Wartezeit in Reisezentren (Fahrkarten und Angebote)
bahn4u, Donnerstag, 24.11.2011, 14:05 (vor 5261 Tagen)
Gestern wollte ich eben mal kurz im Reisezentrum Hannover Hbf die besonderen Hannover Angebote erlangen.
Eben mal kurz war aber nicht. Ich war erstaunt wie voll es dort um 14.30 Uhr (solte ja kine Stoßzeit sein, oder?) war.
Wartezeit 25 - 30 Minuten!
Ist das jetzt überall so oder nur in Hannover?
Wartezeit in Reisezentren
indy3, Donnerstag, 24.11.2011, 14:08 (vor 5261 Tagen) @ bahn4u
Ich war neulich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in einem Reisezentrum alleine mit 5 Mitarbeitern. Wo das war will ich aber nicht sagen. Nicht dass da noch einer auf Ideen kommt man könnte Personal einsparen ;)
Wartezeit in Reisezentren
Tommyboy, OWL, Donnerstag, 24.11.2011, 14:46 (vor 5261 Tagen) @ bahn4u
Gestern wollte ich eben mal kurz im Reisezentrum Hannover Hbf die besonderen Hannover Angebote erlangen.
Eben mal kurz war aber nicht. Ich war erstaunt wie voll es dort um 14.30 Uhr (solte ja kine Stoßzeit sein, oder?) war.
Wartezeit 25 - 30 Minuten!
Ist das jetzt überall so oder nur in Hannover?
Das ist eigentlich dann so ein Fall für bahn.comfort. Ich sehe darin ja außer dem Lounge-Besuch kaum Vorteile. Ein weiterer ist der bahn.comfort Schalter.
Sonst ist es halt immer recht schwer vorauszusagen, wie lange man warten muss. Da können 10 Leute vor sein und es dauert trotzdem nur 5 Minuten, es kann genausogut aber auch 20 Minuten dauern.
Kommt dann ja auch immer noch auf den Mitarbeitet am Schalter an: neulich wollte ich nachträglich nur eine Reservierung haben. Der Mitarbeiter hätte meine "kreative" Fahrkarte am liebsten eingezogen und meinte erstmal 10 Minuten mich darüber belehren zu müssen, weswegen das Teil ungültig sei, bevor er dann in 5 Minuten die Reservierung erstellte....
Tommyboy
--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
Wartezeit in Reisezentren
bahn4u, Donnerstag, 24.11.2011, 15:06 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
..ach so ist das. Wenn man Leute wie Tommyboy vor sich in der Warteschlange hat,
ist alles (oder alle Zeit) verloren! ;-)
Wartezeit in Reisezentren
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 15:24 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Kommt dann ja auch immer noch auf den Mitarbeitet am Schalter an: neulich wollte ich nachträglich nur eine Reservierung haben. Der Mitarbeiter hätte meine "kreative" Fahrkarte am liebsten eingezogen und meinte erstmal 10 Minuten mich darüber belehren zu müssen, weswegen das Teil ungültig sei, bevor er dann in 5 Minuten die Reservierung erstellte....
Was war das denn für eine kreative Fahrkarte und wozu brauchte der Mitarbeiter diese überhaupt sehen?
Kreativfahrkarten sind Kunst
bahn4u, Donnerstag, 24.11.2011, 15:40 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Kreativfahrkarten sind Kunst! Sie benötigen mächtig viel Kreativität und noch mehr Zeit! Alles andere ist natürlich Künstler-Geheimnis! ;-)
Soll sogar Künstler geben, die über den Rand eines DinA4-Bogens hinaus kritzeln....
Kreativfahrkarten sind Kunst
BR_103, Donnerstag, 24.11.2011, 19:41 (vor 5261 Tagen) @ bahn4u
Kreativfahrkarten sind Kunst! Sie benötigen mächtig viel Kreativität und noch mehr Zeit! Alles andere ist natürlich Künstler-Geheimnis! ;-)
Ob das nun eine Kunst ist, darüber lässt sich vortrefflich streiten. Andererseits ist es schon faszinierend was einem das System alles so raus rückt. Teilweise kommen solche "kreativen" Verbindungen von der Bahn höchst selbst ohne das man die entsprechenden Via´s eingibt. Das ist noch viel interessanter.
Andererseits hat es lange gedauert zu kapieren wie das Bahn System gestrickt ist um es so nutzen zu können wie ich es heute mache.
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
GUM, Donnerstag, 24.11.2011, 15:40 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Kommt dann ja auch immer noch auf den Mitarbeitet am Schalter an: neulich wollte ich nachträglich nur eine Reservierung haben. Der Mitarbeiter hätte meine "kreative" Fahrkarte am liebsten eingezogen und meinte erstmal 10 Minuten mich darüber belehren zu müssen, weswegen das Teil ungültig sei, bevor er dann in 5 Minuten die Reservierung erstellte....
Tommyboy
Wer die Warnmeldung "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ignoriert, der ist meiner Meinung nach gleich reif für einen großen Fahrschein namens FPN.
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 15:48 (vor 5261 Tagen) @ GUM
Wer die Warnmeldung "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ignoriert, der ist meiner Meinung nach gleich reif für einen großen Fahrschein namens FPN.
Wer einen Fahrtwunsch in das System eingibt und darauf hin eine Fahrkarte angeboten bekommt, muss davon ausgehen können, dass diese Fahrkarte auch gültig ist. Wenn die AGB dem widersprechen, handelt es sich mit Sicherheit um eine überraschende und somit nichtige Klausel.
Der Hinweis "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ist wohl eher dazu gedacht, den Reisenden auf die Sinnlosigkeit der Veranstaltung hinzuweisen. Soll man diesem Hinweis wirklich entnehmen "wir bieten Ihnen jetzt im folgenden Schritt ungültige Fahrkarten an", hat der Systemersteller aber was falsch gemacht. Die NMBS schreiben dann deutlich, und zwar sehr viel deutlicher und sichtbarer als die DB es tut, "diese Fahrt ist nicht mit jedem Fahrschein möglich" und dann wird natürlich auch kein Fahrschein angeboten.
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
redheat21, Donnerstag, 24.11.2011, 16:02 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Hallo
Thema Reisezentrum:
In Düsseldorf HBF ist immer Rush Hour. Da kannst du kommen wenn du willst. Unter 25 Minuten komme ich da nie raus. Es sei denn ich fahre 1.Klasse , das geht relativ fix.
Aber seit dem die Marken eingeführt wurden läuft es eindeutig besser.
Thema Kreativität.
Ich musste vor kurzem die Strecke Solingen - Mannheim - Stuttgart 2h Pause - Frankfurt - Erfurt Rück 1 Woche später Erfurt - Leipzig 2h Pause- Solingen fahren.
Ich habe mir die Verbindung im Internet rausgesucht und am Schalter gezeigt. Die Dame hat kurz mit dem Augen gerollt und dann gab`s einen Sparpreis. Antwort der Dame war "Da haben sie sich was vorgenommen".
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
indy3, Donnerstag, 24.11.2011, 16:20 (vor 5261 Tagen) @ redheat21
2002 hatte ich mit Interrail die Gelegenheit "Reisezentren" in den Metropolen der verschiedenen Länder Europas kennenzulernen und ich habe in einem deutschen Reisezentraum seitdem noch nie so lange warten müssen wie damals.
Das trifft auch eigentlich auf alle möglichen anderen Schalter zu, die einem so im Ausland begegnenn. In Deutschland läuft sowas eigentlich besser als fast überall sonst, aber kein Grund zufrieden zu sein. ;)
? Schalterbuchung
joerg-dd, Dresden, Donnerstag, 24.11.2011, 17:31 (vor 5261 Tagen) @ redheat21
Warum bucht man das dann am Schalter?
Rushhour im RZ Düsseldorf
fjk, Freitag, 25.11.2011, 08:56 (vor 5260 Tagen) @ redheat21
Moin,
In Düsseldorf HBF ist immer Rush Hour. Da kannst du kommen wenn du willst. Unter 25 Minuten komme ich da nie raus. Es sei denn ich fahre 1.Klasse , das geht relativ fix.
naja: vorletzten Sonnabend, früher Nachmittag: acht bis zehn Schalter offen und wenn's hochkommt sechs Kunden. Die Schalterbesatzungen hatten sogar Zeit, sich darüber zu unterhalten (miteinander und mit den Kunden) dass das ja jetzt seltsam und eigentlich nicht nötig und unüblich wäre...
Vielleicht will man den "Personalüberhang" demonstrieren?
Aber seit dem die Marken eingeführt wurden läuft es eindeutig besser.
Ach so, "früher". Marken gab's Sonnabend schon. Allerdings ist der Zeitunterschied Komfortschalter vs. Marke meist minimal - die Buchungen am Ersteklassetresen nehmen doch gerne, weil es sich um Omas und/oder Profikunden handelt, etwas mehr Zeit in Anspruch. Das gilt aber nicht nur am Rhein...
volkskundelt
fjk
Marke ver. Comfort - Wartezeit
wachtberghöhle, Freitag, 25.11.2011, 22:44 (vor 5260 Tagen) @ fjk
Der Smarte Bahnkunde zieht natürlich eine Marke, bevor er sich an den Comfort-Schalter stellt ;-)
nutz nichts
CUB4, Samstag, 26.11.2011, 08:04 (vor 5259 Tagen) @ wachtberghöhle
wenn man einen Sitzplatzreservierung haben will und es diese nur noch über den Comfort Schalter gibt. Das würde dann 2x anstellen bedeuten!
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
flyingska, Donnerstag, 24.11.2011, 16:24 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Wer einen Fahrtwunsch in das System eingibt und darauf hin eine Fahrkarte angeboten bekommt, muss davon ausgehen können, dass diese Fahrkarte auch gültig ist. Wenn die AGB dem widersprechen, handelt es sich mit Sicherheit um eine überraschende und somit nichtige Klausel.
Richtig.
Der Hinweis "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ist wohl eher dazu gedacht, den Reisenden auf die Sinnlosigkeit der Veranstaltung hinzuweisen. Soll man diesem Hinweis wirklich entnehmen "wir bieten Ihnen jetzt im folgenden Schritt ungültige Fahrkarten an", hat der Systemersteller aber was falsch gemacht.
Richtig.
Wie wäre das dann bei ICE619 Fr/Sa? :)
DaniReu91, Worms, Donnerstag, 24.11.2011, 16:32 (vor 5261 Tagen) @ flyingska
Eine Fahrkarte von Köln nach Mannheim wäre für diesen Zug dann also ungültig, da Frankfurt Flughafen zweimal durchfahren wird? :D
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
BR_103, Donnerstag, 24.11.2011, 19:43 (vor 5261 Tagen) @ GUM
Wer die Warnmeldung "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ignoriert, der ist meiner Meinung nach gleich reif für einen großen Fahrschein namens FPN.
Ich glaube nioht das du auch nur ansatzweise eine Ahnung davon hast wovon du hier eigentlich redest.........
Mehr als ansatzweise....
GUM, Freitag, 25.11.2011, 11:04 (vor 5260 Tagen) @ BR_103
bearbeitet von GUM, Freitag, 25.11.2011, 11:04
Ich glaube nioht (sic!) das (sic!)du auch nur ansatzweise eine Ahnung davon hast wovon du hier eigentlich redest.........
[2 Tippfehler]
Sogar mehr als nur ansatzweise. In einem Projekt konnte ich dies in einer anderen Branche wirklich hautnah erleben. Zahlungsziele wurden um XYZ Tage überschritten und man wollte noch weiterbestellen.
Da hilft nur ein Forderungsmanagement und aktives Inkasso. Dazu gehört im Warenbereich auch die Rückholung von Ware mit Eigentumsvorbehalt (auch wenn die einzelne Rückholaktion rote Zahlen produziert), um die allgemeine Zahlungsmoral aufrechtzuerhalten und das rechtzeitige Sperren von Kunden.
Da insbesondere das letztere im Öffentlichen Schienenverkehr nicht geht, bleibt hier nur aktives Inkasso. Und das erste Schriftstück bei diesem Inkassovorgang heisst eben FPN.
Diese kann je nach weiterem Prozessverlauf zu einem 40er, doppelten Fahrpreis, der reduzierten Bearbeitungsgebühr etc. führen. Leider habe ich mehr als nur ansatzweise Ahnung wovon ich rede.
Denn irgendwann naht der nächste 13. des Monats und dann müssen alle Krankenkassenbeiträge bezahlt, der viertletzte Tag des Monats da müssen alle Gehälter bezahlt werden etc. etc.
Und Einnahmeausfälle fehlen halt in der Kasse, *deshalb heißen sie ja auch so*.
Gute Besserung wünscht
GUM
FPN als Fahrausweis????
BR_103, Freitag, 25.11.2011, 23:02 (vor 5260 Tagen) @ GUM
Hallo,
also deine Kenntnisse in allen Ehren. Ich habe mich nur gefragt wie genau du die Runde zu deiner Aussage bekommst, wo du hier http://www.ice-treff.de/index.php?id=156081 gesagt hast "Wer die Warnmeldung "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ignoriert, der ist meiner Meinung nach gleich reif für einen großen Fahrschein namens FPN.".
Wie und mit welcher Begründung kommst du zu so einer Aussage? Alle die sich in der kreativen Tarifgestaltung üben, sind keine Computer Hacker, sind keine Schwarzfahrer und fälschen auch sonst keine Fahrkarten. Es läuft doch immer so ab, das ich per Internet die Bahn nach einem Preis für eine spezielle Verbindung frage. Und entweder ist die Bahn willens mir einen attraktiven Preis zu machen oder nicht. Wenn der Preis interessant ist, dann wird gebucht, bezahlt und gefahren.
Also wo ist das Problem und wie um alles in der Welt kommst du zu der FPN?
Die Bahn als Anbieter hat es doch in der Hand wie ihr System läuft. Da kann ich als Aussenstehender doch nix tricksen. Das Programm liegt in der Verantwortung der Bahn und keineswegs beim Kunden.
Ich kann dem Mitarbeiter nur beipflichten
sfn17, Donnerstag, 24.11.2011, 23:08 (vor 5261 Tagen) @ GUM
Wer die Warnmeldung "Bahnhof wird mehrfach durchfahren" ignoriert, der ist meiner Meinung nach gleich reif für einen großen Fahrschein namens FPN.
Seit ca. 7 Jahren habe ich für meinen Bedarf eine kleine Handvoll von "kreativen" Verbindungen (aber jetzt nix Dolles) zusammengestellt. Einige von diesen mit Berlin-Berührung funzten vor Mai 2006 gar nicht ("Keine Preisauskunft möglich.") und andere mit paar Cent Preisaufschlag (wohl wg "Umweg"), aber seit der großen Gleichstellung fast aller Berliner Bahnhöfe läuft die Buchung wie geschmiert und ohne Preisunterschiede, selbst wenn mehrere Strecken mehrfach durchgefahren werden. Alles kein Problem mehr. :-)
Die Bahn verkauft undgültige Fahrkarten?????
