Leipzig: Abschied vom Ost-Herz (Teil 1.1) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 23.11.2012, 08:57 (vor 4869 Tagen)

Moin!

Buchstäblich in den letzten Zügen liegt der Verkehr auf dem Leipziger Ostring, der Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und Gaschwitz mit den Zwischenstationen Leipzig Ost, Sellerhausen, Anger-Crottendorf, Stötteritz, Völkerschlachtdenkmal, Marienbrunn (bereits geschlossen), Connewitz, Markkleeberg und Markkleeberg-Großstädteln. Am morgigen Sonnabend verkehren dort letztmals Züge mit dieser Streckenführung. Anschließend wird die Bahninfrastruktur im Zusammenhang mit der für Dezember 2013 geplanten Eröffnung des Leipziger S-Bahn-Tunnels umgestaltet.

Ich möchte das zum Anlaß nehmen, die Stationen auf dieser Strecke bildlich vorzustellen. Das werden mehrere Folgen, heute beginnen wir mit den Stationen Leipzig Ost und Leipzig-Sellerhausen. Zuvor einige Sätze zur Geschichte der Leipziger S-Bahn.


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Am Anfang des Jahres 1968 wurde beschlossen, daß Leipzig eine S-Bahn bekommen sollte. Was genau schiefging, weiß ich nicht, jedenfalls war es schon am 12. Juli 1969 soweit: Die Leipziger S-Bahn nahm ihren Betrieb auf.
Anfangs gab es zwei Linien, von Gaschwitz über Leipzig Hbf nach Gaschwitz und von Gaschwitz über Leipzig Hbf nach Gaschwitz. Diese Linien wurde zunächst als S1 (gegen den Uhrzeigersinn, also Gaschwitz -> Stötteritz -> Hbf -> Plagwitz -> Gaschwitz) und S2 bezeichnet; als das Netz wuchs, wurden sie zur Linie A.
Die Linie B kam zum Sommerfahrplan 1974 hinzu, sie führte nach Osten. Wurzen an der Bahnstrecke gen Dresden war ihr Endpunkt.
Eine dritte Linie, C, folgte ab 1977. Sie erschloß das große Neubaugebiet im Leipziger Westen, das durch eine neue Stichstrecke an den Bahnhof Plagwitz angeschlossen wurde. 1983 erreichte diese ihren Endpunkt, Miltitzer Allee. Im Folgejahr wurde das Netz umgestaltet, die Linie A fuhr nicht mehr im Kreis, sondern im Westen ab Plagwitz zur Miltitzer Allee. Plagwitz - Gaschwitz übernahm die Linie C, womit zur Miltitzer Allee zwei Linien fuhren. Am 31. Mai 1992 wurde die Linie A im Süden über Gaschwitz hinaus bis Borna verlängert, gleichzeitig wurden die Linien A bis C im S1 bis S3 umbenannt (Daten nach Janikowski/Ott, Deutschlands S-Bahnen, Berlin 2002. Das Straßenbahn-Magazin Special 2/2001 Nahverkehr in Leipzig datiert die Verlängerung nach Borna auf den Wechsel zum folgenden Winterfahrplan).

Nach der Wende erlebte auch die Leipziger S-Bahn einen Rückgang der Fahrgastzahlen. Die Waldbahn zwischen Plagwitz und Gaschwitz verlor den Reiseverkehr, auf der S1 kam es zu großen Veränderungen.
Zum einen wurde sie im Hauptbahnhof gebrochen (der Ostabschnitt Leipzig - Borna fungierte jetzt als neue S2), zum anderen der Takt ausgedünnt (30 statt 20 Minuten). Auf dem östlichen Zweig wurden die Nahverkehrszüge gen Altenburg in sie integriert. Diese verkehren seit 2001 zum Hauptbahnhof, zuvor endeten sie am südlich der Altstadt gelegenen Bayerischen Bahnhof.
Als die Mitteldeutsche Regiobahn (zu Veolia gehörig) einige Verkehre im Großraum Leipzig übernahm, verschwand die Linie S2 aus dem Stadtbild. Im April 2011 verschwand auch die S1. Da dem Aufgabenträger zu wenig Geld zur Verfügung steht, bestellte er sie kurzerhand ab. Das sagt auch einiges über die Rolle, die diese Linie noch im Leipziger Stadtverkehr spielte.

Auf dem Leipziger Ostring verkehren somit die Regionalbahnen nach Altenburg (Baureihe 143 mit zwei oder drei älteren Dopelstockwagen), die Mitteldeutsche Regiobahn (weiter über Borna nach Geithain). Eingesetzt werden bei ihr Dieseltriebwagen der Baureihen 642 oder 650, letztgenannte reicht außerhalb des Berufsverkehrs vollkommen aus, solo. Daneben fahren hier auch RE-Züge nach Zwickau und Plauen, die nicht überall halten, teilweise aber Regionalbahnen ersetzen. Hier kommen neben lokbespannten Zügen auch Dieseltriebwagen der Baureihen 612 und 642 zum Einsatz.


