? ICE-T nach Dresden (Allgemeines Forum)

ICE 2, Freitag, 21.11.2008, 21:30 (vor 6324 Tagen)

Guten Abend,
wann soll wieder ein Stundentakt von Leipzig nach Dresden angeboten werden? Soll nach den Untersuchungen der Normalzustand wieder einkehren?
Es ist schwach, Dresden so schlecht an den Fernverkehr anzubinden!

Harald

? ICE-T nach Dresden

basil, Freitag, 21.11.2008, 21:35 (vor 6324 Tagen) @ ICE 2

In der Sächsischen Zeitung war heute zu lesen, dass die Bahn ab März wieder ICEs im Stundentakt nach Dresden schicken will.
In dem Artikel wurde der Vermutung, Dresden solle abgehängt werden, seites der DB wehement widersprochen.

Sebastian

? ICE-T nach Dresden

RBG, Freitag, 21.11.2008, 21:55 (vor 6324 Tagen) @ basil

März ist realistisch.
So war es auch schon zu Beginn des Betriebsprogramms "ICE-T" aus gewissen Kreisen zu hören ;)

? ICE-T nach Dresden

ICE-T-Fan, Freitag, 21.11.2008, 22:57 (vor 6324 Tagen) @ RBG

Bisher ist der Fahrplan im RIS bis 14.06.2009 (oder so in der Größenordnung) vorgeplant.
Bis dahin fährt Dresden-Erfurt-Wiesbaden in 2h-Takt und Leipzig-Erfurt-Frankfurt im ergänzenden 2h-Takt.

Zusatzersatzzüge zwischen Leipzig und Dresden sind noch nicht eingetragen, aber auch nicht ausgeschlossen.

Man sollte aber auchmal bedenken, dass während den Sperrungen Berlin-Hamburg und Umleitung via Uelzen bzw Nürnberg-Bamberg mit Umleitung via Würzburg-Erfurt mehr Tfz benötigt werden, da durch die verlängerten Fahrzeiten mehr Umläufe nötig sind.

Ich glaube kaum das man L28-Baustellenplanprogramm und L50-Stundentakt mit den zur Verfügung stehenden ICE-T fahren können wird.

Meine Hoffnung ist, dass man die L28 wenigsten zwischen München und Berlin wieder im Stundentakt fahren lässt und die dadurch freiwerdenden IC-Garnituren auf die L50 schickt und wieder durchgängigen Stundentakt herstellt... mal sehen was draus wird.

Mal ne Frage dazu...

GUM, Samstag, 22.11.2008, 11:04 (vor 6324 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ich glaube kaum das man L28-Baustellenplanprogramm und L50-Stundentakt mit den zur Verfügung stehenden ICE-T fahren können wird.

Meine Hoffnung ist, dass man die L28 wenigsten zwischen München und Berlin wieder im Stundentakt fahren lässt und die dadurch freiwerdenden IC-Garnituren auf die L50 schickt und wieder durchgängigen Stundentakt herstellt... mal sehen was draus wird.

Was ich nicht ganz verstehe:
Könnte man nicht gerade für die sonst mit Neigetech befahrenen Strecken einige TALGO-Züge aus Spanien beschaffen ? Diese Züge müßten doch, da sie mit einer konventionellen Lok gefahren werden, erheblich günstiger sein. Und Werkstatt gibt's in Berlin auch schon.

Zudem könnte man ja durch die kürzeren Mittelwagen auch mal ein paar "Servicekonzepte" ausprobieren, wie einen ganzen bahn.comfort-Wagen (der auch durchgesetzt wird) oder verschiedene Sitzabstände (z. B. XL Seats wie bei LTU) ??

Wäre doch mal ne Idee. Was haltet Ihr davon ??

Mal ne Frage dazu...

Steffen, Samstag, 22.11.2008, 11:10 (vor 6324 Tagen) @ GUM

Wäre doch mal ne Idee. Was haltet Ihr davon ??

Da ich nicht unbedingt ein Freund davon bin, in einem Triebwagen zu fahren - GENIAL :-)))

Da aber die DB geradezu versessen in Triebwagen zu sein scheint: Wir dürfen träumen, und der Traum bleibt uns wahrscheinlich auch als solcher erhalten :(


Frage dazu: Kann mann Talgos von einem Steuerwagen aus fahren? (also schiebende Lok)

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Bin nur einmal Talgo gefahren...

