Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter (Fahrkarten und Angebote)

TollerMensch, Sonntag, 30.10.2011, 02:49 (vor 5473 Tagen)

Hallo,

kurz von vornherein: Es kann sein, dass meine Erinnerungen nicht ganz eindeutig und frisch sind.

Ich schätze sehr an der Bahn, dass man anonym weite Strecken zurücklegen kann. Wenn man keine Punkte sammelt und sich ein Automaten- oder Schalter-Ticket holt, dann kann man das Ticket auch anonym kaufen, auch mit Bahncard.

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

Gruß

PS: Auch wenn es in den Fingern juckt: Bitte keine Fragen, wieso ich das denn will.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 30.10.2011, 02:05 (vor 5473 Tagen) @ TollerMensch

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?

Die Onlineticket-Daten und eben die Tatsache, dass du das Onlineticket zu der entsprechenden Zeit im entsprechenden Zeit genutzt hast. Vor der Auslesung des Kontrollgerätes wird nirgendwohin etwas übermittelt, dann innerhalb der DB AG zur Kontrolle der vertragsgemäßen Nutzung.

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

Es wird jeweils die beim Kauf angegebene ID-Karte gescannt. Wenn das die Kreditkarte ist, diese, die Bahncard muss dann ggf. nur noch vorgezeigt werden. Ansonsten s.o.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Alex101, Sonntag, 30.10.2011, 11:23 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch
bearbeitet von Alex101, Sonntag, 30.10.2011, 11:24

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

Du meinst wenn du am Schalter oder Automaten eine Fahrkarte mit BahnCard-Rabatt kaufst? Dann musst du im Zug deine BahnCard nur vorzeigen. Gelesen wird sie nicht.

Die Karte wird bei Online-Tickets vermutlich eh nur gelesen um das Ticket gegen die Identifizierungskarte (das könnte auch eine Kreditkarte sein) zu überprüfen. Theoretisch könnte man auch die Kartennummer manuell (Kartennummer eingeben) prüfen, aber das wollte man wohl dem Zugpersonal nicht zumuten.

Zugbegleiter und die Bahncardnummer

bahn-user, Sonntag, 30.10.2011, 15:40 (vor 5472 Tagen) @ Alex101

Theoretisch könnte man auch die Kartennummer manuell (Kartennummer eingeben) prüfen, aber das wollte man wohl dem Zugpersonal nicht zumuten.

Gestern wollte ein Zub die Nummer eines Kunden manuell eingeben (Magnetstreifenlesen kaputt?). Es war eine Kreditkarten-Kombikarte.

Zub meinte erst, dies sei die falsche Bahncard für jenes Ticket, denn die Nummer stimmt ja wohl nicht überein und zeigte auf die KK-Nummer vorne auf der Karte.

Kunde wies dann auf die Rückseite hin, dort würde die BC-Nummer stehen.

Zub dreht Karte um und meinte, die Nummer hier sei aber zu kurz (er meinte jetzt die KK-Prüfziffer, die dort eben gross ist!).

Alles ohne jeden Humor. War ernst gemeint. Hatte sowas offenbar noch nie gesehen.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 00:04 (vor 5472 Tagen) @ Alex101

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

Du meinst wenn du am Schalter oder Automaten eine Fahrkarte mit BahnCard-Rabatt kaufst? Dann musst du im Zug deine BahnCard nur vorzeigen. Gelesen wird sie nicht.

Ok, danke, genau das wollte ich hören!
Ich bin wegen der haufenweisen Gutscheinaktionen schon länger nicht mehr mit Automatenticket gefahren und erinnerte mich nicht mehr so recht, wie das mit Automatenticket war.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Sonntag, 30.10.2011, 21:56 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch
bearbeitet von Abi, Sonntag, 30.10.2011, 21:57


Ich schätze sehr an der Bahn, dass man anonym weite Strecken zurücklegen kann. Wenn man keine Punkte sammelt und sich ein Automaten- oder Schalter-Ticket holt, dann kann man das Ticket auch anonym kaufen, auch mit Bahncard.

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?

Ganz anonym wirst Du nie fahren können!

Außerdem gefällt mir diese Frage nicht ganz, da ich fast davon ausgehe, daß Du etwas "Krummes" vor hast...

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

liebe70, Sonntag, 30.10.2011, 22:01 (vor 5472 Tagen) @ Abi

Ganz anonym wirst Du nie fahren können!

Außerdem gefällt mir diese Frage nicht ganz, da ich fast davon ausgehe, daß Du etwas "Krummes" vor hast...

Naja, vielleicht will er zu seiner Liebsten und seine Frau soll nichts davon mitbekommen, wenn er die Fahrkarte bucht. Oder der Cheffe soll es nicht erfahren, wenn er Privatreisen als Dienstreisen bucht und abrechnet. Möglichkeiten, warum er wissen will welche Daten verarbeitet werden, gibts viele. Ich sehe da aktuell nichts böses.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Sonntag, 30.10.2011, 22:18 (vor 5472 Tagen) @ liebe70


Naja, vielleicht will er zu seiner Liebsten und seine Frau soll nichts davon mitbekommen, wenn er die Fahrkarte bucht. Oder der Cheffe soll es nicht erfahren, wenn er Privatreisen als Dienstreisen bucht und abrechnet. Möglichkeiten, warum er wissen will welche Daten verarbeitet werden, gibts viele. Ich sehe da aktuell nichts böses.

