Die Eurobahn RE3 - RE 13 mal wieder in NRW (Reiseberichte)

TRAXXP160DE, HBIK, Montag, 31.12.2012, 17:18 (vor 4829 Tagen)

Nachdem mich heute morgen der Wecker aus dem Bett warf (völlig unnötig, da ich frei hatte und vergass, den Wecker auszuschalten) entschloss ich mich spontan zu einer Fahrt nach Venlo/NL. Bilder vielleicht heute noch später.

8:20 Uhr ging es in Herne los. RE 3 bis Duisburg, weiter RE 11 bis Viersen, weiter RE 13 ab Viersen nach Venlo.

Pünktlich erreichen wir Viersen. Doch dann, wieder einmal Ausfall der Ein-Euro-Bahn nach Venlo.

Laut VRR App sollte dieser Zug pünktlich abfahren. Die Eurobahn selbst meldete auf ihrer Homepage keine Ausfälle, sondern sprach von planmäßigem Zugverkehr.

Nach ca. 20 minütigem Warten kam ein SEV Bus aus Mönchengladbach ! - wie sinnvoll bei quasi Pararellverkehr Viersen - Mönchengladbach und zurück mit RE 11/ RE 13.

Um 10:35 Uhr anstelle 9:56 Uhr erreiche der SEV Bus der Firma Rath Venlo.

Als Reisender scheint man das mittlerweile gewohnt zu sein, so mein Eindruck. Die Leute drücken auf den Halteknopf im Linienbus, irgendwo, weit weg vom Bahnhof, hielt dann der Bus. Die Fahrtroute und die Haltestellen haben sich mir als ortsunkundige Person nicht wirklich erschlossen.

Hätte ich unterwegs irgendwo an einem der Bahnhöfe gestanden, ich hätte die Abfahrtsstelle des SEV - Busses nicht gefunden.

Bereits vor einigen Tagen fiel zur Abwechslung mal auf dem RE 3 ein Nacht-RE 1.10 Uhr ab Duisburg aus. Nachts gibt es so viele Alternativen, um nach Hause zu kommen.

Bei diesen offenbar häufigen Ausfällen (keine meiner letzten Fahrten nach Venlo verlief planmäßig) wäre doch mal zu überlegen, ob das so richtig ist.

Hier sollte auch seitens der EU, NS und DB AG geprüft werden, welche Maßnahmen für einen pünktlichen grenzüberschreitenden Verkehr sinnvoll sind.

Als gelernter Reiseverkehrskaufmann habe ich mal DB Grenzübergänge auswendig lernen dürfen.

Es gibt nur

Aachen - Welkenraedt (B) ---> nach Lüttich

Herzogenrath - Heerlen ---> Stundentakt nach Schiphol (Airport)
Heerlen 17:44 - Sittard 17:59 - Roermond 18:14 - Weert 18:28 - Eindhoven 18:45 - 's-Hertogenbosch 19:06 - Utrecht Centraal 19:37 - Amsterdam Bijlmer ArenA 19:58 - Amsterdam Zuid 20:05 - Schiphol (Airport) 20:12


Kaldenkirchen - Venlo


Emmerich - Arnheim (ICE, kein Nahverkehr)

Gronau - Enschede

Bad Bentheim (IC nach Schiphhol)

Den ostfriesischen Grenzübergang (Weener) lassen wir mal bei der weiteren Betrachtung weg.


Bei einer Fahrplanauskunft Rhein-Ruhr - Maastricht werde ich oft über Venlo geschickt, weil schneller als über Herzogenrath. Welkenraedt ist selbst für eine Fahrt Köln - Maastricht nicht der schnellste Übergang.

Somit kommt dem Übergang Venlo mit dem stündlichen RE 13 eine zentrale Bedeutung zu. Durch den immer wieder plötzlich auftretenden SEV ist im internationalen Reiseverkehr mit den Niederlanden jederzeit mit einer 60 minütigen Verspätung zu rechnen.

Plant das wirklich immer jeder, der nach Schiphol will, ein? Heute morgen im Bus waren viele Reisende, die ab Venlo weiter mit der NS fuhren.

Hier muss dringend etwas Positives für den Fahrgast getan werden.

