Ausreichendes Angebot Hamburg-Aarhus (DK)? (Aktueller Betrieb)

JumpUp, Dienstag, 06.03.2012, 10:25 (vor 5260 Tagen)

Zur Zeit fahren täglich zwei Züge zwischen Hamburg und Aarhus. Ein ICE von und nach Berlin, sowie ein IC3 der DSB .

Im Sommer sind diese beiden (sehr kurzen Züge) sehr stark überlastet und vor allem an Wochenden wird oft unterwegs kein Zustieg mehr gewährt, da der Zug einfach zu voll ist.
Die Reisenden werden dann auf alternative Verbindungen hingewiesen (Regionalzug nach Flensburg und dann weiter mit der DSB).

Gab es früher schon nur so wenige Zugpaare zwischen dem "Festland" von Dänemark und Hamburg? Zwei Züge erscheinen sind ja wirklich nicht viel. Die letze Verbindung von Hamburg nach Aarhus ist schon um 13:30 Uhr!

Sehr schade, dass man sich im Sommer auf dieser Relation so unbeliebt machen muss.

Dänemarkverkehr grundsätzlich

RhBDirk, Dienstag, 06.03.2012, 10:54 (vor 5260 Tagen) @ JumpUp

Zur Zeit fahren täglich zwei Züge zwischen Hamburg und Aarhus. Ein ICE von und nach Berlin, sowie ein IC3 der DSB .

Im Sommer sind diese beiden (sehr kurzen Züge) sehr stark überlastet und vor allem an Wochenden wird oft unterwegs kein Zustieg mehr gewährt, da der Zug einfach zu voll ist.
Die Reisenden werden dann auf alternative Verbindungen hingewiesen (Regionalzug nach Flensburg und dann weiter mit der DSB).

Gab es früher schon nur so wenige Zugpaare zwischen dem "Festland" von Dänemark und Hamburg? Zwei Züge erscheinen sind ja wirklich nicht viel. Die letze Verbindung von Hamburg nach Aarhus ist schon um 13:30 Uhr!

Sehr schade, dass man sich im Sommer auf dieser Relation so unbeliebt machen muss.

Auch die Verbindung nach Kopenhagen empfinde ich als mangelhaft. Man ist z.Z. mit der ersten Tageszugverbindung (ab Hamburg 9:28) erst um nach 14 Uhr in der dänischen Hauptstadt. Zurück geht der letzte Zug um 15:45.

Wenn der erste Zug um 5:28 Uhr fahren würde und dann der letzte südwärts um 19 Uhr herum, wäre es auch für einen Tagesausflug optimal. Ausserdem ein mindestens Zweistundentakt. In meinen beiden Zügen waren in den letzten beiden Tagen auch sehr viele Leute, die nach Schweden (weiter als Malmö) weiterfuhren. Da kann man mit Sicherheit noch den ein oder anderen Fahrgast gewinnen mit dem Ausbau des Angebotes.

Momentan haben aber weder DB noch DSB ausreichend Züge, richtig?

Dänemarkverkehr grundsätzlich

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 06.03.2012, 11:05 (vor 5260 Tagen) @ RhBDirk

Momentan haben aber weder DB noch DSB ausreichend Züge, richtig?

Gibt es nicht Pläne, noch weitere ICE-TD zu reaktivieren?

Warte auf den Frühling...

loco_mo, Plüschetage, Dienstag, 06.03.2012, 13:14 (vor 5260 Tagen) @ RhBDirk

...denn ab Ende März kannst Du ja auch immerhin schon 7:25-12:14 hin und 17:45-22:16 zurück fahren.

Aber so *ganz* doll isses nich, das gebe ich zu ...

Doppeltraktion?

Tob, Dienstag, 06.03.2012, 14:11 (vor 5260 Tagen) @ Fabian318

Gibt es nicht Pläne, noch weitere ICE-TD zu reaktivieren?

Könnte man auch in Doppeltraktion fahren?

Über den Sitzplatzmangel habe ich mich auch schon mehrmals geärgert.Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als noch der EC bis Prag fuhr. Auch habe ich noch im Hinterkopf wie in der mobil der ICE-TD von allen Seiten gelobt wurde.

Doppeltraktion?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 06.03.2012, 14:19 (vor 5260 Tagen) @ Tob

Gibt es nicht Pläne, noch weitere ICE-TD zu reaktivieren?

Könnte man auch in Doppeltraktion fahren?

Hamburg-Kopenhagen: eine Doppeltraktion Diesel-ICE passt nicht auf der Fähre.
Hamburg-Aarhus: vermutlich hat der Diesel-ICE nur eine DK-Zulassung als einfacher Triebwagen. Eine erweiterte Zulassung kostet Geld, das Geld möchte man nicht spendieren.
Ich lasse mich gerne korrigieren.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Doppeltraktion: ICED zugelassen

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 14:21 (vor 5260 Tagen) @ Oscar (NL)

Hamburg-Kopenhagen: eine Doppeltraktion Diesel-ICE passt nicht auf der Fähre.

Korrekt.

Hamburg-Aarhus: vermutlich hat der Diesel-ICE nur eine DK-Zulassung als einfacher Triebwagen.

Der Diesel-ICE fährt im dänischen Binnenverkehr regelmäßig zu zweit (Nykøbing F - Østerport).

Viele Grüße, Sören

Doppeltraktion: ICED zugelassen

DaniReu91, Worms, Dienstag, 06.03.2012, 14:26 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise

Hamburg-Kopenhagen: eine Doppeltraktion Diesel-ICE passt nicht auf der Fähre.


Korrekt.

Einen Triebzug in Puttgarden stehen lassen, als Einzelzug auf die Fähre, bei Ankunft der Fähre wartet dann dort bereits ein Triebzug, um weiter als Doppeleinheit nach Kopenhagen zu fahren?

Rückzus dann das gleiche ...

Aber ich denke, das ist wieder zu viel Flügelung für die DB oder?

Weiterer Gegengrund

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 14:28 (vor 5260 Tagen) @ DaniReu91

Einen Triebzug in Puttgarden stehen lassen, als Einzelzug auf die Fähre, bei Ankunft der Fähre wartet dann dort bereits ein Triebzug, um weiter als Doppeleinheit nach Kopenhagen zu fahren?

Außerdem würde man die Reisenden (abgesehen von der Unbequemlichkeit) in der kurzen Zeit weder vom Zug in die Fähre noch umgekehrt bekommen.

Gruß Sören

Weiterer Gegengrund

DaniReu91, Worms, Dienstag, 06.03.2012, 14:31 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise

Da haben mir dann doch die Ortskenntnisse gefehlt, also ist davon auszugehen, dass die Mehrheit derer, die in Hamburg einsteigen, auch wirklich über die Fähre möchten? Oder würde ein Zug für die "Ostseeüberquerer" reichen, und der andere Zug ist dann für die in Deutschland aussteigenden gedacht?

