Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin (Allgemeines Forum)

Frank-RE, Recklinghausen, Samstag, 12.10.2013, 10:24 (vor 4558 Tagen)
bearbeitet von Frank-RE, Samstag, 12.10.2013, 10:25

Ich lasse das mal unkommentiert..... In der Print-version ist auch ein Foto der Mitarbeiterin dabei. Bei der Auflage von "Die Welt" wird sie jetzt berühmt sein..

Wahrscheinlich ist sie jetzt "Mitarbeiterin des Monats" und der Artikel hängt hinterm Schalter...


Artikel "Die Welt"

Re:

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 12.10.2013, 11:23 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Moin,

abgesehen davon, daß ich keine Lust habe nachzugucken wer dieser Herr Broder ist (gehört habe ich den Namen aber schon): Wäre es auch eine Zeitungsmeldung wert gewesen, wenn's dem Nachbarn zwei Häuser weiter passiert wäre? Ich komme, ihr habt zu tanzen. :-(


Viele Grüße,
Sören

--
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Verstehen Sie Bahnhof!
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Eine interessante Geschichte

ALR997, Samstag, 12.10.2013, 11:23 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

- kein Text -

Reisezentrum Zoo

atzkowski, Berlin, Samstag, 12.10.2013, 11:41 (vor 4558 Tagen) @ Sören Heise

Auch wenn ich Broder nicht gerade für den größten Sympathen unter der Sonne halte, in einer Sache hat er recht. Die Mitarbeiter im Reisezentrum Berlin-Zoo sind fast immer unfreundlich und unfähig. Der Comfort-Schalter ist oft einfach nicht besetzt. Mit einer etwas komplizierteren Aufgabe (Buchung London-Spezial etc.) sollte man auf keinen Fall dahin gehen, Frustration ist garantiert.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 12.10.2013, 12:35 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Habe den Eindruck, daß der Schreiberling selbst mit seiner Art des Auftretens zu einer sehr speziellen Klientel gehört.

Gruß
Olaf

Re:

ICE11, Aachen, Samstag, 12.10.2013, 12:59 (vor 4558 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE11, Samstag, 12.10.2013, 12:59

Ich komme, ihr habt zu tanzen. :-(

Leider laufen von dieser Klientel viel zu viele rum. Bevor jemand fragt: Ich arbeite im Einzelhandel und weiß wovon ich rede, nämlich dass manche den Begriff "König Kunde" großzügigst zu ihren Gunsten auslegen und sich gerne aufspielen.

Zwei Beispiele:

Kundin fotografiert mit ihrem Smartphone eine Seite nach der anderen aus einem Kochbuch ab. Als ich sie mit Hinweis auf die Hausordnung bitte, dies zu unterlassen und das Buch stattdessen zu kaufen, wenn sie die Rezepte haben möchte, wird sie frech und macht weiter. Sie dürfe das. Gut, dann darf ich sie auch des Geschäfts verweisen. Sie wird noch frecher, will die Angelegenheit filmen "um im Internet zu zeigen wie hier mit Kunden umgegangen wird". Erst als sich die Filialleitung einschaltet gibt sie auf und zieht sie laut schimpfend ab.....

Ich habe Kassendienst, die zweite Kasse direkt nebenan ist nicht besetzt, da nur wenig los ist und mit einem Schild auf dem Thresen als geschlossen gekennzeichnet. Manager-Typ mittleren Alters stellt sich trotzdem dorthin, legt seine Ware auf, greift dabei sogar noch um das Schild herum. Ich: "Bezahlen bitte hier drüben!" Keine Reaktion. Ich wiederhole mein Sprüchlein. Reaktion: "Ich stehe aber hier!" Ich: "Dort kann ich aber nicht kassieren, da die Kasse nicht aktiv und ohne Wechselgeld ist. Also kommen Sie bitte mit auf die andere Seite." Ich trage seine Ware zu meiner Kasse rüber, doch er will nicht folgen. Ich bediene daher andere Kunden weiter. Manager-Typ verlässt schließlich wutschnaubend das Lokal, nicht ohne mich anzubrüllen: "Wenn ich ihr Chef wäre, wären sie jetzt gefeuert! Das wird noch Konsequenzen haben!" Muss ich extra erwähnen, dass ich von dieser Sache nie mehr was gehört habe?

