Erste Probleme beim Talent 2 - Einsatz? (Allgemeines Forum)
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 03.01.2013, 00:15 (vor 5038 Tagen)
Hallo zusammen,
heute sah ich in Lichtenfels erstaunlich viele Hamsterbacken auf dem Abstellgleis, darunter zwei mit "Tür defekt"-Aufklebern. Danach sah ich, dass die RB 59365 (Saalfeld-Bamberg, laut Hafas mit Rampe im Zug, also eigentlich Talent 2) heute mit 2 n-Wagen gefahren wurde.
Bahnen sich etwa schon gravierende Probleme bei den Hamstern an?
Na hoffen wir's doch…
maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 03.01.2013, 00:54 (vor 5038 Tagen) @ Ludo
Zu dem Türproblem kann ich jetzt nichts sagen, das hat mich aber nicht überrascht, gerade die ausfahrbaren Trittstufen sind ja auch eine Fehlerquelle für sich.
Auch der Komfort lässt zu wünschen übrig (ich sag nur Mülleimerchen am Fenster), das bisschen bessere Beschleunigung wird in Berlin durch Verzögerungen beim Fahrgastwechsel mehr als aufgefressen, und irgendwo habe ich gelesen, dass auch die Lokführer nicht wirklich glücklich damit seien.
Kritik am Talent 2
Reisender, München, Donnerstag, 03.01.2013, 07:32 (vor 5037 Tagen) @ maxiboy
bearbeitet von Reisender, Donnerstag, 03.01.2013, 07:35
Auch der Komfort lässt zu wünschen übrig (ich sag nur Mülleimerchen am Fenster), das bisschen bessere Beschleunigung wird in Berlin durch Verzögerungen beim Fahrgastwechsel mehr als aufgefressen, und irgendwo habe ich gelesen, dass auch die Lokführer nicht wirklich glücklich damit seien.
Wahrscheinlich hier:
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/12/es-hagelt-beschwerden-ohne-ende-47605/
Ich frage mich nur nach welchen Kriterien bei der Bahn Züge ausgesucht und bestellt werden. Der Komfort für die Fahrgäste scheint dabei jedenfalls eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Oder beruht der ganze Ärger mit den neuen Zügen etwa auf einer großen Unfähigkeit der Bahnindustrie?
Laut dem zitierten Artikel sieht der Fahrgastverband Pro Bahn einen anderen Schuldigen: die BEG. Wörtlich heißt es dort:
Diese setzt darauf, wenige Vorgaben bei ihren Ausschreibungen zu machen und dem beauftragten Verkehrsunternehmen die Fahrgeldeinnahmen zu übertragen. Dies soll als Anreiz für das Unternehmen wirken, um u.a. kundenfreundlichere Fahrzeuge anzubieten. PRO BAHN gegenüber wurde allerdings von Seiten der Verkehrsunternehmen erklärt, dass es sich betriebswirtschaftlich nicht lohnen würde, auch nur einen Sitzplatz mehr als gefordert anzubieten oder bequemere Sitze zu verwenden. (...) Weniger Vorwürfe kann man der Deutschen Bahn oder dem Hersteller Bombardier machen. Gerade bei den Details wie den Kleiderhaken oder den Informationsbildschirmen sieht man, dass die Ingenieure sich alle Mühe gegeben haben, um aus den strengen Kosten- und Kapazitätsvorgaben noch das Beste herauszuholen.
Kritik am Talent 2
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 03.01.2013, 11:11 (vor 5037 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 03.01.2013, 11:14
Wahrscheinlich hier:
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/12/es-hagelt-beschwerden-ohne-ende-47605/Ich frage mich nur nach welchen Kriterien bei der Bahn Züge ausgesucht und bestellt werden.
Nach den (Nicht-) Vorgaben der Besteller, d.h. es wird das billigste Fahrzeug ausgesucht.
Der Komfort für die Fahrgäste scheint dabei jedenfalls eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Oder beruht der ganze Ärger mit den neuen Zügen etwa auf einer großen Unfähigkeit der Bahnindustrie?
Bei Vogaben mölichst viele Sitze in möglichst kleine Triebwagen zu bauen, bleibt kein Platz für Komfort. Wenn die BEG Liegesessel in großzügigen Reisezugwagen haben wollte, würden die Hersteller die auch liefern und die EVU sich danach richten. Nur das was bestellt wird, wird auch geliefert. Man kann auch nicht beim Bäcker 25 Cent Brötchen bestellen und hoffen, dass man trotzdem Dreikornbrot bekommt.
Wenn ein EVU z.B. mit neuen, modernen n-Wagen mit komfotablen Sitzen, FIS, Regio-Bistro usw. und Loks wie 146 bzw. 246 mitbieten würde, aber es auf 10-Wagen-Züge hinauslaufen würde, was deutlich höhere Kosten für die BEG bedeutet, hätte man keine Chance damit eine Ausscheibung zu gewinnen - leider. Qualität und Ausstattung haben nunmal ihren Preis aber die Besteller wollen (oder können) nicht mehr investieren, als unedingt nötig.
Laut dem zitierten Artikel sieht der Fahrgastverband Pro Bahn einen anderen Schuldigen: die BEG. Wörtlich heißt es dort: (...)
Die BEG hat abgesehen vom MüNüX einen Stuss zusammen bestellt, dass es so ausssieht, als ob man die Automobilindustrie tatkräftig unterstützen will. EVU wie aggilis und Veolia, aber teilweise auch DB-Regio haben sich mit der billigsten Variante des jeweiligen Fahrzeugtyps bei Ausscheibungen durchgesetzt. Nicht nur die 442 sind Komfortmaßig unerträglich, auch Fugger-Express (440 München-Ulm/Treuchtlingen) agillis 440 Ulm-Regensburg und BRB 648 Ingolstadt-Augsburg-Schongau sind katastrophal.
