IC 2049 auf riesengroßen Abwegen (Reiseberichte)

Sputnik, Overath, Samstag, 07.04.2012, 19:50 (vor 5100 Tagen)
bearbeitet von Sputnik, Samstag, 07.04.2012, 19:53

Der Tag hatte es heute wirklich in sich. Schnee, Graupel, Schneeregen, Sonne, Wind und Fußball in Wolfsburg, aber das große Schrecken ging erst gegen 15 Uhr los.
Die ZZA´s auf Gleis 5 zeigten einen ICE 557 nach Berlin Ostbahnhof um 14.02 an mit 1 h Verspätung. Da dieser Zug planmäßig garnicht in Wolfsburg hält, hab ich schon 1 +1 zusammen gezählt und so war es dann auch. IC 2049 (ab 14.52) wurde mit +35 angezeigt, wegen Notarzteinsatz am Gleis. Los ging es dann um 15.25 bis kurz vor Stendal, wo durchgesagt wurde, das ein vorrausfahrender Zug die Oberleitung beschädigt hat und die Weiterfahrt erstmal ungewiß ist. Nach ca 10 Minuten ging es dann weiter, aber nur bis Stendal wo wir dann mehr als 30 Minuten standen (bei Zielitz muss noch irgendwas gewesen sein). Nachdem dann der halbe Zug ausstieg um irgendwie nach Magdeburg zukommen, ging es irgendwann gegen 16.30 weiter Richtung Rathenow, Wustermark bis Wilhelmshorst wo ein Lokführerwechsel stattfand. Vor Potsdam sagte man uns das man Dessau 17.23 erreiche (wurde kurz vor 17 Uhr durchgesagt), die tatsächliche Ankunft war 18.05 wo dann an eine wartende RB nach Magdeburg Anschluß bestand (Ich habe keine stehen sehen). Gegen 18.23 erreichten wir Bitterfeld und ein ganzer Schwung fiel aus dem Zug raus und in die wartende RB nach Halle wieder rein. Kurz vor 19 Uhr war ich dann endlich in Halle. Die Zugbegleiterinnen drückten uns Fahrgastrechte-Formulare in die Hände und wurden mit 60 Minuten bestättigt, sind dann aber dank der Verspätung doch noch 120 Minuten geworden. Mal sehen was dabei rauskommt.

Alles in allem verlief die Fahrt ganz ruhig und das Personal hat auch alles getan.

Frohe Ostern allen

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