Übrigens, ein SEV Bus mag am 31.12. morgens reichen, sicher nicht, wenn es ein normaler Samstag gewesen wäre. Eigentlich war ich der Meinung, die KEOLIS Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH oder wer auch immer hinter der Ein Eurobahn steht, hätte ihren Laden mittlerweile besser im Griff. Habe mal versucht, die Telefonnummer 02381 / 9694 - 160
aus dem Impressum anzurufen, natürlich vergebens.

EVU´s sollten gesetzlich verpflichtet werden, eine kostenlose Hotline-Nummer für gestrandete Fahrgäste zu schalten, an der es Infos gibt wie es weiter geht.

Einheimischen zu Folge kostet eine Taxifahrt Viersen - Venlo 60 - 80 Euro. Auch zu Taxis scheint es wohl genügend Erfahrung mittlerweile im Kreis Viersen zu geben.

Trotzdem ein frohes neues Jahr in der Hoffnung, es könnte schlimmer, ich meine natürlich besser werden

greetings

Heiko

P.S.: Auch bei Drehscheibe-Online gepostet ...

Die Eurobahn RE3 - RE 13 mal wieder in NRW

Fabian318, Münster i. W., Montag, 31.12.2012, 18:37 (vor 4829 Tagen) @ TRAXXP160DE

Guten Abend,

zurzeit läuft es in der Tat nicht so ganz rund bei der Eurobahn. Insbesondere im Hellwegnetz hat sich der NWL mittlerweile auch öffentlich eingeschaltet: http://www.nwl-info.de/aktuelles/2012/12/19/eurobahn.php

Unten in der Fußzeile der Eurobahn-Homepage wird übrigens eine andere Rufnummer (zusätzlich) genannt:
Tel. 0 18 02 / 9 27 37 27 - 6 Cent/Anruf aus dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.

Gruß
Fabian

warum 01802?

Giovanni, Montag, 31.12.2012, 20:40 (vor 4829 Tagen) @ Fabian318

Guten Abend,

zurzeit läuft es in der Tat nicht so ganz rund bei der Eurobahn. Insbesondere im Hellwegnetz hat sich der NWL mittlerweile auch öffentlich eingeschaltet: http://www.nwl-info.de/aktuelles/2012/12/19/eurobahn.php

Unten in der Fußzeile der Eurobahn-Homepage wird übrigens eine andere Rufnummer (zusätzlich) genannt:
Tel. 0 18 02 / 9 27 37 27 - 6 Cent/Anruf aus dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.

Warum werden solche Nummernblöcke wie 01802 von Verkehrsunternehmen genutzt? Sie kommen dem Unternehmen teurer als ein normaler Festnetzanschluss - und gerade wenn man Hilfe braucht (am Bahnsteig) kann man häufig nur mit dem Handy zu abartigen Gebühren anrufen.
Und wer von zu Hause anruft, dem nützen die 6 Cent pro Anruf auch nur bei langen Anfragen oder Warteschleifen etwas - falls es sich um einen der wenigen Anschlüsse ohne Festnetzflat handelt.

Einige, meist lokale, Verkehrsunternehmen haben Ortsvorwahl + 19449 als Rufnummer gewählt.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

warum 01802?

Fabian318, Münster i. W., Montag, 31.12.2012, 20:45 (vor 4829 Tagen) @ Giovanni

Warum werden solche Nummernblöcke wie 01802 von Verkehrsunternehmen genutzt? Sie kommen dem Unternehmen teurer als ein normaler Festnetzanschluss - und gerade wenn man Hilfe braucht (am Bahnsteig) kann man häufig nur mit dem Handy zu abartigen Gebühren anrufen.

Ich weiß es nicht. Ist es noch statthaft, an den 0180er-Nummern zu verdienen? Da war doch mal was. Jedenfalls besteht nicht mehr das Argument, dass normale Ortsnummern nicht entsprechend weiterzuleiten wären. - Siehe WDR, die von einer 0800-Nummer über eine 0180-Nummer (da zu viel Missbrauch) jetzt bei einer einfach zu merkenden Kölner Ortsdurchwahl gelandet sind.

