[BE] Belux Teil 2/4: Wallonie (z.B. Couvin), 21 Fotos (Reiseberichte)

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 22.09.2011, 18:07 (vor 5298 Tagen) @ Thalyseo
bearbeitet von Fabian318, Donnerstag, 22.09.2011, 18:07

Erstmal danke für die Kommentare an alle!

Mich freut natürlich vor allem, dass diesmal auch die Wallonie stärker in den Fokus rückt.

Nachdem ich mir die Rosinen rausgepickt habe, kommt nun halt mal der Rest dran. (nicht ganz ernst gemeint ;) )

Aufgrund von Kommunikationsproblemen sprachlicher Natur zwischen dem Fahrdienstleiter aus Wavre und dem aus Löwen konnte das Unglück auch nicht mehr verhindert werden.


Ist es heute nicht so, dass man bei der belgischen Bahn bilingual sein muss? Ich verstehe nicht so ganz, wie es sein konnte, dass sich die Lokführer nicht verständigen konnten (= Rahmenbedingungen). Aber gut, le passé est passé.

Wie ich bei DSO berichtigt wurde, steht in den Artikeln nur die halbe Wahrheit. Ich zitiere:
"1. Der Stellwerkswärter in Löwen konnte schon französisch. Es wurde auch eine Aufnahme freigegeben, auf dem man das deutlich hören konnte.
2. Der Stellwerkswärter in Wavre sprach schnell und sehr aufgeregt und die Verbindung war ziemlich schlecht. Auch meine französischspachigen Kollegen konnten ihn kaum verstehen."

Allerdings scheint es nicht mal in Brüssel beim Bahnpersonal selbstverständlich zu sein, dass diese Niederländisch können. Für einen Fahrdienstleiter an einer wallonischen oder flämischen Provinzstrecke scheint mir dies auch nicht erforderlich zu sein. Allerdings beim Zugpersonal: Da glaube ich wohl kaum, dass es welche gibt, die nie nach Brüssel oder gar den anderen Landesteil kommen.

Von hier aus zweigt sowohl die genannte Strecke nach Wavre und Löwen ab, als auch > eine weitere Nebenstrecke nach Chrarleroi.


Sofern es eine Direktverbindung zwischen Leuven und Louvain-la-Neuve gäbe, wäre es da - im Vergleich zum Auto - ein signifikanter Umweg, über Ottignies zu fahren?

Die Bahnstrecke scheint mir genauso langsam wie die Autofahrt zu sein, da es ja keine ausgebaute Schnnellstraße o.ä. gibt. Aber man würde natürlich schon Zeit sparen, wenn man von Wavre direkt nach Louvain-la-Neuve fahren könnte. Ob es aber so ein großes Verkehrsbedürfnis zwischen Löwen und dem neuen Löwen gibt? ;-)

(...) einer Wartehütte und einem Splitthaufen (Bahnsteig) bestehen.


Hm, die Beschreibung erinnert mich an den Bahnhof von Eupen... ;)

Eupen hat sogar Stationsvorsteher, Fahrkartenschalter, Fahrdienstleiter (wahrscheinlich alles dieselbe Person) und vor allem einen Warteraum.

Auf dieser verkehren unter der Woche Interregio- und Lokalzüge, am Wochenende nur Lokalzüge im Zweistundentakt.


In Berlgien sollte man - vor allem am WE - froh sein, wenn überhaupt etwas fährt.

So schlimm ist es ja zum Glück doch noch nicht. ;-) In Belgien ist es ja einfach nur so, dass wir hier die Hälfte der Strecken (besonders die vielen Strecken westlich von Brüssel) wahrscheinlich einfach komplett stillgelegt hätten, in den Niederlanden garantiert. Züge nur unter der Woche sind noch besser als gar keine, wenn am Wochenende ein adäquater Ersatz besteht.

Man hält es kaum für möglich: Aber auch dieser kleine Bahnhof hat einen Schalter, der vormittags unter der Woche auch noch geöffnet ist.


Das gibt dem Ganzen doch irgendwie einen gewissen Charme, oder? Ich weiß nicht warum, aber ich mag diese kleinen Schalter unheimlich. Irgendwie gemütlich und zeitlos (= "on a du temps").

Automten haben aber auch ihren Vorteil: Wenn es nämlich nur noch drei Minuten bis Zugabfahrt sind, ist vor einem garantiert wer, der eine umfangreiche Beratung braucht...

PS: Ob es legitim ist, "Brussel-Zuid" in Verbindung mit "Liège-Guillemins" zu nennen? -;)

Aber selbstverständlich. Ich habe nur dann die wallonische Sprachmafia auf dem Hals, wenn ich Luik-Guillemins und Antwerpen-Centraal in einem Satz nennen...


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum