Pünktlichkeitsanzeiger aus Ludewigs Zeiten... Frage dazu (Reiseberichte)

michael_seelze, Freitag, 27.09.2013, 23:04 (vor 4596 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von michael_seelze, Freitag, 27.09.2013, 23:05

Mahlzeit!

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23 Rückseite einer Pinnwand.

Rückseite einer Pinnwand.... HALLO?! Das müßte doch einer der LEGENDÄREN Pünktlichkeitsanzeiger aus der Ära Ludewig sein.

Der hatte nämlich die geniale Idee, die Pünktlichkeit an großen Bahnhöfen mittels solcher Tafeln täglich kundzutun. Damit wollte er dem Personal einheizen, welches durch dort notierte schlechte Zahlen motiviert sein sollte, den Betrieb pünktlicher abzuwickeln.

Gebracht hat es nicht wirklich was (was interessiert auch schon den Lokführer und den Schaffner und den Stellwerker so ne Blechtafel in der Bahnhofshalle...) und so kam es, dass der geschätzte Hartmut Mehdorn gleich nach Amtsantritt als eine seiner ersten Amtshandlungen die Dinger gleich wieder entfernen ließ.

War das damals die 5-Minuten-Pünktlichkeit im PV und die 15-Minuten-Pünktlichkeit im GV, die da angeschrieben wurde? Warum hat man Felder für 3 Stellen vor dem Komma vorgesehen? Träumte man etwa davon, einmal 100,0% zu erreichen und eintragen zu können?
Rein zur Kundeninformation fände ich digitale Anzeiger auf den großen Bahnhöfen heute nicht schlecht. Da sollte man dann aber eine 2-Minuten-Pünktlichkeit(ergo bis 2:59 pünktlich) und nur den PV nehmen. Wenn da dann überzeugende Daten herauskommen, könnte "Die Bahn" den Eindruck stetiger Unpünktlichkeit vermeiden und ihr Image aufbessern.

Interessant wäre natürlich auch noch eine Prozentzahl für die gewährten Anschlüsse zu erfahren.


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