Tatsächlich komme ich auch eher in den Genuss dieser Nummern, wenn mal was nicht läuft. Und dann zu angenehmen Gebühren von 42 Cent pro Minute vom Handy aus natürlich. Zum Glück hat die 3-S-Zentrale Ortsdurchwahlen.

warum 01802?

heinz11, Montag, 31.12.2012, 21:49 (vor 4829 Tagen) @ Giovanni


Warum werden solche Nummernblöcke wie 01802 von Verkehrsunternehmen genutzt? Sie kommen dem Unternehmen teurer als ein normaler Festnetzanschluss - und gerade wenn man Hilfe braucht (am Bahnsteig) kann man häufig nur mit dem Handy zu abartigen Gebühren anrufen.
Und wer von zu Hause anruft, dem nützen die 6 Cent pro Anruf auch nur bei langen Anfragen oder Warteschleifen etwas - falls es sich um einen der wenigen Anschlüsse ohne Festnetzflat handelt.

Einige, meist lokale, Verkehrsunternehmen haben Ortsvorwahl + 19449 als Rufnummer gewählt.


Ganz einfach: Weil das Unternehmen, welches solche Nummern verwendet, ein Teil der Gebühren als Provision erhält. Nun ist bei den 6 Cent vom Festnetzanschluß nicht viel zu verdienen. Da aber immer mehr Kommunikation übers Handy läuft, wo die Gebühr deutlich über den 6 Cent liegt, bleibt eine Menge hängen.

warum 01802?

TRAXXP160DE, HBIK, Montag, 31.12.2012, 22:11 (vor 4829 Tagen) @ heinz11

Eure Argumente zu der Telefonnummer stimmen leider nicht so ganz

a) es lässt sich tatsächlich an den 0180-Nummern etwas Geld verdienen
b) Rufnummern mit Ortsvorwahl müssen zwingend für den Ort geschaltet sein
Es ist nicht zulässig, wenn ein E-Mail-Postfachkunde aus Essen (0201) eine
Fax-No. mit Frankfurter Vorwahl erhält bzw. nutzt (069)
c) wenn Firmen ihre Gespräche routen wollen (ein Call-Center in Ungarn für
Beschwerden), geht das wohl kaum über eine Festnetznummer in Deutschland
Andererseits sind alle Servicenummer i.d.R. in einem Unternehmen auf einen
Anlagenanschluss mit einem Rufnummernblock virtuell geschaltet
d) große Firmen können über eine Servicenummer auf mehrere Call-Center routen.
Es ist auch möglich, Mobilfunkanrufe bevorzugt zu routen.

Nur, will man das alles?

warum 01802?

Giovanni, Montag, 31.12.2012, 22:54 (vor 4829 Tagen) @ TRAXXP160DE

Eure Argumente zu der Telefonnummer stimmen leider nicht so ganz

a) es lässt sich tatsächlich an den 0180-Nummern etwas Geld verdienen

Bei 0180-1 und 0180-2 hab ich da Zweifel - bei den teureren 0180-Nummern mag das aber stimmen

b) Rufnummern mit Ortsvorwahl müssen zwingend für den Ort geschaltet sein
Es ist nicht zulässig, wenn ein E-Mail-Postfachkunde aus Essen (0201) eine
Fax-No. mit Frankfurter Vorwahl erhält bzw. nutzt (069)

Nicht ganz ;)
Bei Privatkunden ist der Wohnort, nicht aber der tatsächliche Aufenthaltsort entscheidend. Ein Essener E-Plus-Kunde wäre auch in München noch über seine 0201-Nummer erreichbar.
Bei Firmenkunden reicht eine Firmenanschrift im Vorwahlbereich aus, um eine Anschluss mit der gewünschten Vorwahl zu bekommen. Ob eine Firma mit Sitz in Frankfurt die Anrufe an die 069-Nummer trotzdem nach Neu-Dehli routen lässt, ist nicht relevant.

c) wenn Firmen ihre Gespräche routen wollen (ein Call-Center in Ungarn für
Beschwerden), geht das wohl kaum über eine Festnetznummer in Deutschland
Andererseits sind alle Servicenummer i.d.R. in einem Unternehmen auf einen
Anlagenanschluss mit einem Rufnummernblock virtuell geschaltet

Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte.

d) große Firmen können über eine Servicenummer auf mehrere Call-Center routen.
Es ist auch möglich, Mobilfunkanrufe bevorzugt zu routen.

