Zentral: Berlin Hbf (sechzig-und-ein-Bild, Teil 1) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 09.03.2013, 18:17 (vor 4844 Tagen)
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 09.03.2013, 18:17

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Es war einmal eine große Stadt. Sie war Hauptstadt eines großen Landes und sie war so groß, daß sie viele Bahnhöfe bekam. Es änderten sich nämlich die Zeiten. War man früher mit der Pferdekutsche über sandige Wege und selten mal über gepflasterte Chausseen gereist (wenn man denn reisen konnte, denn das konnten nur sehr wenige), so fuhr man nun hinter Dampfrössern auf stählernen Wegen. Das nannte man Eisenbahn und die Plätze, wo die anhielt, nannte man Bahnhof. Die erste solche Eisenbahn in seiner Hauptstadt freute den König nicht. Sie fuhr in die Stadt, in der er ein paar Schlösser in einem großen Park hatte. Da war er gerne, aber er sah keinen Vorteil, schneller dort zu sein. Aber der König war schon alt und er kannte die Eisenbahn nicht aus seiner Kindheit. Wenn er jünger gewesen wäre, hätte er sie bestimmt gemocht.

Diese Stadt mit den Schlössern hieß Potsdam, und so hieß der Bahnhof in der Hauptstadt Potsdamer Bahnhof. Und es wurden mehr Eisenbahnen gebaut aus dieser Stadt hinaus und jede bekam einen Bahnhof, der nach dem Endpunkt der Strecke hieß. Es gab den Görlitzer Bahnhof, den Hamburger Bahnhof, den Lehrter Bahnhof (da mußte der König erst fragen, wo das denn ist, denn das war ein kleiner Ort und seine Armee hatte ihn gerade erst erobert), den Stettiner Bahnhof, den Wriezener Bahnhof (da mußte der König auch erst fragen, wo das denn ist, denn er kannte das Städtchen gar nicht) und den Schlesischen Bahnhof (da mußte der König nicht fragen, wo das denn ist, denn er wußte, daß Schlesien keine Stadt war; einer der Könige vor ihm hatte das Land schließlich den Österreichern weggenommen, das wußte er ganz genau und er freute sich über diese schöne Provinz). Ach ja, den Anhalter Bahnhof gab es auch.

Nun, die vielen Menschen wollten alle in seine Hauptstadt, aber es waren auch Güter, die mit der Eisenbahn befördert wurden. Die wollten aus der Provinz in die Provinz. Und damit sie nicht quer durch die Stadt über die engen Straßen transportiert werden mußten, baute man eine Eisenbahn um die Stadt herum, die alle Bahnstrecken miteinander verband. Die nannte man Ringbahn.

Viele Bahnhöfe lagen nicht direkt in der Stadtmitte, sondern ein wenig davor. Und damit wenigstens einige Menschen mit dem Zug bis in die Stadt fahren konnten, baute man eine Bahnstrecke mitten durch die Stadt, auf einem Ziegelsteinviadukt mit vielen Kurven. Die nannte man Stadtbahn.Der Lehrter Bahnhof lag direkt an ihr, so daß die Stadtbahn dort einen Bahnhof bekam. Den nannte man der Einfachheit halber Lehrter Stadtbahnhof.

Und da kluge Leute meinten, daß auch das Militär eine Eisenbahn braucht (wenn mal wieder Krieg ist, muß man vielleicht Eisenbahnen bauen, da ist es gut, wenn das schon in Friedenszeiten geübt wird), bekam auch das Militär eine Eisenbahn. Die nannte man Militärbahn. Und Kriege gab es viele. Einer hatte den König sogar zum Kaiser gemacht und sein Reich vergrößert. Gut, es gab in diesem Reich viele andere Könige (er war ja auch einer) und noch viel mehr andere Herrscher, aber er war der einzige Kaiser und nur das zählte.

