Köln-Düsseldorf einmal anders - IC 2400 auf Abwegen (Reiseberichte)
N'abend allerseits,
das erlebt man auch nicht alle Tage:
Ich saß heut abend im IC 2400, dessen normale Fahrtroute zwischen Köln und Düsseldorf ohne Zwischenhalt über Dormagen und Neuss führt (deswegen die Abfahrt in Köln auch planmäßig auf Gleis 9). Heute aber ging's gänzlich anders, nämlich über Köln-West und -Süd auf die Südbrücke und weiter über die Güterzuggleise und Köln-Kalk am Rangierbahnhof Köln-Kalk Nord vorbei bis Köln-Mülheim, wo der Zug dann wieder auf bekanntes "Terrain" auf der rechtsrheinischen Strecke zurückfand. Zwar betrug die Fahrzeit zwischen Köln und Düsseldorf hierdurch rund 45 Minuten, jedoch bekam man diesmal über Gleise, die ansonsten dem normalen Bahnfahrer wie mir weitestgehend verborgen bleiben oder die nur durch wenige Nachzüge bedient werden, fürs gleiche Geld eine exklusive Stadtrundfahrt mitten durch Köln geboten, was die eingefahrene Verspätung mehr als wettmachte.
Kennt jemand den Grund für diese großräumige Umleitung des 2400 heute?
Schöne Grüße aus Düsseldorf wünscht
WindyCity