[NL] Impressionen: Leiden (32 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 14.06.2013, 11:34 (vor 4665 Tagen)

Moin,

unser heutiges Ziel ist Leiden.


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1 Das ist der Hauptbahnhof. Am 4. Juni tragen die Bäumlein das erste zarte Grün. Der Bus links wirbt fürs in Leiden ansässige Reichsmuseum für altes Zeug. Wer Niederländisch kann, weiß natürlich, daß das ein Museum für Archäologie ist.


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Ins Museum gehen wir nicht, aber in die Innenstadt.
Leiden ist eine alte Stadt, der Name wird 860 erstmals erwähnt. Im Jahr 1266 verlieh Graf Floris V. die Stadtrechte.
1575 wurde hier die erste Universität des Landes gegründet. Dadurch war Leiden zeitweise die größte Stadt der Niederlande. Heute zählt die Stadt knapp 120.000 Einwohner. Die Uni gibt's noch, es hat sich viel Wissenschaft angesiedelt.


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2 Leider im Gegenlicht präsentiert sich die Hooglandse Kerk. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1377 begonnen. Um 1500 war das Querschiff fertig, es ist das längste der Niederlande. Die Kirche selbst wurde wohl irgendwann für fertig erklärt, sie ist es eigentlich nicht.


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3 Ein Teil der Kirche von West, links unten der Kirchturm.


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4 Innen begrüßt uns erstmal ein Verbotsschild.


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5 Wir belassen es bei einem Blick ins Querschiff. Die Kirche, sie ist bis heute aktiv, ist im Sommerhalbjahr bei freiem Eintritt zu besuchen.


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6 De Burcht ist eine alte Burganlage mitten in der befestigten Stadt. Auf einem Hügel steht eine Ringmauer, von der sich die Umgebung gut überblicken läßt. Im Hintergrund der Schornstein (1909 errichtet) des örtlichen E- und Gaswerks, der das höchste Bauwerk in Leiden ist.


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7 Die zweite große Kirche ist die Pieterskerk, der heutige Bau wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Sie dient heute besonderen Zwecken. In der Geschichte Amerikas spielt sie eine Rolle, weilten einige der Pilgerväter vor der Reise in die neue Welt doch hier im Exil.


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8 Das Hauptschiff. Außenaufnahmen, die mehr als Details zeigen, sind wegen der dichten Bebauung, Bebaumung des Kirchplatzes und fehlendem Turm eher schwierig.


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9 Immer wieder Wasser, hier die Gracht Rapenburg.


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10 Klappende Brücke und klappernde Mühle (De Put).


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11 Zurück in die Jetztzeit.


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12 Der Busbahnhof. Irgendwie mag meine Kamera leere Flächen im Bildvordergrund. ;-) Dahinter der Zugbahnhof. Dem widmen wir uns jetzt, zuvor der Blick in die Eisenbahngeschichte.


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Leiden liegt an der Oude Lijn, zwischen Amsterdam und Den Haag. Der erste Bahnhof wurde 1842 eröffnet. 1879 wurde das zweite Empfangsgebäude fertiggestellt. Architetkt war D.A.N. Margadant, der u.a. auch das Empfangsgebäude von Den Haag HS entworfen hat, wir besichtigten den Bahnhof kürzlich. 1955 wurde ein neuer Bau im Stil der Zeit eröffnet. Dieser bestand kaum 40 Jahre, bevor der Bahnhof umgebaut wurde. Das heutige Empfangsgebäude wurde 1996 fertiggestellt.

Für ein Jahr war Leiden Endpunkt der Bahnstrecke aus Amsterdam. 1843 ging die Verlängerung nach Den Haag in Betrieb. Diese Strecke ist seit 1927 komplett elektrifiziert.
1878 wurde die über Alphen nach Woerden führende Bahnstrecke eröffnet, sie ist seit 1950 elektrifiziert.
Eine letzte Veränderung erfolgte 1981, als die Bahnstrecke vom Flughafen Schiphol eröffnet wurde.


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13 Der Blick ging nach hinten raus.


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14 Dachstütze I.


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15 Dachstütze II.


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16 Abfahrender Intercity.


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17 Die Hallenkonstruktion verläuft quer über die Gleise.


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18 Die nördlichen Bahnsteighälften werden nur im Berufsverkehr benötigt.


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19 Ein Blick hin zum Empfangsgebäude.


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20 Warten auf den Zug nach Rotterdam.


