? Zu hohen Fahrzeitreserven ICE Augsburg-Ulm (Allgemeines Forum)

JumpUp, Sonntag, 11.11.2012, 07:32 (vor 4893 Tagen)

Guten Morgen,

mir sind die extremen Zeitpuffer zwischen Augsburg und Ulm aufgefallen. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr, die Züge wurden immer langsamer:

Aus der Datenbank auf fernbahn.de kann man sehen, dass ein IC ohne Zwischenhalt zwischen Augsburg und Ulm im Jahre 1987 41 Minuten benötigte (Bsp. IC 591). Nach 1987 wurde die Bahnstrecke immer weiter ausgebaut, so liest es sich in wikipedia:

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählten Linienverbesserungen in bis dahin zu engen Kurven, der Neubau schienenfreier Bahnsteigzugänge, die Beseitigung von höhengleichen Bahnübergängen, der Bau von Überholgleisen sowie die Modernisierung von signal- und fernmeldetechnischen Anlagen.

Die Ertüchtigung des Abschnitts Günzburg–Augsburg für eine weitgehende Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h sollte bis 1995/96 abgeschlossen werden.[5
]

Bis Herbst 1992 waren die Baumaßnahmen in allen vier Abschnitten bei Investitionen von 200 Millionen D-Mark abgeschlossen worden. Diese Abschnitte sind seither mit 200 km/h befahrbar.

An den Überholgleisen wurden dabei neue Außenbahnsteige errichtet, während Fernverkehrszüge die Station jetzt ohne Geschwindigkeitsvermindung auf den mittig liegenden durchgehenden Hauptgleisen durchfahren können. Ein neu errichtetes Elektronisches Stellwerk steuert den Bahnbetrieb zwischen Dinkelscherben und Westheim.[

Und dann noch die Aussage:

Jede einzelne der zahlreichen geplanten Einzelmaßnahmen sollte nach Fertigstellung einen Nutzen entfalten

Ich kann die Wirksamkeit der einzelnen Ausbauten nicht nachvollziehen, es hört sich jedoch so an, als habe man die Strecke wirklich auf Vordermann gebracht. Ich schätze mal, dass man durch die Ausbauten den Verkehr um etwa 5-10 Minuten beschleunigen konnte.

Und nun schaut man sich den heutigen Fahrplan an und wird festellen, dass die Züge statt 41 Minuten zwischen Augsburg und Ulm nach Abschluss des Ausbaus länger unterwegs sind. Ein IC braucht 42 Minuten und ein ICE sage und schreibe 46 Minuten (ohne Zwischenhalt, beide vmax 200 km/h).

Was soll das? Man baut aus um damit die Fahrzeiten zu verlängern? Wahrscheinlich hat für den ICE Berlin-Frankfurt-Stuttgart-München sogar eine Verlängerung Sinn, hat er bei diesem langen Laufweg doch oft Verspätung angesammelt, die er so wieder aufholen kann. Aber für Züge aus München kommend bedeutete dies (bei pünktlicher Abfahrt, die ja oft gegeben ist) ein 10-15 minütiger Aufenthalt in Ulm. Was hat man davon??


Natürlich bin ich mir bewusst, dass es ähnliche Strecken mit hohen Fahrzeitreserven auch anderswo in Deutschland gibt, jedoch diese haben meist andere Gründe: Die großen Puffer zwischen Nürnberg und Leipzig durch das Saaletal sind ja durch die Abschaltung der Neigetechnik begründet, auch kommen in diesem Winter 5 zusätzliche Zeizpufferminuten durch den Katzenbergtunnel zwischen Freiburg Basel zusammen - so etwas hat zwischen Augsburg und Ulm nie stattgefunden, die Strecke wurde einfach mit fortschreitendem Ausbau stetig langsamer...


Nachdenkliche Grüße

Phillip

Ps. 1996 brauchte der ICE für Augsburg-Ulm nur 39! Minuten, beeindruckend, oder?

Zu hohen Fahrzeitreserven ICE Augsburg-Ulm

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 11.11.2012, 08:19 (vor 4893 Tagen) @ JumpUp

mir sind die extremen Zeitpuffer zwischen Augsburg und Ulm aufgefallen. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr, die Züge wurden immer langsamer(...)

Ein plausibler Gund ist auch für mich nicht ersichtlich. Wenn überhaupt, dann kann das nur an den Anschlüssen in Augsburg und Ulm liegen. Im Fall einer Beschleunigung, würde nur eine Änderung der Fahrzeiten zwichen München und Ulm in Frage kommen.

