absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse (Reiseberichte)
Bevor ich Gefahr laufe hier nur zu meckern, so darf ich auch mal von einem ganz tollen Erlebnis berichten. Da dies absolut positiv ist, sollte es wohl auch kein Problem sein, wenn ich erwähne das ich gestern Abend (24.09.11) im ICE 893 von HH nach B unterwegs war. Max. 5 Minuten nachdem wir den Hamburger Hbf verlassen hatten, kam ein äusserst zuvor kommender Zugbegleiter auf mich zu und fragte mich, ob er mir etwas aus dem Speisewagen bringen darf.
Der Tonfall, das Äussere, kurzum das gesamte Auftreten war derart positiv, das ich, obgleich ich vorher schon anderweitig gegessen hatte, mir dennoch etwas kommen lies. Die Geschwindigkeit und die Professionalität mit der dieser überaus zuvor kommende Mitarbeiter aufgetreten ist (was ich ihm auch verbal mitteilte) und er eben auch in der Lage war mir mein Wunsch zu erfüllen, veranlasste mich dazu mich auch mit einem Trinkgeld bei ihm zu bedanken.
Was ich damit sagen will ist eben zweierlei. Zum einen bin ich nicht der, der hier nur meckert und zum anderen geht es aber auch darum das die hier anwesenden Eisenbahner, und in diesem Falle speziell das Zugpersonal, wissen sollten das gute bzw. ÜBERDURCHSCHNITTLICHE Leistungen von Fahrgästen sehr wohl gesehen und auch entsprechend honoriert werden. Es darf eben auch nur nicht sein, das die Mitarbeiter der 2. Klasse und erst Recht nicht in der 1. Klasse die Mitarbeiter nur ihr Pflichtprogramm abspulen. Nicht die Pflicht ist es die auffällt, sondern die Kür. Also Mitarbeiter der im positiven Sinne aus der Masse heraus tritt - der Mitarbeiter der den Service Gedanken nicht nur im Kopf hat, sondern diesen eben auch lebt. Genau das ist es das sich die Fahrgäste wünschen.
Wenn das alles so rüber kommt dann braucht ihr euch auch keine Gedanken um euren Job zu machen, den einige hier offenbar durch Tariftrickser gefährdet sehen.
In jedem Falle war der Kollege gestern Abend einfach nur Spitze und das habe ich ihm auch so gesagt.
Toll diese Lotterie!
Nichts gegen deinen Beitrag oder den super Service, aber:
Man kann leider keinen guten, besser gesagt einen gleichbleibenden Service bei der bahn erwarten.
Ich finde es traurig, dass man mal 90% und mal nur 10% des Service geboten bekommt.
Beim meiner Doenerbude weiss ich was mich erwartet.
Was mich beim Italiener erwartet weiss ich auch.
Auch ein Besuch im Museum kann ich abschaetzen.
Aber die Wundertuete Bahn ist zu unkonstant.
Frage: Ist es eigentlich nicht schlimm, dass man so einen tollen Service in der 1. Klasse extra erwaehnen muss/darf.
Ich bin schon erste Klaesse gefahren, da kam keiner durch, geschweige denn, dass ich gefragt wurde was ich moechte.
BTW: Ich habe aber am vorletzten Wochenende auch einen netten Service in der 2. Klasse erlebt! Mir ist die Schwankungsbreite zu gross.
BR752
Toll diese Lotterie!
Volle Zustimmung, die Erfahrungen vom heutigen Sonntag mit APS und Speisewagenpersonal waren mit Schulnote 6 realistisch bewertet, und genau das ist das allergrößte Problem im Spiel: Der Lotterie-Charakter. Wir wissen NIEMALS genau, was stattfinden wird auf der nächsten Reise!!!!
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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Bevor ich Gefahr laufe hier nur zu meckern,...
Zu spät. ;-)
Da dies absolut positiv ist, sollte es wohl auch kein Problem sein, wenn ich erwähne das ich gestern Abend (24.09.11) im ICE 893 von HH nach B unterwegs war.
Abwarten.
Max. 5 Minuten nachdem wir den Hamburger Hbf verlassen hatten, kam ein äusserst zuvor kommender Zugbegleiter auf mich zu und fragte mich, ob er mir etwas aus dem Speisewagen bringen darf.
Siehste, schon schlecht. Zuerst hat die Zeitungsübergabe an den Reisenden zu erfolgen. Also hat er gegen die Vorgaben seines AG verstoßen.
Der Tonfall, das Äussere, kurzum das gesamte Auftreten war derart positiv, das ich, obgleich ich vorher schon anderweitig gegessen hatte, mir dennoch etwas kommen lies. Die Geschwindigkeit und die Professionalität mit der dieser überaus zuvor kommende Mitarbeiter aufgetreten ist (was ich ihm auch verbal mitteilte) und er eben auch in der Lage war mir mein Wunsch zu erfüllen, veranlasste mich dazu mich auch mit einem Trinkgeld bei ihm zu bedanken.
Ach, weil er fix und in der Lage war Deinen Wunsch zu erfüllen, bekommt er ein Trinkgeld? Bedeutet das dann, daß er keines bekäme, wenn beispielsweise im Speisewagen das von Dir Gewünschte aus unterschiedlichsten Gründen nicht verfügbar ist? Er kann ja nix dafür, wenn das Gewünschte nicht da ist.
Was ich damit sagen will ist eben zweierlei. Zum einen bin ich nicht der, der hier nur meckert ...
Nö, da gibts noch ein paar andere.
...und zum anderen geht es aber auch darum das die hier anwesenden Eisenbahner, und in diesem Falle speziell das Zugpersonal, wissen sollten das gute bzw. ÜBERDURCHSCHNITTLICHE Leistungen von Fahrgästen sehr wohl gesehen und auch entsprechend honoriert werden.
Aha. Der Lokführer gehört auch zum Zugpersonal. Was hat er davon, wenn der Zub oder der 1.Klasse-Steward oder der Gastronom gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen abliefert? Bekommt der Lokführer - da er auch Zugpersonal ist - von Dir ebenfalls ein Trinkgeld, wenn er gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen bringt?
Wer legt eigentlich fest, was gute und was überdurchschnittliche Leistungen sind?
Es darf eben auch nur nicht sein, das die Mitarbeiter der 2. Klasse und erst Recht nicht in der 1. Klasse die Mitarbeiter nur ihr Pflichtprogramm abspulen.
Wenn das Pflichtprogramm ordentlich erledigt wird, ist die gute Leistung bereits erfüllt. Bekommen die Mitarbeiter dann von Dir auch ein Trinkgeld?
Nicht die Pflicht ist es die auffällt, sondern die Kür. Also Mitarbeiter der im positiven Sinne aus der Masse heraus tritt - der Mitarbeiter der den Service Gedanken nicht nur im Kopf hat, sondern diesen eben auch lebt. Genau das ist es das sich die Fahrgäste wünschen.
