Randlage: Saarlouis Hbf (23 Billder) (Reiseberichte)
Moin!
Wer durch die Wälder des Hunsrücks oder der Pfalz hindurch gefunden hat, wird mehr oder minder überraschend Deutschlands kleinstes Flächenland finden: Das Saarland. Die Rheinlandpfälzer werden es kennen, dürfen (oder müssen?) sie sich mit ihm doch das Länderticket teilen. Ansonsten kennen es Auswärtige wohl eher vom Hörensagen oder aus sporadischen Meldungen in Presse, Funk und Fernsehen. Nachdem sich Saarbergbau und Jamaica erledigt haben, dürfte die bundesweite Bekanntheit nur noch an einem Menschen hängen. Aber ich schweife ab. Daher beginnen wir mit einer erneuten Abschweifung.
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Um nicht die Entstehung der Steinkohle schildern zu müssen, beginnen wir nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Da war das heutige Saarland immer mal wieder Teil Frankreichs, so auch um 1680, nach dem, so der Volksmund, Frieden von Nimmweg. Damals machte sich der neue Landesherr, im fernen Paris, dran, die neuen Gebiete zu sichern. Natürlich nicht selber, er ließ seinen Architekten, den berühmten V. Bahn, Pläne für eine Festung dort im fernen Osten erstellen. Gebaut wurde sie schnell, auch einen Namen erhielt sie. Den des nebendrein fließenden Flusses, verbunden mit, in einem Anflug von Bescheidenheit, seinem eigenen: Sarre-Louis. Nachdem die Revolution gescheitert war und die Stadt von Saarfrei - so hieß sie nach Abschaffung des Monarchen - wieder nach Saarludwig umbenannt war, wurde sie 1815 preußisch. Auf diese Zeit werden wir später zurückkommen müssen. 1918 kam der Franzos zurück, 1935 wechselte man auf Volkes Wunsch für tausend Jahre nach Deutschland. Hierbei wurde sogleich Louis rausgeschmissen, Saarlautern hieß die Stadt fortan, unklar ob aufgrund Germanisierungsbestrebungen (wie es sie auch anderswo im Reich gab) oder nur aufgrund der Fusion mit der Nachbargemeinde Fraulautern. Egal, am 14. Juli (Zufall?) 1945 wurde Saarlouis wieder zu Saarlouis (zugegeben, Saarludwig klingt auch irgendwie doof). 1955 dann entschieden sich die Saarländer für Deutschland. Seit 1957 gehört das Saarland daher mal wieder zu Deutschland und Saarlouis führt mit seinem zweisprachigen Namen die wechselhafte jüngere Geschichte dieses Territoriums buchstäblich vor Augen. Nun aber zurück in die Preußenzeit, denn das Thema soll der Hauptbahnhof der Stadt sein.
Die Innenstadt von Saarlouis befindet sich am linken Saarufer, der Bahnhof am rechten. Die hier entlangführende Strecke, die sogenannte Saarstrecke, wurde 1858 zwischen Saarbrücken und Merzig eröffnet (1860 weiter bis Trier). Saarlouis erhielt damals keinen Bahnhof, sondern Fraulautern, ein paar Meter gen Saarbrücken gelegen. Zwecks besserer Verkehrserschließung entstand daher eine Kleinbahn, die Saarlouis mit der Eisenbahn in Ensdorf (noch ein paar Meter weiter gen Saarbrücken) verband. 1897 war das. Der Personenverkehr zum Ensdorfer Bahnhof endete 1940, 1961 auf dem Kleinbahnnetz (gefahren wurde mit Straßenbahnwagen); der Güterverkehr überlebte noch ein wenig. Besonders zu erwähnen ist die Tatsache, daß die Bahn teilweise eine internationale war, Kreuzwald (Creutzwald) lag nicht immer im selben Staat wie der Rest des Betriebes.
1909 schließlich erhielt Saarlouis einen eigenen Bahnhof, als der heutige Hauptbahnhof in Betrieb genommen wurde, etwa anderthalb Kilometer vom Marktplatz entfernt. Irgendwann in den 1950ern wurde dieser Bahnhof dann auch offiziell zum Hauptbahnhof.
Ein Hinweis zwischendurch: Die irgendwann irgendwo angekündigten Portraits von Stuttgart und Leipzig sind unbestimmt verspätet.