Das mit der Privatreise als Dienstreise wäre schon etwas "Krummes"...

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 00:02 (vor 5472 Tagen) @ Abi
bearbeitet von TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 00:06


Ich schätze sehr an der Bahn, dass man anonym weite Strecken zurücklegen kann. Wenn man keine Punkte sammelt und sich ein Automaten- oder Schalter-Ticket holt, dann kann man das Ticket auch anonym kaufen, auch mit Bahncard.

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?


Ganz anonym wirst Du nie fahren können!

Doch, könnte ich, indem ich einfach ohne BC buche und mir die Karte am Automaten oder Schalter hole. Kostet dann halt ein bisschen mehr.

Außerdem gefällt mir diese Frage nicht ganz, da ich fast davon ausgehe, daß Du etwas "Krummes" vor hast...

Ja, genau so ist es. Wer anonym sein will, ist kriminell.
Es geht schlicht niemanden etwas an, wann ich mich wo aufhalte.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

liebe70, Montag, 31.10.2011, 00:39 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch

Ganz anonym wirst Du nie fahren können!

Doch, könnte ich, indem ich einfach ohne BC buche und mir die Karte am Automaten oder Schalter hole. Kostet dann halt ein bisschen mehr.

Wenn Du mit ec-Karte oder sonstwie zahlst, werden zumindest Deine Abrechnungsdaten und die Abbuchungszeit in den Systemen gespeichert.

Außerdem gefällt mir diese Frage nicht ganz, da ich fast davon ausgehe, daß Du etwas "Krummes" vor hast...

Ja, genau so ist es. Wer anonym sein will, ist kriminell.
Es geht schlicht niemanden etwas an, wann ich mich wo aufhalte.

Zumindest kann man anhand der Buchungsdaten erkennen, wann und ziemlich sicher auch wo die ec- bzw. Kreditkarte eingesetzt wurde. Wenn das Deine persönliche Karte ist, die außer Dir niemand anderes nutzt, bist Du trotzdem auf'm Film. Die Daten erscheinen auch auf Deinem Kontoauszug.

Glaubst Du nicht? Guckst Du hier:
[image]


Das ist ein Kontoauszug von mir. Wie man sieht, lassen sich Einsatzdatum und -zeit meiner ec-Karte lokalisieren (und wenn man sich mit den Buchungssystemen etwas auskennt, auch mit etwas Übung das jeweilige Terminal, wo die Karte durchgezogen wurde). ;-)

Also bezahlst Du am Sinnvollsten bar. Paß aber auf, daß Du nicht unmittelbar vor dem Kauf der Fahrkarte Geld holst, denn das kann man auch überprüfen. :-)

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 00:54 (vor 5472 Tagen) @ liebe70

Hi,

Das ist ein Kontoauszug von mir. Wie man sieht, lassen sich Einsatzdatum und -zeit meiner ec-Karte lokalisieren (und wenn man sich mit den Buchungssystemen etwas auskennt, auch mit etwas Übung das jeweilige Terminal, wo die Karte durchgezogen wurde). ;-)

Also bezahlst Du am Sinnvollsten bar. Paß aber auf, daß Du nicht unmittelbar vor dem Kauf der Fahrkarte Geld holst, denn das kann man auch überprüfen. :-)

Barzahlung ist eh Pflicht, aber neben der Anonymität vor allem aus anderen Gründen: ec-Karten sind imho enorm unpraktisch in der Handhabung, Barzahlung ist viel problemloser und schneller.
Vor allem sicherheitsmäßig mag ich es nicht, in jeden gammligen Automaten meine Karte reinzustecken und PIN einzugeben, hinter der das gesamte Geld von einem steckt.

Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Aber danke für den Hinweis!

Gruß

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Montag, 31.10.2011, 01:48 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch

Vor allem sicherheitsmäßig mag ich es nicht, in jeden gammligen Automaten meine Karte reinzustecken und PIN einzugeben, hinter der das gesamte Geld von einem steckt.

An das gesamte Geld kann der Täter nicht ran, da es eine Höchstgrenze für eine Abbuchung bzw. Überweisung gibt. Das wissen auch die Onlinebanking Betrüger...


Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Das Zahlungssystem ist gut genug. Im Schadensfall haftet hier die Bank! Deshalb mache ich mir um solche Vorgänge keine Gedanken. Man kann sich über jeden Mist zu viele Gedanken machen. Dann kannst Du gleich zu Hause bleiben, weil es immer ein Restrisiko bleibt in einem Unfall verwickelt zu werden usw.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:02 (vor 5472 Tagen) @ Abi

Vor allem sicherheitsmäßig mag ich es nicht, in jeden gammligen Automaten meine Karte reinzustecken und PIN einzugeben, hinter der das gesamte Geld von einem steckt.


An das gesamte Geld kann der Täter nicht ran, da es eine Höchstgrenze für eine Abbuchung bzw. Überweisung gibt. Das wissen auch die Onlinebanking Betrüger...

Na da scheinst du ja gut Bescheid zu wissen, welche Limits meine Bank hat und wie viel ich auf dem Konto habe.

Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Das Zahlungssystem ist gut genug. Im Schadensfall haftet hier die Bank! Deshalb mache ich mir um solche Vorgänge keine Gedanken. Man kann sich über jeden Mist zu viele Gedanken machen. Dann kannst Du gleich zu Hause bleiben, weil es immer ein Restrisiko bleibt in einem Unfall verwickelt zu werden usw.

