Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 1 (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 12:28 (vor 5094 Tagen)

Moin!

In der Serie über mehr oder minder wichtige Bahnhöfe Deutschlands sind wir diesmal in Berlin zu Gast. Da es bekanntlich erstens anders kommt und zweitens als man denkt, gibt es nicht den eigentlich geplanten Hauptbahnhof (der kommt dann beim nächsten Berlin-Besuch, versprochen! Wenn nichts dazwischenkommt.). Stattdessen drei Bahnhöfe, die mit mehr oder minder guten Argumenten die Bezeichnung Hauptbahnhof für sich beanspruchen konnten.

Beginnen wir im Westen: Berlin Zoologischer Garten war zu den Zeiten der deutschen Teilung der faktische Hauptbahnhof von Berlins westlichem Teil.


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Vom Wittenbergplatz kommend bietet sich dieser baustellengestörte Blick auf die über der Straße befindliche S-Bahn-Halle, rechts hinter dem ungrünen Gebäum die Fernbahnhalle.


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Wagen 3261 auf der Touristenlinie 100 wird gleich von Touristen gestürmt - nein, natürlich nicht. Schließlich muß der Fahrer alle Fahrscheine kontrollieren. Wir sind ja schließlich auf dem Dorf (in Hamburg neuerdings dasselbe).


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Unten sieht es nach Leben aus.


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Auf der Verteilerebene nicht.


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Der Gute hat auch nie einen freien Tag, geschweige denn Urlaub.


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Dafür wird einem nicht langweilig, wenn man auf den Zug wartet.
Links (vlnruvonu):
Fahrplanänderung RE 1
Fahrplanänderung RE 2 und RE 4
Fahrplanänderung RE 7
Fahrplanänderung RE 7
Fahrplanänderung RE 1 und RE 11
Fahrplanänderung RE 7
Fahrplanänderung RE 7
Fahrplanänderung RE 7
Fahrplanänderung VX
Fahrplanänderung Fernverkehr
Fahrplanänderung RB 14
Fahrplanänderung RB 14

Rechts (ebenso):
Fahrplan Vogtland-Express
Für Verbundfahrscheinreisende freigegebene Fernverkehrszüge
Fahrplanänderungen
Fahrradversteigerung
Netzplan
Fahrplanänderung RE 1 im Abschnitt MagdeBurg.


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Blick in die Stadt, für einmal entsteht dort kein Neubau: Die Turmruine der alten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wird saniert.


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Blick auf die Fernbahnhalle.


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143 641 mit RB 18529 nach Schönefeld kommt an.


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Blick in die Fernbahnhalle. Welch ein Unterschied zu den Zeiten vor Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofes! Die Kioske auf den Fernbahnsteigen öffnen längst nicht mehr, auch das Restaurant hin zum Hardenbergplatz hat zu.


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Bald historisch ist der Airport-Express Schönefeld. Der Flughafen zieht ein wenig gen Süden, der Bahnhof verliert das Berlin Flughafen sowie seine Fernzughalte und heißt dann nur noch Schönefeld.


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Die Modellbahnanlage zieht ab und an Zuschauer an.


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Auf dem S-Bahn-Bahnsteig tobt das Leben. Der Bahnhof Zoo ist weiterhin ein bedeutender Verkehrsknoten, vom und zum Fernverkehr nimmt Otto ÖPNV-Nutzer jetzt die S-Bahn.


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Wartenberg einsteigen!
Wartenberg zurückbleiben!


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Ein Blick von der Rückseite. Wagen 4299 ist ein polnisches Qualitätsprodukt. Frag' den Busfahrer!


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Des Westens Gegenpart ist der Osten, Berlin Ostbahnhof also. Erst Frankfurter Bahnhof, dann Schlesischer Bahnhof, war diese Bezeichnung nach 1945 nicht mehr opportun, so daß es vager Osten Namensgeber wurde. 1987 dann wurde er zum nominell Hauptbahnhof (verkehrlich war er es wohl nie), um nach wenigen Jahren wieder zum Ostbahnhof degradiert zu werden. Heute insbesondere für reservierungslose Reisende gen Westen ein beliebter Startpunkt.