Reisefuchs, Donnerstag, 24.11.2011, 16:13 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
bearbeitet von Reisefuchs, Donnerstag, 24.11.2011, 16:15
Kommt dann ja auch immer noch auf den Mitarbeitet am Schalter an: neulich wollte ich nachträglich nur eine Reservierung haben. Der Mitarbeiter hätte meine "kreative" Fahrkarte am liebsten eingezogen und meinte erstmal 10 Minuten mich darüber belehren zu müssen, weswegen das Teil ungültig sei, bevor er dann in 5 Minuten die Reservierung erstellte....
Tommyboy
Das ist doch ein Witz oder??????
Du hast eine Fahrkarte erworben - und dann soll sie ungültig sein? Das bedeutet die Bahn hat Dir einen ungültigen Fahrschein nach Ansicht des Mitarbeiters verkauft. Wenn dem so stimmen würde, dann grenzt das ja schon möglichweise an Betrug seitens des Verkäufers sprich der Bahn..... Ich denke da wollte sich nur ein Mitarbeiter wichtig machen.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 16:43 (vor 5261 Tagen) @ Reisefuchs
Du hast eine Fahrkarte erworben - und dann soll sie ungültig sein? Das bedeutet die Bahn hat Dir einen ungültigen Fahrschein nach Ansicht des Mitarbeiters verkauft. Wenn dem so stimmen würde, dann grenzt das ja schon möglichweise an Betrug seitens des Verkäufers sprich der Bahn..... Ich denke da wollte sich nur ein Mitarbeiter wichtig machen.
Wir wären damit wieder bei einem oft diskutierten Thema.
Ich hatte mal in einem Beitrag auf die Akzeptanz der AGB bei jedem Fahrkartenkauf
gepocht. Und wenn die AGB bestimmte Fahrkarten nicht zulassen, müssten sie ungültig sein.
Die Gegenargumentation dazu lautete in etwa:
Die Bahn kann vom Kunden nicht verlangen, die kompletten AGB zu lesen, um dann feststellen zu müssen, dass die von der Bahn verkaufte Fahrkarte ungültig ist.
Bezüglich kreativer Fahrkarten habe ich bisher nur positive Erfahrungen mit der FK-Kontrolle gemacht. Die Echtheit wurde (bei OT) festgestellt, Zangenabdruck drauf, fertig.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 16:51 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von Fabian318, Donnerstag, 24.11.2011, 16:55
Wir wären damit wieder bei einem oft diskutierten Thema.
Ich hatte mal in einem Beitrag auf die Akzeptanz der AGB bei jedem Fahrkartenkauf
gepocht. Und wenn die AGB bestimmte Fahrkarten nicht zulassen, müssten sie ungültig sein.
Die Gegenargumentation dazu lautete in etwa:
Die Bahn kann vom Kunden nicht verlangen, die kompletten AGB zu lesen, um dann feststellen zu müssen, dass die von der Bahn verkaufte Fahrkarte ungültig ist.
Erstens das, zweitens steht irgendwo im BGB was von nichtigen Klauseln, wenn sie überraschend sind. Eine Klausel, die eine vom Verkehrsunternehmen für explizit diese Verbindung verkaufte Fahrkarte aufgrund genau dieser Verbindung für ungültig erklärt, ist in diesem Kontext mit Sicherheit nichtig.
Außerdem müsste man dann bei strenger Auslegung der Tarifbestimmung nicht mit Zügen reisen dürfen, die die Kölner Hohenzollernbrücke zwei mal überqueren.
Zitat BGB:
"(1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach den Umständen, insbesondere nach dem äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht, werden nicht Vertragsbestandteil."
Der Vertragspartner muss mit Sicherheit nicht damit rechnen, dass bahn.de ungültige Fahrkarten verkauft.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 17:16 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Außerdem müsste man dann bei strenger Auslegung der Tarifbestimmung nicht mit Zügen reisen dürfen, die die Kölner Hohenzollernbrücke zwei mal überqueren.
Das wäre meiner Meinung nach noch durch den Tarif gedeckt; so denn das Tfv 603 noch
gültig ist [man bestritt im RZ die Gültigkeit dieses Tarifverzeichnisses] und einer der dort genannten Gründe zutrifft. Nach dessen Punkt 4.2 sind Wiederholungsfahrten auf einer Strecke zulässig, wenn dies zum besseren Erreichen eines Umstiegs erforderlich ist oder (Punkt 5.2) zum besseren Erreichen von Anschlüssen bei tariflich gleichgestellten Bahnhöfen dient.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
wachtberghöhle, Donnerstag, 24.11.2011, 18:06 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
Du hast eine Fahrkarte erworben - und dann soll sie ungültig sein? Das bedeutet die Bahn hat Dir einen ungültigen Fahrschein nach Ansicht des Mitarbeiters verkauft. Wenn dem so stimmen würde, dann grenzt das ja schon möglichweise an Betrug seitens des Verkäufers sprich der Bahn..... Ich denke da wollte sich nur ein Mitarbeiter wichtig machen.
Wir wären damit wieder bei einem oft diskutierten Thema.
Ich hatte mal in einem Beitrag auf die Akzeptanz der AGB bei jedem Fahrkartenkauf
gepocht. Und wenn die AGB bestimmte Fahrkarten nicht zulassen, müssten sie ungültig sein.
Die Gegenargumentation dazu lautete in etwa:
Die Bahn kann vom Kunden nicht verlangen, die kompletten AGB zu lesen, um dann feststellen zu müssen, dass die von der Bahn verkaufte Fahrkarte ungültig ist.
Ich weigere mich einem Fahrgast die Unkenntnis der AGB zu glauben, der mit einem Fahrschein, Europaspezial Polen->Dorf in Bayern, am dritten Tag der Gültigkeit, irgendwo zwischen Aachen und Köln Hin- und Herfährt.
Diese Fahrscheine werden aus dem System gekitzelt mit dem Bewusstsein, dass sie den AGB entegenstehen.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 18:10 (vor 5261 Tagen) @ wachtberghöhle
Diese Fahrscheine werden aus dem System gekitzelt mit dem Bewusstsein, dass sie den AGB entegenstehen.
Das tun sie nicht. Der Passus mit den Kreuz-, Quer- und Rundfahrten wird nicht Vertragsbestandteil, da man nicht damit rechnen muss, dass das Buchungssystem ungültige Fahrkarten verkauft. Da er somit nicht in den AGB steht, kann man auch nichts aus dem System kitzeln, was dahingehend den AGB widerspricht.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
wachtberghöhle, Freitag, 25.11.2011, 22:37 (vor 5260 Tagen) @ Fabian318
Diese Fahrscheine werden aus dem System gekitzelt mit dem Bewusstsein, dass sie den AGB entegenstehen.
Das tun sie nicht. Der Passus mit den Kreuz-, Quer- und Rundfahrten wird nicht Vertragsbestandteil, da man nicht damit rechnen muss, dass das Buchungssystem ungültige Fahrkarten verkauft.
Ich bewerte die Sache pragmatisch und nicht juristisch.
Die Fahrkarten könne aus dem System gekitzelt, obwohl die AGB dies eigentlich ausschliessen.
Der Aufwand die Technik den AGB anzupassen steht wohl in keinem Verhältnis zum Nutzen den prozentual geringen Anteil an "kreativen Fahrkarten" zu eliminieren.
Ob die AGB entgegenstünden, ist egal (§ 305b BGB)
Ralle622, Bonn, Samstag, 26.11.2011, 16:52 (vor 5259 Tagen) @ Fabian318
Denn eine Individualabrede ist immer vorrangig, d. h.: Wenn die AGB dies (eigentlich) verbieten sollten, finden die AGB eben keine Anwendung, weil die in der Fahrkarte verkörperte individuelle Abrede Vorrang genießt.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 18:22 (vor 5261 Tagen) @ wachtberghöhle
Ich weigere mich einem Fahrgast die Unkenntnis der AGB zu glauben, der mit einem Fahrschein, Europaspezial Polen->Dorf in Bayern, am dritten Tag der Gültigkeit, irgendwo zwischen Aachen und Köln Hin- und Herfährt.
Ich glaube erst einmal nicht, dass solch ein Fahrschein erstellbar ist. Oder hattest Du eine solche Fahrkarte schon mal in Händen.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 21:25 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
Ich weigere mich einem Fahrgast die Unkenntnis der AGB zu glauben, der mit einem Fahrschein, Europaspezial Polen->Dorf in Bayern, am dritten Tag der Gültigkeit, irgendwo zwischen Aachen und Köln Hin- und Herfährt.
Ich glaube erst einmal nicht, dass solch ein Fahrschein erstellbar ist. Oder hattest Du eine solche Fahrkarte schon mal in Händen.
Selber genutzt: Europa-Spezial Braunschweig -> Brüssel via <1080>(19.02.09)BS-Hbf 6:01 ICE649/B-Ostbf 12:40 ICE558-ICE548/HammWf
*NV*(20.02.09)MS-Hbf 6:31 EC115 VIA: Aachen Süd(Gr)<1088>
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
DaniReu91, Worms, Donnerstag, 24.11.2011, 22:52 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Hm, ich bekomme keine so schön gestalteten Tickets..
Hab jetzt grad mal spaßeshalber eingegeben Zürich HB - Mannheim Hbf über Wolfsburg.. "Unbekannter Auslandstarif" ?!
Oder lassen sich solche Ticktes nur am Automat buchen?
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Matze86, München, Donnerstag, 24.11.2011, 23:06 (vor 5261 Tagen) @ DaniReu91
Hm, ich bekomme keine so schön gestalteten Tickets..
Hab jetzt grad mal spaßeshalber eingegeben Zürich HB - Mannheim Hbf über Wolfsburg.. "Unbekannter Auslandstarif" ?!
Oder lassen sich solche Ticktes nur am Automat buchen?
Die lassen sich online auch buchen.
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Matze86, München, Donnerstag, 24.11.2011, 23:06 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
Ich weigere mich einem Fahrgast die Unkenntnis der AGB zu glauben, der mit einem Fahrschein, Europaspezial Polen->Dorf in Bayern, am dritten Tag der Gültigkeit, irgendwo zwischen Aachen und Köln Hin- und Herfährt.
Ich glaube erst einmal nicht, dass solch ein Fahrschein erstellbar ist. Oder hattest Du eine solche Fahrkarte schon mal in Händen.
Selber genutzt: Europa-Spezial Braunschweig -> Brüssel via <1080>(19.02.09)BS-Hbf 6:01 ICE649/B-Ostbf 12:40 ICE558-ICE548/HammWf
*NV*(20.02.09)MS-Hbf 6:31 EC115 VIA: Aachen Süd(Gr)<1088>
Och, da gibts viele Möglichkeiten :)
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Tommyboy, OWL, Donnerstag, 24.11.2011, 18:42 (vor 5261 Tagen) @ wachtberghöhle
bearbeitet von Tommyboy, Donnerstag, 24.11.2011, 18:43
Ich weigere mich einem Fahrgast die Unkenntnis der AGB zu glauben, der mit einem Fahrschein, Europaspezial Polen->Dorf in Bayern, am dritten Tag der Gültigkeit, irgendwo zwischen Aachen und Köln Hin- und Herfährt.
Diese Fahrscheine werden aus dem System gekitzelt mit dem Bewusstsein, dass sie den AGB entegenstehen.
Werden sie das? Stettin-Lindau geht doch.... Dass man als Berliner dann zwischendurch noch Karneval in Aachen feiern will (natürlich mit entsprechendem Aufenthalt zum auskurieren) und vielleicht nen Freund in Freiburg besuchen mag (geht ja auch nicht so schnell), bevor man über die schwäbische Alb weiter nach Lindau reist ist doch nicht verboten. ;)
Und als sparsamer Reisender natürlich alles auf eine FK. Und wie oft könnte es vorkommen, dass auf dem letzten Stück innerhalb eines Monats mal ein Zug nicht so will wie der Fahrplan....
Zur Ausgangsfrage: natürlich konnte er mir die FK nicht abnehmen am Schalter, hätte es wohl gerne und wies mich dann drauf hin "wenn das mal gut geht". Bislang immer.
Online zu buchen wäre in diesem Fall nicht billiger gekommen, da es ja grad keine interessanten Gutscheine gibt, dann darf die DB der Agentur auch noch Provision zahlen. Es gab in der Agentur nur Schwierigkeiten, die Reservierung günstig zu bekommen, daher musste das RZ her.
Gruß,
Tommyboy
--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
Reservierung zu "kreativer Fahrkarte" im RZ buchen
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 18:48 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Zur Ausgangsfrage: natürlich konnte er mir die FK nicht abnehmen am Schalter, hätte es wohl gerne und wies mich dann drauf hin "wenn das mal gut geht". Bislang immer.
Online zu buchen wäre in diesem Fall nicht billiger gekommen, da es ja grad keine interessanten Gutscheine gibt, dann darf die DB der Agentur auch noch Provision zahlen. Es gab in der Agentur nur Schwierigkeiten, die Reservierung günstig zu bekommen, daher musste das RZ her.
Wenn ich eine solche Fahrkarte besäße, würde ich damit nicht ins RZ gehen. Könnten die Mitarbeiter sich nicht die Nummern der FK notieren und dann dafür sorgen, dass es die letzte Fahrt war, die so kreativ gebucht werden konnte ?!
Reservierung zu "kreativer Fahrkarte" im RZ buchen
Tommyboy, OWL, Donnerstag, 24.11.2011, 19:01 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
Wenn ich eine solche Fahrkarte besäße, würde ich damit nicht ins RZ gehen. Könnten die Mitarbeiter sich nicht die Nummern der FK notieren und dann dafür sorgen, dass es die letzte Fahrt war, die so kreativ gebucht werden konnte ?!
Möglich, aber warum sollten sie?
Manche verkaufen so ein Zeug ja auch selbst. Systemtechnisch ist da vieles machbar.
Vor ein paar Jahren kaufte ich mal eine FK von Bülach nach Hamm, über Dortmund, über Berlin, was de facto einer Retourfahrkarte Hamm-Berlin entsprach. Kostete 24 Euro als Europa-Spezial Schweiz. Die Mitarbeiterin verkaufte es mir auch, meinte dann aber, dass die Karte im Prinzip ungültig sei.
Mit einer ähnlichen FK gab's dann tatsächlich mal leichte Probleme im Zug: der Zugbegleiter konnte nicht einsehen, wie ich mit einem Dauer-Spezial zu 21,75 Euro Freiburg-Gütersloh + City, via Köln, via Frankfurt/Oder Rosengarten, morgens im ICE nach Berlin Ostbahnhof sitzen konnte. Auf meine Erklärung, dass der Automat das so verkauft hätte kam nur der Kommentar (sinngemäß wiedergegeben): "Kein Wunder, dass da die Einnahmen wegbrechen. Wenn ich mir jetzt mal die Nummer aufschreiben würde könnte der Mitarbeiter, der sowas verkauft, schon Schwierigkeiten bekommen." Stempelte sie nicht und ging.