Keine vierzig Jahre später gab es den nächsten Krieg. Als wieder Frieden war, war das große Land kleiner geworden und der Kaiser war kein Kaiser mehr, er mußte gar sein Land verlassen. Die Hauptstadt aber wuchs und wuchs (sie hatte schon angefangen zu wachsen, als der König noch gar kein Kaiser war), immer größer wurde sie und immer mehr Menschen wohnten in ihr. Viele Dampfzüge fuhren, um die Menschen von ihren Wohnungen zur Arbeit und zurück und am Wochenende ins Grüne zu bringen, denn trist und grau war es in der großen Stadt. Es kamen neue Techniken auf und da kamen kluge Köpfe auf die Idee, die Vorortzüge zu elektrisieren. Erst probte man, aber dann ging es Schlag auf Schlag und bald waren fast alle Vorortstrecken elektrisiert. Statt Dampfloks fuhren elegante Züge, die waren schneller und bequemer. Statt des kohleschaufelnden Heizers gab es eine Schiene, die die Züge mit Strom versorgte. Leiser waren sie und schneller und sauberer. Sie fuhren sehr lange und noch heute gibt es Leute in der Stadt, die sie sich zurückwünschen.

Finstere Zeiten sollten kommen. Ein neuer Herrscher kam aus der Ferne; er nannte sich "Führer" und versprach, die Niederlage zu rächen. Das Reich wollte er zu alter Größe bringen und noch größer machen. Menschen, ja ganze Völker, die er nicht mochte, ließ er töten. Er fing einen neuen Krieg. Als der vorbei war, lagen die Stadt, das Reich und auch viele andere Gegenden in Trümmern. Neue Herrscher kamen, vier an der Zahl. Sie teilten das Land und sie teilten die Stadt. Drei von ihnen waren Freunde, der vierte kochte sein eigenes Süppchen. Die vielen Kopfbahnhöfe waren nun überflüssig, viele Züge fuhren um die halbe Stadt herum, dafür mußte man neue Eisenbahnen bauen, aber das spielte keine Rolle. Nur einer blieb stehen, der Rest wurde abgerissen.

Unversöhnlich stand das geteilte Land mit seinen Verbündeten (der eine auf der einen, die drei auf der anderen Seite und beide Seiten hatten viele echte oder sogenannte Freunde) sich gegenüber. Kalter Krieg nannte man das. Viele Menschen aus dem östlichen Staat flüchteten in den westlichen Staat, der einen Außenposten in der geteilten alten Hauptstadt hatte. Das wollten der östliche Staat und der große Verbündete noch weiter im Osten nicht länger mit ansehen. Sie bauten eine Mauer rund um diesen Außenposten und quer durchs Land. Diese Mauer stand stabil und sollte lange stehen. Aber nach einigen Jahren revoltierte die Bevölkerung. Und so geschah das Unerwartete: Die Mauer wurde löchrig. Erst waren es nur kleine Löcher, dann wurden es immer mehr und schließlich wurde die Mauer abgerissen bis auf wenige Stellen, die daran erinnern, wie es einmal war. Die beiden Staaten wurden zu einem und die alte Hauptstadt wurde die neue. Zum Blühen sollten die Landschaften gebracht werden. Da konnte die Eisenbahn nicht zurückstehen und sie baute viel. Sie hatte auch viel nachzuholen.

Die Stadtbahn (sie hatte alle Wirren der Zeit überstanden) wurde modernisiert. Das war dringend notwendig. Und für die Züge von Norden nach Süden baute man eine komplett neue Bahnstrecke, im Tunnel. Da, wo Stadtbahn und Tunnel sich kreuzen, da bekam die Stadt das, was eine Weltstadt braucht: Einen Hauptbahnhof.

