KRM (Allgemeines Forum)
ICE31Karlsruhe, Marxzell, Freitag, 20.07.2012, 23:26 (vor 5006 Tagen)
Hallo zusammen,
heute war ich mal wieder auf der KRM im ICE unterwegs. Dann stellte ich mir selber eine Frage oder besser gesagt mehrere Fragen:
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Mann hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können. Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
3. Als ich an der Tür stand und es schnell in einen Tunnel ging, spürte ich das die Tür leicht nach ausßen und nach innen bewegt (also ruckartig geken den wagenkasten knallt). Im Zustand außen gab es ein zischnedes Geräusch. An was liegt das? Das merke ich im Tunnel immer wieder: bei der Einfahrt, Ausfahrt und ein paar mal im Tunnel drin.
4. Warum schauckelt der Wagen bzw. der gante ICE immer ruckartig nacht rechts wenn ein anderer Zug entgegenkommt? An der Tür merkt man es ganz gut.
5. Wieso gibt es manchmal bei Kurvenfahrten bei der hohen Geschwindigkeiten immer wieder Vibrationenim Wageninneren? An den Wagenübergängen merkt mann es ganz doll.
ich hoffe ihr könnt mir die ganzen Fragen beantworten, damit ich bei der nächsten High-Speed-Tour auf der KRM besser bescheid weiß, mit was ich es zu tun habe.
ICE31Karlsruhe
--
??? Bist Du eine S-Bahn ???
!!! NEIN !!! ICH BIN DER ICE31KARLSRUHE !!!
![[image]](http://www.bahnbilder.de/bilder/profil12902.jpg)
KRM
Skater06, Freitag, 20.07.2012, 23:35 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
Zu 3 und 4, ich vermute das ist der Luftdruck der den Zug ruckeln läßt. Was anderes wüßte ich nicht...
Ich habe auch gemerkt daß über Frankfurt nur ICE3 Züge fahren, ich denke das ist weil der neue, moderne Zug das besser kann (?)
KRM
TGV99, Freitag, 20.07.2012, 23:41 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
Wegen der Steigung befährt nur der ICE 3 die Strecke.
Die 8,8MW werden aber glaube ich nicht unbedingt benötigt.
Die Profis hier können dir die Frage bestimmt preziser beantworten.
Gute Nacht
KRM
michael_seelze, Freitag, 20.07.2012, 23:43 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
bearbeitet von michael_seelze, Freitag, 20.07.2012, 23:46
Hallo zusammen,
heute war ich mal wieder auf der KRM im ICE unterwegs. Dann stellte ich mir selber eine Frage oder besser gesagt mehrere Fragen:
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Mann hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können. Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
Fehlende Antriebsleistung bei Ausfall einer Antriebseinheit für die Steigungen.
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
Lokbespannte Züge wohl nur theoretisch im Sandwich (-->Mitführung von Ersatzantrieb)
Güterzüge haben wohl bisher weder KRM noch NIM befahren, wg. der Steigungen.
Vielleicht könnte man das mit entsprechend großer Antriebsleistung machen.
3. Als ich an der Tür stand und es schnell in einen Tunnel ging, spürte ich das die Tür leicht nach ausßen und nach innen bewegt (also ruckartig geken den wagenkasten knallt). Im Zustand außen gab es ein zischnedes Geräusch. An was liegt das? Das merke ich im Tunnel immer wieder: bei der Einfahrt, Ausfahrt und ein paar mal im Tunnel drin.
Schlagartige Luftverdrängung?
4. Warum schauckelt der Wagen bzw. der gante ICE immer ruckartig nacht rechts wenn ein anderer Zug entgegenkommt? An der Tür merkt man es ganz gut.
Luftstoß. Mal verinfacht gesprochen: Wenn Du bspw. einen Federballschläger schnell neben Deinem Kopf bewegst, merkst Du ja auch diesen Luftzug/-Stoß.
5. Wieso gibt es manchmal bei Kurvenfahrten bei der hohen Geschwindigkeiten immer wieder Vibrationenim Wageninneren? An den Wagenübergängen merkt mann es ganz doll.
Die drehgestelle laufen ja nicht auf Luft. Ich kann es mir nur so erklären: Die Räder schleifen mit ihren "Spurkränzen" an den Schienenkanten.
Meine Antworten beruhen nur auf Vermutungen bzw. dem, was ich in diesem Forum bisher lesen durfte.
Es gibt für die sachlich korrekte Beantwortung Deiner Fragen sicher noch kompetentere Forumsteilnehmer, die ich hiermit bitte, ebenfalls zu antworten bzw. meine Antworten zu korrigieren.