Kannst du eigentlich lesen? "...aber das ist ein ganz anderes Thema..." => nicht weiter darüber diskutieren.
Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

liebe70, Montag, 31.10.2011, 02:11 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch

Vor allem sicherheitsmäßig mag ich es nicht, in jeden gammligen Automaten meine Karte reinzustecken und PIN einzugeben, hinter der das gesamte Geld von einem steckt.


An das gesamte Geld kann der Täter nicht ran, da es eine Höchstgrenze für eine Abbuchung bzw. Überweisung gibt. Das wissen auch die Onlinebanking Betrüger...

Na da scheinst du ja gut Bescheid zu wissen, welche Limits meine Bank hat und wie viel ich auf dem Konto habe.

Das Eine (die Höchstgrenzen bzw. Limits) haben mit dem Anderen (Deinem persönlichen Guthaben) nichts zu tun. Beides existiert unabhängig voneinander.

Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Das Zahlungssystem ist gut genug. Im Schadensfall haftet hier die Bank! Deshalb mache ich mir um solche Vorgänge keine Gedanken. Man kann sich über jeden Mist zu viele Gedanken machen. Dann kannst Du gleich zu Hause bleiben, weil es immer ein Restrisiko bleibt in einem Unfall verwickelt zu werden usw.

Kannst du eigentlich lesen? "...aber das ist ein ganz anderes Thema..." => nicht weiter darüber diskutieren.

Schade, wird doch grad interessant, geht jetzt aber meilenweit am (Eisenbahn-)Thema vorbei.

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.

Andersrum, Bargeld ist die erste Wahl und die ganzen Kredit-, Debit- und sonstnochwas-Karten sind die alternativen Zahlungsmethoden. Das Thema rund ums liebe Geld bzw. die Zahlungsmethoden gab es hier schon mal. Bin aber zu faul zum Suchen.

Also Ende im Gelände. :-)

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:28 (vor 5472 Tagen) @ liebe70

Vor allem sicherheitsmäßig mag ich es nicht, in jeden gammligen Automaten meine Karte reinzustecken und PIN einzugeben, hinter der das gesamte Geld von einem steckt.


An das gesamte Geld kann der Täter nicht ran, da es eine Höchstgrenze für eine Abbuchung bzw. Überweisung gibt. Das wissen auch die Onlinebanking Betrüger...

Na da scheinst du ja gut Bescheid zu wissen, welche Limits meine Bank hat und wie viel ich auf dem Konto habe.


Das Eine (die Höchstgrenzen bzw. Limits) haben mit dem Anderen (Deinem persönlichen Guthaben) nichts zu tun. Beides existiert unabhängig voneinander.

Naja, es hängt insofern zusammen, als dass das Limit schnell über dem Guthaben liegt. Wenn das Limit entsprechend hoch liegt, kann einfach mit einer einzigen Überweisung oder einem mal Abheben das Konto leer sein.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Montag, 31.10.2011, 11:53 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch
bearbeitet von Abi, Montag, 31.10.2011, 11:53


Naja, es hängt insofern zusammen, als dass das Limit schnell über dem Guthaben liegt. Wenn das Limit entsprechend hoch liegt, kann einfach mit einer einzigen Überweisung oder einem mal Abheben das Konto leer sein.

NEIN! Frage bei Deiner Bank, ob es möglich ist auf einmal 100.000 Euro zu überweisen. Du bekommst die Antwort! Da müssen zuvor einige Voraussetzungen erfüllt sein...

Es gibt separate Limits für Überweisungen und Bargeldabhebungen, also getrennt voneinander. Wenn Du celver bist, setzt Du bei den Überweisungen z. B. die höhe der Miete ein. Das ist im "Normalfall" der höchste Betrag. Bei höheren Überweisungen läßt sich das Limit zeitweise höher und wieder zurück setzen...

Du hast von der Materie keine Kenntnis und machst Dir so viele Gedanken um nichts...

Forenregeln, netter Hinweis dazu

GUM, Montag, 31.10.2011, 11:57 (vor 5471 Tagen) @ Abi


Du hast von der Materie keine Kenntnis und machst Dir so viele Gedanken um nichts...

Nett gemeinter Hinweis: Der Satz ist nicht 100 % kompatibel zu den Forenregeln oder das lokale Unfreundlichkeits-Limit ist überzogen, aber nur kurzzeitig.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Fabian318, Münster i. W., Montag, 31.10.2011, 15:52 (vor 5471 Tagen) @ Abi

Naja, es hängt insofern zusammen, als dass das Limit schnell über dem Guthaben liegt. Wenn das Limit entsprechend hoch liegt, kann einfach mit einer einzigen Überweisung oder einem mal Abheben das Konto leer sein.


NEIN! Frage bei Deiner Bank, ob es möglich ist auf einmal 100.000 Euro zu überweisen. Du bekommst die Antwort! Da müssen zuvor einige Voraussetzungen erfüllt sein...

Ich sehe an dem obigen Satz nichts falsches. Wenn das Limit z.B. bei 500 Euro liegt, der gewöhnliche Kontostand aber hierunter, kann mit einer einzigen Überweisung/Abhebung das Konto leer sein, das ist schon richtig.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Fabian318, Münster i. W., Montag, 31.10.2011, 02:14 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch
bearbeitet von Fabian318, Montag, 31.10.2011, 02:17

Kannst du eigentlich lesen? "...aber das ist ein ganz anderes Thema..." => nicht weiter darüber diskutieren.