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

telemaxx, Bremen, Hannover, Samstag, 12.10.2013, 13:15 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Ich habe auch gedacht: Nur weil er anscheinend die Möglichkeit hat die Story öffentlich zu machen, müssen wir diesen Schmarn lesen. Mit seinen Äußerungen, die er selbst im Artikel veröffentlicht, zeigt er seine Überheblichkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Angestellten. Er scheint sich nicht vorstellen zu können, dass Mitarbeiter am Schalter eventuell noch andere Aufgaben haben könnten, sondern nimmt einfach an, dass er keine Nummer zu ziehen braucht und einfach bevorzugt bedient werden würde.

Zur Sache selber: Eigentlich ist (von Seiten der Bahn) nichts Besonderes passiert. Vielleicht sollte man Rollos einführen, damit Mitarbeiter in Ruhe Arbeit vorbereiten/nachbereiten können. Dann sind sie vor Menschen wie diesem Broder sicher.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

Joachim, Neustadt, Samstag, 12.10.2013, 14:41 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Ich lasse das mal unkommentiert … In der Print-version ist auch ein Foto der Mitarbeiterin dabei. Bei der Auflage von "Die Welt" wird sie jetzt berühmt sein. Wahrscheinlich ist sie jetzt "Mitarbeiterin des Monats" und der Artikel hängt hinterm Schalter … Artikel "Die Welt"

Hallo Frank-SE, hallo zusammen,

ich weiß nicht, warum – aber bei Henryk M. Broder fällt mir immer dieser Buchtitel ein: Guckstu hier.

[Adminkommentar] Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Bitte nicht ins antisemitische abrutschen! Dieser Beitrag ist grenzwertig.

--
mfG - Joachim

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

agw, NRW, Samstag, 12.10.2013, 15:23 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Man könnte das Gefühl haben, dass der "Schreiberling" nicht oft unter's normale Volk kommt und auch wenig Ahnung von Abläufen in Unternehmen hat.
Automaten scheint er auch nicht bedienen zu können, vermutlich kennt er die Bahn nur vom Lesen her aus seiner Zeitung.

Habe irgendwo gelesen, dass Soziopathen häufig an der Spitze von Unternehmen zu finden sind.

Ansonsten erinnert der Artikel vom Stil her an unseren Dr. Bahnfahrer. In einem Blog erscheinend könnte man über diesen Artikel auch noch so gerade schmunzeln. In so einer Zeitung reicht es nur zum Fremdschämen.

Armes Deutschland.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

frank_le, Samstag, 12.10.2013, 16:41 (vor 4558 Tagen) @ agw

Man könnte das Gefühl haben, dass der "Schreiberling" nicht oft unter's normale Volk kommt und auch wenig Ahnung von Abläufen in Unternehmen hat.

Eher ist es so, dass die Bahn Ihre Abläufe nicht im Griff hat.

- Warum ist der Comfort Schalter tagsüber geschlossen?
- Warum wird der Comfort Schalter zum Verkehrsverbund Schalter (ABO-Zentrale) missbraucht wie in Leipzig?
- Warum sind Abends trotz 30 wartender Kunden nur 2 Schalter geöffnet?

Die Bahn sollte endlich verinnerlichen, dass Sie ein Dienstleistungsunternehmen ist und keine Behörden mit Bittstellern.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

moonglum, Hagen, Samstag, 12.10.2013, 16:46 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Superstory, habe mich heute Morgen bestens amüsiert!

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

ICE11, Aachen, Samstag, 12.10.2013, 16:50 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Ist mir hinterher erst aufgefallen: Solche Leute scheinen ja ein permanent schlechtes Gewissen zu haben, da sie grundsätzlich einen Anwalt irgendwo sitzen haben, der auf ihre Weisung hin springt. Ich wüsste nicht einmal, welchen Anwalt ich überhaupt anrufen sollte.....

Er schon!

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Samstag, 12.10.2013, 16:51 (vor 4558 Tagen) @ ICE11

So oft wie Herr Broder sich öffentlich fetzt, hat er sicher einen vom Verlag gesponserten Privatanwalt.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

agw, NRW, Samstag, 12.10.2013, 17:05 (vor 4558 Tagen) @ frank_le

Man könnte das Gefühl haben, dass der "Schreiberling" nicht oft unter's normale Volk kommt und auch wenig Ahnung von Abläufen in Unternehmen hat.