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Das Netz der Leipziger S-Bahn im Kursbuch Winter 1996/1997. Das ursprüngliche Herz ist gut erkennbar, wir sind auf seiner rechten, östlichen, Seite unterwegs.


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Los geht's.
Die Bilder entstanden anders herum, von Gaschwitz nach Leipzig hin. Das soll aber nicht weiter stören.


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Schon beim ersten Halt verlassen wir den Zug. Willkommen in Leipzig Ost!

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1 VT 560 der Mitteldeutschen Regiobahn hat seinen letzten Halt vorm Ziel erreicht. Der Fahrgastwechsel ist sehr gering.


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2 Ein Blick in die Gegenrichtung zeigt neben dem abfahrenden Zug die Brücke der Hermann-Liebmann-Straße und den dorthin führenden Zugang.


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3 Wir begeben uns zunächst auf den südwärtigen Bahnsteig. Der einzige offizielle Weg führt durch die Unterführung.


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4 Diese präsentiert sich sehr ansprechend.


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5 Am Ostende ist der Bahnsteig nicht einmal gepflastert. Der Bahnsteig gen Leipzig dagegen ist teilweise erneuert.


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6 Der Blick gen Hauptbahnhof.


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7 Von der Brücke ein Blick auf den Haltepunkt. Die elktrifizierten Gleise im Vordergrund sind die Hauptbahn nach Dresden, rechts davon die Strecke gen Chemnitz.


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8 Ein Blick die Treppe hinunter.


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9 Der nördliche Bahnsteig. Eine Zeitanzeige gibt es nicht mehr, andere dynamische Informationen auch nicht.


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10 Dieser Bahnsteig hat einen östlichen Zugang. Nach der Überquerung einer stark befahrenen Straße (es gibt nicht einmal einen Zebrastreifen) kommt man in ein Wohngebiet.


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11 So sieht der Haltepunkt von dort aus.


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12 Der Nullpunkt liegt im Hauptbahnhof.


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13 Ein Blick hinüber auf den Treppenabgang auf Gleis 2.


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14 Südlich der Bahnanlagen liegt das ehemalige Bahnbetriebswerk Leipzig Hbf Süd. Der Lokschuppen wird von zwei Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn verdeckt.


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15 Südwestlich der Straßenbrücke ist DB Regio Südost beheimatet.

Damit verlassen wir Leipzig Ost (die Station wird geschlossen) und fahren unserem nächsten Ziel entgegen.


Fortsetzung folgt.

Leipzig: Abschied vom Ost-Herz (Teil 1.2)

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 23.11.2012, 08:57 (vor 4869 Tagen) @ Sören Heise

Fortsetzung.


Das ist Leipzig-Sellerhausen. Hier verläuft unsere Strecke nicht mehr in West-Ost-, sondern in Nord-Süd-Richtung.
Der Bahnsteig wurde im Zusammenhang mit dem S-Bahn-Bau errichtet.


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16 Ein Blick vom Bahnsteig hinunter auf den Haltepunkt. Reste der Straßenbahn sind zu erkennen. Sie wurde hier vor einiger Zeit aus der Eisenbahnstraße hinaus- und in die Wurzner Straße hineinverlegt.


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17 Ein Blick auf die andere Seite. Beachte den Durchguck unter dem Bahnsteig hindurch.


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18 Das Südende der Ostherzbahnsteige.


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19 Konstruktionsdetail.


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20 Gesamtansicht. Beachte die für eine S-Bahn-Station ausgesprochen umfangreichen Wartemöglichkeiten.


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21 Die Brücke über die Wurzner Straße. Hier fährt die Straßenbahn.


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22 Ein Blick hinter die Häuser. Bewohnt ist keines mehr.


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23 Eine letzte Stufe führt hinauf zum Bahnsteig. Den verlassen wir aber.


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24 Gesamtansicht des Haltepunkts Leipzig-Sellerhausen. Rechts geht es zu den Bahnsteigen an der Strecke Leipzig - Dresden, hinten links im Hintergrund der Teil am Ostring.
Gut, baulich sind es zwei Stationen, aber vom Namen und Aushangfahrplan her ist es nur eine.


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25 Die Station der Dresdner Strecke wurde modernisiert. Nach Fertigstellung des Tunnels wird die S-Bahn hier nicht mehr vorbeikommen. Die Züge gen Döbeln werden hier wohl weiterhin halten, der Gaschwitzer Teil hingegen wird morgen zum letzten Mal bedient.


