Einmal Vydrovo skanzen und zurück (22 Bilder), Teil II (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 12.11.2012, 17:14 (vor 4878 Tagen) @ Sören Heise

Fortsetzung.


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16 Der Haltepunkt Vydrovo Skanzen hat selbstverständlich ordnungsgemäß eine Haltepunktafel. Aber die ist irgendwie seltsam.


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17 Im Ortsbereich verläuft die Strecke parallel zur Straße, im Hintergrund ein Denkmal an den Slowakischen Nationalaufstand.


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18 Spanferkel gab's. Mit Knödeln und Rotkohl. Lecker. Hinterher wurde der ein oder andere Schnaps benötigt.


Anschließend dreiteilte sich die Gruppe. Ein Quartett wählte den Fußweg nach Bries, ein Duett den Sechzehnuhrbus. Der Rest fuhr kurz nach 17 Uhr über den Berg.
Die Wege vereinten sich wieder am Bahnhof von Brezno, wo wir auf den Horehronec warteten. Im Wagen, der planmäßig nicht dabei ist, ging es nach Banská Bystrica. Dort warteten die Schlafwagen, leider mit zu wenig Gulaschsuppe und im Sonderwagen mit ohne Heizkraft.
Durch die frühe Dunkelheit ging es denselben Weg zurück. Galánta verpaßt ich diesmal nicht, aber die Töne aus Kodálys Noten habe ich noch immer nich im Ohr.


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19 Zurück ist der Kurswagen in drei Zügen unterwegs: Horehronec von Banská Bystrica bis Bratislava, weiter bis Pardubice im Metropol. Die letzten Meter bis Prag werden dann mit dem Frühschnellzug Bezejmenný zurückgelegt, so daß man nicht schon morgens um vier da ist.

In Praha hl.n. aber stiegen wir nicht aus, sondern fuhren noch mit zum Stützpunkt des Schlafwagenbetreibers JLV. Ein Frühstück in der Kantine und ein kleiner Rundgang standen dort auf dem Programm. Mit der Straßenbahn (sonntagmorgens alle 10 Minuten) ging es zum Museum und zu Fuß weiter zum Hauptbahnhof.


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20 Ein Detail der Südfassade des Hauptbahnhofs.


Im Bahnhof wurde zunächst die Bardotka angebetet, bevor man anderer Zerstreuung zustrebte. Es ging für mich auf eine kleine Runde durch die Station.


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21 Draußen vor der Tür der Nichtbahnbus nach Mnichov und rechts ein Bus für gescheitelte Reisende.


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22 Auf einem Stumpfgleis gen Norden stand 480 002 von Leojet und wartete auf Reisende. Seltsam, daß die Bahnsteigenden aus Schotter auf Gleisniveau bestehen.


Ansonsten wurde die Sonntagsruhe durch Werbelokschen, Stadtelefanten und Regionovæ unterbrochen. Und die Sonntagsruhe im Schnellzug über Pilsen nach Cheb durch einige deutsche Reisende. Eisenbahnfreunde, aber sonst normal. Wenige von denen stiegen schon in Beroun aus und fuhren zurück nach Prag, der Rest blieb drin. Mies wurde es für die erst in Mies: Hinter Stříbro war nämlich Max Krtek im Novemberregengrau zugange. Das bedeutete, bis Marienbad mit dem Bus zu fahren. Die Laune sank vollends in den Keller, als sich herausstellte, daß der Nürnberger Pendolino in Cheb die paar Minuten (25 oder so) nicht gewartet hatte. Also Voglandbahn (Zivil-Bupo mit dem üblichen Beuteschema) und Safran (nicht aus Mund, sondern aus Dresden, aber wider Ersarten Sitzplätze für alle). In Nürnberg dann Bekanntschaft mit DB Schönred, die den Entfall von neun der elf Direktverbindungen Nürnberg - Hannover als Entfall in Einzelfällen verkaufte. Also Aufenthalt von 16:15 bis 17:30 Uhr, im Zug noch Sitzplatzwechsel wegen Reservierung. Wieder daheim, kratzt der Hals.


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Viele Grüße, Sören


Gegenüber DSO ist dieser Beitrag in mehreren Punkten geändert.

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