Eher ist es so, dass die Bahn Ihre Abläufe nicht im Griff hat.

- Warum ist der Comfort Schalter tagsüber geschlossen?
- Warum wird der Comfort Schalter zum Verkehrsverbund Schalter (ABO-Zentrale) missbraucht wie in Leipzig?
- Warum sind Abends trotz 30 wartender Kunden nur 2 Schalter geöffnet?

Die Bahn sollte endlich verinnerlichen, dass Sie ein Dienstleistungsunternehmen ist und keine Behörden mit Bittstellern.

Alles Fragen, die nur die Dame am erwähnten Schalter zu verantworten hat.
Daher völlig richtig diese bloß zu stellen. Bei Ihrem Gehalt ist sowas sicher mit eingerechnet und sie kann sowas vertragen.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

flierfy, Samstag, 12.10.2013, 18:52 (vor 4558 Tagen) @ frank_le

Man könnte das Gefühl haben, dass der "Schreiberling" nicht oft unter's normale Volk kommt und auch wenig Ahnung von Abläufen in Unternehmen hat.


Eher ist es so, dass die Bahn Ihre Abläufe nicht im Griff hat.

- Warum ist der Comfort Schalter tagsüber geschlossen?
- Warum wird der Comfort Schalter zum Verkehrsverbund Schalter (ABO-Zentrale) missbraucht wie in Leipzig?
- Warum sind Abends trotz 30 wartender Kunden nur 2 Schalter geöffnet?

Weil im Bf Zoo sowieso nichts mehr hält, was Comfort hat. Das ist nur noch ein S-Bahn- und Regionalverkehrs-Bahnhof, ob nun zu Recht oder Unrecht. Mich wundert es, dass es dort überhaupt noch einen Schalter gibt.


Die Bahn sollte endlich verinnerlichen, dass Sie ein Dienstleistungsunternehmen ist und keine Behörden mit Bittstellern.

Die Bahn hat verinnerlicht, dass sie Monopolist ist und einige Leute gar keine Alternative zu ihr hat.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

Nachtzugfan, Friedberg (Hessen), Samstag, 12.10.2013, 20:36 (vor 4558 Tagen) @ Frank-RE

Es folgt ein Kommentar zum Text von Herrn Broder; sein Text in der Online-Ausgabe ist kursiv abgedruckt:

"Jedenfalls stand ich kurz vor 13 Uhr vor dem Erste-Klasse-Schalter, die grüne Bahncard 50 in der Hand. [...] Hinter dem Schalter saß eine Mitarbeiterin der DB, die irgendetwas machte, das keinen Aufschub duldete. [...]"

??? Es gibt natürlich Abrechnungs- etc. Arbeit, die zum Job der Mitarbeiterin gehört. Und während der Arbeitszeit zu erledigen ist. Also z.B. am Schalter.

"Entschuldigen Sie bitte", sagte ich mit ausgesuchter Höflichkeit, "ist der Schalter geschlossen?" – Ohne aufzublicken, sagte die DB-Mitarbeiterin: "Ja." – "Aber Sie sind doch hier", sagte ich. "Nein, ich bin nicht da", sagte sie. "Ich sehe Sie aber", sagte ich. "Ich bin nicht da", wiederholte sie.

Was Herr Broder mit diesem Frage-Antwort-Spiel erreichen will, außer Krawall, ist nicht ersichtlich.

Ich zog eine Nummer, stellte mich in die Warteschlange und schaute der DB-Mitarbeiterin hinter dem "Geschlossen"-Schild bei ihrer aufreibenden Un-Tätigkeit zu. Eine Kollegin kam vorbei, und während die beiden miteinander plauderten, zählte ich die Schalter in der Halle. Von neun waren vier besetzt. Nicht nur im Mainzer Stellwerk ist die Personaldecke dünn.