Wir springen jetzt in den Frühling und setzen mit Aufnahmen vom 13. März fort. Es war einer der wenigen sonnigen Tage des Monats.


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21 Ein Blick durch die Halle nach hinten.


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22 Für die Züge in Richtung Alphen gibt es einen Kopfbahnsteig. Im Bild dürfte der Intercity nach Utrecht sein.


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23 An der Treppe.


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24 Blick nach oben.


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25 Der gar nicht tunnelartige Personentunnel.


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26 Hauptportal.


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27 Bahnsteigsperren.


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28 Ein Blick von oben.


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29 Der Blick vom Kopfbahnsteig aus.


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30 Wir schauen einmal nach hinten. Über zwei Bahnsteige hinweg sehen wir das Haus hinterm Bahnhof.


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31 Von Süden, mit modernisiertem Doppeldecker.


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32 Zukünftig werde ich versuchen, das Wort Blick zu vermeiden, zuvor allerdings geht er hin zur Bahnsteighalle.


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Leidens Hauptbahnhof ist ein Paradebeispiel für die Baukunst der 1990er. Wie man 90 Jahre vorher einen Bahnhof baute, sehen wir demnächst in Haarlem.


Viele Grüße,
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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[NL] Impressionen: Leiden

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 14.06.2013, 12:06 (vor 4665 Tagen) @ Sören Heise

Hoi,

unser heutiges Ziel ist Leiden.

Sorry, da mache ich nicht mit. Aber vielleicht sagst du uns dann noch, wieviel du heute gelitten hast? *SCNR* ;-D


Ok, im Ernst: Ich stelle fest, dass es in niederländischen Bahnhöfen immer sehr viel Platz hat. Woher nimmt man sich dort den Platz?
Wenn wir mehr Platz im Bahnhof wollen, müssen wir entweder viel in der Erde buddeln, Häuser abreissen oder gar Häuser verschieben.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

niederländische Bahnhöfe - groß?

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 14.06.2013, 23:23 (vor 4665 Tagen) @ Twindexx

Moin,

Ok, im Ernst: Ich stelle fest, dass es in niederländischen Bahnhöfen immer sehr viel Platz hat. Woher nimmt man sich dort den Platz?

außer die kürzlich gesehenen Beispiele wie Rotterdam und Leiden halte ich niederländische Bahnhöfe eigentlich immer für sehr beengt von der Gleisanlage her. Dennoch hilft man sich mit den Kreuzungsmöglichkeiten und oft einem dritten Gleis in der Mitte (sehr gut zu sehen in Amsterdam C., noch mal der Link zu www.sporenplan.nl) sehr gut.

Ich denke auch, dass Bahnhöfe wie Hengelo oder Almelo in Deutschland weit mehr als einen Bahnsteig hätten, bei der abgewickelten Verkehrsleistung.

@ Sören: Zu dem Bericht brauche ich wohl nichts weiter zu sagen, wie immer klasse. :)

Gruß
Fabian

niederländische Bahnhöfe - groß?

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 15.06.2013, 15:25 (vor 4664 Tagen) @ Fabian318

Hoi,

außer die kürzlich gesehenen Beispiele wie Rotterdam und Leiden halte ich niederländische Bahnhöfe eigentlich immer für sehr beengt von der Gleisanlage her.

Von der Anzahl Züge pro vorhandene Gleise?

Dennoch hilft man sich mit den Kreuzungsmöglichkeiten und oft einem dritten Gleis in der Mitte (sehr gut zu sehen in Amsterdam C., noch mal der Link zu www.sporenplan.nl) sehr gut.

Genau wegen solchen dritten Gleisen meinte ich wegen Platz. Oder generell mit der Breite der Bahnsteige.

In der Schweiz hätten wir dafür nie den nötigen Platz. Bahnhofsausbauten gehen häufig nicht ohne Tiefbahnhof oder Häuserabriss. In Zürich baut man für 2 Mia CHF eine Durchmesserlinie und in Lausanne für 1 Mia CHF längere und breitere Perrons, verbunden mit vielen Häuserabrissen (obwohl die Anzahl Perronkanten gleich bleibt wie heute). In Genève würde man für zwei zusätzliche Gleise auch gerne einige Häuser abreissen; die Bewohner der Häuser wollen jedoch einen Tiefbahnhof. Eine Studie soll nun die Bestvariante ermitteln.

