Koblenz - Trier: Ab 2015 keinFernverkehr mehr nach Trier (Allgemeines Forum)
JumpUp, Dienstag, 13.08.2013, 09:23 (vor 4618 Tagen)
Kompletter Artikel
http://www.16vor.de/deutsche-bahn-hangt-trier-vom-fernverkehr-ab-09-08-2013/
Nun ist es amtlich: Die Deutsche
Bahn AG plant, ihre wenigen
verbliebenen IC-Verbindungen (zwei tägliche Zugpaare) von
und nach Trier ab Dezember 2014
einzustellen. Damit bestätigte das
Unternehmen auf Anfrage von 16vor
jetzt auch offiziell, was vom
Zweckverband SPNV Nord in Koblenz
und dem Mainzer
Infrastrukturministerium schon seit
längerem erwartet wird. In der
Landeshauptstadt dürfte man wenig
amüsiert sein von der Begründung,
die der Konzern für die geplanten IC-
Streichungen anführt. Denn die DB AG
macht Koblenz und Mainz für das
Vorhaben verantwortlich: Schuld sei
der verbesserte “Rheinland-Pfalz-
Takt", der eine Verdoppelung der
Regionalexpress-Verbindungen auf
der Moselstrecke vorsieht. Damit sei
der “ohnehin geringe verkehrliche
Nutzen eines parallelen
Fernverkehrsangebots nicht mehr
gegeben”, erklärte eine
Unternehmenssprecherin.
Koblenz - Trier: Ab 2015 keinFernverkehr mehr nach Trier
4652, Dienstag, 13.08.2013, 09:51 (vor 4618 Tagen) @ JumpUp
Leider war das wohl schon seit längerem absehbar, die Zahl der IC- bzw früher IR-Verbindungen wurde in den letzten Jahren immer weiter verringert bzw. teilweise schon komplett eingestellt (Durchbindung Trier-Saarbrücken).
Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
Proeter, Dienstag, 13.08.2013, 09:58 (vor 4618 Tagen) @ 4652
Heißt das denn auch, dass man nach Luxemburg nur noch per Nahverkehr reisen können wird? Eigentlich ein Armutszeugnis, dass man im internationalen Verkehr auf solche Lösungen setzt.
Luxemburg wäre damit auch die erste Hauptstadt eines Nachbarlandes, die man nicht mehr per Fernverkehr erreichen kann. So wächst Europa bestens zusammen :-(.
Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
ALR997, Dienstag, 13.08.2013, 10:02 (vor 4618 Tagen) @ Proeter
Und das einzige DB-Fahrzeug was man auf dieser Strecke dann noch sieht ist der 628er...schon erbärmlich wo doch im Vergleich die modernen SNCB, SNCF, CFL und SBB Fahrzeuge in Luxembourg halten.
Stadler!
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 13.08.2013, 10:27 (vor 4618 Tagen) @ ALR997
Und das einzige DB-Fahrzeug was man auf dieser Strecke dann noch sieht ist der 628er.
Leerüberführungen? Der Regionalverkehr wird, wie geschrieben, stündlich bis Koblenz durchgebunden. Eingesetzt werden neue Stadler-Kiss der CFL, einen sah ich kürzlich vor der Wagenhalle in Velten.
Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
Steffen, Dienstag, 13.08.2013, 10:10 (vor 4618 Tagen) @ Proeter
Heißt das denn auch, dass man nach Luxemburg nur noch per Nahverkehr reisen können wird? Eigentlich ein Armutszeugnis, dass man im internationalen Verkehr auf solche Lösungen setzt.
Luxemburg wäre damit auch die erste Hauptstadt eines Nachbarlandes, die man nicht mehr per Fernverkehr erreichen kann. So wächst Europa bestens zusammen :-(.
Dafür gibt bald jede Stunden Direktverbindungen Luxemburg-Koblenz - dort mit IC-Anschluss. Sehe ich jetzt nicht unbedingt als Verschlechterung gegenüber heute mit einzelnen Alibi-ICs aus dem Norden.
--
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Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 13.08.2013, 10:42 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
Heißt das denn auch, dass man nach Luxemburg nur noch per Nahverkehr reisen können wird? Eigentlich ein Armutszeugnis, dass man im internationalen Verkehr auf solche Lösungen setzt.
