Göttingen. Bahnhof, der Wissen schafft (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 21.04.2012, 10:47 (vor 5082 Tagen)
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 21.04.2012, 10:48

Moin!

Stadt, die Wissen schaft. So wirbt Göttingen auf den Bahnhofsschildern für sich. Einige Aufnahmen von Stadt und Bahnhof.
Mit einer Ausnahme enstanden die Bilder am 19. April.


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Die Aula am Wilhelmsplatz. Hier steht auch die Statue des Universitätsgründers, Georg August, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg sowie König von Großbritannien und Irland.


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Auf dem Marktplatz Markt, ein weißes Zelt, das Rathaus und das Gänseliesel. Im Hintergrund die Johanniskirche.


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Nochmal das Gänseliesel. Vor lauter Frühling kaum zu erkennen.

Da wir in einem Eisenbahnforum sind, verlassen wir nun die Altstadt. Erst kommen wir in die Neustadt. Als Konkurrenz zur Altstadt gegründet, wurde sie schnell ein Teil der Stadt.


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Blick vom Wall auf den Busbahnhof. Im Rundling mit Spitzdach das Kundenbüro der Regionalbus Braunschweig.


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Frau Charlotte Müller, die älteste Straßenhändlerin der Welt. Sie handelte nicht mit Fahrrädern.


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Das Empfangsgebäude. Die Palmen sind schon da, die Springbrunnen im Prinzip auch, aber in Wirklichkeit nicht.
Die Masten sind mir leider ins Motiv gesprungen. ;-)


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Die Halle.


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Blick in die Gegenrichtung. Sehr praktisch ist die Anzeige der nächsten Busabfahrten.


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Der Personentunnel. Hier durch die Geschäfte hell, hinten dunkel.


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Der rückwärtige Eingang. Die beworbene Lokhalle ist das hinter dem Bahnhof befindliche ehemalige Ausbesserungswerk.


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Die Fernbahnsteige erhalten derzeit Aufzüge.


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Die im Zusammenhang mit der Neubaustercke angelegten Fernbahnsteige liegen ein wenig höher als die alten Bahnsteige. Hier 146 501 nach Uelzen und ein 648 aus Bad Harzburg. Über dem zweiten (bzw. vorletzten) Metronom-Wagen der Blaue Turm, ein Gebäude der Universität.


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Beim Warten aufs Motiv fiel der Blick auf den Motivblockierer und die versammelte westdeutsche Schienenfahrzeugindustrie. Gut, ein paar Namen fehlen.


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Göttingen, Stadt, die Wissen schafft. Im Hintergrund die Lokhalle.


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Der Eilzug nach Glauchau und Zwickau war mit 10 bis 15 Minuten Verspätung angekündigt.


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Zu den Fernbahnsteigen geht auf einer Seite eine Treppe, auf der anderen eine Rampe.


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612 029 und 612 147 bei ihrer verspäteten Wende. Auc hhier sieht man die erhöhte Lage der beiden hinteren Bahnsteige.


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Ein Blick ins Dach. MaxH. König Albert W: NR 18., wenn ich richtig lese.


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Bahnsteig Gleis 6/7.


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185 506 wartet auf den nächsten Güterzug.


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Eine historische Bahnsteigbemalung.


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Gen Norden der Blick zum Stellwerk.


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Im Gegenlicht ein Blick über die Bahnsteige.


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ZUGSAMMELSCHIENE
FÜHRT
SPANNUNG


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Der Oberleitungsmast wurde bei der letzten Bahnsteigerhöhung nicht versetzt.


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Die Treppe hoch zu Gleis 6/7.


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An der Rückwand des Empfangsgebäudes die Silhouette der Stadt.


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Eine blütenbetriebene Dampflok zum Schluß. Wie das wohl riechen mag?

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Viele Grüße, Sören

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Göttingen. Bahnhof, der Wissen schafft

torsten_le, Samstag, 21.04.2012, 10:57 (vor 5082 Tagen) @ Sören Heise

Vielen Dank,

sehr interessant für einen, der immer nur durch Göttingen durchfährt, bzw. kurz hält.
Einmal den Weg ins IC-Hotel gefunden, aber keine Zeit für die Stadt gehabt.

Wirklich sehr schön.

Dankeschön sehr interessant

kimi, Samstag, 21.04.2012, 11:09 (vor 5082 Tagen) @ torsten_le

- kein Text -

Dankeschön sehr interessant

Horst1, Samstag, 21.04.2012, 19:20 (vor 5082 Tagen) @ kimi

Vielen Dank, wieder sehr sehenswert!

Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte:
Nimm dir doch als nächstes mal Uelzen vor. Meiner Meinung nach einer der interessantesten Bahnhöfe der Republik.