Aber für Züge aus München kommend bedeutete dies (bei pünktlicher Abfahrt, die ja oft gegeben ist) ein 10-15 minütiger Aufenthalt in Ulm. Was hat man davon??

Teilweise war das so wie hier berichtet. Inzwischen verhindert der vorausfahrende Fugger-Express (RE München-Ulm) bei den meisten ICE eine Ankunft vor Plan in Ulm.

Die großen Puffer zwischen Nürnberg und Leipzig durch das Saaletal sind ja durch die Abschaltung der Neigetechnik begründet,

Da die Neigetechnik sehr wahrscheinlich ohnehin nicht mehr eingeschaltet werden wird und heuer einige ICE der Linie 28 ohnehin von ICE-T auf MET-ICE ungestellt wurden bzw. werden, verstehe ich übehaupt nicht, warum man dort den Fahrplan nicht generell neu aufstellt.

Es wird überhaupt zu viel herumgebummelt. EC Zürich-München hinter der S-Bahn (Geltendorf-München sind sogar die RE 8 Minuten schneller), ICE München-Stuttgart-Berlin/Dortmund und ICE München-Nürnberg-Halle-Berlin hinter RE und RB und so weiter...

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Zu hohen Fahrzeitreserven ICE Augsburg-Ulm

R 450, Sonntag, 11.11.2012, 10:37 (vor 4893 Tagen) @ 218 466-1

Sowohl ICE als auch EC/IC fahren gegenwärtig in München mehr als eine Viertelstunde früher Richtung Stuttgart ab als z. B. im Jahr 1995, wobei die Ankunftszeit in Stuttgart nahezu identisch zu damals ist. Die Abfahrtszeit in München wurde seit 1995 schrittweise JEDES JAHR um einige Minuten vorverlegt, bis man bei 23 (!) Minuten angelangt war.

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Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
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Zu hohen Fahrzeitreserven ICE Augsburg-Ulm

Bleiz, Sonntag, 11.11.2012, 11:52 (vor 4893 Tagen) @ R 450

Das ist aber nicht die Folge einer Fahrtzeitverkürzung zwischen Augsburg und Ulm sonder vielmehr München-Augsburg.

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Dirk, Sonntag, 11.11.2012, 12:07 (vor 4893 Tagen) @ JumpUp

Moin,
mE ist das kein Spezifikum für Augsburg-Ulm, sondern der allgemeine Trend: Halle (S.) Magdeburg hatte vor dem Ausbau auf 160 km/h (bei Vmax 120 km/h) so um die 50 Minuten für IC. Nach dem Ausbau ging es erst runter auf - nach meiner Erinnerung - 42 Minuten. Jetzt sind wir wieder bei 50 Minuten angekommen.
Ich denke, dass letztendlich dafür wirtschaftliche Überlegungen bei DB Fernverkehr die Hauptrolle spielen. Die Ausbauplanungen sind vielfach noch aus Zeiten der Staatsbahn, als man "an einem Strang gezogen" hat. Für DB Fernverkehr ist hingegen wohl nicht entscheidend, die mögliche Streckengeschwindigkeit, die DB-Netz zur Verfügung stellt, in jedem Fall auszunützen, sondern zwischen Ulm und Augsburg möglichst viel Gewinn einzufahren. Dass diese Strategie nicht unbedingt dazu führt, dass sich vorangegangene Investitionen in die Strecke volkswirtschaftlich lohnen, ist dem gegenwärtigen, von "uns allen gewollten", weil von unseren Volksvertretern beschlossenen System zu verdanken.
Anderes Beispiel: Die Strecke Halle (S.)- Halberstadt - Goslar - Hannover ist mit viel Aufwand auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt für NT-Züge (612er) bis Vmax 160 km/h ausgebaut worden. Hierüber läuft die RE Linie Halle - Hannover mit den besagten 612er. Die Linie wird ab 2014 in Goslar gekappt. Niedersachsen hat wenig Interesse sich an den relativ hohen Betriebskosten für 612er zu beteiligen, weil die auf niedersächsichem Gebiet nicht bogenschnell fahren können. Ob sich dann noch der Einsatz der 612er bis Goslar lohnt, bleibt abzuwarten.

Kein allgemeiner Trend

ICE-T-Fan, Montag, 12.11.2012, 20:39 (vor 4891 Tagen) @ Dirk

Auf meiner Hausstrecke Erfurt-Eisenach sind die Fahrzeiten seit Einführung der ICE-T nahezu konstant geblieben, es gab lediglich mal mehr mal weniger Bauzuschläge zwischen 2003 und 2009.
2012 ist der ICE auf der Strecke so schnell wie nie zuvor.