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Wie es sich gehört, sind wir mit der S-Bahn angekommen.


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In der vorderen Halle liegen drei Bahnsteiggleise, die meistens für Züge gen Osten benutzt werden.


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Ein Blick durch die Hallen.


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Vom Westende von Gleis 1 ein Blick gen Osten. Vor dem Seiteneingang derzeit die Konkurrenz, die auch über einen Fahrkartenschalter im Bahnhof verfügt.


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Von der Aare an die Spree. Gibt es zwischen den Seen die ein oder andere Bergbahn, um die Aussicht von oben zu genießen, ist es in Berlin ein ganz normaler, wenn auch etwas längerer Aufzug, der einen Höhe gewinnen läßt. An einem Tag wie dem 4. April nicht unbedingt zu empfehlen.


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Alt und neu.


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Das Vordach.


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Am Ostbahnhof paßt. Drunter durch heißt es nicht Unterm Ostbahnhof, sondern Straße der Pariser Kommune.


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Wegen Bauarbeiten ein etwas bunterer Blick aufs Empfangsgebäude.


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Das Firmenschild hat Überlänge. [image]


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Anzeigetafel, Frühlingsgruß und Geschäftshinweise. Die Supermärkte im Keller sind praktisch.


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Daß man die Mauer sehen kann, war mir zuvor nie aufgefallen.


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Hinter der ausfahrenden S-Bahn die Zeichen der Zeit auf ehemaligem Bahngelände.


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101 054 stellt den Intercity nach Schiphol bereit.


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Fortsetzung folgt.

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Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 2

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 12:29 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Fortsetzung.


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Noch weiter gen Osten erreichen wir Berlin-Lichtenberg. Neben dem Hauptostbahnhof der bedeutendste Fernbahnhof der Hauptstadt der DDR. Ob nun Lichtenberg oder der Hauptostbahnhof der Osthauptbahnhof war, sei dahingestellt. Die Tabellen des nationalen Fernverkehrs im Kursbuch 1986/1987 erwähnen den Ostbahnhof jedenfalls nur als Fußnote (oder waren da Bauarbeiten?)

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Blick von der Straßenseite aufs Empfangsgebäude.


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Sehr schräg links die Bushaltestelle. Gibt es da auch einen Zugang zur U-Bahn?


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Die Bahnhofshalle.


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Ostdeutsche Eisenbahn, Niederbarnimer Eisenbahn, Deutsche Bahn und Prignitzer Eisenbahn heißen heutzutage die Akteure auf den Ferngleisen. Küstrin-Neustadt ist nicht wirklich exotisch, dann schon eher Frankfurt (Oder)-Neuberesinchen, das ein Jahr lang Endstation auf der südlichen Route über Königs Wusterhausen, Storkow, Beeskow und Grunow ist.


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Züge gucken gehen: Ab in den Keller!


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Der Berliner Fahrgastverband IGEB und der Deutsche Bahnkundenverband haben im Lichtenberger Keller eine auch als Buchhandlung fungierende Filiale.


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Modellbahn. Am Zoo gab's auch so einen Miefquirl.


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1 - 22 mag formal richtig sein; 1 - 2, 15 - 22 würde es präzisieren. Hier geht es auf jeden Fall zu richtigen Zügen.


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Vom S-Bahn-Bahnsteig aus sehen wir eine S75 zum Westkreuz und einen Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (gehört zu Captrain) nach Küstrin.


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Vom hintersten Bahnsteig aus sieht man einen abgestellten SVT „Görlitz” (175 015/016) in der vierteiligen Originalausführung.


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Blick über die Bahnsteige. Statt Malmö, Prag oder auch Suhl heißen die Ziele heute Werneuchen, Neuberesinchen oder Templin.


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Warteraum. Klingt vielversprechend.


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Beim Druck auf die Türklinke zerbrachen alle Illusionen wohliger Wärme und wir müssen uns mit einem Einblick benügen. Der Zug unter dem Nichtraucheraufkleber weiß um meine Abneigung gegen sein Aussehen und brachte sich lieber in Sicherheit (442 250 war's).


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Ganz hinten die für Scandlines reklamierende 109 (109-2 oder 109 013). Ist sie überhaupt noch einsatzfähig?


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Die Brücke rüber zur Werkstatt von DB Regio, Signale und eine abgestellte V100 (LEW 16580 (1981), an die Streichholzfabrik SOLO im tschechoslowakischen Sušice geliefert).


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Die Zeit der Dampflokomotiven ist vorbei.


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Ein Blick rüber zum Empfangsgebäude.


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Der Vierteiler wurde in zwei Zweiteiler zur Fahrt nach Wriezen beziehungsweise Werneuchen geteilt.


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Über die Rampe verlassen wir den Bahnsteig und fürs erste Berlins Bahnhöfe.


Viele Grüße, Sören


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Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 2

me.ice.re.s, Montag, 09.04.2012, 13:24 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Interessante Bilder ! Da denk ich auch gerne an meine Berlin Aufenthalte zurück.

Danke!

NIM rocks, Montag, 09.04.2012, 15:13 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Schick, schick. Danke dafür!

Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 2

heinz, Montag, 09.04.2012, 16:11 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Sehr schräg links die Bushaltestelle. Gibt es da auch einen Zugang zur U-Bahn?

Nicht auch. Da gibt es den Zugang zur U-Bahn. Den dort gelegenen Fußgängertunnel erreicht man auch von S- und Fernbahnsteigen aus. Und wenn man den weiter läuft (und nicht treppab zur U 5 Läuft), erreicht man sogar den recht unbekannten Bahnhofseingang an der Siegfriedstraße und kann in die Straßenbahn umsteigen.

@ Scandlines

Ozzwald, Montag, 09.04.2012, 17:31 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Jap,
die ziehen den EN 300 nach Malmö. Die werden immer in BLO abgestellt.

Bei Premiere 185 am Zug

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 17:38 (vor 5094 Tagen) @ Ozzwald
bearbeitet von Sören Heise, Montag, 09.04.2012, 17:39

die ziehen den EN 300 nach Malmö. Die werden immer in BLO abgestellt.

Bei der Premiere war eine HGK-185 am Zug (siehe hier), daher die Frage. Sie steht ja auch ziemlich weit hinten.

Viele Grüße, Sören

Schönefeld bleibt erst mal Fernbahnhof

Giovanni, Montag, 09.04.2012, 15:47 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

http://www.abload.de/img/img_62590sr5r.jpg

Bald historisch ist der Airport-Express Schönefeld. Der Flughafen zieht ein wenig gen Süden, der Bahnhof verliert das Berlin Flughafen sowie seine Fernzughalte und heißt dann nur noch Schönefeld.

Der einzige Fernzug mit Halt in Schönefeld ist schon heute der Vogtlandexpress - und da der dank Desiro keine Zulassung für den Flughafentunnel bekommt wird er zumindest vorerst noch am alten Bahnhof halten.
Auf der Seite der Vogtlandbahn ist aktuell ein Fahrplanwechsel zum 10.6. (d.h. 1 Woche nach Flughafeneröffnung) angekündigt (ohne neuen Fahrplan) - auf bahn.de ist der aktuelle Fahrplan hingegen mit gültig bis Dezember hinterlegt.


Am Flughafenbahnhof werden nur Fernzüge halten, die heute den Schönefelder Bahnhof nicht einmal erreichen.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 1

heinz, Montag, 09.04.2012, 16:07 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Schöner Bilderbogen, ein Wort fehlt jedoch zweimal:

Wartenberg einsteigen!

bitte!

Wartenberg zurückbleiben!

bitte!

So viel Zeit musss sein. Das hat Jahrzehnte gedauert, bis das Zauberwort eingefügt wurde. Es wurden auch rechtliche Bedenken geäußert, die dagegen sprachen; schließlich sei das keine Bitte, sondern ein Befehl.

Bitte?!?

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 16:57 (vor 5094 Tagen) @ heinz

Moin!

Danke für die Kommentare.


@Giovanni: Fernzüge hatte ich als Gegensatz zur S-Bahn verstanden, also nicht nach heutiger Begrifflichkeit.

Das mit dem Vogtland-Express klingt interessant. Mein Stand war, daß am alten Flughafenbahnhof ein Fernbahnsteig für Umleitungen erhalten bleibt, aber da planmäßig nichts mehr hält. Wir werden sehen, was mit dem Vogtlandexpress wird.


@Heinz hier: Danke fürs Bitte. Ich wollte es erst noch einsetzen, habe es dann aber sein gelassen. Vermutlich ist tief in meinem Innersten die Ansage ohne Bitte gespeichert, aus Berlin-Erfahrung seit den 1980ern.


@Heinz da: Von der S-Bahn bin ich zur U-Bahn-Verteilerebene runter und dann den letzten Bahnsteig hoch *nasezuhalt*. Dank Scheuklappen hatte ich den Eingang nicht gesehen und weder Google Earth noch der Lageplan bei der BVG ließen ihn erkennen. Da habe ich leider nicht fotografiert.


Viele Grüße, Sören

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U-Bahn-Eingänge in Lichtenberg

heinz, Montag, 09.04.2012, 17:11 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

@Heinz da: Von der S-Bahn bin ich zur U-Bahn-Verteilerebene runter und dann den letzten Bahnsteig hoch *nasezuhalt*. Dank Scheuklappen hatte ich den Eingang nicht gesehen und weder Google Earth noch der Lageplan bei der BVG ließen ihn erkennen. Da habe ich leider nicht fotografiert.

Nochmal zur Verdeutlichung: Der Eingang ist der an der Weitlingstraße mit den Bushaltestellen davor, rechts der Banhofshalle gelegen. Von dort gelangt man in den (äußerst niedrigen) Fußgängertunnel über dem U-Bahnsteig, man kann dann links hoch, zuerst zum S-Bahnsteig, dann zu den drei Fernbahnsteigen. Am Ende des Tunnels kann man dann wieder links den Ausgang benutzen der direkt auf die Lichtenberger Brücke führt. Oder man geht eben rechts hoch und landet nördlich der Brücke in der "alten" Frankfurter Allee (in Höhe Hausnummer 244). Schräg gegenüber beginnt die Siegfriedstraße, in der die Straßenbahnhaltestelle für die Linien 18 und 21 liegt. Zun den Buslinien 193 und 256 kann man dort auch umsteigen.

Das ist auf der hier zu findenen Umgebungskarte der BVG für den U-Bahnhof Lichtenberg auch so eingezeichnet.

Interessante Ecke. Da musste wohl nochmal hin...

Berge anzugucken

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 17:30 (vor 5094 Tagen) @ heinz

Moin!

Das ist auf der hier zu findenen Umgebungskarte der BVG für den U-Bahnhof Lichtenberg auch so eingezeichnet.

Da hast Du völlig recht. Ich habe den Plan bei der Beitragserstellung wohl nicht genau genug studiert, offen hatte ich ihn.

Interessante Ecke. Da musste wohl nochmal hin...

Ja.


Da auch:


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Viele Grüße, Sören

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Da gibts auch nur einen Eingang...

heinz, Montag, 09.04.2012, 17:51 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von heinz, Montag, 09.04.2012, 17:52

...und einen sehr interessanten Notausgang.

Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 1

ice-t-411, Dienstag, 10.04.2012, 00:03 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Hi Sören!

Sehr schön, wenn man Berlin jetzt noch an ein warmes Meer verlegt könnte man es Ostern auch deutlich besser aushalten als gestern.

Lustigerweise war ich an allen diesen Bahnhöfen aus verschiedensten Gründen gestern mal (Fahr-)Gast...

Gruß
Johannes

--
Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)

Alle Angaben ohne Gewähr!

East-Side-Gallery

Blaschke, Dienstag, 10.04.2012, 01:05 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

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Daß man die Mauer sehen kann, war mir zuvor nie aufgefallen.


Ergänzung: Das ist die East-Side-Gallery

http://de.wikipedia.org/wiki/East_Side_Gallery


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 1

fabs, Braunschweig, Dienstag, 10.04.2012, 05:22 (vor 5094 Tagen) @ Sören Heise

Moin!
Mal wieder VIELEN HERZLICHEN DANK für die Bilder!

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Dieses Bild zeigt herrlich 'schön', wie trist und grau das viel zitierte "Zentrum des Berliner Westens" ist - nun ja, ich für meinen Teil war schon seit Jahren nicht mehr im Bereich Bahnhof Zoo (außer für einen Besuch des namensgebenden Tierpark vor drei Jahren).

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Sehr schön! Neulich ein Bild, auf dem meine Wohnung zu sehen ist und nun eins, auf dem ich meine eisenbahnberufliche Karriere Begonnen habe. - In dem Gebäude wurde ich zum Lokführer ausgebildet!

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Berlin - Zweitantwort

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 10.04.2012, 11:25 (vor 5094 Tagen) @ fabs

Moin!

Noch 'ne Antwort.

@Johannes: Bei so einem Wetter hilft auch kein warmes Meer.


@fabs:

Dieses Bild zeigt herrlich 'schön', wie trist und grau das viel zitierte "Zentrum des Berliner Westens" ist.

Glaube mir, fabs, mit Sonne sieht das ganz anders aus.
Selber bin ich dort auch eher selten.

Sehr schön! Neulich ein Bild, auf dem meine Wohnung zu sehen ist und nun eins, auf dem ich meine eisenbahnberufliche Karriere Begonnen habe. - In dem Gebäude wurde ich zum Lokführer ausgebildet!

Solange Du nicht anfängst, an Verfolgungswahn zu leiden. Mal sehen, ob und was Du beim nächsten Beitrag anzumerken hast. ;-)


@Jörg: Danke für den Link, gehört hatte ich den Namen schon. Jetzt auf Google Earth sehe ich, wie dicht der Bahnhof an der Spree liegt.


Was in der nächsten Folge folgt, weiß ich nicht. Ein auf der nicht vorhandenen Liste stehendes Ziel wurde erst kürlich hier behandelt.


Viele Grüße, Sören

Also B. B-dankt. Und Wortfrage und Listenanfang.

fjk, Mittwoch, 11.04.2012, 11:12 (vor 5093 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

vielen Dank für die Ansichten aus B-erlin. Damit ist es dann wohl endgültig vorbei mit K. Kann ich mit leben... denn "Badischeresidenzstadt" ist ja auch B. Und Minden eh nicht.

Zu den unds:

1) Tolles Wort:

Verbundfahrscheinreisende

Selbstgeschöpft oder abgelesen? Irgendwie würde mich ein offizielles Auftauchen erstaunen. Schon eher zu rechnen ist mit Inhabern. Aber dies ist eigentlich präziser. Wunderbar.

2) Miefquirl. Schon in Braunschweig wollte ich kommentieren "ach, da ist auch noch eine". Nämlich eine öffentliche Modellbahnanlage, wie sie in den Siebzigern die innovativen Produkte der Behördenbahn regelmäßig und dank spärlicheren Verkehrs auch länger die Bahnhöfe der Bundesrepublik bevölkerndem Jungvolk nahebrachte, zum Beispiel über den gefühlt noch heute den meist weißen Schnellzug steuernden Drehknopf TEE. Nein, der Miefquirl ist kein Heißgetränkeautomat in der Lounge, er ist, wie mir in Düsseldorf seit einigen Jahren oft und von begeisterten rheinischen Japanern vor Augen geführt wird, immer noch hier und da anzutreffen, obwohl ich das noch relativ prominent plazierte Düsseldorfer Exemplar zwischenzeitlich für ein Einzelstück hielt. Weil in Osnabrück kein solcher Glaskasten mehr steht (oder?).

Ich finde, Sörens tapfere Fotodokumentation gibt Anlass zu einer entsprechenden
Liste der Bahnhöfe mit öffentlichem Modellbahnaquarium:

  • Berlin-Lichtenberg
  • Berlin-Zoo
  • Braunschweig
  • Bundeskanzler-Birne-und-noch-was-anderes-mit-B-Stadtludwigshafen
  • Bundeslandeshauptstadt Düsseldorf

Bitte um Ergänzungen in Form weiterer Bahnstandorte und vielleicht Besonderheitskommentare. Sind die Anlagen alle gleich? Gibt es stark bespielte? Wann wurden welche Standorte ehemalige? Und? Und? Und?