KRM
Lahntal, Samstag, 21.07.2012, 01:48 (vor 5006 Tagen) @ michael_seelze
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Mann hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können. Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
Fehlende Antriebsleistung bei Ausfall einer Antriebseinheit für die Steigungen.
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
Lokbespannte Züge wohl nur theoretisch im Sandwich (-->Mitführung von Ersatzantrieb)
Güterzüge haben wohl bisher weder KRM noch NIM befahren, wg. der Steigungen.
Vielleicht könnte man das mit entsprechend großer Antriebsleistung machen.
Vor allen Dingen müssen die Fahrzeuge über Wirbelstrombremsen verfügen, um die KRM befahren zu dürfen. Daher dürfen, wenn ich mich recht erinnere, auch keine TGV über die Strecke, die durchaus über die nötige Antriebsleistung verfügen.
NIM besonders steil?
Reisender, München, Samstag, 21.07.2012, 08:26 (vor 5006 Tagen) @ michael_seelze
Güterzüge haben wohl bisher weder KRM noch NIM befahren, wg. der Steigungen.
Warum soll die NIM besonders steil sein? Das wäre mir neu. Bislang dachte ich, dass auf der NIM keine Güterzüge fahren, weil es da bei einer Begegnung mit einem 300 km/h schnellen ICE Probleme wegen des Drucks geben könnte. Wer weiß da mehr?
NIM besonders steil?
Martin, Samstag, 21.07.2012, 09:08 (vor 5006 Tagen) @ Reisender
Die NIM ist mit max. 20 Promille trassiert, KRM mit 40 Promille.
Auf NIM sind keine Güterzüge zugelassen weil die Begegnung von Güter- und Reisezügen TECHNISCH verhindert werden muss. Das geht mit dem derzeitigen Signalsystem nicht. Eine Steigung von 20 Promille ist für Güterzüge außerdem schon heftig, Hannover-Würzburg hat z.B. maximal 12,5 Promille Steigung.
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
Reisender, München, Samstag, 21.07.2012, 13:19 (vor 5006 Tagen) @ Martin
Die NIM ist mit max. 20 Promille trassiert, KRM mit 40 Promille.
Auf NIM sind keine Güterzüge zugelassen weil die Begegnung von Güter- und Reisezügen TECHNISCH verhindert werden muss. Das geht mit dem derzeitigen Signalsystem nicht. Eine Steigung von 20 Promille ist für Güterzüge außerdem schon heftig, Hannover-Würzburg hat z.B. maximal 12,5 Promille Steigung.
Eben, dann ist die KRM sogar doppelt so steil wie die NIM. Zwischen München und Ingolstadt sind auf der NIM übrigens durchaus Güterzüge unterwegs, nur nicht auf der NBS Ingolstadt-Nürnberg. Dann habe ich es also doch richtig in Erinnerung gehabt, dass es das Güterzugverbot wegen der Begegnungsproblematik im Tunnel (?) gibt. Wenn es keine Tunnel gibt, so wie zwischen München und Ingolstadt, dann dürfte es insofern doch keinerlei Probleme geben.
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 14:30 (vor 5006 Tagen) @ Reisender
Die NIM ist mit max. 20 Promille trassiert, KRM mit 40 Promille.
Auf NIM sind keine Güterzüge zugelassen weil die Begegnung von Güter- und Reisezügen TECHNISCH verhindert werden muss. Das geht mit dem derzeitigen Signalsystem nicht. Eine Steigung von 20 Promille ist für Güterzüge außerdem schon heftig, Hannover-Würzburg hat z.B. maximal 12,5 Promille Steigung.
Eben, dann ist die KRM sogar doppelt so steil wie die NIM. Zwischen München und Ingolstadt sind auf der NIM übrigens durchaus Güterzüge unterwegs, nur nicht auf der NBS Ingolstadt-Nürnberg. Dann habe ich es also doch richtig in Erinnerung gehabt, dass es das Güterzugverbot wegen der Begegnungsproblematik im Tunnel (?) gibt. Wenn es keine Tunnel gibt, so wie zwischen München und Ingolstadt, dann dürfte es insofern doch keinerlei Probleme geben.
genau.
4 Fahrzeuge zur Beförderung von Gütern
Behördliche Auflagen und betriebliche Bedingungen führen
zu Einschränkungen für Fahrzeuge zur Beförderung
von Gütern. Die Begegnung dieser Fahrzeuge mit Fahrzeugen
zur Beförderung von Reisenden ist danach in
SFS-Tunnel durch eine signaltechnisch sichere Lösung
auszuschließen. Da diese Lösung noch nicht zur Verfügung
steht, darf auf SFS mit Tunnel in denen mehr als 250
km/h gefahren wird, kein Fahrzeug zur Beförderung von
Gütern eingesetzt werden.
aus:
Richtlinie 810.0200A61
Schnellfahrstrecken für Geschwindigkeiten über 250 km/h
http://fahrweg.dbnetze.com/file/2361248/data/rw2013_810_0200A61.pdf
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
özFN, Samstag, 21.07.2012, 14:57 (vor 5006 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von özFN, Samstag, 21.07.2012, 14:57
aus:
Richtlinie 810.0200A61
Schnellfahrstrecken für Geschwindigkeiten über 250 km/h
http://fahrweg.dbnetze.com/file/2361248/data/rw2013_810_0200A61.pdf
Und selbst wenn diese Forderung erfüllt ist wird es dort nie Güterverkehr geben. Tagsüber ist durch die neun Tunnel keine passende Trasse frei und in der Nacht ist die Strecke für Instandhaltungsarbeiten nahezu täglich voll gesperrt.
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 19:17 (vor 5005 Tagen) @ özFN
aus:
Richtlinie 810.0200A61
Schnellfahrstrecken für Geschwindigkeiten über 250 km/h
http://fahrweg.dbnetze.com/file/2361248/data/rw2013_810_0200A61.pdf
Und selbst wenn diese Forderung erfüllt ist wird es dort nie Güterverkehr geben.
Tagsüber ist durch die neun Tunnel keine passende Trasse frei
das alleine sagt ja noch nichts aus bzw. lässt diese Schlussfolgerung nicht zu.
Auf Nürnberg-Erfurt liegen 20 relevante Tunnel und es sind 3 Trassen für Güterverkehr frei.
Nürnberg-Erfurt hat einen Tunnelanteil von 39,9 km bei 106,6 km Gesamtlänge, ICE-Stundentakt,
Nürnberg-Ingolstadt hat einen Tunnelanteil von 25,6 km bei 87 km Gesamtlänge, 2-3 ICE pro Stunde.
Auf Nürnberg-Erfurt liegen jedoch 5 Überholbahnhöfe, auf Nürnberg-Ingolstadt mit Allersberg und Kinding nur zwei.
und in der Nacht ist die Strecke für Instandhaltungsarbeiten nahezu täglich voll gesperrt.
und das liegt genau woran?
Was unterscheidet diese NBS von den anderen, dass in dieser nahezu jede Nacht 7 Stunden lang über die nächsten 20 Jahre umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen?
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
özFN, Samstag, 21.07.2012, 19:58 (vor 5005 Tagen) @ Henrik
und in der Nacht ist die Strecke für Instandhaltungsarbeiten nahezu täglich voll gesperrt.
und das liegt genau woran?
Was unterscheidet diese NBS von den anderen, dass in dieser nahezu jede Nacht 7 Stunden lang über die nächsten 20 Jahre umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen?
Die ganzen arbeiten hier aufzuzählen sprengt den Rahmen. Eine 300 Km/h Strecke stellt nun mal andere Anforderungen.
Die Strecke ist auch nicht sieben Stunden sondern etwa zwischen ca. 0:30 - 4:30 gesperrt. Außer Montag: da fahren die zwei LICE nicht über die Altbaustrecke sondern über die NIM.
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 20:25 (vor 5005 Tagen) @ özFN
und in der Nacht ist die Strecke für Instandhaltungsarbeiten nahezu täglich voll gesperrt.
und das liegt genau woran?
Was unterscheidet diese NBS von den anderen, dass in dieser nahezu jede Nacht 7 Stunden lang über die nächsten 20 Jahre umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen?
Die ganzen Arbeiten hier aufzuzählen sprengt den Rahmen. Eine 300 Km/h Strecke stellt nun mal andere Anforderungen.
Die Strecke ist auch nicht sieben Stunden sondern etwa zwischen ca. 0:30 - 4:30 gesperrt. Außer Montag: da fahren die zwei LICE nicht über die Altbaustrecke sondern über die NIM.
Hier reicht es auch erstmal, die 30 wichtigsten Arbeiten aufzulisten,
per email nehme ich gerne umfangreiche forumssprengende Auflistung in Empfang.
ganz andere Anforderungen als an eine andere 300 km/h Strecke mit höherer Belastung
ganz andere Anforderungen als an 280 km/h Strecken mit nächtlicher GV-Belastung und Schotteroberbau?