Angebot Hamburg - Jütland über Pattburg

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 14:31 (vor 5260 Tagen) @ JumpUp

Hej!

Das "Festland" von Dänemark heißt Jütland. ;-)


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Mal vier anhand der heimischen Kursbuchsammlung leicht erstellbare Übersichten:

Jahresfahrplan 1999

Vier IR-Zugpaare Hannover - Fredericia.
Zwei RE bis Padborg (nur in Inlandstabelle) und zwei ab Padborg (nur in Auslandstabelle).


Winter 1996/1997

Ein IR-Zugpaar Hannover - Århus.
Ein IR-Zugpaar Hannover - Frederikshavn (Nordpilen).

Also zwei Fernzugpaare über den Grenzbahnhof hinaus.
Daneben sieben Zugpaare Deutschland - Padborg.


Jahresfahrplan 1991/1992

Drei Schnellzugpaare Altona - Fredericia.

Dazu ca. 15 Zugpaare des dänischen Binnenverkehrs ab/bis Flensburg.


Sommer 1975

Zwei Schnellzugpaare Hamburg - Frederikshavn.
Im Sommer zusätzlich ein Nachtzugpaar.
Ein Schnellzugpaar Hamburg - Fredericia.

Dazu zwei Zugpaare des dänischen Binnenverkehrs.


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Tatsache ist:

- Deutschland hat ein paar wenige ICED (die vor Kurzem einen Umlauftag abgegeben haben) und sehr wenige, die aufgearbeitet werden (unklar, ob mit Dänemark-Zulassung).

- Dänemark hat ein wenig mehr IC3 für den internationalen Einsatz. Diese decken neben saisonalem Vogelflug vor allem die Relation Kopenhagen - Flensborg ab. Daneben haben die DSB durch das Unvermögen einer italienischen Firma und ihre Fahrgäste Fahrzeugmangel.

- Die Gesamtzahl der grenzüberschreitend einzusetzenden Einheiten liegt um die 30, siebzehn IC3 und laut Wikipedia zehn ICED.

- Einen Einsatz von lokbespannten Zügen halte ich für nahezug ausgeschlossen. Selbst wenn man dänemarktaugliche Wagen hätte: Es fehlt an Dieselloks. Die einzigen in Dänemark vorhandenen sind im Kopenhagener Regionalverkehr tätig.


Zu fragen ist:

- Wie oft kommt es zu den geschilderten Überfüllungen? Sind es nur einzelne sommerliche Ferienhausbettenwechselwochenenden oder gibt es sie auch außerhalb der Tourismussaison?

- Davon ausgehend, daß es wohl nur wenige Tage betrifft: Ist es einer betriebswirtschaftlich denkenden Eisenbahngesellschaft zu verübeln, daß sie keine Wagen vorhält, die sie nur an wenigen Tagen im Jahr benötigen würde und die sich sonst die Räder plattstehen?


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Tatsache ist auch, daß sich der internationale Fernverkehr teilweise verschlechtert hat, Köln - Brüssel hatte ich hier mal verglichen. Via Emmerich gibt es wohl auch keine neun täglichen Tageszüge mehr wie 1991/1992.


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Die Kernfrage wäre also:
Würde es sich für die beteiligten Bahngesellschaften lohnen, ein über das derzeitige Maß hinausgehendes Fernverkehrsangebot zwischen Hamburg und Aarhus anzubieten, für das man eigentlich keine Fahrzeuge hat?

Auf deutscher Seite besteht ein stündliches, subventioniertes Angebot im Regionalverkehr.

Grenzüberschreitend besteht ein zweistündliches, mindestens von deutscher Seite subventioniertes Angebot. Der Folgeabschnitt bis Tingleff wird zweistündlich mit einigen Verstärkern gefahren.

Weiter nach Norden besteht bis Kolding ein stündliches Angebot (Subventionierung unklar; Lars, liest Du mit? ;-), das zur Hauptstadt ausgerichtet ist. In der Relation Nord <-> Süd sind die Anschlüsse suboptimal, besonders wochenends und feiertags.


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Viele Grüße, Sören

[image]

International!

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 14:33 (vor 5260 Tagen) @ DaniReu91

Ich denke schon, daß die Mehrheit international reist. Die Ostseebäder z.B. werden gar nicht angefahren. Gibt es nicht immer noch Reservierungssperren für deutschen Binnenverkehr - zumindest früher war der Verkehr Hamburg - Lübeck nicht zugelassen.
Die Züge sind primär für den internationalen Verkehr gedacht, sind in Dänemark aber in den nationalen Takt eingebunden.

Gruß Sören

International!

bahnsocke, Flensburg, Dienstag, 06.03.2012, 14:45 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise

Gibt es nicht immer noch Reservierungssperren für deutschen Binnenverkehr - zumindest früher war der Verkehr Hamburg - Lübeck nicht zugelassen.

Ja da sind immer noch irgendwelche Restriktionen aber die haben vor knapp einen halben Jahr nicht verhindert das im Internet eine Reservierung für Lübeck - Hamburg möglich war. Es wurde online angezeigt, dass erst nach Durchführung der Reservierung gesagt werden könne ob tatsächlich ein Platz frei ist. Auf den Blindflug hatten wir uns dann eingelassen. Es war tatsächlich ein Platz reservierbar. Inklusive einer Anschlussreservierung kostete das ganze dann sagenhafte 0€. Das war dann doch eine positive Überraschung ;)

ICE TD: Mehrheit reist international

Henrik, Dienstag, 06.03.2012, 14:58 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise

Ich denke schon, daß die Mehrheit international reist.

denke ich auch.

Die Ostseebäder z.B. werden gar nicht angefahren.

.....ja, leider....das wär aber auch zu schön! :D ;) :p

Gibt es nicht immer noch Reservierungssperren für deutschen Binnenverkehr - zumindest früher war der Verkehr Hamburg - Lübeck nicht zugelassen.

ja, früher fand man ihn gar nicht in der Reiseauskunft, so sehr man sich auch bemühte.
Hab mir vor zwei Wochen am Freitag den ICE 39 von Hamburg Hbf nach Lübeck Hbf (17:28 - 18:04) geleistet,
für 5 Euro mehr ggü. RB.
Reserviert hatte ich nicht, gar nicht erst versucht - wäre aber auch nicht nötig gewesen, war recht leer.
Ich war längst nicht der einzige, der in Lübeck aus- bzw. umstieg, aber die meisten fuhren weiter.

Die Züge sind primär für den internationalen Verkehr gedacht, sind in Dänemark aber in den nationalen Takt eingebunden.

ja.

"Leute, bleibt daheim",

fjk, Dienstag, 06.03.2012, 15:00 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise

Daneben haben die DSB durch [...] ihre Fahrgäste Fahrzeugmangel.

sagte das nicht auch schon mal ein deutscher Bahnchef?