In St. Gallen ist der Perron 2 sieben Meter breit und dort sollen in wenigen Jahren 400-m-Dosto mit einer Kapazität von bis zu 1'300 Sitzplätzen halten. Breitere Perrons gehen nicht, da sich auf der einen Seite des Bahnhofs das Bahnhofsgebäude und das Rathaus und auf der anderen Seite die Fachhochschule und weitere Gebäude befinden. Jetzt haben wir noch einige Abstellgleise geopfert um uns noch einen vierten Perron für die neuen Gleise sechs und sieben zu gönnen. Die werden für weitere Angebotsausbauten benötigt. Neben zusätzlichen Fernzügen in den nächsten Jahren erweitert der Kanton das Angebot im Regionalverkehr um rund 30% auf Ende Jahr.

Wenn dann also so ein 400-m-Dosto zu halten kommt, hätten wir gerne so breite Perrons wie die Niederländer. Da muss dann bei uns das Konzept ganz anders aufgezogen werden. Das Konzept muss darin bestehen, dass die ankommenden Fahrgäste den Perron möglichst schnell verlassen können. Wir geben also sehr viel Geld für den Ausbau der Unterführungen und Perronabgänge aus, bzw. die SBB schiessen 56 Mio CHF an Eigenmitteln in die Aufwertung des Bahnhofs bis 2018 ein, auch Bund, Kanton und Stadt geben noch etwas dazu; insgesamt werden 120 Mio CHF investiert.

Bezüglich Unterführungen stelle ich aber auch wieder fest, dass diese in den Niederlanden sehr grosszügig bemessen sind. Da sind wohl auch die Bahnhöfe etwas höher gelegt, womit die Unterführungen im Prinzip ebenerdig sind und so viel günstiger viel breiter gebaut werden können. In der Schweiz hat man bahnhöfe gebaut, bevor man Unterführungen gebaut hat. So sind die Gleisanlagen ebenerdig und für die später gebauten Unterführungen musste man teuer in den Boden buddeln. Und das wird bei Unterführungsvergrösserungen auch immer ins Geld gehen.

Ich denke auch, dass Bahnhöfe wie Hengelo oder Almelo in Deutschland weit mehr als einen Bahnsteig hätten, bei der abgewickelten Verkehrsleistung.

Die S-Bahn München hat auch nur eine Bahnsteigkante pro Richtung. Ich nehme an, bei den von dir genannten Bahnhöfen wird der Verkehr zwar nicht ganz so dicht, aber ähnlich abgewickelt werden?


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Hochbau oder Tiefbau: Straße entscheidend?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 17.06.2013, 08:39 (vor 4663 Tagen) @ Twindexx

Hallo Twindexx,

Bezüglich Unterführungen stelle ich aber auch wieder fest, dass diese in den Niederlanden sehr grosszügig bemessen sind. Da sind wohl auch die Bahnhöfe etwas höher gelegt, womit die Unterführungen im Prinzip ebenerdig sind und so viel günstiger viel breiter gebaut werden können.

Eindhoven ist so ein "Hochbahnhof". Dieser entstand in den 50ern, als man dem Straßenverkehr die ständig wachsenden Wartezeiten der Bahnübergänge nicht mehr zumuten konnte.
Die Wahl war: die Bahn in die Höhe, die Straßen hinab oder eine Mischung von beiden.
Man hatte darauf einen Bahndamm von etwa 4-5 km gebaut, mit einigen Unterführungen für den Straßenverkehr.
Übrigens sind einzelne Unterführungen dennoch etwas vertieft, andere auf "Mähfeld".


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

bündeln vs. verteilen

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 17.06.2013, 09:03 (vor 4663 Tagen) @ Twindexx

Fabian318:

Ich denke auch, dass Bahnhöfe wie Hengelo oder Almelo in Deutschland weit mehr als einen Bahnsteig hätten, bei der abgewickelten Verkehrsleistung.

Twindexx:

Die S-Bahn München hat auch nur eine Bahnsteigkante pro Richtung. Ich nehme an, bei den von dir genannten Bahnhöfen wird der Verkehr zwar nicht ganz so dicht, aber ähnlich abgewickelt werden?

Anzahl der Abfahrten pro Stunde:

   Almelo           Hengelo          Eindhoven

   000000000011111  000000000011111  000000000011111 
   012345678901234  012345678901234  012345678901234 

00 11....1.....1..  ......1....1...  ..4.2..........
15 .....1.1...1...  .3.1.....1.1...  ..2.2..........
30 ..2...1.....1.1  ...1.1.....1...  ..4.2..........
45 .1...1.....1...  .3.1.....1.1...  ..2.2..........

