Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar (Allgemeines Forum)

BahnCard100First, Hamburg, Samstag, 05.10.2013, 17:50 (vor 4568 Tagen)
bearbeitet von BahnCard100First, Samstag, 05.10.2013, 17:51

Das wars wohl mit einer NBS und Fahrzeitverkürzung zwischen Frankfurt am Main und Mannheim: Mehr dazu hier: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/ICE-Halt-Ein-neues-Konzept-fuer-Suedhessen;a...

Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar

ICE-TD, Samstag, 05.10.2013, 18:11 (vor 4568 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von ICE-TD, Samstag, 05.10.2013, 18:11

Typisch Lokalpolitiker. Erstmal entscheidet der Bund über die NBS. Und zweitens sollten sich die Lokalpolitiker mal die Strecken und Linien anschauen bevor sie ihren Vorschlag zur Güter-NBS machen. Die meisten ICE-Linien fahren über die Riedbahn und nicht über die Bergstrasse, das macht auch Sinn um ein Kopfmachen in Mannheim zu vermeiden. Warum sollte also mit einer Güterzug-NBS auch nur ein ICE in Darmstadt halten?

Wieso bedeutet das das Aus?

Bronnbach Bhf, Samstag, 05.10.2013, 18:18 (vor 4568 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von Bronnbach Bhf, Samstag, 05.10.2013, 18:19

Hier melden sich nur die Dorfürsten zu Wort. Damit musste aufgrund der laufenden Untersuchung für eine neue Trassenführung gerechnet werden. Denn die Bedarfsüberprüfung hat ergeben, dass die angedachte SFS für den GV keinen Nutzen hat. Dies vorallem deshalb, weil die ursprüngliche SFS keine Verknüpfung mit der Strecke Mainz-Darmstadt bei Weiterstadt bekommen sollte. Ebenso fehlte es an einer Umfahrung von Mannheim. Nun erfolgt im Auftrag des Bund eine neue Trassenuntersuchung die die aufgezeigten Mängel beseitigt. Die DB wird aber dem Bund schon deutlich machen, das es hier wegen der beiden ITF Knoten in Frankfurt und Mannheim eine SFS mit 250km/h haben will. Und 5 bis 6 ICE´s je Stunde und FR rechtfertigen die SFS ohne wenn und aber. Es bedarf halt einer guten Verknüpfung für den GV, um eine optimale Nutzung durch den GV in den Schwachlastzeiten und in der Nacht sich zu stellen.

Hier meine Sichtweise (kopiert von meinem Beitrag bei DSO):
Der Beginn der NBS südlich von Frankfurt Stadion entlang der A5 dürfte gesetzt sein. Egal ob als SFS oder als NBS für den GV. Der Abschnitt Zeppelinheim - Biblis muss dringest verkehrlich entzerrrt werden. Aktuell ist ja der erste Abschnitt der verkehrlichen Neuordnung zwischen Frankfurt Hbf/F-Galluswarte - Niederrad - Stadion durch den beabsichtigten Bau der 3. Niederräder Brücke sowie dem 6-gleisigen Ausbau im PFV und nächstes Jahr soll der Bau beginnen. Zusammen mit dem 4 gleisigen Ausbau zwischen Friedberg und F-West wird die Main-Weser-Bahn für den GV wesentlich durchlässiger und kann via Abzweig F-Galluswarte über Niederrad zur Riedbahn geführt werden. Die 2. große Gütermagistrale ist Mainz-Groß Gerau-Darmstadt welche nach aktueller Planung keinen Anschluss an die geplante NBS nach Mannheim erhalten soll. Beide Strecken würden sich bei Weiterstadt kreuzen. Hier müsste es also eine Verbindungskurve geben, damit der GV von/nach Mainz auf die NBS von/nach Mannheim wechseln könnte. Ansonsten bliebe der Kapazitätsengpass auf der Main-Neckar-Bahn südlich von Darmstadt bestehen. Ich tippe stark darauf, das man die Linienführung der NBS im Bereich Weiterstadt nach Osten verlegt und an der L3113 ein solches Verbindungsbauwerk plant. Gehen wir weiter nach Süden. Aus Gründen der Umweltverträglichkeit wird es nur eine Linienführung entlang der A67 geben. Das Ried ist als besonders schützenswert eingestuft. Daher gilt es eine Lösung zu finden, wie der GV östlich an Mannheim vorbei geführt werden kann. Der urspünglich angedachte Bypass war da auch nicht wirklich hilfreich, da er keine Anbindung an Mannheim Gbhf vorsah. Wenn man sieht wie zugebaut Mannheim bereits ist, wird es wohl darauf hinaus laufen, das man die NBS nördlich des Viernheimer Dreiecks teilen muss. Die Strecke würde in diesem Bereich wie ein auf dem Kopf stehendes Y aussehen. Der westliche Ast (für den SPFV) würde vom Autobahndreieck Viernheim ist südwestlicher Richtung verlaufen und nördlich von MA-Waldhof in die Bestandstrecke der Riedbahn münden um den FV in Mannheim Hbf einzubinden. Der östliche Ast des Y würde vom Viernheimer Kreuz weg in südöstlicher Richtung verlaufen, Weinheim östlich passieren, um nördlich der AS Hirschberg an der A5 in die Main-Neckarbahn zu münden. Der Abschnitt Hirschberg - MA Friedrichfeld müsste dann aber mindestens 3-gleisig ausgebaut werden.

In meinen Augen kann nur so ein Ausbau erfolgen. Eine NBS nur für den GV bzw. nur für den FV wird es nicht geben. Dafür ist der KNF jeweils zu schlecht. Viele Möglichkeiten hat man nicht, da einem die Umweltverträglichkeit schnell einen Strich durch die Rechnung machen wird. Die neue NBS muss daher so konzipiert sein, dass sie tagsüber einzelne Gz aufnehmen kann (2 je Stunde und FR). Vorallem auf Teilabschnitten wie Weiterstadt-Viernheim oder Frankfurt-Weiterstadt um die Strecke betrieblich sinnvoll nutzen zu können. Denn durchgehende Gz werden es schwer haben bei 5 bis 6 ICE´s je Stunde und Richtung. Bei einer teilweisen Nutzung funktioniert das betrieblich besser. Und das war ja der Hauptkritikpunkt an der alten Trassenplanung. Die fehlende Verknüpfung zur Strecke Mainz-Darmstadt. Tagsüber muss die NBS eben vorallem dem schnellen FV dienen (250km/h). Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr wird die NBS dann für den FV gesperrt und darf ausschließlich durch den GV genutzt werden. Und durch die südliche Verzweigung gibt es in Mannheim auch keinen Engpass. Tagsüber verbleiben die Gz auf der heutigen Riedbahn und haben eben viele neue freie Trassen, da sie sich die Riedbahn nur noch mit dem langsamen SPNV teilen. Zudem kann der GV so via Mannheim-Käfertal auch tagsüber Mannheim Hbf umfahren. Die Riedbahn selber kann nicht weiter ausgebaut werden. Dort ist das Ende der Fahenstange erreicht. Also bleibt als Lösung nur noch die NBS.

Wirklich sinnvoll wäre eine 3-gleisige NBS zwischen Frankfurt Stadion und Weiterstadt. Die ICE Gleise (250km/h) liegen außen, das innenliegende Gleis (160 km/h) wird abwechselnd im Richtungsbetrieb von Güterzügen befahren (fliegende Überholungen etc). Das 3. Gleis mündet bei Zeppelinheim in die heutige Riedbahn. Zwischen Weiterstadt und dem Autobahndreieck Viernheim wird die NBS 4-gleisig gebaut. 2 Gleise für den GV (160km/h), 2 Gleise für den FV (250km/h). Leider wird diese große Lösung immer ein Wunsch bleiben.

Ich halte mal dagegen...

Lumi25, Samstag, 05.10.2013, 19:21 (vor 4568 Tagen) @ Bronnbach Bhf

und bin für den Ausbau der Riedbahn. Ich halte einen jeweils zweigleisigen Richtungsbetrieb immer noch für die beste Variante gepaart mit einer kurzen NBS-Spange Biblis - Mannheim-Waldhof um durchgehend 200-230 km/h zu ermöglichen.

