelfälle" beantwortest. Danke.]
Es ging im Vorgenannten um sehr seltene Besonderheiten von Boardrestaurants - das sind Einzelfälle.
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 17:05 (vor 4516 Tagen) @ Henrik
[Randbemerkung: so lange die DB AG dem Volk verkaufen will, dass "Eisenbahn in Deutschland" nur mittels eines integrierten Konzerns möglich ist, darf der geneigte Kunde von "die Bahn" sprechen. Jederzeit. bei allen Themen.]
das will sie nicht verkaufen, im Gegenteil, s.o.
Hallo? Habe ich was verpasst?
Die DBAG behauptet nicht mehr, dass die Trennung von Netz und Betrieb zum Untergang des christlichen Abendlandes führt? ;-)
[Grüße an den User henrik: es wäre schön, wenn Du die vorstehende Auflistung nicht mit "sind nur Einzelfälle" beantwortest. Danke.]
Es ging im Vorgenannten um sehr seltene Besonderheiten von Boardrestaurants - das sind Einzelfälle.
a. Hatten wir uns nicht auf Bordrestaurants geeinigt? ;-)
b. Probleme im Bordresto sind KEINE Einzelfälle. Sie sind Alltag. Fast jede Fahrt.
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Henrik, Montag, 25.11.2013, 22:03 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
[Randbemerkung: so lange die DB AG dem Volk verkaufen will, dass "Eisenbahn in Deutschland" nur mittels eines integrierten Konzerns möglich ist, darf der geneigte Kunde von "die Bahn" sprechen. Jederzeit. bei allen Themen.]
das will sie nicht verkaufen, im Gegenteil, s.o.
Hallo? Habe ich was verpasst?
womöglich.
Ich wüsste nicht, dass die DB AG je behauptet hätte, dass
"Eisenbahn in Deutschland" nur mittels eines Konzerns möglich sei, eben der DB AG.
[Grüße an den User henrik: es wäre schön, wenn Du die vorstehende Auflistung nicht mit "sind nur Einzelfälle" beantwortest. Danke.]
Es ging im Vorgenannten um sehr seltene Besonderheiten von Boardrestaurants - das sind Einzelfälle.
a. Hatten wir uns nicht auf Bordrestaurants geeinigt? ;-)
Eben grade ja nicht - das ist doch der Smily.
bis zu meinem Posting (und auch noch weit drüber hinaus) schien man sich hier ja sehr einig zu sein, mit dem Board.
b. Probleme im Bordresto sind KEINE Einzelfälle. Sie sind Alltag. Fast jede Fahrt.
Probleme mit dem BordRestaurant im ICE sind selten und sind entsprechend Einzelfälle.
Bessere Fahrgastrechte sind machbar
Henrik, Montag, 25.11.2013, 15:21 (vor 4516 Tagen) @ Berliner65
Man schaue einfach nach Großbritannien. Dort gibt es tatsächlich so einige EVUen, in deren Verkehrsvertrag explizit drin steht, dass Verspätungen ab 30 Minuten mit 50%, ab 60 Minuten mit 100% des Fahrpreises der einfachen Fahrt als Gutschein zu entschädigen sind. Kein Sitz verfügbar, obwohl Sitz reserviert – gibt dann teilweise auch 100% des Fahrpreises als Gutschein zurück.
Machbar ist das schon. Nur hat die DB eine zu starke Lobbymacht, als dass sich in der BRD da jemals irgendwas verändern würde. Und bei einer SPD-CDU-Regierung schon gar nicht.
Es ist gut, dass Du den Blick der Bahn-wie-sie-heute-ist-Schützer auf andere Länder richtest, die in Teilbereichen vorbildlich agieren.
England ist da nun nicht gerade das Beste Beispiel.
Blick nach Spanien, Japan, China wäre da angemessener - da werden dann auch die Hintergründe deutlich.
ja, nahezu 100%ige Zuverlässigkeit ist möglich, dort.
Leider wird sich in D nichts oder nur wenig tun, da es dazu keine Veranlassung gibt.
jo,
aber nicht weil es keine Veranlassung gäbe, die gibt es ja ganz offensichtlich,
sondern weil die Bahn eine zu geringe Lobbymacht hat, keine zu starke.
Die Bahn wird erst wieder pünktlicher werden, wenn sie für die Verspätungen mehr zahlen muss als für die Verbesserung der Pünktlichkeit.
Sie ist doch gerade dazu verdonnert worden, erheblich mehr zu zahlen.
Wehren dagegen kann sie sich nur mit Briefe schreiben.
Das geht hier um Investitionen, die sie selbst nicht stemmen kann.
SPD und Union wären Parteien, die es noch am ehesten fördern würden, alle anderen prinzipiell weniger.
GB kann als Beispiel dienen
Berliner65, Berlin, Montag, 25.11.2013, 17:09 (vor 4516 Tagen) @ Henrik
England ist da nun nicht gerade das Beste Beispiel.
GB ist ein hervorragendes Beispiel für ...
a. Warum das Netz nicht privatisiert werden darf.
b. Das man Fehler korrigieren kann.
c. Das nichtstaatliche EVU auf staatlicher EI verkehren können.
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!