Ich dachte nur, wie sich ein Automat dann wohl fühlt, wenn "er" Schwierigkeiten bekommt. ;)
Keine Sorge, die Beispiele funktionieren sowieso nicht mehr....
Gruß,
Tommyboy
--
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Reservierung zu "kreativer Fahrkarte" im RZ buchen
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 19:10 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Wenn ich eine solche Fahrkarte besäße, würde ich damit nicht ins RZ gehen. Könnten die Mitarbeiter sich nicht die Nummern der FK notieren und dann dafür sorgen, dass es die letzte Fahrt war, die so kreativ gebucht werden konnte ?!
Möglich, aber warum sollten sie?
Vielleicht, weil sich irgendeine Abteilung über die Optimierung der Buchungssoftware freut.
PS: Sie (Tommyboy) haben im übrigen Post.
Reservierung zu "kreativer Fahrkarte" im RZ buchen
ICE822, Donnerstag, 24.11.2011, 19:49 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von ICE822, Donnerstag, 24.11.2011, 19:49
Hi!
Ich bin einer, der sich auch gern mal länger am Rechner mit der Reiseauskunfts-Seite der Bahn beschäftigt, um die ein oder andere kreative Fahrkarte am Ende in Händen zu halten (nachdem ich sie dann im Reisezentrum gekauft habe *g*). Das ganze macht durchaus Spaß, muss ich sagen *g*.
Allerdings ist es mir auch schonmal passiert, dass ich eine entsprechend kreative Verbindung im Reisezentrum gebucht habe und diese dann ein paar Monate später sich nicht mehr buchen liess.
Viele Grüsse
ICE822
Die Bahn und "kreative" Fahrkarten
Redesign, Samstag, 26.11.2011, 17:18 (vor 5259 Tagen) @ wachtberghöhle
bearbeitet von Redesign, Samstag, 26.11.2011, 17:20
als wenn wir alle in Korinth leben würden...
heute im IC, zwei Fahrgäste mit Nahverkehrsticket, Zugbegleiter erzählt ausführlich, dass das Ticket ungültig wäre und läßt sie eine Station gratis mitfahren - schön schnell ans Fahrtziel gekommen.
Ich mußte etwas schlucken, im IC vorher mußten (anderer Zugbegleiter natürlich) zwei Fahrgäste mit Nahverkehrsticket zwangsweise ein neues Ticket zuzüglich Bordzuschlag zwangsweise käuflich erwerben.
Die Bahn geht mit ihren eigenen Regeln selbst im laufenden Betrieb äußerst locker um, warum soll der unwissende und eigentlich auch weniger schlaue Fahrgast das nicht dürfen?
Ich glaube nicht, daß irgendein Richter eine offiziell von der Bahn verkaufte Fahrkarte als ungültig betrachtet, wenn die Bahn nicht dafür sorgt, daß ihre Systeme das nicht verkaufen. Das ist ihre Aufgabe, nicht die der Fahrgäste.
dem kann ich nur zustimmen.......
BR_103, Donnerstag, 24.11.2011, 19:44 (vor 5261 Tagen) @ Reisefuchs
- kein Text -
Mich würde die Fahrkarte mal interessieren :)
Mel, Donnerstag, 24.11.2011, 17:42 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
- kein Text -
Etwa so?
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 24.11.2011, 18:10 (vor 5261 Tagen) @ Mel
eine starke Fahrkarte!!!!
BR_103, Donnerstag, 24.11.2011, 19:45 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
- kein Text -
Etwa so?
Giovanni, Donnerstag, 24.11.2011, 20:58 (vor 5261 Tagen) @ Fabian318
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?3,3363694,3366886
Zwischen Stendal und Stendal ist der Wegtext aber falschrum aufgedruckt.
Laut Verbindung über Schwerin - Rostock - Neustrelitz - Berlin...
Wartezeit in Reisezentren
CUB4, Donnerstag, 24.11.2011, 18:59 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Gestern in München über 40 Wartende und 5 vor dem einzigem 1.Klass/Bahn.Comfort Schalter. Ich weiß nicht wo ihr denn den Vorteil des 1. Klasse Schalters seht. Wollte eigentlich noch eine Platzreservierung tätigen war aber nur 15 min vor Abfahrt im Reisezentrum, deswegen Pech gehabt. Gibt es in anderen Städten mehr als nur einen 1.Klasse/Bahn.Comfort Schalter?
Das ist der große Nachteil von den Dauerreservierungen welche man spontan tätigen will, da man nicht vorraus sehen kann welchen Zug man erwischt.
Wartezeit in Reisezentren
Matze86, München, Donnerstag, 24.11.2011, 22:40 (vor 5261 Tagen) @ Tommyboy
Kommt dann ja auch immer noch auf den Mitarbeitet am Schalter an: neulich wollte ich nachträglich nur eine Reservierung haben. Der Mitarbeiter hätte meine "kreative" Fahrkarte am liebsten eingezogen und meinte erstmal 10 Minuten mich darüber belehren zu müssen, weswegen das Teil ungültig sei, bevor er dann in 5 Minuten die Reservierung erstellte....
Wieso nimmst du die FK denn überhaupt mit? Das sollte den MA eigentlich nicht interessieren.
Wartezeit in Reisezentren
michael_seelze, Donnerstag, 24.11.2011, 19:05 (vor 5261 Tagen) @ bahn4u
Gestern wollte ich eben mal kurz im Reisezentrum Hannover Hbf die besonderen Hannover Angebote erlangen.
Eben mal kurz war aber nicht. Ich war erstaunt wie voll es dort um 14.30 Uhr (solte ja kine Stoßzeit sein, oder?) war.
Wartezeit 25 - 30 Minuten!
Ist das jetzt überall so oder nur in Hannover?
Nein, das ist nicht überall so.
In Hannover sind unter 15 Minuten Wartezeit bei meinen letzten Besuchen allerdings nicht dringewesen. Die "Abfertigungsquote" lag dabei etwa bei 40 Kunden in 20 Minuten an 10 Schaltern. Also etwa 5 min pro Beratung. Ein an sich nicht schlechter
Wert.
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Wartezeit in Reisezentren
Matze86, München, Donnerstag, 24.11.2011, 22:57 (vor 5261 Tagen) @ michael_seelze
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Achso, liegt das am Schalter und nicht am Mitarbeiter? ;)
Überforderung
Redesign, Donnerstag, 24.11.2011, 23:32 (vor 5260 Tagen) @ Matze86
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Achso, liegt das am Schalter und nicht am Mitarbeiter? ;)
früher :-))
da hat man in Hannover die besten Tipps und Auskünfte bekommen, quasi Fahrkartenpreisoptimierung am Schalter...
ist aber schon lange her,
mich haben vor einem Jahr eher die mit ihrer Arbeit überforderten Helfer mit den roten Mützen am Bahnsteig abgeschreckt, die im Bürohäuschen auf dem Bahnsteig noch nicht einmal diese RIS? Programme bedienen konnten, und mir die aktuelle Verspätung meines gewünschten Anschlusszuges nicht geben wollten/konnten. Auf dem anderen Bahnsteig hat's zwar geklappt, war aber auch da schwierig.
Wartezeit in Reisezentren
michael_seelze, Freitag, 25.11.2011, 09:16 (vor 5260 Tagen) @ Matze86
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Achso, liegt das am Schalter und nicht am Mitarbeiter? ;)
Wenn ein Schalter oft vom gleichen Mitarbiter besetzt ist schon ...
Opfer des eigenen Systems
rotfuxx, Freitag, 25.11.2011, 10:52 (vor 5260 Tagen) @ michael_seelze
"Kreative Buchungen" sind zwar nicht mein Ding, da ich dafür nicht die Muße habe, aber die Bahn wird doch hier einfach Opfer ihres eigenen Systems.
Gäbe es lediglich ein einheitliches Normalpreissystem wären solche Dinge nicht machbar. Mit den ganzen Sparpreisen, Aktionsangeboten, Specials usw. bricht sie aber selber dieses System auf und muss dann damit rechnen, dass sich dadurch ergebene Logiklücken von anderen ausgenutzt werden.
Niedrigere Normalpreise (mit Beibehaltung der BC-Rabatte) und dafür Abschaffung aller irgendwie gearteten Sonderangebote erscheint mir die gerechteste Variante zu sein.
System durch politische Vorgaben erzwungen
Felix, Göttingen, Freitag, 25.11.2011, 11:43 (vor 5260 Tagen) @ rotfuxx
"Kreative Buchungen" sind zwar nicht mein Ding, da ich dafür nicht die Muße habe, aber die Bahn wird doch hier einfach Opfer ihres eigenen Systems.
Wobei dieses System durch die politischen Vorgaben, die vom Fernverkehr verlangen, auf einem subventionierten Schienennetz "eigenwirtschaftlich" zu fahren, erzwungen wird. Würde die Bahn ihr jetziges Tarifsystem aufgeben, müßte sie Züge streichen, weil diese sich dann nicht mehr rechnen würden.
Mir scheint, einer der wichtigste Antriebe, die dieses System aufrechterhalten, ist der Neid: Man gönnt seinen Mitmenschen einfach nicht, daß sie mit Steuergeldern subventioniert billig Bahn fahren können. Da man aber ein Bahnsystem haben will, betrügt man sich selbst, indem man durch bestimmtes Definieren von Geldflüssen eine scheinbare Eigenwirtschaftlichkeit herstellt. Das Ergebnis ist das Tarifsystem, das wir heute haben.
Gäbe es lediglich ein einheitliches Normalpreissystem wären solche Dinge nicht machbar. Mit den ganzen Sparpreisen, Aktionsangeboten, Specials usw. bricht sie aber selber dieses System auf und muss dann damit rechnen, dass sich dadurch ergebene Logiklücken von anderen ausgenutzt werden.
Niedrigere Normalpreise (mit Beibehaltung der BC-Rabatte) und dafür Abschaffung aller irgendwie gearteten Sonderangebote erscheint mir die gerechteste Variante zu sein.
BC-Rabatte sind aber ungerecht. Seltenfahrer werden massiv benachteiligt, obwohl sie die Bahn genauso wie alle anderen über ihre Steuern mitfinanzieren.
Seltenfahrer werden massiv benachteiligt
ktmb, Freitag, 25.11.2011, 14:33 (vor 5260 Tagen) @ Felix
bearbeitet von ktmb, Freitag, 25.11.2011, 14:33
"Seltenfahrer werden massiv benachteiligt, obwohl sie die Bahn genauso wie alle anderen über ihre Steuern mitfinanzieren."
Ich denke, dass mit meinen Steuern Straßenbau betrieben wird. Ich nutze sie nur relativ selten, da ich keinen F-Schein habe. Sehe aber ein, dass ja auch Krankenwagen, Umzugswagen usw. auch bis zu meiner Tür kommen muss.
Wenn der Seltenfahrer nun massiv benachteiligt wird, soll er sich eben eine Bahncard kaufen.
Grüße
Seltenfahrer werden massiv benachteiligt
Felix, Göttingen, Freitag, 25.11.2011, 16:56 (vor 5260 Tagen) @ ktmb
"Seltenfahrer werden massiv benachteiligt, obwohl sie die Bahn genauso wie alle anderen über ihre Steuern mitfinanzieren."
Ich denke, dass mit meinen Steuern Straßenbau betrieben wird. Ich nutze sie nur relativ selten, da ich keinen F-Schein habe.
Der Vergleich hinkt gewaltig, aus Gründen, die Dir bekannt sein dürften, aber um mal dabei zu bleiben: Was würdest Du davon halten, wenn Du zwar die Straßen mitbezahlen mußt, sie jedoch nicht nutzen dürftest, bevor Du Dir keine Straßencard zum Preis von 230€ pro Jahr zulegst?
Sehe aber ein, dass ja auch Krankenwagen, Umzugswagen usw. auch bis zu meiner Tür kommen muss.
Deshalb brauchen wir zumindest Erschließungsstraßen unbedingt, nämlich zur Daseinsvorsorge. Und wozu brauchen wir die Bahn unbedingt? Na?
Wenn der Seltenfahrer nun massiv benachteiligt wird, soll er sich eben eine Bahncard kaufen.
Sehr witzig. Deswegen sind es ja Seltenfahrer, weil sich für sie die Anschaffung einer Bahncard eben nicht lohnt.
"Und wozu brauchen wir die Bahn unbedingt? Na?"
ktmb, Freitag, 25.11.2011, 17:21 (vor 5260 Tagen) @ Felix
Ich komme ohne Bahn überhaupt nicht von A nach B.
Oder soll ich von Osnabrück nach Mallnitz-Obervellach laufen?
Grüße
Eben
Felix, Göttingen, Freitag, 25.11.2011, 18:05 (vor 5260 Tagen) @ ktmb
Ich komme ohne Bahn überhaupt nicht von A nach B.
Oder soll ich von Osnabrück nach Mallnitz-Obervellach laufen?
Na und? Warum sollte die Gesellschaft auf Deine Bedürfnisse Rücksicht nehmen, wenn Du nicht bereit bist, auf die Bedürfnisse anderer, die genau wie Du auf die Bahn angewiesen sind, die aber wenig Geld haben und auch nur selten reisen, Rücksicht zu nehmen?
Es gibt viele Leute, die auf die Bahn angewiesen sind, darunter auch viele, die wenig Geld haben. Auf ihre Kosten Gewinne zu maximieren (bzw. Ausgaben zu minimieren) ist unsozial und widerspricht außerdem dem Gedanken der Daseinsvorsorge, der die Rechtfertigung für die Existenz der Eisenbahn ist.
Rechtfertigung für die Existenz der Bahn?
ktmb, Freitag, 25.11.2011, 18:50 (vor 5260 Tagen) @ Felix
Sorry,
für mich ist die Bahn der Dienstleister, der mich von A nach B bringt. Die Bahn muss für ihre Leistungen aber auch belohnt werden.
Grüße
Straßenbetrieb vs Bahnbetrieb
sfn17, Freitag, 25.11.2011, 19:37 (vor 5260 Tagen) @ ktmb
Generell hinkt in der Realität der Finanzierung der Vergleich zwischen "Auto" und "Eisenbahn".
"Straße" und "Bahn" gehören beide zur Daseinsfürsorge, aber bekanntlich werden von den allgemeinen Steuereinnahmen diese beiden Verkehrsarten schon arg unterschiedlich beglückt.
