Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen (Allgemeines Forum)

BahnCard100First, Hamburg, Mittwoch, 21.09.2011, 21:09 (vor 5310 Tagen)

Siehe http://www.derwesten.de/leben/auto-und-verkehr/Zugchef-wollte-ICE-raeumen-lassen-Bahn-v...

So Fahrgäste darf es gerne mehr geben die einfach in den ICE einsteigen und auf ihr Recht pochen.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

moonglum, Hagen, Mittwoch, 21.09.2011, 21:16 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First

Große Klasse :-)

Ich erinnere mich dran, dass einmal der RE7 nach Münster ausfiel, 22:21 ab Köln, dann kam in etwa zeitgleich der1022, wie immer nahezu leer hier, also sind viele Reisende gen Wuppertal, Hagen dort eingestiegen. Das "ging auch gut"...

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 21:21 (vor 5310 Tagen) @ moonglum

Gegen offizielle Freigaben habe ich überhaupt nichts. Aber wenn Fahrgäste fragen wegen "wenige Minuten später" (und es waren nur 3 Min), dann zweifel ich leider etwas an manchen Fahrgästen.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

kater_k, BBRN, Donnerstag, 22.09.2011, 09:29 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Gegen offizielle Freigaben habe ich überhaupt nichts. Aber wenn Fahrgäste fragen wegen "wenige Minuten später" (und es waren nur 3 Min), dann zweifel ich leider etwas an manchen Fahrgästen.

Es waren nur wenige Minuten, weil sie eben den ICE genommen haben...

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 12:26 (vor 5310 Tagen) @ kater_k

Gegen offizielle Freigaben habe ich überhaupt nichts. Aber wenn Fahrgäste fragen wegen "wenige Minuten später" (und es waren nur 3 Min), dann zweifel ich leider etwas an manchen Fahrgästen.


Es waren nur wenige Minuten, weil sie eben den ICE genommen haben...

Der RE hatte 3 Min Verspätung. Und deshalb wollten Sie eine Freigabe für den ICE haben.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

BR_103, Donnerstag, 22.09.2011, 12:35 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Der RE hatte 3 Min Verspätung. Und deshalb wollten Sie eine Freigabe für den ICE haben.

Witzischkeit kennt wieder mal keine Grenzen. Wegen 3 Minuten Verspätung eine ICE Freigabe fordern - ohne Worte.

Dabei kommt doch der 11.11. erst noch................

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 12:45 (vor 5310 Tagen) @ BR_103

Genau das wollte ich damit sagen. Gerade im Ruhrgebiet werden die Leute immer unverschämter.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

ICE-T-Fan, Donnerstag, 22.09.2011, 13:22 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Ja, weil da schon kleine Tropfen reichen um das reichlich gefüllte Fass zum Überlaufen zu bringen. Das resultiert alles aus Fehlern der Vergangenheit und daher sind die Fahrgäste immer weniger kooperativ, weil stetger Tropfen den noch so dicksten Stein höhlt.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

ICE-TD, Donnerstag, 22.09.2011, 15:55 (vor 5309 Tagen) @ BR_103

Vor allem ist der RE3 ein Zug der Eurobahn, warum sollte dafür ein ICE freigegeben werden?

Freigabe DB-Fernverkehr bei Ausfall von Privaten

Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 22.09.2011, 16:02 (vor 5309 Tagen) @ ICE-TD

Vor allem ist der RE3 ein Zug der Eurobahn, warum sollte dafür ein ICE freigegeben werden?

Hoppsala.
RE 6 war's laut Link im Ausgangsposting und Ausfall.
Die drei Minuten hat bahnerausleidenschaft als Beispiel eingeworfen. Du hast dann die Beispielverspätung als Linennummer uminterpretiert.

Dennoch: Dem Kunden dürfte es egal sein, ob der Zug gelb ist oder rot oder weiß oder grünkariert. Hier in Niedersachsen sind auch schon Fernzüge freigegeben worden, wenn die parallele Privatbahn ("Edeka-Zug") mal nicht konnte (bzw. deren Lokführer).

Viele Grüße, Sören

Freigabe DB-Fernverkehr bei Ausfall von Privaten

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 18:11 (vor 5309 Tagen) @ Sören Heise

Vor allem ist der RE3 ein Zug der Eurobahn, warum sollte dafür ein ICE freigegeben werden?


Hoppsala.
RE 6 war's laut Link im Ausgangsposting und Ausfall.
Die drei Minuten hat bahnerausleidenschaft als Beispiel eingeworfen. Du hast dann die Beispielverspätung als Linennummer uminterpretiert.

Dennoch: Dem Kunden dürfte es egal sein, ob der Zug gelb ist oder rot oder weiß oder grünkariert. Hier in Niedersachsen sind auch schon Fernzüge freigegeben worden, wenn die parallele Privatbahn ("Edeka-Zug") mal nicht konnte (bzw. deren Lokführer).

Viele Grüße, Sören

Soweit ich weiß gibt es nur ein Abkommen zwischen Transregio und DB Fernverkehr

Freigabe DB-Fernverkehr bei Ausfall von Privaten

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 22.09.2011, 19:41 (vor 5309 Tagen) @ Dancingmachine
bearbeitet von Fabian318, Donnerstag, 22.09.2011, 19:42

Soweit ich weiß gibt es nur ein Abkommen zwischen Transregio und DB Fernverkehr

Dann weißt du entweder nicht richtig oder Sören und ich haben uns regelmäßig verguckt, wenn für den ausfallenden Metronom ein Fernzug freigegeben worden ist. ;)

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Dancingmachine, Mittwoch, 21.09.2011, 21:33 (vor 5310 Tagen) @ moonglum

Ich stand zufällig um der Zeit rum, am Essener Hbf (um den ICE 621 bis frankfurt zu nehmen) und hab noch die ansage des Ausfalls mitbekommen, dort wurde die S-Bahn als alternative durchgesagt die nur wenige Minuten später in Mülheim/Duisburg ankommt und die Leute sind brav und unaufgeregt rüber gegangen, und da es diese alternative gibt find ich es einfach nur dreist und arrogant einfach in den ICE einzusteigen, nachdem Motto ich muss der bahn jetzt eine auswischen, ich persönlich hab sowas nicht nötig...

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen, ach ne halt auf sowas würden die Leute garnicht erst kommen...

Da bin ich mal gespannt wenn die verschiedenen Fern Bus Linien aktiv werden bzw konsorten wie HKX unterwegs sind, ob die Leute dort das selbe machen ? Schließlich haben ja alle Fahrzeuge Räder :)

Italien, Frankreich und der allgemeine deutsche Behördenwahn

Uniqum, Frankfurt am Main, Mittwoch, 21.09.2011, 21:55 (vor 5310 Tagen) @ Dancingmachine

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen, ach ne halt auf sowas würden die Leute garnicht erst kommen...

Denkste!

Die meisten Fahrgäste verschwenden weniger Gedanken daran, als wir glauben. Da spielen andere Gründe eine Rolle. Sie wollen pünkltich zur Arbeit, zum Frisör der Enkelin und jede 3 Minuten sind ihnen kostbar. Für Sie ist ein Zug ein Zug, in ihren Augen haben sie für die Fahrt bezahlt und wie dieser Zug nun heißt ist ihnen egal.

Das Geld ist ihnen nicht egal. Die meisten wählen die für sie wirtschaftlichste Variante, völlig automatisch. Auf kurzen Realtionen ist das meistens der Nahverkehr.

Wenn dieser nun Verspätung hat steigen sie in das was fährt, schließlich wollen sie ankommen.


In Frankreich und Italien ist diese Situation nicht anders. Was anders ist, ist die Reservierungspflicht für Fernzüge. Bei verspäteten oder ausgefallenen Regionalzügen wird, zumindest in Frankreich, das Ticket aber kostenlos umgeschrieben (man hat dann aber keinen Sitzplatzanspruch). Ist man aufgrund eines verspäteten Regionalzuges später am Ziel, als mit dem fernzug meldet man sich in Italien beim Zugpersonal und steigt ein. Probleme gibt es nur, wenn man das versäumt hat.

Sofern man halbwegs italienisch kann interessiert sich dort gar kein Bahner für irgendwelche Aufpreise. Und auch in Frankreich gibt es in so einem Fall keinen auf den Deckel, so lange man niemandem den Platz wegnimmt.

Es ist eher eine Frage dessen, wie frech man sein sollte. Sich in einem Fernzug dann einfach hinzusetzen, finde ich frech.

Italien, Frankreich und der allgemeine deutsche Behördenwahn

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 06:33 (vor 5310 Tagen) @ Uniqum

Also in einem Jahr pendeln in Italien und Frankreich ist mir das kein einziges mal unter die augen gekommen , aber wenn du das sagst ^^

Italien, Frankreich und der allgemeine deutsche Behördenwahn

Uniqum, Frankfurt am Main, Donnerstag, 22.09.2011, 11:19 (vor 5310 Tagen) @ Dancingmachine

Also in einem Jahr pendeln in Italien und Frankreich ist mir das kein einziges mal unter die augen gekommen , aber wenn du das sagst ^^

Da brauche ich mir nur die Mäute in Brescia anschauen, die den Frecciabianca stürmt, wenn der RV wieder einmal Verspätung hat. Für Aufpreise interessiert sich dort in so einem Moment tatsächlich niemand. Im "schlimmsten" Fall würde das Zub den Differenzbetrag kassieren können.

In Frankreich soll normalerweise in einem solchen Fall das Ticket umgeschrieben werden. Das passiert auch dann, wenn der TER zum Beispiel streikbedingt ausfällt. Es wird dann eine Fahrkarte auf den Fernzug ohne Reservation ausgestellt. Hat der Schalter zu, meldet man sich einfach beim Zugpersonal. Ich müsste irgendwo noch eine solche Verspätungskarte von Carcasonne nach Montpellier rumliegen haben.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Fratz, Mittwoch, 21.09.2011, 22:30 (vor 5310 Tagen) @ Dancingmachine

Ich stand zufällig um der Zeit rum, am Essener Hbf (um den ICE 621 bis frankfurt zu nehmen) und hab noch die ansage des Ausfalls mitbekommen, dort wurde die S-Bahn als alternative durchgesagt die nur wenige Minuten später in Mülheim/Duisburg ankommt und die Leute sind brav und unaufgeregt rüber gegangen, und da es diese alternative gibt find ich es einfach nur dreist und arrogant einfach in den ICE einzusteigen, nachdem Motto ich muss der bahn jetzt eine auswischen, ich persönlich hab sowas nicht nötig...

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen,

Warum erwähnst du denn nicht Österreich?

Österreich

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 21.09.2011, 22:32 (vor 5310 Tagen) @ Fratz

Hallo!

Ich stand zufällig um der Zeit rum, am Essener Hbf (um den ICE 621 bis frankfurt zu nehmen) und hab noch die ansage des Ausfalls mitbekommen, dort wurde die S-Bahn als alternative durchgesagt die nur wenige Minuten später in Mülheim/Duisburg ankommt und die Leute sind brav und unaufgeregt rüber gegangen, und da es diese alternative gibt find ich es einfach nur dreist und arrogant einfach in den ICE einzusteigen, nachdem Motto ich muss der bahn jetzt eine auswischen, ich persönlich hab sowas nicht nötig...

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen,


Warum erwähnst du denn nicht Österreich?

In Österreich gibt es - zum Glück - keine Produktklassen. Man kann mit jeder Fahrkarte (außer Einfach-Raus-Ticket) jeden Zug benutzen.

m b g,
Anoj

Österreich

Fratz, Mittwoch, 21.09.2011, 22:38 (vor 5310 Tagen) @ Anoj 1

In Österreich gibt es - zum Glück - keine Produktklassen.

Ich weiß! Genau deshalb habe ich ja auch Österreich eingeworfen. Man könnte sich ja mal an Vorbildern orientieren und nicht an anderen Bürokratenbahnen.

Man kann mit jeder Fahrkarte (außer Einfach-Raus-Ticket) jeden Zug benutzen.

Eben. Bei der Deutschen Bahn zickt man aber rum wenn es mal EINEN Haufen Fahrgäste gibt die statt eines ausgefallen RE den ICE benutzen.

Österreich

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 22:43 (vor 5310 Tagen) @ Fratz

In Österreich gibt es - zum Glück - keine Produktklassen.


Ich weiß! Genau deshalb habe ich ja auch Österreich eingeworfen. Man könnte sich ja mal an Vorbildern orientieren und nicht an anderen Bürokratenbahnen.

Man kann mit jeder Fahrkarte (außer Einfach-Raus-Ticket) jeden Zug benutzen.


Eben. Bei der Deutschen Bahn zickt man aber rum wenn es mal EINEN Haufen Fahrgäste gibt die statt eines ausgefallen RE den ICE benutzen.

Heute waren es ca. 150 die im IC anstatt RE fahren wollten. 5 Min später fuhr dann der RE mit plus 13 min. Der wäre dann bestimmt leer durch die Gegend gefahren.

Österreich

Uniqum, Frankfurt am Main, Mittwoch, 21.09.2011, 23:00 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Heute waren es ca. 150 die im IC anstatt RE fahren wollten. 5 Min später fuhr dann der RE mit plus 13 min. Der wäre dann bestimmt leer durch die Gegend gefahren.

Nicht jeder Mensch erreicht am Bahnhof sein Endziel. Man mag es sich kaum vorstellen, es gibt Menschen, die Busse oder U-Bahnen erreichen müssen oder auch solche die schlichtweg rechtzeitig zur Arbeit wollen.

Die Deutsche Bahn ist ein Dienstleister. Genau genomen gehört sie derzeit noch ihren Fahrgästen und Kunden. Der Personenverkehr lebt sogar noch von ihnen.

Die Fahrgastrechte waren im Hinblick auf die aufkommende Konkurrenz richtig und sinnvoll. Muss diese aber erst daherkommen? In solchen Situationen könnte die Bahn den Vorteil des Platzhirsches voll ausspielen und anschließend groß die Werbetrommel schwingen, dass dieses Vorgehen bei diversen Anbietern nicht ohne Weiteres möglich gewesen wäre.

Macht sie es? Richtig: Nämlich nicht.

Im Übrigen ist es im Mutterland der Bahnprivatisierungen, England, ohne Probleme möglich bei Verspätung eines Nahverkehrszuges den pünktlichen Fernzug eines anderen Unternehmens zu nutzen. Das Personal prüft dann, ob der Zug wirklich verspätet ist.

Das ist auch kein jeweils neuer Marahon-Aufwand, spätestens beim zweiten Mal merkt es sich der Zugbegleiter durchaus, dass der Regionalzug nach Brighton um 1852 verspätet ist.

In England nehmen andere Unternehmen übrigends leidenschaftlich gern Kunden verspäteter Züge der Konkurrenz mit. Der Grund ist einfach: Werbewirkung.

Österreich

Fratz, Mittwoch, 21.09.2011, 23:53 (vor 5310 Tagen) @ Uniqum

In England nehmen andere Unternehmen übrigends leidenschaftlich gern Kunden verspäteter Züge der Konkurrenz mit. Der Grund ist einfach: Werbewirkung.

Ach nur das. Schade. Besser wäre es wenn die verspätete Gesellschaft eine Art Schadenersatz an die aufnehmende Konkurrenz zahlen müsste. Das wäre ein sehr großer Anreiz die eigenen Züge pünktlich fahren zu lassen.

Österreich

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 00:13 (vor 5310 Tagen) @ Fratz

In England nehmen andere Unternehmen übrigends leidenschaftlich gern Kunden verspäteter Züge der Konkurrenz mit. Der Grund ist einfach: Werbewirkung.


Ach nur das. Schade. Besser wäre es wenn die verspätete Gesellschaft eine Art Schadenersatz an die aufnehmende Konkurrenz zahlen müsste. Das wäre ein sehr großer Anreiz die eigenen Züge pünktlich fahren zu lassen.

Man merkt halt wirklich das du null Ahnung vom Bahnbetrieb hast.

Österreich

sfn17, Donnerstag, 22.09.2011, 01:04 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE

Man merkt halt wirklich das du null Ahnung vom Bahnbetrieb hast.

Meinst Du?

Beim Flugbetrieb läuft es so ähnlich, wie Fratz es beschrieben hat. Wenn zwei Fluggesellschaften dieselbe Strecke fliegen, fließen "intergesellschaftlich" auch solche "Strafgelder", wenn ein Fluggast umgebucht wird (weil z.B. das ursprüngliche Flugzeug überbucht ist). Der Fahrgast muss selten ein gänzlich neues (zweites) Ticket kaufen.

Dass das im deutschen FV nicht praktiziert wird, liegt mE nur an der Immer-Noch-Fast-Monopol-Stellung der DB (viel mehr als InterConnex für B-L fällt mir jetzt nicht ein).

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 06:38 (vor 5310 Tagen) @ Fratz


Warum erwähnst du denn nicht Österreich?

Weil ich es jetzt sinnvoll fand "gleichwertige" Kriterien zu nehmen (getrennte fahrkarten für Nah/Fernverkehr), ausserdem will ich nicht einfach irgendetwas Behaupten nur weil ich davon ausgehe, sondern aus Erfahrung sprechen und das ist nunmal bei Italien und Frankreich gegeben und nicht in österreich ...

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Lumi25, Donnerstag, 22.09.2011, 09:48 (vor 5310 Tagen) @ Dancingmachine

Ich stand zufällig um der Zeit rum, am Essener Hbf (um den ICE 621 bis frankfurt zu nehmen) und hab noch die ansage des Ausfalls mitbekommen, dort wurde die S-Bahn als alternative durchgesagt die nur wenige Minuten später in Mülheim/Duisburg ankommt und die Leute sind brav und unaufgeregt rüber gegangen, und da es diese alternative gibt find ich es einfach nur dreist und arrogant einfach in den ICE einzusteigen, nachdem Motto ich muss der bahn jetzt eine auswischen, ich persönlich hab sowas nicht nötig...


Wie in dem Artikel stand haben die Leute Termine oder wollen pünktlich zur Arbeit kommen. Der Nahverkehr im Pott ist einfach Ungenügend (Schulnote 6). Das immer wieder zu hörende Argument (dann musste halt früher fahren) kann sich die DB AG auch sparen. Im Fahrplan steht wann der RE fährt und das er fährt. Immerhin bekommt die DB AG hier in NRW das Geld praktisch in den Arsch geschoben. Hier in NRW macht die DB AG mit Regio sehr viel Gewinn. Investitionen tätigt man hier dagegen nur wenn gefördert wird. Mit vielen kleinen Maßnahmen wäre es nämlich möglich Duisburg-Dortmund auf einen 3 Minuten-Takt auszubauen. Ein paar Weichen so wie neues Signalsystem und fertig. Aber nicht mal für so was ist man bereit hier Geld auszugeben.

Die angesprochene Alternative RE 11 bis Duisburg Hbf ist auch ein Witz. Dort fahren ET 425 Doppeltraktion was meinste wie überfüllt die sind wenn man zusätzlich noch RE 6 (fährt mit 5 Dostos) da reinpackt. Die S1 ist übrigens auch keine Alternative. Von Dortmund nach Duisburg braucht man 60 Minuten bis Düsseldorf gar 90 Minuten. Die S1 ist wenn überhaupt nur zwischen Essen und Duisburg eine Alternative da ist der Fahrzeitverlust noch vertretbar.

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen, ach ne halt auf sowas würden die Leute garnicht erst kommen...


Das glaube ich kaum. Schau dir mal an wie die Franzosen bei einem Streik reagieren und wie die deutschen darauf reagieren. Die deutschen lassen sich viel mehr gefallen als die Franzosen.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 10:09 (vor 5310 Tagen) @ Lumi25

Das hätte ich gern mal in Frankreich oder Italien gesehen, ach ne halt auf sowas würden die Leute garnicht erst kommen...

Das glaube ich kaum. Schau dir mal an wie die Franzosen bei einem Streik reagieren und wie die deutschen darauf reagieren. Die deutschen lassen sich viel mehr gefallen als die Franzosen.

Sowas ist schwer zu vergleichen, da bei einen Streik in zb Frankreich wirklich alles stillsteht, hier hat man immernoch hier und da die Möglichkeit zu fahren.
Wie die Franzosen reagieren weiß ich nicht, hab keinen mitbekommen.
In Italien haben sich die Leute angepasst, wenn se normalerweise den IR um 8:30uhr nehmen sind se halt früher gefahren mit dem RB 7:30uhr, in deutschland stellt man sich eher weniger drauf ein, man ist trotzdem gegen 8:25uhr am bahnsteig und "hofft" das der zug fährt,wenn nicht wird man stinkig.oder sie haben sich ein Ruhe Tag genommen, also alles organisiert und keine Tumulte oder sonstiges und auch kein Grund trotz eines RE Ticket den IC zu nehmen, allerdings muss man
auch sagen das es viel organisierter ist mit den garantierten Zügen wobei prozentual in Deutschland bei einen Streik trotzdem wesentlich mehr züge unterwegs sind (empfinden)

NV Pendler im FV bzw. ICE

BR_103, Donnerstag, 22.09.2011, 11:29 (vor 5310 Tagen) @ Lumi25

Wie in dem Artikel stand haben die Leute Termine oder wollen pünktlich zur Arbeit kommen. Der Nahverkehr im Pott ist einfach Ungenügend (Schulnote 6). Das immer wieder zu hörende Argument (dann musste halt früher fahren) kann sich die DB AG auch sparen. Im Fahrplan steht wann der RE fährt und das er fährt. Immerhin bekommt die DB AG hier in NRW das Geld praktisch in den Arsch geschoben.

Dir würde dein Arsch (um mit deinem kultivierten Wortschatz zu reden) auf Grundeis gehen, wenn du mal im Berufsverkehr versuchen würdest mit dem Auto PÜNKTLICH dein Ziel zu erreichen. Da würdest du mit Sicherheit ziemlich viel Pufferzeit für mögliche Stau´s einplanen.

Hier in NRW macht die DB AG mit Regio sehr viel Gewinn. Investitionen tätigt man hier dagegen nur wenn gefördert wird. Mit vielen kleinen Maßnahmen wäre es nämlich möglich Duisburg-Dortmund auf einen 3 Minuten-Takt auszubauen. Ein paar Weichen so wie neues Signalsystem und fertig.

Ich hasse Amateure die glauben die Klugheit (oder das was davon zu halten ist) mit Löffeln sich in ihren Schädel schaufeln zu können.

Wenn NV Pendler sich in FV aufhalten dann eben nur, wenn die offiziellen Spielregeln, die hier zitiert worden sind, dies auch so zulassen. An sonsten sollen die Leute gefälligst für den Mehrkomfort bezahlen. Eben so wie jeder andere Mesch auch.

NV Pendler im FV bzw. ICE

Lumi25, Donnerstag, 22.09.2011, 14:29 (vor 5309 Tagen) @ BR_103

Dir würde dein Arsch (um mit deinem kultivierten Wortschatz zu reden) auf Grundeis gehen, wenn du mal im Berufsverkehr versuchen würdest mit dem Auto PÜNKTLICH dein Ziel zu erreichen. Da würdest du mit Sicherheit ziemlich viel Pufferzeit für mögliche Stau´s einplanen.


Tja da muss ich dich enttäuschen. Ich hab noch nicht mal einen Führerschein^^

Ich hasse Amateure die glauben die Klugheit (oder das was davon zu halten ist) mit Löffeln sich in ihren Schädel schaufeln zu können.


Wie viel Gewinn hat die DB AG in den letzten Jahren hier in NRW gemacht und wie viel wurde davon in den Ausbau (nicht Unterhalt) investiert? Die DB AG selbst investiert nur in ihre Prestigeprojekte selber. Die Strecke Duisburg-Dortmund scheint da nicht sonderlich wichtig zu sein anscheinend. Hier wird lieber gewartet bis 202X vielleicht die Gelder für den RRX fließen.

Aber da du ja klüger bist frag ich mich was du so vorschlägst. Wahrscheinlich weiter Status Quo.

Wenn NV Pendler sich in FV aufhalten dann eben nur, wenn die offiziellen Spielregeln, die hier zitiert worden sind, dies auch so zulassen. An sonsten sollen die Leute gefälligst für den Mehrkomfort bezahlen. Eben so wie jeder andere Mesch auch.


So wie ich das gelesen habe, haben sich die Leute hingestellt (also niemanden den Platz weggenommen). Außerdem handelt es sich um besagten ICE einem aus Berlin und da diese i.d.R. in Düsseldorf enden steigen die FV-Fahrgäste ab Dortmund aus und nicht ein. Ob man jetzt heiße Luft befördert oder Pendler die ihre Termine wahrnehmen möchten ist jawohl egal. Anders sähe es aus wenn die Fahrgäste im ICE randaliert hätten aber da wäre dann wohl die BPol in Essen eingeschritten.

x-beliebiger DB-Zub = DBAG?

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 13:18 (vor 5310 Tagen) @ Lumi25

Das immer wieder zu hörende Argument (dann musste halt früher fahren) kann sich die DB AG auch sparen.

Aha. Ein DB-Zub, der gesagt haben soll, daß man früher fahren soll, ist also gleichzusetzen mit der gesamten DB AG. Muß ich mir merken...

Immerhin bekommt die DB AG hier in NRW das Geld praktisch in den Arsch geschoben.

Ich habe grad gelernt, daß ein DB-Zub gleichzusetzen ist mit der gesamten DB AG. Also bekommt auch dieser das Geld in den Arsch geschoben? Hmmm. Ich bin auch - wie bekannt sein sollte - ein DB-Zub. Also bekomme ich auch das Geld? Wäre schön. Nur ist leider ist noch niemand gekommen und hat mir Geld gegeben. Schade eigentlich, denn das könnte ich gut gebrauchen.

Hier in NRW macht die DB AG mit Regio sehr viel Gewinn. Investitionen tätigt man hier dagegen nur wenn gefördert wird. Mit vielen kleinen Maßnahmen wäre es nämlich möglich Duisburg-Dortmund auf einen 3 Minuten-Takt auszubauen. Ein paar Weichen so wie neues Signalsystem und fertig. Aber nicht mal für so was ist man bereit hier Geld auszugeben.

Die angesprochene Alternative RE 11 bis Duisburg Hbf ist auch ein Witz. Dort fahren ET 425 Doppeltraktion was meinste wie überfüllt die sind wenn man zusätzlich noch RE 6 (fährt mit 5 Dostos) da reinpackt. Die S1 ist übrigens auch keine Alternative. Von Dortmund nach Duisburg braucht man 60 Minuten bis Düsseldorf gar 90 Minuten. Die S1 ist wenn überhaupt nur zwischen Essen und Duisburg eine Alternative da ist der Fahrzeitverlust noch vertretbar.

Hier wird im letzten Satz gesagt, daß man nicht bei der DB arbeiten muß. Das kann man natürlich auch auf jede andere Situation übertragen. Für die verkehrliche Situation in NRW und ganz besonders im Pott würde das bedeuten: Ihr müßt ja nicht dort wohnen und arbeiten! Zieht woanders hin meinetwegen nach Bayern, Hessen oder M-V. Schon ist das Problem geklärt oder nicht?!

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

ICE-TD, Mittwoch, 21.09.2011, 21:22 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First

Sie haben aber kein Recht, der ICE war nicht freigegeben. Sie hatten das Recht einen ICE-Fahrschein zu erwerben und diesen dann beim VRR bzw. DB Regio einzureichen und sich entsprechend der Fahrgastrechte das Geld zurückzuholen. Wenn das Verhalten Ausmaße annimmt sollte der Fv überlegen keine Züge mehr freizugeben.
Es gab in dem Fall eine annehmbare Alternative, die RE11.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

Fred, Mittwoch, 21.09.2011, 21:28 (vor 5310 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Fred, Mittwoch, 21.09.2011, 21:28

Es gab in dem Fall eine annehmbare Alternative, die RE11.

Wie wären die Weitergekommen die Düsseldorf als Ziel hatten? Der RE11 fährt doch ab Duisburg Richtung Mönchengladbach. Und hat der RE11 morgens genug Kapazität um zusätzlich auch noch die Fahrgäste für einen RE6 aufzunehmen?

Fragt sich
Fred

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 21:32 (vor 5310 Tagen) @ Fred

Mein geplanter Zug ist zu Spät. Kann ich jetzt einfach den nächsten nehmen?
Sofern eine um min. 20 Minuten verspätete Ankunft am auf der Fahrkarte aufgedruckten Zielbahnhof zu erwarten ist, kann die Reise unverzüglich mit einem anderen Zug fortgesetzt werden, auch auf einer anderen Route und/oder einer anderen Produktkategorie (Nahverkehr/IC/ICE/Nachtzug), allerdings nicht mit reservierungspflichtigen Zügen oder Sonderzügen.

Bitte beachten:

Für Fahrkarten des Nahverkehrs (Produktkategorie C) gilt: Wird die Weiterreise in einem Zug einer höherer Produktkategorie (also ICE, IC, Nachtzug) fortgesetzt, muss sich der Reisende wahlweise einen «Produktübergang» oder eine neue Fahrkarte selbst kaufen. Die Kosten dafür werden dann vom Servicecenter Fahrgastrechte erstattet.
Beim Schönen-Wochenende-Ticket und den Ländertickets muss die Weiterreise in einem anderen Nahverkehrszug erfolgen.
Was bedeutet «zu erwartende Verspätung»
Schlicht und einfach gesagt, die Verspätung, die mit Blick auf die aktuelle Verkehrslage der Zug am Umstiegsbahnhof oder Zielort des Reisenden wahrscheinlich erreicht wird. Genaue Auskunft über Prognosen kann nur das Personal geben.

Was mache ich wenn sich hinterher (nachdem ich mein neues Fernverkehrsticket gekauft habe) herausstellt, dass es höhere Gewalt war und mir keine Entschädigung zusteht?
An die Schlichtungsstellen wenden:
www.bahn.de/p/view/service/fahrgastrechte/fahrgastrechte_schlichtung.shtml
Sie vermittelt in Konfliktsituationen zwischen Eisenbahnunternehmen, das die Verspätung verursacht hat, und dem Kunden. Wie hoch die Chancen auf eine nachträgliche Entschädigung sind, hängt vom Einzelfall ab.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Frank-RE, Recklinghausen, Mittwoch, 21.09.2011, 22:07 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Also langsam glaub ich wirklich das einige hier immer noch in alten Bundesbahnzeiten schwelgen, in denen der Kunde ein lästiges Übel ist und als Beförderungsfall angesehen wird.
Der Kunde ist doch hier kein Bittsteller.
Vielleicht sollten einge hier im Forum mal überlegen das sie (auch wenn sie Bahner aus Leidenschaft sind) für den Kunden da sind, und nicht umgekehrt.

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?
Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Da war nachher sogar die Presse dabei, weil die Bahn es nicht schaffte die Fahrpläne vernünftig zu gestalten.

Lasst doch mal die Kirche im Dorf....

Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 22:09 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE
bearbeitet von bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 22:10

Sorry, aber gleiche Spielregeln für alle und nicht unverschämt kommt weiter. Was erzähle ich dann dem ICE-Fahrgast der für seine Fahrkarte viel mehr bezahlt hat?

Und ich habe nie zu Bundes-/Reichsbahnzeiten bei der Bahn gearbeitet.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 21.09.2011, 22:16 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von Fabian318, Mittwoch, 21.09.2011, 22:16

Sorry, aber gleiche Spielregeln für alle und nicht unverschämt kommt weiter. Was erzähle ich dann dem ICE-Fahrgast der für seine Fahrkarte viel mehr bezahlt hat?

Das Problem ist, dass bei vielen der Eindruck(!) vorherrscht, man müsse für alle Unzulänglichkeiten der Bahn Verständnis haben, die Bahn für eigene Unzulänglichkeiten (z.B. das Schwerverbrechen im ICE zu sitzen und 1,50 zu wenig bezahlt zu haben) kaum Verständnis hat, siehe z.B. einige FN-wütige Prüfdienste.

Wenn dann noch vertraglich zugestandene Leistungen freundlicherweise "aus Kulanz" eingeräumt werden, ist es nur verständlich, dass bei einigen das Fass überläuft.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Fratz, Mittwoch, 21.09.2011, 22:27 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Sorry, aber gleiche Spielregeln für alle und nicht unverschämt kommt weiter. Was erzähle ich dann dem ICE-Fahrgast der für seine Fahrkarte viel mehr bezahlt hat?

Dem würde ich das Recht einräumen dass er RE-Fahrer von den Sitzen verweisen darf wenn er als ICE-Ticketzahler sitzen will. Mehr nicht.

Und ergänzend soll die Bahn pünktlicher sein, was auch heißt dass der Zug überhaupt fährt, dann passiert dieser ganze Mist gar nicht erst.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

michael_seelze, Mittwoch, 21.09.2011, 22:23 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.

Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.
Die Bundespolizei wurde laut des Zeitungsartikels wegen "Überfüllung" gerufen und anscheinend nicht wegen Fahrgästen ohne Fahrschein, die sich weigerten, eine gültige FK zu erwerben (Schwarzfahrer).

EU-Fahrgastrechte sind bindend

Giovanni, Donnerstag, 22.09.2011, 00:20 (vor 5310 Tagen) @ michael_seelze

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.


Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.

Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.
Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.
Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.

Hier war für die meisten Fahrgäste zunächst von einer geringeren Verspätung auszugehen, aber...

Die Bundespolizei wurde laut des Zeitungsartikels wegen "Überfüllung" gerufen und anscheinend nicht wegen Fahrgästen ohne Fahrschein, die sich weigerten, eine gültige FK zu erwerben (Schwarzfahrer).

...da die Mitnahme aller Fahrgäste im nachfolgenden RE11 und auch im darauf folgenden RE1 offensichtlich nicht möglich ist - die Fahrgastzahlen sollten aufmerksamen Bahnfahrgästen bekannt sein - sieht die Sachlage hier ein wenig anders aus.
Von daher ist von meiner Sicht davon auszugehen, dass die Fahrgäste tatsächlich gültige Fahrausweise besaßen.


Nicht korrekt war allerdings die Störung des Eisenbahnbetriebs durch das Bahnhofspersonal in Deutschland (hätte anschließend Teilräumung des RE11 oder Fahrt mit unzulässiger Überladung zur Folge) und die unbegründete Bestellung der BuPol durch das Zugpersonal und die daraus resultierende Verspätung.


Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet? Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?

EU-Fahrgastrechte sind bindend

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 01:08 (vor 5310 Tagen) @ Giovanni

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.


Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.


Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.

Auf den konkreten Fall bezogen: http://www.vrr.de/de/global/hilfe_faq/fragen_und_antworten/00433/index.html

Das ist die Mobilitätsgarantie des VRR.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.
Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.

Erkläre das bitte mal dem VRR, denn der hat die VRR-Mobi-Garantie-Regelung ausgeheckt.

Hier war für die meisten Fahrgäste zunächst von einer geringeren Verspätung auszugehen, aber...

Die Bundespolizei wurde laut des Zeitungsartikels wegen "Überfüllung" gerufen und anscheinend nicht wegen Fahrgästen ohne Fahrschein, die sich weigerten, eine gültige FK zu erwerben (Schwarzfahrer).


...da die Mitnahme aller Fahrgäste im nachfolgenden RE11 und auch im darauf folgenden RE1 offensichtlich nicht möglich ist

Offensichtlich? Wie kommst Du darauf? Wenn ich mir die einzelnen Zugkonfigurationen ansehe, passen in einen ICE2 weitaus weniger Reisende als in einen RE, der aus fünf Doppelstock-Einzelwagen gebildet wird. Sowohl die RE 11 als auch die RE 1 wird mit diesen Zügen gefahren. Die RE160-Züge haben etwas mehr als 600 Plätze im Gesamtzug, während der ICE 2 maximal 381 Plätze beim Redesign-ICE 2 (sonst 368 Plätze) hat. Willst Du damit ausdrücken, daß in den ICE 2 mehr Reisende passen, als in zwei RE160-Züge? 380 Plätze des ICE 2 vs. ca. 1200 Plätze RE160 (je ein Zug der RE 11 bzw. RE 1)? Wenn ich jetzt noch die 150% Überbesetzung mit einrechne, denn ab dieser Besetzung muß im Fernverkehr der Zug teilgeräumt werden, dann sehen die Zahlen noch extremer aus - und zwar in die Richtung, daß die Nv-Reisenden der ausgefallenen RE 6 mehr als locker in die nachfolgenden RE 11 und RE 1 passen.

- die Fahrgastzahlen sollten aufmerksamen Bahnfahrgästen bekannt sein -

Der Zf des ICE wird *zwangsläufig* diese Zahlen nicht kennen...

sieht die Sachlage hier ein wenig anders aus.

Inwiefern? Es läuft so ab, daß die regional zuständige TP von DB Regio die jeweilige TP von DB Fernverkehr über den Zugausfall informiert und um eine Mitnahme der Reisenden bittet. Diese informiert das betreffende Zub.

Von daher ist von meiner Sicht davon auszugehen, dass die Fahrgäste tatsächlich gültige Fahrausweise besaßen.

Gültige Fahrkarten für den Nahverkehr, ja. Aber nicht für den ICE.

Nicht korrekt war allerdings die Störung des Eisenbahnbetriebs durch das Bahnhofspersonal in Deutschland (hätte anschließend Teilräumung des RE11 oder Fahrt mit unzulässiger Überladung zur Folge) und die unbegründete Bestellung der BuPol durch das Zugpersonal und die daraus resultierende Verspätung.

Wieso durch das Bahnhofspersonal in Deutschland? Wie ist das zu verstehen? Das *gesamte Bahnhofspersonal in Deutschland* stört den Eisenbahnbetrieb - und in der weiteren Folge muß ein Zug der NRW-RE-Linie 11 geräumt werden? Seltsame Theorie, die Du vertrittst.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

Wir sind hier weder in anderen EU-Ländern, noch in Polen. Der Staat nennt sich hier immer noch Bundesrepublik Deutschland. Das läuft wohl wieder auf die Apfel-Birnen-Geschichte aus. Ich kann doch auch nicht einen VW mit einem Mercedes vergleichen.

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet?

Nichts. Die einzelnen betroffenen Mitarbeiter bekommen ein zeitunabhängiges Gehalt da sie weder Akkordarbeit leisten noch nach Stückzahl bezahlt werden. Außerdem trat der Fall gar nicht ein. Was willst Du also?

Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?

Mit viel bösem Willen kann ich eine PTBS daraus konstruieren - für das Fernverkehrs-Zub, weil es ungerechtfertigt als Buhmann hingestellt wird. Der Streß der Reisenden besteht darin, zu spät zur Arbeit zu kommen. Und sonst? Sie werden ja nicht - wie es zu oft beim Fernverkehrs-Zub der Fall ist - von Reisenden regelrecht niedergebrüllt (ist mir erst am Mittwoch passiert, weil ein Reisender eine ungenaue Frage stellte, ich diese beantwortete - und er mich niederbrüllte, weil er nicht das vorfand, was er erwartet hatte [in der weiteren Folge wollte er zusätzlich eine Fahrpreisminderung wegen vermeintlicher Schlechtleistung]).