Ist auch eine Frechheit, dass da einfach Leute kommen und mit den paar Zügen, die man übriggelassen hat, auch noch mitfahren wollen. Abhilfe kann eigentlich nur schaffen, den Bahnverkehr ganz einzustellen. Aber um auch dieses Ziel zu erreichen hat (DSB oder DSBb?) die DSB ja die richtigen italienischen Experten mit ins Boot geholt (Hilfe - dieser Satz bietet Assoziationsanknüpfungspunkte für ein ganzes Wochenende...).

Zumindest bei gelegentlichen Stichproben außerhalb der besagten Bettenwechselzeiten erschienen mir die Nordschleswig-ICE gut besucht.

nimmt's demnächst darum etwas knapper im m-Wagen-IC
fjk

Details und ein ketzerisches Denkspiel...

Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 18:36 (vor 5260 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 18:38

Moin!

Mal vier anhand der heimischen Kursbuchsammlung leicht erstellbare Übersichten:

"Leicht", weil nicht ganz korrekt ;-). Also sowas... Unterschlägt der Sören den Harz. Und Göttingen.

Jahresfahrplan 1999

Vier IR-Zugpaare Hannover - Fredericia.

IR 2186 Göttingen 5:45 Uhr - Fredericia 12:24 Uhr ; 7 ab Hannover; Nordpilen
IR 2184 Bad Harzburg 9:10 Uhr - Fredericia 16:24 Uhr; Harz
IR 2182 Hannover 14:54 Uhr - Fredericia 20:24 Uhr
IR 2180 Hannover 16:54 Uhr - Fredericia 22:24 Uhr

IR 2181 Fredericia 7:33 Uhr - Hannover 13:05 Uhr
IR 2183 Fredericia 9:36 Uhr - Bad Harzburg 16:53 Uhr; Harz
IR 2185 Fredericia 13:36 Uhr - Hannover 19:05 Uhr; Nordpilen
IR 2187 Fredericia 17:36 Uhr - Hannover 23:05 Uhr

Winter 1996/1997

Ein IR-Zugpaar Hannover - Århus.
Ein IR-Zugpaar Hannover - Frederikshavn (Nordpilen).

IR 2186 Göttingen 5:44 - Aarhus 13:02 Uhr; 7 ab Hannover
IR 2184 Hannover 10:50 Uhr - Frederikshavn 20:15 Uhr; Nordpilen

IR 2185 Frederikshavn 7:16 Uhr - Göttingen 18:15 Uhr; 6 bis Hannover; Nordpilen
IR 2187 Aarhus 16:42 Uhr - Hannover 23:18 Uhr

Daneben sieben Zugpaare Deutschland - Padborg.

Ich zähle 4 Fernzugpaare. Wenn man Padborg - Flensburg mal als Fernzugstrecke nimmt ;-)

IR 2183 Padborg 9:27 Uhr - Hildesheim 13:38 Uhr; 7 bis Bad Harzburg
IR 2087 Padborg 15:27 Uhr - Hannover 19:10 Uhr
IR 2181 Padborg 22:02 Uhr - Flensburg 22:12 Uhr
IR 2189 Padborg 22:45 Uhr - Flensburg 22:55 Uhr

IR 2188 Flensburg 8:26 Uhr - Padborg 8:35 Uhr
IR 2086 Hannover 8:50 Uhr - Padborg 12:29 Uhr
IR 2182 Hannover 16:50 Uhr - Padborg 20:29 Uhr
IR 2980 Hamburg 20:30 Uhr - Padborg 22:31 Uhr

Jahresfahrplan 1991/1992

Drei Schnellzugpaare Altona - Fredericia.


D 374 Hamburg-Altona 10:39 Uhr - Fredericia 14:09 Uhr
D 372 Hamburg-Altona 14:39 Uhr - Fredericia 18:09 Uhr
D 370 Hamburg-Altona 18:39 Uhr - Fredericia 22:09 Uhr


D 371 Fredericia 7:34 Uhr - Hamburg-Altona 11:18 Uhr
D 373 Fredericia 11:34 Uhr - Hamburg-Altona 15:18 Uhr
D 375 Fredericia 15:34 Uhr - Hamburg-Altona 19:18 Uhr


ACHTUNG: Die Zugnummern waren in dem Fahrplanjahr doppelt vergeben!
D 370/371 war auch der "Pannonia-Expreß" Sofia - Berlin
D 372/373 war auch der "Balt-Orient-Expreß" Bucuresti - Berlin
D 374/375 war auch der "Hungaria" Budapest - Berlin

Dazu ca. 15 Zugpaare des dänischen Binnenverkehrs ab/bis Flensburg.

Das Kurswagenverzeichnis listet auf:

IC 2917 Fredericia 9:15 Uhr - Flensburg 10:53 Uhr, Kurswagen aus 917 aus Kobenhavn; außer 7
IC 2933 Fredericia 13:15 Uhr - Flensburg 14:53 Uhr, Kurswagen aus 933 aus Kobenhavn; außer 7
IC 2949 Fredericia 17:15 Uhr - Flensburg 18:53 Uhr; Kurswagen aus 949 aus Kobenhavn; außer 6
IC 2951 Aarhus 16:46 Uhr - Flensburg 19:13 Uhr; Nordpilen
IC 2965 Fredericia 21:15 Uhr - Flensburg 22:53 Uhr, Kurswagen aus 965 aus Kobenhavn; außer 6

IC 2924 Flensburg 7:58 Uhr - Fredericia 9:25 Uhr; Kurswagen mit 924 nach Kobenhavn; außer 7
IC 2934 Flensburg 10:41 Uhr - Aarhus 13:07 Uhr; Nordpilen
IC 2940 Flensburg 11:58 Uhr - Fredericia 13:25 Uhr; Kurswagen mit 940 nach Kobenhavn
IC 2956 Flensburg 15:58 Uhr - Fredericia 17:25 Uhr; Kurswagen mit 956 nach Kobenhavn; außer 6
IC 2972 Flensburg 19:58 Uhr - Fredericia 21:25 Uhr; Kurswagen mit 972 nach Kobenhavn; außer 6

Sommer 1975

Zwei Schnellzugpaare Hamburg - Frederikshavn.
Im Sommer zusätzlich ein Nachtzugpaar.
Ein Schnellzugpaar Hamburg - Fredericia.

Dazu zwei Zugpaare des dänischen Binnenverkehrs.

Da habe ich nur das Winterfahrplan-Kurswagenverzeichnis. Man kriegt Kopfschmerzen, wenn man sieht, wieviele Züge da auch über mehrere Grenzen fuhren. Und heute jubeln sie, wenn ein Zug nur EINE Grenze überschreitet.