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25a Diese Bahnsteige sind von den Zügen auf dem Ring sichtbar. Eine direkte Verbindung besteht nicht, da muß man die Eisenbahnstraße entlangwandern.


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26 Mit diesem Bild, das das ehemalige Stellwerk Abzw. Püchauer Str. zeigt, verlassen wir diesen Teil des Haltepunkts Sellerhausen wieder.


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27 Der Aufgang zu Gleis 3.


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28 Oben kommt gerade der Zug nach Gaschwitz an. Er ist länger als die 30 km/h-Langsamfahrstelle auf der Brücke über die Dresdner Bahn.


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29 Der Fernsprecher ermöglichte eine Fernsprechmöglichkeit. Aber mit wem? Leipzig Ost?


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30 Der Zug aus Borna kommt an. Der Turm hinter dem Oberleitungsmast rechts vom Zug wird uns beim nächsten Halt erneut auffallen, steht er doch direkt am Haltepunkt Anger-Crottendorf.


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Wir setzen unsere Reise am übermorgigen Sonntag fort. Stötteritz, Völkerschlachtdenkmal und vielleicht auch Marienbrunn stehen dann auf dem Programm.

Viele Grüße, Sören

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Vielen Dank für die interessanten Bilder!

GUM, Freitag, 23.11.2012, 11:00 (vor 4869 Tagen) @ Sören Heise

Und bitte einen kleinen Spaziergang in die Innenstadt ausgehend vom Hauptbahnhof nicht vergessen, nur für Dich selbst :-)

auch noch ein paar Bilder (m.v.B.)

MvG, Freitag, 23.11.2012, 14:27 (vor 4869 Tagen) @ Sören Heise

Ich war auch noch ein mal dort unterwegs. Als Leipziger konnte ich sogar in Ruhe auf einen Tag mit Sonnenschein warten. ;) Da meine uploadversuche beim letzten Mal etwas gescheitert sind, auch die Teil 1 Bilder hier noch mal in passender Größe.

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Der Bahnhof Leipzig Ost.

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hier noch mal richtung Osten fotografiert. Der Bahnsteig richtung Gaschwitz ist in traurigem Zustand.

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Ein Zug hinter dem Bahnhof Sellerhausen kurz vor der Brücke über die Torgauer Straße.

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Ein Zug der MRB auf dem Weg nach Borna.

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Manchmal wird sogar ein ICE aus Dresden über die S-Bahn Strecke in den HBF geleitet.

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Ein RE nach Reichenbach bei der Einfahrt in den Bahnhof Sellerhausen.

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Am Turmbahnhof Sellerhausen wird die Strecke nach Dresden gekreuzt. Hier ein RE nach Dresden.

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Eine MRB aus Geithain mit Völerschlachtdenkmal im Hintergrund.

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Zugbegegnung mit Völki.

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Zugbegegnung auf dem Sellerhäuser Viadukt.

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143 mir RB in Richtung Hbf.

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612 bei der Ausfahrt in Sellerhausen.

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Aufgang Nord im Bahnhof Anger Crottendorf.

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RE im Bahnhof Anger Crottendorf.

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Hinter dem Bahnhof AC kreuzt die Strecke auf einer Brücke (die nur noch mit vmax 30 befahren werden darf) den noch Güterring auf dem die neue S-Bahn ab 2013 richtung Wurzen fahren wird.

Ich hoffe ich schaffe es morgen noch mal mitzufahren. Besonders um den Sellerhäuser Viadukt ist es sehr schade aber wo neues kommen soll muss halt altes weichen.

Kleine Berichtigung

Mario-ICE, Freitag, 23.11.2012, 15:05 (vor 4869 Tagen) @ MvG

Kleine Berichtigung: Den Abzw. Püchauer Str. nach Abzw. Torgauer Strasse befahren die ICE Richtung Leipzig planmäßig. Mit der Stillegung und dem Weichenausbau am Abzw. Püchauer Strasse geht es dann nur noch über Sellerhausen nach Leipzig.

Anger-Crottendorf ist kein Bahnhof, nur Haltepunkt.

So genug berichtigt, trotzdem schöne Bilder von euch.