Gut, aber es hat niemand was davon, wenn Du das hier im Forum postest.
Wenn das alles so rüber kommt dann braucht ihr euch auch keine Gedanken um euren Job zu machen, den einige hier offenbar durch Tariftrickser gefährdet sehen.
Der Aufschrei über die Tariftrickser kam zum überwiegenden Teil von Reisenden - und nicht von DB-Mitarbeitern.
In jedem Falle war der Kollege gestern Abend einfach nur Spitze und das habe ich ihm auch so gesagt.
Noch besser wäre es gewesen, wenn Du eine Mail an den Kundenkontakt der DB geschickt und denen das - mit Bitte um Weiterleitung an den Vorgesetzten des Mitarbeiters - mitgeteilt hättest. Davon haben die Mitarbeiter mehr davon. So aber...
Du fährst eindeutig mit den falschen Leuten... ;-)
- kein Text -
Toll diese Lotterie!
Nichts gegen deinen Beitrag oder den super Service, aber:
Man kann leider keinen guten, besser gesagt einen gleichbleibenden Service bei der bahn erwarten.
Grundsätzlich hat wohl jeder Mensch schwache und starke Tage.
e: Ist es eigentlich nicht schlimm, dass man so einen tollen Service in der 1. Klasse extra erwaehnen muss/darf.
Ich bin schon erste Klaesse gefahren, da kam keiner durch, geschweige denn, dass ich gefragt wurde was ich moechte.
Das war jetzt auch gestern das erste Mal seit 3 Monaten wo ich gefragt worden bin. Ich bin es schon fast gewohnt das ich das Personal nach dem Service fragen muss. Allgemein gefällt mir der 1. Klasse Service im Railjet sehr viel besser - was den Durchschnitt betrifft.
Trotzdem bin ich der Meinung das man nicht nur meckern darf, sondern man muss auch die Leistung der Menschen respektieren bzw. lobend erwähnen WENN sie überdurchschnittlich gut ist.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Da dies absolut positiv ist, sollte es wohl auch kein Problem sein, wenn ich erwähne das ich gestern Abend (24.09.11) im ICE 893 von HH nach B unterwegs war.
Abwarten.
Max. 5 Minuten nachdem wir den Hamburger Hbf verlassen hatten, kam ein äusserst zuvor kommender Zugbegleiter auf mich zu und fragte mich, ob er mir etwas aus dem Speisewagen bringen darf.
Siehste, schon schlecht. Zuerst hat die Zeitungsübergabe an den Reisenden zu erfolgen. Also hat er gegen die Vorgaben seines AG verstoßen.
Ich nehme mal an das dies schon zwischen Altona und Hbf gelaufen ist.
Der Tonfall, das Äussere, kurzum das gesamte Auftreten war derart positiv, das ich, obgleich ich vorher schon anderweitig gegessen hatte, mir dennoch etwas kommen lies. Die Geschwindigkeit und die Professionalität mit der dieser überaus zuvor kommende Mitarbeiter aufgetreten ist (was ich ihm auch verbal mitteilte) und er eben auch in der Lage war mir mein Wunsch zu erfüllen, veranlasste mich dazu mich auch mit einem Trinkgeld bei ihm zu bedanken.
Ach, weil er fix und in der Lage war Deinen Wunsch zu erfüllen, bekommt er ein Trinkgeld? Bedeutet das dann, daß er keines bekäme, wenn beispielsweise im Speisewagen das von Dir Gewünschte aus unterschiedlichsten Gründen nicht verfügbar ist? Er kann ja nix dafür, wenn das Gewünschte nicht da ist.
Wieso jetzt dieser komische Tonfall? Sicher kann er nichts dafür wenn die gewünschte Ware nicht vorrätig gewesen wäre. Das Trinkgeld hat er vor allen Dingen wegen seines äusserst zuvorkommenden und absolut professionellen Auftretens bekommen.
...und zum anderen geht es aber auch darum das die hier anwesenden Eisenbahner, und in diesem Falle speziell das Zugpersonal, wissen sollten das gute bzw. ÜBERDURCHSCHNITTLICHE Leistungen von Fahrgästen sehr wohl gesehen und auch entsprechend honoriert werden.
Aha. Der Lokführer gehört auch zum Zugpersonal. Was hat er davon, wenn der Zub oder der 1.Klasse-Steward oder der Gastronom gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen abliefert? Bekommt der Lokführer - da er auch Zugpersonal ist - von Dir ebenfalls ein Trinkgeld, wenn er gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen bringt?
Wo habe ich geschrieben das der Lokführer zum Zugpersonal von mir gezählt wird?
Wer legt eigentlich fest, was gute und was überdurchschnittliche Leistungen sind?
Du glaubst doch wohl das Fahrgäste bzw. Kunden, die über Jahre hinweg ein bestimmtes Produkt kaufen oder Nutzer einer bestimmten Dienstleistung sind, sehr wohl ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen, ob die Leute hier nur ihr Pflichtprogramm abwickeln oder ob sie ihren Beruf als Berufung ausüben und dieses auch nach aussen hin kommunizieren.
Es darf eben auch nur nicht sein, das die Mitarbeiter der 2. Klasse und erst Recht nicht in der 1. Klasse die Mitarbeiter nur ihr Pflichtprogramm abspulen.
Wenn das Pflichtprogramm ordentlich erledigt wird, ist die gute Leistung bereits erfüllt.
Damit ist allenfalls die Grundlage für die nächste Gehaltszahlung gegeben, aber eine GUTE Leistung kann aus der Sicht des Fahrgastes gesehen NIEMALS in der Erfüllung des gerade mal unbedingt notwendigen Minimalprogramm (=Pflichtprogramm) bestehen. Insbesondere gerade dann nicht wenn wir hier von der 1. Klasse reden.
Bekommen die Mitarbeiter dann von Dir auch ein Trinkgeld?
Ganz eindeutig nein!! Denn für deren Pflichtprogramm werden sie von ihrem Arbeitgeber bezahlt. Für was sollte also ein Trinkgeld gerechtfertigt sein, wenn die Leistung nicht wirklich überdurchschnittlich gut ist. Lässt du etwa im Hotel Trinkgeld liegen, wenn dein Hotelzimmer mehr schlecht als recht sauber war etc? Ich glaube nicht.
In jedem Falle war der Kollege gestern Abend einfach nur Spitze und das habe ich ihm auch so gesagt.
Noch besser wäre es gewesen, wenn Du eine Mail an den Kundenkontakt der DB geschickt und denen das - mit Bitte um Weiterleitung an den Vorgesetzten des Mitarbeiters - mitgeteilt hättest. Davon haben die Mitarbeiter mehr davon. So aber...