Beim Athen/Maramara-Expreß/Tauern-Orient Istanbuls/Athen - München übrigens steht: "internationaler Reisezug mit langem Laufweg; mit normaler Pünktlichkeit und dem üblichen Komfort kann nicht gerechnet werden". Könnte man heute bei jedem zweiten ICE auch dranschreiben...


Zurück zu Dänemark: Da gab es im Winter demnach wohl 1x Frederikshavn - Hamburg u.z. 1 xFredericia - Hamburg u.z. und 1x Nyborg - Hamburg u.z.


Daneben erinnere ich mich noch, dass Mitte/Ende der 80er Jahre ein D-Zug aus Dänemarkt bis Köln verkehrte. Der kam im Winterplan aus Fredericia bzw. im Sommerplan aus Aarhus.

Die Kernfrage wäre also:
Würde es sich für die beteiligten Bahngesellschaften lohnen, ein über das derzeitige Maß hinausgehendes Fernverkehrsangebot zwischen Hamburg und Aarhus anzubieten, für das man eigentlich keine Fahrzeuge hat?


Fahrzeugmangel ist ja kein Naturgesetz oder gottgegeben, sondern selbstverschuldeter Sparwahn.

Sinnig werden solche Verbindungen aber m.E. nur dann, wenn sie an beiden "Enden" jenseits der Grenze jeweils bis weit ins Land fortgeführt werden. Da nur taucht die Frage auf: Bekämen wir es überhaupt hin, solche internationalen Langläufer, möglichst eingebunden in die jeweiligen Taktfahrpläne der jeweiligen Staaten, über so lange Laufwege zuverlässig fahren zu lassen?


Eine Fernzuglinie Kobenhagen - Fredericia - Hamburg - Köln - Brüssel - Paris zum Beispiel. Im 2-Stunden-Takt. Ich bin überzeugt, damit wäre das heutige System völlig überfordert.

Schöne Grüße von

jörg

Unterschlagung

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 20:09 (vor 5259 Tagen) @ Blaschke

Moin!

Die Unterschlagung des Harzes ist unverzeihlich.
Ich darf aufs Kursbuch Winter 1965/66 verweisen (haste bestimmt nicht, ist dänisch [image]). Tabelle VIa Forbindelser til Harzen. Der Wurmberg war damals immerhin höchster Berg Dänemarks.

Weitere Fernziele hatte ich nicht genannt, da in meinen Augen eher unerheblich, ob nun Hannover oder Göttingen oder Frankfurt oder Essen oder Düsseldorf oder Celle oder Bremen oder Aschaffenburg.
Die Nennung der Zeiten ist jedenfalls gut, danke Jörg!

Ich zähle 4 Fernzugpaare. Wenn man Padborg - Flensburg mal als Fernzugstrecke nimmt ;-)

Na ja. ;-)
Das genialste waren aber sicher die Kurz-Interregios Flensburg - Pattburg! Von der Fahrzeit her vielleicht nicht, aber vom Wagenpark bestimmt länger als der selige WC.

Beim Athen/Maramara-Expreß/Tauern-Orient Istanbuls/Athen - München übrigens steht: "internationaler Reisezug mit langem Laufweg; mit normaler Pünktlichkeit und dem üblichen Komfort kann nicht gerechnet werden".

Ja, das fand ich immer lustig.

Könnte man heute bei jedem zweiten ICE auch dranschreiben...

Bis auf's international.

Zurück zu Dänemark: Da gab es im Winter demnach wohl 1x Frederikshavn - Hamburg u.z. 1 xFredericia - Hamburg u.z. und 1x Nyborg - Hamburg u.z.

Nach dem, was ich erinnere, Nyborg nur in einer Richtung in der von mir genannten Periode. Tagesrand.

Daneben erinnere ich mich noch, dass Mitte/Ende der 80er Jahre ein D-Zug aus Dänemarkt bis Köln verkehrte. Der kam im Winterplan aus Fredericia bzw. im Sommerplan aus Aarhus.

Ha! Das ist die Rache für den Tahrplan. [image]


Viele Grüße, Sören

--
[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Sitzplatzangebot IR vs. ICE TD?

Tob, Dienstag, 06.03.2012, 20:48 (vor 5259 Tagen) @ Blaschke

Jahresfahrplan 1999

Vier IR-Zugpaare Hannover - Fredericia.


IR 2186 Göttingen 5:45 Uhr - Fredericia 12:24 Uhr ; 7 ab Hannover; Nordpilen
IR 2184 Bad Harzburg 9:10 Uhr - Fredericia 16:24 Uhr; Harz
IR 2182 Hannover 14:54 Uhr - Fredericia 20:24 Uhr
IR 2180 Hannover 16:54 Uhr - Fredericia 22:24 Uhr

IR 2181 Fredericia 7:33 Uhr - Hannover 13:05 Uhr
IR 2183 Fredericia 9:36 Uhr - Bad Harzburg 16:53 Uhr; Harz
IR 2185 Fredericia 13:36 Uhr - Hannover 19:05 Uhr; Nordpilen
IR 2187 Fredericia 17:36 Uhr - Hannover 23:05 Uhr

Hallo,

hat jemand gerade die Anzahl der Sitzplätze im Kopf? Die IRs sind wohl im Jahr 1999 mit einem A-Wagen + Bistro gefahren?
"Nachteilig" für die Auslastung der ICE wird wohl auch sein, dass sie weiter nach Berlin fahren, wo viele Dänen Urlaub machen oder einen Geschäftstermin wahrnehmen. Die IRs sind ja nicht nach Berlin gefahren.

Gruß

Tobias

historische Korrektheit ;-)

Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 20:49 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Die Unterschlagung des Harzes ist unverzeihlich.
Ich darf aufs Kursbuch Winter 1965/66 verweisen (haste bestimmt nicht, ist dänisch ). Tabelle VIa Forbindelser til Harzen. Der Wurmberg war damals immerhin höchster Berg Dänemarks.

*kicher* Hat man da irgendwo vergessen, ein Grenzsymbol einzuzeichnen? ;-)


Weitere Fernziele hatte ich nicht genannt, da in meinen Augen eher unerheblich, ob nun Hannover oder Göttingen oder Frankfurt oder Essen oder Düsseldorf oder Celle oder Bremen oder Aschaffenburg.

Ist ja auch irgendwie unerheblich. Aber in 100 Jahren nimmt jemand Deinen Beitrag und behauptet dann, die Züge seien nur von/bis Hannover gefahren. Und ab dann läuft historisch alles falsch... ;-)

Das genialste waren aber sicher die Kurz-Interregios Flensburg - Pattburg! Von der Fahrzeit her vielleicht nicht, aber vom Wagenpark bestimmt länger als der selige WC.

Na logo... Man fuhr ja mit dem gesamten Krempel hin und her. Abgekuppelt wurde da nix.