Das entscheidest du hier, worüber wir diskutieren, ja?

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.

Ich authentifiziere mich nicht mit Magnetkarte, sondern mit meiner PIN oder im Falle des elektr. Lastschriftverfahren mit der Unterschrift. So gut wie nirgends benötige ich noch den Magnetstreifen, quasi alle Zahlungen (Ausnahme ELV) werden über den Chip abgewickelt. Im Ausland sieht das freilich noch ganz anders aus, weshalb der Magnetstreifen samt seiner Kopierbarkeit auch in Deutschland erforderlich bleibt.

Das Verfahren ist so sicher genug und bei richtiger Anwendung in puncto Geschwindigkeit jeder Barzahlung (außer Zahlung von genau 5,-, wo man genau einen 5er schnell parat hat usw.) überlegen. In vielen anderen Ländern erfreut sich das Zahlen auch von Kleinstbeträgen größter Beliebtheit, in Deutschland sind wir da ein bisschen Entwicklungsland.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:32 (vor 5472 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:36

Kannst du eigentlich lesen? "...aber das ist ein ganz anderes Thema..." => nicht weiter darüber diskutieren.


Das entscheidest du hier, worüber wir diskutieren, ja?

Ich bat insofern, nicht weiter darauf einzugehen, weil das nicht Thema dieses Threads ist.
Bzw. Ich habe das bewusst nur als Randbemerkung gemacht, auf die bitte nicht weiter eingegangen werden sollte.

Aber gut, wenn niemand was gegen offtopic hat...

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.


Ich authentifiziere mich nicht mit Magnetkarte, sondern mit meiner PIN oder im Falle des elektr. Lastschriftverfahren mit der Unterschrift. So gut wie nirgends benötige ich noch den Magnetstreifen, quasi alle Zahlungen (Ausnahme ELV) werden über den Chip abgewickelt. Im Ausland sieht das freilich noch ganz anders aus, weshalb der Magnetstreifen samt seiner Kopierbarkeit auch in Deutschland erforderlich bleibt.

Ja, deswegen das "teilweise".

Das Verfahren ist so sicher genug und bei richtiger Anwendung in puncto Geschwindigkeit jeder Barzahlung (außer Zahlung von genau 5,-, wo man genau einen 5er schnell parat hat usw.) überlegen. In vielen anderen Ländern erfreut sich das Zahlen auch von Kleinstbeträgen größter Beliebtheit, in Deutschland sind wir da ein bisschen Entwicklungsland.

Ich erlebe jeden Tag aufs neue das genaue Gegenteil, wenn jemand irgendwo an einer Kasse per ec statt bar bezahlt. Verbindungsaufbau, Pineingabe, Überprüfung, Quittungsdruck, ein erfahrener Kassierer macht das in bar deutlich schneller.
Aber ok, geschenkt, mag Fälle geben, in denen das eine schneller ist, Fälle, in denen es das andere ist. Meine Erfahrung geht eher in genau die andere Richtung.

Zur Sicherheit: Das System ist einfach problematisch. Es fängt an mit der Benutzbarkeit von Magnetstreifen, der bei klassischer Nutzung einfach abgegriffen werden kann.
Das nächste ist die Pineingabe. Dort, wo die Pins eingegeben werden, ist meist keine sichere Umgebung. Natürlich ist es Ermessenssache, wo man das tut und wo nicht, aber für eine generelle Nutzung (und gerade an vielen db-Automaten) empfinde ich diese Umgebung nicht als sicher.
Nur wenn zu viele Orte so sind, dann kann man das auch vergessen, weil dann die Universalität fehlt, man also weiterhin Bargeld mitschleppen muss.

Dazu kommen Fälle wie die, in denen schon manipulierte Lesegeräte ausgeliefert wurden, die direkt die Pineingabe mitgeschnitten und übermittelt haben...

Es gab andere Anläufe, wie man Kleinbeträge besser bezahlen kann, die Geldkarte ist da ein gutes gescheitertes Beispiel. Von der Bedienung her ist sie deutlich einfacher als eine ec-Karte, sie entsprach viel mehr dem Prinzip eines elektronischen Portemonnaies (wodrunter sie auch beworben wurde).
Aber auch die Geldkarte hat das Problem, dass sie keinen anonymen Verkehr zulässt, die entsprechenden Whitecards kriegt man m.W. schon seit Jahren nirgendwo mehr, und auch vorher war es ein Aufwand, den niemand hätte in Kauf nehmen wollen - also zu speziellen Kreissparkassen zu fahren.

Dass Deutschland da rückständig ist, finde ich auch schade. Aber wenn ich mir angucke, wo die IT-Projekte der Regierung meist enden, ist es vielleicht doch gar nicht mal soo schlecht... Und ja, ich weiß, dass sowas nicht von öffentlicher Seite kommen muss.