Hole ich gerne nach. Wäre dafür kundendialog@bahn.de die richtige Mail Adresse oder kennst du eine bessere Adresse? Dann nehme ich deine Anregung gerne auf.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Über erstklassigen Service kann ich auch auf der Linie 28 berichten.Im ICE 1604
Bin damals Jena Paradies -Hamburg gefahren der Service war gut.Schnell,freundlich alles bestens.Nicht immer so meistens muss der genervte Zugbegleiter den nervenden 1.Klasse Passagieren ihr essen bringen.Zu guter letzt 3 mal Erdnüsse abgestaubt, war mir schon peinlich aber wenn Sie es anbietet ,nimmt man es dann doch an.Wird ja kurz vor Ankunft an grösseren Bahnhöfen so gemacht.Dadurch kam Sie vor Leipzig durch vor Berlin Südkreuz und natürlich vor Hamburg.Dazu hat mich verwundert dad das Zugbegleitpersonal aoso auch Zugchef ,alle durch gefahren sind bis Hamburg.Eigentlich wird ja in Leipzig oder Berlin gewechselt auf der Linie 28.Da ich 4 Stunden vor Hamburg eingestiegen bin müssten die ja entweder komplett München -Hamburg durch gefahren sein oder Nürnberg gewechselt haben, was ich nicht glaube.Seit wann wird das so gehandhabt?Oder nur bei den 2-3 Zügen München -Hamburg bzw. Gegenrichtung?
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Bekommt der Lokführer - da er auch Zugpersonal ist - von Dir ebenfalls ein Trinkgeld, wenn er gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen bringt?
Ich habe mich tatsächlich schon einmal bei einem Lokführer - wenn auch verbal und nicht mittels Trinkgeld - für eine überdurchschnittliche Leistung bedankt.
Das war, als mit 232 bespannte Ersatz-ICs in Neigetechnikplänen zwischen Nürnberg, Hof und Dresen verkehrten.
Da gab es einen Tf, der durch absolut ausgeklügelte Fahrweise (Ausnutzen jedes Geschwindigkeitsabschnittes quasi bis zum letzten Meter, etwas ruppige Bremsvorgänge, starkes Beschleunigen und vmtl. ständigem Ausfahren der v/max) den NeiTech-Plan so gut wie eingehalten hat. Das war einfach "Kunst", und kam auch nur einziges Mal bei meinem Fahrten vor. Dafür gebührte ihm beim Aussteigen ein Dankeschön. Ich weiß nicht, wie er reagiert hätte, wenn ich ihm einen Euro gegeben hätte ;) - Denke aber, in dem Fall war der Verbaldank gewinnbringender!
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Was den 1. Klasse-Service betrifft, so gehe ich selbigen immer aus dem Weg.
Das Anbieten der Zeitung, womit "Dein" Zub schon gegen die Dienstsvorschriften verstoßen hat, weil er es nicht durchführte, dient ja bloß dem Herstellen eines Erstkontaktes um dem Fahrgast im Anschluss besser Speisen und Getränke verkaufen zu können.
Die Zeitungen entnehme ich selbst der Zeitungstasche, da muss ich nicht erst auf den Zub warten. Die mehrmaligen Fragen des 1. Klasse Bordstewards "Darf ich Ihnen etwas bringen", "Darf es eine Tasse Tee oder Kaffee sein?", etc. stören mich immer beim arbeiten. Bei der ersten Angebotsfrage des Bordstewards antworte ich immer freundlich, dass ich den gesamten Reiseweg im Zug weder etwas vezehren noch etwas trinken möchte. Ich möchte auch nicht danach gefragt werden, der Bordsteward möge mich "Null-Umsatz-Kunden" betrachten und mich in Ruhe lassen. Daher ist es mir egentlich egal, ob die Zub freundlich oder weniger freundlich sind.
Einmal hat mich ein Zub "zusammengepfiffen" weil ich nach dem Aufstehen in der 1. Klasse die Armlehne nach dem Aufstehen nicht wieder heruntergeklappt habe. Die Armlehnen müssen wohl wie bei der Bundeswehr, in Reihe und Glied, stets nach unten geklappt sein. Alles in einer Reihe, sonst würde es Ärger mit dem Zugchef und dem Jobmonitoring geben, so der Zub. Das habe ich dann stets durchgeführt, dann gab es keinen Ärger mehr mit dem Personal.
Die angebotenen Kaffeebecher für 2,70 € empfinde ich recht teuer und viel zu groß. Ein kleiner Becher Kaffee würde mir auch reichen, das muss ich nicht so oft das WC aufsuchen. Diesen bietet die DB leider nicht an.
Die Speisen aus dem Bordrestaurant werden per Mikrowelle aufgewärmt (in Ausnahmefällen auch per Steamer), selbige finde auch recht teuer. Daher nehme ich, auch bei Reisen in der 1. Klassse, stets Stullenpaket und Getränke mit. Das spart Geld, an den Start- und Zielbahnhöfen nutze ich bei Bedarf meine "Geheimtipps" wo ich für 0,50 € einen Becher Kaffee trinken und für 2,00 € Mittagessen kann.
Außerdem ist die Speisekarte sehr eng gehalten, zwei Monate lang drei Gerichte eines Spitzenkochs sowie das ganze Jahr über einige Standardspeisen. Bei etwa 15 Dienstreisen im Monat hätte ich mir die Speisekarte längst "übergesessen".
Für eine aufgewärmte Speise in der Mikrowelle, wie aktuell der Tafelspitz, finde ich die 13 € dafür ziemlich teuer.
Die Speisen in den ICE-Sprintern von Frankfurt nach Berlin und zurück, verschmähe ich ebenfalls, (auch wenn sie im Sprinteraufpreis enthalten sind) weil sie mir oftmals nicht schmecken oder wenig sinnvoll zusammengestellt sind (z.B. zwei Brötchen aber nur ein Stück Butter, welches aber nur für ein Brötchen reicht.)
Die 1. Klasse Stewards habe ich immer als Mitarbeiter erlebt, welche letztendlich auch bloß ihre Arbeit machen.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Einmal hat mich ein Zub "zusammengepfiffen" weil ich nach dem Aufstehen in der 1. Klasse die Armlehne nach dem Aufstehen nicht wieder heruntergeklappt habe. Die Armlehnen müssen wohl wie bei der Bundeswehr, in Reihe und Glied, stets nach unten geklappt sein. Alles in einer Reihe, sonst würde es Ärger mit dem Zugchef und dem Jobmonitoring geben, so der Zub. Das habe ich dann stets durchgeführt, dann gab es keinen Ärger mehr mit dem Personal.
Wenn mir ein Zub so gekommen wäre hätte ich den gewaltig rund gemacht. So etwas geht gar nicht. Es kommt doch wohl auch kein Hotelgast auf die Idee die Betten zu machen damit der nächste Gast wieder ein fertiges Zimmer vor findet. Absolut unmögliches Verhalten.
