Exklusiver Blick hinter die Kulissen (Allgemeines Forum)
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Freitag, 16.01.2009, 11:40 (vor 6288 Tagen)
Hallo,
exklusiv auf www.ice-treff.de gibt es einen Blick hinter die Kulissen! Hier ein Blick in den exklusiv-exzellenten Pausenraum für Zugpersonale im ICE1. Da möchte man doch glatt seinen Job hinschmeißen Zugbegleiter werden. Vor lauter Wellness vergisst man da bestimmt wieder an die Arbeit zu gehen.
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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Exklusiver Blick hinter die Kulissen
dennis k., Freitag, 16.01.2009, 12:43 (vor 6288 Tagen) @ Holger_HAM
Hallo,
exklusiv auf www.ice-treff.de gibt es einen Blick hinter die Kulissen! Hier ein Blick in den exklusiv-exzellenten Pausenraum für Zugpersonale im ICE1. Da möchte man doch glatt seinen Job hinschmeißen Zugbegleiter werden. Vor lauter Wellness vergisst man da bestimmt wieder an die Arbeit zu gehen.
äähm der alte stuhl aus dem Restaurant des nicht Redesign 1er den wir hier sehen steht nicht immer da!!! Meißt sitzen wir auf Bierkästen:P
Exklusiver Blick hinter die Kulissen
101-Fan, Köln, Freitag, 16.01.2009, 19:18 (vor 6288 Tagen) @ dennis k.
äähm der alte stuhl aus dem Restaurant des nicht Redesign 1er den wir hier sehen steht nicht immer da!!! Meißt sitzen wir auf Bierkästen:P
Naja, ist doch eigentlich egal, ob da jetzt ein Stuhl oder ein Bierkasten steht. Ihr solltet mal lieber froh sein, dass ihr überhaupt sitzen dürft. Also nein, sowas verwöhntes aber auch.
Diesen Beitrag darf man gerne ironisch verstehen.
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Es grüsst aus Köln
Markus
Exklusiver Blick hinter die Kulissen
Frank Augsburg, Ansbach, Freitag, 16.01.2009, 13:04 (vor 6288 Tagen) @ Holger_HAM
Hallo,
da werden sich demnächst aber die Exzellenzmanager wundern. Außerhalb dieser Bruchbude wird ein Servicekonzept durchgeprügelt, das irgendwie exklusiv sein soll, na würde ich mir als Zub mein eigenes Reservierungsschild mitbringen "Für Zugbegleitpersonal", mich irgendwo hinhauen und den Exzellenzmanager die Arbeit tun lassen. Dafür sind sie bei wohl bei Ryanair oder wem auch immer rausgeflogen und deswegen bei DB Bahn Bahn heiß begehrt, oder wie muß ich mir das vorstellen?. So ein Zub- Abteil motiviert zum Saufen, aber nicht zu vernünftiger Arbeit! Oder sehe ich das falsch?
Was mich mal wieder in zwei wesentlichen Einsichten bestätigt:
Eine Firma, die zu keinerlei vernünftigem Umgang mit ihren eigenen Leuten in der Lage ist, hat notwendigerweise null Fühlung für ihre Kundschaft. Sobald der direkte Kontakt nicht mehr da ist, existieren bloß noch Abrechnungsnummern und die haben keine Bedürfnisse.
Die Motivation der personale, die mit Kunden zu tun haben, nimmt ebenso beständig wie beängstigend ab und wird irgendwann Null oder Frostgrade erreicht haben. Wie dann der Alltag bei dem Unternehmen mit dem Keks aussieht, will ich mir lieber nicht vorstellen - mag es da noch so viele Exzellenzmanager geben!
Viele Grüße aus Nürnberg Ostbahnhof
Frank
der sich auch schon mal sein eigenes Reservierungsschild "bahn.comfort" bastelt...
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"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."