GUM, Samstag, 22.11.2008, 11:23 (vor 6324 Tagen) @ Steffen


Frage dazu: Kann mann Talgos von einem Steuerwagen aus fahren? (also schiebende Lok)

Gute Frage. Weiß ich nicht !

Kann aber gerne eine andere beantworten:
(Tages-) TALGOS kann man sogar flügeln ! Habe dies vor einigen Jahren auf der Strecke Madrid-Bilbao erlebt. An irgendeinem dieser (kleineren) Bahnhöfe wurde der längere Zugteil Richtung franz. Grenze (Irun) abgekoppelt und der "Rest"-Talgo mit Endwagen, 1 A, 1 Barwagen und 3 B, 1 Endwagen (natürlich auch die beiden Endwagen, durch die man in der spanischen Version hindurchgehen kann, um in den anderen Zugteil zu gelangen), fuhr dann nach Bilbao weiter.

War für mich dann auf der ganzen Strecke ein Zug ohne Speisewagen schlichtweg weil ich mich nicht in den anderen Zugteil "gewagt" habe, weil es dort keinen Reiseplan gab, wo man den Trennungsbahnhof hätte sehen können.

Irgendwie war TALGO fahren nett (und nostalgisch). Es war ja keiner dieser neuen superschnellen triebwagenähnlichen Züge, sondern ähnlich DB ICN mit Lok geführt.

Wäre in Deutschland auch mal nett als "Tageszug".

Mal ne Frage dazu...

ICE-TD, Samstag, 22.11.2008, 11:25 (vor 6324 Tagen) @ GUM

Was ich nicht ganz verstehe:
Könnte man nicht gerade für die sonst mit Neigetech befahrenen Strecken einige TALGO-Züge aus Spanien beschaffen ? Diese Züge müßten doch, da sie mit einer konventionellen Lok gefahren werden, erheblich günstiger sein. Und Werkstatt gibt's in Berlin auch schon.

Da die Lok dann keine Neigetechnik hätte, könnte der Zug auch nicht schneller fahren als normale Züge.

Mal ne Frage dazu...

Steffen, Samstag, 22.11.2008, 11:28 (vor 6324 Tagen) @ ICE-TD

Da die Lok dann keine Neigetechnik hätte, könnte der Zug auch nicht schneller fahren als normale Züge.

Sicher?? Die Limits für die Querbeschleunigung gelten doch nur für Passagiere?

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Mal ne Frage dazu...

ICE-TD, Samstag, 22.11.2008, 12:31 (vor 6324 Tagen) @ Steffen


Sicher?? Die Limits für die Querbeschleunigung gelten doch nur für Passagiere?

Da bin ich mir zwar jetzt nicht hundertprozentig sicher, aber selbst wenn du recht hast; es gibt keine Lok mit GNT, daher währe auch kein bogenschnelles Fahren möglich.

Mal ne Frage dazu...

Steffen, Samstag, 22.11.2008, 12:37 (vor 6324 Tagen) @ ICE-TD

Da bin ich mir zwar jetzt nicht hundertprozentig sicher, aber selbst wenn du recht hast; es gibt keine Lok mit GNT, daher währe auch kein bogenschnelles Fahren möglich.

Im Moment nicht, das ist richtig :)

echnisch möglich sollte es sein (Umrüsten von paar 101ern, z.B.), was sicherlich eine längere Prozedur ist und freilich nicht als Interrimsfahrplan taugt. Aber so verstehe ich die IDEE von GUM auch nicht, weil auch die Wagen nicht von heute auf Morgen in Deutschland fahren dürften (denke ich mal), und das Ausprobieren eines neuen Service-Konzepts nur dann sinnvoll ist, wenn es auch nachher umgesetzt wird.

So waren meine Gedanken dazu :)

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TALGO PENDULAR

GUM, Samstag, 22.11.2008, 13:55 (vor 6324 Tagen) @ Steffen

echnisch möglich sollte es sein (Umrüsten von paar 101ern, z.B.), was sicherlich eine längere Prozedur ist und freilich nicht als Interrimsfahrplan taugt. Aber so verstehe ich die IDEE von GUM auch nicht, weil auch die Wagen nicht von heute auf Morgen in Deutschland fahren dürften (denke ich mal), und das Ausprobieren eines neuen Service-Konzepts nur dann sinnvoll ist, wenn es auch nachher umgesetzt wird.