Des weiteren halte ich noch andere kleinere Maßnahmen für sinnvoll an der Strecke Darmstadt-Heidelberg. Hier sollte es längere viergleisige Abschnitte gebaut werden um so fliegende Überholungen in beiden Richtungen zum einen zu ermöglichen und auch als leistungsfähige Umleiterstrecke zu fungieren.

Eine NBS betrachte ich mittlerweile als recht unflexibel insbesondere bei Störungen. Umleitungen bzw. Anbindungen zum vorhandenen Netz wird es vermutlich keine geben. Tritt eine Störung auf darf alles wieder über die Riedbahn fahren. Des weiteren halte ich es auch für eine Unverschämtheit die Riedbahn erst auf 200 km/h zu ertüchtigen und dann daneben noch eine NBS für 250 km/h zu bauen während anderswo selbst die nötigsten Investitionen nicht getätigt werden können.

Ich halte mal dagegen...

Bronnbach Bhf, Samstag, 05.10.2013, 19:43 (vor 4568 Tagen) @ Lumi25

und bin für den Ausbau der Riedbahn. Ich halte einen jeweils zweigleisigen Richtungsbetrieb immer noch für die beste Variante gepaart mit einer kurzen NBS-Spange Biblis - Mannheim-Waldhof um durchgehend 200-230 km/h zu ermöglichen.

Ich gehe mal das aus, dass dir die Örtlichkeiten zwischen Goddelau und Biblis nicht im Detail bekannt sind. Denn in diesem Abschnitt reichen in den Orten wie Biesbesheim oder Gernsheim die Wohnbebauungen bis an den Bahndamm. Da ist kein Ausbau auf 3 oder 4 Gleise ohne teure Enteignungen möglich. Schlicht unrealistisch.

Und wo bitte schön soll deine NBS langführen? Wenn dann ginge nur eine östliche Umfahrung von Biblis entlang der B44, um nördlich von Bürstadt wieder in die Bestandsstrecke einzufädeln. Willst Du die NBS von Biblis bis Waldhof führen, müsstest Du alle Ortschaften östlich umfahren, womit Du eine Trassierung durch das Ried wählst, die aus Gründen der Umweltverträglichkeit ein no go ist. Das haben die Voruntersuchungen in der Vergangenheit eindeutig ergeben. So wurde ja die bevorzugte Linienführung entlang der A67 gebohren, weil diese die Einzig umweltverträgliche Variante ist.


Des weiteren halte ich noch andere kleinere Maßnahmen für sinnvoll an der Strecke Darmstadt-Heidelberg. Hier sollte es längere viergleisige Abschnitte gebaut werden um so fliegende Überholungen in beiden Richtungen zum einen zu ermöglichen und auch als leistungsfähige Umleiterstrecke zu fungieren.

Wo willst Du diese Abschnitte bauen? Bitte konkret werden. Auch hier gibt es im Bereich der Begstrasse keinen Platz.


Eine NBS betrachte ich mittlerweile als recht unflexibel insbesondere bei Störungen. Umleitungen bzw. Anbindungen zum vorhandenen Netz wird es vermutlich keine geben. Tritt eine Störung auf darf alles wieder über die Riedbahn fahren. Des weiteren halte ich es auch für eine Unverschämtheit die Riedbahn erst auf 200 km/h zu ertüchtigen und dann daneben noch eine NBS für 250 km/h zu bauen während anderswo selbst die nötigsten Investitionen nicht getätigt werden können.

Der Korridor Frankfurt-Darmstadt-Mannheim/Heidelberg muß soviel Verkehr aufnehmen und muss noch so viele Kapazitätsreserven für die Zukunft haben, das die Lösung garnicht groß genug sein kann. Mit Stückwerk kommst Du nicht weiter.

Ich halte mal dagegen...