Merci!

Matze86, München, Samstag, 21.04.2012, 11:09 (vor 5082 Tagen) @ Sören Heise

- kein Text -

Jup... Hat gewirkt ;-)

Blaschke, Samstag, 21.04.2012, 15:30 (vor 5082 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Der Personentunnel. Hier durch die Geschäfte hell, hinten dunkel.

Wobei der durchaus für einen Personentunnel eine annehmbare Aufenthaltsqulität hat - wie ja neulich auch bei DS-O ein Kollege drauf hinwies.

Das ist wirklich durchaus töfte dort!

Der rückwärtige Eingang. Die beworbene Lokhalle ist das hinter dem Bahnhof befindliche ehemalige Ausbesserungswerk.

In dem ab und an Bundesliga-Basketball geboten wird. Und auch sonst noch einiges! Eine gelungene Umnutzung, wie ich meine:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lokhalle_G%C3%B6ttingen#Heutige_Nutzung
http://www.lokhalle-goettingen.de/

Gen Norden der Blick zum Stellwerk.

Da hinten am Stellwerk ist doch auch irgendwo die Fahrzeugabstellung. Unvergessen: Zählung im Triebwägelchen - der Lokführer hatte von Herzberg - bis wohin ich zählen mußte - Leerfahrt nach Göttingen. "Komm, kannst bei mir mitfahren". Gesagt, getan - so war ich früher in Göttingen und wer weiß, vielleicht gibt's ja noch einen früheren Anschlußzug als geplant.

Also leer nach Göttingen und dann in die Abstellung. Der Lokführer zeigte mir dann einen Weg, der zum Bahnsteig führen sollte. Ich könne da nix falsch machen. Und so stapfte Blaschi auf einem gehwegplatten-breiten Trampelpfad - in der Ferne der Bahnhof in Sicht. Dann stand die abgestellte Garnitur des abends in Göttingen endenden IC im Weg - also quer über Stock und Stein und Gleis um den Wagenpark drumrum. Nach endlos anmutendem Weg erreichte ich auch den Bahnsteig - ein bißchen in der Erwartung, gleich verhaftet zu werden, denn an Eisenbahn erinnerte bestenfalls der Lokführerrucksack... ;-). Aber es passierte nix. Puh... Glück gehabt. Einen früheren Anschlußzug gab's der Erinnerung nach zwar nicht - aber so hatte ich mehr Zeit zum Mampfen. Ist ja auch was wert... ;-)

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Eine blütenbetriebene Dampflok zum Schluß. Wie das wohl riechen mag?

Hä? Wieso blütenBETRIEBENE??? Die Blüten kommen zwar oben raus - deswegen müssen sie aber nicht zwingend den Betriebsstoff darstellen, mit dem die Lok betrieben wird. Theoretisch ist ja auch denkbar, dass die Blüten DAS ABFALLPRODUKT sind, welches aus dem oder den Antriebsstoff/en entsteht.

Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Göttingen. Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 22.04.2012, 09:22 (vor 5081 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Danke für die Kommentare.

@Torsten: Das geht sicher vielen so, sie kennen die Bahnhöfe von der Gleisseite und mehr nicht. Da rede ich nicht nur von Eisenbahnern.

@Horst1: Danke für den Tip. Von Uelzen ist schon einiges im Archiv, aber manche Sachen fehlen noch.

@Jörg: Die Aufenthaltqualität geht so.
Zur Abstellung: Wenn am Stellwerk, dann noch weiter draußen im Güterbahnhof.
Zum Abfallprodukt: Lasse mir doch ein wenig dichterische Freiheit. ;-)

Viele Grüße, Sören

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Göttingen. Bahnhof, der Wissen schafft

Heros39, Sonntag, 22.04.2012, 19:37 (vor 5081 Tagen) @ Sören Heise

Eine kleine Korrektur zur ersten Bildunterschrift sei gestattet: Die Statue auf dem Wilhelmsplatz ist nicht diejenige des Universitätsgründers, des Kurfürsten Georg August, sondern des englischen König Wilhelm IV, der 100 Jahre nach der Gründung der Universität, also im Jahre 1837, die auf dem Photo zu sehende Aula gestiftet hat. Die Büste Georg August findet sich im Aulasaal selbst.

Angeblich ist sie die einzige Statue eines englischen Monarchen auf dem Kontinent.

Lg H.

Danke!

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 23.04.2012, 09:32 (vor 5080 Tagen) @ Heros39

Moin!

Danke für die Korrektur, die ganzen Georgs und Wilhelms und Augusts verwechsele ich immer. ;-) Wobei er ja "auch" König von Hannover war. Nach seinem Tod war die Personalunion dann vorbei.

Viele Grüße, Sören

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