2000: 27 Minuten
2001: 27 Minuten
2002: 27 Minuten
2003: 29 Minuten
2004: 29 Minuten
2005: 28 Minuten
2006: 28 Minuten
2007: 29 Minuten
2008: 28 Minuten
2009: 30 Minuten
2010: 28 Minuten
2011: 27 Minuten
2012: 26 Minuten

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Holger2, Sonntag, 11.11.2012, 13:54 (vor 4893 Tagen) @ JumpUp

Hallo,

meines Wissens liegt das an der hohen Auslastung der Strecke und daran, dass langsame Züge heute nicht immer unbedingt nachrangig behandelt werden.

Holger

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Alexander, Sonntag, 11.11.2012, 16:55 (vor 4893 Tagen) @ JumpUp

Hi,

ich denke das das Hauptproblem ist, dass die Strecke nur zweigleisig ist.
Den gerade im Abschnitt Augsburg - Gessertshausen gibt es teilweise ein 15 Minutentakt und hier muss sich der Fernvekrehr halt irgendwie einordnen. Ohne dreigleisigen Ausbau zwischen (Dinkelscherben) Gessertshausen - Augsburg ist die Weitergabe der möglichen Fahrzeitreserven nicht möglich.
Ich denke ein weiteres Problem ist München Hbf, gerade zur HVZ ist der Bahnhof mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze angelangt, so dass hier eventuell ein weiterer Zwangspunkt vorliegt.

Und genau darin sehe ich das Problem. Der komplette Ausbau aller Streckenabschnitte wird erst richtig spürbar, wenn auch die NBS Ulm - Stuttgart fertig ist und es einen großen Fahrplanwechsel des kompletten Fernverkehrs in Deutschland gibt, dafür müssten aber noch mehr Ausbauten fertig werden. Sonst zerstört man bereits bestehende gute Verknüpfungen.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

BahnCard100First, Hamburg, Sonntag, 11.11.2012, 18:29 (vor 4893 Tagen) @ Alexander

Seit Jahren kann man beobachten, dass die DB, die Fahrzeiten durch große Puffer in die länge zieht, um die Züge pünktlich zubekommen.

Früher haben ICE von Göttingen nach Hannover 29 Min gebraucht heute 35.


Zum Beispiel KRM. Dort gibt es Puffer zwischen 8 bis 11 Minuten. Somit muss man nicht mehr 300 Km/h fahren sondern 220 reichen aus.

Auch interessant es es einen Puffer von 46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad gibt. Der ICE ist mt 46 Min verspätung abgefahren und kam sogar 2 min zu früh an. Durch so große Puffer macht die Bahn den FV einfach unattraktiv.

46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 11.11.2012, 18:58 (vor 4893 Tagen) @ BahnCard100First

Auch interessant es es einen Puffer von 46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad gibt. Der ICE ist mt 46 Min verspätung abgefahren und kam sogar 2 min zu früh an. Durch so große Puffer macht die Bahn den FV einfach unattraktiv.

Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Was bringen knappe Fahrzeiten, wenn diese in der Praxis doch nicht zu halten sind?

46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

R 450, Sonntag, 11.11.2012, 19:09 (vor 4892 Tagen) @ Fabian318

Und was bringen Fahrzeitpuffer, wenn die Züge TROTZDEM häufiger als früher Verspätung haben??

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46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 11.11.2012, 19:11 (vor 4892 Tagen) @ R 450

Und was bringen Fahrzeitpuffer, wenn die Züge TROTZDEM häufiger als früher Verspätung haben??

Hmm? Ohne Fahrzeitpuffer hätten sie dann noch häufiger als häufiger Verspätung?*

* Gesetz dem Fall, die Theorie stimmt.

46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

Lumi25, Sonntag, 11.11.2012, 19:58 (vor 4892 Tagen) @ Fabian318

Hmm? Ohne Fahrzeitpuffer hätten sie dann noch häufiger als häufiger Verspätung?*

* Gesetz dem Fall, die Theorie stimmt.


Na ja auch auf Köln-Hamburg haben sich die Fahrzeiten um 5-10 Minuten verlängert dennoch hat sich die Pünktlichkeit nicht verbessert. Ist auch eine Frage wie man die Infrastruktur wartet. Wenn ich sehe, dass man z.B. zwischen Lengerich und Münster die LZB abschaltet bzw. nur noch 160 statt 200 km/h fährt nur weil es sich nicht lohnt auf den Kilometern 200 km/h zu fahren frage ich mich wozu der Ausbau überhaupt?

Genau wegen dem oben genannten Fall nutze ich nur noch IC im Fernverkehr. Warum soll ich auch so viel mehr für ICE bezahlen, wenn dieser effektiv nur 20-30 km/h schneller fährt und nur bei Verspätungen aufdreht.