Lumi25, Samstag, 05.10.2013, 23:39 (vor 4568 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Ich gehe mal das aus, dass dir die Örtlichkeiten zwischen Goddelau und Biblis nicht im Detail bekannt sind. Denn in diesem Abschnitt reichen in den Orten wie Biesbesheim oder Gernsheim die Wohnbebauungen bis an den Bahndamm. Da ist kein Ausbau auf 3 oder 4 Gleise ohne teure Enteignungen möglich. Schlicht unrealistisch.


Du hast recht die Örtlichkeiten kenne ich nicht und ich bin mir auch zu 100% bewusst, dass ein solcher Ausbau auch nie kommen würde. Es ist leider Fakt, dass die DB AG Strecken nicht vernünftig im Sinne des Betriebs ausbauen kann. Das ist nicht erst seit gestern so sondern seit Jahren.

Und wo bitte schön soll deine NBS langführen? Wenn dann ginge nur eine östliche Umfahrung von Biblis entlang der B44, um nördlich von Bürstadt wieder in die Bestandsstrecke einzufädeln. Willst Du die NBS von Biblis bis Waldhof führen, müsstest Du alle Ortschaften östlich umfahren, womit Du eine Trassierung durch das Ried wählst, die aus Gründen der Umweltverträglichkeit ein no go ist. Das haben die Voruntersuchungen in der Vergangenheit eindeutig ergeben. So wurde ja die bevorzugte Linienführung entlang der A67 gebohren, weil diese die Einzig umweltverträgliche Variante ist.


Komisch sobald eine Autobahn gebaut wird ist es kein NO GO mehr.

Wo willst Du diese Abschnitte bauen? Bitte konkret werden. Auch hier gibt es im Bereich der Begstrasse keinen Platz.


Tja es gäbe viel zu tun auf der Bergstraße. Als erstes würde ich den beschissenen Linienbetrieb zwischen Frankfurt und Darmstadt auf einen Richtungsbetrieb umbauen lassen damit der Betrieb flexibler gestaltet werden kann.

Dann müsste natürlich ein Fahrplankonzept her, dass auf lange Sicht für den Nahverkehr gilt. Vorstellen könnte ich mir, dass die geplante Rhein-Neckar S-Bahn fliegend überholt wird auf kurzen viergleisigen Abschnitten von Güterzügen oder Fernzügen. Dafür könnte man heutige Überholbahnhöfe einfach mit integrieren.

Der Korridor Frankfurt-Darmstadt-Mannheim/Heidelberg muß soviel Verkehr aufnehmen und muss noch so viele Kapazitätsreserven für die Zukunft haben, das die Lösung garnicht groß genug sein kann. Mit Stückwerk kommst Du nicht weiter.


Ich sag es noch mal HGV-Verkehr dient dazu dem Kurzstreckenluftverkehr Konkurrenz zu machen. Leider ist das mit der deutschen Politik nicht möglich. Auf Kurzstrecken von 100km bringt die Raserei kaum einen nennenswerten Fahrzeitgewinn.

NBS ja ok aber dann mit Umfahrung von Mannheim dies wieder rum wird abgelehnt. Für kurze Relationen braucht man kein HGV da reicht auch ein IC vollkommen aus. Allein die schnelle ICE-Linie 42 von Köln nach Stuttgart hält im Schnitt alle 30 Minuten was ich als Fahrgast als recht nervig empfinde in einem sogenannten Premiumprodukt.

Die meisten Kapazitätsreserven bekommt man hin wenn man die Strecken so ausbaut, dass flexibel gefahren werden kann ohne große Verspätungen zu verursachen.

Es ist z.B. einfach lachhaft wenn Düsseldorf-Duisburg gestört ist, dass dann teils nur eingleisige Umleitungsstrecken zur Verfügung stehen. Die DB AG plant den Ausbau leider nur für den Optimalfall und mehr nicht.

Ich halte mal dagegen...

ALR997, Sonntag, 06.10.2013, 00:02 (vor 4568 Tagen) @ Lumi25

Was heisst denn hier "die Bahn 'plant'"?