In Almelo werden die Züge verteilt. Man kann so Ressourcen sparen und mit 2 Gleisen auskommen.
Das andere Extremum ist Eindhoven. Hier werden Züge gebündelt, wie in CH beim ITF.
Eindhoven braucht dazu aber 6 Bahnsteiggleise.
Hengelo ist eine Mischung. Hier gibt es eine 15/45 Bündelung von 4 Zügen.
Auch wenn nur ein Inselbahnsteig mit 2 Gleisen zur Verfügung steht, passt alles:

'16/'46: 2a, syntus Zutphen
'16/'46: 2b, RB 79 Zwolle
'18/'48: 3a, RB 79 Enschede
'16/'46: 3b, syntus Oldenzaal

Ein- und Ausfahrweichen halbwegs des Bahnsteigs seien dank.


gruß,

Oscar (NL).

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NL: schmal und lang, DE: breit und kurz?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 17.06.2013, 08:15 (vor 4663 Tagen) @ Twindexx

Hallo Twindexx,

Ok, im Ernst: Ich stelle fest, dass es in niederländischen Bahnhöfen immer sehr viel Platz hat. Woher nimmt man sich dort den Platz?
Wenn wir mehr Platz im Bahnhof wollen, müssen wir entweder viel in der Erde buddeln, Häuser abreissen oder gar Häuser verschieben.

Wenn ich NL mit DE vergleiche, denke ich dass die Oberfläche, die ein Bahnhof einnimmt, etwa gleich groß ist. NL-Bahnhöfe durften sogar eher kleiner sein als deutsche.

1. Utrecht Centraal verarbeitet etwa genauso viele Züge wie München Hbf.
München Hbf hat 36 (Kopf-)Gleise, Utrecht nur 13 (wovon 2 Kopfgleise).
2. Bahnhöfe wie Deventer, Hengelo, s-Hertogenbosch und Sittard haben 600-700 m Gleise; die Anzahl der Gleise ist allerdings nur 3.
(wegen einer Baustelle sind in Den Bosch zwei Gleise außer Betrieb)

Ich vermute, wenn man hier Platz braucht, versucht man es eher in die Länge = man ordnet Züge hintereinander an, statt nebeneinander.


gruß,

Oscar (NL).

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[NL] Impressionen: Leiden (32 Bilder)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 14.06.2013, 13:16 (vor 4665 Tagen) @ Sören Heise

Hallo Sören Heise,

12 Der Busbahnhof.

"Busbahnhof" scheint mir ziemlich "deuderländisch", weil das NL-Äquivalent von Bahnhof "station" ist.
Ich dachte immer, es wäre "Bushof" odert ZOB (Zentralomnibushof).

@all: wie man sieht, sind Trambahnen eine Seltenheit bei uns.
Von der Größe her würde Leiden in Deutschland schon längst eine (Regio-)Tram haben; diese würde auch Noordwijk und Katwijk anbinden.
Tatsächlich gab es den Ansatz, die Strecke Gouda-Alphen-Leiden zu "vertrammen".
Zwischen Gouda-Alphen haben tatsächlich Regio-Trams gefahren:

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DIe ganze Infra wurde aber wieder zurückgebaut; es verkehren wieder "normale" ET425NL oder SGM.

1878 wurde die über Alphen nach Woerden führende Bahnstrecke eröffnet, sie ist seit 1950 elektrifiziert.

Und sie ist meistens eingleisig.
Dennoch kann sie einen 15-Minutentakt verarbeiten.

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16 Abfahrender Intercity.

Zwei abfahrende ICs.
Im Hintergrund fuhr gerade noch einer zuvor.
Leiden ist Korrespondenzbahnhof wo man Richtung Den Haag/Rotterdam am selben Bahnsteig umsteigen kann. Nur schade, dass der Takt hier 10-20 ist.

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22 Für die Züge in Richtung Alphen gibt es einen Kopfbahnsteig. Im Bild dürfte der Intercity nach Utrecht sein.

Das ist er auch mehr oder weniger, wenn auch erst ab Woerden ein echter IC.
Bis Woerden hält der Zug an alle Zwischenbahnhöfen; Bodegraven hat es also zu "IC-Halt" gemacht.


gruß,

Oscar (NL).