Das Flügelzug-Konzept um zusätzliche Fahrten zu sparen, aber Direktverbindungen beizubehalten, ist auch nur aus Kostengründen gemacht worden. Es verwirrt die Fahrgäste und verürsacht Verspätungen, wenn der andere Zugteil verspätet ist.
Das ist so ein Domino-Effekt. Besteller legt kein Wert auf Ausstattung sondern nur auf wenig Kosten -> EVU wählen die billigste Variante des billigsten Zugtyps -> Hersteller entwickeln Züge, die nur das nötigste haben und ensprechend unzuverlässig sind.
Es wird Zeit, dass mehr Wert auf Qualität gelegt wird, auch wenn man dann mehr investieren muss.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Fahrkomfort im Agilis
Nocturn, Im Bahndeutsch "Spontaner VieIfahrer", Donnerstag, 03.01.2013, 14:35 (vor 5037 Tagen) @ 218 466-1
Ich geb dir recht und das zu 100%.
Allein das ich ab und zu gezwungen bin den Agilis von Kirchenlaibach nach Weiden zu nehmen ist schlimm.
Ein Stadler Regioshuttle mit 2/3 Bestuhlung und das fährt dann die Strecke Bad Rodach nach Weiden mit 3 Stunden fahrzeit, danach ist man glaub ich tot.
Auch ansonsten werden Reginalverkehrstriebwägen wie Muc -- Augsburg und Muc -- Passau gemieden. Einfach unbequem selbst in der First.
Agilis ≠ Agilis
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 03.01.2013, 15:00 (vor 5037 Tagen) @ Nocturn
Moin!
Allein das ich ab und zu gezwungen bin den Agilis von Kirchenlaibach nach Weiden zu nehmen ist schlimm.
Das sind 35 Minuten. So lange kann man zur Not auch mal stehen. ;-)
Ein Stadler Regioshuttle mit 2/3 Bestuhlung und das fährt dann die Strecke Bad Rodach nach Weiden mit 3 Stunden fahrzeit, danach ist man glaub ich tot.
Gegenfrage: Wie viele Leute fahren das durchgehend? Die wird man an einer Hand abzählen können, allerdings weiß ich nicht, ob man das in einer Woche schafft.
Die Agilis-Regioshuttles sind für kurze Strecken gedacht, umlaufbedingt fährt man aber quer durchs Frankenland. Es sind aber kaum Fahrgäste, die wirklich lange Strecken wie Lichtenfels - Weiden damit fahren. Und solange die Dinger nicht vollbesetzt sind (also außerhalb von Schüler- und Berufsverkehr) ist es in denen gut auszuhalten. Daß man sie sitzkomfortmäßig nicht mit den vorher eingesetzten 628ern oder mit 610ern vergleichen sollte, ist allerdings eine Voraussetzung.
Hier ging es aber um die Agilis-Elektrotriebwagen. Die sind ein anderes Kaliber.
Wenn Du ein eingefleischter Erstklasreisender bist, solltest Du Dir auch ein Auto leisten können. Dann hast Du diese Probleme nicht.
Viele Grüße, Sören
--
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Agilis ≠ Agilis
Reisender, München, Donnerstag, 03.01.2013, 15:14 (vor 5037 Tagen) @ Sören Heise
Die Agilis-Regioshuttles sind für kurze Strecken gedacht, umlaufbedingt fährt man aber quer durchs Frankenland. Es sind aber kaum Fahrgäste, die wirklich lange Strecken wie Lichtenfels - Weiden damit fahren.
Hier ging es aber um die Agilis-Elektrotriebwagen. Die sind ein anderes Kaliber.
Es gibt aber auch die Agilis-Schnellzüge, die auf der Donautalbahn praktisch Fernverkehrersatz sind, wenn man mit diesen Zügen z. B. von Regensburg nach Ulm in zweidreiviertel Stunden fährt. Eine schnellere Alternative mit IC oder ICE gibt es für diese Verbindung nicht.
Als Rollmaterial werden hier ebenfalls die Triebzüge Alstom Coradia Continental eingesetzt. Es mag zwar sein, dass diese Züge „ein anderes Kaliber“ als die Agilis-Regioshuttles sind, mit denen ich noch nie gefahren bin, doch von IC-ähnlichen Komfort will ich beim Coradia Continental ebenso wenig sprechen.
Agilis ≠ Agilis
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 03.01.2013, 15:29 (vor 5037 Tagen) @ Sören Heise
Moin!
Allein das ich ab und zu gezwungen bin den Agilis von Kirchenlaibach nach Weiden zu nehmen ist schlimm.
Das sind 35 Minuten. So lange kann man zur Not auch mal stehen. ;-)
Ein Stadler Regioshuttle mit 2/3 Bestuhlung und das fährt dann die Strecke Bad Rodach nach Weiden mit 3 Stunden fahrzeit, danach ist man glaub ich tot.
Gegenfrage: Wie viele Leute fahren das durchgehend? Die wird man an einer Hand abzählen können, allerdings weiß ich nicht, ob man das in einer Woche schafft.
Die Fahrgaste, die außerhalb der Pendlerzeiten auf der Strecke Bad Rodach - Coburg fahren kann man ohnehin an einer Hand abzählen :-). Ich selber bin bisher nur Bayreuth - Kulmbach oder Kulmbach - Lichtenfels damit gefahren und für die halbe Stunde Fahrzeit ist der Komfort ausreichend.