Ich halte mich zurück, weil ich eh zu den MIV-Kritikern gehöre, deshalb nur das:
Auf den Autobahnen fahren 90% der Leute eh nur zum Privatvergnügen, warum soll man ihnen das aus den Steuern finanzieren? Wenn dann der Eisenbahnfernverkehr so toll "eigenwirtschaftlich" betrieben werden soll, plädiere ich schon einigermaßen ernsthaft dafür, dass die Autobahnen komplett privatisiert werden.
Straßenbetrieb vs Bahnbetrieb
Felix, Göttingen, Samstag, 26.11.2011, 09:54 (vor 5259 Tagen) @ sfn17
Auf den Autobahnen fahren 90% der Leute eh nur zum Privatvergnügen, warum soll man ihnen das aus den Steuern finanzieren? Wenn dann der Eisenbahnfernverkehr so toll "eigenwirtschaftlich" betrieben werden soll, plädiere ich schon einigermaßen ernsthaft dafür, dass die Autobahnen komplett privatisiert werden.
Das wäre in der Tat konsequent. Vor vielen Jahren hat sich irgendein Presseerzeugnis mal einfallen lassen, den "Kommunismus" auf Deutschlands Autobahnen anzuprangern - gemeint war die Mautfreiheit.
Dies sollte eigentlich jedem, wenn er nur ein klein wenig nachdenkt, vor Augen führen, wie dumm dieses oberflächliche Denken ist, das zwanghaft Antworten in Wirtschaftsideologien zu finden glaubt, die mit der konkreten Fragestellung überhaupt nichts zu tun haben. Denn es müsste eigentlich jedem auffallen, daß dieser "Kommunismus" auf den Autobahnen ein durchschlagender Erfolg ist.
Eben
Henrik, Freitag, 25.11.2011, 19:56 (vor 5260 Tagen) @ Felix
Ich komme ohne Bahn überhaupt nicht von A nach B.
Oder soll ich von Osnabrück nach Mallnitz-Obervellach laufen?
Na und? Warum sollte die Gesellschaft auf Deine Bedürfnisse Rücksicht nehmen, wenn Du nicht bereit bist, auf die Bedürfnisse anderer, die genau wie Du auf die Bahn angewiesen sind, die aber wenig Geld haben und auch nur selten reisen, Rücksicht zu nehmen?
Es gibt viele Leute, die auf die Bahn angewiesen sind, darunter auch viele, die wenig Geld haben. Auf ihre Kosten Gewinne zu maximieren (bzw. Ausgaben zu minimieren) ist unsozial und widerspricht außerdem dem Gedanken der Daseinsvorsorge, der die Rechtfertigung für die Existenz der Eisenbahn ist.
Wer auf die Bahn angewiesen ist, der kann es ja auch und zwar Nahverkehr fahren - der ist hoch subventioniert.
Auf den Fernverkehr ist keiner zwingend angewiesen. Wer ihn nutzen will, kann das gerne tun, aber nicht auf milliarden Kosten der Allgemeinheit. Die Zeiten haben wir Gott sei Dank hinter uns.
Jedes Jahr einfach so 10 Milliarden zum Fenster rauszuwerfen und einen elendigen Schuldenberg anzuhäufen - das ist unsozial.
Eben
Felix, Göttingen, Samstag, 26.11.2011, 09:44 (vor 5259 Tagen) @ Henrik
Wer auf die Bahn angewiesen ist, der kann es ja auch und zwar Nahverkehr fahren - der ist hoch subventioniert.
Der Fernverkehr ist auch subventioniert, denn die Trassenpreise sind nicht kostendeckend und die Neubaustrecken wurden von der Allgemeinheit bezahlt. Also erwarte ich, daß er auch für mich da ist.
Und auch der Nahverkehr ist, was die Normalpreise angeht, trotzdem immer noch viel zu teuer. Die Ländertickets sind hingegen für lange Fahrten extrem billig - sogar viel zu billig eigentlich. Leider gelten sie nur innerhalb der Landesgrenzen. Die Fahrpreisgestaltung ist ein totales Durcheinander ohne System und vernünftigen Grundgedanken.
Auf den Fernverkehr ist keiner zwingend angewiesen. Wer ihn nutzen will, kann das gerne tun, aber nicht auf milliarden Kosten der Allgemeinheit. Die Zeiten haben wir Gott sei Dank hinter uns.
Jedes Jahr einfach so 10 Milliarden zum Fenster rauszuwerfen und einen elendigen Schuldenberg anzuhäufen - das ist unsozial.
Die 10 Milliarden hast Du erfunden. Ich habe in diesem Forum bereits einmal vorgerechnet, wie wenig generell niedrige Fahrpreise für das ganze Bahnsystem den Staat kosten würden. Das liegt daran, daß heute schon die Fahrgeldeinnahmen nur einen kleinen Teil der Kosten des Bahnsystems decken, den Rest zahlt der Staat.
Eben
Redesign, Samstag, 26.11.2011, 11:02 (vor 5259 Tagen) @ Felix
Wenn man sich anschaut, ab welcher geringen Entfernung sich ein Länderticket lohnt, im Vergleich zum Normalpreis, ist klar, warum die Tickets so oft gekauft werden.
Über die maximal mögliche Distanz werden sie sicherlich seltener benutzt.
Blödsinnig ist da nur dieser Föderalismus-Gedanke, Verkehrsströme gehen über Ländergrenzen hinweg, auch im Nahverkehr, und da sind es dann gleich zwei Ländertickets...
Eben
Henrik, Samstag, 26.11.2011, 11:56 (vor 5259 Tagen) @ Felix
Wer auf die Bahn angewiesen ist, der kann es ja auch und zwar Nahverkehr fahren - der ist hoch subventioniert.
Der Fernverkehr ist auch subventioniert, denn die Trassenpreise sind nicht kostendeckend und die Neubaustrecken wurden von der Allgemeinheit bezahlt. Also erwarte ich, daß er auch für mich da ist.
Nicht der Betrieb des Fernverkehrs ist subventioniert - Du wirst keinen cent bekommen, wenn Du als EVU im FV auftrittst.
Das Netz der Bahn wird u.a. vom Staat mitfinanziert.
Und dieses Netz ist auch für Dich da.
Du kannst es nutzen als EVU im NV, FV oder GV - oder eben auch als Endkunde, als Fahrgast.
Ganz genauso wie mit dem LKW auf den Autobahnen.
Und auch der Nahverkehr ist, was die Normalpreise angeht, trotzdem immer noch viel zu teuer. Die Ländertickets sind hingegen für lange Fahrten extrem billig - sogar viel zu billig eigentlich. Leider gelten sie nur innerhalb der Landesgrenzen. Die Fahrpreisgestaltung ist ein totales Durcheinander ohne System und vernünftigen Grundgedanken.
Das ist Deine eigene subjektive Ansicht, völlig frei von Begründungen und Zielrichtungen.
Ich persönlich sehe die Ländertickets für mich als viel zu teuer an.
Der Nahverkehr ist massiv subventioniert und wird auch in sehr hohem Maße genutzt.
Die Ländertickets bzw. der Nahverkehr allgemein ist nicht dafür gedacht, dass man mit ihm quer durch die gesamte Republik fährt - daher heißts ja auch Nah-Verkehr.
Der meiste Verkehr innerhalb der Länder spielt sich nunmal innerhalb der Länder ab, das passt schon
und es gibt ja auch Länderübergreifende Tickets.
Die Tarifgestaltung ist Angelegenheit der einzelnen Landesverkehrsgesellschaften.
Da gibt es gewiss welche, die das in preislicher übersichtlicher Hinsicht sehr gut machen und andere, die es weniger gut machen bzw. andere Schwerpunkte haben.
Auf den Fernverkehr ist keiner zwingend angewiesen. Wer ihn nutzen will, kann das gerne tun, aber nicht auf milliarden Kosten der Allgemeinheit. Die Zeiten haben wir Gott sei Dank hinter uns.
Jedes Jahr einfach so 10 Milliarden zum Fenster rauszuwerfen und einen elendigen Schuldenberg anzuhäufen - das ist unsozial.
Die 10 Milliarden hast Du erfunden. Ich habe in diesem Forum bereits einmal vorgerechnet, wie wenig generell niedrige Fahrpreise für das ganze Bahnsystem den Staat kosten würden. Das liegt daran, daß heute schon die Fahrgeldeinnahmen nur einen kleinen Teil der Kosten des Bahnsystems decken, den Rest zahlt der Staat.
Ich erfinde keine Zahlen, habe die 10 Mrd stets belegt, Du kannst sie überall in der Literatur finden,
nicht nur bei der Regierungskommission Bahn, auch bei anderen Untersuchungsergebnissen
und fanden Zustimmung & Anerkennung quer durch sämtliche Parteien, Gewerkschaften & Instituten.
Das wäre die Belastung, wenn es die Bahnreform in der Form nicht gegeben hätte und wir weiter die Behördenstaatsbahnen Bundesbahn und Reichsbahn gehabt hätten. Ein Fass ohne Boden. Gewiss steckt da viel mit drin. Ich weiß nich, was Dir alles vorschwebt. Den marktwirtschaftlichen, unternehmerischen privatwirtschaftlichen Ansatz komplett wieder rausnehmen? Na, dann Gute Nacht. Preislich hast Du ja gar noch erheblich schlimmeres vor, als den Zustand von vor 1994.
Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reichenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.
Mit Milchmädchenrechnungen kommst Du hier nicht weit.
Fraglich ist auch, wie Du das mit der EU-Richtlinie der Liberalisierung in Einklang bringen willst bzw. überhaupt wettbewerbsrechtlich.
Lügner.
Ösi, Samstag, 26.11.2011, 12:31 (vor 5259 Tagen) @ Henrik
Ich habe dir schon mehrmals vorgerechnet, warum deine Zahlen nicht stimmen. Dass du sie trotzdem weiter herausposaunst, zeigt entweder deine Beratungsresistenz oder deinen kreativen Umgang mit der Wahrheit.
Lügner.
BR_103, Samstag, 26.11.2011, 13:35 (vor 5259 Tagen) @ Ösi
Ich finde es immer wieder äusserst amüsant wieviele potenzielle Verkehrsminister und/oder Bahn Chef´s es hier gibt, die ganz offensichtlich bei soviel Sachverstand ihren Beruf oder gar Berufung verfehlt haben. Und dann andere schon als Lügner zu bezeichnen ist schon krass. Das bekommt ja schon fast Züge die eine Anzeige rechtfertigen..............
Unaufrichtig?
Redesign, Samstag, 26.11.2011, 17:12 (vor 5259 Tagen) @ BR_103
ohne jetzt Partei ergreifen zu wollen - man muß Worte wie "Kreativität" benutzen, die Sache beim Namen nennen geht nicht - auch bei Guttenberg ist der Doktorarbeit-Beschiss (andere sagen Betrug, ich natürlich nicht) nur eine Verkettung von unglücklichen chaotischen Planungen und Ereignissen
Angebote damals und Bestellung Fernverkehr
Redesign, Samstag, 26.11.2011, 17:08 (vor 5259 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Redesign, Samstag, 26.11.2011, 17:08
Den marktwirtschaftlichen, unternehmerischen privatwirtschaftlichen Ansatz komplett wieder rausnehmen? Na, dann Gute Nacht. Preislich hast Du ja gar noch erheblich schlimmeres vor, als den Zustand von vor 1994.
Gute Angebote gab es doch damals - Rosarote Wochenenden, Guten Abend Ticket, Tramper-Monats-Ticket, Junior-Pass, Netzkarten...
Unabhängig davon: Was hieltest Du davon, wenn der Staat genauso wie Nahverkehr auch Fernverkehr bestellen würde und die Verkehrsunternehmen nur noch für den Betrieb zuständig wäre?
Dann auch ein Ticket für alle Züge, nur abhängig von der Entfernung?
Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reichenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.
Das sage ich auch immer... aber viele glauben es einfach nicht, bis der Umsatz dann wirklich weg ist.
Angebote damals und Bestellung Fernverkehr
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 10:36 (vor 5258 Tagen) @ Redesign
Den marktwirtschaftlichen, unternehmerischen privatwirtschaftlichen Ansatz komplett wieder rausnehmen? Na, dann Gute Nacht. Preislich hast Du ja gar noch erheblich schlimmeres vor, als den Zustand von vor 1994.
Gute Angebote gab es doch damals - Rosarote Wochenenden, Guten Abend Ticket, Tramper-Monats-Ticket, Junior-Pass, Netzkarten...
ja, nur hat es sehr sehr lange gebraucht, eh sie dann auch angeboten wurden, der ganze bürokratische Aufwand, musste hier und da abgesegnet werden etc.
Solche Ansätze gab es damals, auf die wurde dann aufgebaut.
Unabhängig davon: Was hieltest Du davon, wenn der Staat genauso wie Nahverkehr auch Fernverkehr bestellen würde und die Verkehrsunternehmen nur noch für den Betrieb zuständig wäre?
Dann auch ein Ticket für alle Züge, nur abhängig von der Entfernung?
Wozu? Wie bei Felix, die Frage nach dem Sinn.
Wenn der Fernverkehr eigenwirtschaftlich zu betreiben ist, was sollte sich der Staat da denn noch einmischen und unterstützen mit hohem Aufwand?
Das mit ein Ticket für alle Züge verstehe ich auch nicht, wozu?
Mit dem Wochenendticket, mit einem hoch subventionierten Nahverkehrsticket quer durch Deutschland im luxuriösen ICE fahren?
Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reihenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.
Das sage ich auch immer... aber viele glauben es einfach nicht, bis der Umsatz dann wirklich weg ist.
genau.
Typisch Henrik
Felix, Göttingen, Sonntag, 27.11.2011, 11:12 (vor 5258 Tagen) @ Redesign
Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reichenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.
Das sage ich auch immer... aber viele glauben es einfach nicht, bis der Umsatz dann wirklich weg ist.
Die 19 Euro im ICE von Berlin nach München - und dann gleich zig Millionen-fach (!!!) - hat Henrik - wie so vieles, was er schreibt - frei erfunden. Das könnte es höchstens mal geben, wenn sich Berlin-München mit dem "Top-Ziel der Woche" von der Resterampe darstellen ließe und auch dann werden nur sehr wenige Tickets abgegeben. Und da die Resterampe auch nicht offensiv beworben wird, sondern nur als Geheimtip gehandelt werden soll, ist es für 99,9% der Bevölkerung reine Verarsche, von Berlin-München im ICE für 19 Euro zu sprechen.
Die meisten Sparpreise zwischen Berlin und München bewegen sich heute zwischen 49 und 89 Euro. Das ist schon nicht mehr billig. Ich sage: Damit die Bahn als Daseinsvorsorge für die ganze Bevölkerung taugt, muß sie günstige Fahrpreise - auf Fernbusniveau - auch ohne Vorausbuchung anbieten. Das wären für Berlin-München ca. 42€ (bei 7 ct/km, Autobahnentfernung) oder 48€ (bei 8 ct/km). Wie ich bereits einmal vorgerechnet habe, wäre dies im Verhältnis zu dem, was der Staat für die Bahn heute bereits ausgibt, mit ziemlich geringen Mehrausgaben darstellbar. Es ist übrigens keineswegs ausgeschlossen, daß für schwach ausgelastete Züge darüberhinaus noch günstigere Sonderangebote angeboten werden, aber auch nicht zwingend notwendig.