(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)
Dank an die Bahn-Mitarbeiter für die heroischen Leistungen
GUM, Freitag, 16.01.2009, 19:20 (vor 6288 Tagen) @ Frank Augsburg
Hallo,
Die Motivation der personale, die mit Kunden zu tun haben, nimmt ebenso beständig wie beängstigend ab und wird irgendwann Null oder Frostgrade erreicht haben. Wie dann der Alltag bei dem Unternehmen mit dem Keks aussieht, will ich mir lieber nicht vorstellen - mag es da noch so viele Exzellenzmanager geben!Viele Grüße aus Nürnberg Ostbahnhof
Frank
Das sehe ich anders ! Im Gegensatz zu manch selbst ernanntem Dienstleister sind die meisten Eisenbahnerinnen und Eisenbahner äußerst motiviert und gehen der täglichen Arbeit mit unglaublichem Engagement nach.
Dies kann man als Kunde spüren, dass man TROTZ dieses Bahnvorstandes gut bis sehr gut behandelt wird. Deshalb mein ehrlicher Dank für die täglichen heroischen Leistungen der Bahner bei einem nahezu 20 Stunden-Betrieb, das jeden Tag.
Und keiner der Mitarbeiter kann etwas für die Führung. Auch nicht, dass in den städtischen Großräumen Mitarbeiter mit Schlagstöcken und Handschellen durch die Bahnen gehen in paramilitärischem Stil. Bis auf wenige Kaugummikauer sind diese aber so an sich motiviert und Mensch geblieben.
Dank an die Bahn-Mitarbeiter für die heroischen Leistungen
Frank Augsburg, Ansbach, Samstag, 17.01.2009, 12:59 (vor 6287 Tagen) @ GUM
Mahlzeit,
heroisch...? Ein großes Wort gelassen ausgesprochen.
Es bezweifelt niemand, daß 99,X% der Mitarbeiter, die "an der Front" stehen, ihre Arbeit ausgezeichnet machen. Im übrigen: Bei DB Bahn und Privaten, auch wenn ich mir hier wieder den Unmut der DB- Angestellten einhandele, sei es drum.
Aber so ganz nebenbei verkommt das Zub- Abteil zur Buchte, weil aller möglicher Mist drin Platz finden muß. Gut für die Motivation, nicht wahr? Da wird ein mistiger Zug übernommen, bei dem keine Innenreinigung stattfand (mangels Zeit), im Bord- Bistro nicht nachgebunkert wurde, die WC's mal wieder außer Gefecht sind, und, und, und - dazu ist die Hütte noch krachevoll und angesichts der Mängel im Spitzenprodukt die Stimmung sehr unterkühlt. Da macht man seinen Job doch gerne, vor allem wenn sich solche Zustände zur Gewohnheit entwickeln, oder? Begeisterung kommt auch auf, wenn Zeiten, die eigentlich zur Arbeit gehören, nicht angerechnet werden. Oder wenn sich die eigene Führungsmannschaft hinstellt und Teile der Belegschaft als "Knöpfchendrücker" tituliert. In solch eine Führungsmannschaft muß man doch einfach Vertrauen haben. Klar!
Und trotzdem machen die Mädels und Jungs als Tf, Zub, Fahrkartenausgabe etc. eine ausgezeichnete Arbeit. Ich weiß nicht wie, aber sie tun es, obwohl alle Anweisungen und internen Organisationsstrukturen dies eigentlich hätten verhindern müssen. Nur: zwischen dem und Motivation besteht ja wohl ein klitzekleiner Unterschied. Sehr viele, die angesichts solchen "Ansporns" allen Enthusiasmus einegbüßt haben, schütteln bloß noch den Kopf und bringen sogar ein Lächeln hier und ein freundliches Wort da zustande. Das ist bewundernswert, sicher. Wenn Du das gerne als Motivation interpretieren möchtest, bitte, gerne.
Ich frage mich da eher besorgt, wie lange das noch gut geht.
Viele Grüße aus Ansbach
Frank
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"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."
(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)
Dank an die Bahn-Mitarbeiter für die heroischen Leistungen
Mario-ICE, Samstag, 17.01.2009, 15:34 (vor 6287 Tagen) @ Frank Augsburg
Im übrigen: Bei DB Bahn und Privaten, auch wenn ich mir hier wieder den Unmut der DB- Angestellten einhandele, sei es drum.
Unmut wirst du dir nur einhandeln wenn du die Mitarbeiter bei DB Netze vergisst, dass sind u.a. die Mitarbeiter auf Stellwerken und die Servicekräfte auf dem Bahnhof. In diesem Sinne ist es manchmal besser man verwendet Begriffe oder Marken nur wenn man auch die anderen marken mit nennt.