Am achten Achten ging es für den Hauptbahnhofschronisten nach Saarlouis. Der Vierminutenanschluß vom Frankreich-ICE auf den Saar-Mosel-RE klappte, was zu einer Siebenminutenverspätung des RE führte (bei drei Fahrten und einem Fahrtversuch war der 9556 nie pünktlich, angeblich ist er es ab und an aber doch). Im Zug eine gemeinsame Ausweiskontrolle von deutscher und französischer Polizei (so ganz scheinen die Franzosen den Verlust des Saarlandes noch nicht überwunden zu haben...
). Wie auch die vier Polizisten verließ ich den Zug beim zweiten Zwischenhalt. Während sie, ohne Fotos oder sonstiges zu schießen, den nächsten Zug zurück nahmen, nahm die Kamera ihren Dienst auf.
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1 Einer der wenigen lokbespannten Züge hat uns nach Saarlouis gebracht. Die 143 schiebt ihn erst saar-, dann moselabwärts bis zum Moselende.
2 Der Hausbahnsteig hat eine leichte Kurvenlage, weshalb der Lokführer Unterstützung bei der Abfertigung erhält.
3 Blick über den Bahnhof. Drei Bahnsteiggleise, moderner Bahnsteig, ein paar Gütergleise und ein Empfangsgebäude mit drei Gesichtern. Hier das neutrale, die Gleisseite.
4 Brutales Gegenlicht erschwert den Blick gen Saarbrücken. Gütergleise und Industrie.
5 Die Unterführung führt uns unter den Gleisen hindurch...
6 ...auf den Hausbahnsteig. Der verspiegelte Anbau beherbergt das örtliche Stellwerk.
7 Der Blick gen Dillingen.
Anschließend beging ich den Fehler des Tages und verließ den Bahnsteig. Hätte ich es nicht getan, wäre eine E40 mit Torpedopfannenwagen im Bild zu sehen. ![[image]](http://jernbane.net/phorum/mods/smileys/images/smilie9.gif)
8 Trösten wir uns mit den beiden Anzeigetafeln auf dem Bahnhofsvorplatz, Bus und Zug getrennt.
Anschließend die Straßenseite des Empfangsgebäudes.
9 Variante Eins mit Kreisel, Verkehrsschild, blauem Auto und einer dumm herumstehenden Stele, was auch immer ihr Sinn sein soll.
10 Variante Zwei mit verkehrsrotem Autolein (ein verkehrsrotes Züglein kommt später) und Bushaltestelle.
11 Der Haupteingang mit Stadtwappen und den heimlichen Herren des Bahnhofes: Tauben.
Sparen wir uns zwei gegenlichtige Stadtbusse und gehen wir hinein.
12 Der öffentliche Fernsprecher verfügt, auch wenn es so aussieht, wohl doch nicht über eine Freisprechanlage.
13 Die Halle, Blick gen Stadt.
14 Die Halle, Blick gen Bahnsteig.
15 Beachte die für Bahnhöfe etwas seltsame Uhr.
16 Der Leppermann heißt die Streusandkiste willkommen. Hut ab!
17 Mit Wolkenschaden ein Blick über den Bahnhofsplatz hin zum Bahnhof-Hotel.
18 Die Raucherecke wurde ausgelagert und befindet sich im Motorradparkplatz. Immerhin paßt die Reklame.
19 Bahnsteighöheninformation.
20 Der Ausgang führt durch die Halle.
21 Aber nicht immer.
22 Beachte die saarländische Stationsschildsonderkonstruktion.
23 Ein nicht allzu häufiger Anblick sind zweiteilige Quietschies. Im Saarland sind sie teilweise in Doppeltraktion unterwegs, hier 426 040, 426 017 aber lag bis zum nächsten Fahrtrichtungswechsel in Führung.
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Der Chronist bestieg wenige Augenblicke später einen Zug der Gegenrichtung. Trier ist aber nicht unser nächstes Ziel; das kenne ich noch nicht. Zuvor am Freitag gibt es einen Eisenbahnknoten, der seine besten Zeiten definitiv hinter sich hat. Mit dieser Formulierung halte ich mir einige Optionen offen, das weiß ich.
Viele Grüße, Sören
Quellen (außer Wikipedia):
Michael Kochems und Dieter Höltge, Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland. Band 12: Rheinland-Pfalz/Saarland. Freibur 2011.
Gerd Wolff, Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 1: Rheinland-Pfalz/Saarland. Freiburg 1989.
Eisenbahn-Kurier Special 86: Die Eisenbahn im Saarland. Freiburg 2007.
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Randlage: Saarlouis Hbf (23 Billder)
Hallo Sören, wieder ein tolles Portrait. Danke! Nächstes Mal klappts sicher mit der E40 :)
Die Stele ist Kunst...
Mahlzeit!