Zumindest wenn keine Rufnummernunterdrückung die Erkennung behindert, geht das in einem gewissen Rahmen selbst mit einer "haushaltsüblichen" Telefonanlage für unter 200€ auch am normalen Festnetzanschluss.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

warum 01802?

frank_le, Dienstag, 01.01.2013, 04:47 (vor 4829 Tagen) @ Giovanni


Einige, meist lokale, Verkehrsunternehmen haben Ortsvorwahl + 19449 als Rufnummer gewählt.

Diese Rufnummerngasse (bundeseinheitliche Rufnummer 19xxx gab es u.a. für Fremdenverkehrsämter und Nahverkehrsanbieter) darf durch eine Entscheidung der BundesNetzAgentur nicht mehr vergeben werden ...

warum 01802?

Dom, Donnerstag, 03.01.2013, 13:30 (vor 4827 Tagen) @ frank_le

Sollte es nochmals Probleme mit der ERB geben ist folgende Nummer (aus dem Impressum entnommen) zu Kundencenterzeiten in der Regel besetzt: 02381 / 9694160.
So könnt ihr euch gerade vom Handy die unnötigen Gebühren sparen.


Gruß Dom

warum NRW-Maastricht via Venlo schneller ist.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 02.01.2013, 10:47 (vor 4828 Tagen) @ TRAXXP160DE

Hallo TRAXXP160DE,

Pünktlich erreichen wir Viersen. Doch dann, wieder einmal Ausfall der Ein-Euro-Bahn nach Venlo.
Nach ca. 20 minütigem Warten kam ein SEV Bus aus Mönchengladbach ! - wie sinnvoll bei quasi Pararellverkehr Viersen - Mönchengladbach und zurück mit RE 11/ RE 13.

Angeblich ist Triebwagenmangel der Grund der Ausfälle.
Die beiden Eurobahn-Triebwagen treffen einander um '30 zwischen Viersen und MG.
Dann ist es logisch und sinnvoll, dass bei einer Sperre zwischen Viersen-Venlo die eurobahn schon in MG (w)endet. Bei einem Umlauf Hamm-MG kann man sich in Vergleich zu Hamm-Venlo einen Triebwagen sparen.
Kommt noch dazu, dass nur eine bestimmte Zahl an eurobahn-Triebwagen eine NL-Zulassung haben. Es kann also sein, dass ein "Nicht-Niederländer" unterwegs ist.

Hier sollte auch seitens der EU, NS und DB AG geprüft werden, welche Maßnahmen für einen pünktlichen grenzüberschreitenden Verkehr sinnvoll sind.

Dass hier Verbesserungsbedarf besteht, ist auch mir klar. Aber dann ist es eher die Anhebung der Reisegeschwindigkeit. Es soll nicht sein, dass ich für Eindhoven-Köln (130 km in 2:35) eine Stunde mehr benötige als für die etwa gleich lange Reise Eindhoven-Amsterdam (122 km in 1:22), wobei auf Eindhoven-Amsterdam auch nicht schneller als 140 km/h gefahren wird.

Herzogenrath - Heerlen ---> Stundentakt nach Schiphol (Airport)
Heerlen 17:44 - Sittard 17:59 - Roermond 18:14 - Weert 18:28 - Eindhoven 18:45 - 's-Hertogenbosch 19:06 - Utrecht Centraal 19:37 - Amsterdam Bijlmer ArenA 19:58 - Amsterdam Zuid 20:05 - Schiphol (Airport) 20:12

Heerlen-Schiphol geht halbstündlich, Sittard-Utrecht sogar jede 15 Minuten. In Utrecht besteht zudem Korrespondenz Richtung Amsterdam Centraal.

Bei einer Fahrplanauskunft Rhein-Ruhr - Maastricht werde ich oft über Venlo geschickt, weil schneller als über Herzogenrath.

Mögliche Gründe dafür:

1. in Venlo sind die eurobahn aus Deutschland und der Veolia-Zug nach Roermond um '00 verknotet.
2. die Veolia-RB hat auf Venlo-Roermond nur wenige Halte: Tegelen, Reuver, Swalmen.
3. in Roermond sind die Veolia-RB und der "IC" nach Maastricht um '00/'30 verknotet.
4. zwischen Roermond und Maastricht hält der "IC" nur einmal: in Sittard.
5. die Standzeit in Sittard ist in Vergleich zu 2012 stark verkürzt, weil nicht mehr geflügelt wird.
6. auf der ganzen Strecke Venlo-Maastricht kann man die 130-140 km/h komplett ausfahren = mir sind keine Lafas bekannt.
7. Herzogenrath-Maastricht weist schon mehr Steigungen auf als die weit längere Strecke Venlo-Maastricht.
8. auf Venlo-Maastricht verkehren weit weniger Güterzüge.

Auf der Fahrt via Herzogenrath fehlt es also vermutlich an Taktknoten, Korrespondenzanschlüsse und durchgängig mit Streckengeschwindigkeit befahrbare Strecken. Diese Bedingungen wiegen stärker als die vmax, welche in DE höher ist: deutsche REs fahren ja bis zu 160 km/h.

Ich kann aber auch sagen:

a. als Gegenargument zu 2: die Bahnhofsdichte ist in NL viel kleiner als in Deutschland = man braucht mehr Aufwand, einen Bahnhof zu erreichen = was NL auf Bahnhof-Bahnhof gewinnt, verliert sie an Haustür-Bahnhof v.v.;
b. als Gegenargument zu 1 und 3: die Fahrzeiten sind in Stein gemeißelt = man kann nicht einfach hier und dort ein paar Minuten sparen;
c. als Gegenargument zu 4: der deutsche RE hält öfter, also können mehr Fahrgäste den Zug benutzen;
d. als Gegenargument zu 8: der Verkehrsmodalitätsmarktanteil der Bahn im Sache Cargo ist in NL weit geringer als in DE, also ist zumindest im Cargobereich die deutsche Bahn klimafreundlicher unterwegs als die niederländische.

Zudem muss man in Venlo das Glück haben, den 00-Knoten zu erreichen.
Ist die eurobahn verspätet, dann verpasst man den Veolia-Zug nach Roermond und darf man 30 Minuten warten.

Welkenraedt ist selbst für eine Fahrt Köln - Maastricht nicht der schnellste Übergang.

Wenn nur NV: nur zweistündlich kommt man via Welkenraedt über die Grenze.
Die euregiobahn verkehrt stündlich, der ASEAG/Veolia-Bus Aachen-Heerlen durch die Woche halbstündlich.
Es gibt auch noch einen Bus Aachen-Maastricht (Veolia-Linie 50), bin mir nicht sicher, wie oft dieser Bus fährt.

Hier muss dringend etwas Positives für den Fahrgast getan werden.

= In Deutschland muss dringend etwas Positives für den Fahrgast getan werden.

Bei uns gibt es schon mehrere Reisewege nach Schiphol:

1. der schnellste: Venlo-Eindhoven-Utrecht-Schiphol (Linien 19, 8 und 31)
2. der bequemste: Venlo-Breda/Rotterdam-Schiphol (Linien 19 und 9, Aufpreis erforderlich da Linie 9 mit Fyra)
3. Venlo-Nijmegen-Schiphol (Veolia und IC 31)
4. Venlo-Eindhoven-Schiphol (Linien 19 und 35, 15 Minuten Übergang in Eindhoven)

Abfahrten sind um '00/'30 (nach Nijmegen) und '20/'50 (nach Eindhoven) also kommt man von Venlo aus innerhalb 20 Minuten weg.

Übrigens, ein SEV Bus mag am 31.12. morgens reichen, sicher nicht, wenn es ein normaler Samstag gewesen wäre.

Oh doch, habe schon mehrmals Baustellen Venlo-Kaldenkirchen an Samstagen erlebt.
Besagte Strecke dann SEV mit Bussen.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Aachen-Maastricht mit dem Bus

Steffen, Donnerstag, 03.01.2013, 14:21 (vor 4827 Tagen) @ Oscar (NL)

Es gibt auch noch einen Bus Aachen-Maastricht (Veolia-Linie 50), bin mir nicht sicher, wie oft dieser Bus fährt.

Tagsüber alle 15 Minuten, nachts (bis Mitternacht) alle 30 Minuten.
Fährt Aachen Hauptbahnhof - Maastricht Hauptbahnhof.

Die Fahrt für die 35 km dauert allerdings so lange wie mit dem Fahrrad, wenn man zügig fährt :(

--
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