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
özFN, Samstag, 21.07.2012, 21:11 (vor 5005 Tagen) @ Henrik
Hier reicht es auch erstmal, die 30 wichtigsten Arbeiten aufzulisten,
per email nehme ich gerne umfangreiche forumssprengende Auflistung in Empfang.
Einige kannst du dir hier selber in den nächsten Monaten zusammen suchen.: http://fahrweg.dbnetze.com/fahrweg-de/start/produkte/trassen/baustelleninformation/baum...
Es sind aber nicht alle arbeiten aufgeführt.
Das Instandhaltungsfenster wurde auch schon vor Gericht anerkannt.
Ist nun die Tunnelproblematik schuld?
Reisender, München, Samstag, 21.07.2012, 16:13 (vor 5006 Tagen) @ Henrik
4 Fahrzeuge zur Beförderung von Gütern
Behördliche Auflagen und betriebliche Bedingungen führen
zu Einschränkungen für Fahrzeuge zur Beförderung
von Gütern. Die Begegnung dieser Fahrzeuge mit Fahrzeugen
zur Beförderung von Reisenden ist danach in
SFS-Tunnel durch eine signaltechnisch sichere Lösung
auszuschließen. Da diese Lösung noch nicht zur Verfügung
steht, darf auf SFS mit Tunnel in denen mehr als 250
km/h gefahren wird, kein Fahrzeug zur Beförderung von
Gütern eingesetzt werden.aus:
Richtlinie 810.0200A61
Schnellfahrstrecken für Geschwindigkeiten über 250 km/h
http://fahrweg.dbnetze.com/file/2361248/data/rw2013_810_0200A61.pdf
Danke für die ausführliche und kompetente Erläuterung - sowie den Link!
NIM besonders steil?
Skater06, Samstag, 21.07.2012, 17:48 (vor 5006 Tagen) @ Martin
Die NIM ist mit max. 20 Promille trassiert, KRM mit 40 Promille.
Das seltsame ist, wenn man im Zug fährt, merkt man nichts davon daß es Kurven und Steigungen gibt. Ich war überrascht als ich mal Videos sah, wo der Zug tatsächlich fährt!
NIM besonders steil?
SurfAndRailer, Frankfurt/Main, Sonntag, 22.07.2012, 01:13 (vor 5005 Tagen) @ Skater06
bearbeitet von SurfAndRailer, Sonntag, 22.07.2012, 01:15
Hallo!
Tipp: Einfach mal in der Lounge mitfahren. Das hat schon etwas von Achterbahn. Ich kann die 2. Sitz-Reihe dort empfehlen ;-)
Bei einem "Marathon" bin ich die Strecke Frankfurt/M Flughafen Fernbahnhof <<-->> Siegburg/Bonn mehr als 10x direkt hintereinander gefahren, danach braucht der Gleichgewichtssinn mehrere Stunden, bis wieder Zustand "normal" erreicht ist. ;-)
Edit: Anzahl konkretisiert
Kein Achterbahn-Gefühl auf der NIM
Reisender, München, Sonntag, 22.07.2012, 08:06 (vor 5005 Tagen) @ SurfAndRailer
Hallo!
Tipp: Einfach mal in der Lounge mitfahren. Das hat schon etwas von Achterbahn. Ich kann die 2. Sitz-Reihe dort empfehlen ;-)
KRM ja, NBS Ingolstadt-Nürnberg nein, erst recht nicht ABS München-Ingolstadt. Wenn jemand auf der NIM ein Achterbahn-Gefühl bekommen sollte, dann muss das schon andere Gründe haben...
KRM
AX-330, Samstag, 21.07.2012, 02:48 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
bearbeitet von AX-330, Samstag, 21.07.2012, 02:50
Moin,
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Mann hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können.
Hätte man nicht. Wenn ich es richtig verstanden habe (ich habe keine Streckenkunde auf der KRM, und ich bin auch nicht beim Fernverkehr), dürfen dort nur Züge verkehren, die auch nach Ausfall von 25 Prozent ihrer Antriebsleistung in den Vierprozentsteigungen nach einem Halt noch anfahren können. Außer dem ICE3, der für diese Strecke gebaut worden ist, vermag das keine andere ICE-Baureihe. Deswegen werden ICE3-Züge mit ausfallbedingt nur noch halber Leistung über die Rheinstrecke umgeleitet.
Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
Richtig. In der Tat sehen 1, 2, TD und T nicht so gut aus wie der Dreier, und hat hier nicht mal jemand vorgerechnet, daß ein TD mit voller Antriebsleistung auf der KRM zwar nicht liegenbleiben würde, aber irgendwann bei 50 Sachen bergauf Schluß ist?