Die Agilis-Regioshuttles sind für kurze Strecken gedacht, umlaufbedingt fährt man aber quer durchs Frankenland. Es sind aber kaum Fahrgäste, die wirklich lange Strecken wie Lichtenfels - Weiden damit fahren. Und solange die Dinger nicht vollbesetzt sind (also außerhalb von Schüler- und Berufsverkehr) ist es in denen gut auszuhalten. Daß man sie sitzkomfortmäßig nicht mit den vorher eingesetzten 628ern oder mit 610ern vergleichen sollte, ist allerdings eine Voraussetzung.
610er sind auf den jetzigen agilis-Strecken nie gefahren. Was man noch als Vergleich anführen könnte wäre der VT 614. Übrigens wurde auf der Kulmbacher Strecke zwischen 2006 und 2011 auch nicht mehr nur mit VT 628 gefahren, sondern es fuhren größtenteils Regioshuttles, zunächst von der ODEG und später von der Vogtlandbahn im Auftrag von DB Regio: <klick>
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit Agilis in Oberfranken sehr zufrieden bin. Sie sind meistens pünktlich, sehr sauber und es ist immer ein Kundenbetreuer dabei, der auch jederzeit ansprechbar ist und sich nicht versteckt. Nur die Lokführer hatten am Anfang etwas Probleme, den Bahnsteig zu erwischen, das Bremsverhalten war ziemlich holprig. Auch das hat sich mittlerweile gebessert.
Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die komischen "Schrägbalken", die einem die Aussicht versperren.
Agilis
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 03.01.2013, 16:00 (vor 5037 Tagen) @ Ludo
Moin!
@Reisender: Nein, die Agilis-Züge bieten wie eigentlich alle Nahverkehrszüge (sieht man mal von einem Zugpaar Niebüll - Westerland oder von den Regios nach Bijelo Polje ab) definitiv keinen Fernverkehrs-Komfort.
@Nocturn: So einer. ;-)
Pest oder Cholera - da ist die Bahn die bessere Wahl.
@Ludo:
Die Fahrgaste, die außerhalb der Pendlerzeiten auf der Strecke Bad Rodach - Coburg fahren kann man ohnehin an einer Hand abzählen :-).
Nicht nur da, würde ich behaupten.
Ich selber bin bisher nur Bayreuth - Kulmbach oder Kulmbach - Lichtenfels damit gefahren und für die halbe Stunde Fahrzeit ist der Komfort ausreichend.
Zustimmung.
610er sind auf den jetzigen agilis-Strecken nie gefahren.
Noch nicht einmal zwischen Kirchenlaibach und Marktredwitz? ;-)
Die erwähnte ich aus rein subjektiven Gründen. Ich finde es immer noch schade, daß die Mitfahrt von Cheb bis Nürnberg nicht geklappt hat.
Was man noch als Vergleich anführen könnte wäre der VT 614.
Der zuletzt dieselben Sitze hatte wie der 628.
Übrigens wurde auf der Kulmbacher Strecke zwischen 2006 und 2011 auch nicht mehr nur mit VT 628 gefahren, sondern es fuhren größtenteils Regioshuttles, zunächst von der ODEG und später von der Vogtlandbahn im Auftrag von DB Regio: <klick>
Das Bild zeigt einen Regiosprinter. Die fuhren doch auch nach Helmbrechts?. Daran erinnere ich mich dunkel, aber nicht an die ODEG, die wiederum auch Regioshuttles hat.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit Agilis in Oberfranken sehr zufrieden bin.
Meine bisher zwei Mitfahrten dort (und zwei elektrische) sind wohl kaum repräsentativ, decken sich aber mit Deinen positiven Beobachtungen.
Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die komischen "Schrägbalken", die einem die Aussicht versperren.
Nun ja, das liegt an den Fachwerkzügen an sich. Schön finde ich die auch nicht. Dafür kann Agilis (außer, daß sie die bestellt haben) nichts.
Viele Grüße, Sören
Agilis
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 03.01.2013, 16:33 (vor 5037 Tagen) @ Sören Heise
Übrigens wurde auf der Kulmbacher Strecke zwischen 2006 und 2011 auch nicht mehr nur mit VT 628 gefahren, sondern es fuhren größtenteils Regioshuttles, zunächst von der ODEG und später von der Vogtlandbahn im Auftrag von DB Regio: <klick>
Das Bild zeigt einen Regiosprinter. Die fuhren doch auch nach Helmbrechts?. Daran erinnere ich mich dunkel, aber nicht an die ODEG, die wiederum auch Regioshuttles hat.
Stimmt, Regiosprinter hießen die und ja, die fuhren auch nach Helmbrechts.
Das von der ODEG waren aber wirklich Regioshuttles (VT 650, hier ein Foto der RB aus Neuenmarkt-Wirsberg bei der Ankunft in Lichtenfels:
Nun ja, das liegt an den Fachwerkzügen an sich. Schön finde ich die auch nicht. Dafür kann Agilis (außer, daß sie die bestellt haben) nichts.
Als Fazit dieser Diskussion könnte man also festhalten, dass der Besteller an allem Übel Schuld ist :-).
Immerhin wird man ja mit einem netten kleinen Vögelchen auf dem Zangenabdruck entschädigt :-).
Re:
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 03.01.2013, 16:56 (vor 5037 Tagen) @ Ludo
Stimmt, Regiosprinter hießen die und ja, die fuhren auch nach Helmbrechts.