So waren meine Gedanken dazu :)

Meine Gedanken vielleicht noch näher beschrieben (hoffentlich nicht zu lang):

Die TALGO Familie gibt es ja mit Waggons ganz unterschiedlicher Bauarten und Geschwindigkeiten. Ohne jetzt technische Datenblätter zu wälzen oder schnell am Ostbahnhof einem Zug auf die Gewichtsangaben zu sehen meine ich: Dieser Zug müßte gerade die Kurvengleise gut bis sehr gut schonen und leicht sieht die Aluminiumkonstruktion auch aus.

Und gerade für Strecken, bei denen nur ein ganz kleiner Streckenabschnitt eine wirkliche Hochgeschwindigkeitsstrecke ist, könnte man diesen Zug anbieten. Vielleicht auch mit einer "herkömmlichen" Lok gezogen. Ich meine mich erinnern zu können, dass die Neigetechnik hauptsächlich wegen dem Komfortgefühl eingesetzt wird, weil (manche) Fahrgäste starke Beschleunigungen in der Seitenrichtung nicht vertragen. Ganz abgesehen von der Möglichkeit, Gastronomie und APS anzubieten !!

Und die Kürze der Waggons wäre für mich als Bahn Bahn ein erheblicher Vorteil: Grundsätzlich mehr Ruhe, da die Anzahl der in einem Großraum befindlichen Personen geringer ist.
Zudem passen an einen "normalen" Bahnsteig nicht nur 14 "normale" Waggons sondern (wie z. B. beim ICN/Nacht-Talgo) z. B. 24 Waggons.

*Träummodus an*
Da kann ich dann in kleineren Waggoneinheiten auch Servicekonzepte testen wie z. B. einen KOMPLETTEN Ruhewagen, einen kOMPLETTEN Handywaggon (mit entsprechend deutlichem Piktogramm) und vieles mehr:

+ Die ca, 9,50 m langen Innenräume (siehe auch Talgo.de) könnte man dann z. B. nutzen für 9 Reihen 1. Klasse (9*3=27 Plätze), für 9 Reihen "bahn.comfort Class" (9*4=36 Plätze) oder auch für 11 Reihen 2. Klasse (11*4) nutzen
+ ob man wie beim Railjet einen Premium-Bereich anbietet überlasse ich dem Marketing. Aber aufgrund der "kurzen" Innenraumlänge kann man hier einen ganzen separaten Waggon anbieten, jeder auch mit eigener Toilette. Für die Premium Klasse würden sich 11 Reihen mit nur 2 Plätzen = 22 Plätze anbieten. Diese könnten mit 20 % Zuschlag zur ersten Klasse oder kostenfrei bei MBC 100 First angeboten werden. Die große Sitzbreite ermöglicht eine workdesk/Tisch-Umgebung.

+ Restaurant-Waggon ist eh klar UND
+ in den Wagen der bahn.comfort (intermediate) Klasse ist eine Kaffee-Maschine mit Magnetkartenleser und Kurzzeitspeicher integriert, die anhand der Anfangsziffern der BahnCard für alle bahn.comfort-Karteninhaber maximal 2 Kaffee ausgibt.
*Träummodus aus*

Was haltet Ihr davon ??

TALGO PENDULAR

Steffen, Samstag, 22.11.2008, 14:14 (vor 6323 Tagen) @ GUM

Ich meine mich erinnern zu können, dass die Neigetechnik hauptsächlich wegen dem Komfortgefühl eingesetzt wird, weil (manche) Fahrgäste starke Beschleunigungen in der Seitenrichtung nicht vertragen.

Es ist schon eine weile her, da fuhr ich mit einem IR von Stuttgart nach Singen (IR kam aus Erfurt). Der Zug war nur unwesentlich langsamer als der ICE (fuhr seinerzeit schon). Entsprechend schnell war der Zug unterwegs. Man spürte jede Kurve, als man vom Sitz runter gedrückt wurde. Für einen Bahnfan war diese gefühlte Raserei ein tolles Gefühl :)

Schlecht wurde mir dabei nicht (im Gegensatz zum ICE auf der selben Strecke *g*), aber aber es war sehr ungemütlich, wenn man ständig nach links und nach rechts in den Sitz gedrückt wird.

Und die Kürze der Waggons wäre für mich als Bahn Bahn ein erheblicher Vorteil: Grundsätzlich mehr Ruhe, da die Anzahl der in einem Großraum befindlichen Personen geringer ist.
Zudem passen an einen "normalen" Bahnsteig nicht nur 14 "normale" Waggons sondern (wie z. B. beim ICN/Nacht-Talgo) z. B. 24 Waggons.