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
Hat hier nicht mal jemand vorgerechnet, daß man mit einer 101 und fünf IC-Wagen auf der KRM unter Erfüllung des 25-Prozent-Kriteriums fahren könnte? War das nicht mal ein Gedankenspiel, als die ICE3-Flotte nach dem Achsbruch in Köln praktisch stillstand?
Wegen der Steigungen und Gefälle kannst du auf dieser Strecke keine Güterzüge Sinne verkehren lassen. Dafür sind die zu schwer und bremsen zu schlecht.
3. Als ich an der Tür stand und es schnell in einen Tunnel ging, spürte ich das die Tür leicht nach ausßen und nach innen bewegt (also ruckartig geken den wagenkasten knallt). Im Zustand außen gab es ein zischnedes Geräusch. An was liegt das? Das merke ich im Tunnel immer wieder: bei der Einfahrt, Ausfahrt und ein paar mal im Tunnel drin.
Wenn du mit einem Zug in einen Tunnel reinfährst, ist das wie eine Art Fahrradpumpe. Vorne drückst du Luft weg - aus dem Tunnel oder in den Reifen - und das verursacht Gegendruck auf dem Pumpenkolben oder dem Zug. Da der Zug im Gegensatz zum Pumpenkolben kein Gegenstand aus massivem Metall ist, sondern so was wie ein Metallgehäuse mit vielen Löchern, drückt es ihn etwas zusammen. Also drückt es auch die Tür in ihre Dichtungen rein. Man merkt das auch, wenn man am Fensterplatz sitzt und den Ellenbogen an die Wandverkleidung legt.
4. Warum schauckelt der Wagen bzw. der gante ICE immer ruckartig nacht rechts wenn ein anderer Zug entgegenkommt? An der Tür merkt man es ganz gut.
Bist du schon mal in einer Ente mitgefahren? Unser Nachbar hatte früher eine. Wenn dir auf der Landstraße ein LKW entgegenkommt, gibts weit stärkeren Seegang als im ICE. Siehe das Luftpumpenprinzip von oben: Die Luft, die der entgegenkommende Zug vor sich herschiebt, stößt deinen Zug an, und das Bier in der Cafeteria läuft über.
5. Wieso gibt es manchmal bei Kurvenfahrten bei der hohen Geschwindigkeiten immer wieder Vibrationenim Wageninneren? An den Wagenübergängen merkt mann es ganz doll.
Also allmählich...
ich hoffe ihr könnt mir die ganzen Fragen beantworten, damit ich bei der nächsten High-Speed-Tour auf der KRM besser bescheid weiß, mit was ich es zu tun habe.
Mit Physik. Eine Sache, von der ich null Ahnung habe. Nur operativ ein wenig.
KRM - Antworten
ICE-T-Fan, Samstag, 21.07.2012, 03:24 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
Hallo zusammen,
heute war ich mal wieder auf der KRM im ICE unterwegs. Dann stellte ich mir selber eine Frage oder besser gesagt mehrere Fragen:
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Mann hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können. Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
Es gibt drei von der DB Netz gestellte gesonderte Kriterien:
1. Der Zug muss bei Ausfall einer Traktionseinheit noch in der Lage sein aus eigener Kraft in einer Senke bei einer Steigung von 4% anfahren zu können.
Dieses Kriterium erfüllen nur die ICE3 sowie noch die TGV.
2. Der Zug muss über eine Wirbelstrombremse als Betriebsbremse verfügen.
Dieses Kriterium erfüllt nur der ICE3. Durch Druck der SNCF für TGV-Verkehr auf der KRM ist dieses pauschale Zugangskriterium eisenbahnrechtlich in Frage gestellt. Bisher gibt es aber noch keine Entscheidung darüber, ob auf einer bestimmten Strecke ein bestimmtes Bremssystem vorgeschrieben werden darf, wenn es ein gleichwertiges anderes gibt.
3. Die Achslast darf 17 oder 18 Tonnen nicht übersteigen... das trifft aber auf alle ICE zu... bis auf vielleicht die 1er und 2er.
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
Als 2008 alle ICE3 kurzfristig wegen Achskontrolle still standen, wurde hinter den Kulissen geplant mit einen Sandwich aus zwei 101er und 6-8 IC-Wagen über die Strecke zu fahren. Da man am nächsten Tag aber 6 geprüfte ICE3-Einheiten auftreiben konnte, mit denen ein KRM-Pendelverkehr möglich war, wurde davon Abstand genommen.