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Montag, 31.10.2011, 06:35 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch
bearbeitet von Dan_P, Montag, 31.10.2011, 06:36

Ich weiß gerade kein Beispiel, wo es besser ist. Im angelsächsischen Bereich zahlt man mit Kreditkarte, und die Magnetstreifen auf Maestro- und Kreditkarten haben wir vor allem noch, weil es genügend Länder gibt, die es nicht gebacken bekommen, den Magnetstreifen gegen den EMV-Chip einzutauschen. Du hast aber hierzulande die Möglichkeit, Dir eine Karte ohne Streifen zu bestellen. Die Banken machen das aber nicht standardmäßig, weil sie ihre Kundschaft kennen - viele würden sich, mangels Wissen, darüber beschweren, dass die Karte in bestimmten Ländern nicht geht.

Aber genug dazu - ist ja immer noch ein Eisenbahn-Forum, und ich kann verstehen, wenn die Admins hier irgendwann den Riegel vorschieben.

--
bye, Dan

[image]

Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Montag, 31.10.2011, 12:00 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch

Die manipulierten Geräte sind selten und die Bank ersetzt den Schaden, der hier der Bankkunde nichts dafür kann...

Deine Hinterfrage zum anonymen Fahren ist "krumm". Bei weiterer Hinterfragung merke ich, daß Du Dich verhedderst. Das heißt, daß Du einen "falschen" Vorwand vorgeschiben hast. Deshalb bin ich nach wie vor der Ansicht, daß Du mit dieser Frage etwas "Krummes" vor hast.

Außerdem sehe ich allgemein, daß Du Dich mit dieser ganzen Thematik nicht auskennst, aber "glaubst" es besser zu wissen! Ich hoffe nur, daß die Strafverfolgungsbehörden auf Dich zu kommen, wenn Du Dein "Krummes" Ding abgezogen hast!

Dann sehen wir, wer cleverer gewesen ist!

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

Abi, Montag, 31.10.2011, 11:41 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch

Na da scheinst du ja gut Bescheid zu wissen, welche Limits meine Bank hat und wie viel ich auf dem Konto habe.

Diese Regelung ist gesetzlich festgelegt, daß ab einem bestimmten Höchstbetrag eine Anmeldung erfordern muß. Sonst wird die Überweisung angehalten. Die Opfer vom Onlinebanking werden deshalb auch keine 30.000 Euro auf einmal los, weil es eben diese Sicherung gibt! Diese Sicherung hat auch andere Gründe.

Ich sage es noch einmal: Du machst Du über solche Vorgänge sinnlose Gedanken, die Du woanders dafür einsetzen könntest!

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.

Eine 100% Sicherheit wird es nie geben. Dann dürftest Du nicht surfen, da Du einen Trojaner einfangen könntest usw.

Ich bin deshalb so "hart" zu Dir, weil es einfach Leute gibt, die sich mit so einem "Unsinn" so viele Gedanken machen und vorallem Du es nicht besser weißt, wie das Zahlungssystem zu verbessern ist...

Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 12:30 (vor 5471 Tagen) @ Abi

Na da scheinst du ja gut Bescheid zu wissen, welche Limits meine Bank hat und wie viel ich auf dem Konto habe.


Diese Regelung ist gesetzlich festgelegt, daß ab einem bestimmten Höchstbetrag eine Anmeldung erfordern muß. Sonst wird die Überweisung angehalten. Die Opfer vom Onlinebanking werden deshalb auch keine 30.000 Euro auf einmal los, weil es eben diese Sicherung gibt! Diese Sicherung hat auch andere Gründe.

Ich sage es noch einmal: Du machst Du über solche Vorgänge sinnlose Gedanken, die Du woanders dafür einsetzen könntest!

Also, ganz konkret: Stell dir vor, du hast ein Limit von 500 Euro pro Abhebung. Aber du hast nur 400 Euro auf dem Konto. Das kannst du alles auf einmal abheben.

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.


Eine 100% Sicherheit wird es nie geben. Dann dürftest Du nicht surfen, da Du einen Trojaner einfangen könntest usw.

Ich bin deshalb so "hart" zu Dir, weil es einfach Leute gibt, die sich mit so einem "Unsinn" so viele Gedanken machen und vorallem Du es nicht besser weißt, wie das Zahlungssystem zu verbessern ist...

Ich rede nicht davon, hundertprozentige Sicherheit zu haben, aber davon, ein sichereres System zu haben. Wie gesagt, an jedem Schmuddelterminal meine Pin eingeben zu müssen - oder das für den Verkäufer ungünstigere ELV zu benuzten - ist nicht sicher.
Außerdem zählen für mich eben auch andere Dinge wie die Benutzbarkeit, und bisher habe ich mit ec (und genauso ELV) zu viele Probleme erlebt und finde die Handhabung zu kompliziert, als dass ich sie gegenüber Barzahlung bei kleinen Beträgen vorziehe.

Und was heißt, ich weiß es nicht besser? Lies bitte meinen anderen Post. Ich fand die Geldkarte vom Prinzip her sehr viel besser als ec oder ELV, nur leider wird die fast nirgendwo akzeptiert, da hat auch der Versuch mit den Zigarettenautomaten nicht geholfen.

Tages-, Wochen-, Gesamt- und ortsbezogenes Limit

GUM, Montag, 31.10.2011, 12:01 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch

Hi,

Das ist ein Kontoauszug von mir. Wie man sieht, lassen sich Einsatzdatum und -zeit meiner ec-Karte lokalisieren (und wenn man sich mit den Buchungssystemen etwas auskennt, auch mit etwas Übung das jeweilige Terminal, wo die Karte durchgezogen wurde). ;-)

Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Aber danke für den Hinweis!

Gruß

Das maestro-/ec-Karten System hat verschiedene Limits anzubieten. Dazu gehören ein Tages-, Wochen-, Gesamt und ein ortsbezogenes Limit. Insofern kann NIEMAND Dein ganzes Geld abheben.

Beim Tageslimit kannst Du es ja mal ausprobieren. Hebe mehrmals am Tag die kleinste mögliche Einheit am Automaten ab (bei manchen 5 Euro, bei manchen 10 Euro) und schon wirst Du eine erstaunliche Antwort generieren. Obwohl das Tageslimit beispielsweise von 500 oder 1000 Euro noch nicht erreicht ist, müsste troztdem der Hinweis auf eine bediente Kasse erscheinen.

Insgesamt ist das System doch sicher in Bezug auf die Millionen täglich durchgeführten Transaktionen.

Tages-, Wochen-, Gesamt- und ortsbezogenes Limit

Abi, Montag, 31.10.2011, 12:04 (vor 5471 Tagen) @ GUM


Das maestro-/ec-Karten System hat verschiedene Limits anzubieten. Dazu gehören ein Tages-, Wochen-, Gesamt und ein ortsbezogenes Limit. Insofern kann NIEMAND Dein ganzes Geld abheben.

Beim Tageslimit kannst Du es ja mal ausprobieren. Hebe mehrmals am Tag die kleinste mögliche Einheit am Automaten ab (bei manchen 5 Euro, bei manchen 10 Euro) und schon wirst Du eine erstaunliche Antwort generieren. Obwohl das Tageslimit beispielsweise von 500 oder 1000 Euro noch nicht erreicht ist, müsste troztdem der Hinweis auf eine bediente Kasse erscheinen.

Insgesamt ist das System doch sicher in Bezug auf die Millionen täglich durchgeführten Transaktionen.

Diese ähnlichen Limits habe ich ebenfalls angesprochen. Denke aber, daß es für unseren TO nicht sicher genug ist.

Wollte es halt noch mal ansprechen....

GUM, Montag, 31.10.2011, 12:13 (vor 5471 Tagen) @ Abi

Diese ähnlichen Limits habe ich ebenfalls angesprochen. Denke aber, daß es für unseren TO nicht sicher genug ist.

Zustimmung. Wollte halt nur die etwas unberechtigte Sorge vor dem Zahlungsverkehrssystem nehmen. Insgesamt hatte ich bisher nur eine einzige fehlgeleitete Überweisung, die kam dann aber umgehend zurück wegen Dreher in der Bankleitzahl. Also doch recht sicher.

Nicht dass hier ein Riesenzahlungsverkehrsangst-Thread entsteht.

Tages-, Wochen-, Gesamt- und ortsbezogenes Limit

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 12:25 (vor 5471 Tagen) @ GUM

Hi,

Das ist ein Kontoauszug von mir. Wie man sieht, lassen sich Einsatzdatum und -zeit meiner ec-Karte lokalisieren (und wenn man sich mit den Buchungssystemen etwas auskennt, auch mit etwas Übung das jeweilige Terminal, wo die Karte durchgezogen wurde). ;-)

Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal ein sinnvolles, gut benutzbares Zahlungssystem gibt, aber das ist ein ganz anderes Thema... ;-)

Aber danke für den Hinweis!

Gruß


Das maestro-/ec-Karten System hat verschiedene Limits anzubieten. Dazu gehören ein Tages-, Wochen-, Gesamt und ein ortsbezogenes Limit. Insofern kann NIEMAND Dein ganzes Geld abheben.

Klar kann das jemand, s.u.

Beim Tageslimit kannst Du es ja mal ausprobieren. Hebe mehrmals am Tag die kleinste mögliche Einheit am Automaten ab (bei manchen 5 Euro, bei manchen 10 Euro) und schon wirst Du eine erstaunliche Antwort generieren. Obwohl das Tageslimit beispielsweise von 500 oder 1000 Euro noch nicht erreicht ist, müsste troztdem der Hinweis auf eine bediente Kasse erscheinen.

Die Sache sprichst du doch selber an: Wenn man weniger als das Tageslimit auf dem Konto hat, dann kann es sehr wohl quasi leergeräumt werden.
Glaub mir einfach, dass ich das selber schon getan habe. ;-)

Insgesamt ist das System doch sicher in Bezug auf die Millionen täglich durchgeführten Transaktionen.

Was heißt denn sicher? Bei den Problemen mit Skimming würde ich das nicht sagen.
Von mir aus kann das Geld dann ersetzt werden von der Bank, aber das macht das System nicht sicherer, sondern stopft diese Lücke nur mit Geld.

Tages-, Wochen-, Gesamt- und ortsbezogenes Limit

Burkhard, Montag, 31.10.2011, 13:35 (vor 5471 Tagen) @ GUM

Obwohl das Tageslimit beispielsweise von 500 oder 1000 Euro noch nicht erreicht ist, müsste troztdem der Hinweis auf eine bediente Kasse erscheinen.

Echt? Ich habe mal - weil ich nur 10 Euro Banknoten haben wollte - 15 Abhebungen hintereinander am Geldautomat gemacht... das war kein Problem!

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Abi, Montag, 31.10.2011, 01:43 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch


Ganz anonym wirst Du nie fahren können!