Wir hatten einst vielerlei Schienenwege über welche man das Ruhrgebiet durchqueren komnte. Die beste potentielle Umleitungsstrecke wäre die Ratinger Westbahn/Rheinische Bahn gewesen. Selbst bei einer durchgehenden Unbenutzbarkeit der Strecke Köln -Duisburg - Dortmund hätte man mit Ersatzhalten in D-Rath, DU-Wedau, Mülheim Hbf (Süd), Essen-Stadtmitte und Bochum-Präsident hervorragende Anbindungen an die Städte. Wenn heute umgeleitet wird dann gibt es entweder auf der ganzen Strecke keinen Ersatzhalt oder es sind: Wuppertal/Hagen
beziehungsweise Oberhausen/Gelsenkirchen.
Dass auf beiden Strecken Engpässe liegen brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Klar ist aber auch dass man nicht alle alten Bahntrassen heute noch braucht. Trotzdem müssen wir nicht um jeden Preis wirklich alles zu Fahrradwegen umbauen.

(Obwohl ich mit dem Fahrrad über die Rheinische Bahn von zuhause zur Uni in Essen genau so schnell bin wie mit der S-Bahn :-D )

Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar

ALR997, Samstag, 05.10.2013, 19:55 (vor 4568 Tagen) @ BahnCard100First

Ich fass mal zusammen, was ich jetzt verdstanden habe - korrigiert mich wenn ich falsch liege:

Es wird im Plan 3 Strecken Rhein-Main - Rhein-Neckar geben:
Riedbahn
NBS
Main-Neckar-Bahn

Auf der Riedbahn werden die Züge aus Berlin abgezogen und über Darmstadt geleitet.
Die Kölner ICEs bleiben im Ried.
Die NBS wird nur durch GZs benutzt.

Es geht interessanterweise nun nicht mehr um Tempo sondern um die Anbindumg der Universitäts- und Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Das bedeutet auf der Riedbahn wird Platz gemacht für künftige ICEs aus Köln für den Halbstundentakt Köln - Mannheim der mal geplant war.

Die Berliner ICEs wenden in Mannheim.

Wird die MNE zwischen Darmstadt und Mannheim denn ausgebaut?
Wird auch der Ausbau der S-Bahn vorangetrieben oder ist das schon wieder Geschichte?

Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar

Bronnbach Bhf, Samstag, 05.10.2013, 20:03 (vor 4568 Tagen) @ ALR997

Das ist das was sich die lokalen Fürsten so wünschen. Das noch keiner auf die Idee gekommen ist, nicht auch noch den Korrespenzknoten der Linien 11/12 & 42/43 von Mannheim nach Darmstadt zu verlegen weil Darmstadt nun mal DAS Zentrum der Republik ist, verwundert mich. (diese Zeilen könnten Ironie enthalten).

Das diese Wünsche jenseits des Machbaren sind und die DB z.B. wohl kaum ein Kopfmachen der ICE´s in Mannheim akzeptieren wird, dürfte außer Frage stehen. Zumal diese ICE´s dadurch gut 15 Minuten langsamer werden würden. Statt das Darmstadt realistische Vorschläge macht, kommt man mit solchen Vorschlägen und wundern sich dann, das keiner mit ihnen reden wird. Denn die für Ende des Jahres angekündigte Offenlegung der überarbeiteten Trassenführung dürfte all die Wünsche aus Darmstadt nicht berücksichtigen.

Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar

cc-drake, Samstag, 05.10.2013, 23:08 (vor 4568 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Das diese Wünsche jenseits des Machbaren sind und die DB z.B. wohl kaum ein Kopfmachen der ICE´s in Mannheim akzeptieren wird, dürfte außer Frage stehen. Zumal diese ICE´s dadurch gut 15 Minuten langsamer werden würden.

Würde es da nicht sogar mehr Sinn machen, gleich an Mannheim vorbei nach Schwetzingen zu fahren und erst bei Hockenheim auf die SFS aufzufahren? Die Korrespondenz hat man ja schon in Darmstadt erledigt, und Mannheim sollte ja ohnehin teilweise abgehängt werden...