Zunächst ein Dank für all die Bahnhofsporträts! Man sieht, es gibt viel zu tun in Deutschland. Statt Millionen Arbeitsloser zu alimentieren könnte man soviel Arbeit vergeben, dass wir Millionen Fremdländer ins Land holen könnten/müßten, um all das zu bewältigen.
9 Variante Eins mit Kreisel, Verkehrsschild, blauem Auto und einer dumm herumstehenden Stele, was auch immer ihr Sinn sein soll.
Mein lieber Sören - ein klein wenig Recherche erhellt die Sache:
Die Stele ist ein Kunstwerk des bekannten Künstlers Ben Muthofer http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Muthofer
Eingeweiht wurde sie anno 2009. Abends wird sie wohl blau beleuchtet. Die Bodenfläche erinnert an die Saarlouiser Stadtteile. Und abends, wenn sie - blau! - beleuchtet ist, soll man bei bestimmten Blickwinkeln das Gefühl haben, dass sie sich bewegt. Was aber vielleicht auch am blauen Blut und der Promillekonzentration von hochprozentigen Getränken liegen könnte.
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarlouis/Saarlouis-Bahnhof-Stele-Einwei...
Hiernach soll sie allerdings weiß schimmern
http://www.kunstlexikonsaar.de/plastik/artikel/seite/4/-/saarlouis-muthofer-lichtstele/94/
Hier steht auch noch so einiges:
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GM52BQURP.1
Die Mitte ist nicht die Mitte. Dafür ist oben wie unten. Alles wurde im heimischen Saarland erschaffen. Manchmal taugt das Ding auch als Sonnenuhr. Und der Split am Boden soll auf die Sonne im Stadtwappen hinweisen.
Nun denn. Möge es alles so sein.
Ärgerlich über sich selbst, weil die eigene Kreativität fehlt, um mit solch Humbug Geld zu verdienen, grüßt aus der Friedensstadt Osnabrück
jörg
Nachdem sich Saarbergbau und Jamaica erledigt haben, dürfte die bundesweite Bekanntheit nur noch an einem Menschen hängen.
Na, hast Du da etwa die Saar-a, ähm, Sahra aus Jena im Hinterstübchen? ;-)
Ein nicht allzu häufiger Anblick sind zweiteilige Quietschies.
In Fachkreisen auch "Bonsai" genannt. LEIDER gibt es sie viel zu selten - für Fahrgastzähler sind die Dinger ein Traum... ;-))
Rückfragen & Anmerkung
Hallo Sören,
ein sehr schöner Bericht; vor allem die Einbettung in den Kontext gefällt mir. Das war Grund genug auch mal bei Wikipedia vorbeizuschauen, um ein paar ergänzende Fragen stellen zu können. -;)
Ist Saarlouis - mit lediglich drei Glkeisen - eigentlich der kleinste Hbf. Deutschlands?
Selbst Rheydt Hbf. erscheint mir größer, zumal die Bezeichnung Hbf. ja eigentlich (heute) nicht gerechtfertigt scheint, da es offensichtlich der einzige Bahnhof im Stadtgebiet ist.
Gibt es eine Busverbindung ins benachbarte Frankreich (ggf. auch zu einem SNCF-Bahnhof)?
Wenn ich richtig sehe, ist der Bahnhof auch nicht behindertengerecht?
Noch eine Anmerkung:
Laut Wikipedia wird der Bahnhof im 30-Min.-Takt (= 60-Min.-Grundtakt + "Teilstreckenverstärker") durch die Saartal-Bahn (RB 71) bedient. Zusätzlich fährt - auf gleicher Strecke (= Trier >-< Saarbrücken) - der Saartal-Express (RE 11) im 60-Min.-Takt, der dann alle zwei Stunden durch den Mosel-Saar-Express (RE 1) von Koblenz [Hinweis: So hieß übrigens einst der Ex-NRW-RE 20, der heute als NRW-RE 12 verkehrt]. Es scheint wohl eher so zu sein, dass der RE 11 den RE 1 auf einen Stundentakt verdichtet. Sofern die Haltepunkte die selben sind, erschließt sich mir die getrennte Liniennummerierung nicht.
Heinz Becker
Nachdem sich Saarbergbau und Jamaica erledigt haben, dürfte die bundesweite Bekanntheit nur noch an einem Menschen hängen.
Na, hast Du da etwa die Saar-a, ähm, Sahra aus Jena im Hinterstübchen? ;-)
Der bekannteste Saarländer dürfte neben Oskar aber Heinz Becker bzw Gerd Dudenhöffer sein.
