Teil 2.2/3 (Reiseberichte)
Forzsetzung von Teil 2.1/3.
Die Einsatzhaltestelle an der Chaussée de Charleroi. Dort zweigt die Strecke wieder von der Hauptstraße ab, durchfährt den Ort und führt am Dépot Anderlues vorbei. Anschließend geht es für die letzten beiden Haltestellen vor dem Beginn der echten Metrostrecke (Pétria) wieder eingleisig neben der Chaussée de Charleroi her.
![[image]](https://lh3.googleusercontent.com/-XGn_2y4F-FM/UHu8uZDiVYI/AAAAAAAAOS4/HDfT23J6dYU/s901/12-10-027b_Anderlues%2520Rue%2520de%2520la%2520Station.jpg)
Auf der Rue de la Station kam uns an der gleichnamigen Haltestelle einer der Fahrzeuge mit der Werbebeklebung für die Neuordnung des Liniennetzes (Liniennummern M1 bis M4) und den Ringschluss entgegen.
Die Signalisierung für die eingleisigen Abschnitte entstammt noch den SNCV-Zeiten: Das Signal wird eingeschaltet, links bekommt das Fahrzeug grün, rechts verhindert das rote Signal nachfolgende Fahrten. In Gegenrichtung wird gleichzeitig alles auf rot und am Ende der Eingleisigkeit wieder alles ausgeschaltet. Simpel, aber es funktioniert offenbar.
Dieser „ancienne“ (ehemalige) Bahnhof ist jener von Anderlues.
Am Betriebshof Anderlues hatten wir dann richtig Glück: Fahrzeug 6141 wurde erst kürzlich (vermutlich für den Mehrbedarf wegen der kommenden Wiederinbetriebnahme der M3 nach Gosselies) reaktivert und sogar neu in SNCV-Farben lackiert.
Auch ein etwas betagter Bus der TEC Charleroi war zu sehen.
Ein Blick auf das Dépot. Wegen der Bauarbeiten an der Gosselies-Strecke ist dies der einzige über die Schiene erreichbare Betriebshof. Die Hauptwerkstatt Jumet ist zurzeit nur per Tieflader erreichbar. Dort wird die ehemals reine Betriebsstrecke zur Linie M3 mit besonderem Gleisköprer als Straßenbahn ausgebaut. Die Ausfädelung erfolgt an der Station Piges der M1 und M2, die gebaute Tunnelrampe am Bahnhof Waterloo wird hierfür nicht mehr genutzt werden.
Beaux-Arts im Nordwesten des Stadtringes ist der umfangreichste Tunnelbahnhof im Netz. Die Züge der Linie M2 und später M3 kommen vom Bahnhof Sud, Vilette, Ouest hierhin, durchfahren den Bahnhof ohne Halt und nutzen eine unterirdische Wendeschleife um in Gegenrichtung zu halten und ihre Ziele erreichen zu können.
Sogar ein Ausstellungsgleis gibt es.
Die andere Blickrichtung. Ganz links das Gleis zur Wendeschleife, das Gleis ganz rechts wird nicht mehr planmäßig befahren.
Oben halten auch eine Menge Busse.
Beaux-Arts aufs Dach gestiegen. Links geht es nach Ouest, Villette und Sud, geradeaus nach Piges, Gosselies und Anderlues. Die M1 im Bild befährt den Stadtring gegen den Uhrzeigersinn und fährt Beaux-Arts erst ganz zum Schluss an. Die M2 käme von links, durchfährt die Station zuerst ohne Halt, nutzt die Wendeschleife, hält und fährt geradeaus in Blickrichtung nach Piges, Pétria und zurzeit noch Anderlues weiter.
Und zur Abwechslung noch ein Bus.
Von der Station Beaux-Arts bietet sich dieser Blick auf das Schönste, was uns von der Stadt zu Gesicht kam. Ein kleiner Rundgang war wegen der „Schönheit“ der Stadt und des Wetters nicht wirklich lohnenswert. Wir sehen den Belfried von Charleroi, Teil des Unesco-Weltkulturerbes „Belfriede in Belgien und Frankreich“.
Der Eingang. Wunderschön.
Mit diesem wunderhübschen Vorgeschmäckle auf Mehr machen wir hier erstmal Pause und setzen unsere Charleroi-Bereisung in Teil 3 letztmalig fort.
Bis dahin freue ich mich über alle Anmerkungen, Kritik und Kommentare.
Gruß
Fabian
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- [BE] Charleroi: Métro léger & Geisterstrecken [2.1/3] -
Fabian318,
15.10.2012, 09:58
- Teil 2.2/3 -
Fabian318,
15.10.2012, 09:59
- Weitere kleine Rückfrage! -;) - Thalyseo, 02.01.2013, 18:29
- Kleine Rückfrage! - Thalyseo, 02.01.2013, 18:23
- Teil 2.2/3 -
Fabian318,
15.10.2012, 09:59