IR 2182 Hannover 16:50 Uhr - Padborg 20:29 Uhr
IR 2181 Padborg 22:02 Uhr - Flensburg 22:12 Uhr

Ich denke da mal ans Personal. Vor allem beim o.g. Abendzug. Da kommt man gegen 20:10 Uhr in Flensburg an und könnte schön Feierabend machen. Es geht aber noch rüber nach Padborg. Da hat man dann 1 1/2 Std. Zeit, die Lok ans andere Ende zu schaffen. Bevor es wieder die paar Meter rüber nach Flensburg geht. Wo man dann 2 Std. nach der ersten Ankunft wieder eintrudelt. Der Fahrgastandrang dürfte sich in überschaubarem Rahmen gehalten haben. Da würde ich mich vielleicht schon ein wenig "ärgern", den Abend mehr oder weniger nutzlos verbringen zu müssen. Na ja, andersrum ca. 2 Std. bezahlt bekommen für nothing ist ja so verkehrt auch nicht...

Beim Athen/Maramara-Expreß/Tauern-Orient Istanbuls/Athen - München übrigens steht: "internationaler Reisezug mit langem Laufweg; mit normaler Pünktlichkeit und dem üblichen Komfort kann nicht gerechnet werden".

Könnte man heute bei jedem zweiten ICE auch dranschreiben...


Bis auf's international.

Wieso? Wenn's von Hamburg nach München geht?! Oder von Berlin nach Köln?!

(Von denen in die Schweiz, nach Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande verkehrenden mal ganz abgesehen... *g*)

Schöne Grüße von

jörg

IR in Pattburg (?) geteilt

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 20:54 (vor 5259 Tagen) @ Tob
bearbeitet von Sören Heise, Dienstag, 06.03.2012, 20:55

Moin!

Wenn mein Gedächtnis korrekt ist, wurden die Züge in Pattburg geteilt. Es fuhr nur der ARkimbz mit, ich meine, drei Bim(d?)z weiter gen Norden. Der Rest blieb stehen.

Also 180 B- und etwa 20 A-Plätze. Der ICED hat 195, davon 40 bis 50 A-Plätze, schätze ich.

Gruß Sören

Heute ist das Gestern von morgen

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 06.03.2012, 21:04 (vor 5259 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Sören Heise, Dienstag, 06.03.2012, 21:04

Der Wurmberg war damals immerhin höchster Berg Dänemarks.


*kicher* Hat man da irgendwo vergessen, ein Grenzsymbol einzuzeichnen? ;-)

Da hat er den Smiley rauskopiert. Tztz wegen der Nichtkenntlichmachung.
Nein, der Harz war ein beliebtes Urlaubsziel für Dänen und das nächste erreichbare größere Mittelgebirge. Der Brelinger Berg zählt da nicht. Der Benther Berg auch nicht. Der Gehrdener Berg auch nicht. Und auch nicht der Barsinghäuser Berg.

Ist ja auch irgendwie unerheblich. Aber in 100 Jahren nimmt jemand Deinen Beitrag und behauptet dann, die Züge seien nur von/bis Hannover gefahren. Und ab dann läuft historisch alles falsch... ;-)

Um einen DSO-Nutzer zu zitieren:
Sed in primis ad fontes ipsos properandum!
Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen!

Gegenüber dem Original muß man hier allerdings wirklich ein Satzzeichen setzen, wie ich nicht durchs Original oder eine spätere Ausgabe herausgefunden habe.


Will sagen: Auch Historiker späterer Zeiten dürften sich nicht auf irgendwo Aufgeschnapptes verlassen, sondern sollten Quellen (in dem Fall also Kursbücher etc. des ausgehenden 20. Jahrhunderts zu Rate ziehen). Man kann nur hoffen, daß das DB-Museum in Nürnberg sie archiviert.

Über den Quellenwert von Foren jeglicher Art möchte ich lieber nicht diskutieren... Die müssen wohl noch nichtmal archiviert werden von offen zugänglichen Stellen.

Könnte man heute bei jedem zweiten ICE auch dranschreiben...


Bis auf's international.


Wieso? Wenn's von Hamburg nach München geht?! Oder von Berlin nach Köln?!

München definitief.
Aber Berlin - Köln? Wegen Wulffistan?

Viele Grüße, Sören

--
[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Zu wenige ICE-D und IC3 oder nur falsch eingesetzt?

naseweiß, Dienstag, 06.03.2012, 21:10 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 06.03.2012, 21:13

Das "Festland" von Dänemark heißt Jütland. ;-)

Darum geht es jetzt!

- Deutschland hat ein paar wenige ICED (die vor Kurzem einen Umlauftag abgegeben haben) und sehr wenige, die aufgearbeitet werden (unklar, ob mit Dänemark-Zulassung).

Würde man das Flügelzugpaar nach Berlin als normale Hamburg-Züge belassen und somit auch nicht noch weiter unter Fahrdraht dieseln, sollte doch das ein oder andere Zugpaar mehr drin sein.

- Dänemark hat ein wenig mehr IC3 für den internationalen Einsatz. Diese decken neben saisonalem Vogelflug vor allem die Relation Kopenhagen - Flensborg ab. Daneben haben die DSB durch das Unvermögen einer italienischen Firma und ihre Fahrgäste Fahrzeugmangel.

Das wurde bei DSO neulich mal herausgestellt, dass die gesamte Strecke Kopenhagen-Flensburg unter Fahrdraht gedieselt werden muss, wegen der letzten paar Kilometer Padborg-Flensburg mit deutscher Ausrüstung.

Die Alternative wäre doch die Kopenhagen-IC bis Padborg zu verkürzen, dafür den Hamburg-RE bis dorthin zu verlängern. So weit ich weiß, sollte dann der IC mit elektrischen IR4 gefahren werden können, während der RE weiterhin nur Deutschland-Ausrüstung/Zulassung (?) benötigt. War man zu Zeiten des Schlex nicht mal soweit gefahren?

Würde man von der 30er-Symmetrie auf die 00er-Symmetrie übergehen, wären ggf. sogar Kurzwenden der Züge beider Linien in Padborg möglich. Im Gegenzug könnten grenzüberschreitende Verbindungen in Form von mehr Zugpaaren EC Hamburg-Aarhus hergestellt werden.

Grenzüberschreitend besteht ein zweistündliches, mindestens von deutscher Seite subventioniertes Angebot. Der Folgeabschnitt bis Tingleff wird zweistündlich mit einigen Verstärkern gefahren.

Weiter nach Norden besteht bis Kolding ein stündliches Angebot (Subventionierung unklar; Lars, liest Du mit? ;-), das zur Hauptstadt ausgerichtet ist. In der Relation Nord <-> Süd sind die Anschlüsse suboptimal, besonders wochenends und feiertags.

Auch hierfür wären die EC gut. Ist der eingleisige Abschnitt Vojens-Vamdrup auf der von Güterverkehr stark genutzten Strecke hierfür ein zu großes Hindernis?