Was bringt es, wenn 24 kurze anstatt 14 lange Wagen an einem Bahnsteig (selber Länge) stehen? Versteh ich nicht. Die Kapazität des Zuges ist ja (annährend) die selbe.

+ in den Wagen der bahn.comfort (intermediate) Klasse ist eine Kaffee-Maschine mit Magnetkartenleser und Kurzzeitspeicher integriert, die anhand der Anfangsziffern der BahnCard für alle bahn.comfort-Karteninhaber maximal 2 Kaffee ausgibt.

Haha, DAS wäre ja mal Service :) Quasi eine fahrende DB-Lounge :)

Der Kaffe ist dann für Comfort-Kunden kostenlos, kostet 300(?) Bonus-Punkte oder 2 EUR

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@Steffen: Interessanter Beitrag...

GUM, Samstag, 22.11.2008, 14:31 (vor 6323 Tagen) @ Steffen

Schlecht wurde mir dabei nicht (im Gegensatz zum ICE auf der selben Strecke *g*), aber aber es war sehr ungemütlich, wenn man ständig nach links und nach rechts in den Sitz gedrückt wird.

Oder die Nahverkehrs-Diesel-Neigetech-Züge. Eine Fahrkarte dort müßte einen Komfortzuschlag enthalten...


Was bringt es, wenn 24 kurze anstatt 14 lange Wagen an einem Bahnsteig (selber Länge) stehen? Versteh ich nicht. Die Kapazität des Zuges ist ja (annährend) die selbe.

Der Talgo ist halt nun mal so. Bringen tut dies eigentlich "nur" eine räumliche Trennung mit getrennten Waggons und vielleicht auch einer "schicken" Bemalung einzelner Produktklassen.

+ in den Wagen der bahn.comfort (intermediate) Klasse ist eine Kaffee-Maschine mit Magnetkartenleser und Kurzzeitspeicher integriert, die anhand der Anfangsziffern der BahnCard für alle bahn.comfort-Karteninhaber maximal 2 Kaffee ausgibt.


Haha, DAS wäre ja mal Service :) Quasi eine fahrende DB-Lounge :)

Der Kaffe ist dann für Comfort-Kunden kostenlos, kostet 300(?) Bonus-Punkte oder 2 EUR

NUR für bahn.comfort Kunden ! Alle anderen bitte in den SPEISEWAGEN (!).

Ach ja und die Wagenreihung:
Maschinenwagen D-B(bahncomfort)-A* (Premium)- ? x A - WR - ? X B - Maschinenwagen D

Technisch möglich

Markus-P, Samstag, 22.11.2008, 21:42 (vor 6323 Tagen) @ Steffen

Da bin ich mir zwar jetzt nicht hundertprozentig sicher, aber selbst wenn du recht hast; es gibt keine Lok mit GNT, daher währe auch kein bogenschnelles Fahren möglich.


Im Moment nicht, das ist richtig :)

echnisch möglich sollte es sein (Umrüsten von paar 101ern, z.B.), was sicherlich eine längere Prozedur ist und freilich nicht als Interrimsfahrplan taugt. Aber so verstehe ich die IDEE von GUM auch nicht, weil auch die Wagen nicht von heute auf Morgen in Deutschland fahren dürften (denke ich mal), und das Ausprobieren eines neuen Service-Konzepts nur dann sinnvoll ist, wenn es auch nachher umgesetzt wird.

So waren meine Gedanken dazu :)

Technisch sollte es möglich sein.

Der X2000 der SJ funktioniert nach diesem Prinzip. Der Triebkopf neigt sich nicht. Die restlichen Wagen wohl.

? ICE-T nach Dresden

heinz11, Freitag, 21.11.2008, 23:00 (vor 6324 Tagen) @ ICE 2
bearbeitet von heinz11, Freitag, 21.11.2008, 23:02

Guten Abend,
wann soll wieder ein Stundentakt von Leipzig nach Dresden angeboten werden? Soll nach den Untersuchungen der Normalzustand wieder einkehren?
Es ist schwach, Dresden so schlecht an den Fernverkehr anzubinden!

Harald

Schwach ist kein Ausdruck. Es ist schlichtweg zum K....
Aber um den Admins Arbeit zu ersparen, belasse ich es dabei. ;-)

Am Mittwoch mal wieder nach DD gedackelt. Der Ersatz-IC, schöne SBB-Garnitur vom Anfang der 80er, ging schon in FFm mit +6 raus und hatte in Leipzig +33 Minuten. Der D-Zug nach DD, der eigentlich darauf zugeschnitten ist, war natürlich weg. Letztendlich 70 Minuten später in DD gewesen.