Seitdem in Bahnhof Zoo kein Fernverkehr mehr hält, sind dort natürlich weniger Fahrkartenverkäufer als früher nötig. Und wieviele Plätze besetzt sind, wird sicherlich der Tageszeit und dem Wochentag angepaßt. Um 13 Uhr (und offenbar nicht an einem Freitag) ist sicherlich keine Hauptverkehrszeit. Der forsche Querverweis auf Personalprobleme im Mainzer Stellwerk ist unsinnig.

"Nach etwa einer Viertelstunde hatte ich genug. Ich zog mein iPhone aus der Tasche und richtete es auf den Erste-Klasse-Schalter. Worauf die abwesende DB-Mitarbeiterin zum Leben erwachte. "Es ist verboten, hier zu fotografieren!", rief sie, während sie sich und das "Geschlossen"-Schild in Sicherheit zu bringen versuchte. "Es ist verboten, Kunden nicht zu bedienen!", rief ich zurück."

Die DB-Mitarbeiterin hat Recht - so wie Herr Broder fotografiert hat, war es schlicht rechtswidrig. Punkt.

"Und da wurde meine Nummer – 152 – aufgerufen. Am Schalter 7 gab es grade eine Vakanz. "Einmal Mainz, einfach, erster Klasse, Bahncard 50", sagte ich und gab der DB-Mitarbeiterin, die ein wenig anwesender wirkte, meine Bahncard. Sie steckte die Karte in das kleine Gerät vor sich – worauf ihr Computer abstürzte. Es war das letzte Zeichen, das mir die Vorsehung vor dem Showdown schickte. "Mit Ihrer Karte stimmt was nicht", sagte die DB-Mitarbeiterin am Schalter 7. "Ich glaube, mit Ihnen stimmt was nicht", sagte ich, worauf sie mich an die Kollegin am Schalter 6 übergab. Die tippte die Bahncard-Nummer manuell ein, druckte die Fahrkarte aus und wünschte mir eine gute Fahrt.

Der forsche Spruch "Mit Ihnen stimmt was nicht" ist peinlich - zum zweiten Mal sucht Herr Broder einen persönlichen Konflikt. Und zum zweiten Mal ist eine DB-Mitarbeiterin souverän genug, nicht auf gleicher Ebene zu antworten.

"Ich machte mich auf den Weg zur S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, kam aber nicht weit. Drei recht bullige Mitarbeiter der "Bahnsicherheit" warteten schon auf mich. Ich wusste, das war's. Der bulligste der drei stellte sich mir in den Weg. "Sie dürfen hier keine Fotos machen", sagte er, "Sie müssen die Aufnahmen löschen."

Die "Bahnsicherheit" hat ebenfalls Recht, siehe oben.

Das Foto ist übrigens auch online zugänglich:
http://www.welt.de/?config=articleidfromurl&artid=120852781
Durch die Verpixelung des Gesichts ist der Abdruck vermutlich rechtmäßig.

Fazit: Die Anspruchshaltung von Herrn Broder, seine ad personam-Kommunikation und seine von ihm nicht einmal erwähnte fehlende Bereitschaft, bei Termindruck einen Automaten im Reisezentrum oder zu Hause den Computer zu bedienen, sind peinlich. Zudem hätte er - an Geld scheint es angesichts der Taxifahrt (!) zum Bahnhof Zoo ja nicht zu fehlen - auch am Automaten eine BVG-Fahrkarte bis Berlin Hbf lösen können und sich dann dort in das Reisezentrum begeben können. Und schließlich sind alle Fahrkarten auch im Zug erhältlich - die Höhe des Zuschlags ist für Herrn Broder angesichts der bereits erwähnten Taxifahrt offensichtlich kein Problem.

Das stimmt so nicht ganz...

ICE 1612, Samstag, 12.10.2013, 21:26 (vor 4558 Tagen) @ Nachtzugfan

Die "Bahnsicherheit" hat ebenfalls Recht, siehe oben.

Falsch, sie hat nicht recht. Denn für den privaten Gebrauch ist es zulässig, in Bahnhöfen zu fotografieren, siehe Hausordnung. Und in dieser Situation von vornherein davon auszugehen, dass das Foto veröffentlicht wird, ist falsch.

Das aber auch nicht ...

Splittergattung, Samstag, 12.10.2013, 21:40 (vor 4558 Tagen) @ ICE 1612

Die "Bahnsicherheit" hat ebenfalls Recht, siehe oben.