Das von der ODEG waren aber wirklich Regioshuttles (VT 650, hier ein Foto der RB aus Neuenmarkt-Wirsberg bei der Ankunft in Lichtenfels:
Besten Dank.
Als Fazit dieser Diskussion könnte man also festhalten, dass der Besteller an allem Übel Schuld ist :-).
Nicht die Bahn?
Immerhin wird man ja mit einem netten kleinen Vögelchen auf dem Zangenabdruck entschädigt :-).
Womit wir zu unpassender Jahreszeit bei der Frage wären, wieviele Zangenabdrücke denn auf so einen Deutschlandpaß (wie auch immer er heißen mag) müssen. ;-)
Wenn ich das Ding noch hätte und wüßte wo, könnte ich mal nachschauen, ob es das auch zwischen Eisenach und Bebra gab, als da mal ein 440er fuhr.
Viele Grüße, Sören
--
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Agilis ≠ Agilis
Nocturn, Im Bahndeutsch "Spontaner VieIfahrer", Donnerstag, 03.01.2013, 15:39 (vor 5037 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Nocturn, Donnerstag, 03.01.2013, 15:40
Ich bin sogar ein so eingefleischter 1. Klasse Reisender, dass ich mir den Spaß im Jahr 6700 € kosten lasse.
Und mitm Auto da hoch nach Franken ist vorallem Freitagnachmittag keine echte Alternative.
Zustimmung!
GUM, Donnerstag, 03.01.2013, 15:07 (vor 5037 Tagen) @ Nocturn
Auch ansonsten werden Reginalverkehrstriebwägen wie Muc -- Augsburg und Muc -- Passau gemieden. Einfach unbequem selbst in der First.
Wobei der Komfort-Unterschied gerade in der 1. Klasse zu den bisherigen Doppelstockzügen schon gewaltig ist. Irgendwie kommt mir die 2+2 Reihe wesentlich enger vor, als vor der Umstellung.
Dort hätte man den Gästen ruhig 2+1 gönnen können. Das Abteil zwischen Führerstand und erstet Tür hat 12 1. Klasse oder 16 2. Klasse Plätze. Somit nur ein Drittel mehr Platz für bis zu 60 % Aufpreis.
Negativer Mengenrabatt bei der Quadratmetermiete also.....
Zustimmung!
Steffen, Donnerstag, 03.01.2013, 15:16 (vor 5037 Tagen) @ GUM
Dort hätte man den Gästen ruhig 2+1 gönnen können. Das Abteil zwischen Führerstand und erstet Tür hat 12 1. Klasse oder 16 2. Klasse Plätze. Somit nur ein Drittel mehr Platz für bis zu 60 % Aufpreis.
<modernes Qualitätsdenken>
Was - es gibt einen Unterschied zwischen 1. und 2. Klasse? Alleine das rechtfertigt schon den Aufpreis!
</modernes Qualitätsdenken>
--
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Kritik am Talent 2
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 03.01.2013, 16:42 (vor 5037 Tagen) @ 218 466-1
Wenn ein EVU z.B. mit neuen, modernen n-Wagen mit komfotablen Sitzen, FIS, Regio-Bistro usw. und Loks wie 146 bzw. 246 mitbieten würde, aber es auf 10-Wagen-Züge hinauslaufen würde, was deutlich höhere Kosten für die BEG bedeutet, hätte man keine Chance damit eine Ausscheibung zu gewinnen - leider. Qualität und Ausstattung haben nunmal ihren Preis aber die Besteller wollen (oder können) nicht mehr investieren, als unedingt nötig.
Es wurde ja schon mal ein potenzieller Nachfolger der n-Wagen bestellt, auf die diese ganzen Kriterien zutreffen: die Modus- bzw. Puma-Wagen. Modern sind sie, bequem auch, FIS und automatische Türen haben sie auch. Trotzdem haben sie sich offensichtlich nicht dermaßen bewährt, dass man höhere Stückzahlen bestellen wollte. Hauptkritikpunkt waren die zu hohen Einstiege.
Das Flügelzug-Konzept um zusätzliche Fahrten zu sparen, aber Direktverbindungen beizubehalten, ist auch nur aus Kostengründen gemacht worden. Es verwirrt die Fahrgäste und verürsacht Verspätungen, wenn der andere Zugteil verspätet ist.
Klar kann es für Verwirrung sorgen. Aber da muss ich die Hamsterbacke ausnahmsweise mal in Schutz nehmen, denn sie tut alles, damit der Fahrgast richtig sitzt. Sobald man den Öffnungstaster drückt und die Trittstufe ausgefahren ist, quäkt es schon über die Außenlautsprecher: "Zug fährt nach ... JENA SAALBAHNHOF ... über Lichtenfels, Kronach, Saalfeld." Die FIS-Anzeigen sind auch sehr gut und vor Zugteilung weist die automatische Stimme ganz klar und deutlich darauf hin. Und ich bin überzeugt, dass viele gerade ältere Menschen die so neu gewonnenen Direktverbindungen zu schätzen wissen.
Talent 2 vs. ET425NL (mit 5 Bildern)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 03.01.2013, 13:08 (vor 5037 Tagen) @ Reisender
Hallo Reisender,
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/12/es-hagelt-beschwerden-ohne-ende-47605/
Einige interessante Zitate:
Hauptproblem ist laut einer Pressemitteilung von PRO BAHN die zu viel geringe Sitzplatzkapazität der neuen Talent 2 Triebwagen.
Nope, Hauptprobleme sind meiner Meinung nach:
1. eine zu kleine Triebwagenflotte;
2. zu kurze Bahnsteige.
Wenn ein Triebwagen nicht ausreicht, hängt man noch einen Triebwagen dran. Funktioniert bei uns schon seit 1908. Kann also nicht die Quelle des Problems sein.
Aber Triebwagen, die es nicht gibt, kann man nicht ankuppeln -> Problem 1 wird in Wirkung gesetzt.
Und wenn der Kuppelzug länger ist als der kürzeste aller Bahnsteige, kann der Zug dort nicht halten -> Problem 2 wird in Wirkung gesetzt.
Beide Probleme sind auf fehlende Finanzmittel zurückzuführen. Dabei sei da gelassen, ob es die Mittel tatsächlich nicht gebe oder man die Mittel nicht verwenden möchte = sie lieber in Autobahnen und Landstrassen investieren möchte.
Das Hauptübel ist: Die Besteller von Regional- und Nahverkehrsstrecken, dazu gehören auch die DB Regio, wollen ihre neuen Züge wesentlich kostengünstiger betreiben und pferchen ohne Rücksicht auf Verluste sehr viel mehr Fahrgäste in die viel zu kurzen Triebzüge.
Auch bei uns passiert das. Auf der Maaslinie fuhren mal diese wunderschöne Paradepferdchen des NL-Dieselnahverkehrs (manchmal sogar in Multiple = 160 m Zug):
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/nl/diesel/dmu/DE-III/yellow/146-1.jpg)
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/nl/diesel/dmu/DE-III/interior/138_2e_klas.jpg)
Aktuell fährt Veolia dort mit GTW 2/6 (40 m) und GTW 2/8 (55 m).
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/nl/private/Veolia/GTW/351-359/101021-19.jpg)
Und die vorgesehene Sitzplatzknappheit hat man so gelöst:
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/nl/private/Veolia/GTW/351-359/071215-58.jpg)
Der Unterschied ist aber, dass bei uns die Fahrzeuge gut angenommen werden. Kommt noch dazu, dass das Angebot nach wie vor immer Halbstundentakt ist (NS wollte am Sonntag nur stündlich fahren), in HVZ sogar abschnittsweise 15-Minutentakt (Strecke meist eingleisig!) und Veolia ihre ganze Flotte anwenden muss (manchmal verkehren Dreifachtraktionen). Dennoch müssen in der HVZ Leute stehen.
Man ist also Opfer des eigenen Erfolgs.
Vorher auf den genannten Strecken eingesetzte lokbespannte Zuggarnituren, ob Ein- oder Doppelstockzüge, waren x-fach komfortabler, sind sich die Experten einig.
Das läßt sich lesen, Wagenzüge seien besser als Triebwagen. Sehe ich nicht so. Als in Deutschland die Silberling-Wagenzüge ausgerollt wurden, gab es bei uns die Schienenbananen-Triebwagen. Die Aufgabe der beiden Züge war dieselbe. Wenn lokbespannte Züge x-fach komfortabler wären, müssten bei uns die Schienenbananen leer rumfahren und die Plan E Garnituren aus allen Nähten platzen. Ist aber nicht passiert.
Auch mit Wagenzügen kann man "crammen". Hier ein Beispiel aus Italien. In diesem FS-XMPR-Wagen werden 112 Menschen gepresst:
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/it/car/regional/APR/XMPR/fs508322381643_e0011544.jpg)
Ich frage mich nur nach welchen Kriterien bei der Bahn Züge ausgesucht und bestellt werden. Der Komfort für die Fahrgäste scheint dabei jedenfalls eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen.
Man ist auf Sparkurs. Denn: Unternehmen A hat Angst, dass Unternehmen B dieselbe Leistung mit weniger Kosten anbieten kann und somit die Ausschreibung gewinnt.
Kommt dazu, dass auf Regionalisierungsmittel gespart wird. Man möchte also so viel wie möglich Bahn anbieten für so wenig wie möglich Geld.
Und ja, auf Fahrgastkomfort wird dann gerne verzichtet, das eine Unternehmen tut das etwas mehr/weniger als das andere.
Oder beruht der ganze Ärger mit den neuen Zügen etwa auf einer großen Unfähigkeit der Bahnindustrie?
Das glaube ich nicht.
Laut dem zitierten Artikel sieht der Fahrgastverband Pro Bahn einen anderen Schuldigen: die BEG. Wörtlich heißt es dort:
Dies soll als Anreiz für das Unternehmen wirken, um u.a. kundenfreundlichere Fahrzeuge anzubieten.
Was ist kundenfreundlich? "Der" Kunde oder "die" Kundin gibt es nicht.
Klar ist so eine Schienenbanane oder n-Wagen nicht mehr zeitgemäß, vor allem bezüglich Behindertengerechtheit. Sprich: ET425DE/NL und talent 2 sind moderner. Das heißt aber nicht, dass genannte Oldies nicht kundenfreundlich seien.
Bezüglich Sitzpolster darf ein ET425NL nicht mal bei einer Schienenbanane im Schatten stehen. Dasselbe durfte wohl auch Talent 2 vs. n-Wagen betreffen.
Und ja, Schienenbanane und n-Wagen vermissen einige Sachen, die die modernen Triebwagen schon haben, z.B. Klimaanlage. Aber: was nicht drin ist, geht auch nicht kaputt!
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Fahrgastkomfort im Wettbewerb
Reisender, München, Donnerstag, 03.01.2013, 14:26 (vor 5037 Tagen) @ Oscar (NL)
Man ist auf Sparkurs. Denn: Unternehmen A hat Angst, dass Unternehmen B dieselbe Leistung mit weniger Kosten anbieten kann und somit die Ausschreibung gewinnt.
Kommt dazu, dass auf Regionalisierungsmittel gespart wird. Man möchte also so viel wie möglich Bahn anbieten für so wenig wie möglich Geld.
Und ja, auf Fahrgastkomfort wird dann gerne verzichtet, das eine Unternehmen tut das etwas mehr/weniger als das andere.
Das hört sich bei der BEG ganz anders an. Denn laut BEG soll gerade der Wettbewerb eine hohe Qualität auf der Schiene und einen guten Fahrgastkomfort ermöglichen. So heißt es in diesem Dokument auf Seite 3:
Im Rahmen der Bahnstrukturreform von 1995 wurde der Eisenbahnverkehr liberalisiert und für den Wettbewerb auf der Schiene geöffnet. Die einzelnen Verkehrsunternehmen müssen sich seitdem im Wettbewerb behaupten: Sie konkurrieren um Aufträge für Verkehrsleistungen, die die BEG in europaweiten Verfahren ausschreibt.
Auch die Bahn erläutert unter http://www.bahn.de/regional/view/regionen/bayern/info/beg.shtml :
Den Auftrag für Verkehrsleistungen vergibt die BEG an das Unternehmen, welches das beste Angebot im Hinblick auf Qualität und Wirtschaftlichkeit abgibt.
Und was die BEG unter Qualität versteht, ist unter http://beg.bahnland-bayern.de/qualitaetssicherung nachzulesen. Demzufolge spielen für die BEG Kriterien wie Sauberkeit, Fahrgastinformation, Sicherheit und Komfort eine entscheidende Rolle.
Fahrgastkomfort im Wettbewerb
Steffen, Donnerstag, 03.01.2013, 14:29 (vor 5037 Tagen) @ Reisender
Und was die BEG unter Qualität versteht, ist unter http://beg.bahnland-bayern.de/qualitaetssicherung nachzulesen. Demzufolge spielen für die BEG Kriterien wie Sauberkeit, Fahrgastinformation, Sicherheit und Komfort eine entscheidende Rolle.
Komfort ist aber auch sowas wie "Mülleimer an jedem Platz". Und wenn man die einfach ans Fenster schraub wie bei der Tal-Ente, hat man Komfort und billig und verärgerte Fahrgäste.
--
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Kritik am Talent 2
Zugfahrer, Donnerstag, 03.01.2013, 13:56 (vor 5037 Tagen) @ Reisender
Die "Talente" sind meiner Ansicht nach ganz o.k., (bis auf die Trittstufen, welche zum Stolpern einladen), allerdings werden sie auf den falschen Strecken zu den falschen Zeiten eingesetzt. Im Berufsverkehr oder auf hochfrequentierten Städteverbindungen haben meiner Meinung diese Züge nichts zu suchen!
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ICE-T-Fan, Donnerstag, 03.01.2013, 14:03 (vor 5037 Tagen) @ Zugfahrer
In Sachsen ließe sich das Problem kurzfristig sogar leicht lösen.
Die BR 182 mit Dosto auf die RE50 nach Leipzig und die Talent II stattdessen als S-Bahn in Dresden. Somit hätte man erst einmal die richtigen Fahrzeuge auf den geeigneten Strecken. Von der Anzahl her dürfte das auch in etwa aufgehen.
Haben die 442er eigentlich LZB-Fahrzeugausrüstung?
Falls nicht, wäre die BR 182 noch viel sinnvoller als RE nach Dresden, da sie zwischen Riesa und Leipzig LZB-geführt fahren kann, was den Verkehrsfluss etwas optimiert.
Kritik am Talent 2 + technische Frage
Steffen, Donnerstag, 03.01.2013, 14:25 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
Haben die 442er eigentlich LZB-Fahrzeugausrüstung?
Falls nicht, wäre die BR 182 noch viel sinnvoller als RE nach Dresden, da sie zwischen Riesa und Leipzig LZB-geführt fahren kann, was den Verkehrsfluss etwas optimiert.
Daben die Dresdnner Steuerwagen LZB? Falls nicht, bringt die LZB der 182 rein gar nichts.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ice-t-411, Donnerstag, 03.01.2013, 14:47 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
Hi!
Die BR 182 mit Dosto auf die RE50 nach Leipzig und die Talent II stattdessen als S-Bahn in Dresden. Somit hätte man erst einmal die richtigen Fahrzeuge auf den geeigneten Strecken. Von der Anzahl her dürfte das auch in etwa aufgehen.
Auf der Dresdner S-Bahn ist aber Grundvoraussetzung, dass die Fahrzeug in Görlitz gebaut wurden, daher ist hier der Talent II nicht geeignet.
Haben die 442er eigentlich LZB-Fahrzeugausrüstung?
Falls nicht, wäre die BR 182 noch viel sinnvoller als RE nach Dresden, da sie zwischen Riesa und Leipzig LZB-geführt fahren kann, was den Verkehrsfluss etwas optimiert.
Der Talent II hat wie quasi alle neuen Nahverkehrstriebwagen (ausgenommen einige 425 und die Münchner S-Bahn) kein LZB. Ist auch nicht wirklich sinnvoll, abgesehen von den sehr wenigen CIR-ELKE Strecken die wirklich an der Grenze sind. Die LZB-Ausrüstung ist richtig teuer, daher rüstet man lieber ETCS vor, dass man bei Bedarf dann einbauen kann
Gruß
Johannes
--
Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)
Alle Angaben ohne Gewähr!
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ICE-T-Fan, Donnerstag, 03.01.2013, 14:54 (vor 5037 Tagen) @ ice-t-411
Hi!