Heute das Ganze retour. Wieder +33, diesmal in FFm, so daß fast der Übergang in den 620 geplatzt wäre. Durch Warten auf andere ominöse Anschlußgäste, hatten wir dann in FFm FLH bereits +35. Und wie gesagt, als BC 100 Kunde gibt es keinen Nachlaß, wenn du anstatt ICE mit den "modernsten" IC-Garnituren, die die DB AG aufbieten kann, stundenlang durch die Botanik geschaukelt wirst.

Und ich glaube den Zeitschienen von evtl. Verbesserungen nicht. Vor dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2009 bewegt sich m.E. nix. Zudem jeden Tag etwas anderes über die (Ex?)Linie 50 in der Zeitung steht.

gruß heinz

? ICE-T nach Dresden

Mario-ICE, Freitag, 21.11.2008, 23:48 (vor 6324 Tagen) @ heinz11

Guten Abend,
wann soll wieder ein Stundentakt von Leipzig nach Dresden angeboten werden? Soll nach den Untersuchungen der Normalzustand wieder einkehren?
Es ist schwach, Dresden so schlecht an den Fernverkehr anzubinden!

Harald


Schwach ist kein Ausdruck. Es ist schlichtweg zum K....
Aber um den Admins Arbeit zu ersparen, belasse ich es dabei. ;-)

Am Mittwoch mal wieder nach DD gedackelt. Der Ersatz-IC, schöne SBB-Garnitur vom Anfang der 80er, ging schon in FFm mit +6 raus und hatte in Leipzig +33 Minuten. Der D-Zug nach DD, der eigentlich darauf zugeschnitten ist, war natürlich weg. Letztendlich 70 Minuten später in DD gewesen.

Heute das Ganze retour. Wieder +33, diesmal in FFm, so daß fast der Übergang in den 620 geplatzt wäre. Durch Warten auf andere ominöse Anschlußgäste, hatten wir dann in FFm FLH bereits +35. Und wie gesagt, als BC 100 Kunde gibt es keinen Nachlaß, wenn du anstatt ICE mit den "modernsten" IC-Garnituren, die die DB AG aufbieten kann, stundenlang durch die Botanik geschaukelt wirst.

Und ich glaube den Zeitschienen von evtl. Verbesserungen nicht. Vor dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2009 bewegt sich m.E. nix. Zudem jeden Tag etwas anderes über die (Ex?)Linie 50 in der Zeitung steht.

gruß heinz


Sorry Heinz11,

aber bitte was erwartest du? Es gibt sicherlich am Notfahrplan einiges zu kritisieren, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Ich will es mal verdeutlichen. Es stehen etwa 1/3 der ICE-T-Züge zur Verfügung, wo bitteschön sollen den 2/3 Ersatzzüge in adäquater Qualität herkommen? Selbst die von dir geforderten Reserven sind in keinem anderen Bahnunternehmen vorhanden um solche Dimensionen ausgleichen zu können.
Was in den Zeitungen steht kannst du zum großteil in die Tonne kloppen. Das bei 33 Minuten kei Anschluss wartet dürfte jedem klar sein.
Ich sehe ab Fahrplanwechsel zumindest die Verbesserung, dass dann Dresden (wenn auch nur 2-stündlich) wieder direkt angebunden ist, was für den Punktverkehr schon wichtig ist. Der stündliche Shuttle nützt ja im Moment eher nur den Reisenden von Leipzig nach Dresden etwas.

eben die »beste Bahn der Welt«

heineken, Samstag, 22.11.2008, 20:38 (vor 6323 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von heineken, Samstag, 22.11.2008, 20:41

Schwach ist kein Ausdruck. Es ist schlichtweg zum K....
Aber um den Admins Arbeit zu ersparen, belasse ich es dabei. ;-)

Ja, auch ich kann inzwischen ganze Seiten füllen mit den Ärgernissen auf dieser Linie. Und zusätzlich mit der Art und Weise, wie die »Services« und »Kundendialoge« dieses Unternehmens damit umgehen.

Und wie gesagt, als BC 100 Kunde gibt es keinen Nachlaß, wenn du anstatt ICE mit den "modernsten" IC-
Garnituren, die die DB AG aufbieten kann, stundenlang durch die Botanik geschaukelt wirst.