Übrigens heisst es Rheinland-Pfälzer und nicht Rheinlandpfälzer. Das ist wie NRW und BaWü ein Bindestrichland.
Schade ist nur, dass man nie etwas auch von den entsprechenden Städten zu Gesicht bekommt. In Saarbrücken und St. Ingbert war ich zwar schon, aber Saarlouis kenne ich nur von der Vorbeifahrt.
Von Saarlouis über Gevelsberg nach Rheydt...
Hallo Sören,
ein sehr schöner Bericht; vor allem die Einbettung in den Kontext gefällt mir. Das war Grund genug auch mal bei Wikipedia vorbeizuschauen, um ein paar ergänzende Fragen stellen zu können. -;)
Ist Saarlouis - mit lediglich drei Gleisen - eigentlich der kleinste Hbf. Deutschlands?
Wenn Du "Hauptbahnhof" lediglich auch Fahrgastsicht betrachtest, dann würde ich für den kleinsten Hauptbahnhof Deutschlands mal GEVELSBERG als heißen Kandidaten ins Rennen schicken!
Ein Gleis in die eine Richtung, ein Gleis in die andere Richtung. Und es hält den ganzen Tag immer das ganze Jahr lang ausschließlich eine S-Bahn dort!
Selbst Rheydt Hbf. erscheint mir größer, zumal die Bezeichnung Hbf. ja eigentlich (heute) nicht gerechtfertigt scheint, da es offensichtlich der einzige Bahnhof im Stadtgebiet ist.
Worauf bezieht sich der Abschnitt mit dem einzigen Bahnhof im Stadtgebiet? Auf Saarlouis oder auf Rheydt?
Bei Rheydt wäre es falsch - denn die dazugehörige Stadt hat die Besonderheit, gleich ZWEI Hauptbahnhöfe zu besitzen!!!
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von
jörg
Heinz Becker
Übrigens heisst es Rheinland-Pfälzer und nicht Rheinlandpfälzer. Das ist wie NRW und BaWü ein Bindestrichland.
"NRW" ist kein Bindestrichbundesland, sondern eine Abkuerzung.
BR752
Aufklärung
Übrigens heisst es Rheinland-Pfälzer und nicht Rheinlandpfälzer. Das ist wie NRW und BaWü ein Bindestrichland.
"NRW" ist kein Bindestrichbundesland, sondern eine Abkuerzung.BR752
Für die Generation PISA schreibe ich es gerne nochmal aus...
Zur Info:
NRW = Nordrhein-Westfalen
BaWü = Baden-Württemberg
Saarlouis - Sammelantwort
Moin!
Danke für die Kommentare. Es folgt die Sammelantwort.
@Eisenacher: Wenn es ein nächsts Mal gibt. Ich bezweifle das.
@Jörg: Besten Dank für die Recherche. Wie hieß dieser weltbekannte Künstler noch gleich? ;-)
Aus Fahrgastzählersicht könnte ich Dir den einige Tage später genutzten Bonsaiquietschie zwischen Neunkirchen und Homburg empfehlen - ein Kleinbus hätte fahrgastseitig gereicht (aber Fahrplanprobleme bekommen).
@Dirk: Die beiden kenne ich nicht, der andere war da doch gemeint.
Das mit den Städten ist den Tagestouren geschuldet. Da reicht einfach die Zeit nicht, außer in Ausnahmefällen.
@Thalyseo: Ich meine, Rheydt hat vier Bahnsteiggleise. Mit zwei Bahnsteiggleisen gibt es Gevelsberg und Remscheid (Remscheid hat noch Gütergleise), drei Gleise kommen öfter mal vor.
Es gibt eine grenzüberschreitende Buslinie (MS2) über Kreuzwald nach St. Avold, daneben wird ein kleines Dorf (Schrecklingen) durch zwei deutsche Linien mitbedient.
Aufzüge gibt es, auf Bild 5 ist einer zu sehen.
Die Liniennummern sind mit herzlich egal, es kam gefühlt alle paar Minuten ein Zug.
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Und dieser Bindestrich...
...hat auch seine volle Berechtigung.
Hallo,
Übrigens heisst es Rheinland-Pfälzer und nicht Rheinlandpfälzer. Das ist wie NRW und BaWü ein Bindestrichland.