Die BR 182 mit Dosto auf die RE50 nach Leipzig und die Talent II stattdessen als S-Bahn in Dresden. Somit hätte man erst einmal die richtigen Fahrzeuge auf den geeigneten Strecken. Von der Anzahl her dürfte das auch in etwa aufgehen.
Auf der Dresdner S-Bahn ist aber Grundvoraussetzung, dass die Fahrzeug in Görlitz gebaut wurden, daher ist hier der Talent II nicht geeignet.
Was m.E. großer Blödsinn ist.
Haben die 442er eigentlich LZB-Fahrzeugausrüstung?
Falls nicht, wäre die BR 182 noch viel sinnvoller als RE nach Dresden, da sie zwischen Riesa und Leipzig LZB-geführt fahren kann, was den Verkehrsfluss etwas optimiert.
Der Talent II hat wie quasi alle neuen Nahverkehrstriebwagen (ausgenommen einige 425 und die Münchner S-Bahn) kein LZB. Ist auch nicht wirklich sinnvoll, abgesehen von den sehr wenigen CIR-ELKE Strecken die wirklich an der Grenze sind. Die LZB-Ausrüstung ist richtig teuer, daher rüstet man lieber ETCS vor, dass man bei Bedarf dann einbauen kann
Gut, dann spielt es wohl als Saxonia-RE wohl keine große Rolle. Trotzdem wäre mir vom Standpunkt des Betriebs und aus Sicht der Kunden ein Dosto-RE und eine 442-S-Bahn wesentlich sympathischer als der umgedrehte Fall.
Gruß
Johannes
Kritik am Talent 2 + technische Frage
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 03.01.2013, 18:08 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
Gut, dann spielt es wohl als Saxonia-RE wohl keine große Rolle. Trotzdem wäre mir vom Standpunkt des Betriebs und aus Sicht der Kunden ein Dosto-RE und eine 442-S-Bahn wesentlich sympathischer als der umgedrehte Fall.
Mir zumindest aus Kundensicht nicht, vgl. anderer Beitrag. Wer Komfort will, kann auf der Strecke auch ICE fahren. Und wer nicht so viel Geld hat/ausgeben will, der muss für sein womöglich noch erheblich ermäßigten Fahrpreis auch mal 1,5 h Brettsitze durchstehen können.
Zugeben würde ich höchstens, dass mit dem völlig unsinnigen Maß der gemittelten Reisendenzahlen die Fahrzeuge nach Deinem Vorschlag sinnvoller eingesetzt wären.
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ICE-T-Fan, Donnerstag, 03.01.2013, 19:38 (vor 5037 Tagen) @ safe go
Gut, dann spielt es wohl als Saxonia-RE wohl keine große Rolle. Trotzdem wäre mir vom Standpunkt des Betriebs und aus Sicht der Kunden ein Dosto-RE und eine 442-S-Bahn wesentlich sympathischer als der umgedrehte Fall.
Mir zumindest aus Kundensicht nicht, vgl. anderer Beitrag. Wer Komfort will, kann auf der Strecke auch ICE fahren. Und wer nicht so viel Geld hat/ausgeben will, der muss für sein womöglich noch erheblich ermäßigten Fahrpreis auch mal 1,5 h Brettsitze durchstehen können.
Das würde ich für Indien oder Südamerika gelten lassen aber nicht für Deutschland des 21. Jahrhunderts. RE mit solchen Fahrzeugen zu betreiben ist nicht mehr zeitgemäß, insbesondere da es klare Alternativen gibt.
Kritik am Talent 2 + technische Frage
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 03.01.2013, 21:17 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
Mir zumindest aus Kundensicht nicht, vgl. anderer Beitrag. Wer Komfort will, kann auf der Strecke auch ICE fahren. Und wer nicht so viel Geld hat/ausgeben will, der muss für sein womöglich noch erheblich ermäßigten Fahrpreis auch mal 1,5 h Brettsitze durchstehen können.
Das würde ich für Indien oder Südamerika gelten lassen aber nicht für Deutschland des 21. Jahrhunderts. RE mit solchen Fahrzeugen zu betreiben ist nicht mehr zeitgemäß, insbesondere da es klare Alternativen gibt.
Nun ja, sag das zum einen mal den Bestellern, deren Ausschreibungen offenbar den Einsatz von unbequemen Fahrzeugen magisch anziehen. Des Weiteren sollte die Gepäckverstaumöglichkeit auch immer dem Publikum und der Reiseweite angepasst sein. Letzteres geht in einem Dosto halt nicht.
Ich habe über Weihnachten übrigens eine hohe Trefferquote bei defekten Neufahrzeugen gehabt: 2 Türstörungen - 1x FraThüX-Hamster und einmal EB VT 326 (der ja noch sehr frisch ist).
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ICE-T-Fan, Donnerstag, 03.01.2013, 21:41 (vor 5037 Tagen) @ safe go
Ich hab das Glück, dass auf der Linie Halle-Eisenach noch y-Wagen fahren. Da gehen zwar die Türen schwer und sie sind relativ lauf, dafür aber noch keinen Totalausfall bisher.
Zur Arbeit hin fahre ich ja eh immer mit ICE 1553 und bei dem gabs auch keine Ausfälle und Verspätungen.
Bei 25 min Fahrzeit sind die Talent II aber notfalls auch zu ertragen, falls sie ab 2015 mit Abellio kommen sollten.
Kritik am Talent 2 + technische Frage
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 03.01.2013, 18:04 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
In Sachsen ließe sich das Problem kurzfristig sogar leicht lösen.