Formal dürfen lokbespannte Züge ohne WB nicht auf die KRM... siehe Antwort 1. Im Ausnahmefall ist das aber technisch möglich.
Für Güterverkehr ist die KRM einfach zu steil, da würde sich kein wirtschaftlicher Zugverband zusammenstellen lassen, da eine Lok nur wenige Güterwagen ziehen dürfte. Außerdem hat man da Probleme mit der Achslast.
3. Als ich an der Tür stand und es schnell in einen Tunnel ging, spürte ich das die Tür leicht nach ausßen und nach innen bewegt (also ruckartig geken den wagenkasten knallt). Im Zustand außen gab es ein zischnedes Geräusch. An was liegt das? Das merke ich im Tunnel immer wieder: bei der Einfahrt, Ausfahrt und ein paar mal im Tunnel drin.
Wenn ein ICE durch einen Tunnel fährt, entsteht eine Druckwelle, die dadurch herrührt, dass er quasi ein Luftpolster vor sich herschiebt. Das gilt für alle ICE und alle Tunnel. Bei so großen Geschwindigkeiten merkt man diese Druckwellen besonders stark. Es kann am Ausgang des Tunnels sogar zu einem sogenannten Tunnelknall kommen.
4. Warum schauckelt der Wagen bzw. der gante ICE immer ruckartig nacht rechts wenn ein anderer Zug entgegenkommt? An der Tür merkt man es ganz gut.
Wenn zwei ICE aneinander vorbeifahren, entsteht zwischen ihnen aufgrund der Luftströmung ein Unterdruck. Dieser Unterdruck sogar für diesen Ruck. Gilt für alle Züge bei allen Geschwindigkeit. Hier gilt wieder, dass man es bei 600 km/h Relativgeschwindigkeit eben besonders stark mitbekommt.
5. Wieso gibt es manchmal bei Kurvenfahrten bei der hohen Geschwindigkeiten immer wieder Vibrationenim Wageninneren? An den Wagenübergängen merkt mann es ganz doll.
Ich vermute, da die Kurven überhöht sind, dass aufgrund der Schwerkraft und der Zentripetalkraft des Zuges in einem Kurvenradius die Räder nicht gleichmäßig belastet werden und da demzufolge eine Seite etwas entlastet wird, wodurch der Kontakt von Rad und Schiene etwas weniger ist, entstehen dadurch diese Vibration.
ich hoffe ihr könnt mir die ganzen Fragen beantworten, damit ich bei der nächsten High-Speed-Tour auf der KRM besser bescheid weiß, mit was ich es zu tun habe.
Dafür sind wir ja da. :-)
ICE31Karlsruhe
KRM - Antworten
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 14:16 (vor 5006 Tagen) @ ICE-T-Fan
heute war ich mal wieder auf der KRM im ICE unterwegs. Dann stellte ich mir selber eine Frage oder besser gesagt mehrere Fragen:
1. Warum verkehren auf der Strecke NUR ICE 3er? Man hätte auch die anderen ICE-Typen nehmen können. Sehen die nicht so gut aus für solche Hochgeschwindigkeitsstrecken oder sind sie zu langsam?
Es gibt drei von der DB Netz gestellte gesonderte Kriterien:
1. Der Zug muss bei Ausfall einer Traktionseinheit noch in der Lage sein aus eigener Kraft in einer Senke bei einer Steigung von 4% anfahren zu können.
Dieses Kriterium erfüllen nur die ICE 3 sowie noch die TGV.
..bei Ausfall eines Antriebsmoduls
muss bei der maximalen Steigung der Zug mit einer Beschleunigung von ca. 0,05 m/s2 anfahren können,
diese Fahrleistung muss auf derselben Steigung zehn Minuten lang beibehalten werden können,
und es muss eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreicht werden können.
Neben dem ICE 3 erfüllen lediglich TGV POS und TGV 2N2 Duplex diese Anforderungen. Der Thalys nicht.
Beim ICE 2 wäre dieses gegeben, wenn man den Steuerwagen durch einen zweiten Triebkopf ersetzen würde,
was natürlich schon ein recht teurer Zug geworden wäre
und bei Einsatz beider Stromabnehmer wäre nur maximal 240 km/h möglich.
2. Der Zug muss über eine Wirbelstrombremse als Betriebsbremse verfügen.
Dieses Kriterium erfüllt nur der ICE 3. Durch Druck der SNCF für TGV-Verkehr auf der KRM ist dieses pauschale Zugangskriterium eisenbahnrechtlich in Frage gestellt. Bisher gibt es aber noch keine Entscheidung darüber, ob auf einer bestimmten Strecke ein bestimmtes Bremssystem vorgeschrieben werden darf, wenn es ein gleichwertiges anderes gibt.