........an den Start- und Zielbahnhöfen nutze ich bei Bedarf meine "Geheimtipps" wo ich für 0,50 € einen Becher Kaffee trinken und für 2,00 € Mittagessen kann.
Hast du Lust mir Unwissenden zu verraten wo du für 2 Euro ein Mittagessen bekommst? Da ich auch sehr oft mit der Bahn unterwegs bin, lerne ich immer gerne dazu.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Max. 5 Minuten nachdem wir den Hamburger Hbf verlassen hatten, kam ein äusserst zuvor kommender Zugbegleiter auf mich zu und fragte mich, ob er mir etwas aus dem Speisewagen bringen darf.
Siehste, schon schlecht. Zuerst hat die Zeitungsübergabe an den Reisenden zu erfolgen. Also hat er gegen die Vorgaben seines AG verstoßen.
Ich nehme mal an das dies schon zwischen Altona und Hbf gelaufen ist.
Herrje, das ist dann noch ein Verstoß. Die Zeitungsübergabe hat nämlich erst nach Abfahrt von Hamburg Hbf zu erfolgen.
Der Tonfall, das Äussere, kurzum das gesamte Auftreten war derart positiv, das ich, obgleich ich vorher schon anderweitig gegessen hatte, mir dennoch etwas kommen lies. Die Geschwindigkeit und die Professionalität mit der dieser überaus zuvor kommende Mitarbeiter aufgetreten ist (was ich ihm auch verbal mitteilte) und er eben auch in der Lage war mir mein Wunsch zu erfüllen, veranlasste mich dazu mich auch mit einem Trinkgeld bei ihm zu bedanken.
Ach, weil er fix und in der Lage war Deinen Wunsch zu erfüllen, bekommt er ein Trinkgeld? Bedeutet das dann, daß er keines bekäme, wenn beispielsweise im Speisewagen das von Dir Gewünschte aus unterschiedlichsten Gründen nicht verfügbar ist? Er kann ja nix dafür, wenn das Gewünschte nicht da ist.
Wieso jetzt dieser komische Tonfall?
Wieso Tonfall? Weder beim Schreiben noch beim Lesen entsteht ein Tonfall - es sei denn Du liest laut, aber das höre ich ja nicht. Zum besseren, sehenden Verständnis -> ;-)
Sicher kann er nichts dafür wenn die gewünschte Ware nicht vorrätig gewesen wäre. Das Trinkgeld hat er vor allen Dingen wegen seines äusserst zuvorkommenden und absolut professionellen Auftretens bekommen.
Aha, hätte ja sein können, daß es nicht an dem ist.
...und zum anderen geht es aber auch darum das die hier anwesenden Eisenbahner, und in diesem Falle speziell das Zugpersonal, wissen sollten das gute bzw. ÜBERDURCHSCHNITTLICHE Leistungen von Fahrgästen sehr wohl gesehen und auch entsprechend honoriert werden.
Aha. Der Lokführer gehört auch zum Zugpersonal. Was hat er davon, wenn der Zub oder der 1.Klasse-Steward oder der Gastronom gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen abliefert? Bekommt der Lokführer - da er auch Zugpersonal ist - von Dir ebenfalls ein Trinkgeld, wenn er gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen bringt?
Wo habe ich geschrieben das der Lokführer zum Zugpersonal von mir gezählt wird?
Von Dir nicht, ist aber laut der RiL 408, Modul 408.0301 so, daß die Tf auch zum Zugpersonal gehören. Schließlich werden beide im Modul erwähnt.
Wer legt eigentlich fest, was gute und was überdurchschnittliche Leistungen sind?
Du glaubst doch wohl das Fahrgäste bzw. Kunden, die über Jahre hinweg ein bestimmtes Produkt kaufen oder Nutzer einer bestimmten Dienstleistung sind, sehr wohl ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen, ob die Leute hier nur ihr Pflichtprogramm abwickeln oder ob sie ihren Beruf als Berufung ausüben und dieses auch nach aussen hin kommunizieren.
Natürlich glaube ich das, trotzdem ist damit meine Frage nicht beantwortet. Das was ich als überdurchschnittlich ansehe, kann ein anderer schon wieder völlig anders sehen. Die Wenigsten sehen ihren Beruf als Berufung und können trotzdem überdurchschnittliche Leistungen bringen. Andersherum ist es genauso: Es gibt welche, die sehen ihren Beruf als Berufung und sind trotzdem unterirdisch.
Es darf eben auch nur nicht sein, das die Mitarbeiter der 2. Klasse und erst Recht nicht in der 1. Klasse die Mitarbeiter nur ihr Pflichtprogramm abspulen.
Wenn das Pflichtprogramm ordentlich erledigt wird, ist die gute Leistung bereits erfüllt.
Damit ist allenfalls die Grundlage für die nächste Gehaltszahlung gegeben, aber eine GUTE Leistung kann aus der Sicht des Fahrgastes gesehen NIEMALS in der Erfüllung des gerade mal unbedingt notwendigen Minimalprogramm (=Pflichtprogramm) bestehen. Insbesondere gerade dann nicht wenn wir hier von der 1. Klasse reden.
Die Grundlage der nächsten Gehaltszahlung ist im jeweiligen Arbeitsvertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer basierend auf dem Tarifvertrag zwischen Arbeitgeber und Gewertkschaft festgeschrieben. Da steht jedoch nicht eindeutig drin, in welcher Qualität diese abzuliefern ist. Solange der Arbeitnehmer nicht vorsätzlich schlechte Arbeit abliefert, kann der Arbeitgeber nicht viel machen. Das was der Arbeitgeber erhofft, ist noch lange nicht das was der Arbeitnehmer erbringt. Im Idealfall stimmt beides überein bzw. der Arbeitnehmer liefert mehr als der Arbeitgeber erhofft. Um das gewünschte Ziel zu erreichen, kann der Arbeitgeber Leistungsanreize geben, die sich manchmal als ein Schuß in den Ofen herausstellen (besonders wenn der Arbeitgeber indirekt dem Arbeitnehmer verklickert, daß er den Leistungsanreiz nicht unbedingt zahlen will). Das ist jetzt nicht auf die Bahn bezogen, sondern gilt generell.
Bekommen die Mitarbeiter dann von Dir auch ein Trinkgeld?
Ganz eindeutig nein!! Denn für deren Pflichtprogramm werden sie von ihrem Arbeitgeber bezahlt. Für was sollte also ein Trinkgeld gerechtfertigt sein, wenn die Leistung nicht wirklich überdurchschnittlich gut ist.
Dann widersprichst Du Dir gerade. In Deinem Ausgangsposting schriebst Du, daß gute bzw. überdurchschnittliche Leistungen ein Trinkgeld rechtfertigen. Jetzt plötzlich nicht mehr?