Das andere Problem ist DB Netz selber. Wer Überholgleise massiv zurückbaut darf sich nicht wundern. Wo gibt es z.B. zwischen Koblenz Hbf und Köln Hbf linksrheinisch noch Überholgleise die 750m lang sind? Wenn rechtsrheinisch dicht ist muss der gesamte Güterverkehr umgeleitet werden und landet dann meist auf der linken Rheinstrecke. Darunter leidet dann natürlich auch ein Fernzug, wenn vor ihm ein 600m langer beladener Erzzug mit 80 km/h ist. Auch hier wird dann fleißig überlegt ob es lohnt diesen in die Überholung (sofern möglich) zu schicken oder durchfahren zu lassen. Immerhin kostet es auch viel Energie und langen Beschleunigungsweg einen beladenen Erzzug auf 80 km/h Vmax. zu bringen.


Den großen Ausbau braucht man aber auch nicht immer allerdings ist es bezeichnet, dass man in der Schweiz bei eingleisigen Strecken Doppelspurinseln (die ein paar Kilometer lang sind baut) während man hier in Deutschland oftmals höchstens einen Kreuzungsbahnhof einrichtet. Bei einer Doppelspurinsel übertragen sich die Verspätungen nämlich nicht so schnell wie bei einem Kreuzungsbahnhof.

Das gleiche könnte man auch auf hochbelasteten zweigleisigen Hauptstrecken anwenden. So könnte man z.B. auf der KBS 470 von Remagen bis kurz vor Bad Breisig die linke Rheinstrecke viergleisig ausbauen. Der Effekt wäre groß. Zum einen könnte die Mittelrheinbahn fliegend überholt werden statt in Remagen 9 Minuten rumzustehen. Zum anderen könnte natürlich auch ein Güterzug fliegend vom Fernverkehr überholt werden.

Zwischen Augsburg und Ulm könnte kurze viergleisige Inseln auch dafür sorgen den Verkehr flüssiger zu gestalten. Es muss nicht immer der volle viergleisige Ausbau sein.

46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

R 450, Sonntag, 11.11.2012, 20:00 (vor 4892 Tagen) @ Fabian318

Eben, man fragt sich, warum es vor 10-15 Jahren mit DEUTLICH kürzeren Fahrzeiten FUNKTIONIERT hat, auch auf anderen Fernstrecken, und warum heute trotz Dehnungen nicht mehr. Höhere Preise als damals für in mehrfacher Hinsicht schlechtere Leistung noch als "i-Tüpfelchen".

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46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad

Henrik, Sonntag, 11.11.2012, 20:37 (vor 4892 Tagen) @ R 450

Eben, man fragt sich, warum es vor 10-15 Jahren mit DEUTLICH kürzeren Fahrzeiten FUNKTIONIERT hat, auch auf anderen Fernstrecken, und warum heute trotz Dehnungen nicht mehr.

gewiss..
Antworten wurden ja aber auch teils schon gegeben.

Höhere Preise als damals für in mehrfacher Hinsicht schlechtere Leistung noch als "i-Tüpfelchen".

Für obigen Missstand kann aber eben DB Fernverkehr bzw. die anderen EVUs nichts für..
..außer eben, dass sie nicht hinreichend energisch genug dagegen eingeschritten sind.

abgesehen davon hatten wir ja auch jahrelang in der Zeit deutlich günstigere Preise als damals
und u.U. auch noch in diesen Jahren aktuell.
Ich gebe für meine typischen ~2-3 h ICE-Fernverkehrsrelationen letztes Jahr und dieses Jahr sehr oft in etwa den gleichen Betrag aus wie damals zu DM-Zeiten der 90er (also nominalisiert gar deutlich weniger).

Das waaaaaaage ich aber zu bezweifeln ... ;)

Baselaner, Sonntag, 11.11.2012, 19:30 (vor 4892 Tagen) @ BahnCard100First

Auch interessant es es einen Puffer von 46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad gibt. Der ICE ist mt 46 Min verspätung abgefahren und kam sogar 2 min zu früh an. Durch so große Puffer macht die Bahn den FV einfach unattraktiv.

46 bzw. 48 Minuten? Das waage ich aber stark zu bezweifeln! Auf dem normalem Weg sind allerhöchstens 20 Minuten rauszuholen, wenn grüne Welle an grüne Welle kommt. Aber nie und nimmer 48 Minuten. Da musst du eine Abkürzung via Erfurt oder so gefahren sein ... Anders ist das m.E. nicht zu erklären.