Und ich glaube den Zeitschienen von evtl. Verbesserungen nicht. Vor dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2009 bewegt sich m.E. nix. Zudem jeden Tag etwas anderes über die (Ex?)Linie 50 in der Zeitung steht.

Kompensation dafür? Träum weiter.
Wenn ich die Wagenreihungen für den »Interimsfahrplan« sehe, wird mir jetzt schon schlecht. IR-Komfort zum ICE-Preis (Bimz) oder Bpmz mit dem Charme einer Legebatterie. Einziger Lichtblick die gelegentlich deklassierten Apmz /Avmz.
Nicht das ich es erwarte – aber es wird mich überhaupt nicht mehr verwundern, wenn man auch bei diesen »geplanten« Ersatzzügen die bc-Sitzplatzbereiche vergessen wird. Nachfragen danach werden sich auch wie gewohnt erübrigen – dank (zwangsweise) inkompetenter Ansprechpartner.

Grundsätzlich ist auf der Linie 50 gegen Wagenzüge nichtmal etwas auszusetzen. Ist der Fahrplan doch so luftig gestrickt, daß auch bisher schon von gelegentlich eingesetzten KP-Reserven mit nur geringen (wenn überhaupt) Verspätungen gehalten werden konnte. Was eigentlich Grund zu weiterem Ärgernis wäre: Wozu werden überhaupt Mio. Euro in GNT-Ertüchtigung gesteckt, wenn die möglichen Vorteile hieraus überhaupt nicht genutzt werden?
Fast könnte man meinen, daß dieser Umstand nicht allzu offensichtlich werden darf – weshalb die derzeit verkehrenden Züge immer Verspätung haben müssten. Komischerweise bis auf den täglich letzten gen Westen – der kommt mit max. +5 in FF an. Seltsame Welt ...
Dafür soll der Verschleiß der Infrastruktur durch die GNT enorm sein.

Jedenfalls tut man der in den Sonntagsreden vieler Politiker gewünschten Verkehrsverlagerung auf die Bahn keinen guten Dienst – wenn man sich gewahr wird, wie gut die Alternativlösung Straße auf dieser Relation ausgebaut ist. (Gut, sofern man nicht Freitags gen Osten und Sonntags wieder gen Westen will.)
Beispiel Chemnitz – Frankfurt Umland:
– Bahn (ab Gera – bis dahin sowieso mit Kfz, weil ewiglange Fahrzeiten): 4:35h, zzgl. Kfz nach Gera 1h.
– Auto direkt: 3:50h (bei 130 km/h Vmax), bis vor die Haustür. Und jede Menge 2 Euro Latte Macchiato Verkäufer (McD) unterwegs. (DB: 2,90 Euro mind.)

Immerhin: Meine BC100 läuft Anfang Januar aus. Ob ich ein viertes Jahr anhänge? – Momentan sieht es nicht danach aus. (Mein Halbtax für die Schweiz unterliegt dagegen nicht solchen Überlegungen.)

Und ich kenne kaum ein anderes Unternehmen, welches solche Defizite in der Kundenkommunikation aufweist wie diese »beste Bahn der Welt«. Im Gegensatz zur in der Plüschetage wohl auch gerne mal belächelten, weil kleinen SBB, bei denen aber über 370.000 (!!!) GA im Umlauf sind, schafft es die ungleich größere DB nichtmal, mit Ihren gerademal 29.000 BC100 Kunden vernünftig umzugehen.

Es scheint mir fast: Jedes Volk bekommt die Bahn, die es verdient hat.

eben die »beste Bahn der Welt«

Mario-ICE, Sonntag, 23.11.2008, 18:36 (vor 6322 Tagen) @ heineken

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Grundsätzlich ist auf der Linie 50 gegen Wagenzüge nichtmal etwas auszusetzen. Ist der Fahrplan doch so luftig gestrickt, daß auch bisher schon von gelegentlich eingesetzten KP-Reserven mit nur geringen (wenn überhaupt) Verspätungen gehalten werden konnte. Was eigentlich Grund zu weiterem Ärgernis wäre: Wozu werden überhaupt Mio. Euro in GNT-Ertüchtigung gesteckt, wenn die möglichen Vorteile hieraus überhaupt nicht genutzt werden?

Na so groß sind die Abschnitte für die Nutzung der Neigetechnik nun auf der Linie 50 auch wieder nicht. Wurde hier ja schon viel diskutiert. Lieber ein Fahrplan, der fahrbar ist als ein Chaosfahrplan wie im ersten Jahr der Neigetechnik.