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Busbahnhof, ZOB, Bushof?

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 14.06.2013, 23:20 (vor 4665 Tagen) @ Oscar (NL)

12 Der Busbahnhof.


"Busbahnhof" scheint mir ziemlich "deuderländisch", weil das NL-Äquivalent von Bahnhof "station" ist.
Ich dachte immer, es wäre "Bushof" odert ZOB (Zentralomnibushof).

"Bushof" kenne ich nur aus dem Aachener Raum. "ZOB" klingt für mich eher nach ländlich gelegenen Ortschaften, wo sich gelegentlich zwei Busse hallo sagen. - Und natürlich viele Reisebus-Terminals, die sich so bezeichnen.

"Busbahnhof" ist meines Erachtens wirklich das, wie man sie in Deutschland meistens bezeichnet.

Busbahnhof, ZOB, Bushof?

bravoks, Samstag, 15.06.2013, 10:58 (vor 4665 Tagen) @ Fabian318

ZOB heißt ja auch einfach nur "Zentraler Omnibusbahnhof" (also auch Busbahnhof). ZOBs gibts auch in großen Städten -> z.B. Berlin: ZOB am Funkturm!

Busbahnhof, ZOB, Bushof?

Fabian318, Münster i. W., Samstag, 15.06.2013, 11:41 (vor 4664 Tagen) @ bravoks
bearbeitet von Fabian318, Samstag, 15.06.2013, 11:42

ZOB heißt ja auch einfach nur "Zentraler Omnibusbahnhof" (also auch Busbahnhof). ZOBs gibts auch in großen Städten -> z.B. Berlin: ZOB am Funkturm!

Ja, schrieb ich ja. ;)

[NL] Impressionen: Leiden (32 Bilder)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 14.06.2013, 22:00 (vor 4665 Tagen) @ Sören Heise

Ich weiß ja nicht, ob es für das Vorbild der richtige Fachbegriff ist. Es scheint, daß dort wirklich jeder Bahnhof eine oder mehrere ´Hosenträger-Weichenverbindungen´ hat. Hierzulande nicht so sehr üblich, die NS scheint sie aber gerne zu verbauen.

Und mal wieder besten Dank!

Olaf

Kreuzungsweichen

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 14.06.2013, 23:18 (vor 4665 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Fabian318, Freitag, 14.06.2013, 23:18

Ich weiß ja nicht, ob es für das Vorbild der richtige Fachbegriff ist. Es scheint, daß dort wirklich jeder Bahnhof eine oder mehrere ´Hosenträger-Weichenverbindungen´ hat. Hierzulande nicht so sehr üblich, die NS scheint sie aber gerne zu verbauen.

Ja, richtig. So können die Bahnsteige doppelt genutzt werden und vor allem auch gleichzeitig ein- und ausgefahren werden, wenn der andere Abschnitt noch belegt ist.

Auf www.sporenplan.nl kannst du dir das anschauen, ist wirklich fast überall so.

Leiden - Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 15.06.2013, 10:20 (vor 4665 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Besten Dank für eure Kommentare.

Platz: Da bleibt Fabian wenig hinzuzufügen. In Leiden hat man noch einige bahnsteiglose Gleise, aber beidseits des Bahndammes ist Bebauung.

Oscar: Vielen Dank für Deine Zusatzinformationen. Sollte in Leiden die Stadtbahn nicht sogar die Innenstadt erschließen?
Die Fahrzeuge sind jetzt übrigens in Stockholm.

Busbahnhof: Auch da bleibt Fabian wenig hinzuzufügen. ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) oder direkt Busbahnhof ist das gebräuchlichste. Das kann von der Ausführung her vieles sein, von der zentralen Haltestelle direkt am Bahnhof über luxuriöse Fernbusbahnhöfe wie in Hamburg bis hin zu ein paar Haltestellenmasten. ;-)
Ich verspreche aber, daß ich keine Serie Deutschlands Busbahnhöfe starten werde.

Olaf: Die Kreuzungsweichen sind praktisch. Ich darf mal dem Amsterdam-Beitrag vorgreifen. Der mittlere Zug hielt an der Bahnsteigkante, an der ich stehe.


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Wann wir die Serie mit Haarlem fortsetzen, kann ich noch nicht sagen. Ich hoffe, innerhalb der nächsten Woche.


Viele Grüße,
Sören

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