Falsch, sie hat nicht recht. Denn für den privaten Gebrauch ist es zulässig, in Bahnhöfen zu fotografieren, siehe Hausordnung. Und in dieser Situation von vornherein davon auszugehen, dass das Foto veröffentlicht wird, ist falsch.

Laut Gesetz ist es verboten, Menschen ohne deren Einverständnis zu fotografieren (zumindest dann, wenn man sie erkennen kann) - und das hat Broder hier doch getan.

Das stimmt so nicht ganz...

KBD_1880, Samstag, 12.10.2013, 21:44 (vor 4558 Tagen) @ ICE 1612

Es ist so, wenn du nicht die Persönlichkeitsrechte verletzt, sprich wenn eine Person, die das nicht will, eindeutig im Mittelpunkt steht.
Das ist bei Bahnfotografie nicht der Fall, bei sowas schon.


So, aber der eigentliche Sinn des Artikels ist es nicht die Deutsche Bahn AG runterzumachen, sondern die Polizei.
Und hier zeigt sich das Unwissen Broders und der Grund für die vermeintliche Ungerechtigkeit, die er erfährt.
Es ist jedoch ganz einfach, warum Diebstahl, wenn er nicht auf frischer Tat entdeckt wird, nicht verfolgt wird, die Frechheit von Broder dagegen schon, was er natürlich nicht einsieht.

Die Polizei des Landes Berlin ist ausgelastet und kann auf die sagen wir mal 3000 Diebstähle täglich in ihrem Gebiet nicht nachgehen, die Bundespolizei dagegen schon, da sie oder auch ihr Vorgänger der Bundesgrenzschutz nicht so viele Aufgaben hat und sie sich deswegen dort in Berlin fast nur auf die Bahnhöfe aufpassen muss.

Und, dass das was Broder sagt stimmt, sei dahingestellt, weil er verdient damit immerhin sein Geld, wenn das alles stimmt, bin ich Jesus.

Das stimmt so nicht ganz...

ICE 1612, Samstag, 12.10.2013, 21:46 (vor 4558 Tagen) @ KBD_1880
bearbeitet von ICE 1612, Samstag, 12.10.2013, 21:49

Es ist so, wenn du nicht die Persönlichkeitsrechte verletzt, sprich wenn eine Person, die das nicht will, eindeutig im Mittelpunkt steht.
Das ist bei Bahnfotografie nicht der Fall, bei sowas schon.

Stimmt natürlich. Das kommt im Artikel etwas unklar rüber, weil laut Broder der Typ von der Bahnsicherheit so allgemein aussagt, man dürfe nicht fotografieren, und man den Zusammenhang zum Foto der Mitarbeiterin nicht gleich erkennt. Ich wurde da spontan an eine eigene Begebenheit erinnert, als mir einer von der DB Sicherheit Videoaufnahmen vom Heidelberger Hauptbahnhof untersagen wollte, auf denen er selbst oder andere Mitarbeiter aber nicht zu sehen waren.

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

ES89, Hamburg / Rostock, Samstag, 12.10.2013, 22:23 (vor 4558 Tagen) @ Nachtzugfan

Was Herr Broder mit diesem Frage-Antwort-Spiel erreichen will, außer Krawall, ist nicht ersichtlich.

Herr Broder provoziert gerne, dafür hat er viele begeisterte Anhänger. Ich gehöre mit Sicherheit nicht dazu.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

Reisezentrum Zoo

ICE 1 Mario, Samstag, 12.10.2013, 22:45 (vor 4558 Tagen) @ atzkowski

Auch wenn ich Broder nicht gerade für den größten Sympathen unter der Sonne halte, in einer Sache hat er recht. Die Mitarbeiter im Reisezentrum Berlin-Zoo sind fast immer unfreundlich und unfähig. Der Comfort-Schalter ist oft einfach nicht besetzt. Mit einer etwas komplizierteren Aufgabe (Buchung London-Spezial etc.) sollte man auf keinen Fall dahin gehen, Frustration ist garantiert.


Die Mitarbeiter vom RZ Zoo sind die Besten die es gibt.Die Buchen Züge wo andere von Träumen.Zoo und Potsdam hbf sind die besten Leute im Berliner Raum.

