TGV Marseille - Warum so "kranke" Fahrzeiten? (Aktueller Betrieb)

naseweiß, Dienstag, 13.12.2011, 00:11 (vor 5342 Tagen) @ br752
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 13.12.2011, 00:12

Warum muss eine TGV Einheit in Frankfurt uebernachten und kann nicht schon morgens fahren? Stehende Zuege kosten doch Geld? Aus meinser Sicht ist das NUR eine franzosenfreundliche Verbindung.

Wieso, dann würde er halt im Zweifelsfall in Marseille rumstehen ... Bei so langen Zugläufen ist es doch nicht unnormal, dass eine Gearnitur pro Tag nur eine Lesitung fährt. Aber wie erwähnt fährt sie interessanterweise sogar noch eine Tour, abends nach Paris und morgens zurück.

Interessanter finde ich noch, dass der bisher geplante ICE auf der Strecke angeblich lediglich mit 2 Stunden Abstand zum TGV gefahren wäre, also hin nur 2 h früher, zurück mur 2 h später. Dabei hätte der auch locker in 6 h Abstand fahren können, also genauso wie der TGV nur umgekehrt, morgens in Frankfurt los, abends der Gegenzug ankommend.

Wenn die Strecke in den nächsten Jahren noch etwas beschleunigt ist, kann man sogar prinzipiell mit 2 Garnituren 2 Zugpaare anbieten, z.B.:
TGV morgens (8 Uhr) Marseille - mittags (15 Uhr) Frankfurt - abends Marseille (22 Uhr)
ICE morgens (8 Uhr) Frankfurt - mittags (15 Uhr) Marseille - abends Frankfurt (22 Uhr)

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