Aber irgendwelche rechtlichen Grundlagen, Anzeigen, Klagen etc. hast Du dafür nicht, oder?
Die DB kam der SNCF entgegen bei den Bemühungen, eine Zulassung des TGV 2N2 Duplex auf der KRM auch ohne Wirbelstrombremse zu erlangen.
Bei dieser Anforderung geht es um Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h,
das gesicherte Abbremsen bei hohen Geschwindigkeiten und maximaler Steigung.
Sollte eine Lösung mit andere Technologie bei gleicher Sicherheit gefunden werden,
könnte diese Anforderung insofern aufgeweicht werden.
3. Die Achslast darf 17 oder 18 Tonnen nicht übersteigen... das trifft aber auf alle ICE zu... bis auf vielleicht die 1er und 2er.
von den ICE 1 und ICE 2 gibt es immerhin etwa 100 Züge - insgesamt gibts nur etwa 250 ICE.
Die NBS Köln-Rhein/Main hat die Streckenklasse: D4 22,5t 8,0t/m
Es ist also eine statische Achslast von bis zu 22,5 t möglich.
Von daher kein Problem für ICE 1 und ICE 2
Als 3. Punkt würde ich eher noch anführen:
Ausstattung für LZB CE II
..das liegt beim TGV POS nicht vor.
2. Können auch lok-bespannte Züge (ICs, ECs, Güter etc.) auch die Strecke befahren?
Als 2008 alle ICE 3 kurzfristig wegen Achskontrolle still standen, wurde hinter den Kulissen geplant mit einem Sandwich aus zwei 101er und 6-8 IC-Wagen über die Strecke zu fahren. Da man am nächsten Tag aber 6 geprüfte ICE 3-Einheiten auftreiben konnte, mit denen ein KRM-Pendelverkehr möglich war, wurde davon Abstand genommen.
Formal dürfen lokbespannte Züge ohne WB nicht auf die KRM... siehe Antwort 1. Im Ausnahmefall ist das aber technisch möglich.
diese lokbespannte Züge würden eh nicht schneller als 200 km/h fahren, insofern greift diese Anforderung hier nicht, s.o.
Die Frage ist dann eher eine andere bedeutende Anforderung. Wie sehr sie sich bei deutlich geringerer Geschwindigkeit in den Betriebsfluss mit den schnelleren Zügen einreihen, den Verkehrsfluss nicht behindern. Sofern sie die einzigen Züge sind auf der Strecke, ist das gewiss nicht das Problem.
Als gleichzeitiger Ergänzung hatte man schon Jahre zuvor detaillierte Überlegungen angestellt, wie man den ICE 2 fit machen könnte für den Einsatz auf dieser Strecke, s.o.
Für Güterverkehr ist die KRM einfach zu steil, da würde sich kein wirtschaftlicher Zugverband zusammenstellen lassen, da eine Lok nur wenige Güterwagen ziehen dürfte. Außerdem hat man da Probleme mit der Achslast.
Probleme mit der Achslast hat man nicht, s.o.
Güterverkehr verkehrt auch auf anderen ähnlich starken, gar steileren Strecken.
Laut Vorplanungsauftrag von 1990 sollte die Strecke auch im Nachtverkehr mit Hotelzügen (Talgo) sowie leichte und schnelle Güterzüge, insbesondere für Express- und Kleingutverkehr mit 160 km/h befahren werden können.
Die betriebliche Bestellung vom Juni 1997 sah dann eine Konzeption für artreinen Triebzugverkehr vor.
KRM - Antworten
ICE-T-Fan, Samstag, 21.07.2012, 15:57 (vor 5006 Tagen) @ Henrik
Ah danke für die Konkretisierung.
@ Traktionseinheit
Im Übrigen: Bei den ICE-T entspricht ein Antriebsmodul sogar einer Traktionseinheit. Also bei Störung an einem Antriebsmodul sind meistens immer gleich 50% der Gesamtleistung des Antriebes dahin. Bei ICE-A (1(2) würde sich die Leistung auf 75% reduzieren.
@ Achslast
Es kann auch sein, dass ich hier die statische Achslast mit der dynamischen vertauscht habe. Immerhin bedingen die großen Gefälle und Steigungen und die überhöhten Kurven ordentliche Kräfte auf die Schienen bei 300 km/h.
Der Güterverkehr könnte vielleicht schon an den großen Überhöhungen scheitern.
@ LZB CE II
Das ist ja nun frei nachrüstbar, darum habe ich da jetzt nicht dran gedacht. Außerdem haben auch die ICE-A diese Softwareversion, da sie ja auf der NIM und zwischen Karlsruhe und Freiburg auch mit CE II fahren.
KRM - Antworten
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 17:41 (vor 5006 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ah danke für die Konkretisierung.
@ Traktionseinheit
Im Übrigen: Bei den ICE-T entspricht ein Antriebsmodul sogar einer Traktionseinheit. Also bei Störung an einem Antriebsmodul sind meistens immer gleich 50% der Gesamtleistung des Antriebes dahin. Bei ICE-A (1 & 2) würde sich die Leistung auf 75% reduzieren.
ja, das ist ein Unterschied der Fahrzeugen Klasse I vs II:
Wenn ein Antriebsmodul ausfällt, dürfen Züge der Klasse 1 nicht mehr als 25 % und Züge der Klasse 2 nicht mehr als 50 % ihrer Nennleistung verlieren.
@ Achslast
Es kann auch sein, dass ich hier die statische Achslast mit der dynamischen vertauscht habe. Immerhin bedingen die großen Gefälle und Steigungen und die überhöhten Kurven ordentliche Kräfte auf die Schienen bei 300 km/h.
Von dynamischer Achslast spricht man nicht.
Die maximale vertikale dynamische Radlast ist vorgeschrieben, liegt aber in anderen Dimansionen - 170 kN vs. 180 kN.
Aber auch die ist eine Anforderung an das Fahrzeug.
Ich glaube, Du hast einfach Anforderung an das Fahrzeug verwechselt mit Anforderung an den Fahrweg.
Der Güterverkehr könnte vielleicht schon an den großen Überhöhungen scheitern.
170 mm
bzw. eben umgekehrt. Da die Strecke für artreinen Personenverkehr konzipiert ist, konnte auf Überholbahnhöfe gänzlich verzichtet werden und man konnte mit der maximalen Überhöhung an 170 mm hoch gehen. Ebenso konnte der Überhöhungsfehlbetrag voll ausgeschöpft werden.
@ LZB CE II
Das ist ja nun frei nachrüstbar, darum habe ich da jetzt nicht dran gedacht. Außerdem haben auch die ICE-A diese Softwareversion, da sie ja auf der NIM und zwischen Karlsruhe und Freiburg auch mit CE II fahren.
Da hier ja auch der TGV genannt wurde und auch oft zur Sprache kommt und die Franzosen dran dachten und denken mussten, hielte ich es für sinnvoll, es zu erwähnen.
KRM - Antworten
Eisenacher, Samstag, 21.07.2012, 19:42 (vor 5005 Tagen) @ Henrik
Güterverkehr verkehrt auch auf anderen ähnlich starken, gar steileren Strecken.
Das finde ich spannend. Welche steileren Strecken wären das beispielsweise?
KRM - Antworten
ICE-TD, Samstag, 21.07.2012, 20:01 (vor 5005 Tagen) @ Eisenacher
Die Rübelandbahn z.B. (wenn da noch was fährt?).
KRM - Antworten
Henrik, Samstag, 21.07.2012, 20:03 (vor 5005 Tagen) @ Eisenacher
Güterverkehr verkehrt auch auf anderen ähnlich starken, gar steileren Strecken.
Das finde ich spannend. Welche steileren Strecken wären das beispielsweise?
so genau kenn ich mich mit Güterverkehr nicht aus.
Ich geb mal den Hinweis auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Steilstrecke#Hauptbahnen mit maximaler Neigung über 25 °/oo
Interessant finde ich z.B. die Rübelandbahn ....und die Höllentalbahn.
KRM
BIG_RED, Samstag, 21.07.2012, 10:43 (vor 5006 Tagen) @ ICE31Karlsruhe
3. Als ich an der Tür stand und es schnell in einen Tunnel ging, spürte ich das die Tür leicht nach ausßen und nach innen bewegt (also ruckartig geken den wagenkasten knallt). Im Zustand außen gab es ein zischnedes Geräusch. An was liegt das? Das merke ich im Tunnel immer wieder: bei der Einfahrt, Ausfahrt und ein paar mal im Tunnel drin.
Das liegt dann an den im Tunnel regelmäßig im ca. 50m Abstand eingebauten Putznischen, aber vorallem dann auch den wenigen Notausgängen.
![[image]](http://www.bahnknoten-ingolstadt.de/pics/collage.jpg)