Lässt du etwa im Hotel Trinkgeld liegen, wenn dein Hotelzimmer mehr schlecht als recht sauber war etc? Ich glaube nicht.
Wenn ich eine für meine Erwartung sehr gute Leistung bekomme, dann gehe ich zu dem Mitarbeiter hin (sofern das möglich ist) - und drücke ihm mit ein paar netten Worten das Trinkgeld selbst in die Hand. Einfach so achtlos liegengelassenes Geld würde ich maximal als Fundsache ansehen und abliefern.
Wenn Du im Hotel das Geld einfach so liegenläßt, tut es mir leid für Dich. Ich würde dann wenigstens noch ein paar nette Zeilen auf einem neutralen Blatt schreiben (Hotelpapier macht sich in diesem Fall nicht gut) und das Geld dazu legen.
Wie Du hier schon siehst, habe ich eine ganz andere Meßlatte als Du.
In jedem Falle war der Kollege gestern Abend einfach nur Spitze und das habe ich ihm auch so gesagt.
Noch besser wäre es gewesen, wenn Du eine Mail an den Kundenkontakt der DB geschickt und denen das - mit Bitte um Weiterleitung an den Vorgesetzten des Mitarbeiters - mitgeteilt hättest. Davon haben die Mitarbeiter mehr davon. So aber...
Hole ich gerne nach. Wäre dafür kundendialog@bahn.de die richtige Mail Adresse oder kennst du eine bessere Adresse? Dann nehme ich deine Anregung gerne auf.
Mußt Du nicht unbedingt. Ich will Dir nichts vorschreiben. Also mach, wie Du denkst. Ich habe auch keine Ahnung, ob die Mailadresse richtig ist.
DAS ist bespielsweise eine überdurchschnittliche Leistung:
Ich hatte ein wenig Pech mir einem Feldstein, der am Wegesrand lag. Auf der Beifahrerseite waren beide Türen zerschrammt und der Schweller eingedrückt. Das sah so aus:
![[image]](http://www.abload.de/img/schrammevorhertz5z.jpg)
Nachdem ich das Auto aus der Werkstatt holte, war davon noch soviel zu sehen...:
![[image]](http://www.abload.de/img/schrammenachherey9f.jpg)
Außerdem haben die Mitarbeiter der Werkstatt gewaschen und auch von innen gesäubert - ohne einen Cent dafür zu verlangen. Das Trinkgeld dafür war dementsprechend.
Ich habe auch noch einen zweiten Fall:
Neulich wollte ich bei der Telekom die Kosten für meinen Telefon-/DSL-Anschluß optimieren, also mehr Leistung für's gleiche Geld oder gleiche Leistung für weniger Geld. Was ich bekam, war auf den ersten Blick gut, aber dann begannen die Probleme.
- Mir wurde das Angebot nicht erklärt. Nachdem ich herausbekam, was das war, stornierte ich es, weil ich das nicht haben wollte.
- Bei meiner Reklamation am Telefon wurde ich vom ersten Mitarbeiter wie der letzte Schuljunge behandelt. Wenigstens schaffte er es, die Stornierung in die Wege zu leiten.
- Der zweite Mitarbeiter nahm zwar das Gespräch an, drückte mich aber weg, weil ich nochmals nach seinem Namen fragte, weil ich ihn akustisch nicht verstanden hatte.
- Der dritte Mitarbeiter konnte mir dann schon mal sagen, daß ich ca. einen Monat nicht per Festnetz erreichbar sein werde. Er versuchte noch einiges für mich in die Wege zu leiten, aber das war eigentlich schon sinnlos. Zumindest gab er sich Mühe, mir zu helfen.
Dann kam die erste Rechnung und ich rief wieder bei der Telekom an.
Was dann kam, war der Hammer:
Der Mitarbeiter war das völlige Gegenteil von dem ersten Mitarbeiter, den ich bei meiner Reklamation an der Strippe hatte.
- Er haute weder sein Unternehmen noch die anderen Mitarbeiter in die Pfanne.
- Er erklärte mir ganz ausführlich und geduldig, warum meine geplanten Vorhaben unnötig seien.
- Er unterbreitete mir ein völlig neues Angebot, bei dem ich für 5 Euro mehr das 25-fache an Leistung bekomme (von aktuell DSL 2000 auf VDSL 50.000).
- Er erklärte mir, warum ich bei einem Anbieterwechsel wenig bis nichts hinzugewinne, OHNE den Mitwettbewerber schlecht zu machen.
- Er ließ mir Zeit das Angebot zu überdenken, indem er ein paar Tage später nochmals bei mir anrief. Ich hatte in der Zwischenzeit sämtliche seiner Angaben geprüft, was ich ihm auch bei seinem Zweitanruf mitteilte.
- Er konnte mir einen verbindlichen Termin für die Umstellung auf VDSL nennen.
- Er beantwortete alle meine Fragen ausführlich und wiederholte sie, als ich nochmals fragte, weil ich es nicht sofort begriffen hatte.
- Er bot von sich aus(!!!) eine angemessene Wiedergutmachung für meine Unanehmlichkeiten an.
Kurzum: er war top!
Das Lob ging an seine Chefs und ich hoffe, er bekommt eine Prämie. Besser geht es nicht. :-)
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Einmal hat mich ein Zub "zusammengepfiffen" weil ich nach dem Aufstehen in der 1. Klasse die Armlehne nach dem Aufstehen nicht wieder heruntergeklappt habe. Die Armlehnen müssen wohl wie bei der Bundeswehr, in Reihe und Glied, stets nach unten geklappt sein. Alles in einer Reihe, sonst würde es Ärger mit dem Zugchef und dem Jobmonitoring geben, so der Zub. Das habe ich dann stets durchgeführt, dann gab es keinen Ärger mehr mit dem Personal.
Wenn mir ein Zub so gekommen wäre hätte ich den gewaltig rund gemacht. So etwas geht gar nicht. Es kommt doch wohl auch kein Hotelgast auf die Idee die Betten zu machen damit der nächste Gast wieder ein fertiges Zimmer vor findet. Absolut unmögliches Verhalten.
Ja, das stimmt. Das geht gar nicht. Wenn ich das mitbekommen hätte, hätte ich mir den Mitarbeiter auch zur Brust genommen.
........an den Start- und Zielbahnhöfen nutze ich bei Bedarf meine "Geheimtipps" wo ich für 0,50 € einen Becher Kaffee trinken und für 2,00 € Mittagessen kann.
Hast du Lust mir Unwissenden zu verraten wo du für 2 Euro ein Mittagessen bekommst? Da ich auch sehr oft mit der Bahn unterwegs bin, lerne ich immer gerne dazu.