Luxemburg wäre damit auch die erste Hauptstadt eines Nachbarlandes, die man nicht mehr per Fernverkehr erreichen kann. So wächst Europa bestens zusammen :-(.
Dafür gibt bald jede Stunden Direktverbindungen Luxemburg-Koblenz - dort mit IC-Anschluss. Sehe ich jetzt nicht unbedingt als Verschlechterung gegenüber heute mit einzelnen Alibi-ICs aus dem Norden.
Da stimme ich zu und die ganze Würfelgeschichte ist schon fast Fernverkehrsgrenzertig.
Grüße Andreas
Europa Spezial Luxemburg UND Luxemburg Spezial
Thalyseo, Dienstag, 13.08.2013, 22:46 (vor 4617 Tagen) @ Reservierungszettel
Dafür gibt bald jede Stunden Direktverbindungen Luxemburg-Koblenz - dort mit IC-Anschluss. Sehe ich jetzt nicht unbedingt als Verschlechterung gegenüber heute mit einzelnen Alibi-ICs aus dem Norden.
Zustimmung.
Da stimme ich zu und die ganze Würfelgeschichte ist schon fast Fernverkehrsgrenzertig.
Darauf scheint mir aber mit dem "Luxemburg Spezial" aber hinreichend reagiert worden zu sein, die in meinen Augen ein "Europa Spezial Luxemburg" für den NV darstellt; zumindest bei "richtiger" Kombination (z. B. bei Fahrt ab Koblenz Lösung ab Trier i. V. m. "RLP-Ticket").
Ich würde den luxemburgischen "Fernverkehr" aber auch nicht überbewerten: Von den drei schweizer (Ex-)ECs abgesehen, ist die IC-Linie Bruxelles >< Luxembourg doch eher ein (guter) RE, die IR-Linie Liège >< Luxembourg ebenfalls. Die zusätzlichen Züge nach Frankreich können (mit Ausnahme des TGV) wohl kaum als "echter" FV angesehen werden, insofern sollte das Ganze nicht übermäßig dramatisiert werden. -;)
Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 13.08.2013, 10:48 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 13.08.2013, 10:49
Hallo Steffen,
Luxemburg wäre damit auch die erste Hauptstadt eines Nachbarlandes, die man nicht mehr per Fernverkehr erreichen kann. So wächst Europa bestens zusammen :-(.
Dafür gibt bald jede Stunden Direktverbindungen Luxemburg-Koblenz - dort mit IC-Anschluss. Sehe ich jetzt nicht unbedingt als Verschlechterung gegenüber heute mit einzelnen Alibi-ICs aus dem Norden.
Bin ich mir nicht sicher.
Für den örtlichen Grenzverkehr ist der Stundentakt-RE Luxemburg-Koblenz eine klare Verbesserung. Das war die Einführung des stündlichen "DrogenExpress" Venlo-Koblenz (später Venlo-Hamm) ja auch.
Dafür wurde aber die Reise Eindhoven-Köln bei uns wesentlich verlängert: aus weniger als 2 Stunden wurden mehr als 2,5 Stunden. Hinweis: Eindhoven-Amsterdam hat etwa die Streckenlänge von Eindhoven-Köln, ist aber in 1:22 zu bereisen.
Frage ist nun, was ausschlaggebend war: die Angebotsverbesserung des Grenznahverkehrs oder die Angebotsverschlechterung für die Fernreisenden.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
Steffen, Dienstag, 13.08.2013, 12:23 (vor 4618 Tagen) @ Oscar (NL)
Frage ist nun, was ausschlaggebend war: die Angebotsverbesserung des Grenznahverkehrs oder die Angebotsverschlechterung für die Fernreisenden.
Warum siehst Du eine Angebotsverschlechterung für Fernreisende?
Negativ: Umstieg in Koblenz
Positiv: 8 mal so viele Verbindungen
Die Fahrzeiten des RE werden nicht anders sein als die des RE, das ist also kein Argument. Bleibt die Frage, wie lang die Umsteigezeit in Koblenz ist - das weiß ich leider nicht.
--
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Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 13.08.2013, 13:02 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
Hallo Steffen,
Frage ist nun, was ausschlaggebend war: die Angebotsverbesserung des Grenznahverkehrs oder die Angebotsverschlechterung für die Fernreisenden.
Warum siehst Du eine Angebotsverschlechterung für Fernreisende?
Negativ: Umstieg in Koblenz
Das könnte für manche(n) Fernreisende(n) das einzige wahre ausschlaggebende Argument sein.
Ein Umstieg kann man verpassen. Das bedeutet Zeitverlust, welche eine Direktverbindung nicht hat, egal wieviel die Direktverbindung verspätet ist.
Wenn man stattdessen zweistündlich, stündlich, halbstündlich oder meinetwegen jede 15 Minuten (wie bei uns) fährt, wird der Verlust in Koblenz zwar kleiner, aber sie wird nicht null.
Positiv: 8 mal so viele Verbindungen
Aber auch nur erst nachdem man den Zweistundentakt K-LUX schrittweise abgebaut hatte.
In Wirklichkeit also wohl doppelt so viel. OK, das kann sich immer noch sehen lassen.
Die Fahrzeiten des RE werden nicht anders sein als die des RE, das ist also kein Argument.
Klar ist das kein Argument. Fahrzeit RE = Fahrzeit RE, das ist meistens der Fall. Sehr oft sogar...:)
Gut, Du meinst vermutlich Fahrzeit RE = Fahrzeit IC. Wenn ja, dann sieht das schon besser aus. Dann muss man nur dafür sorgen, dass der Anschluß in Koblenz klappt.
Bei uns gibt es Heerlen-Den Haag ja auch nicht mehr direkt. Dafür klappt der Anschluß in Eindhoven.
gruß,
Oscar (NL).
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Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
Steffen, Dienstag, 13.08.2013, 13:23 (vor 4618 Tagen) @ Oscar (NL)
Negativ: Umstieg in Koblenz
Das könnte für manche(n) Fernreisende(n) das einzige wahre ausschlaggebende Argument sein.
Vermutlich ja. Die deutlich mehr Umsteigeverbindungen sind wiederum ein Argument für andere - beispielsweise aus Süddeutschland, Bremen etc., wo man heute auch nicht direkt fahren kann. Muss man Gegenüberstellen und sehen was herauskommt.
Positiv: 8 mal so viele Verbindungen
Aber auch nur erst nachdem man den Zweistundentakt K-LUX schrittweise abgebaut hatte.
In Wirklichkeit also wohl doppelt so viel. OK, das kann sich immer noch sehen lassen.
Ich nahm den aktuellen Stand von zwei Zügen. Früher waren es mal mehr (aber nicht alle nach Luxemburg - manche fuhren nach Saarbrücken!).
Die Fahrzeiten des RE werden nicht anders sein als die des RE, das ist also kein Argument.
Klar ist das kein Argument. Fahrzeit RE = Fahrzeit RE, das ist meistens der Fall. Sehr oft sogar...:)
Wie recht Du hast ;)
Gut, Du meinst vermutlich Fahrzeit RE = Fahrzeit IC. Wenn ja, dann sieht das schon besser aus.
Der RE benötigt zwischen Koblenz und Trier derzeit 1 Minute weniger bei 2 Halten mehr (gegenüber dem IC). Zwischen Koblenz und Luxemburg ist die Umsteigeverbindung mit dem Nahverkehr 3-7 Minuten langsamer als der durchgehende IC. Gibt sich also nicht viel.
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Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
baeckerman83, Dienstag, 13.08.2013, 16:05 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
Dafür kann ich im Nahverkehr keinen Sitzplatz reservieren. Das ist mit im FV schon wichtig, wenn ich lange Strecken mit Gepäck fahre.
Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
Stelz Geist, Dienstag, 13.08.2013, 16:42 (vor 4618 Tagen) @ baeckerman83
Dafür kann ich im Nahverkehr keinen Sitzplatz reservieren. Das ist mir im FV schon wichtig, wenn ich lange Strecken mit Gepäck fahre.
Das mit der Reservierung mag ja sein, aber ich sehe es aus einer anderen Sicht. IC, ICE und Co. klingen toll, leisten aber wenig. Fernverkehr mit RE-Geschwindigkeit und zu IC-Preisen ist doch absurd. In erster Linie wollen halt die meisten der Kunden einfach so schnell wie möglich bei günstigen Preisen von A nach B.
Und für die Bahn dürfte das nur schlau sein. Der Nahverkehr wird doppelt finanziert, einmal über den Rahmenvertrag (Land) und zweitens über die Nettoeinnahmen, die nur wenig unter den Fernverkehrseinnahmen liegen dürften.
Grenznahverkehr wichtiger als Fernverkehr?
JanZ, HB, Dienstag, 13.08.2013, 16:57 (vor 4618 Tagen) @ Stelz Geist
Und für die Bahn dürfte das nur schlau sein. Der Nahverkehr wird doppelt finanziert, einmal über den Rahmenvertrag (Land) und zweitens über die Nettoeinnahmen, die nur wenig unter den Fernverkehrseinnahmen liegen dürften.
"Doppelt" sicher nicht. Entweder ist es ein Nettovertrag, dann darf die DB die Fahrgeldeinnahmen behalten, bekommt aber weniger Bestellerentgelte. Oder es ist ein Bruttovertrag, dann müssen die Einnahmen komplett an den Aufgabenträger weitergereicht werden. Allenfalls gibt es bei einem Nettovertrag die Möglichkeit, durch geschicktes Marketing oder unerwarteten Fahrgastanstieg ein Plus zu machen.
RP-RE-1 ab 2015 (Koblenz-Luxembourg)
naseweiß, Dienstag, 13.08.2013, 20:12 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 13.08.2013, 20:14
Die Fahrzeiten des RE werden nicht anders sein als die des RE, das ist also kein Argument. Bleibt die Frage, wie lang die Umsteigezeit in Koblenz ist - das weiß ich leider nicht.
Die Kantenzeiten des RP-RE-1 sind ganz klar:
- Koblenz(00) - Trier(30) - Luxembourg(30)
(http://www.spnv-nord.de/themen-und-projekte/takt-2015/re-konzept-2015.html)
.
Konkret könnte es so aussehen:
Koblenz Hbf X 05 55
Kobern-Gondorf 18 42
Treis-Karden 34 26
Cochem 42 18
Bullay 52 08
Wittlich 04 56
Trier Hbf X 28 32
Trier Hbf X 32 28
Wasserbillig 46 14
Luxemburg X 18 42
(vereinfacht 00er-Symmetrie)
Das hieße z.B., dass in Trier der Saarbrücker Flügel den längeren Aufenthalt hat (nördlicher Zugteil). Es könnte aber auch umgekehrt sein, dass der Luxembourger Flügel länger wartet. Umsteigezeiten in Koblenz zur IC-L30/31 von/nach Norden so oder so entsprechend knapp 20 min.
--
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ITF Knoten Koblenz
Lumi25, Dienstag, 13.08.2013, 20:18 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
Kennt ihr eigentlich die neuen Abfahrtszeiten der RE-Züge nach Saarbrücken/Luxembourg?
Das Land RLP. nimmt keinerlei Rücksicht mehr auf Fernverkehrsanschlüsse und das ist die Konsequenz aus dem IR-Streichkonzert. Man hat die Schnauze voll von DB Fernverkehr und will sich weitgehend unabhängig machen von ihr.
Das bedeutet anders ausgedrückt wer künftig von Frankfurt nach Luxembourg möchte der muss bereits in Frankfurt in den RE einsteigen um in künftigen 00-Knoten Koblenz nach Luxembourg weiterfahren zu können. Kommt der IC aus Frankfurt in Koblenz zur Minute 10 an ist der RE nach Luxembourg gerade weg.
Aus Richtung Köln sieht es etwas besser aus denn der IC kommt um 46 in Koblenz Hbf an aber da die IC aus Hamburg nicht gerade zuverlässig sind dürfte der Anschluss recht wackelig sein. Man sollte hier also doch eher den RE 5 nehmen.
Kurzum beste Aussichten für einen Fernbusverkehr.
Weiterhin Fernverkehr nach Luxemburg
bravoks, Dienstag, 13.08.2013, 12:58 (vor 4618 Tagen) @ Steffen
Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
Sputnik, Overath, Dienstag, 13.08.2013, 11:07 (vor 4618 Tagen) @ Proeter
Heißt das denn auch, dass man nach Luxemburg nur noch per Nahverkehr reisen können wird? Eigentlich ein Armutszeugnis, dass man im internationalen Verkehr auf solche Lösungen setzt.
Dresden - Polen gibts auch nur noch mit RE.... Fernverkehr gibts hier schon jahrelang nicht mehr
Luxemburg: 1. Nachbarland nur noch per NV?
Steffen, Dienstag, 13.08.2013, 12:19 (vor 4618 Tagen) @ Sputnik
Heißt das denn auch, dass man nach Luxemburg nur noch per Nahverkehr reisen können wird? Eigentlich ein Armutszeugnis, dass man im internationalen Verkehr auf solche Lösungen setzt.
Dresden - Polen gibts auch nur noch mit RE.... Fernverkehr gibts hier schon jahrelang nicht mehr
Dresden ist kein Land sondern eine Stadt in Deutschland. Und Deutschland-Polen im FV geht ;)
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Für mich eher eine Verschlimmbesserung
Delwin, Dienstag, 13.08.2013, 23:37 (vor 4617 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Delwin, Dienstag, 13.08.2013, 23:38
Dass Ihr nur an den Stundentakt denkt, der bald auf der Mosel- und Saarstrecke betrieben wird, ist ziemlich kurz gedacht. ;)
Ich fahre oft auf der Strecke zwischen Koblenz und Saarbrücken und dort werden aktuell doppelstöckige RE's im Zweistundentakt mit zwischendurch Verstärkungen von kleinen einstöckigen Zügen in der Mittagszeit angeboten. Die doppelstöckigen RE's sind eine recht gute Lösung und sind trotz viel Platz immer gut gefüllt. Wenn ich dann doch mal auf die Verstärkung ausweichen muss, ist man dicht an dicht gedrängt und diese Züge sind täglich hoffnungslos überfüllt. Zudem sind dort auf der Strecke überproportional viele Menschen mit Fahrrädern unterwegs und wenn dann auch noch Fahrräder hineinkommen in den Zug, ist das absolute Aufnahmelimit erreicht und der Schaffner muss manche Leute draußen stehen lassen.
Nun, mit dem neuen Takt wird dann stündlich von Koblenz bis Saarbrücken der kleine Flirt angeboten, wahrscheinlich mit wenig Kofferstauraum und 0 Komfort. Ich bin mal gespannt, ob die vielen Reisenden in diesem Zug, die sich über sich stapelnde Koffer und Menschen auf den Gängen quetschen müssen, auch von einer insgesamten Verbesserung sprechen werden, wie es hier im Forum getan wird. Im Forum schauen manche hier nur auf die nackten Zahlen, ohne auf diesen Verbindungen je zu fahren und ohne überhaupt wissen zu können, inwiefern diese Züge ausgelastet sind.
Vgl. RSX
Ralle622, Bonn, Mittwoch, 14.08.2013, 16:26 (vor 4617 Tagen) @ Delwin
Nach dem, was Delwin schreibt, klingt das ganze ja nach einer ähnlichen "Erfolgsgeschichte" wie beim RSX, bei dem ebenfalls ein gut ausgelasteter Dosto-Zug durch einstöckige Triebwagen ersetzt wurde und sich alle nachher wunderten, dass es nicht mehr passt.
Vgl. RSX
Lumi25, Mittwoch, 14.08.2013, 17:40 (vor 4617 Tagen) @ Ralle622
bearbeitet von Lumi25, Mittwoch, 14.08.2013, 17:41
Nach dem, was Delwin schreibt, klingt das ganze ja nach einer ähnlichen "Erfolgsgeschichte" wie beim RSX, bei dem ebenfalls ein gut ausgelasteter Dosto-Zug durch einstöckige Triebwagen ersetzt wurde und sich alle nachher wunderten, dass es nicht mehr passt.
Die RE-Züge zwischen Koblenz und Saarbrücken fahren mit 3 Dostos. Merkt man auch daran, dass die 143er sehr schnell auf 120 km/h beschleunigt. Hier wird also kein schon an der Kpazitätsgrenze fahrender 5 Dostowagenzug durch Triebwagen ersetzt.
Allerdings ist es aus meiner Sicht schön zu sehen wie unterschiedlich das ganze sich gestaltet. Die CFL stellt KISS-Dostotriebzüge bereit während DB Regio mit FLIRTs fährt. Ich denke wären die KISS kuppelbar mit LIREX oder Talent II wäre ein noch billigeres Fahrzeug bei DB Regio zum Einsatz gekommen.
Sofern ich weiß sollen fünfteilige FLIRTs eingesetzt werden. Ob diese in Trier verstärkt werden nach Saarbrücken weiß ich nicht denke aber auch eher nicht. Problematisch sehe ich aber eher den Abschnitt Saarbrücken-Mannheim. Die Linie soll ja zweistündlich nach Mannheim durchgebunden werden und mit einem fünfteiligen FLIRT könnte es hier recht eng werden.
Aber RLP macht ab 2015 so wieso einen Schritt zurück in Sachen SPNV. Auf der RE-Linie Frankfurt-Saarbrücken sollen statt VT 612 künftig LINT 54 und 81 fahren. Von Köln aus gibt es zwar 3 X Täglich den Eifelsprinter nach Trier jedoch kommt dieser in Trier so an, dass der RE nach Saarbrücken/Luxembourg gerade weg ist (sehr schade). Einzige nennenswerte Verbesserung ist die neue RE-Linie Koblenz-Kaiserslautern so wie die Rückverlängerung der RE Neustadt (Weinstr.) - Karlsruhe nach Kaiserslautern. Somit kann man künftig ab Koblenz auch via Kaiserslautern nach Karlsruhe angenehm reisen. Heute gibt es ja nur den Rheintalexpress am Wochenende.
Der neue RE Mainz-Mannheim-Karlsruhe dürfte eine ziemliche Konkurrenz zum Fernverkehr werden und wohl entsprechend ausgelastet sein.
Vgl. RSX
mmandl, Mittwoch, 14.08.2013, 18:16 (vor 4617 Tagen) @ Lumi25
Der neue RE Mainz-Mannheim-Karlsruhe dürfte eine ziemliche Konkurrenz zum Fernverkehr werden und wohl entsprechend ausgelastet sein.
Der RE Mainz-Karlsruhe fährt nicht über Mannheim, sondern über Ludwigshafen-Speyer. Vielleicht fährt der nachmittägliche RE wie heute wegen Trassenkonflikten weiterhin über Mannheim. Grundsätzlich führt die Linie aber über Ludwigshafen-Speyer.
Vgl. RSX
naseweiß, Mittwoch, 14.08.2013, 20:04 (vor 4617 Tagen) @ mmandl
bearbeitet von naseweiß, Mittwoch, 14.08.2013, 20:08
Der neue RE Mainz-Mannheim-Karlsruhe dürfte eine ziemliche Konkurrenz zum Fernverkehr werden und wohl entsprechend ausgelastet sein.
Der RE Mainz-Karlsruhe fährt nicht über Mannheim, sondern über Ludwigshafen-Speyer. Vielleicht fährt der nachmittägliche RE wie heute wegen Trassenkonflikten weiterhin über Mannheim. Grundsätzlich führt die Linie aber über Ludwigshafen-Speyer.
- zweistündlich RP-RE-4 Mainz - Worms - Ludwigshafen - Speyer - Germersheim - Graben-Neudorf - Karlsruhe
- zweistündlich RP-RE-7 Mainz - Worms - Ludwigshafen - Mannheim
Der RE4 fährt schon heute und ist, denke ich, nur bedingt Konkurrenz zum Fernverkehr. Denn zum einen ist man zwischen Karlsruhe und Mainz rund 30 min langsamer als der Fernverkehr. Zum anderen ist der Fernverkehr für Fernreisende da, welch Überraschung. Und das sind nicht solche, die nur Karlsruhe/Mannheim-Mainz fahren.
Dass zur HVZ der RE-7 über Schwetzingen-Hockenheim auch nach Karlsruhe fährt, dann aber eher als RB/S auf dem Abschnitt, wäre zwar möglich. Ich halte es aber für wahrscheinlicher, dass diese Leistungen zur S-Bahn Rhein-Neckar gehören und entsprechend mit der ausgeschrieben werden.
Wo die DB-Flirt Linien RP-RE-1, RE-RP-2 und RP-RE-4/7 ggf. auf Doppeltraktion verstärkt werden, da bin ich ratlos. Gerade aber den RE1-Abschnitt Koblenz-Trier-Saarbrücken halte ich für völlig ausgeschlossen, da ja die CLF-KISS bis Trier gekuppelt fahren. Vergleiche mit dem NRW-RE9 sind hanebüchen, dort werdend die Züge die meiste Zeit eher gähnend leer fahren. Dann eher RE2 im Zulauf auf Frankfurt oder RE1 im Zulauf auf Mannheim.
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MZ-KA: Fernreisende?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 15.08.2013, 07:55 (vor 4616 Tagen) @ naseweiß
Hallo naseweiß,
Der RE4 fährt schon heute und ist, denke ich, nur bedingt Konkurrenz zum Fernverkehr. Denn zum einen ist man zwischen Karlsruhe und Mainz rund 30 min langsamer als der Fernverkehr. Zum anderen ist der Fernverkehr für Fernreisende da, welch Überraschung. Und das sind nicht solche, die nur Karlsruhe/Mannheim-Mainz fahren.
Das verstehe ich nicht.
Demnach wären bei uns Reisende Amersfoort-Zwolle (78 km) auch keine Fernreisenden. Dennoch: wenn Jan diese Reise machen möchte, fährt er bei uns "IC" (verkehrt nonstop) und spart sich die Tortur der RB. Und erst recht weil er für den "IC" nichts extra bezahlt.
Anders sieht's aus bei Amsterdam-Rotterdam. Dort sind die ex-Fyras teurer als die "IC"s via Den Haag. Dennoch: wenn der Aufpreis nicht zu hoch ist, bezahlt Jan ihn und reist "Fernverkehr".
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Saarbrücken-Mannheim stündlich im RE!
JumpUp, Donnerstag, 15.08.2013, 10:07 (vor 4616 Tagen) @ Oscar (NL)
Der neue RE Koblenz-Trier-Saarbrücken-Kaiserslautern-Mannheim verkehrt entgegen den ursprünglichen Planungen stündlich auf dem gesamten Laufweg!
Nur zwischen Kaiserslautern und Mannheim verkehrt er nicht zur Stunde der Paris ICE. Also haben wir Stundentakt mit vier Lücken zwischen Kaiserslautern und Mannheim (nur vier statt fünf, weil es einen Verstärker außerhalb des Taktes gibt für parallel zu einem Paris ICE)
Saarbrücken-Mannheim stündlich im RE!
Lumi25, Donnerstag, 15.08.2013, 17:47 (vor 4616 Tagen) @ JumpUp
Also der RE Saarbrücken-Mannheim ist sicherlich eine wesentliche Verbesserung allerdings befürchte ich hier auch entsprechende Zustände. Hier FLIRTs einzusetzen halte ich für falsch da wären eher Dostozüge angebracht. Was in den RE-Zügen los sein wird wenn der FCK Heimspiele hat kann sich wohl jeder denken. Des weiteren fehlt hier auch eine Reservierungsmöglichkeit Saarbrücken-Mannheim ist halt eher Fernverkehr.
Von Köln aus betrachtet sieht es dagegen eher schlecht aus. Der Eifelsprinter wird nicht lange überleben, denn weder in Euskirchen noch in Trier erreicht man sinnvolle Anschlüsse. Auch eine komplette Elektrifizierung der Eifelstrecke bringt keinerlei Vorteile für den SPNV wenn die Anschlüsse nicht vorhanden sind. Sollte die A1 durch die Eifel mal fertig werden wird der Fernbus Köln-Saarbrücken mit einem Zwischenhalt in Trier locker in 3 Stunden schaffen.
Saarbrücken-Mannheim stündlich im RE!
JumpUp, Donnerstag, 15.08.2013, 10:07 (vor 4616 Tagen) @ Oscar (NL)
Der neue RE Koblenz-Trier-Saarbrücken-Kaiserslautern-Mannheim verkehrt entgegen den ursprünglichen Planungen stündlich auf dem gesamten Laufweg!
Nur zwischen Kaiserslautern und Mannheim verkehrt er nicht zur Stunde der Paris ICE. Also haben wir Stundentakt mit vier Lücken zwischen Kaiserslautern und Mannheim (nur vier statt fünf, weil es einen Verstärker außerhalb des Taktes gibt für parallel zu einem Paris ICE)
IC 131 + 132
zugvogel, Rheinland-Pfalz, Dienstag, 17.09.2013, 11:29 (vor 4583 Tagen) @ JumpUp
Ist die Planung für die Züge 131 und 132 schon bekannt?
Zur Zeit: LUX-Trier-Koblenz-Köln-Ruhrgebiet-Emden=Außenhafen, bzw. Norddeich=Mole-Emden-Ruhrgebiet-Köln-Koblenz-Trier-LUX.
Fällt nur der Abschnitt LUX-Koblenz weg? Oder LUX-Köln? Oder ganz anders?