Nur, da gab es ein paar Nostalgiker und eine kleine Stadt weiter im Westen. Lehrte heißt diese Stadt. Nach dieser Stadt hieß der Kopfbahnhof, der einstmals dort stand, wo der neue Hauptbahnhof stehen sollte. Auch der Lehrter Stadtbahnhof stand im Weg und sollte abgerissen werden. Und so protestierte man und wollte den alten Namen. Noch jemand protestierte. Das waren die Zootiere. Denn direkt bei ihnen vor der Gittertür gibt es einen Bahnhof, in dem alle Fernzüge hielten. Wenn nun also der Löwe seinen Verwandten im Zoo in Köln oder die Giraffe ihre Schulfreundin in Basel besuchen wolle, so mußten sie nur einmal über die Straße gehen und konnten in den Zug einsteigen und bis Köln oder Basel durchfahren. Da aber der neue Hauptbahnhof so schön zentral lag, sollten alle Fernzüge dort halten und bei ihnen am Zoo nur noch durchfahren. Sie aber sollten mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof fahren und dann wieder zurück.

Die Zootiere konnten sich nicht durchsetzen, nur der eine oder andere Nachtzug hält bei ihnen vor der Tür. Aber eine Giraffe reist natürlich nur im Großraumwagen, was soll sie mit engen Abteilen? Und deshalb jammert sie noch heute. Die Menschen aus Lehrte hingegen erzielten einen Teilerfolg: Der Bahnhof erhielt den Beinamen Lehrter Bahnhof. Sie waren so glücklich und zufrieden, daß sie sogar mit einem Sonderzug zur Eröffnung anreisten. Da spielte es keine Rolle, daß dieser Beiname nur auf einem Bahnsteig angeschrieben stand.


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Und wer weiß, vielleicht sitzen Friedrich Wilhelm, Friedrich Wilhelm, Wilhelm, Friedrich und Wilhelm auf ihrer Wolke und schauen auf ihre alte Hauptstadt und träumen von den guten alten Zeiten, als es noch keinen Berliner Hauptbahnhof mitten in der Stadt gab.


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Die alten Zeiten jedoch sind vorbei, im Jahr 2006 wurde Berlins Hauptbahnhof eröffnet. Er ist anders als andere Hauptbahnhöfe, denn zwischen der Eingangsebene und den Gleisebenen ist jeweils ein Zwischengeschoß mit zahlreichen Läden geschaltet. Das macht den Bahnhof zum Alptraum, wenn man in einer Minute von oben nach unten muß. Dem Fotografen jedoch (für den der Bahnhof nicht primär errichtet wurde), bietet er ein großes Betätigungsfeld. Nachfolgend einige bildliche Impressionen aus Sommer und Herbst 2012.


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3 Der Südeingang.
Wir gehen zunächst im Uhrzeigersinn um den Bahnhof herum, bevor wir hineingehen.


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4 Die Bahnsteighalle von unten.


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5 Die Eingeweide.


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6 Unter den Gleisen.


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7 Blick nach oben.


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8 Vor dem Nordeingang wird zukünftig die Straßenbahn fahren.


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9 Hinter dem Wasser die Charité. Hier verlief die innerdeutsche Grenze.


Wir rollen jetzt in Teil 2.

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Verstehen Sie Bahnhof!
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Zentral: Berlin Hbf (sechzig-und-ein-Bild, Teil 2)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 09.03.2013, 18:18 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise

Teil 2.

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10 Rollendes Pferd.


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11 Die Erläuterungstafel an der Skulptur.


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12 Pflastersteine und die Stele markieren den ehemaligen Verlauf der Mauer.


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13 Ein Blick von der Kronprinzenbrücke auf den Hauptbahnhof.


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14 Reger Verkehr.


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15 Ein begehrtes Fotoobjekt verläßt den Bahnhof.


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16 Ein erster vorsichtiger Blick hinein.
Wir begeben uns sofort in die Tiefgeschosse.


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17 Bahnsteigebene.

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18 Rolltreppe.


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19 Hochbetrieb.


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20 Tageslicht an der Nordseite.


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21 Hans-guck-in-die-Luft.


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22 Ein Blick vom Bahnsteigende.


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23 Aufzugstürme.


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24 Otto hat keine Zugkraft mehr.
Nach zwei Jahren wurde die Schnellverbindung zwischen Magdeburg und Berlin wieder eingestellt.


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25 Ein Blick zum Südende der Bahnsteige.


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26 Gehen wir eine Etage nach oben.


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27 Wartebereich.


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28 Blick nach unten.


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29 Auf den unteren Bahnsteigen herrscht immer starker Verkehr.


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30 Da sieht es anders aus. Gehen wir dorthin!


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31 Blick zurück.


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32 Ein Blick hinunter zur Kanzler-U-Bahn. Seltsamerweise standen die Reservewagen am Bahnsteig.


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33 Ein Blick ins Tageslicht.


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34 Die Humboldthafenbrücken.


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35 Die nördliche Verteilerebene des U-Bahnhofs.


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36 Der Hamburger Bahnhof diente nur wenige Jahre dem Reiseverkehr, bevor die Züge zum Lehrter Bahnhof verlegt wurden. Mittlerweile dient er der modernen Kunst. Er liegt wenige hundert Meter nordöstlich des Hauptbahnhofs.


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37 Nördlich des Hauptbahnhofs der Busbahnhof. Weitere Bushaltestellen finden verstreut sich rund um den Bahnhof.


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38 Ein Blick von der oberen Verteilerebene.


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39 Ein Blick hinaus nach Süden.


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40 Ab und an steht ein Bär herum.


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41 Ein Blick hinaus nach Norden.


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42 Trotz aller Probleme rollt die S-Bahn.


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43 Ein Blick durch den Bahnhof.


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44 Ein Orientierungsplan ist in diesem Bahnhof durchaus hilfreich.


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45 Eigenwerbung. Selbstreklame.


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46 Qualität aus Hennigsdorf und Görlitz. Manch Reisender sehnt sie sich zurück.


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47 Ein Blick hinüber zum Hamburger Bahnhof.


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48 Bei Bombardier wurden diese beiden Fahrzeuge nicht gebaut, aber wenn sie ein paar Jahre jünger wären...


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49 Ein Blick zum Westende der Bahnhofshalle.


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50 Im morgendlichen Gegenlicht ein Blick zur Bahnhofshalle.


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51 In Richtung Nauen schiebt 143 566 ihren Zug aus dem Hauptbahnhof hinaus.


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52 Ein Blick zum Hallendach.


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53 Gegenlicht.


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54 Treppenabgang.


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55 Der Eingang zur Gepäckaufbewahrung.


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56 Ein Blick von oben nach unten.


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57 Eine der Bügelbauten.


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58 Der S-Bahnsteig ist kürzer als die anderen.


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59 Auf dem S-Bahnsteig ist immer Betrieb.


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60 Schon zu Zeiten des Lehrter Stadtbahnhofs war der Blick hinüber zur Charité ein beliebtes Fotomotiv.


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61 Für 401 073 bricht soeben die letzte Etappe seiner Reise zwischen zwei Ostbahnhöfen an.
Auch wir verlassen Berlins Hauptbahnhof.


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Unsere Reise zu Deutschlands Hauptbahnhöfen hingegen ist noch lange nicht beendet. Dieser Beitrag hatte mal wieder Überlänge, wofür ich mich entschuldigen möchte. Am nächsten Wochenende werden wir uns auf einem kleineren Hauptbahnhof umschauen.

Viele Grüße,
Sören

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Zentral: Berlin Hbf (sechzig-und-ein-Bild, Teil 2)

Jens, Bayern/NRW, Samstag, 09.03.2013, 18:30 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise

Sehr schön, vor allem die Einleitung zu diesem, besonders optisch, ansprechenden Bahnhof.

Und auf Bild 42 sogar eine hübsche Spiegelung (auf den ff. auch, aber 42 gefällt mir besonders;) )

Auf den nächsten bin ich mal wieder gespannt :)

Einfach genial!

ktmb, Samstag, 09.03.2013, 18:37 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ktmb, Samstag, 09.03.2013, 18:37

Du solltest deine Berichte in einen Bildband packen. Geht doch auch schon elektronisch als iBook oder e-Book.
Die vielen Informationen zu Strecken, Bahnhöfen und so weiter machen das Ganze sehr lesenswert.
Dieser Bahnhof ist mein absoluter Lieblingsbahnhof. Vielen Dank!
Grüße

Einfach genial!

AX-330, Samstag, 09.03.2013, 20:20 (vor 4844 Tagen) @ ktmb

Du solltest deine Berichte in einen Bildband packen. Geht doch auch schon elektronisch als iBook oder e-Book. Die vielen Informationen zu Strecken, Bahnhöfen und so weiter machen das Ganze sehr lesenswert.

Absolut! In diesem Sinne wollt ich mich bei Sören endlich auch mal bedanken :-)

Dieser Bahnhof ist mein absoluter Lieblingsbahnhof. Vielen Dank!

Darf ich fragen, warum?

Berlin, Berlin, Berlin – vielen Dank!

Reisender, München, Sonntag, 10.03.2013, 08:40 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise

Auch von mir herzlichen Dank für das interessante Bahnhofsportrait mit der sehr gelungenen Einleitung! Alles was man über die Entwicklung der Eisenbahn in Berlin und der damit zusammenhängenden deutsch-deutschen Geschichte wissen muss, ist dort verständlich erklärt.

Viel besser hätte man diese Hintergründe wohl kaum erklären können. Da steckte sicher wieder einmal eine Heidenarbeit dahinter, bis alles fertig war.

Ich war zwar schon öfters in Berlin und natürlich auch am Hauptbahnhof, doch dein Bahnhofsportrait zeigt einige Stellen rund um den Bahnhof, die ich so noch nie gesehen habe.

Er ist anders als andere Hauptbahnhöfe, denn zwischen der Eingangsebene und den Gleisebenen ist jeweils ein Zwischengeschoß mit zahlreichen Läden geschaltet. Das macht den Bahnhof zum Alptraum, wenn man in einer Minute von oben nach unten muss.

Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen. Ich bin im Berliner Hauptbahnhof meistens im Tiefgeschoss angekommen und musste dann ganz nach oben zum Anschlusszug. Bei der Rückfahrt ging das gleiche Spiel natürlich umgekehrt. Dabei war die Zeit schön öfters knapp, sodass ich mit meinem Gepäck von ganz unten nach ganz oben und von ganz oben nach ganz unten hetzen musste. Ideal zum Umsteigen ist dies nicht.

P. S. Also du letzte Woche ein Portrait über den Berliner Hauptbahnhof angekündigt hattest, hatte ich auch Bilder zum heutigen Berliner Ostbahnhof erwartet, der laut Wikipedia von 1987 bis 1998 Hauptbahnhof hieß!

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Zentral: Berlin Hbf (sechzig-und-ein-Bild, Teil 1)

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 10.03.2013, 14:48 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Vielen Dank für eure Zeilen.

@Jens: Die erwähnte Spiegelung war unbeabsichtigt.

@ktmb: Wenn überhaupt ein Buch, dann ein analoges. Digitale Bücher sind mir ein Graus. Abeweichende Ansichten werden akzeptiert.

@Reisender: Ja, der einleitende Text war diesmal mehr Arbeit.
Manche (oder besser viele) Stellen waren auch für mich neu, zuvor bin ich dort nur umgestiegen.
Den Berliner Ostbahnhof habe ich im April letzten Jahres gewürdigt (und mich kurz gehalten), hier der Bericht. Als Nachtrag ein Bildchen.

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Dafür habe ich Berlins zweiten Hauptbahnhof gar nicht erwähnt. ;-)


Nächstes Mal ist Kontrastprogramm angesagt. Wohin die Reise geht, erfahrt ihr frühestens Samstag gegen 18 Uhr.

Winterliche Grüße,
Sören

Berliner Hauptbahnhöfe

michael_seelze, Sonntag, 10.03.2013, 16:22 (vor 4844 Tagen) @ Sören Heise

Den Berliner Ostbahnhof habe ich im April letzten Jahres gewürdigt (und mich kurz gehalten), hier der Bericht. Als Nachtrag ein Bildchen.

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Wie heißt dieser Bahnhof denn heute offiziell?
- Berlin Ostbahnhof, wie es dem Stationsschild und bahnhof.de zu entnehmen ist oder
- Hauptbahnhof Berlin Ostbahnhof, wie es im Bahnhofslageplan (Stand 04/2008) aus dem
aktuellen Heft Abfahrt/Ankunft Deutschland heißt oder doch
- Berlin Hauptbahnhof, auch wenn das BHF als Abkürzung mit der Betriebsstelle Berlin Ostbahnhof wiedergegeben wird.

Danke, Bärlin!

safe go, Chemnitz, Sonntag, 10.03.2013, 17:16 (vor 4843 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von safe go, Sonntag, 10.03.2013, 17:16

Vielen Dank für das Portrait eines Bahnhofs, welchen ich immerhin auch eine Woche lang täglich frequentiert habe. Soviele Stufen in einer Woche hatte ich zuletzt vermutlich zu Schulzeiten erklommen.

Besonders gut hat mir die umfängliche, historisch abrei(s)sende Einleitung gefallen. Interessant auch die Stellen rund um das Gebäude, an denen ich seinerzeit nicht vorbei gekommen bin, schließlich war meine Anwesenheit nicht der Erstellung eines Bahnhofsportraits geschuldet.

Berlin Hbf.

ktmb, Sonntag, 10.03.2013, 18:24 (vor 4843 Tagen) @ AX-330

Man kommt einfach gut an und fährt gut wieder weg. Zudem liegt der Bahnhof mitten in der Stadt.
Grüße

Bärendank!

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 11.03.2013, 17:13 (vor 4842 Tagen) @ safe go

@Michael: Vielleicht mal beim EBA nachfragen, die als Aufsichtsbehörde sollten es wissen.

@Erik: Stufen gibt's da viele, das stimmt.

Ich darf mich dahingehend korrigieren, daß das Kontrasprogramm Donnerstag ab 18 Uhr, vielleicht auch erst Freitag, zu erwarten ist.

Viele Grüße,
Sören

Du bist begabt!

GUM, Dienstag, 12.03.2013, 14:45 (vor 4842 Tagen) @ Sören Heise

Ich zitiere mal nur diesen wundervollen Satz zum König.

"Wenn er jünger gewesen wäre, hätte er sie bestimmt gemocht.

Diese Stadt mit den Schlössern hieß Potsdam, und so hieß der Bahnhof in der Hauptstadt Potsdamer Bahnhof. Und es wurden mehr Eisenbahnen gebaut aus dieser Stadt hinaus und jede bekam einen Bahnhof, der nach dem Endpunkt der Strecke hieß."

Genial!

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Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Reisebericht auf der Reise

sflori, Montag, 18.03.2013, 03:15 (vor 4836 Tagen) @ Sören Heise

Bin gerade mit dem ICE in Berlin angekommen und habe mir natürlich standesgemäß Dein Bahnhofsportrait unterwegs im wunderbar leeren Zug durchgelesen (quasi um vorbereitet zu sein^^). Es war wie immer ein Vergnügen. Bis ich zum Ort des nächsten Bahnhofsportraits komme, dauert es aber garantiert noch einige Zeit (wo zum Geier war nochmal Gevelsberg Hhp???). :)


Bye. Flo.

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