Doch, könnte ich, indem ich einfach ohne BC buche und mir die Karte am Automaten oder Schalter hole. Kostet dann halt ein bisschen mehr.

Selbst dann bist Du nicht komplett anonym. Beim Recherchieren der Strafverfolungsbehörden kommen sie trotzdem auf Dich...

Es geht schlicht niemanden etwas an, wann ich mich wo aufhalte.

Schon wieder der Verfolgungswahn...

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TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:11 (vor 5472 Tagen) @ Abi

Ich habe eine Frage gestellt, und die hätte ich gerne beantwortet. Warum ich anonym fahren will, ist vollkommen egal. Für soetwas muss man sich nicht rechtfertigen. Warum laufen wir nicht alle nackt rum im Sommer? Hat doch niemand was zu verbergen?!

Du hast bisher nichts sinnvolles geschrieben, und ich schrieb auch von vornherein, dass ich bitte keine Diskussionen über den Sinn dieser Frage haben will.
Stattdesssen trollst du rum, beschuldigst andere, sie würden Straftaten begehen, erzählst Unsinn ("sie kriegen dich eh", "anonym kann man nicht fahren").

Bitte poste einfach nichts mehr in diesen Thread. Die ursprüngliche Frage hat sich ja geklärt.

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Abi, Montag, 31.10.2011, 11:35 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch

Ich habe eine Frage gestellt, und die hätte ich gerne beantwortet. Warum ich anonym fahren will, ist vollkommen egal. Für soetwas muss man sich nicht rechtfertigen. Warum laufen wir nicht alle nackt rum im Sommer? Hat doch niemand was zu verbergen?!

Was hat nackt sein mit diesem Thema zu tun? Dieses Prinzip ist damit NICHT vergleichbar...


Du hast bisher nichts sinnvolles geschrieben, und ich schrieb auch von vornherein, dass ich bitte keine Diskussionen über den Sinn dieser Frage haben will.
Stattdesssen trollst du rum, beschuldigst andere, sie würden Straftaten begehen, erzählst Unsinn ("sie kriegen dich eh", "anonym kann man nicht fahren").

Ich hatte schon mehrere Beiträge geschrieben, die sinnvoll sind. Aber solche "Hinterfragen" gefallen mir grundsätzlich nicht. Andere User wissen das...

Du wirst nie ganz anonym sein! Selbst im Netz beim Einsatz eines "Anonymzers" bist Du auch nicht anonym... Du kannst die Anonymität für den Recherchierenden nur erschweren aber nicht verhindern! Erschweren ist z. B. die Barzahlung statt Abbuchung vom Konto. Aber selbst da gibt es mehrere Anhaltspunkte, daß Du genau an diesem Schalter oder Automaten warst...

Also vergiß das mit der Anonymität!

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eco, Montag, 31.10.2011, 12:28 (vor 5471 Tagen) @ Abi

Außerdem gefällt mir diese Frage nicht ganz, da ich fast davon ausgehe, daß Du etwas >"Krummes" vor hast...

Aber sonst geht's Dir schon noch gut, oder? Weil es niemand etwas angeht, wann er wohin fährt hat er etwas krummes vor?

Dir ist Privatsphäre wohl nicht wichtig und Dein Leitspruch wohl "Wer nichts zu verbergen hat, der kann auch alles zeigen"

Schade, dass es hier nicht dem Smiley gibt, der den Vogel zeigt bei solch einer Verdächtigung.

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Abi, Montag, 31.10.2011, 12:33 (vor 5471 Tagen) @ eco


Aber sonst geht's Dir schon noch gut, oder? Weil es niemand etwas angeht, wann er wohin fährt hat er etwas krummes vor?

Wohin der TO fahren will, ist mir egal.


Dir ist Privatsphäre wohl nicht wichtig und Dein Leitspruch wohl "Wer nichts zu verbergen hat, der kann auch alles zeigen"

Ich hatte schon öfter mit solchen Leuten zu tun gehabt. Mit Privatsphähre hat das wohl nichts mehr zu tun...

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Ösi, Montag, 31.10.2011, 00:11 (vor 5472 Tagen) @ TollerMensch

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

In diesem Szenario wird nichts gescannt, gespeichert oder übermittelt.

Allerdings darfst du beim Fahrkartenkauf keine bahn.bonus-Punkte sammeln, da ansonsten der Reiseweg gespeichert wird.

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liebe70, Montag, 31.10.2011, 00:49 (vor 5472 Tagen) @ Ösi

Nur: Wenn der Zugbegleiter einen kontrolliert, hat der ja immer sein lustiges Gerät dabei, mit dem er den Barcode auf dem Online-Ticket einscannt und die BC mit Magnetstreifen einmal durchzieht.
Was wird dabei gespeichert, und wohin übermittelt?

Und: Wenn man kein Online-Ticket hat, also ein ungebundenes, aber mit Bahncard. Wird dann überhaupt die Bahncard gescannt? Wenn ja, was wird hier gespeichert, und wohin übermittelt?

In diesem Szenario wird nichts gescannt, gespeichert oder übermittelt.

Nicht? Woher kommen dann die ganzen Kontrolldatensätze, die ich regelmäßig in der Zubabrechnungsstelle auslesen lassen muß? Der Barcode wird gescannt, mit der Ausweis-ID "entschlüsselt", ein Kontrolldatensatz erzeugt, dieser doppelt im MT gespeichert und später bei der Aktualisierung des MT in der Zubabrechnungsstelle an das Backoffice übermittelt. Das also zum "...wird nichts gescannt, gespeichert oder übermittelt."