Fast könnte man meinen, daß dieser Umstand nicht allzu offensichtlich werden darf – weshalb die derzeit verkehrenden Züge immer Verspätung haben müssten. Komischerweise bis auf den täglich letzten gen Westen – der kommt mit max. +5 in FF an. Seltsame Welt ...
Dafür soll der Verschleiß der Infrastruktur durch die GNT enorm sein.

Hier hast du jetzt wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Schau dir den Fahrplan des letzten Zuges (alt 1552) gegenüber den anderen Zügen an und du wirst feststellen, warum der Zug eher pünktlich ist.

eben die »beste Bahn der Welt«

ICE-T-Fan, Sonntag, 23.11.2008, 20:14 (vor 6322 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von ICE-T-Fan, Sonntag, 23.11.2008, 20:15

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Grundsätzlich ist auf der Linie 50 gegen Wagenzüge nichtmal etwas auszusetzen. Ist der Fahrplan doch so luftig gestrickt, daß auch bisher schon von gelegentlich eingesetzten KP-Reserven mit nur geringen (wenn überhaupt) Verspätungen gehalten werden konnte. Was eigentlich Grund zu weiterem Ärgernis wäre: Wozu werden überhaupt Mio. Euro in GNT-Ertüchtigung gesteckt, wenn die möglichen Vorteile hieraus überhaupt nicht genutzt werden?


Na so groß sind die Abschnitte für die Nutzung der Neigetechnik nun auf der Linie 50 auch wieder nicht. Wurde hier ja schon viel diskutiert. Lieber ein Fahrplan, der fahrbar ist als ein Chaosfahrplan wie im ersten Jahr der Neigetechnik.


Also GNT ist eigentlich überall ausser zwischen Eisenach und Wandersleben und paar kleine Ecken rund um Naumburg.
Jedoch wurde der Fahrplan durchaus um 15 min gegenüber den ersten Jahren gestreckt, wegen Korrespondenz in Leipzig.
Da der gesamte Fahrzeitgewinn mit GNT gerade mal 20-25 min auf der gesamten Linie bis Leipzig betrug, ist es nicht verwundertlich, dass die IC fast pünktlich sind.

Fast könnte man meinen, daß dieser Umstand nicht allzu offensichtlich werden darf – weshalb die derzeit verkehrenden Züge immer Verspätung haben müssten. Komischerweise bis auf den täglich letzten gen Westen – der kommt mit max. +5 in FF an. Seltsame Welt ...
Dafür soll der Verschleiß der Infrastruktur durch die GNT enorm sein.


Hier hast du jetzt wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Schau dir den Fahrplan des letzten Zuges (alt 1552) gegenüber den anderen Zügen an und du wirst feststellen, warum der Zug eher pünktlich ist.

eben die »beste Bahn der Welt«

heinz11, Montag, 24.11.2008, 23:31 (vor 6321 Tagen) @ ICE-T-Fan

Also GNT ist eigentlich überall ausser zwischen Eisenach und Wandersleben und paar kleine Ecken rund um Naumburg.
Jedoch wurde der Fahrplan durchaus um 15 min gegenüber den ersten Jahren gestreckt, wegen Korrespondenz in Leipzig.
Da der gesamte Fahrzeitgewinn mit GNT gerade mal 20-25 min auf der gesamten Linie bis Leipzig betrug, ist es nicht verwundertlich, dass die IC fast pünktlich sind.

Aber wirklich nur fast. 35 - 40 Minuten zähle ich nicht mehr dazu.

gruß heinz

eben die »beste Bahn der Welt«

ICE-T-Fan, Dienstag, 25.11.2008, 04:06 (vor 6321 Tagen) @ heinz11

Also GNT ist eigentlich überall ausser zwischen Eisenach und Wandersleben und paar kleine Ecken rund um Naumburg.
Jedoch wurde der Fahrplan durchaus um 15 min gegenüber den ersten Jahren gestreckt, wegen Korrespondenz in Leipzig.
Da der gesamte Fahrzeitgewinn mit GNT gerade mal 20-25 min auf der gesamten Linie bis Leipzig betrug, ist es nicht verwundertlich, dass die IC fast pünktlich sind.