Man nutze die Bahnhofsmissionen oder sonstige Sozialeinrichtungen an den Bahnhöfen, die eigentlich für die Bedürftigen da sind. Finde ich ziemlich verwerflich. Hier wird sich aber - nicht von Dir - über User aufgeregt, die die Tarife bis zum Äußersten und hart an der Grenze zur Legalität ausreizen.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Was den 1. Klasse-Service betrifft, so gehe ich selbigen immer aus dem Weg.
Das Anbieten der Zeitung, womit "Dein" Zub schon gegen die Dienstsvorschriften verstoßen hat, weil er es nicht durchführte, dient ja bloß dem Herstellen eines Erstkontaktes um dem Fahrgast im Anschluss besser Speisen und Getränke verkaufen zu können.
Als Gastgeber begrüßt man immer seine Gäste. Wenn man ihnen nebenbei eine Zeitung anbietet, ist das die nette Geste eines Gastgebers. Bietest Du Deinen Gästen nichts an? Fragst Du sie nicht, ob sie sich vielleicht setzen oder etwas trinken mögen?
Die Zeitungen entnehme ich selbst der Zeitungstasche, da muss ich nicht erst auf den Zub warten. Die mehrmaligen Fragen des 1. Klasse Bordstewards "Darf ich Ihnen etwas bringen", "Darf es eine Tasse Tee oder Kaffee sein?", etc. stören mich immer beim arbeiten. Bei der ersten Angebotsfrage des Bordstewards antworte ich immer freundlich, dass ich den gesamten Reiseweg im Zug weder etwas vezehren noch etwas trinken möchte. Ich möchte auch nicht danach gefragt werden, der Bordsteward möge mich "Null-Umsatz-Kunden" betrachten und mich in Ruhe lassen. Daher ist es mir egentlich egal, ob die Zub freundlich oder weniger freundlich sind.
Wunderbar, Dann schreibe doch bitte in die Kundenbefragungsbögen auch bitte immer ein "sehr gut" bzw. kreuze die "1" an. ;-)
Die angebotenen Kaffeebecher für 2,70 € empfinde ich recht teuer und viel zu groß. Ein kleiner Becher Kaffee würde mir auch reichen, das muss ich nicht so oft das WC aufsuchen. Diesen bietet die DB leider nicht an.
Nicht mehr muß es richtig heißen. Tassen gab es auch einige Zeit (so um 1997/98 herum). Sie wurden aber wieder abgeschafft, weil die breite Masse der Reisenden lieber den Pott wollten. Bei der Einführung der Tassengröße wurde anfänglich der Pott aus den Zügen entfernt und nach Massenprotesten wieder eingeführt.
Die Speisen aus dem Bordrestaurant werden per Mikrowelle aufgewärmt (in Ausnahmefällen auch per Steamer), selbige finde auch recht teuer.
Die per Mikrowelle erwärmten Speisen oder die per Steamer erwärmten oder generell? Woher weißt Du (wiilst Du wissen), welche Speisen per Mikrowelle erwärmt werden?
Daher nehme ich, auch bei Reisen in der 1. Klassse, stets Stullenpaket und Getränke mit. Das spart Geld, ...
Jeder so wie er beliebt.
Außerdem ist die Speisekarte sehr eng gehalten, zwei Monate lang drei Gerichte eines Spitzenkochs sowie das ganze Jahr über einige Standardspeisen. Bei etwa 15 Dienstreisen im Monat hätte ich mir die Speisekarte längst "übergesessen".
Dann freue Dich auf die Speisekarte ab Oktober... ;-)
Die Speisen in den ICE-Sprintern von Frankfurt nach Berlin und zurück, verschmähe ich ebenfalls, (auch wenn sie im Sprinteraufpreis enthalten sind)
Sie sind nur im Sprinteraufpreis der 1.Klasse enthalten, ebenso Kaffee und Tee sowie das Wasser und der O-Saft. Verschmähst Du diese auch?
...weil sie mir oftmals nicht schmecken oder wenig sinnvoll zusammengestellt sind (z.B. zwei Brötchen aber nur ein Stück Butter, welches aber nur für ein Brötchen reicht.)
Ich nehme an, Du bist langjähriger Reisender im Sprinter? Dann hast Du die Entwicklung mitbekommen. :-( Mehr darf ich dazu nicht schreiben.
Die 1. Klasse Stewards habe ich immer als Mitarbeiter erlebt, welche letztendlich auch bloß ihre Arbeit machen.
Machst Du Deine Arbeit auch nicht "bloß"? ;-)
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
"Wunderbar, Dann schreibe doch bitte in die Kundenbefragungsbögen auch bitte immer ein "sehr gut" bzw. kreuze die "1" an. ;-)"
Da mache ich ja immer. Entweder gibt es überall die Note 1 (interessiert mich ohnhin nicht, Hauptsache alle bekommen ihr Einkommen) oder ich werfe den Fragebogen in den Müll, wenn der Zeitmangel zu groß ist.
Einigemale habe ich ihn auch an andere Fahrgäste gegeben, damit sie diesen ausfüllen.
"Die per Mikrowelle erwärmten Speisen oder die per Steamer erwärmten oder generell? Woher weißt Du (wiilst Du wissen), welche Speisen per Mikrowelle erwärmt werden?"
Durch Sehen und Hören. Wenn ich im Bordrestaurant sitze, dann wechsle ich manchmal in das Bordbistro und SEHE wie die MA die Speisen aus den Verpackungen trennen und in die Mikrowelle einlegen. Wenn ich lautes "Kling" HÖRE, nimmt der MA die Speisen aus der Mikrowelle und richtet sie auf dem Teller an. Ein weiteres Indiz ist die Zeit zwischen Bestellung und Servierung. Unterhalb von 20 Min MUSS es sich um die Mikrowelle handeln, weil die Garung im Steamer etwa 20 Min und mehr benötigt.
Dann freue Dich auf die Speisekarte ab Oktober... ;-)
Das sieht so augenzwinkernd aus. Empfiehlst Du mir das Stullenpaket oder einen Besuch im Bordrestaurant?
"Sie sind nur im Sprinteraufpreis der 1.Klasse enthalten, ebenso Kaffee und Tee sowie das Wasser und der O-Saft. Verschmähst Du diese auch?"
Nein. Nur den Fraß.
"Ich nehme an, Du bist langjähriger Reisender im Sprinter? Dann hast Du die Entwicklung mitbekommen. :-( Mehr darf ich dazu nicht schreiben."
Ich fahre seit etwa 5 Jahren im Sprinter. Irgendwann schimpfte mal ein Fahrgast wegen eines Getränkepäckchens, dass es wohl früher (da war wohl alles besser) einen größeren Inhalt gegeben hätte. Bei meckernden Fahrgäste vewrweise ich immer darauf, dass die Deutsche Bahn zwar ein Staatskonzern ist, welcher aber kapitalistisch-marktwirtschaftlich geführt ist. Mit allen daraus resutlierenden Konsequenzen. Für Mitarbeiter, Fahrgäste und Geschäftspartner.