Danke für die Bilder (auch an MvG)

Frank Augsburg, Ansbach, Samstag, 24.11.2012, 00:41 (vor 4868 Tagen) @ Sören Heise

Servus Sören + MvG,

da ich es nun nicht mehr geschafft habe, den Ostring nochmal abzufahren (und morgen, 24.11. wird das auch nix), vertröste ich mich damit, in der Zeit der Modellbahnausstellung mal wieder die Waldbahn abzuklappern. Da war ich bestimmt >15 Jahre nicht mehr unterwegs.
Wehmut ist trotzdem etwas dabei, aber andererseits - ich wohne nicht mehr in Leipzig, nicht mehr in Sellerhausen, also kann mir im Prinzip egal sein, was da passiert.
Vielleicht noch eine Ergänzung zur Straba in der Eisenbahnstraße. Soweit mir bekannt, ist der Ast Annenstraße - Portitzer Str. bereits nach dem 2. WK stillgelegt worden, vorher war da sowas wie eine Wendeschleife. Die ist später um die Emmauskirche gelegt worden (bzw. reaktiviert, so richtig werde ich aus den Unterlagen nicht schlau) und noch heute in Betrieb. In meiner Kindheit gab es glaube ich die Linie 6a, die bis Emmauskirche fuhr (oder war es 2a, 7a...?). Denn der ganze Stadtteil Nordost war seinerzeit der am dichtesten bewohnte, deswegen auch S- Bahn, Straßenbahn, Bus usw. Neubaugebiete, alles schön, es geht aufwärts. Heute wissen wir, daß das nicht lange so ging.
Ah ja, Emmauskirche - das ist die Kirche, die MvG so schön im Bild hat.
Und zu dem Bild, das die leer stehenden Häuser am Hp Sellerhausen zeigt - als ich dort fast jeden Tag auf die S- Bahn gewartet habe, waren die noch bewohnt. Komisch, wie anders das aussieht, wenn dort kein Mensch mehr ist.
Und der Fernsprecher an Sellerhausen (oben) Richtung Leipzig ging zum Stw. Abzw Püchauer Str., denn das bediente den ganzen Teil damals. Als Stiftikus war ich mal oben und habe das mitgekriegt. Das Stellwerk hatte mehr Anziehungskraft auf mich als die Emmauskirche.
Na ja, sehr lange her.
Morgen werde ich mal suchen, was so an Bildern aus den 90ern noch da ist. Die Haltepunkte sahen nicht wesentlich anders aus, inklusive Personentunnel in Leipzig Ost. Der ist glaube ich zu meiner Lehrzeit mal gepinselt worden, das müßte dann 1982 - 1984 gewesen sein.

In dem Sinne, vielleicht sieht man sich ja mal wieder zur Vor- Silvester- Tour.
Beste Grüße aus Ansbach
Frank

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"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."

(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)

Leipzig: Danke!

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 24.11.2012, 09:25 (vor 4868 Tagen) @ Sören Heise

Guten Morgen,

besten Dank.

@GUM: Vor einigen Jahren war ich mal in der Innenstadt. Da sieht es in der Tat ein wenig anders aus.

@MvG: Vielen Dank für die ergänzenden Aufnahmen. Den Viadukt sieht man als Zugreisender nicht.

@Mario: Den Begriff Bahnhof nutze ich nicht immer im eisenbahnmäßig korrekten Sinn. Ich bemühe mich um Besserung.

@Frank: Vielen Dank für Deine Erinnerungen. Die Straßenbahn am Hp. Sellerhausen wurde laut Wikipedia tatsächlich bereits 1949 stillgelegt. Das hätte ich nicht erwartet.


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Morgen setzen wir die Reise fort. Anger-Crottendorf und Stötteritz kommen dran, da habe ich mich oben verschrieben. Marienbrunn, Connewitz und Markkleeberg-Großstädeln werde ich nich bildlich vorstellen können.


Viele Grüße, Sören

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Danke,

Fabian318, Münster i. W., Samstag, 24.11.2012, 20:59 (vor 4868 Tagen) @ Sören Heise

sieht ja echt gruselig aus teilweise. Im März 2011 habe ich auch mal eine Abschiedstour nach L Miltitzer Allee gemacht, was ja jetzt bekanntlich nicht mehr geht.

Gruß
Fabian

Schöne Bilder und...

bahnfan69, Sonntag, 25.11.2012, 14:42 (vor 4867 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von bahnfan69, Sonntag, 25.11.2012, 14:43

...danke für den Bericht.
Ich war gestern selbst dort, leider nur bei trübem Wetter.
Der RE um 13:08 bestand aus einer Doppeltraktion 612, zumindest im vorderen Zugteil waren keine zwei handvoll Leute, was mich etwas überraschte.
Dafür einige Fotografen an den Stationen.
Da ist ja ziemliche Baustelle, wir sind in Böhlen gestanden und in Altenburg, um jeweils einen Güterzug durchzulassen.
Entsprechend war die Verspätung mit +20 in Plauen, meinen Anschluss nach Regensburg würde ich nicht mehr erreichen, hieß es, so bin ich dort schnell ausgestiegen und habe mir etwas die Stadt dort angesehen und die Trams.
Weiter ging es dann mit dem Sachsen-Franken-Express nach Nürnberg.
Auch dieser Zug war nicht sehr stark ausgelastet, was sich nächste Woche mit den Weihnachtsmärkten ändern könnte.

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Ab Oktober nun Grünkartenfahrer...

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