Detailinformationen zu neuen Tarifen? (Fahrkarten und Angebote)
Hermes, Mittwoch, 07.12.2011, 09:48 (vor 5438 Tagen)
Gibt es eigentlich irgendwo die Möglichkeit, die doch ziemlich pauschal gehaltene Information über 'durchschnittlich 3,9% Preiserhöhung' im Detail nachzuschauen? Ich hörte das Gerücht, dass die Preiserhöhung auf stärker frequentierten Strecken deutlich höher ausfallen solle. Das würde bedeuten, dass es sich lohnen könnte, für die von mir oft genutzte IC-Strecke zwischen Hamburg und Köln schon jetzt Fahrkarten auf Vorrat zu kaufen, denn stornieren kann man sie ja immer noch. Hat hierzu jemand nähere Informationen?
Tipp zu Kurz- und Mittelstrecken
GUM, Mittwoch, 07.12.2011, 09:56 (vor 5438 Tagen) @ Hermes
Hat hierzu jemand nähere Informationen?
Ich weiß nur, dass die Sparpreise 25/50 komplett wegfallen. Wenn Du also so etwas wie München-Nürnberg, München-Stuttgart, München-Salzburg noch im alten Preissystem buchen möchtest: Dann los.
In einem anderen Beitrag hatte ja jemand geschrieben (finde es gerade nicht), dass es wohl auch über den Fahrplanwechsel hinaus noch Kontingente zum Sp25/50 gibt.
Insbesondere bei kürzeren Strecken in der 1. Klasse ist der Mindestsparpreis von 49 Euro doch realitätsfern.
Verstärkend kommt hinzu, dass 2 Personenfahrkarten nicht mehr mit 50 % Mitfahrer und 25/50 % Sparpreis-Rabatt Kombirabattiert werden (was der große Vorteil des neuen Preissystems PEP ab 2002 war).
Ergibt bei einem Wochenend-/Tagesausflug 49+30(Mitfahrer)+49+30+10Beratungsgebühr -> 168 Euro.
Für eine Mittelstrecke, die beispielsweise mit Bayern-Ticket 2 Personen für unter 70 Euro zu fahren ist.
Konkrete Informationen habe ich aber keine, ausser dass das durchschnittlich XY % natürlich nicht ernst zu nehmen ist.
Da die NTAs aber derzeit noch alte Preise anzeigen, solltest Du alles was nicht im Normaltarif-Bereich ist und planbar ist, auf Vorrat kaufen. Denn die "neuen" Sparpreise mit den Stufen 29,39,49,59,... verleiten ja geradezu zu Preiserhöhungen.
SP 25/50 nach Fpl-Wechsel
michael_seelze, Mittwoch, 07.12.2011, 11:08 (vor 5438 Tagen) @ GUM
bearbeitet von michael_seelze, Mittwoch, 07.12.2011, 11:08
Ich weiß nur, dass die Sparpreise 25/50 komplett wegfallen. Wenn Du also so etwas wie München-Nürnberg, München-Stuttgart, München-Salzburg noch im alten Preissystem buchen möchtest: Dann los.
In einem anderen Beitrag hatte ja jemand geschrieben (finde es gerade nicht), dass es wohl auch über den Fahrplanwechsel hinaus noch Kontingente zum Sp25/50 gibt.
Siehe dieser Thread.
Danke, hatte ich gerade nicht gefunden. Jetzt hat HERMES die
GUM, Mittwoch, 07.12.2011, 11:33 (vor 5438 Tagen) @ michael_seelze
volle Information :-)
SP 25/50 nur bis März 2012?
ktmb, Sonntag, 11.12.2011, 13:34 (vor 5434 Tagen) @ michael_seelze
Hierzu noch eine Frage. Gibt es ab April dann nur noch Tickets zum Normalpreis?
Bin jetzt etwas verwirrt.
Grüße
SP 25/50 vs. "normale" Sparpreise
Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 11.12.2011, 13:53 (vor 5434 Tagen) @ ktmb
Nein, die derzeitigen "normalen" Sparpreise gibt es weiterhin.
SP 25/50 war wimre der mit Wochenendbindung. In letzter Zeit kaum noch verkauft.
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
SP25/50 noch bis 31.12.2011
br752, Mittwoch, 07.12.2011, 14:41 (vor 5438 Tagen) @ GUM
Gestern habe ich noch in den BB der Bahn gelesen, dass der SP 25/50 zum 31.12.2011 endet.
BR752
Danke für die Info / Weihnachtsfeiertage
GUM, Mittwoch, 07.12.2011, 15:02 (vor 5438 Tagen) @ br752
Gestern habe ich noch in den BB der Bahn gelesen, dass der SP 25/50 zum 31.12.2011 endet.
BR752
Dann bleibt ja noch Zeit in den ruhigen Weihnachtsfeiertagen einen entsprechenden Brief zu schreiben oder eine ice-treff.de Mailaktion zu starten.
Grüße GUM
Fahrkarten zum alten Preis bevorraten!
dvor, Mittwoch, 07.12.2011, 11:05 (vor 5438 Tagen) @ Hermes
bearbeitet von dvor, Mittwoch, 07.12.2011, 11:09
Normalpreisfahrkarten auf Vorrat kaufen habe ich längst getan. Bis in den März hinein. Für alles, was ich vorraussichtlich/wahrscheinlich/vielleicht fahren werde.
- Stornieren kostet nichts.
- Natürlich ist das in den Fahrkarten angelegte Geld jetzt totes Kapital.
- Wenn eine Fahrt in drei Monaten 3 % mehr kostet, dann ist der Unterschied zum heutigen Fahrkartenkauf ein Jahreszins von 12 %.
Sparpreise für sichere Fahrten werden sowieso frühstmöglich gekauft. Das ist unabhängig von einer Preiserhöhung. Das warten mit der Hoffnung auf Gutscheine ist schön und gut, doch wenn Kontingente verkauft werden, dann muss der spätere Kauf mit Gutscheinen nicht unbedingt billiger sein.
Ingolstadt-München +5,6%!
CUB4, Sonntag, 11.12.2011, 13:08 (vor 5434 Tagen) @ Hermes
Da ich als Pendlerkartenbesitzer erst gestern die Info bezüglich der Preiserhöhung meiner Streckzeitkarte erhalten habe, durfte ich mir heute selber die neuen Preise ermitteln, da die Bahn die Preise selber erst ab 11.12. für meine Strecke kennt.
Ich komme nun zu einer Preiserhöhung von 5,6% für meine Relation für die Nutzung des IEC´s. Aufgrund von Bauarbeiten die noch die nächsten Jahre gehen, fährt der ICE jedoch in dieser Zeit langsamer als noch anfang dieses Jahres der RE. Also eine Verbesserung gab es auf dieser Strecke (noch) nicht, eher das eben wegen den Baustellen eben insgesamt weniger Züge fahren als vorher.
Somit finde ich den Preisanstieg auf dieser Strecke echt unverschämt übertrieben.
Wie sieht es denn bei anderen Streckenkartenbesitzern aus?
Ingolstadt-München +5,6%!
Hermes, Sonntag, 11.12.2011, 18:19 (vor 5434 Tagen) @ CUB4
Wie sieht es denn bei anderen Streckenkartenbesitzern aus?
Keine Streckenkarte, aber Preisanhebung auf der fast ausschließlich gefahrenen Relation um 5,9%. Zum alten Preis wäre damit die BC100 beinahe rentabel gewesen, aber die wird ja auch 5% teurer.
Da HKX wohl erst am Sankt-Nimmerleinstag die Strecke Hamburg-Köln bedient und es bei der Benutzung der ICs über Bremen und Münster Glückssache ist, ob man noch mitfahren kann oder die Meldung "Leider stehen in diesem Zug keine Plätze mehr zur Verfügung. Bitte nutzen Sie eine andere Verbindung." bekommt bzw. auf Nachfrage explizit von der Bahn.Comfort-Hotline dazu aufgefordert wird, den Umweg über Hannover zu wählen, scheint die Bahn hier besonders zugeschlagen zu haben. Wer sich regelmäßig in überfüllte ICs quetscht oder lange Umwege in Kauf nimmt, um dies zu vermeiden, wird wohl auch nicht meckern, wenn die Preise deutlich überproportional ansteigen.