"NRW" ist kein Bindestrichbundesland, sondern eine Abkuerzung.BR752
Für die Generation PISA schreibe ich es gerne nochmal aus...Zur Info:
NRW = Nordrhein-Westfalen
BaWü = Baden-Württemberg
als Westfale bin ich natürlich sehr skeptisch den Rheinländern gegenüber. Gibt zwar nette Exemplare, aber deren Ess- und Trinkgewohnheiten..., merkwürdig. ;-))
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Aufklärung - Danke
Vielleicht auch deshalb, weil hier keine Abkuerzung notwendig ist. ;-)
Es gibt mittlerweile Leute die diese 3 Buchstaben als "Langname" fuer das Bundesland annehmen, weil viele nur noch diese 3 Buchstaben aussprechen.
Mfg
BR752
OT: Städte im Saarland
Schade ist nur, dass man nie etwas auch von den entsprechenden Städten zu Gesicht bekommt. In Saarbrücken und St. Ingbert war ich zwar schon, aber Saarlouis kenne ich nur von der Vorbeifahrt.
Dann hast du leider die mit Abstand schönste saarländische Stadt verpasst. Saarlouis ist wirklich einen Ausflug wert.
Saarbrücken ist auch schön, wenn man weiß, wo die schönen Ecken sind. Wenn man die findet (und nicht nur die Bahnhof- und Kaiserstraße entlanggeht), kann man in Saarbrücken tatsächlich so etwas wie Flair ausfindig machen.
St. Ingbert (sprich: "Dingmatt") ist bestenfalls nett. Da soll sich zwar in den letzten Jahren einiges zum positiven gebessert haben (munkelt man), aber wirklich lohnenswert ist ein Besuch in der dieser nach saarländischem Kommunalrecht mit besonderem Rechtsstatus versehenen Mittelstadt nicht.
OT: Städte im Saarland
St. Ingbert (sprich: "Dingmatt") ist bestenfalls nett. Da soll sich zwar in den letzten Jahren einiges zum positiven gebessert haben (munkelt man), aber wirklich lohnenswert ist ein Besuch in der dieser nach saarländischem Kommunalrecht mit besonderem Rechtsstatus versehenen Mittelstadt nicht.
Ich kenne es unter ausgesprochen "Dengbärt".
Mein Vater hat in den 70ern da gelebt und seine Oma war dort beerdigt, so dass wir (mein Vater und seine Mutter/meine Oma) in den 80ern regelmässig zur Grabpflege (zweimal im Jahr) vorbeigesehen haben. Das letzte Mal im Saarland war ich nur in Saabrücken.
Ich kann mich nur noch an den Friedhof (auf einem Hügel mit viel Wald) und den Parkplatz erinnern. An die Stadt selber nicht mehr - auch wenn wir dort jedes Mal zu Mittag gegessen haben.
Größe von Hbf´s
Gevelsberg Hbf ist einmalig:
- betrieblich ein Haltepunkt als Hbf zu bezeichen
- nur S-Bahn hält dort planmäßig
Und nun:
Willst Du nach Anzahl der Bahnsteiggleise oder der Anzahl aller Gleise die Größe bestimmen oder nach ...?
Ich werfe mal Recklinghausen Hbf in die Verlosung:
Zwei durchgehende Hauptgleise plus das hier:
könnte betrieblich fast reichen zu einem der kleinsten Hbf´s in Deutschland.
Grüsse
Heiko
Wittlich Hbf
Ich werfe mal Recklinghausen Hbf in die Verlosung:
Zwei durchgehende Hauptgleise plus das hier:
könnte betrieblich fast reichen zu einem der kleinsten Hbf´s in Deutschland.
...kann sicher auch zu diese Kategorie zählen: https://www.google.de/search?hl=de&newwindow=1&safe=off&q=wittlich+hbf&...
Übrigens auch mit dieser eigenartigen Bahnhofsschildern wie in Saarlouis.
Und noch: Wieder mal ein nettes Portrait, danke Sören!
Wengerohr ist ein Riese (und Bahnhofsvorschau)
Hallo!
Wengerohr (heute als Wittlich Hbf fungierend) ist ein Riese mit fünf Bahnsteiggleisen. Bei meinem Besuch am selben Tag waren aber zwei davon wegen Bahnsteigumbau außer Betrieb.
Auch Remscheid hat nur zwei Bahnsteiggleise, aber noch Gütergleise. Berchtesgaden habe ich nicht geschafft, solange sind bahnsteiggleisseitig Remscheid und Gevelsberg die deutschen Hauptbahnhöfe mit den wenigsten Gleisen. Sie kommen vielleicht in einem Doppelportrait; Sonntag ist erstmal, wenn ich nicht noch auf andere Gedanken komme, Stuttgart20 dran. Und vorher am Freitag der Bahnhof eines Dorfes mit weniger als 500 Einwohnern.
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
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