Marken- Mitarbeiter...?
Frank Augsburg, Ansbach, Samstag, 17.01.2009, 16:31 (vor 6287 Tagen) @ Mario-ICE
Hallo,
so weit sind wir also schon.
Gibts die auch im Format N.N.?
Freilich gehören die Mitarbeiter von Netz mit dazu, oder die im DB Casino, oder von DB Jobservice (oder hat der Laden mal wieder einen neuen Namen - Verzeihung, neues Label). Oder die Leute von der Bahnreinigung. IT- Großprojekte (wie war das noch vergangenen Mittwoch?) gehören ebenso dazu.
Wenn schon, denn schon.
Nur: als Kunde sehe ich die in seltensten Fällen - letztere noch eher - und kann folglich deren Einstellung nicht abschätzen. Andererseits - warum sollte bei ihnen was anders sein als bei den Mitarbeitern, die mit den Kunden unmittelbar zu tun haben.
Viele Grüße aus Ansbach
Frank
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"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."
(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)
Dank an die Bahn-Mitarbeiter für die heroischen Leistungen
101-Fan, Köln, Samstag, 17.01.2009, 19:34 (vor 6287 Tagen) @ Frank Augsburg
Begeisterung kommt auch auf, wenn Zeiten, die eigentlich zur Arbeit gehören, nicht angerechnet werden. Oder wenn sich die eigene Führungsmannschaft hinstellt und Teile der Belegschaft als "Knöpfchendrücker" tituliert. In solch eine Führungsmannschaft muß man doch einfach Vertrauen haben.
Der Vorstand macht sicher nicht alles richtig. Einen Tf als "Knöpfchendrücker" zu titulieren ist sicherlich falsch. Aber, auch die Gewerkschaft hat beim letzten Tarifstreit vieles falsch gemacht. Fehler wurden hier von beiden Seiten gemacht!
Und eins muss man jetzt mal ganz ehrlich sagen: Es ist sicher nicht einfach so ein grosses Unternehmen zu leiten. So ein Grossbetrieb ist halt etwas völlig anderes als ein kleiner Familienbetrieb. Ich denke ein Problem bei großen Unternehmen ist, dass es zu viele Leute gibt, die meinen sie hätten etwas zu sagen.
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Es grüsst aus Köln
Markus
Genial rübergebracht! :)
Matze86, München, Freitag, 16.01.2009, 15:23 (vor 6288 Tagen) @ Holger_HAM
exklusiv auf www.ice-treff.de gibt es einen Blick hinter die Kulissen! Hier ein Blick in den exklusiv-exzellenten Pausenraum für Zugpersonale im ICE1. Da möchte man doch glatt seinen Job hinschmeißen Zugbegleiter werden. Vor lauter Wellness vergisst man da bestimmt wieder an die Arbeit zu gehen.
Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen *lol*
Grüße,
Matze, der sehr neidisch auf die Zub ist *SCNR*
Auch nur Komforteinschränkungen...
Steffen, Freitag, 16.01.2009, 17:11 (vor 6288 Tagen) @ Holger_HAM
Komforteinschränkungen für das Personal. Aus aufgedrückter Solidarität den Kunden gegenüber.
Nun erleiden also Zub und Kunden gleichermaßen Komforteinschränkungen - wie war das nochmal? Zwei Gruppen, die gegen den selben "Feind" kämpfen, vereinen sich für gewöhnlich. Es wird spannend :))
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Auch nur Komforteinschränkungen...
NIM rocks, Freitag, 16.01.2009, 17:28 (vor 6288 Tagen) @ Steffen
Komforteinschränkungen für das Personal. Aus aufgedrückter Solidarität den Kunden gegenüber.
Nun erleiden also Zub und Kunden gleichermaßen Komforteinschränkungen - wie war das nochmal? Zwei Gruppen, die gegen den selben "Feind" kämpfen, vereinen sich für gewöhnlich. Es wird spannend :))
Ich glaube eher, dass sich eigentlich die Kunden aus Solidarität gegenüber dem Personal mit den Komforteinschränkungen zufrieden geben sollten, und nicht anders herum ;-)
Beim Personal wars wahrscheinlich schon immer so, vermute ich einfach mal.
MfG NIM rocks
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