Aber wirklich nur fast. 35 - 40 Minuten zähle ich nicht mehr dazu.

gruß heinz

Also wenn ich in Eisenach bin, haben die IC oftmals nur 5-15 min Verspätung.
30-40 Minuten eigentlich nur durch Warten auf Anschlüsse oder Wendeverspätungen.

eben die »beste Bahn der Welt«

heinz11, Dienstag, 25.11.2008, 12:34 (vor 6321 Tagen) @ ICE-T-Fan

Also GNT ist eigentlich überall ausser zwischen Eisenach und Wandersleben und paar kleine Ecken rund um Naumburg.
Jedoch wurde der Fahrplan durchaus um 15 min gegenüber den ersten Jahren gestreckt, wegen Korrespondenz in Leipzig.
Da der gesamte Fahrzeitgewinn mit GNT gerade mal 20-25 min auf der gesamten Linie bis Leipzig betrug, ist es nicht verwundertlich, dass die IC fast pünktlich sind.

Aber wirklich nur fast. 35 - 40 Minuten zähle ich nicht mehr dazu.

gruß heinz


Also wenn ich in Eisenach bin, haben die IC oftmals nur 5-15 min Verspätung.
30-40 Minuten eigentlich nur durch Warten auf Anschlüsse oder Wendeverspätungen.

Meine Erfahrungen bisher: Ab FFm oder L i.d.R. mit 5 - 10 Minuten Verspätung und in FFm bzw. L mit ca. + 35 Minuten mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Nachläufe. Vielleicht bessert sich die Bahn ja noch zum Positiven... ;-)

gruß heinz

eben die »beste Bahn der Welt«

ICE-T-Fan, Dienstag, 25.11.2008, 20:10 (vor 6320 Tagen) @ heinz11

Gut, da ich seit Wochen nicht mehr auf der Strecke gefahren bin und nur ab und an in Eisenach war, müssten deine Erfahrungen wohl genauer sein.
Wobei man auch beachten sollte, dass durch die Verspätung ausgelöst (unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit) es zu Folgeverspätungen kommen kann, wie Überholungen, Zugfolge, Anschlussaufnahme, etc pp.

Der Geschwindigkeitsunterschied selbst macht wohl nicht mehr als 15-20 min aus... d.h. auf einer vollkommen leeren Strecke würde man dann ca 15-20 min später in Leipzig oder Frankurt ankommen.

Außerdem kommt noch hinzu, dass die IC infolge des 2h-Takt auch noch alle möglichen Halte wie Gotha, Bad Hersfeld gleichzeitig mitnehmen, sodass sie dadurch schon 5-10 min länger brauchen.

eben die »beste Bahn der Welt«

heinz11, Dienstag, 25.11.2008, 22:26 (vor 6320 Tagen) @ ICE-T-Fan

Gut, da ich seit Wochen nicht mehr auf der Strecke gefahren bin und nur ab und an in Eisenach war, müssten deine Erfahrungen wohl genauer sein.
Wobei man auch beachten sollte, dass durch die Verspätung ausgelöst (unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit) es zu Folgeverspätungen kommen kann, wie Überholungen, Zugfolge, Anschlussaufnahme, etc pp.

Der Geschwindigkeitsunterschied selbst macht wohl nicht mehr als 15-20 min aus... d.h. auf einer vollkommen leeren Strecke würde man dann ca 15-20 min später in Leipzig oder Frankurt ankommen.

Außerdem kommt noch hinzu, dass die IC infolge des 2h-Takt auch noch alle möglichen Halte wie Gotha, Bad Hersfeld gleichzeitig mitnehmen, sodass sie dadurch schon 5-10 min länger brauchen.

Ja, manchmal habe ich das Gefühl, wir halten auch noch an der letzten Milchkanne...;-)
Mal gucken, wie das ab dem Fahrplanwechsel wird. Theoretisch sieht es nicht mehr soo verheerend aus, wie es z.Z. ist. Ich denke mal, der ICE-Umlauf wird die beste Auslastung haben und dann wird das Thema "Bahn-comfort-Sitzplätze" wieder an Bedeutung zunehmen.

gruß heinz

eben die »beste Bahn der Welt«

heineken, Mittwoch, 26.11.2008, 07:15 (vor 6320 Tagen) @ ICE-T-Fan

Der Geschwindigkeitsunterschied selbst macht wohl nicht mehr als 15-20 min aus... d.h. auf einer vollkommen leeren Strecke würde man dann ca 15-20 min später in Leipzig oder Frankurt ankommen.

Nein, nichtmal das! Bis Weimar sind die Planzeiten bei straffer Fahrweise zu halten. Selbst erlebt, mit einer Kp-Reserve vor dem aktuellen Desaster. Von Weimar bis Leipzig gab es dann knapp 10 min Verspätung.

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