Allerdings darfst du beim Fahrkartenkauf keine bahn.bonus-Punkte sammeln, da ansonsten der Reiseweg gespeichert wird.

Wozu braucht man den Reiseweg zum Punktesammeln? Es reichen völlig Reisedatum und Preis.

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Ösi, Montag, 31.10.2011, 01:12 (vor 5472 Tagen) @ liebe70

Nicht? Woher kommen dann die ganzen Kontrolldatensätze, die ich regelmäßig in der Zubabrechnungsstelle auslesen lassen muß? Der Barcode wird gescannt, mit der Ausweis-ID "entschlüsselt", ein Kontrolldatensatz erzeugt, dieser doppelt im MT gespeichert und später bei der Aktualisierung des MT in der Zubabrechnungsstelle an das Backoffice übermittelt. Das also zum "...wird nichts gescannt, gespeichert oder übermittelt."

Ich meinte bei Automaten- bzw. Schaltertickets.

Bei Onlinetickets ist es aufgrund der Missbrauchsmöglichkeit klar.

Wozu braucht man den Reiseweg zum Punktesammeln? Es reichen völlig Reisedatum und Preis.

Trotzdem wird, zumindest beim Kauf am Automaten oder online, der Reiseweg gespeichert (man kann ihn in seiner bahn.bonus-Punkteübersicht einsehen).

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Fabian318, Münster i. W., Montag, 31.10.2011, 02:20 (vor 5472 Tagen) @ Ösi

Wozu braucht man den Reiseweg zum Punktesammeln? Es reichen völlig Reisedatum und Preis.


Trotzdem wird, zumindest beim Kauf am Automaten oder online, der Reiseweg gespeichert (man kann ihn in seiner bahn.bonus-Punkteübersicht einsehen).

Für den Fall einer Stornierung braucht man auf jeden Fall noch die Fahrkartennummer/Auftragsnummer. Diese lässt wiederum auf den Reiseweg schließen, ob man ihn nun mitspeichert oder nicht.

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Redesign, Montag, 31.10.2011, 02:39 (vor 5472 Tagen) @ Ösi

Wozu braucht man den Reiseweg zum Punktesammeln? Es reichen völlig Reisedatum und Preis.


Trotzdem wird, zumindest beim Kauf am Automaten oder online, der Reiseweg gespeichert (man kann ihn in seiner bahn.bonus-Punkteübersicht einsehen).

... und auch beim Punktesammeln für eine Schalter-Fahrkarte, bar bezahlt...

Man ist also sehr gut verfolgbar - wenn man denn jemanden kennt, der diese Datensätze auslesen kann und weitergibt... tja, dann noch anhand von statistischen Berechnungen besser als derjenige selbst weiß, wo der Verfolgte sich am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,... aufhält (Arbeitszeit, Heimfahrten, 1x Kinoabend pro Woche in der Nachbarstadt, später nach Hause - regelmäßig - Freitags immer letzter Zug...) - und die auch gespeicherte Emailadresse offenbart mit Hilfe von Google einiges mehr.

Callcentermitarbeiter sollen schlecht bezahlt werden, es gab da ja schon Fälle, wo jemand CDs gebrannt hat mit Daten, diese dann verkauft. Und dann ist es vermutlich noch nicht einmal ein Mitarbeiter der Bahn gewesen - vieles ist ausgelagert an große Telefondienstleister.
Mit der Bahncard100 bin ich vor Verfolgern etwas geschützt, hier entfällt die Streckenübersicht... da muß man schon persönlich überwachen?

Wenn es da nicht die Handy-Ortung gäbe - eine SMS wenn überhaupt und irgendjemand kann dann verfolgen wo genau gewesen - auch abseits der Bahnhöfe, auch im Auto!
Zusätzlich auch hier wieder viele anonyme externe Mitarbeiter, die Zugriff auf die Daten haben... Zusammengefasst: Hat keinen Sinn, nicht bei Facebook und Co. mitzumachen!

Abgesehen von diesen Verfolgungsideen, zurück zur Bahn:
Die Bahn kann mit Hilfe des Wissens über die gefahrenen bzw. gekauften Strecken passende Werbemails verschicken - oder das als Grund nehmen, den speziellen Kunden niemals bei Sonderangeboten wie diesen Städtereisen (dazu gehöre ich anscheinend) zu berücksichtigen.
Oder aus den vielen Reisen aller Kunden ein paar nette Statistiken zusammenbasteln... Jetzt nicht direkt als Verfolger, eher als Optimierer des eigenen Angebots: des Wagenmaterials, der Zugläufe, der allgemein verfügbaren Sonderangebote für alle - oder bestimmter Zielgruppen wie alle Hannoveraner, alle Senioren ab 60 - die persönlichen Daten der Bonuspunktesammler sind ihr immerhin bekannt, die Bahn weiß mit Hilfe des Datensammelns erstaunlich genau, wieviele Verheiratete, Studenten unter 27, Rentner mit Bonuskarte den Zug xy benutzen und wohin sie weiterfahren.

Die Suchfunktion hilft auch hier

Matze86, München, Montag, 31.10.2011, 12:36 (vor 5471 Tagen) @ TollerMensch

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