Den meisten Fahrgästen klappt dann immer die Kinnlade nach unten.
"Machst Du Deine Arbeit auch nicht "bloß"? ;-)"
Völlig korrekt. Ich schiebe auch bloß meinen Dienst und bin froh wenn Feierabend ist.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
"Hast du Lust mir Unwissenden zu verraten wo du für 2 Euro ein Mittagessen bekommst? Da ich auch sehr oft mit der Bahn unterwegs bin, lerne ich immer gerne dazu."
Berlin-Ostbahnhof, draußen, aus dem Hintereingang, Richtung Karstadt. Jede Menge Imbissbuden. Döner (weiß nicht wass drinn ist) und Chinanudeln für 2,00 €.
München Hbf. Treppe runter Richtung U-Bahn, Richtung Elisenhof/Edeka, da gibt es in der Passage einen Italiener, wo die Pizza bzw. ein Spagettigericht nach Wahl an bestimmten Tagen nur 5,00 € (auch wenn die Speisekarte 6,00 € und mehr anzeigt) mit Salatteller als Vorspeise kostet. In München-City gibt es leider
Mittagessen für 2.00 €.
Angermünde Hbf. vom Bahnhof in die Stadt hineinlaufen (etwa 10 Min) und auf dem Markt essen.
(Bratwurst 1,20 €)
Hannover Hbf. Runter in die Passerelle und Richtung Kröpke laufen. Da gibt es einige Staände im Tunnel mit günstigen Speisen.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
"Die per Mikrowelle erwärmten Speisen oder die per Steamer erwärmten oder generell? Woher weißt Du (wiilst Du wissen), welche Speisen per Mikrowelle erwärmt werden?"
Durch Sehen und Hören. Wenn ich im Bordrestaurant sitze, dann wechsle ich manchmal in das Bordbistro und SEHE wie die MA die Speisen aus den Verpackungen trennen und in die Mikrowelle einlegen. Wenn ich lautes "Kling" HÖRE, nimmt der MA die Speisen aus der Mikrowelle und richtet sie auf dem Teller an. Ein weiteres Indiz ist die Zeit zwischen Bestellung und Servierung. Unterhalb von 20 Min MUSS es sich um die Mikrowelle handeln, weil die Garung im Steamer etwa 20 Min und mehr benötigt.
Die Speisen sollen im Regelfall im Steamer gegart werden. Warum das manchmal nicht so ist, weiß ich nicht. Bei den "mikrogewellten" Speisen habe ich das Gefühl, daß die anfangs zwar recht heiß, dann aber auch sehr schnell wieder kalt sind. Kann sein, daß ich mich täusche.
Dann freue Dich auf die Speisekarte ab Oktober... ;-)
Das sieht so augenzwinkernd aus. Empfiehlst Du mir das Stullenpaket oder einen Besuch im Bordrestaurant?
Ich weiß noch nicht, ob das nun gut oder nicht gut ist. Auf jeden Fall wird die Speisekarte verändert und einige Komponenten und Speisen/Getränke werden wohl nicht mehr angeboten. Die Gerüchteküche kocht zwar, aber die kocht auch bei anderen Geschichten.
"Sie sind nur im Sprinteraufpreis der 1.Klasse enthalten, ebenso Kaffee und Tee sowie das Wasser und der O-Saft. Verschmähst Du diese auch?"
Nein. Nur den Fraß.
Das ist sehr sarkastisch ausgedrückt. Allerdings ist die Qualität der Inklusivspeisen für den Sprinter von Berlin nach Frankfurt eindeutig besser. Von den Frankfurtern dagegen... Wir haben da so manchen Bericht geschrieben und die Berliner Chefs waren oft genug deswegen in Frankfurt. Genutzt hat es wenig bis nichts. :-(
"Ich nehme an, Du bist langjähriger Reisender im Sprinter? Dann hast Du die Entwicklung mitbekommen. :-( Mehr darf ich dazu nicht schreiben."
Ich fahre seit etwa 5 Jahren im Sprinter. Irgendwann schimpfte mal ein Fahrgast wegen eines Getränkepäckchens, dass es wohl früher (da war wohl alles besser) einen größeren Inhalt gegeben hätte.
Früher war das Essen umfangreicher, fand ich. Qualitativ blieb es gleichwertig. Siehe dazu auch die Bilder in der Wikipedia beim ICE-Sprinter-Kapitel, bei Frühstück und Abendessen. Es gab es den O-Saft aus großen 1,0 - 1,5 ltr.-Packs, woraus das Zub einschenkte, auch beim 2. oder 3. Getränkegang.
Seit neuestem gibt es wohl nur noch die kleinen 0,3 ltr. Tetrapacks, was früher nur die absolute Ausnahme war. Ob noch nachgeschenkt wird, weiß ich nicht, bin lange nicht den Sprinter gefahren. Auch sind die Tabletts insgesamt kleiner geworden, weil in weniger Trolleys die gleiche Menge an Tabletts muß. Das war eine Anweisung seitens des EBA, weil die Trolleys nur noch in den dafür vorgesehenen Boxen im ex-Catererabteil abgestellt werden dürfen. Aus Sicherheitsgründen war die Aussage, wenn ich mich richtig erinnere. Komischerweise dürfen die Kinderwagen kunterbunt im Zug stehen, da kräht keiner vom EBA. :-(
Bei meckernden Fahrgäste verweise ich immer darauf, dass die Deutsche Bahn zwar ein Staatskonzern ist, welcher aber kapitalistisch-marktwirtschaftlich geführt ist. Mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Für Mitarbeiter, Fahrgäste und Geschäftspartner. Den meisten Fahrgästen klappt dann immer die Kinnlade nach unten.
Kann ich mir vorstellen, daß einigen die Kinnlade runterklappte. So genau haben die wenigsten drüber nachgedacht.
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Die mehrmaligen Fragen des 1. Klasse Bordstewards "Darf ich Ihnen etwas bringen", "Darf es eine Tasse Tee oder Kaffee sein?", etc. stören mich immer beim arbeiten. Bei der ersten Angebotsfrage des Bordstewards antworte ich immer freundlich, dass ich den gesamten Reiseweg im Zug weder etwas vezehren noch etwas trinken möchte. Ich möchte auch nicht danach gefragt werden, der Bordsteward möge mich "Null-Umsatz-Kunden" betrachten und mich in Ruhe lassen. Daher ist es mir egentlich egal, ob die Zub freundlich oder weniger freundlich sind.