Auf beiden Seiten könnten so auslandstaugliche Züge freigesetzt werden. Passen nicht 2 IC3 auf die Vogelflug-Fähren? Dann wären die IC3 dort als Doppeltraktionen im 2-h-Takt wohl besser aufgehoben, in Dänemark mit noch einem weiteren Zugteil verstärkt.

Die ICE-D könnten dafür Hamnburg-Aarhus bedienen, wo dank Verdichtung 4 Wagen vermutlich locker reichen. Selbst bei einem 2-h-Takt mit 4,5 h Fahrzeit in heutiger Lage, somit verpasste Kurzwende Aarhus, kommt man mit 6 Einheiten aus. Da man insgesammt 13 Garnituren in Betrieb hat, könnten Züge dieser Linie teilweise bis Aalborg im Norden oder Berlin im Süden verlängert werden. Oder sie helfen im dänischen Binnenverkehr aus.

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Und gleich ist Cola-Zeit...

Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 21:15 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Der Wurmberg war damals immerhin höchster Berg Dänemarks.


*kicher* Hat man da irgendwo vergessen, ein Grenzsymbol einzuzeichnen? ;-)


Da hat er den Smiley rauskopiert. Tztz wegen der Nichtkenntlichmachung.

Nee, nee, der Smiley steht hinter der Aussage, dass das Kursbuch dänisch ist und dass ich das nicht habe. Und nicht hinter der Wurmberg-ist-Dänemarks-höchster-Berg-Aussage!

Will sagen: Auch Historiker späterer Zeiten dürften sich nicht auf irgendwo Aufgeschnapptes verlassen, sondern sollten Quellen (in dem Fall also Kursbücher etc. des ausgehenden 20. Jahrhunderts zu Rate ziehen). Man kann nur hoffen, daß das DB-Museum in Nürnberg sie archiviert.

Über den Quellenwert von Foren jeglicher Art möchte ich lieber nicht diskutieren...

Schon richtig. Aber man muß es ja nicht provozieren ;-). Und wen sollen die Historiker in 100 Jahren fragen, was stimmt... ;-). Kursbücher sind ja auch nicht grad ein Quell der Fehlerfreiheit!


Könnte man heute bei jedem zweiten ICE auch dranschreiben...


Bis auf's international.


Wieso? Wenn's von Hamburg nach München geht?! Oder von Berlin nach Köln?!


München definitief.

Aber nur bei den Zügen über Berlin Hbf. Bei den anderen über Fulda ist's "definitiv".

Was ist eigentlich der Infinitiv von "definitiv"? Ach nee, ist ja ein Adjektiv. Egal, eh alles relativ...

Aber Berlin - Köln? Wegen Wulffistan?

Huch, da meldet sich ein jüngerer Mitbewohner. Na, wegen Ost-West natürlich!


Volker Pispers im Jahre 2008: http://www.sozialegerechtigkeit5.de/Der_sozialkritische_Medienpreis/Inhalte_2008/Neues_...


Wer weiß denn was in 42 Jahren ist? Wer weiß denn was in 30 Jahren ist? Sind 15 Jahre ein überschaubarer Zeitraum? Wissen, was da alles passieren kann in 15 Jahren? Solange war nicht mal das 1000jährige Reich. Kohl war länger als das 1000jährige Reich. Nicht nur gefühlt. Nehmen wir doch mal 15 Jahre aus unserem Leben. Fangen wir mit 1990 an. Wir waren frisch vereinigt. Diese Euphorie. Fußballweltmeister. Franz Beckenbauer stand in Rom auf dem Rasen und sagte : Wir werden jetzt über Jahrzehnte im Fußball unschlagbar sein, wo die Ostdeutschen mit dabei sind. Dann kam Berti Vogts. Hätte ich 1990 prophezeit, im Jahr 2004 ist Arnold Schwarzenegger, also Conan, der Barbar, Gouverneur von Kalifornien, dann müssten wir uns jetzt schon große Sorgen um Kübelböck machen. Hätte ich 1990 prophezeit, im Jahr 2004 tritt Lettland der EU bei, dann hätten die ersten damals gesagt Lettland, was ist das denn? Ich kenn Lingoland. Das gab es damals noch gar nicht. Das war alles noch der Russe. Der eine, der immer vor der Tür stand. Kennen die jungen Menschen gar nicht mehr. Schnappen sich mal einen 18jährigen und erzählen ihm aus dem Jahr seiner Geburt. Sagen sie ihm 1990, da gab es kein Internet, alle Telefone hatten Kabel und der Russe stand vor der Tür. Nee, jetzt nicht echt, oder? Auch kein Wikipedia? Und wie habt ihr Hausaufgaben gemacht? Der Russe war das, was heute Al-Qaida ist. Nur der Russe hat es ja nie heimlich gemacht. Er stand immer vor der Tür. Bei den jungen Menschen sitzt der Russe im Fernsehen mit der Milchschnitte. Kein Mensch weiß, was in 15 Jahren ist. Vielleicht sind die Deutschen bis dahin auch die Merkel leid. Man muss auch das Undenkbare denken können.

Schöne Grüße von

jörg

Zu den Quellen muß man eilen...

Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 21:29 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 06.03.2012, 21:32

... oder wie war das?

Moin!

Wenn mein Gedächtnis korrekt ist, wurden die Züge in Pattburg geteilt. Es fuhr nur der ARkimbz mit, ich meine, drei Bim(d?)z weiter gen Norden. Der Rest blieb stehen.


Einfach ins fernbahn-Archiv schauen!

;-))

Fazit: Dein Gedächtnis hat den Test bestanden ;-)


Schöne Grüße von

jörg

Beim IR 2180

Tob, Dienstag, 06.03.2012, 21:36 (vor 5259 Tagen) @ Blaschke

blieb ausnahmsweise auch das Bistro in Flensburg.

Gruß

Tobias

BR 605: 41:154,

fjk, Mittwoch, 07.03.2012, 09:35 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise

Wenn mein Gedächtnis korrekt ist, wurden die Züge in Pattburg geteilt. Es fuhr nur der ARkimbz mit, ich meine, drei Bim(d?)z weiter gen Norden. Der Rest blieb stehen.

Also 180 B- und etwa 20 A-Plätze. Der ICED hat 195, davon 40 bis 50 A-Plätze, schätze ich.


Moin,

das Verhältnis 41:154 bei 195 gesamt kann man zumindest aus der Wikipediabeschreibung ausrechnen - und die Prüfsumme stimmt. Unterschiede zwischen 3xBi+1xARkimbz: zwar in etwa gleich viele Plätze bei 4*27,4m vs. 2x27m+2x25m, also etwa 5m (bzw. 5%) mehr Platz im IR - und zumindest die sind deutlich zu merken. Außerdem, und das könnte füe den Druchschnittsfahrgast durchaus interessant sein: 25, über 10%, B-Plätze weniger! Und die vielleicht vom Gestühl etwas bequemer, aber "gefühlt Füllung" begünstigend großräumig.

Und außerdem waren die IR, wenn ich das richtig verstehe, bis Flensburg "deutlich" länger: im durchaus vorhandenen Binnenverkehr also weitere Entspannung.

Aber ich will den ICE nach Jübek nicht schlechtreden, im Gegenteil: sehr vernünftig so, vielleicht noch nach hier und da rückverlängern (so lange Class 66 mit schweren Güterzügen über elektrifizierte Hauptstrecken donnern, wird das für etwas Reisendenkomfort ja noch "erlaubt" sein...) und MEHR DAVON, dann könnten alle glücklich sein. Am optimalsten wären natürlich die in anderen Zusammenhängen mal andiskutierte Lösung "in Hamburg an einen ICE-3 hängen".

Außer nach Bad "141" Harzburg;-)

Spi statt Ski
fj

Überangebot?

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 07.03.2012, 09:44 (vor 5259 Tagen) @ naseweiß

Moin!

Die Alternative wäre doch die Kopenhagen-IC bis Padborg zu verkürzen, dafür den Hamburg-RE bis dorthin zu verlängern. So weit ich weiß, sollte dann der IC mit elektrischen IR4 gefahren werden können, während der RE weiterhin nur Deutschland-Ausrüstung/Zulassung (?) benötigt. War man zu Zeiten des Schlex nicht mal soweit gefahren?

Genau, bis vor ein oder zwei Fahrplanwechseln für der deutsche RE bis Pattburg. Hat aber ein Pa im Zulassungsraster.

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Die IR4 sind für den Fernverkehr nicht besonders geeignet, fahren aber Kopenhagen - Sonderburg. Moment: Zuvor fuhrden die DSB mit VTs von Fredericia nach Pattburg. Erst seit der Verlängerung nach Flensburg besteht Stundentakt Kopenhagen - Ostsüdjütland (da die Gegend Sønderjylland heißt, so rum).

Würde man von der 30er-Symmetrie auf die 00er-Symmetrie übergehen, wären ggf. sogar Kurzwenden der Züge beider Linien in Padborg möglich. Im Gegenzug könnten grenzüberschreitende Verbindungen in Form von mehr Zugpaaren EC Hamburg-Aarhus hergestellt werden.

Hamburg - Kiel und Hamburg - Flensburg wurde kürzlich neu ausgeschrieben. Stündlich nach Flensburg mit Flügelung in Neumünster. Klingt nach Festschreibung des Umstieges in Flensburg, der aus verkehrlicher Hinsicht sicher sinnvoller ist.
Sofern in Dänemark komplett zur Nullsymmetrie gewechselt wird, dürfte es Änderungen im Fahrplangefüge geben. Derzeit ist sie nicht unbedingt gegeben.

Auch hierfür wären die EC gut. Ist der eingleisige Abschnitt Vojens-Vamdrup auf der von Güterverkehr stark genutzten Strecke hierfür ein zu großes Hindernis?

Wenn ich es richtige im Kopf habe, erfolgt demnächst der zweigleisige Ausbau.
Ich bin mir unsicher, ob drei Züge pro Richtung in zwei Stunden nicht doch ein Heißlufttransport sind.

Auf beiden Seiten könnten so auslandstaugliche Züge freigesetzt werden. Passen nicht 2 IC3 auf die Vogelflug-Fähren? Dann wären die IC3 dort als Doppeltraktionen im 2-h-Takt wohl besser aufgehoben, in Dänemark mit noch einem weiteren Zugteil verstärkt.

Übers Wasser fliegende IC3 sind im Doppelpack möglich. Ein Zweistundentakt Hamburg - Kopenhagen mit unveränderten Fahrzeiten würde zwölf deutschlandtaugliche Einheiten (ohne Reserve) binden.


Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

? zu Umstieg in Flensburg (wg. soliden Halbwissens)

fjk, Mittwoch, 07.03.2012, 09:55 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise

Hamburg - Kiel und Hamburg - Flensburg wurde kürzlich neu ausgeschrieben. Stündlich nach Flensburg mit Flügelung in Neumünster. Klingt nach Festschreibung des Umstieges in Flensburg, der aus verkehrlicher Hinsicht sicher sinnvoller ist.

Moin,

ein Brocken des angesprochenen Halbwissens beinhaltet, dass es "damals" (nach Ende des IR) den berühmten Flex (nach Pattburg, also eigentlich Pax, auch kein schlechter Name in der Gegend) geben musste, weil ein Staatsvertrag (wohl zwischen Heides und Beatrix' Königinnenreichen?) existiert(e), der den grenzüberschreitenden Bahnverkehr von deutscher Seite fordert.

Wie viel war und ist denn da dran? Der Flexnachfolgerregionalverkehr fährt ja schon lange nur noch bis Flensburg. Erfüllen die Fernzüge jetzt diesen Vertrag? Ich meine, dann hätte es eine Lücke gegeben. Aber das ist nur eine Viertelahnung...

Schlei statt Schnei
fjk

! zu Umstieg in Flensburg

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 07.03.2012, 10:17 (vor 5259 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 07.03.2012, 10:18

Moin!

Bis zur Elektrifizierung wurde in Flensbourg umgespannt.
Ich vermutete neulich (wo?), daß der Wechsel auf Padttbourg erfolgte, da man ansonsten den Pbf einerseits und Sporskifte andererseits gehabt hätte. Ob das der Grund war: Keine Ahnung. Müßte ich mal nachschauen, ob ich was finde. Nein, im Buch über die Eisenbahn in Flensburg (LOK Report) steht nicht, warum man in Pattburg wechselt.

[E]in Brocken des angesprochenen Halbwissens beinhaltet, dass es "damals" (nach Ende des IR) den berühmten Flex (nach Pattburg, also eigentlich Pax, auch kein schlechter Name in der Gegend) geben musste, weil ein Staatsvertrag (wohl zwischen Heides und Beatrix' Königinnenreichen?) existiert(e), der den grenzüberschreitenden Bahnverkehr von deutscher Seite fordert.

Beatrix Wilhelmina Armgard?!? Margrethe Alexandrine Þórhildur Ingrid!!!

Bitte dringend die Klatschpresse konsultieren.

Wie viel war und ist denn da dran? Der Flexnachfolgerregionalverkehr fährt ja schon lange nur noch bis Flensburg. Erfüllen die Fernzüge jetzt diesen Vertrag? Ich meine, dann hätte es eine Lücke gegeben. Aber das ist nur eine Viertelahnung...

Der auf den Flex folgende Schlex fuhr längere Zeit ebenfalls bis Pattburg, ebenso das dazwischengeschaltete nordostseebähnliche Intermezzo. Meines Wissens werden die ICs zwischen Pattburg und Flensborg vom schleswigschen Aufgabenträger mitfinanziert.