DB Sparpreise ab 19 Euro
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 12:07 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reichenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.
Das sage ich auch immer... aber viele glauben es einfach nicht, bis der Umsatz dann wirklich weg ist.
Die 19 Euro im ICE von Berlin nach München - und dann gleich zig Millionen-fach (!!!) - hat Henrik - wie so vieles, was er schreibt - frei erfunden. Das könnte es höchstens mal geben, wenn sich Berlin-München mit dem "Top-Ziel der Woche" von der Resterampe darstellen ließe und auch dann werden nur sehr wenige Tickets abgegeben. Und da die Resterampe auch nicht offensiv beworben wird, sondern nur als Geheimtip gehandelt werden soll, ist es für 99,9% der Bevölkerung reine Verarsche, von Berlin-München im ICE für 19 Euro zu sprechen.
Die meisten Sparpreise zwischen Berlin und München bewegen sich heute zwischen 49 und 89 Euro. Das ist schon nicht mehr billig.
Mein ICE Ticket, für das ich nur 19 Euro bezahlt habe, das ich hier liegen habe, ist alles andere als ausgedacht,
ich werde damit in nächsten Tagen fahren. Und es gab nicht nur eines davon, sondern etliche und für sehr lange Zeit - für den frühen Montagmorgen, hab es sehr vielen Freunden deutlich empfohlen, noch vor wenigen Tagen. Steigt dann ja immer nur um 5/10 Euro.
Nix mit L'tur Resterampe oder "Top-Ziel der Woche", sondern ganz normal auf bahn.de, Sparpreis.
L'tur Bahn Lastminute ist aber auch alles andere als versteckt, das ist kaum zu übersehen.
Die Millionen Fahrgäste, die Dir ohne derlei Angebote schwinden, sind natürlich nicht einfach nur 19 Euro Sparpreis Kunden von Berlin nach München, sondern im gesamten Netz und auch mit anderen günstigen Tarifen.
Ich sage: Damit die Bahn als Daseinsvorsorge für die ganze Bevölkerung taugt, muß sie günstige Fahrpreise - auf Fernbusniveau - auch ohne Vorausbuchung anbieten. Das wären für Berlin-München ca. 42€ (bei 7 ct/km, Autobahnentfernung) oder 48€ (bei 8 ct/km). Wie ich bereits einmal vorgerechnet habe, wäre dies im Verhältnis zu dem, was der Staat für die Bahn heute bereits ausgibt, mit ziemlich geringen Mehrausgaben darstellbar. Es ist übrigens keineswegs ausgeschlossen, daß für schwach ausgelastete Züge darüberhinaus noch günstigere Sonderangebote angeboten werden, aber auch nicht zwingend notwendig.
Die Deutsche Bahn im Fernverkehr als Daseinsvorsorge?
Wofür, wozu und was noch alles? Die Lufthansa auch gleich mit als Daseinsvorsorge im Fliegerbereich, die Deutsche Telekom im Telekombereich und die Deutsche Bank im Bankensektor? Gott bewahre! Ich fliege sehr gerne und billig, aber die Lufthansa bot sich da noch nie als günstig an, von Germanwings abgesehen. Wie schön, dass die Zeiten des Telekom-Monopols vorbei sind, mein Konto freut sich, billigster Anbieter war seitdem die Telekom nie mehr für mich.
Damit die Bahn im Wettbewerb mit ihren Konkurrenten bestehen kann, muss bzw. sollte sie attraktive Fahrpreise anbieten - ihre Sparpreise etc ist ein guter Teil davon,
ansonsten landet sie in der tiefroten Konkursmasse wie ihre pleite Vorgängerin Deutsche Bundesbahn/Reichsbahn. Wie gesagt, 10 Mrd / pro Jahr, wenn es die Bahnreform nicht gegeben hätte.
Fernbusse sind auch deutlich billiger, wenn Du frühzeitig buchst
und sie sollten grundsätzlich billiger sein als ein luxus-ICE.
Wieso es nun ganz starre willkürliche 42/48 Euro sein müssen - da würd ich dann doch zum Flieger greifen und diese meinen Freunden auch empfehlen. Da sind sie wieder, die Millionen Reisende....in den Billigfliegern bzw. potenziell.
Wie gesagt, mit Milchmädchenrechnungen solltest Du besser vorsichtig sein.
PS: Pass mal besser auf Deine Unterstellungen auf und Pauschalisierungen, vor allem so dahergesagt und unbelegt. Was soll das? Ist nicht gerade nett, nicht sachlich und vor allem widerstößt es gegen die Forumsregeln. Auch reicht ein Satzzeichen aus.^^
Berlin - München 19 Euro? Oder 29 Euro???
flyingska, Sonntag, 27.11.2011, 12:41 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Für Berlin - München im ICE 19 Euro??? Wie geht das denn?
29 Euro Sparpreis minus 10 Euro Nutella-Gutschein, oder was meinst du???
So oft gibt es doch keine Gutscheine und für diese große Relation den 29-Euro-Sparpreis im durchgehenden ICE...
Berlin - München 25 €!
ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 12:47 (vor 5258 Tagen) @ flyingska
Ich habe spontan einen Preis von 25 € gefunden. Ok, eine BC 25 brauch man schon. Hier die Verbindung:
Berlin Hbf
Hannover Hbf Fr, 20.01.2012 19:48
21:28 ICE 842 Wünsche erfüllbar
Details
Hannover Hbf
Regensburg Hbf Fr, 20.01.2012 22:27
04:27 EN 491 Komfortklasse wie gewählt
Regensburg Hbf
München Hbf Sa, 21.01.2012 04:42
06:15 ALX84101
Das ist ein Gewürge, aber kein vernünftiges Angebot
Felix, Göttingen, Sonntag, 27.11.2011, 13:06 (vor 5258 Tagen) @ ktmb
Ich habe spontan einen Preis von 25 € gefunden. Ok, eine BC 25 brauch man schon. Hier die Verbindung:
Berlin Hbf
Hannover Hbf Fr, 20.01.2012 19:48
21:28 ICE 842 Wünsche erfüllbar
Details
Hannover Hbf
Regensburg Hbf Fr, 20.01.2012 22:27
04:27 EN 491 Komfortklasse wie gewählt
Regensburg Hbf
München Hbf Sa, 21.01.2012 04:42
06:15 ALX84101
1. Mehr als 95% der Bevölkerung haben eine keine BahnCard, weder 25, noch 50 oder 100. Weil sie sich nicht lohnt, wenn man zu selten fährt. Ich z.B. verreise nur wenige Male im Jahr und wie oft genau und wie weit, kann ich auch nicht voraussehen.
2. Die Verbindung geht über Nacht und dauert zehneinhalb Stunden.
Berlin - München 29 Euro - 10 Euro = 19 Euro
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 12:53 (vor 5258 Tagen) @ flyingska
Für Berlin - München im ICE 19 Euro? Wie geht das denn?
29 Euro Sparpreis minus 10 Euro Nutella-Gutschein, oder was meinst du?
genau, mit Benutzung des eCoupons verblieben letztendlich Kosten von 19 Euro.
So oft gibt es doch keine Gutscheine und für diese große Relation den 29-Euro-Sparpreis im durchgehenden ICE...
vor nutella gab es REWE - OK, ab 40 Euro.
Und bei meiner letzten ICE-Fahrt nach München vor paar Jahren hatte ich auch einen eCoupon eingesetzt.
Ich hab sehr viele 29 Euro Sparpreise sehr lange gesehen für den Montagmorgen und selbst auch länger gezögert.
bei den durchgehenden ICE (T^^) vermute ich eher ein größeres länger verfügbares Kontingent an günstigen Preisen im Gegensatz zu dem Umsteigen in einen ICE 3 in Nürnberg,
was auch bei mir der Fall ist - bei meinem ergab sich dadurch aber kein Unterschied im Preis.
nutella o.ä. zählen nicht
Felix, Göttingen, Sonntag, 27.11.2011, 13:13 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Weil diese Aktion zeitlich befristet sind und weil der Großteil der Bevölkerung von ihnen gar nicht erst erfährt (sonst würden sie auch nicht funktionieren). Und sie mit der arroganten Bemerkung "Sollen sie sich halt informieren" abzubügeln, zählt auch nicht, weil die meisten Leute dafür keine Zeit und vielleicht auch gar nicht die Fähigkeit haben und trotzdem einen Anspruch darauf haben, für ihre Steuergelder eine vernünftige Gegenleistung zu erhalten.
Das ist auch ein wesentlicher Unterschied zu Flugverkehr, Telekom usw. Da muß nichts subventioniert werden, bei der Bahn schon.
Angebote zählen nicht?
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 13:27 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Weil diese Aktion zeitlich befristet sind und weil der Großteil der Bevölkerung von ihnen gar nicht erst erfährt (sonst würden sie auch nicht funktionieren).
Was ist denn nicht zeitlich befristet? Du willst also Werbe-Aktionen grundsätzlich ausschließen? ganz großes Kino..
Diese funktionieren gerade weil die Bevölkerung davon erfährt - das ist ja der Hintergrund der Aktionen.
Jeder geht einkaufen...in Supermarkt erst recht.
Und sie mit der arroganten Bemerkung "Sollen sie sich halt informieren" abzubügeln, zählt auch nicht, weil die meisten Leute dafür keine Zeit und vielleicht auch gar nicht die Fähigkeit haben
Die preissensiblen potenziellen Fahrgäste haben vor allem Zeit und auch eher die Fähigkeit, sich zu informieren.
und trotzdem einen Anspruch darauf haben, für ihre Steuergelder eine vernünftige Gegenleistung zu erhalten.
...wenns denn so sehr Steuergelder sind, sind sie vielleicht letztendlich doch nicht so sehr preissensibel.^^
Die vernünftige Gegenleistung ist dann dort bei ihnen aber eher der Anspruch, dass deren teure Steuergelder vom Staat nicht sinnlos zum Fenster herausgeworfen werden - wie es eben bis 1994 getan wurde und das Image der Bahn entsprechend war.
Das ist auch ein wesentlicher Unterschied zu Flugverkehr, Telekom usw. Da muß nichts subventioniert werden, bei der Bahn schon.
ahja und wieso?
Angebote zählen nicht?
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 14:38 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Die vernünftige Gegenleistung ist dann dort bei ihnen aber eher der Anspruch, dass deren teure Steuergelder vom Staat nicht sinnlos zum Fenster herausgeworfen werden - wie es eben bis 1994 getan wurde und das Image der Bahn entsprechend war.
Dann erkläre doch mal, warum dann die Bahn dem Steuerzahler jetzt (inflationsbereinigt!) teurer kommt als 1993.
Angebote zählen nicht?
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 14:46 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Die vernünftige Gegenleistung ist dann dort bei ihnen aber eher der Anspruch, dass deren teure Steuergelder vom Staat nicht sinnlos zum Fenster herausgeworfen werden - wie es eben bis 1994 getan wurde und das Image der Bahn entsprechend war.
Dann erkläre doch mal, warum dann die Bahn dem Steuerzahler jetzt (inflationsbereinigt!) teurer kommt als 1993.
Dann erkläre Du doch mal, wieso dem so sein sollte.
Sind die Investitionen in das Bahnnetz höher?
Sind die Subventionen in den Nahverkehr höher?
etc.
Die Deutsche Bahn ist jetzt nun nicht gerade eine Bundesbehörde, die Jahr für Jahr zig Milliarden an Defizit anhäuft und so daher nicht gerade im guten Ruf der Öffentlichkeit stand, nebst eben teuren unflexiblen Tarifen, unfreundlichem Personal und ungemütlichen alten Zügen und Immobilien.
Angebote zählen nicht?
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 14:55 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Dann erkläre Du doch mal, wieso dem so sein sollte.
Sind die Investitionen in das Bahnnetz höher?
Sind die Subventionen in den Nahverkehr höher?
etc.
Durch die Reduzierung des Skaleneffekts, der Zersplitterung durch Regionalisierung und die Profite der Privatbahnen, die nicht dem Steuerzahler zugute kommen.
Die Deutsche Bahn ist jetzt nun nicht gerade eine Bundesbehörde, die Jahr für Jahr zig Milliarden an Defizit anhäuft und so daher nicht gerade im guten Ruf der Öffentlichkeit stand, nebst eben teuren unflexiblen Tarifen, unfreundlichem Personal und ungemütlichen alten Zügen und Immobilien.
Dafür ist die Deutsche Bahn jetzt eben ein bundeseigener Konzern, der mehr kostet als die Bundesbehörde. Der Ruf hat sich trotz massiver Propaganda kaum verbessert, Bimze sind noch immer nicht das Gelbe vom Ei, Bahnhöfe verfallen und die Fahrt von München nach Hamburg kostet 129 Euro.
Angebote zählen nicht?
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 15:07 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Dann erkläre Du doch mal, wieso dem so sein sollte.
Sind die Investitionen in das Bahnnetz höher?
Sind die Subventionen in den Nahverkehr höher?
etc.
der Zersplitterung durch Regionalisierung
Ja, die Regionalisierung, die dem Steuerzahler als auch dem Fahrgast deutlich zu Gute kommt ist ein gewichtiger guter Punkt von vielen der Bahnreform.
Die Deutsche Bahn ist jetzt nun nicht gerade eine Bundesbehörde, die Jahr für Jahr zig Milliarden an Defizit anhäuft und so daher nicht gerade im guten Ruf der Öffentlichkeit stand, nebst eben teuren unflexiblen Tarifen, unfreundlichem Personal und ungemütlichen alten Zügen und Immobilien.
Dafür ist die Deutsche Bahn jetzt eben ein bundeseigener Konzern, der mehr kostet als die Bundesbehörde. Der Ruf hat sich trotz massiver Propaganda kaum verbessert, Bimze sind noch immer nicht das Gelbe vom Ei, Bahnhöfe verfallen und die Fahrt von München nach Hamburg kostet 129 Euro.
Die Deutsche Bahn bringt dem Staat jetzt hohe Rendite ein - anstatt einen riesigen Milliardendefizit.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Das Image der Bahn hat sich elementar deutlich geändert. Wer damals noch nichtmal an die Bahn dachte fährt heute wie selbstverständlich mit ihr, bringt es in Überlegungen mit ein. Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt. Die Bahnstationen sind keine Schandflecke der Städte mehr, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
Es ist möglich, mit dem ICE für 19 Euro einfach so von Berlin nach München zu fahren, gar dauerhaft ab 29 Euro.
Derlei Spartarife kann die Bahn jederzeit flexibel anbieten.