Ich möchte genau das Gegenteil, und zwar etwa ein Mal in der Stunde nach Wünschen gefragt werden. Und die Zeitung lasse ich mir auch gerne reichen, auch auf den Plätzen 74 oder 76. Vorausgesetzt, der Lesestoff wird mir zeitnah nach der Abfahrt angeboten. Die Zeitung nicht selbst zu nehmen, sondern sie sich reichen zu lassen, kann man auch als eine Art von Wertschätzung dem jeweiligen Mitarbeiter gegenüber betrachten.
Die angebotenen Kaffeebecher für 2,70 € empfinde ich recht teuer und viel zu groß. Ein kleiner Becher Kaffee würde mir auch reichen, das muss ich nicht so oft das WC aufsuchen. Diesen bietet die DB leider nicht an.
Mir reicht die Menge gerade so - aber nur dann, wenn ich nicht frühstücke. Falls dieses zutrifft, brauche ich stets zwei Becher. Und 2,90 Euro (am Platz im ICE - nicht 2,70 Euro) empfinde ich als sehr preiswert. Selbst 3,20 Euro für den Schümli sind noch sehr im Rahmen, weil - und das ist wichtig - ich nichts tun muß, außer eine Frage zu beantworten, um den Kaffee zu bekommen. Man betrachte bitte auch die vielen zusätzlichen Kosten, die diese Dienstleistung verursacht. Nur den Kaffeepreis dafür anzusetzen ist sehr kurzsichtig. Ich würde mir den Kaffee selbst für 4 Euro noch bringen lassen, weil - siehe oben.
Die Speisen aus dem Bordrestaurant werden per Mikrowelle aufgewärmt (in Ausnahmefällen auch per Steamer), selbige finde auch recht teuer. Daher nehme ich, auch bei Reisen in der 1. Klassse, stets Stullenpaket und Getränke mit. Das spart Geld, an den Start- und Zielbahnhöfen nutze ich bei Bedarf meine "Geheimtipps" wo ich für 0,50 € einen Becher Kaffee trinken und für 2,00 € Mittagessen kann.
Ich empfinde die Speisen als schmackhaft und den Preis dafür als sehr angemessen. Auch hier gilt meine obige Argumentation. Ich habe schon oft in sogenannten Restaurants für den zweifachen Preis viel schlechter gespeist. Im Schnitt 20 Euro für ein Mittagessen nebst Getränk, und das am Platz serviert - mir ist das recht so.
Speisen auf Reisen - das gehört für mich immer zusammen. Am Platz und im Speisewagen. Es gibt darüber ein schönes gleichnamiges Buch des Deutschen Technikmuseums Berlin (ISBN 3-00-014838-8).
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Ob noch nachgeschenkt wird, weiß ich nicht, bin lange nicht den Sprinter gefahren.
Es wird, sowohl das Heiß- als auch das Kaltgetränk. Nur hätte man nicht von Gläsern auf durchsichtige Trinkgefäße aus Plastik mit Stielfuß umstellen sollen. Trotz der reduzierten Bruch- und somit Unfallgefahr ist das ein optischer und haptischer Stilbruch. Hoffentlich verzichtet man wenigstens auf Ess- und Umrührhilfen aus Kunststoff sowie Speiseschalen aus Styropor...
Gruß, Florian
absolut erstklassiger Service in der 1. Klassse
Einmal hat mich ein Zub "zusammengepfiffen" weil ich nach dem Aufstehen in der 1. Klasse die Armlehne nach dem Aufstehen nicht wieder heruntergeklappt habe. Die Armlehnen müssen wohl wie bei der Bundeswehr, in Reihe und Glied, stets nach unten geklappt sein. Alles in einer Reihe, sonst würde es Ärger mit dem Zugchef und dem Jobmonitoring geben, so der Zub. Das habe ich dann stets durchgeführt, dann gab es keinen Ärger mehr mit dem Personal.
Wenn mir ein Zub so gekommen wäre hätte ich den gewaltig rund gemacht. So etwas geht gar nicht. Es kommt doch wohl auch kein Hotelgast auf die Idee die Betten zu machen damit der nächste Gast wieder ein fertiges Zimmer vor findet. Absolut unmögliches Verhalten.
Ja, das stimmt. Das geht gar nicht. Wenn ich das mitbekommen hätte, hätte ich mir den Mitarbeiter auch zur Brust genommen.
........an den Start- und Zielbahnhöfen nutze ich bei Bedarf meine "Geheimtipps" wo ich für 0,50 € einen Becher Kaffee trinken und für 2,00 € Mittagessen kann.
Hast du Lust mir Unwissenden zu verraten wo du für 2 Euro ein Mittagessen bekommst? Da ich auch sehr oft mit der Bahn unterwegs bin, lerne ich immer gerne dazu.
Man nutze die Bahnhofsmissionen oder sonstige Sozialeinrichtungen an den Bahnhöfen, die eigentlich für die Bedürftigen da sind.
Sorry, ist nicht mein Fall.
Finde ich ziemlich verwerflich.
Sehe ich auch so.
Hier wird sich aber - nicht von Dir - über User aufgeregt, die die Tarife bis zum Äußersten und hart an der Grenze zur Legalität ausreizen.
Für mich ist jeder Tarif absolut legal der ganz offiziell über die Bahn Seite ausgespuckt wird und auch bezahlt wird. Da ist kein Diebstahl, kein Schmuh, kein Garnix. Alles ganz offiziell - absolut gerichtsfest.
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Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht mehr 1. Klasse fahre (neben den unbequemen Ledersitzen). Man hat gar nicht mehr seine Ruhe. Wichtig für mich ist
- einen Sitzplatz zu haben
- pünktlich ankommen
- eine Temperatur zwischen 20 und 28 Grad (leider hat man heute entweder Kühlschrank oder Klimaausfall)
Wenn ich mehr zahle, dann will ich einen bequemeren Sitzplatz und Ruhe. Aber keine Menschen die mich dauernd fragen was ich will. Selbst die Zeitung hole ich mir lieber selbst, einmal aufstehen und 10 Meter spazieren soll ja eine gute Thromboseprävention sein. Und wenn ich Hunger habe, dann gehe ich in den Speisewagen. Ich kann diesem Service am Platz nichts abgewinnen. Vielleicht bin ich trotz meines jungen Alters noch zu konservativ erzogen worden, aber essen tue ich am liebsten in einem gesonderten Raum, nicht dort wo ich schlafe, arbeite, etc., das hat für mich einfach etwas mit Kultur zu tun. Ekelhaft wird es, wenn ein Jungmanager, der gerade im Kurs für gutes Benehmen gelernt hat wie man die Gabel hält, laut neben mir schmatzt und dann dem Personal noch fünf Minuten lang erzählt wie es ihm geschmeckt hat. Ich will eben nicht "eine kleine Aufmerksamkeit" im Wert von 20 Cent, sondern eben schnell, pünktlich, sicher und eben kultiviert reisen. Und nicht dass dauernd Teller über meinen Köpfen schweben.