Die BR 182 mit Dosto auf die RE50 nach Leipzig und die Talent II stattdessen als S-Bahn in Dresden. Somit hätte man erst einmal die richtigen Fahrzeuge auf den geeigneten Strecken. Von der Anzahl her dürfte das auch in etwa aufgehen.
Über die folgende Auslastung im Berufsverkehr in der S-Bahn will ich mich mangels Kenntnis der aktuellen Reisendenzahlen nicht auslassen. Ich gebe aber zu bedenken, dass neben den 4 Endwagen max. 3 Mittelwagen an die Bahnsteige passen.
Viel gravierender an dem Vorschlag ist aber die Umkehrung der jetzt bzgl. Gepäck sinnvollen Zuordnung der Fahrzeuge. Auch wenn mir nach den reichlich 1,5 h Fahrt Leipzig-Dresden kräftig der Rücken schmerzte, so hätte ich dort wenigstens nicht das Problem der Gepäckverstauung wie Tage vorher auf Dresden-Glauchau gehabt. (IRE-Taktlücke am WE)
Kritik am Talent 2 + technische Frage
ICE-T-Fan, Donnerstag, 03.01.2013, 19:40 (vor 5037 Tagen) @ safe go
Viel gravierender an dem Vorschlag ist aber die Umkehrung der jetzt bzgl. Gepäck sinnvollen Zuordnung der Fahrzeuge. Auch wenn mir nach den reichlich 1,5 h Fahrt Leipzig-Dresden kräftig der Rücken schmerzte, so hätte ich dort wenigstens nicht das Problem der Gepäckverstauung wie Tage vorher auf Dresden-Glauchau gehabt. (IRE-Taktlücke am WE)
Selbst Schuld, hättest ja IC(E) fahren können. ;) *SCNR*
Kritik am Talent 2 + technische Frage
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 03.01.2013, 21:11 (vor 5037 Tagen) @ ICE-T-Fan
Viel gravierender an dem Vorschlag ist aber die Umkehrung der jetzt bzgl. Gepäck sinnvollen Zuordnung der Fahrzeuge. Auch wenn mir nach den reichlich 1,5 h Fahrt Leipzig-Dresden kräftig der Rücken schmerzte, so hätte ich dort wenigstens nicht das Problem der Gepäckverstauung wie Tage vorher auf Dresden-Glauchau gehabt. (IRE-Taktlücke am WE)
Selbst Schuld, hättest ja IC(E) fahren können. ;) *SCNR*
Was ja trotz der späten Abfahrtszeit von 23.xx Uhr in Leipzig sogar stimmt! Aber ich wollte mir auch mal ein eigenes Bild bei einer etwas längeren Fahrt machen (und außerdem das Semesterticket ausreizen, solange es noch sicher da ist).
Kritik am Talent 2 - Zumutung
railan, Augsburg, Freitag, 04.01.2013, 19:06 (vor 5036 Tagen) @ Zugfahrer
bearbeitet von railan, Freitag, 04.01.2013, 19:06
Ich hatte vor ein paar Tagen das zweifelhafte Vergnügen zwischen Dresden und Leipzig und bin in meiner Meinung bestärkt, dass mit jeder neuen Fahrzeuggeneration die Zumutung für den Fahr"gast" - der wohl keiner mehr ist - steigt. Das Ding hat die Tränensäcke an den beiden Enden schon zu Recht, um die Reisenden auf die bevorstehende Strapaze einzustimmen...
Selbst in der 1.Klasse kommt man sich eher vor wie in einem Viehtransporter. Immer enger, immer unkomfortabler.
...soll der ET442NL kommen?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 03.01.2013, 14:22 (vor 5037 Tagen) @ Ludo
Hallo Ludo,
Bahnen sich etwa schon gravierende Probleme bei den Hamstern an?
Hoffentlich nicht, denn in unseren Eisenbahnforen gibt es Spekulationen, dass die neue Generation S-Bahnen Talent 2 werden.
Desiro ML (ET460NL), Stadler FLIRT (ET427NL) und Coradia Continental (ET440NL) werden auch genannt.
Aber auch aus Kroatien kommen anscheinend interessante Triebwagen. PDF dazu.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
...soll der ET442NL kommen?
ICE11, Aachen, Donnerstag, 03.01.2013, 18:56 (vor 5037 Tagen) @ Oscar (NL)
Hoffentlich nicht, denn in unseren Eisenbahnforen gibt es Spekulationen, dass die neue Generation S-Bahnen Talent 2 werden.
Herzliches Beileid. Aber irgendwo muss Bombardier die Plastikdosen ja los werden, wenn die DB schon keine mehr nimmt.....
Fällt mir gerade auf: Gibt es eigentlich irgend eine Region, in der die Hamsterbacken ohne große Klagen eingeführt wurden? Bisher habe ich aus allen Regionen, außer von der Mosel, Negativberichte über die Dinger gehört. Oder fahren an der Mosel einfach zu wenige Leute mit?
Cottbus - Leipzig?
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 03.01.2013, 19:12 (vor 5037 Tagen) @ ICE11
Fällt mir gerade auf: Gibt es eigentlich irgend eine Region, in der die Hamsterbacken ohne große Klagen eingeführt wurden?
Fahren sie schon planmäßig zwischen Leipzig und der Postkutschkastenstadt? Von der Strecke habe ich nichts mitbekommen.
Bisher habe ich aus allen Regionen, außer von der Mosel, Negativberichte über die Dinger gehört. Oder fahren an der Mosel einfach zu wenige Leute mit?
Keine Ahnung, ich hatte im Sommer mal einen Zugteil für mich. In Trier wollte sonst keiner ganz nach vorne laufen.
Viele Grüße aus der Talent2-freien Zone, Sören
--
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