Das ist nicht provozieren, das ist Asi.

KBD_1880, Samstag, 12.10.2013, 23:00 (vor 4558 Tagen) @ ES89

- kein Text -

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

markman, Sonntag, 13.10.2013, 13:21 (vor 4557 Tagen) @ ES89

ich glaube, das einige die subtile Ironie von Herrn Broder nicht verstanden haben oder verstehen können.


Der Artikel ist großartig, auch ich habe mich köstlich amüsiert.

Gruß,
Markman

Entweder

ktmb, Sonntag, 13.10.2013, 14:23 (vor 4557 Tagen) @ markman

Entweder mag man ihn oder nicht. Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden.
Grüße

Das aber auch nicht ...

grounder, Sonntag, 13.10.2013, 20:35 (vor 4557 Tagen) @ Splittergattung


Laut Gesetz ist es verboten, Menschen ohne deren Einverständnis zu fotografieren (zumindest dann, wenn man sie erkennen kann) - und das hat Broder hier doch getan.

Was für ein Gesetz soll das denn sein?

Hendryk Broder's Abenteuer am Bahnhof Zoo / Berlin

grounder, Sonntag, 13.10.2013, 20:37 (vor 4557 Tagen) @ Nachtzugfan

Was für ein Schwachsinn !

Das ist nicht provozieren, das ist Asi.

grounder, Sonntag, 13.10.2013, 20:41 (vor 4557 Tagen) @ KBD_1880

Das ist nicht assi, sondern eine treffende Darstellung des Service-Verständnisses bei der DB. Doch ging es Herrn Broder vielmehr darum, das Einsatzverhalten der Polizei zu kritisieren.

Das aber auch nicht ...

sfn17, Sonntag, 13.10.2013, 20:43 (vor 4557 Tagen) @ grounder


Laut Gesetz ist es verboten, Menschen ohne deren Einverständnis zu fotografieren (zumindest dann, wenn man sie erkennen kann) - und das hat Broder hier doch getan.


Was für ein Gesetz soll das denn sein?

Wie wäre es mal mit etwas Suchen, hm?

Hier zum Lesen: Klick!

Das ist nicht provozieren, das ist Asi.

sfn17, Sonntag, 13.10.2013, 20:45 (vor 4557 Tagen) @ grounder

Das ist nicht assi, sondern eine treffende Darstellung des Service-Verständnisses bei der DB. Doch ging es Herrn Broder vielmehr darum, das Einsatzverhalten der Polizei zu kritisieren.

Ich würde sagen, jeder liest etwas anderes aus diesem Aufsatz heraus.

So ist das im Föderalismus

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Sonntag, 13.10.2013, 20:56 (vor 4557 Tagen) @ grounder

Die Bundespolizei muss noch lange nicht so arbeiten, wie die Polizei des Landes XYZ, wobei es auch zwischen den Ländern da gewaltige Unterschiede gibt.

Wenn eine Berliner Polizei überlastet ist und entsprechend Dinge nur noch aufnimmt, heißt es ja nicht, dass sich die Bundespolizei in Berlin nicht zufällig gerade die Beine in den Bauch steht. Nur helfen kann und darf sie der Berliner Polizei am Kudamm auch nicht. Da muss man sich dann schon am Bahnhofseingang "überfallen" lassen, da wird wiederum die Bundespolizei aktiv.

Das dürfte in den anderen "Stadtstaaten" wie Hamburg und Bremen wohl genau so aussehen, da hier ja im Verhältnis relativ viel Bundespolizei der "kleinen Landespolizei" gegenüber steht. Da müsste man das Land Berlin nun in die Pressemangel nehmen.

"Ich darf das – ich bin Henryk M. Broder."

Norddeich, Montag, 14.10.2013, 12:06 (vor 4556 Tagen) @ Joachim
bearbeitet von Norddeich, Montag, 14.10.2013, 12:09

ich weiß nicht, warum – aber bei Henryk M. Broder fällt mir immer dieser Buchtitel ein: Guckstu hier.

[Adminkommentar] Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Bitte nicht ins antisemitische abrutschen! Dieser Beitrag ist grenzwertig.

Die richtige Erklärung ist:
"Ich darf das – ich bin Henryk M. Broder."

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