Und ja: Ich fahre diese Strecke regelmäßig und weiß wovon ich spreche. ;)

Das waaaaaaage ich aber zu bezweifeln ... ;)

Lumi25, Sonntag, 11.11.2012, 21:16 (vor 4892 Tagen) @ Baselaner

46 bzw. 48 Minuten? Das waage ich aber stark zu bezweifeln! Auf dem normalem Weg sind allerhöchstens 20 Minuten rauszuholen, wenn grüne Welle an grüne Welle kommt. Aber nie und nimmer 48 Minuten. Da musst du eine Abkürzung via Erfurt oder so gefahren sein ... Anders ist das m.E. nicht zu erklären.


Das habe ich noch nie gesehen, dass ein Fernzug aufgrund großer Verspätungen Abkürzungen fährt. Frage mich auch warum so was nicht gemacht wird. Heute hatte ich im RIS z.B. gesehen, dass IC 2311 (Westerland - Köln - Stuttgart) +90 Minuten hatte. Warum lässt man so einen stark verspäteten Zug nicht ab Münster Hbf ohne Halt bis Essen Hbf fahren stattdessen fuhr er den Regelweg. Immerhin hätte er hier locker 20 Minuten wett machen können. Die Reisenden nach Bochum oder Dortmund können ja auch von Essen aus dorthin fahren.

Abkürzung Mannheim-Stuttgart

Bleiz, Sonntag, 11.11.2012, 21:22 (vor 4892 Tagen) @ Lumi25

Das ist zwischen Mannheim und Stuttgart an der Tagesordnung. Verspätete Fernzüge mit Regelhalt in Heidelberg verkehren oft direkt über die NBS und holen so einige Minuten auf.

Abkürzung Mannheim-Stuttgart

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 11.11.2012, 22:22 (vor 4892 Tagen) @ Bleiz

Das ist zwischen Mannheim und Stuttgart an der Tagesordnung. Verspätete Fernzüge mit Regelhalt in Heidelberg verkehren oft direkt über die NBS und holen so einige Minuten auf.

Das kommt oft vor, auch hier. ;)
Auch Nürnberg-München wird bei Verspätungen oft via NIM statt via Augsburg abgekürzt.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Das waaaaaaage ich aber zu bezweifeln ... ;)

Giovanni, Sonntag, 11.11.2012, 21:19 (vor 4892 Tagen) @ Baselaner

Auch interessant es es einen Puffer von 46 Minuten zwischen Berlin und Basel Bad gibt. Der ICE ist mt 46 Min verspätung abgefahren und kam sogar 2 min zu früh an. Durch so große Puffer macht die Bahn den FV einfach unattraktiv.


46 bzw. 48 Minuten? Das waage ich aber stark zu bezweifeln! Auf dem normalem Weg sind allerhöchstens 20 Minuten rauszuholen, wenn grüne Welle an grüne Welle kommt. Aber nie und nimmer 48 Minuten. Da musst du eine Abkürzung via Erfurt oder so gefahren sein ... Anders ist das m.E. nicht zu erklären.

Und ja: Ich fahre diese Strecke regelmäßig und weiß wovon ich spreche. ;)

Als die Fahrzeiten während der OWK-Baustelle zeitweise massiv gestreckt waren könnte ich mir das halbwegs vorstellen.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

? Zu hohen Fahrzeitreserven ICE Augsburg-Ulm

bahnfan69, Montag, 12.11.2012, 19:18 (vor 4891 Tagen) @ Alexander

Hallo,

also ich habe jetzt schon ein paar Mal erlebt, wie Verspätungen von Westen kommend auf dem Abschnitt Ulm-Augsburg wieder reingeholt werden konnten.
Abfahrt Stuttgart mit +9, Augsburg Plan.
So hatte ich öfter Fahrzeiten von 37 Minuten von Ulm nach Augsburg, z. B. zur Minute 16 in Ulm los, zur Minute 53 am Bahnsteig in Augsburg angekommen.
München HBF ist in der Tat ein Problem, denn eigentlich ist eine Fahrtzeit vom 34 Minuten, wie beispielsweise des IC 2095, ab Augsburg 6:59, an München 07:33, von der zu fahrenden Geschwindigkeit her nicht gerechtfertigt. Pasing erreicht man oft schon um 07:20. Ausgehend von 7 Minuten Fahrtzeit bis HBF sollte man eigentlich um halb acht da sein (was manchmal klappt, wenn man auf Gleis 21 geleitet wird). Ansonsten wartet man brav den entgegenkommenden ICE 612 ab...

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Ab Oktober nun Grünkartenfahrer...

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