Ich hätte da eine Lösung parat

ICE31Karlsruhe, Marxzell, Samstag, 05.10.2013, 23:57 (vor 4568 Tagen) @ cc-drake
bearbeitet von ICE31Karlsruhe, Samstag, 05.10.2013, 23:59

Warum Soll Line 11 / 12 über die Bergstrße fahren wenn Darmstadt, Bensheim und Weinheim (Bergstr) nicht als ICE-Halt mit eingebunden würden.

Deshalb mein "Konzept":

1. Ausbau Darmstadt - Heidelberg auf 4 Gleise mit LZB oder so.
2. Bau einer Umfahrung (Tunnel) Biblis für GZ bzw. FV bis Mannheim Waldhof, dann weiter normal bis Mannheim Hbf
3. Ausweichstellen an der Riedbahn errichten bzw. Überholgleise an den Unterwegsbahnhöfen wie z.B. Bobstadt etc. für RV und GZ.
4. S7 der RMV von Frankfurt (M) Hbf nach Riedstadt-Goddelau auf eigenen Gleisen direkt neben der Riedbahn oder in der Nähne von ihr führen lassen.
5. Mannheim Hbf vom Fernverkehsnetz NICHT cutten (Finde ich totaler Quatsch)
5. Was meint ihr dazu?

Ebenfalls würde ich die Riedbahn als ICE von Frankfurt (M) Hbf nach Mannheim vermissen. Egal bis dahin wird Stuttgart 21 feritg werden ebenso wie der Flughafen Berlin/Brandenburg.

Gute Nacht!

ICE31Karlsruhe

--
??? Bist Du eine S-Bahn ???
!!! NEIN !!! ICH BIN DER ICE31KARLSRUHE !!!

[image]

Lieber nicht.

flierfy, Sonntag, 06.10.2013, 01:22 (vor 4568 Tagen) @ ICE31Karlsruhe

1. Ausbau Darmstadt - Heidelberg auf 4 Gleise mit LZB oder so.

In Offenburg erleben wir ja gerade, wie einfach und kostengünstig es ist, eine Bestandstrasse durch eine Ortschaft um zwei Gleise zu erweitern. Und an der Bergstrasse reiht sich ein Offenburg ans Nächste. Da dürfte es in jeder Hinsicht günstiger sein, eine neue Trasse neben die Autobahn zu bauen.

Das aus für die NBS Rhein-Main Rhein-Neckar

joker, Montag, 07.10.2013, 09:34 (vor 4566 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Das ist das was sich die lokalen Fürsten so wünschen. Das noch keiner auf die Idee gekommen ist, nicht auch noch den Korrespenzknoten der Linien 11/12 & 42/43 von Mannheim nach Darmstadt zu verlegen weil Darmstadt nun mal DAS Zentrum der Republik ist, verwundert mich. (diese Zeilen könnten Ironie enthalten).

Das diese Wünsche jenseits des Machbaren sind und die DB z.B. wohl kaum ein Kopfmachen der ICE´s in Mannheim akzeptieren wird, dürfte außer Frage stehen. Zumal diese ICE´s dadurch gut 15 Minuten langsamer werden würden. Statt das Darmstadt realistische Vorschläge macht, kommt man mit solchen Vorschlägen und wundern sich dann, das keiner mit ihnen reden wird. Denn die für Ende des Jahres angekündigte Offenlegung der überarbeiteten Trassenführung dürfte all die Wünsche aus Darmstadt nicht berücksichtigen.

Glaube auch nicht, dass diese Pläne in die Tat umgesetzt werden. Ein Ziel der NBS ist ja auch die Verdichtung der S7 auf 15-Minuten-Takt. Selbst wenn man sämtliche ICE's von und nach Frankfurt Hbf über Darmstadt ziehen würde - was von der Sache her wenig sinnvoll ist - müssten die meisten S-Bahnen einmal planmäßig überholt werden, wenn man die ICE's nicht massiv einbremsen möchte. Damit verlängert sich aber die Fahrzeit der S-Bahnen um ca. 7 Minuten.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum