Neuenmarkt-Wirsberg, ein bedeutender Eisenbahnknoten (Reiseberichte)
Moin,
heute genehmigen wir uns einen etwas längeren Umstieg in Neuenmarkt-Wirsberg, einem bedeutenden Eisenbahnknoten in Franken. Älteren Semestern dürfte der Bahnhof bekannt sein aus der Zeit, als schwarze stinkende, stampfende und dampfende Ungetüme die Schiefe Ebene in Angriff nahmen. Manch einen heutigen Besucher wird es gleich hinter den Bahnhof gezogen haben, ins Deutschen Dampflokomotivmuseum. Hier aber steht der Bahnhof im Mittelpunkt.
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Die Strecke Lichtenfels - Hof ist ein Teil der Ludwig-Süd-Nord-Bahn, die Bayern von Lindau nach Hof durchquert. Sie war die erste Staatsbahnstrecke des Königsreichs. Lichtenfels - Neuenmarkt wurde 1846, die Verlängerung nach Hof 1848 eröffnet. Fünf Jahre später ging die Strecke nach Bayreuth in Betrieb.
Von 1896/1898 bis 1974 wurde eine weitere Strecke im Reiseverkehr bedient: Die Nebenbahn nach Bischofsgrün. Nach der Einstellung des Reiseverkehrs hielt sich noch Güterverkehr, seit 2006 aber ist diese Strecke komplett außer Betrieb.
Im Jahr 2001 wurde die Schlömener Kurve eröffnet, sie ermöglicht Fahrten in der Relation Bayreuth - Hof, ohne in Neuenmarkt-Wirsberg die Fahrtrichtung ändern zu müssen. Gebaut wurde sie in erster Linie für die ICE-Linie Dresden - Nürnberg. Dieseltriebwagen fahren da auch heute, aber andere.
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Der heutige Personenverkehr wird von der DB und Agilis abgewickelt.
Die DB kommt aus Würzburg - Bamberg - Lichtenfels. In Neuenmarkt-Wirsberg teilt sie sich und fährt nach Hof und Bayreuth, die Baureihe 612 ist die Wahl der Qual. Agilis bedient Neuenmarkt-Wirsberg im Rahmen seiner Nordfrankentour von Bad Rodach nach Weiden und fährt ab und an auch gen Hof.
Wir begeben uns jetzt gedanklich ins Jahr 2012. Am 13. August stieg ich in Neuenmarkt-Wirsberg um. Eigentlich sollte es mit dem RE dorthin gehen und gleich weiter. Von Bayreuth aus erreichte ich den Bahnhof aber mit Agilis, so daß Zeit für ein Bahnhofsportrait blieb.
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1 Wir beginnen mal auf der Straßenseite: Die Bushaltestelle.
Das Fahrplanangebot war recht übersichtlich: Montags bis freitags 15 Abfahrten, sonntags vier (diese komplett, unter der Woche teilweise, als Anruflinientaxi). Samstags: Keine Verkehrsbedienung!
2 Blick über die Gleise. Auf dem Abstellgleis: Agilis-Triebwagen und Speisegaststätte. Die stand nämlich leer.
3 Der Treppenabgang.
4 Der Fahrkartenschalter.
5 Kundeninformation. Hier klappt es so.
6 Höhenangabe. Nur wo ist der Meßpunkt?
7 Immerhin: Einen kleinen Warteraum gibt es.
8 Für Lektüre ist gesorgt.
9 Links der Eingang in den Wartesaal. Über Schmutz kommte man sich nicht beschweren, es gab keinen.
10 Für Bankkunden ist auch gesorgt.
11 Ein Blick über den Bahnhof.
12 Das Empfangsgebäude.
13 Wir nehmen die Unterführung. Fast alle Züge fahren vom hintersten Bahnsteig.
14 Wir nehmen daher den anderen.
15 Ein Blick aufs Empfangsgebäude; im linken Vorbau sitzt der Fahrdienstleiter.
16 Das Mikrophon ist aus etwa 10 cm Entfernung zu besprechen.
Somit wäre auch die fast schon obligatorische Spiegelung erledigt (rechts).
17 Das Bahnsteigdach.
18 Ein Zug! 650 737 setzt nach einem mehrsekündigen Halt seine Fahrt gen Weiden fort. Seine Türen mußten nicht arbeiten.
19 Ankunft und Abfahrt. So soll es sein.
20 Blick gen Lichtenfels.
21 "V20 042" des Dampflokmuseums. Militärbunt. 1941 gebaut, Wehrmacht, Rheinarmee.
Wir verlassen den Bahnhof kurz. Über seinen Südostkopf führt nämlich eine Brücke.
22 Diese hat soeben 612 153 passiert. Nach Vereinigung mit dem schon am Bahnsteig stehenden Zugteil geht es gen Bamberg.
Diese Aufnahme ermöglich gleichzeitig eine Gesamtansicht des Bahnhofs. Links im Hintergrund das Empfangsgebäude mit Hausbahnsteig. Es folgen Bahnsteig 2/3, Bahnsteig 4/5 (modernisiert) und rechts das Museum. Es verfügt über einen eigenen Bahnsteig.
23 Auf dem Weg zurück zum Bahnhof ein Eisenbahnerwohnhaus.
24 Stationskommandant Johann Krauß fiel im Dienste durch Mörderhand am 20.\21.Dez.1928. Der Gendarmerie-Kreisverband Oberfranken setzte seinem pflichttreuen Kameraden diesen Gedenkstein.
Was genau passiert ist, verrät das Netz nicht.
Wir eilen zurück zum Bahnhof, fährt doch gleich unser Zug.
25 Die Treppe hinauf zum hinteren Bahnsteig. Beachte die Dachstütze.
26 650 731 wartete.
27 Sitzgelegenheit.
28 Der Zug gen Bamberg ist schon weg, ein paar Reisende warten auf den Zug aus Bamberg.
29 Da kommt er. 612 095 führt. Wir steigen ein.
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Vorbei an Stationen wie Falls, Stammbach und Seulbitz fahren wir dem Zugendbahnhof entgegen. Denn dort, in Hof, sind wir Sonntag zu Gast.
Viele Grüße,
Sören
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Neuenmarkt-Wirsberg, ein bedeutender Eisenbahnknoten
Moin,
Servus;) Wie immer ein sehr schöner Bericht, besonders wenn man den Bahnhof gut kennt.
26 650 731 wartete.
Wartete wie jeden Tag auf die Abendliche Fahrt Neuenmarkt-Hof-Bad Steben (bzw. nur nach Hof, je nachdem was das für ein Tag war ;) )
Das rote Backsteinhaus auf Bild 17 im Rechten Bereich im Hintergund ist übrigens das Agilis-Hauptquartier für Oberfranken und im Hinteren Bereich ist der Schienenbus vom DDM "gelagert"
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Vorbei an Stationen wie Falls, Stammbach und Seulbitz fahren wir dem Zugendbahnhof entgegen. Denn dort, in Hof, sind wir Sonntag zu Gast.
Da freue ich mich besonders drauf
Viele Grüße,
Sören
Jens
"Neuenmarkt-Wirsberg, Neuenmarkt-Wirsberg..."
"NEUENMARKT-WIRSBERG, NEUENMARKT-WIRSBERG, GLEIS 5, EINGEFAHRENER ... FÄHRT WEITER NACH..."
Ich werde nie vergessen, mit welcher Impulsivität in der Stimme der Fdl einen bis in die frühen 2000er über Lautsprecher begrüßt hat, herrlich!
Vielen Dank für den erneut schönen Bericht aus meiner Heimat! Mit dem Bahnhof verbinde ich meine ersten eigenen Umsteigeerfahrungen als Kind auf der Fahrt von Kulmbach nach Bayreuth. Den 612er mit der Zugteilung nach Hof und Bayreuth gibt es erst seit 2002, davor gab es nur zweistündlich die durchgehende RB Lichtenfels - Bayreuth und alle anderen 2 Stunden den RE Wiesbaden - Hof, gefahren mit BR 218 und einem schönen Mix aus blauen Bm-Wagen, türkisen n-Wagen und für kurze Zeit auch Puma-Wagen. Schon damals habe ich eine Fahrt mit diesem tollen Wagenpark, wenn es auch nur für 10 Minuten war, einer eher langweiligen Fahrt mit dem VT 628 vorgezogen; wobei man ab NMW dann sowieso das Vergnügen mit dieser Baureihe hatte.
13 Wir nehmen die Unterführung. Fast alle Züge fahren vom hintersten Bahnsteig.
Das war bis Ende der 90er noch anders. Der RE Wiesbaden-Hof fuhr damals auf Gleis 3 und es konnte bahnsteiggleich auf die RB nach Bayreuth auf Gleis 2 umgestiegen werden. In der Gegenrichtung erfolgte der Umstieg von Gleis 2 nach Gleis 5, also nicht bahnsteiggleich. Vom Hausbahnsteig gab es planmäßig keine Zugfahrten, nur die alten Dampfrösser genossen dort bei ihren Sonderfahrten einen 1-stündigen Aufenthalt für interessierte Museumsbesucher, bevor sie dann den beschwerlichen Weg nach Marktschorgast auf sich nahm.
18 Ein Zug! 650 737 setzt nach einem mehrsekündigen Halt seine Fahrt gen Weiden fort. Seine Türen mußten nicht arbeiten.
Sehr schön zu sehen sind die alten ALO-Signale, die allerdings damals schon außer Betrieb waren.
2 Blick über die Gleise. Auf dem Abstellgleis: Agilis-Triebwagen und Speisegaststätte. Die stand nämlich leer.
Wie schade, dann konntest du das gute Kulmbacher Bier gar nicht probieren ;-).
Also nochmals vielen Dank für das schöne Bahnhofsporträt und ich freue mich auf Hof - besonders auf die schöne Bahnhofsbuchhandlung!
Gruß, Ludo
Neuenmarkt-Wirsberg - noch nie gehört!
Wir begeben uns jetzt gedanklich ins Jahr 2012. Am 13. August stieg ich in Neuenmarkt-Wirsberg um. Eigentlich sollte es mit dem RE dorthin gehen und gleich weiter. Von Bayreuth aus erreichte ich den Bahnhof aber mit Agilis, so daß Zeit für ein Bahnhofsportrait blieb.
So kann man einen Zwangsaufenthalt in einem Bahnhof also auch nutzen.
10 Für Bankkunden ist auch gesorgt.
Mit einer Leerung einmal die Woche am Freitag ist das wirklich ein toller Service :-)
18 Ein Zug! 650 737 setzt nach einem mehrsekündigen Halt seine Fahrt gen Weiden fort. Seine Türen mußten nicht arbeiten.
Dies belegt, dass Neuenmarkt-Dingsbums ein ganz wichtiger Bahnknoten ist!
Also nochmals vielen Dank für das schöne Bahnhofsporträt und ich freue mich auf Hof - besonders auf die schöne Bahnhofsbuchhandlung!
Diesem Dankeschön schließe ich mich an und freue mich ebenfalls auf Hof.
Neuenmarkt-Wirsberg - noch nie gehört!- Jetzt schon
Sicherlich ist Neuenmarkt (außer wenn man auf Dampfrösser steht) keine eigene Reise wert, aber für die Bahn ist Neuenmarkt-Wirsberg ein, auch heute noch, wichtiger Knotenpunkt, auch für den Güterverkehr. Es geht hierbei weniger um die Reisendenzahl sondern vielmehr um die Verkehrliche Lage.
Und nebenbei hat der Sternekoch Alexander Herrmann sein Restaurant in Wirsberg, alleine dafür lohnt sich die Fahrt ;)
Danke!
Moin,
besten Dank für die Kommentare.
@Jens: Die schlimmsten sind oft diejenigen, die den vorgestellten Bahnhof gut kennen. Die finden jeden noch so kleinen Fehler. Umso besser, daß Du nur zusätzliche Hinweise gibst. ;-)
@Ludo: Dir vielen Dank für die Erinnerungen. Eilzug Wiesbaden - Hof, das klingt nach einer anderen Zeit.
Die Gaststätte sah stillgelegt aus. Bier. Selbst wenn ich das trönkte, nicht um 11:30.
Was die Hofer Bahnhofsbuchhandlung betrifft, erwarte bitte nicht zu viel.
@Reisender: Zwangsaufenthalt ist zu hart. Als bayrischer Eisenbahninteressierter sollte man den Bahnhof schon kennen. Ich gebe aber zu, daß auch mir Niedersachse manche Gegenden Niedersachsens völlig fremd sind.
Viele Grüße, Sören
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Ein wichtiger Bahnhof, den man kennen muss?
Als bayrischer Eisenbahninteressierter sollte man den Bahnhof schon kennen. Ich gebe aber zu, daß auch mir Niedersachse manche Gegenden Niedersachsens völlig fremd sind.
Nun Bayern ist flächenmäßig auch etwas größer als Niedersachsen, sodass ich nicht jeden Winkel des Freistaates kennen kann. Es mag sein, dass ich durch Neuenmarkt-Wirsberg schon einmal mit dem Zug hindurchgefahren bin, als bedeutenden Eisenbahnknoten habe ich diese Ortschaft allerdings bislang noch nicht wahrgenommen. Mir fällt es auch etwas schwer an die Wichtigkeit eines Bahnhofs zu glauben, der stromlos an einer nicht elektrifizierten Bahnstrecke liegt. Erst recht nicht, wenn ich dann noch höre, dass dort Züge halten, die ihre Türen nicht einmal öffnen müssen, weil dort niemand ein- oder aussteigen will.
Ein wichtiger Bahnhof, den man kennen muss?
Früher, in meiner Kindheit, war hier mehr los. Da fuhren Züge mit doppelter Dampflok die Schiefe Ebene hoch ...
Zum Bahnhof gibt es sogar einen längeren Wiki-Eintrag
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bayreuth%E2%80%93Neuenmarkt-Wirsberg
Absolut interessant: Der Schmetterlingspark mit einer großen Halle voll von fliegenden exotischen Schmetterlingen
Wichtig
Mir fällt es auch etwas schwer an die Wichtigkeit eines Bahnhofs zu glauben, der stromlos an einer nicht elektrifizierten Bahnstrecke liegt.
Wie wäre es mit Dorpat oder Dünaburg, beides Städte mit dicht über 103.000 Einwohnern? Oder Aarhus, dicht über 250.000 Einwohner? Oder in Deutschland Kempten, 62.000 Einwohner oder Gera, 100.000 Einwohner? Oder auf einer Insel, die lieber anderswo wäre, Bristol mit über 400.000 Einwohnern? Haben diese Städte unwichtige Bahnhöfe?
Sprich, eine Bahnstrecke ist nicht per se unwichtig, bloß weil der Fahrdraht fehlt.
Erst recht nicht, wenn ich dann noch höre, dass dort Züge halten, die ihre Türen nicht einmal öffnen müssen, weil dort niemand ein- oder aussteigen will.
Ein Montagvormittag ist sicherlich nicht repräsentativ und wichtig ist kein klar definierbarer Begriff.
Viele Grüße, Sören
Ein wichtiger Bahnhof, den man kennen muss?
Mir fällt es auch etwas schwer an die Wichtigkeit eines Bahnhofs zu glauben, der stromlos an einer nicht elektrifizierten Bahnstrecke liegt. Erst recht nicht, wenn ich dann noch höre, dass dort Züge halten, die ihre Türen nicht einmal öffnen müssen, weil dort niemand ein- oder aussteigen will.
Wie bereits geschrieben, die wichtigkeit liegt nicht am Bahnhof im Sinne von Ein- und Ausstieg sondern im Sinne von Verteilerpunkt, Wendepunkt, Kuppelbahnhof....
Und das in Oberfranken keien Leitungen über der Schiene sind ist ja nun wirklich kein Geheimnis.
Ein wichtiger Bahnhof, den man kennen muss?
Wie bereits geschrieben, die wichtigkeit liegt nicht am Bahnhof im Sinne von Ein- und Ausstieg sondern im Sinne von Verteilerpunkt, Wendepunkt, Kuppelbahnhof....
Abgesehen von der schiefen Ebene, was keine verkehrliche, sondern eine technische Angelegenheit ist, war Neuenmarkt-Wirsberg als Umsteigepunkt für Bayreuth früher vermutlich wichtiger. Denn es gab nicht:
- die flügelnden RE
Würzburg(30) - Schweinfurt(00) - Bamberg(30) - Lichtenfels(00) - Neuenmarkt-Wirsberg(30) - Bayreuth(00) / - Münchberg(00) - Hof(30)
- die Schlomener Kurve, über die die Franken-Sachsen-IRE direkt von Bayreuth nach Hof an Neuenmarkt-Wirsberg vorbei fahren
- den ungefähren 30-min-Takt aus RE und RB auf Lichtenfels-Bayreuth, da es neuerdings im Oberpfalz-Netz, was agilis betreibt, diese Super-RB mit 3 h Fahrzeit gibt:
Rodach(30) - Coburg(00) - Lichtenfels(30) - Neuenmarkt-Wirsberg(00) - Bayreuth(30) - Kirchenlaibach(50>/<10) - Weiden(30)
Dass niemand an einem Montag um 11 Uhr an einem Bahnhof für rund 4000 Anwohner (Wiki: Neuenmarkt und Wirsberg) ein- und aussteigen will, ist natürlich schon etwas schade.
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Ein wichtiger Bahnhof, den man kennen muss!
Tatsächlich denke ich mir auch das dadurch das mittels Flügelkonzept ein Umsteigen in NNE nicht mehr erforderlich ist, daher auch kaum Fahrgäste zu sehen sind.
Es stimmt, tagsüber sind kaum Fahrgäste am Bahnhof zu sehen.
Aber, zu den Pendler- und Schülerzeiten merkt man wie wichtig der Bahnhof dann doch noch ist.
Und bei der Abendlichen Verbindung von Neuenmarkt nach Hof, welche erst in Neuenmarkt beginnt und durch eine ag und einen RE aus Richtung Bamberg "beliefert" wird steigen regelmäßig 15 bis 20 Leute um, und dass um halb 11 in einer so Strukturschwachen Region.
Und ansonsten empfhele ich einen Besuch beim Fahrdienstleiter am Gleis 1, besonders wenn der Kollege mit dem charmanten Ruhrpottdialekt da ist, da sieht man anhand des Stelltisches wie groß das Bahnhofsareal eigentlich ist.
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
Beispiele für (zumindest ehemals, aber teils auch heute noch) bedeutende Bahnknoten in kleinen, unbedeutenden Orten gibt genug. So ganz spontan fallen mir da zum Beispiel Altenbeken, Löhne und Falkenberg(Elster) ein. Ich denke Seddin sollte man wohl auch dazu zählen, wobei Maschen zwar ohne Frage ein bedeutender Bahnhof ist, aber weniger ein Knoten, da nur von 2 (bzw. 3) Seiten angebunden. Wenn ich noch ein wenig überlegen und nachschauen würde, könnte ich sicher noch ein paar andere Beispiele aus dem Hut zaubern. Zumindest von Löhne bekommt man aus Fahrgastsicht auch nicht viel mit, außer die Vorbeifahrt an riesigen Rangieranlagen, die zumeist außer Betrieb sind. Für den Personenverkehr ist Falkenberg auch quasi unbedeutend, war aber zu DDR-Zeiten der wichtigste Rangierbahnhof.
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
wobei Maschen zwar ohne Frage ein bedeutender Bahnhof ist, aber weniger ein Knoten, da nur von 2 (bzw. 3) Seiten angebunden.
So bedeutend kann ja Machen nicht sein, wenn da nicht mal der Metronom hält, sondern nur der MEr
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
Eichenberg und Bebra gehören wohl auch dazu, auch wenn beide durch die SFS viel Verkehr und Fernanbindung verloren haben. Freilassing fällt mir auch noch ein.
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
wobei Maschen zwar ohne Frage ein bedeutender Bahnhof ist, aber weniger ein Knoten, da nur von 2 (bzw. 3) Seiten angebunden.
So bedeutend kann ja Machen nicht sein, wenn da nicht mal der Metronom hält, sondern nur der MEr
Wer hat was von Personenverkehr gesagt?
Aber stimmt, Maschen ist ja weltweit nur der zweitgrößte Rangierbahnhof. ;-)
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
Buchloe dürfte auch in diese Kategorie fallen.
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
...oder Altenbeken.
Mich würde mal interessieren, wieviel Zeit man dadurch verliert, wenn Paderborn ein Vollknoten wäre und die schnellen Züge dann durch Altenbeken durchfahren würden.
Meines Erachtens sollte Altenbeken nur noch von RB angefahren werden.
Holger
Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
...oder Altenbeken.
Mich würde mal interessieren, wieviel Zeit man dadurch verliert, wenn Paderborn ein Vollknoten wäre und die schnellen Züge dann durch Altenbeken durchfahren würden.
Welche schnellen Züge denn? Frankfurt - Hamburg geht nicht über Altenbeken ...
Meines Erachtens sollte Altenbeken nur noch von RB angefahren werden.
Auf der MDV bzw. durch Altenbeken verkehren kaum noch Fernzüge, sondern fast nur RBs. Und die Strecke kannst du nicht unbedingt als schnell bezeichnen, als dass der eine Halt irgendeinen merkbaren Unterschied brächte.
Die Fahrzeiten sind so, dass Altenbeken automatisch in der Vollknotenlage ist:
Hamm(00) - Paderborn(15>/<45) - Altenbeken(00) - Warburg(20>/<40) - Kassel(00)
Wobei die 00er-Lage nicht heißt, dass die Anschlüsse passen. Die Linien nach Herford und Hannover haben eine 30er-Lage in Altenbeken, man erreicht sie von Kassel also genausogut mit Stichfahrt nach Paderborn. Die Linie nach Ottbergen (00er-Lage) aber nicht.
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Wichtige Bahnhöfe in unwichtigen Orten
Buchloe dürfte auch in diese Kategorie fallen.
Aulendorf, Herbertingen, Immendingen, Kißlegg, Hergatz, Immenstadt, Geltendorf, Kaufering, Türkheim, Plattling.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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