Viele Grüße, Sören

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? zu Umstieg in Flensburg (wg. soliden Halbwissens)

Nordy, Mittwoch, 07.03.2012, 10:18 (vor 5259 Tagen) @ fjk

war es nicht so, das damals die dänischen Triebwagen und Loks nicht mehr nach Deutschland durften wegen irgend ner fehlender technischen Einrichtung, denn ich erinnere mich noch von Flensburg fuhren mehrere dänische Züge vor dem IR-Zeitalter

[YP-OT] Ach Du meine Güte!

fjk, Mittwoch, 07.03.2012, 10:31 (vor 5259 Tagen) @ Sören Heise

Beatrix Wilhelmina Armgard?!? Margrethe Alexandrine Þórhildur Ingrid!!!

Natürlich! Vieltausendfache Entschuldigung! Da wird offenbar, wie dringend ich zum Frisør muss...

... hatte sich schon so über ein korrektes ' gefreut
fjk

PS: Beatrix' Groningen tät sich vielleicht auch über ein paar ICE-TD freuen. Immerhin.

Vor-IR-Zeitalter

fjk, Mittwoch, 07.03.2012, 10:35 (vor 5259 Tagen) @ Nordy

denn ich erinnere mich noch von Flensburg fuhren mehrere dänische Züge vor dem IR-Zeitalter

Ich erinnere mich noch, von Hamburg (und weiter) fuhren diverse dänische Abteilwagen vor dem IR-Zeitalter. Wahrscheinlich/gelegentlich dann auch mit V200 weiter nach Jütland. Aber dieses "früher" wird in anderen Zweigen ja schon beleuchtet...

Feuerzange statt Feuerstein
belt falst nix mehr ein
fjk

[YP-OT] Ach Du meine Güte'

Henrik, Mittwoch, 07.03.2012, 11:54 (vor 5259 Tagen) @ fjk

Beatrix Wilhelmina Armgard?!? Margrethe Alexandrine Þórhildur Ingrid!!!

Bitte dringend die Klatschpresse konsultieren.

Natürlich! Vieltausendfache Entschuldigung! Da wird offenbar, wie dringend ich zum Frisør muss...

Frisör? Wieso? wegen der Klatschpresse? Die würd da weniger helfen.
Eher die Kunst. Und überhaupt, wenn denn die ganz normale Tagespresse, FAZ, FR, tageschau, vor allem vor 8 Wochen kam man nicht drumherum zum 40.Thronjubiläum und im Norden eh, da sie häufiger mal zu Besuch sind.
In Klatschpresse findet man eher die acht Enkel bzw. deren Eltern,
aber auch vor allem den sympathischen Thronnachfolger & seine Frau findet man eher in Sport- und Musik-Blättern,
oder eben ganz persönlich auf bestimmten Rockkonzerten, gern auch auf der Bühne.

... hatte sich schon so über ein korrektes ' gefreut
fjk

PS: Beatrix' Groningen tät sich vielleicht auch über ein paar ICE-TD freuen. Immerhin.

gewiss, nur ist der ICE TD nicht für Holland geplant, konzipiert und gebaut worden.

..findet Bindestrich-Fehler nicht extra erwähnenswert
Henrik

PS: Hab mich über Deinen bzw. Heides Pa(tte)x-Kalauer gefreut! :)
......schwach sah sie aus, als ich sie gestern auf der Straße traf, im Auto, nicht im Zug/Bus.

ein paar Antworten

Lars(DK), Mittwoch, 07.03.2012, 14:01 (vor 5259 Tagen) @ JumpUp

Hej DK-ICE-Fans,
hier ein paar Antworten auf die verschiedenen Fragen:
1. Der Personentransitverkehr aus N/S über Frederikshavn-Pattburg ist per Bahn sicher vorbei. Das war traditionell eine Haupteinnahmequelle (deswegen auch der Nordpfeil);
2. Die DSB hat im letzten Jahrzehnt den internationalen Verkehr eher nicht prioritiert. Vielleicht wird das jetzt durch die Schliessung der Reisebüros und der Aufgabe von Flugticketverkauf anders. Zumindest hat man mitgeteilt, die DSB wolle sich auf das Eisenbahnkerngeschäft konzentrieren, auch international.
3. Aus Effizienzgründen hat man den Verkehr auf wenige Züge und Verbindungen zu bündeln gesucht, und hierbei insbesondere auf den Nachtzug und die ICE. Überbesetzungen nimmt man da in Kauf.
4. Bis Schengen fand die sehr gründliche Zoll- und Passkontrolle (damals Aussengrenze der nordischen Länder) in Pattburg statt (inkl. Wecken der Schlafwagengäste). Auch daher der Lokwechsel dort.
5. V200 dienten wg Lokmangel vor Ablieferung der ME als Reservefahrzeuge in DK westlich des Gr. Belts.
6. Die ICE-TD können natürlich auch in DK in Doppeltraktion fahren, aber der Seelandverkehr kann wg des starken Pendlerverkehrs keinen an Jütland abgeben.
7. Die Flensburg-IC werden jetzt schon in Kolding durch den Esbjergteil gestärkt oder geschwächt. Weitere Fahrzeuge (deutschlandfähige IC3) stehen aber bei dem derzeitigen Fahrzeugmangel nicht zur Verfügung.
8. Nach Verkauf der UIC-X-Wagen (A, B, AB usw., die kurze Version wg der Fährklappen) an den Iran (sie waren Asbesthaltig, ca 20.000 DKK pro Wagen), sowie der BC, hat die DSB nicht mehr verfügbares Material, um Lokbespannte P-Züge über Pattburg einzusetzen.
9. Wer von Jütland nach D will, nimmt meistens das Auto, um auch einzukaufen, oder weil es schneller geht (z.B. von Aarhus nach Flensburg oder HH).
Kurz und gut: ich fürchte, das Zugangebot wird über Pattburg eher nicht stark ausgeweitet.
Bg
Lars

ein paar Antworten

ITF, Mittwoch, 07.03.2012, 14:37 (vor 5259 Tagen) @ Lars(DK)

Man muss froh sein wenn die jetzigen 2 Fernzüge weiterhin bestehen bleiben.

Mit dem Umstieg vom SHE auf den IC3 in Flensburg besteht eigentlich ein sehr gutes Angebot bis Kolding. Mit einer Fahrzeit von 3:36 ist man allerdings immer noch eine Stunde länger unterwegs wie mit dem Auto.
Richtig kritisch wird es allerdings wenn man nach Arhus weiter will. Mit dem Zug wird man dann über Middelfart geschickt und man benötigt beiu 2 mal Umsteigen 5:30, während das Auto die Strecke in 3:30 schafft.

Hier muss dringend am Anschluss in Kolding gearbeitet werden. Ein gut verknüpfter dänischer Binnenzug Esbjerg-Kolding-Arhus könnte die Fahrzeit von Hamburg durchaus auf unter 5 Stunden senken.

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