Lügner.
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 15:53 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 15:53
Ja, die Regionalisierung, die dem Steuerzahler als auch dem Fahrgast deutlich zu Gute kommt ist ein gewichtiger guter Punkt von vielen der Bahnreform.
Lügner. Den Steuerzahler kommt es teurer, und der Fahrgast leidet unter Umsteigezwängen an Landes- bzw. Kreisgrenzen.
Die Deutsche Bahn bringt dem Staat jetzt hohe Rendite ein - anstatt einen riesigen Milliardendefizit.
Lügner. Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt, und 500 Millionen Euro als Rendite zurückzahlt, ist das ein Verlust von 9,5 Milliarden Euro, kein Gewinn von 500 Millionen Euro.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Lügner. Die Bahn kommt dem Staat mit der Bahnreform inflationsbereinigt teurer.
Das Image der Bahn hat sich elementar deutlich geändert. Wer damals noch nichtmal an die Bahn dachte fährt heute wie selbstverständlich mit ihr, bringt es in Überlegungen mit ein. Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt.
Lügner. Es gibt nur 5.400 Bahnhöfe (inkl. Haltepunkte) in ganz Deutschland.
Die Bahnstationen sind keine Schandflecke der Städte mehr, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
Lügner. Viele Bahnhöfe, insbesondere in Kleinstädten und Dörfern, sind von Vandalismus gezeichnet.
Es ist möglich, mit dem ICE für 19 Euro einfach so von Berlin nach München zu fahren, gar dauerhaft ab 29 Euro.
Ja, "es ist möglich", wenn man sich zwei Monate vorher für den genauen Tag und den genauen Zug entscheidet. Wenn ich morgen fahren will, nutzt mir das nichts.
Magst du nicht zur CDU/CSU oder FDP gehen? Du hast keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen und behauptest dauernd längst widerlegte falsche Aussagen.
Lügner.?
ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 15:57 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Und was hättest Du gerne?
Lügner.?
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 16:17 (vor 5258 Tagen) @ ktmb
Und was hättest Du gerne?
Eine staatliche "Europäische Unionsbahn", die für den gesamten Eisenbahnverkehr (Netz, Bahnhöfe, Züge, ...) innerhalb der EU verantwortlich ist. Natürlich sollte es keine "Behördenbahn" im klassischen Sinne sein, sondern eine "Genossenschaftsbahn": Ehrliche Informationen werden veröffentlicht und die Fahrgäste bestimmen auf allen Ebenen mit - warum sollte man den Bahnchef nicht wählen können?
Dadurch wird sichergestellt,
- dass durch große Fahrzeugbestellungen der Preis pro Fahrzeug und die Wartungskosten sinken,
- internationale Verkehre problemlos möglich sind, also RB und RE über Landesgrenzen eher die Regel als die Ausnahme sein werden,
- die Bahn als "unsere Bahn" in der Bevölkerung verankert wird,
- die Auslastung steigt,
und dadurch günstigere Preise für alle ermöglicht werden, ohne es auf dem Rücken der Bediensteten durch Niedriglöhne auszutragen.
Im nächsten Schritt wäre dann eine Überführung aller ÖV-Unternehmen in einen ebenso organisierten europäischen ÖV-Konzern angebracht - man bedenke nur, wie die Fahrgastzahlen zunehmen werden, wenn man mit einem Fahrschein von Dublin bis Valletta in allen Verkehrsmitteln fahren kann!
Einfach nur krass
BR_103, Sonntag, 27.11.2011, 18:32 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Und was hättest Du gerne?
Eine staatliche "Europäische Unionsbahn", die für den gesamten Eisenbahnverkehr (Netz, Bahnhöfe, Züge, ...) innerhalb der EU verantwortlich ist. Natürlich sollte es keine "Behördenbahn" im klassischen Sinne sein, sondern eine "Genossenschaftsbahn": Ehrliche Informationen werden veröffentlicht und die Fahrgäste bestimmen auf allen Ebenen mit - warum sollte man den Bahnchef nicht wählen können?
Im nächsten Schritt wäre dann eine Überführung aller ÖV-Unternehmen in einen ebenso organisierten europäischen ÖV-Konzern angebracht - man bedenke nur, wie die Fahrgastzahlen zunehmen werden, wenn man mit einem Fahrschein von Dublin bis Valletta in allen Verkehrsmitteln fahren kann!
Irgendwie kommst du ziemlich krass rüber. Glaubst du eigentlich noch daran das in der Sahara schneit - im Hochsommer????? Träumen darf man ja, aber bei deinen Gedanken frage ich mich unweigerlich ob du ein Überbleibsel der SED bist. Bevor dein Traum wahr wird, werden wohl eher Linienbusse auf dem Mars verkehren.
.
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 16:08 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Ja, die Regionalisierung, die dem Steuerzahler als auch dem Fahrgast deutlich zu Gute kommt ist ein gewichtiger guter Punkt von vielen der Bahnreform.
Den Steuerzahler kommt es teurer, und der Fahrgast leidet unter Umsteigezwängen an Landes- bzw. Kreisgrenzen.
Der Besteller erhält Milliarden mehr an Zugkilometer und Leistungen für weniger Geld - also billiger.
Landes- wie Kreisgrenzen gab es schon immer, die Abstimmungen funktionieren durch die Regionalisierung besser als vorher.
Die Deutsche Bahn bringt dem Staat jetzt hohe Rendite ein - anstatt einen riesigen Milliardendefizit.
Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt, und 500 Millionen Euro als Rendite zurückzahlt, ist das ein Verlust von 9,5 Milliarden Euro, kein Gewinn von 500 Millionen Euro.
Das Unternehmen Deutsche Bahn AG bekommt 10 Mrd Euro vom Staat BAT? wow, cool.
also nichts da? na, denn..
Die DB AG macht Gewinn und der Staat als Eigentümer hat gut davon.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Die Bahn kommt dem Staat mit der Bahnreform inflationsbereinigt teurer.
Und wieso sollte dem so sein?
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Das Image der Bahn hat sich elementar deutlich geändert. Wer damals noch nichtmal an die Bahn dachte fährt heute wie selbstverständlich mit ihr, bringt es in Überlegungen mit ein. Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt.
Es gibt nur 5.400 Bahnhöfe (inkl. Haltepunkte) in ganz Deutschland.
das mag sein,
widerspricht nicht den Modernisierungsplänen und programmen über 6.500 Bahnhöfen, siehe Literatur, PM etc.
Die Bahnstationen sind keine Schandflecke der Städte mehr, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
Viele Bahnhöfe, insbesondere in Kleinstädten und Dörfern, sind von Vandalismus gezeichnet.
das mag sein,
widerspricht nicht dem dass die Bahnhöfe keine Schandflecke der Städte mehr sind, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
Es ist möglich, mit dem ICE für 19 Euro einfach so von Berlin nach München zu fahren, gar dauerhaft ab 29 Euro.
Ja, "es ist möglich", wenn man sich zwei Monate vorher für den genauen Tag und den genauen Zug entscheidet. Wenn ich morgen fahren will, nutzt mir das nichts.
gewiss, aber für nächste Woche magst Du auf vielen Relationen auch noch viele Angeboten finden. Es gibt auch noch die BahnCards und etliche weitere Angebote.
Magst du nicht zur CDU/CSU oder FDP gehen?
wieso?
Weil ich andere nicht einfach so "Lügner" nenne, nicht beleidigend und persönlich werde, sachlich bleibe
und meine Aussagen belege, in Literatur nachlese, von dort aus zitiere?
....och, traust Du das den anderen Parteien nicht zu?
Lügner!
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 16:32 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Der Besteller erhält Milliarden mehr an Zugkilometer und Leistungen für weniger Geld - also billiger.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Landes- wie Kreisgrenzen gab es schon immer, die Abstimmungen funktionieren durch die Regionalisierung besser als vorher.
Nur gab es damals nichts abzustimmen.
Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt, und 500 Millionen Euro als Rendite zurückzahlt, ist das ein Verlust von 9,5 Milliarden Euro, kein Gewinn von 500 Millionen Euro.
Das Unternehmen Deutsche Bahn AG bekommt 10 Mrd Euro vom Staat BAT? wow, cool.
also nichts da? na, denn..
Die DB AG macht Gewinn und der Staat als Eigentümer hat gut davon.
"Die Bahn" ist nicht die DB AG, sondern das Gesamtsystem Bahn, wie es vor der Bahnreform als DB und DR existierte. Das Gesamtsystem Bahn bekommt mehrere Milliarden Euro Steuergelder in Form von Regionalisierungsmitteln, Eisenbahnämtern und einigen kleineren Ausgaben (z.B. Bundespolizei als Bahnpolizei, Zahlungen der Agentur für Arbeit für die Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu Lokführern und erste Monatsgehälter, ...) Die DB AG, Teil des System Bahn, macht Gewinn. Das System Bahn als ganzes Verlust.
Wenn du dir 100 Euro von der linken in die rechte Tasche steckst, hast du auch nicht 100 Euro Gewinn gemacht.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Wie erklärst du dir dann, dass dem Steuerzahler das System Bahn teurer kommt als vor der Bahnreform - und zwar inflationsbereinigt? Ich erinnere noch einmal an die Zahlen:
9,4 Milliarden Euro 1993
9,6 Milliarden Euro 2004
- alles in Euros von 2004, umgerechnet mit dem offiziellen Umrechnungskurs DM:€ und dem Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes.
das mag sein,
widerspricht nicht den Modernisierungsplänen und programmen über 6.500 Bahnhöfen, siehe Literatur, PM etc.
Das würde aber heißen, dass mindestens 1.100 Bahnhöfe zuerst modernisiert und dann geschlossen wurden. Vielleicht war irgendwann einmal geplant, 6.500 Bahnhöfe zu modernisieren, tatsächlich waren es dann aber viel weniger (schau dich einmal im Osten um, da gibt es noch immer viele Bahnhöfe, wo man seit Reichsbahnzeiten bestenfalls die Schilder ausgetauscht hat).
widerspricht nicht dem dass die Bahnhöfe keine Schandflecke der Städte mehr sind, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
*gähn*
wieso?
Weil ich andere nicht einfach so "Lügner" nenne, nicht beleidigend und persönlich werde, sachlich bleibe
und meine Aussagen belege, in Literatur nachlese, von dort aus zitiere?
Ich weiß nicht, woher du deine Aussagen nimmst (einen Beleg habe ich von dir übrigens noch nie gesehen), aber ich kann anhand von Originalquellen belegen, dass meine Aussagen korrekt und daher deine Aussagen, wo sie meinen widersprechen, falsch sind. Und da ich diese Aussagen dir bereits mehrmals vorgelegt habe, inkl. Quellen zur Überprüfung, und du sie trotzdem wiederholst, ist die Bezeichnung "Lügner" einfach eine Tatsachenfeststellung.
Wenn DB StuS schreibt, dass es 5.400 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland gibt, dann gibt es nicht 6.500 durch die Bahnreform sanierte Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland. Wer dies behauptet, obwohl ihm bereits mehrmals das Gegenteil nachgewiesen wurde, ist ein Lügner. Punkt.
..
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 17:08 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
bearbeitet von Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 17:13
Der Besteller erhält Milliarden mehr an Zugkilometer und Leistungen für weniger Geld - also billiger.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Die Zugkilometer haben deutlich zugenommen und auch die Personenkilometer.
Landes- wie Kreisgrenzen gab es schon immer, die Abstimmungen funktionieren durch die Regionalisierung besser als vorher.
Nur gab es damals nichts abzustimmen.
na, dann ist es doch umso besser, dass jetzt abgestimmt wird.
Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt, und 500 Millionen Euro als Rendite zurückzahlt, ist das ein Verlust von 9,5 Milliarden Euro, kein Gewinn von 500 Millionen Euro.
Das Unternehmen Deutsche Bahn AG bekommt 10 Mrd Euro vom Staat BAT? wow, cool.
also nichts da? na, denn..
Die DB AG macht Gewinn und der Staat als Eigentümer hat gut davon.
"Die Bahn" ist nicht die DB AG, sondern das Gesamtsystem Bahn, wie es vor der Bahnreform als DB und DR existierte. Das Gesamtsystem Bahn bekommt mehrere Milliarden Euro Steuergelder in Form von Regionalisierungsmitteln, Eisenbahnämtern und einigen kleineren Ausgaben (z.B. Bundespolizei als Bahnpolizei) Die DB AG, Teil des System Bahn, macht Gewinn. Das System Bahn als ganzes Verlust.
Das System Bahn ist nicht von alleine gewinnenbringend insgesamt zu betreiben,
mit den anderen Verkehrsystemen verhält es sich genauso.
Wenn der Staat heute deutlich mehr in das System Bahn investiert und das die Subventionen von damals deutlich übersteigt, ist das nur gut und zu begrüßen - das war auch ein Ziel, eine große Forderung der Bahnreform.
Eisenbahnämtern? Welche Eisenbahnämter bekommen Steuergelder?
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Wie erklärst du dir dann, dass dem Steuerzahler das System Bahn teurer kommt als vor der Bahnreform
siehe oben.
Wenn der Staat mehr investiert und weniger subventioniert, dann fände ich das nur begrüßenswert, wäre es auch rechtsfiskalisch.
Du wirst nicht konkret.
Erkläre, was wieso so sein sollte. Kannst dem ja gern mal differenziert nachgehen.
Ich habe ja mehrfach erläutert, wie die Institute auf die 10 Mrd kamen und das ist schlüssig, blieb auch unwidersprochen.
Falls Du Hinweis darauf hast, dass dem nicht so sei, her damit. Bitte mit Literatur.
das mag sein,
widerspricht nicht den Modernisierungsplänen und programmen über 6.500 Bahnhöfen, siehe Literatur, PM etc.
Das würde aber heißen, dass mindestens 1.100 Bahnhöfe zuerst modernisiert und dann geschlossen wurden. Vielleicht war irgendwann einmal geplant, 6.500 Bahnhöfe zu modernisieren, tatsächlich waren es dann aber viel weniger.
Mag sein, kannst Dich ja mal drum kümmern.
Ob nun aus 6.500 5.000 wurde, oder mehr oder weniger, ist für mich reichlich irrelevant, ändert nichts an dem deutlich geänderten Charme, Image der Bahnhöfe heute vs. damals,
die große Renaissance der Bahnhöfe.
"Eine Milliarde Mark investiert die Bahn Jahr für Jahr in ihre über 6000 Personenbahnhöfe. [...]
die Bahn muss sparen, sie bietet 1000 ihrer Bahnhöfe zum Kauf an.
[...]
Das alte Schmuddelimage ist weg"
Die Zeit .......auch Lügner?
wieso?
Weil ich andere nicht einfach so "Lügner" nenne, nicht beleidigend und persönlich werde, sachlich bleibe
und meine Aussagen belege, in Literatur nachlese, von dort aus zitiere?
