Meisterhaft? Dortmund Hbf (39 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 04.11.2012, 08:37 (vor 4888 Tagen)

Guten Tag,

der heutige Hauptbahnhof ist derjenige des amtierenden deutschen Fußballmeisters, Dortmund. Ich besuchte ihn am 5. Juli und lade euch zu einem kleinen Rundgang ein.


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Im Jahr 1847 eröffnete Dortmunds erster Bahnhof, gelegen an der Strecke Köln - Minden und nördlich der Altstadt. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der wichtigste Personenbahnhof im östlichen Ruhrgebiet mit Strecken in alle Himmelrichtungen. 1910 und 1952 wurden neue Empfangsgebäude errichtet. Um das Jahr 2000 herum gab es Planungen für einen erneuten Neubau, diese wurden jedoch nicht in die Tat umgesetzt. Daher wurde zunächst das Empfangsgebäude modernisiert, in den kommenden Jahren sollen auch Personentunnel und Bahnsteige ein neues Aussehen erhalten.


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Für den Fernverkehr ist Dortmund ein wichtiger Knoten, da sei auf Details verzichtet.
Noch umfangreicher ist der Nahverkehr, es verkehren die folgenden Linien:

RE 1 Paderborn - Hamm - Dortmund - Düsseldorf - Köln - Aachen (DB, Doppelstock)
RE 3 Hamm - Dortmund - Wanne-Eickel - Düsseldorf (Eurobahn, Flirt)
RE 4 Dortmund - Hagen - Düsseldorf - Aachen (DB, Doppelstock)
RE 6 Minden - Hamm - Dortmund - Düsseldorf (DB, Doppelstock)
RE 11 Hamm - Dortmund - Mönchengladbach (DB, BR 425 modernisiert)
RB 43 Dortmund - Castrop Süd - Wanne-Eickel - Dorsten (NWB, Lint41)
RB 50 Dortmund - Lünen - Münster (Eurobahn, Flirt)
RB 51 Dortmund - Lünen - Gronau - Enschede (DB, BR 643)
RB 52 Dortmund - Herdecke - Hagen - Lüdenscheid (DB, Lint41)
RB 53 Dortmund - Schwerte - Iserlohn (DB, Lint)
RE 57 Dortmund - Winterberg/Brilon (DB, Lint)
RB 59 Dortmund - Soest (Eurobahn, Flirt)
S 1 Dortmund - Solingen (DB, BR 422)
S 2 Dortmund - Recklinghausen, Essen und Duisburg (DB, BR 422)
S 5 Dortmund - Hagen (DB, BR 422)

Erwähnenswert ist die S 4, die den Hauptbahnhof nicht anfährt, sondern südlich an der Innenstadt vorbeifährt. Am Bahnhof Dorstfeld besteht Umsteigemöglichkeit zu den Linien S1 und S2.


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1 Mit der S-Bahn aus Witten angekommen, landen wir auf einem der Kopfgleise. Unser erster Blick gilt 648 103, der nebenan zur Abfahrt bereitsteht.


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2 Mit 422 074, der uns hierher brachte, rechts im Bild geht der Blick über die Bahnsteige.


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3 Ein Blick über die Kopfgleise.


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4 Vorbei am S-Bahnsteig (für die Linien gen Dorstfeld) geht der Weg gen Treppenabgang in den Tunnel.


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5 Wie begeben uns zunächst ins Empfangsgebäude.


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6 Ein Blick hinüber zur Innenstadt.


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7 Das Empfangsgebäude. Die Glasfenster zeigen Dortmund als Industriestadt, sollten aber wohl von innen betrachtet werden. Also: Bitte hinfahren!


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8 Denn wir begeben uns nun in die Katakomben.


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9 Irgendwo da unten ist die Stadtbahnstation.


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10 Das ist der zentrale Personentunnel.


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11 Der Interregio ist zugeklebt, ICEs glänzen hier durch Abwesenheit.


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12 Weiter hinten präsentiert sich der Tunnel ohne Geschäfte.


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13 Der Nordausgang.


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14 Von außen.


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15 Das Umfeld ist richtig großstädtisch.


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16 Der Fernbusbahnhof auch. Über den wird man in Belgrad, dorthin fährt der rechte Bus, im Vergleich mit dem heimischen nur müde lachen.


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17 Nördlich des Tunnels ein Durchgang zur Innenstadt ohne direkten Bahnsteigzugang.


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18 Seine Farben waren irgendwann mal modern.


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19 Dasselbe gilt fürs Logo der Bundesbahn.


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20 Wir haben es jetzt irgendwie auf einen Bahnsteig geschafft. Der Blick geht hinüber zu einem anderen.


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21 Ein Blick hinüber zum Bahnsteig mit den Gleisen 21 und 23. 8/10, 11/16, 18/20, 21/23 und 26/31 sind die Bezeichnungen der durchgehenden Ferngleise. Nicht alle fehlenden Nummern sind auf dem Gleisplan zu finden.


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23 Der allerhinterste Bahnsteig sieht unbenutzt aus. Da halten dann die neuen Bahnhofsschilder wenigstens länger.


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24 Im Gleisvorfeld die Autozugverladeanlage.


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25 Ein Blick gen Bahnsteigmitte.


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26 Ein Blick gen Stadt.


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27 Die alten Fallblattanzeigen zeigten alles Mögliche an, nur nicht den nächsten Zug. Verglichen damit ist diese Anzeige richtig langweilig, auch wenn sie die Tradition ihrer Vorgänger hochhält.


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28 Der Fahrplankasten dürfte auch schon einige Jahrzehnte Dienst tun.


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29 Ein Blick gen Bahnsteigostende.


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30 Und in die Gegenrichtung, fast jedenfalls.


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31 In Dortmund sind sogar die U-Bahn-Schilder nicht ohne gelb; der pompöse U-Bahnhof im Hintergrund wurde kürzlich saniert.


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32 Von den Kopfbahnsteigen führt ein Ausgang südlich am Empfangsgebäude vorbei. Von dort ein Blick gen Bahnhofsplatz.


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33 422 009 in seiner Patenstadt. Er wird demnächst als S 1 zurück nach Ohligs fahren.


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34 Nebenan warb eine Stadt mit einem schöneren Hauptbahnhof, wenn auch nur für ihren Zoo. 648 116 sieht es nicht.


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35 Hinterm Metallwald das Stellwerk.


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36 Hm.


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37 Es gibt sie doch, sogar für alle: Die Lounge!


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38 Nochmal Dortmunds Skyline, diesmal mit S-, mit S- und mit Eurobahn.


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39 Mit 425 065, beschildert als RE 11 M'gladbach Hbf (hätte man den 425 mit dreieinhalb Meter Breite bestellt, wäre das nicht passiert), verabschieden wir uns von Dortmund.


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Daß der örtliche Fußballverein erstligatauglich ist, bezweifeln außerhalb einer Stadt nordwestlich Dortmunds wohl nur wenige Experten. Die Entscheidung, ob auch Dortmunds Hauptbahnhof erstligatauglich ist, überlasse ich euch. Damit ihr dafür genug Zeit habt, gibt es nächstes Wochenende kein Bahnhofsportrait.


Viele Grüße, Sören

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