Und: warum wurde der TEE (offensichtlich) modellmäßig und beschriftlich ein ICE, andere Gattungswechsel aber halbherzigst durchgeführt?

bedankt sich nochmal bei Sören für den K-ristallisationskeim und bei Beiträgern für Listenwachstum
fjk

Wortfrage und Listenanfang..

Henrik, Mittwoch, 11.04.2012, 11:23 (vor 5093 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Henrik, Mittwoch, 11.04.2012, 11:26

Moin,

vielen Dank für die Ansichten aus B-erlin. Damit ist es dann wohl endgültig vorbei mit K. Kann ich mit leben... denn "Badischeresidenzstadt" ist ja auch B. Und Minden eh nicht.

gabs Kiel in der K-Liste?

Zu den unds:

1) Tolles Wort:

Verbundfahrscheinreisende

Selbstgeschöpft oder abgelesen? Irgendwie würde mich ein offizielles Auftauchen erstaunen. Schon eher zu rechnen ist mit Inhabern. Aber dies ist eigentlich präziser. Wunderbar.

Google liefert einen einzigen Treffer und der führt zu Sörens Beitrag. ;)

2) Miefquirl. Schon in Braunschweig wollte ich kommentieren "ach, da ist auch noch eine". Nämlich eine öffentliche Modellbahnanlage, wie sie in den Siebzigern die innovativen Produkte der Behördenbahn regelmäßig und dank spärlicheren Verkehrs auch länger die Bahnhöfe der Bundesrepublik bevölkerndem Jungvolk nahebrachte, zum Beispiel über den gefühlt noch heute den meist weißen Schnellzug steuernden Drehknopf TEE. Nein, der Miefquirl ist kein Heißgetränkeautomat in der Lounge, er ist, wie mir in Düsseldorf seit einigen Jahren oft und von begeisterten rheinischen Japanern vor Augen geführt wird, immer noch hier und da anzutreffen, obwohl ich das noch relativ prominent plazierte Düsseldorfer Exemplar zwischenzeitlich für ein Einzelstück hielt. Weil in Osnabrück kein solcher Glaskasten mehr steht (oder?).

Ich finde, Sörens tapfere Fotodokumentation gibt Anlass zu einer entsprechenden
Liste der Bahnhöfe mit öffentlichem Modellbahnaquarium:

  • Berlin-Lichtenberg
  • Berlin-Zoo
  • Braunschweig
  • Bundeskanzler-Birne-und-noch-was-anderes-mit-B-Stadtludwigshafen
  • Bundeslandeshauptstadt Düsseldorf

Bitte um Ergänzungen in Form weiterer Bahnstandorte und vielleicht Besonderheitskommentare. Sind die Anlagen alle gleich? Gibt es stark bespielte? Wann wurden welche Standorte ehemalige? Und? Und? Und?

Bundespräsidenten-Stadt-Wuppertal. unten.
Oder sind die Bauarbeiten dort endlich mal etwas weiter fortgeschritten?
War vor 15 Monaten zuletzt dort.

Kiel?

Bin mir sicher, so einige gesehen zu haben....in letzten Monaten, weit abseits von Kiel, W & B.

In einer anderen Bundespräsidenten-Stadt-.... Osnabrück war ich mal nächtlich umgestiegen?
Steht da noch eines?

Und: warum wurde der TEE (offensichtlich) modellmäßig und beschriftlich ein ICE, andere Gattungswechsel aber halbherzigst durchgeführt?

bedankt sich nochmal bei Sören für den K-ristallisationskeim und bei Beiträgern für Listenwachstum
fjk

Berlin: Drei ehemalige Hauptbahnhöfe, Teil 1

TollerMensch, Samstag, 14.04.2012, 14:49 (vor 5089 Tagen) @ Sören Heise

Vielen Dank für den Bericht! Auch wenn ich die drei regelmäßig sehe, sieht man sie so dann nochmal aus ganz anderen Augen.

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