Ich weiß nicht, woher du deine Aussagen nimmst (einen Beleg habe ich von dir übrigens noch nie gesehen), aber ich kann anhand von Originalquellen belegen, dass meine Aussagen korrekt und daher deine Aussagen, wo sie meinen widersprechen, falsch sind.
Ich habe stets Quellen geliefert, aus der Literatur & den PM zitiert,
von Dir habe ich keine einzigen derlei gesehen,
konkrete Widersprüche konnte ich bisher auch keine lesen, auch keine differenzierten Erläuterungen.
Und da ich diese Aussagen dir bereits mehrmals vorgelegt habe, inkl. Quellen zur Überprüfung, und du sie trotzdem wiederholst, ist die Bezeichnung "Lügner" einfach eine Tatsachenfeststellung.
Ich habe stets aus der Literatur, der Wissenschaft & Bahn PM zitiert,
bezeichnest Du mich als Lügner, trifft das zum einen nicht den Punkt, weil es nicht meine Aussagen sind, zum anderen bezichtigst Du damit den Quellen der Lüge, das bedürfe weiterer Erläuterungen von Dir, die bisher nie kamen.
Wenn DB StuS schreibt, dass es 5.400 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland gibt, dann gibt es nicht 6.500 durch die Bahnreform sanierte Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland. Wer dies behauptet, obwohl ihm bereits mehrmals das Gegenteil nachgewiesen wurde, ist ein Lügner. Punkt.
Wenn Du mir das unterstellst, dieses behauptet zu haben, dann beleidigst Du mich nicht nur als "Lügner" (widerspricht eklatant den Forumsregeln), sondern schiebst mir auch noch Aussagen unter, die ich nicht getätigt habe - das ist eine Unterstellung.
Unterlasse das doch einfach und stecke diese Energie in die Literaturarbeit.
Wenn ich schreibe, zu Zeiten der Bahnreform wurde ein Investitionsprogramm aufgesetzt zur Modernisierung der 6.500 Bahnhöfe
und Du dann entgegnest, es gäbe heute nur 5.000 Bahnhöfe im Besitz der DB,
dann muss das eine dem anderen nicht gleich widersprechen.
Du musst da nicht gleich mit "falsch, Lügner" ankommen.
Es ist der Konversation auch nicht gerade dienlich.
Mal ganz davon abgesehen, dass es für die Grundthese reichlich irrelevant ist, wieviel tausend Bahnhöfe es nun genau sind.
!
Ösi, Sonntag, 27.11.2011, 17:30 (vor 5258 Tagen) @ Henrik
Der Besteller erhält Milliarden mehr an Zugkilometer und Leistungen für weniger Geld - also billiger.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Die Zugkilometer haben deutlich zugenommen und auch die Personenkilometer.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Landes- wie Kreisgrenzen gab es schon immer, die Abstimmungen funktionieren durch die Regionalisierung besser als vorher.
Nur gab es damals nichts abzustimmen.
na, dann ist es doch umso besser, dass jetzt abgestimmt wird.
Damals gab es nichts abzustimmen, weil es eine einheitliche Leitung gab.
Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt, und 500 Millionen Euro als Rendite zurückzahlt, ist das ein Verlust von 9,5 Milliarden Euro, kein Gewinn von 500 Millionen Euro.
Das Unternehmen Deutsche Bahn AG bekommt 10 Mrd Euro vom Staat BAT? wow, cool.
also nichts da? na, denn..
Die DB AG macht Gewinn und der Staat als Eigentümer hat gut davon.
"Die Bahn" ist nicht die DB AG, sondern das Gesamtsystem Bahn, wie es vor der Bahnreform als DB und DR existierte. Das Gesamtsystem Bahn bekommt mehrere Milliarden Euro Steuergelder in Form von Regionalisierungsmitteln, Eisenbahnämtern und einigen kleineren Ausgaben (z.B. Bundespolizei als Bahnpolizei) Die DB AG, Teil des System Bahn, macht Gewinn. Das System Bahn als ganzes Verlust.
Das System Bahn ist nicht von alleine gewinnenbringend insgesamt zu betreiben,
mit den anderen Verkehrsystemen verhält es sich genauso.
Wenn der Staat heute deutlich mehr in das System Bahn investiert und das die Subventionen von damals deutlich übersteigt, ist das nur gut und zu begrüßen - das war auch ein Ziel, eine große Forderung der Bahnreform.
Und ich dachte, mit der Bahnreform wurde alles billiger?
Jetzt wurde es auf einmal doch teurer, aber das ist gut so und war eine Forderung der Bahnreform?
Die außerdem 10 Milliarden (von 9,4 Milliarden) einsparen sollte?
Eisenbahnämtern? Welche Eisenbahnämter bekommen Steuergelder?
EBA und die Bahnaufsichten der Länder.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Wie erklärst du dir dann, dass dem Steuerzahler das System Bahn teurer kommt als vor der Bahnreform
siehe oben.
Wenn der Staat mehr investiert und weniger subventioniert, dann fände ich das nur begrüßenswert, wäre es auch rechtsfiskalisch.
Diese Milliarden inkludieren NICHT die Investitionen in Strecken u.ä., die auch früher nicht von DB und DR alleine getragen wurden. Es sind darin ausschließlich Regionalisierungsmittel und ähnliche Subventionen enthalten.
Du wirst nicht konkret.
Erkläre, was wieso so sein sollte. Kannst dem ja gern mal differenziert nachgehen.
Ich habe ja mehrfach erläutert, wie die Institute auf die 10 Mrd kamen und das ist schlüssig, blieb auch unwidersprochen.
Falls Du Hinweis darauf hast, dass dem nicht so sei, her damit. Bitte mit Literatur.
Du hast absolut nichts "erklärt", du hast die Zahl einfach in den Raum geworfen.
das mag sein,
widerspricht nicht den Modernisierungsplänen und programmen über 6.500 Bahnhöfen, siehe Literatur, PM etc.
Das würde aber heißen, dass mindestens 1.100 Bahnhöfe zuerst modernisiert und dann geschlossen wurden. Vielleicht war irgendwann einmal geplant, 6.500 Bahnhöfe zu modernisieren, tatsächlich waren es dann aber viel weniger.
Mag sein, kannst Dich ja mal drum kümmern.
Ob nun aus 6.500 5.000 wurde, oder mehr oder weniger, ist für mich reichlich irrelevant, ändert nichts an dem deutlich geänderten Charme, Image der Bahnhöfe heute vs. damals,
die große Renaissance der Bahnhöfe.
Wenn man in München die Augen zu- und erst in Berlin wieder aufmacht, könnte man diesen Eindruck gewinnen, ja.
"Eine Milliarde Mark investiert die Bahn Jahr für Jahr in ihre über 6000 Personenbahnhöfe. [...]
die Bahn muss sparen, sie bietet 1000 ihrer Bahnhöfe zum Kauf an.
[...]
Das alte Schmuddelimage ist weg"
Die Zeit .......auch Lügner?
"Die Zeit" - noch ungenauer ging es wohl nicht bei der Quellenangabe?
Das Zitat könnte übrigens genausogut auch aus Zeiten vor der Bahnreform stammen, ich habe keine Möglichkeit, dies zu überprüfen, du hast ja nicht einmal die Ausgabe, geschweige denn den Artikel oder die Seite genannt, obwohl das Archiv der Zeit im Internet kostenlos verfügbar ist.
Übrigens bedeutet der Verkauf eines Bahnhofs nicht, dass tatsächlich die Bahnanlagen verkauft werden. Wenn vom "Verkauf von Bahnhöfen" die Rede ist, werden Bahnhofsgebäude verkauft; Stationsentgelte müssen trotzdem an die DB StuS als Eigentümerin der Bahnanlagen gezahlt werden.
wieso?
Weil ich andere nicht einfach so "Lügner" nenne, nicht beleidigend und persönlich werde, sachlich bleibe
und meine Aussagen belege, in Literatur nachlese, von dort aus zitiere?
Ich weiß nicht, woher du deine Aussagen nimmst (einen Beleg habe ich von dir übrigens noch nie gesehen), aber ich kann anhand von Originalquellen belegen, dass meine Aussagen korrekt und daher deine Aussagen, wo sie meinen widersprechen, falsch sind.
Ich habe stets Quellen geliefert, aus der Literatur & den PM zitiert,
von Dir habe ich keine einzigen derlei gesehen,
Eigenaussagen der DB AG und das Bundesbudget sind für dich offenbar keine "Quellen", interessant.
konkrete Widersprüche konnte ich bisher auch keine lesen, auch keine differenzierten Erläuterungen.
Und da ich diese Aussagen dir bereits mehrmals vorgelegt habe, inkl. Quellen zur Überprüfung, und du sie trotzdem wiederholst, ist die Bezeichnung "Lügner" einfach eine Tatsachenfeststellung.
Ich habe stets aus der Literatur, der Wissenschaft & Bahn PM zitiert,
bezeichnest Du mich als Lügner, trifft das zum einen nicht den Punkt, weil es nicht meine Aussagen sind, zum anderen bezichtigst Du damit den Quellen der Lüge, das bedürfe weiterer Erläuterungen von Dir, die bisher nie kamen.
Du meinst, Quellenangaben wie "Die Zeit"?
Wenn DB StuS schreibt, dass es 5.400 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland gibt, dann gibt es nicht 6.500 durch die Bahnreform sanierte Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland. Wer dies behauptet, obwohl ihm bereits mehrmals das Gegenteil nachgewiesen wurde, ist ein Lügner. Punkt.
Wenn Du mir das unterstellst, dieses behauptet zu haben, dann beleidigst Du mich nicht nur als "Lügner" (widerspricht eklatant den Forumsregeln), sondern schiebst mir auch noch Aussagen unter, die ich nicht getätigt habe - das ist eine Unterstellung.
Unterlasse das doch einfach und stecke diese Energie in die Literaturarbeit.
Ich zitiere einmal von zuvor:
Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt.
Daher erneut: Lügner.
Wenn ich schreibe, zu Zeiten der Bahnreform wurde ein Investitionsprogramm aufgesetzt zur Modernisierung der 6.500 Bahnhöfe
und Du dann entgegnest, es gäbe heute nur 5.000 Bahnhöfe im Besitz der DB,
dann muss das eine dem anderen nicht gleich widersprechen.
Sondern? Es wurden 6.500 Bahnhöfe modernisiert und 1.100 sofort nach der Modernisierung geschlossen?
Du musst da nicht gleich mit "falsch, Lügner" ankommen.
Es ist der Konversation auch nicht gerade dienlich.
Mal ganz davon abgesehen, dass es für die Grundthese reichlich irrelevant ist, wieviel tausend Bahnhöfe es nun genau sind.
Für die Grundthese ist allerdings nicht irrelevant, dass alle Behauptungen, die du zur Verteidigung der Bahnreform ins Feld führst, falsch sind.
...
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 18:06 (vor 5258 Tagen) @ Ösi
Der Besteller erhält Milliarden mehr an Zugkilometer und Leistungen für weniger Geld - also billiger.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Die Zugkilometer haben deutlich zugenommen und auch die Personenkilometer.
Zugkilometergewinne konnten im Allgemeinen nur durch Erhöhungen oder Umschichtungen (lies: Einsparungen etwa beim Busangebot) der Regionalisierungsmittel, oder durch versteckte Subventionen an anderer Stelle erreicht werden.
Die Zugkilometer haben deutlich zugenommen und auch die Personenkilometer.
Landes- wie Kreisgrenzen gab es schon immer, die Abstimmungen funktionieren durch die Regionalisierung besser als vorher.
Nur gab es damals nichts abzustimmen.
na, dann ist es doch umso besser, dass jetzt abgestimmt wird.
Damals gab es nichts abzustimmen, weil es eine einheitliche Leitung gab.
.....fernab der Regionen irgendwo zentral in Frankfurt?
Umso deutlicher wird, dass durch die Regionalisierung die Koordinierung näher am Endkunden dran ist,
ein elementarer Kern der Regionalisierung.
Wenn die Bahn 10 Milliarden Euro vom Staat bekommt
Das Unternehmen Deutsche Bahn AG bekommt 10 Mrd Euro vom Staat BAT? wow, cool.
also nichts da? na, denn..
Die DB AG macht Gewinn und der Staat als Eigentümer hat gut davon.
"Die Bahn" ist nicht die DB AG, sondern das Gesamtsystem Bahn, wie es vor der Bahnreform als DB und DR existierte. Das Gesamtsystem Bahn bekommt mehrere Milliarden Euro Steuergelder in Form von Regionalisierungsmitteln, Eisenbahnämtern und einigen kleineren Ausgaben (z.B. Bundespolizei als Bahnpolizei) Die DB AG, Teil des System Bahn, macht Gewinn. Das System Bahn als ganzes Verlust.
Das System Bahn ist nicht von alleine gewinnenbringend insgesamt zu betreiben,
mit den anderen Verkehrsystemen verhält es sich genauso.
Wenn der Staat heute deutlich mehr in das System Bahn investiert und das die Subventionen von damals deutlich übersteigt, ist das nur gut und zu begrüßen - das war auch ein Ziel, eine große Forderung der Bahnreform.
Und ich dachte, mit der Bahnreform wurde alles billiger?
so? Deine Worte lasen sich mehr danach, dass Du das eben nicht dachtest.
Mit Bahnreform ist sicher vieles billiger geworden.
Der ganze Behördenkram ist weggefallen, die Abhängigkeit von der Politik,
der Betrieb ist schlanker, erheblich effektiver geworden etc.
.....nur nochmal als Erinnerung, wieso es billiger wurde - aber wenn Du das eh dachtest.^^
Jetzt wurde es auf einmal doch teurer, aber das ist gut so und war eine Forderung der Bahnreform?
Was sollte denn genau teurer geworden sein?
Eine Forderung der Bahnreform war, dass die Politik die Bahn als System ernster nimmt und auch mehr in das System, sprich in das Netz investiert.
Eisenbahnämtern? Welche Eisenbahnämter bekommen Steuergelder?
EBA
wo bekommt das EBA Steuergelder und wenn ja wieviele - wie kommst Du darauf und womit belegst Du das?
Und wie bringst Du das in Einklang mit dem, was Du dazu in der Literatur nachlesen kannst?
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Wie erklärst du dir dann, dass dem Steuerzahler das System Bahn teurer kommt als vor der Bahnreform
siehe oben.
Wenn der Staat mehr investiert und weniger subventioniert, dann fände ich das nur begrüßenswert, wäre es auch rechtsfiskalisch.
Diese Milliarden inkludieren NICHT die Investitionen in Strecken u.ä., die auch früher nicht von DB und DR alleine getragen wurden. Es sind darin ausschließlich Regionalisierungsmittel und ähnliche Subventionen enthalten.
achso.
Du wirst nicht konkret.
Erkläre, was wieso so sein sollte. Kannst dem ja gern mal differenziert nachgehen.
Ich habe ja mehrfach erläutert, wie die Institute auf die 10 Mrd kamen und das ist schlüssig, blieb auch unwidersprochen.
Falls Du Hinweis darauf hast, dass dem nicht so sei, her damit. Bitte mit Literatur.
Du hast absolut nichts "erklärt", du hast die Zahl einfach in den Raum geworfen.
Ich habs mehrfach erläutert, nicht einfach nur in den Raum geworfen,
aber es steht Dir selbst frei, es auch selbst nachzulesen, in der Literatur.
widerspricht nicht den Modernisierungsplänen und programmen über 6.500 Bahnhöfen, siehe Literatur, PM etc.
Das würde aber heißen, dass mindestens 1.100 Bahnhöfe zuerst modernisiert und dann geschlossen wurden. Vielleicht war irgendwann einmal geplant, 6.500 Bahnhöfe zu modernisieren, tatsächlich waren es dann aber viel weniger.
Mag sein, kannst Dich ja mal drum kümmern.
Ob nun aus 6.500 5.000 wurde, oder mehr oder weniger, ist für mich reichlich irrelevant, ändert nichts an dem deutlich geänderten Charme, Image der Bahnhöfe heute vs. damals,
die große Renaissance der Bahnhöfe.
Wenn man in München die Augen zu- und erst in Berlin wieder aufmacht, könnte man diesen Eindruck gewinnen, ja.
na, dazwischen liegen mindestens noch Leipzig/Erfurt und Nürnberg.
Meine letzte Bahnfahrt ging von Kiel über Lübeck, Hamburg Dammtor, Hamburg Hbf, Uelzen nach Hannover.
Allesamt sehr schön modernisierte umgestaltete Bahnhöfe, teils mit sehr hohem Aufwand,
in denen man sich heutzutage sehr gerne aufhält im Gegensatz zu früher.
"Eine Milliarde Mark investiert die Bahn Jahr für Jahr in ihre über 6000 Personenbahnhöfe. [...]
die Bahn muss sparen, sie bietet 1000 ihrer Bahnhöfe zum Kauf an.
[...]
Das alte Schmuddelimage ist weg"
Die Zeit .......auch Lügner?
"Die Zeit" - noch ungenauer ging es wohl nicht bei der Quellenangabe?
Das Zitat könnte übrigens genausogut auch aus Zeiten vor der Bahnreform stammen, ich habe keine Möglichkeit, dies zu überprüfen, du hast ja nicht einmal die Ausgabe, geschweige denn den Artikel oder die Seite genannt, obwohl das Archiv der Zeit im Internet kostenlos verfügbar ist.
Wenn das Archiv der Zeit im Internet kostenlos verfügbar ist, hast Du keine Möglichkeit, "dies zu überprüfen"?
Seltsam
Sprich, Du würdest mir unterstellen, das einfach ausgedacht zu haben?
Versuchs mal mit 51/2000
Ganz offenbar hätte es eben nicht aus der Zeit vor der Bahnreform stammen können,
aber darum ging es hier nicht - sondern einfach um Dir zu zeigen, dass Du nicht nur reine Bahn-Literatur der Lüge bezichtigst, sondern auch Die Zeit.
wieso?
Weil ich andere nicht einfach so "Lügner" nenne, nicht beleidigend und persönlich werde, sachlich bleibe
und meine Aussagen belege, in Literatur nachlese, von dort aus zitiere?
Ich weiß nicht, woher du deine Aussagen nimmst (einen Beleg habe ich von dir übrigens noch nie gesehen), aber ich kann anhand von Originalquellen belegen, dass meine Aussagen korrekt und daher deine Aussagen, wo sie meinen widersprechen, falsch sind.
Ich habe stets Quellen geliefert, aus der Literatur & den PM zitiert,
von Dir habe ich keine einzigen derlei gesehen,
Eigenaussagen der DB AG und das Bundesbudget sind für dich offenbar keine "Quellen", interessant.
eine einzige, gar der Neuzeit?
konkrete Widersprüche konnte ich bisher auch keine lesen, auch keine differenzierten Erläuterungen.
Und da ich diese Aussagen dir bereits mehrmals vorgelegt habe, inkl. Quellen zur Überprüfung, und du sie trotzdem wiederholst, ist die Bezeichnung "Lügner" einfach eine Tatsachenfeststellung.
Ich habe stets aus der Literatur, der Wissenschaft & Bahn PM zitiert,
bezeichnest Du mich als Lügner, trifft das zum einen nicht den Punkt, weil es nicht meine Aussagen sind, zum anderen bezichtigst Du damit den Quellen der Lüge, das bedürfe weiterer Erläuterungen von Dir, die bisher nie kamen.
Du meinst, Quellenangaben wie "Die Zeit"?
sämtliche Literatur in und um die Bahnreform.
Wenn DB StuS schreibt, dass es 5.400 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland gibt, dann gibt es nicht 6.500 durch die Bahnreform sanierte Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland. Wer dies behauptet, obwohl ihm bereits mehrmals das Gegenteil nachgewiesen wurde, ist ein Lügner. Punkt.
Wenn Du mir das unterstellst, dieses behauptet zu haben, dann beleidigst Du mich nicht nur als "Lügner" (widerspricht eklatant den Forumsregeln), sondern schiebst mir auch noch Aussagen unter, die ich nicht getätigt habe - das ist eine Unterstellung.
Unterlasse das doch einfach und stecke diese Energie in die Literaturarbeit.
Ich zitiere einmal von zuvor:
Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt.
Daher erneut: Lügner.
erneut trifft das nicht, da es nicht urtümlich mein Satz ist, sondern der der Bahn, der Literatur etc.
Du bezichtigst diese damit als Lügner.
Sachlich & zielführend ist das nicht gerade, desweiteren setzt Du dem ja noch nichtmal etwas entgegen.
Wenn ich schreibe, zu Zeiten der Bahnreform wurde ein Investitionsprogramm aufgesetzt zur Modernisierung der 6.500 Bahnhöfe
und Du dann entgegnest, es gäbe heute nur 5.000 Bahnhöfe im Besitz der DB,
dann muss das eine dem anderen nicht gleich widersprechen.
Sondern? Es wurden 6.500 Bahnhöfe modernisiert und 1.100 sofort nach der Modernisierung geschlossen?
Wenn Dich Deine Fragestellung interessiert, dann gehe dieser doch gerne nach.
Du musst da nicht gleich mit "falsch, Lügner" ankommen.
Es ist der Konversation auch nicht gerade dienlich.
Mal ganz davon abgesehen, dass es für die Grundthese reichlich irrelevant ist, wieviel tausend Bahnhöfe es nun genau sind.
Für die Grundthese ist allerdings nicht irrelevant, dass alle Behauptungen, die du zur Verteidigung der Bahnreform ins Feld führst, falsch sind.
Falls Du meinst, eine These widerlegen zu können, dann tue Dir keinen Zwang an.
Felix, der Anwalt des Großteils der Bevölkerung
ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 13:48 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Ich würde mich sehr dafür interessieren, woher Du deine Zahlen hast. Großteil der Bevölkerung, 95 % usw.
Felix, der Anwalt des Großteils der Bevölkerung
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 14:07 (vor 5258 Tagen) @ ktmb
Ich würde mich sehr dafür interessieren, woher Du deine Zahlen hast. Großteil der Bevölkerung, 95 % usw.
na, er hat auf wikipedia geschaut.^^
Insgesamt sind 4,4 Millionen BahnCards im Umlauf (Stand: September 2011)[1] Mehr als die Hälfte des Umsatzes im DB Fernverkehr wird mit BahnCard-rabattierten Fahrkarten erwirtschaftet.[2]
http://de.wikipedia.org/wiki/BahnCard
und die 4,4 Mio dann durch 82 Mio geteilt - ergibt 0,054 .... 5,4 % der Bevölkerung hätte demnach eine BahnCard, wenn man dabei davon ausgeht, dass jeder BahnCard Besitzer nur eine hat
bzw eben etwa 95% der Bevölkerung hätte keine.
Da hat er natürlich jedes Baby, Kleinkind mit eingerechnet - 19% der Bevölkerung ist jünger als 20, ebenso alle 80jährigen und älter (5% der Bevölkerung, sowie jeden Bauer (da wissen wir ja jetzt seit einer gewissen TV-Sendung, dass etliche von ihnen das ganz Jahr über keinen Kontakt zu anderen Menschen haben^^) und überhaupt jeden Prollo, der mit seinem Manta 10 Mal am Tag um Block fährt, aber außer seinem Dorf nie was gesehen hat und auch nie was anderes sehen wird, außer vielleicht mal den Ballermann.
jetziges Preissystem ist optimal
ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 12:17 (vor 5258 Tagen) @ Felix
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 12:18
Ich bin mit dem jetzigen Preissystem sehr zufrieden. Bei dienstlichen Fahrten muss ich nicht selbst zahlen, versuche aber auch hier, wenn möglich, Sparpreise zu buchen.
Die Sparpreise sind besonders für Familien eine sehr gute Sache. Bei "günstigen" Preisen für Alle wären dann gerade Familien Opfer. Es soll sich also nichts ändern.
Grüße
Egoismus pur
Felix, Göttingen, Sonntag, 27.11.2011, 12:59 (vor 5258 Tagen) @ ktmb
Ich bin mit dem jetzigen Preissystem sehr zufrieden. Bei dienstlichen Fahrten muss ich nicht selbst zahlen, versuche aber auch hier, wenn möglich, Sparpreise zu buchen.
Ich weiß schon, daß für Dich nur Deine eigenen Bedürfnisse zählen, auf die alle anderen gefälligst Rücksicht zu nehmen haben, während Dir egal ist, wo andere Leute dabei bleiben. Das hast Du ja vorher schon klar gemacht.
Die Sparpreise sind besonders für Familien eine sehr gute Sache. Bei "günstigen" Preisen für Alle wären dann gerade Familien Opfer.
Unfug. Günstige Preise für alle bedeutet günstige Preise für alle.
Informationen
ktmb, Sonntag, 27.11.2011, 13:04 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Gerade die Sparpreise erlauben doch auch den weniger Begüterten Reisen durch ganz Deutschland bzw. halb Europa. Sie müssen sich nur informieren. Davon abgesehen gibt es ja immer noch das Wochenendticket bzw. QDL.
Grüße
Egoismus pur
Redesign, Sonntag, 27.11.2011, 13:40 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Ich bin mit dem jetzigen Preissystem sehr zufrieden. Bei dienstlichen Fahrten muss ich nicht selbst zahlen, versuche aber auch hier, wenn möglich, Sparpreise zu buchen.
Ich weiß schon, daß für Dich nur Deine eigenen Bedürfnisse zählen, auf die alle anderen gefälligst Rücksicht zu nehmen haben, während Dir egal ist, wo andere Leute dabei bleiben. Das hast Du ja vorher schon klar gemacht.
Die Sparpreise sind besonders für Familien eine sehr gute Sache. Bei "günstigen" Preisen für Alle wären dann gerade Familien Opfer.
Unfug. Günstige Preise für alle bedeutet günstige Preise für alle.
Sollte dann natürlich trotzdem familientaugliche Angebote geben.
Das "sozial" in unserer Marktwirtschaft ist in den letzten 20 Jahren relativ klein geworden, da haben wir uns recht viel in anderen Ländern abgeguckt.
Da gibt es doch den Spruch: "Die Welt ist schlecht, jeder denkt an sich, nur ich, ich denk' an mich!"
Wartezeit in Reisezentren
Matze86, München, Freitag, 25.11.2011, 16:29 (vor 5260 Tagen) @ michael_seelze
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Achso, liegt das am Schalter und nicht am Mitarbeiter? ;)
Wenn ein Schalter oft vom gleichen Mitarbiter besetzt ist schon ...
Das sollte in Hannover doch eher selten vorkommen?!
Besetzung von Schaltern
michael_seelze, Freitag, 25.11.2011, 23:30 (vor 5259 Tagen) @ Matze86
Ich meide allerdings zukünftig das RZ Hannover, da ich negative Erfahrungen sammeln musste, was die Freundlichkeit(insbesondere an einem Schalter) und Auskunftsqualität betraf.
Achso, liegt das am Schalter und nicht am Mitarbeiter? ;)
Wenn ein Schalter oft vom gleichen Mitarbiter besetzt ist schon ...
Das sollte in Hannover doch eher selten vorkommen?!
Weiß ich nicht. Aber könnte es nicht sein, dass Mitarbeiter immer an eine bestimmten Schalter der drei hufeisenförmig angeordneten Schalterreihen gehen, wen sie Dienst haben.
Durch das Nummernziehsystem kann man sich den Schalter ja leider nicht aussuchen, es sei denn, man nimmt die doppelte Wartezeit in Kauf, indem man eine weitere Nummer zieht, wenn man von einer bestimmten Person nicht bedient werden möchte.
Wartezeit in Reisezentren
Zugfahrer, Freitag, 25.11.2011, 22:34 (vor 5260 Tagen) @ bahn4u
Gibt noch schlimmeres. Berlin-Spandau zum Beispiel. Die Fahrgäste stehen in langen Schlangen, aus der Tür des Reiszentrums heraus. Die Prognose für einen Mitarbeiterkontakt etwa eine Stunde und länger. Die Ursache sind aber nicht die Mitarbeiter, sondern die Kunden.
Meine Beobachtungen ergaben folgendes:
Eine beantwortete Kundenfrage, beantwortet durch den Mitarbeiter, generiert bis zu drei weitere Kundenfragen. Beantwortet jetzt der Mitarbeiter diese drei Kundenfragen, dann löst dies je Antwort wieder drei weitere Kundenfragen aus. Die Mitarbeiter gaben große Mühe, die Kunden zufrieden zu stellen die Fragerei kostet aber Zeit!!!
Veranschlagt man pro Kunde fünf Minuten Fragezeit, so sind das bei 12 Kunden pro Schalter schon 1 Stunde Wartezeit beim 12. Kunden.
Eine bayrische Privatbahn nimmt in München am Schalter bereits eine "Fragegebühr". Wer anstelle des Fahrkartenkaufes bloß fragt, der muss bezahlen! Das scheint die Frager ziemlich abzuschrecken.
Aus meiner Sicht Sicht sollte amn solche Reisezentrum einfach schließen, wenn das eigentliche Ziel des Reisezentrums zur Groteske gerät. Oder eine "Ich hab da mal ne Frag"-Gebühr einführen, um permanente Fragen zu verhüten und den anstehenden Fahrgästen auch einen Kontakt zu ermöglichen.
Berlin-Spandau
fabs, Braunschweig, Freitag, 25.11.2011, 22:38 (vor 5260 Tagen) @ Zugfahrer
Vielleicht sollte man einfach eine "DB Information" in Spandau aufmachen; das entlastet das Reisezentrum. (Oder gibts da inzwischen eine?)
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Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
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