Von daher ist eine monetäre Betrachtung nicht möglich - oder weißt Du, wie hoch die Behandlungskosten bei einer PTBS sind?

RE 11 fährt mit ET 425 Doppeltraktion...

Lumi25, Donnerstag, 22.09.2011, 10:02 (vor 5310 Tagen) @ liebe70

Offensichtlich? Wie kommst Du darauf? Wenn ich mir die einzelnen Zugkonfigurationen ansehe, passen in einen ICE2 weitaus weniger Reisende als in einen RE, der aus fünf Doppelstock-Einzelwagen gebildet wird. Sowohl die RE 11 als auch die RE 1 wird mit diesen Zügen gefahren. Die RE160-Züge haben etwas mehr als 600 Plätze im Gesamtzug, während der ICE 2 maximal 381 Plätze beim Redesign-ICE 2 (sonst 368 Plätze) hat. Willst Du damit ausdrücken, daß in den ICE 2 mehr Reisende passen, als in zwei RE160-Züge? 380 Plätze des ICE 2 vs. ca. 1200 Plätze RE160 (je ein Zug der RE 11 bzw. RE 1)? Wenn ich jetzt noch die 150% Überbesetzung mit einrechne, denn ab dieser Besetzung muß im Fernverkehr der Zug teilgeräumt werden, dann sehen die Zahlen noch extremer aus - und zwar in die Richtung, daß die Nv-Reisenden der ausgefallenen RE 6 mehr als locker in die nachfolgenden RE 11 und RE 1 passen.

und ist i.d.R. selbst sehr oft überfüllt. Wer den als Alternative zum RE 6 anpreist soll sich das mal selbst antun wenn der RE 6 ausfällt.

Und wie hier schon Fabian auch geschrieben hat bzw. andere auch schreiben. Die deutschen sind eigentlich sehr geduldige Fahrgäste denn im Pott ist man ja einiges gewohnt. Doch wenn so was oft passiert platzt auch mal den Fahrgästen der Kragen und warum soll der Fahrgast früher fahren nur weil die DB AG es nicht schafft den RE 6 fahren zu lassen. Immerhin kassiert die DB AG in NRW auch fürstliche Preise für ihre Züge. Doch letzteres nimmt ja langsam ein Ende.

RE 11 fährt mit ET 425 Doppeltraktion... - Upps...

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 12:45 (vor 5310 Tagen) @ Lumi25

Offensichtlich? Wie kommst Du darauf? Wenn ich mir die einzelnen Zugkonfigurationen ansehe, passen in einen ICE2 weitaus weniger Reisende als in einen RE, der aus fünf Doppelstock-Einzelwagen gebildet wird. Sowohl die RE 11 als auch die RE 1 wird mit diesen Zügen gefahren. Die RE160-Züge haben etwas mehr als 600 Plätze im Gesamtzug, während der ICE 2 maximal 381 Plätze beim Redesign-ICE 2 (sonst 368 Plätze) hat. Willst Du damit ausdrücken, daß in den ICE 2 mehr Reisende passen, als in zwei RE160-Züge? 380 Plätze des ICE 2 vs. ca. 1200 Plätze RE160 (je ein Zug der RE 11 bzw. RE 1)? Wenn ich jetzt noch die 150% Überbesetzung mit einrechne, denn ab dieser Besetzung muß im Fernverkehr der Zug teilgeräumt werden, dann sehen die Zahlen noch extremer aus - und zwar in die Richtung, daß die Nv-Reisenden der ausgefallenen RE 6 mehr als locker in die nachfolgenden RE 11 und RE 1 passen.

und ist i.d.R. selbst sehr oft überfüllt. Wer den als Alternative zum RE 6 anpreist soll sich das mal selbst antun wenn der RE 6 ausfällt.

Dann muß ich die Zahlen korrigieren. Wenn also der RE11-Quietschie regelmäßig überfüllt ist, dann lasse ich ihn in der Berechnung mal ganz weg. Dann stehen den 368-381 Sitzplätzen im ICE 2 nur noch 626 Plätze des RE1-Dosto gegenüber. Da ist es ganz klar, daß die Reisenden sich alle nun unbedingt in den ICE 2 quetschen müssen...

Und wie hier schon Fabian auch geschrieben hat bzw. andere auch schreiben. Die deutschen sind eigentlich sehr geduldige Fahrgäste denn im Pott ist man ja einiges gewohnt. Doch wenn so was oft passiert platzt auch mal den Fahrgästen der Kragen und warum soll der Fahrgast früher fahren nur weil die DB AG es nicht schafft den RE 6 fahren zu lassen. Immerhin kassiert die DB AG in NRW auch fürstliche Preise für ihre Züge.

Nenn mal ein paar Zahlen, wenn Du schon auf die "fürstlichen Preise" verweist.

Doch letzteres nimmt ja langsam ein Ende.

Ja,und zwar nur so lange, bis man in NRW mit den Billigheimern furchbar auf die Schnauze fällt.

RE 11 fährt mit ET 425 Doppeltraktion... - Upps...

Lumi25, Freitag, 23.09.2011, 07:44 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Ja,und zwar nur so lange, bis man in NRW mit den Billigheimern furchbar auf die Schnauze fällt.

Die NRW RE-Linien 1,5 und 6 könnte man sicherlich fast eigenwirtschaftlich betreiben. Nur die Außenäste Hamm-Paderborn, Koblenz-Bonn und Oberhausen-Emmerich unterliegen stärkeren Schwankungen. Bei Oberhausen-Emmerich ist es doppelt ärgerlich. Der RE 5 ist hier eher eine RB und eine bessere Auslastung würde man hier auch erreichen, wenn man bis Arnheim (zum nächsten Knoten) durchfahren würde und nicht im Niemandsland von Emmerich endet.

EU-Fahrgastrechte sind bindend

Giovanni, Donnerstag, 22.09.2011, 16:13 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.


Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.


Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.


Auf den konkreten Fall bezogen: http://www.vrr.de/de/global/hilfe_faq/fragen_und_antworten/00433/index.html

Das ist die Mobilitätsgarantie des VRR.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von maximal 59 Minuten greift diese.
Ab 60 Minuten hat der Kunde die volle Wahlmöglichkeit zwischen EU-Fahrgastrechten und freiwilligen Leistungen.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.
Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.


Erkläre das bitte mal dem VRR, denn der hat die VRR-Mobi-Garantie-Regelung ausgeheckt.

Der Kunde hat die Wahlmöglichkeit.

Hier war für die meisten Fahrgäste zunächst von einer geringeren Verspätung auszugehen, aber...

Die Bundespolizei wurde laut des Zeitungsartikels wegen "Überfüllung" gerufen und anscheinend nicht wegen Fahrgästen ohne Fahrschein, die sich weigerten, eine gültige FK zu erwerben (Schwarzfahrer).


...da die Mitnahme aller Fahrgäste im nachfolgenden RE11 und auch im darauf folgenden RE1 offensichtlich nicht möglich ist


Offensichtlich? Wie kommst Du darauf? Wenn ich mir die einzelnen Zugkonfigurationen ansehe, passen in einen ICE2 weitaus weniger Reisende als in einen RE, der aus fünf Doppelstock-Einzelwagen gebildet wird. Sowohl die RE 11 als auch die RE 1 wird mit diesen Zügen gefahren. Die RE160-Züge haben etwas mehr als 600 Plätze im Gesamtzug, während der ICE 2 maximal 381 Plätze beim Redesign-ICE 2 (sonst 368 Plätze) hat. Willst Du damit ausdrücken, daß in den ICE 2 mehr Reisende passen, als in zwei RE160-Züge? 380 Plätze des ICE 2 vs. ca. 1200 Plätze RE160 (je ein Zug der RE 11 bzw. RE 1)? Wenn ich jetzt noch die 150% Überbesetzung mit einrechne, denn ab dieser Besetzung muß im Fernverkehr der Zug teilgeräumt werden, dann sehen die Zahlen noch extremer aus - und zwar in die Richtung, daß die Nv-Reisenden der ausgefallenen RE 6 mehr als locker in die nachfolgenden RE 11 und RE 1 passen.

In den Unterlagen zur Sommerstufe waren für Fernzüge außer TGV 200% Besetzung als zulässig angegeben - TGV 150%.
Oder waren diese Unterlagen fehlerhaft?

Der RE11 besteht aus 2x 425, der RE1 aus regulär 6 Dostos. Beide Züge haben jedoch erfahrungsgemäß bereits eine Auslastung von deutlich über 100% - die Aufnahme von zusätzlichen 150 Fahrgästen wäre unmöglich gewesen.

Im ICE war diese wegen der geringeren "Grundauslastung" hingegen möglich.

- die Fahrgastzahlen sollten aufmerksamen Bahnfahrgästen bekannt sein -


Der Zf des ICE wird *zwangsläufig* diese Zahlen nicht kennen...

Es wäre ihm möglich, dies zu erfragen.

sieht die Sachlage hier ein wenig anders aus.


Inwiefern? Es läuft so ab, daß die regional zuständige TP von DB Regio die jeweilige TP von DB Fernverkehr über den Zugausfall informiert und um eine Mitnahme der Reisenden bittet. Diese informiert das betreffende Zub.

Das ist zwar das gängige Vorgehen - allerdings trotzdem nicht rechtskonform.
Eine vorherige Freigabe des Fernverkehrszuges ist gemäß EU-Fahrgastrechte genau so wenig erforderlich wie der Erwerb eines neuen Fahrscheines (unter 60min greifen andere Regeln) - der Zugchef wäre allerdings berechtigt bei einer Überfüllung die Mitnahme zu verweigern.

Von daher ist von meiner Sicht davon auszugehen, dass die Fahrgäste tatsächlich gültige Fahrausweise besaßen.


Gültige Fahrkarten für den Nahverkehr, ja. Aber nicht für den ICE.

Entsprechend EU-Fahrgastrechteverordnung Fahrscheine die die Mitfahrt im nächsten Zug erlaubben - hier zufällig ein ICE.

Nicht korrekt war allerdings die Störung des Eisenbahnbetriebs durch das Bahnhofspersonal in Deutschland (hätte anschließend Teilräumung des RE11 oder Fahrt mit unzulässiger Überladung zur Folge) und die unbegründete Bestellung der BuPol durch das Zugpersonal und die daraus resultierende Verspätung.


Wieso durch das Bahnhofspersonal in Deutschland? Wie ist das zu verstehen? Das *gesamte Bahnhofspersonal in Deutschland* stört den Eisenbahnbetrieb - und in der weiteren Folge muß ein Zug der NRW-RE-Linie 11 geräumt werden? Seltsame Theorie, die Du vertrittst.

Dortmund, nicht Deutschland.
Der RE11 ist nicht ansatzweise in der Lage, zusätzlich zur üblichen Fahrgastzahl (die die Stehplätze ganz gut ausfüllt) weitere 150 Personen mitzunehmen.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.


Wir sind hier weder in anderen EU-Ländern, noch in Polen. Der Staat nennt sich hier immer noch Bundesrepublik Deutschland. Das läuft wohl wieder auf die Apfel-Birnen-Geschichte aus. Ich kann doch auch nicht einen VW mit einem Mercedes vergleichen.

Es belegt den Schwachsinn der deutschen Praxis.

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet?


Nichts. Die einzelnen betroffenen Mitarbeiter bekommen ein zeitunabhängiges Gehalt da sie weder Akkordarbeit leisten noch nach Stückzahl bezahlt werden. Außerdem trat der Fall gar nicht ein. Was willst Du also?

Tritt der Fall mehrfach ein, werden Überstunden und neue Mitarbeiter fällig.
Und die Portokosten natürlich.

Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?


Mit viel bösem Willen kann ich eine PTBS daraus konstruieren - für das Fernverkehrs-Zub, weil es ungerechtfertigt als Buhmann hingestellt wird. Der Streß der Reisenden besteht darin, zu spät zur Arbeit zu kommen.

Wie dargestellt war durch den RE6-Ausfall und die bekannte chronisch grenzwertige Auslastung der genannten Fahrtalternativen vernünftigerweise von einer Verspätung von mindestens 60 Minuten auszugehen, womit durch die EU-Fahrgastrechteverordnung eine automatische Freigabe des nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen (in diesem Fall ein ICE) erfolgt.

Und sonst? Sie werden ja nicht - wie es zu oft beim Fernverkehrs-Zub der Fall ist - von Reisenden regelrecht niedergebrüllt (ist mir erst am Mittwoch passiert, weil ein Reisender eine ungenaue Frage stellte, ich diese beantwortete - und er mich niederbrüllte, weil er nicht das vorfand, was er erwartet hatte [in der weiteren Folge wollte er zusätzlich eine Fahrpreisminderung wegen vermeintlicher Schlechtleistung]).

Von daher ist eine monetäre Betrachtung nicht möglich - oder weißt Du, wie hoch die Behandlungskosten bei einer PTBS sind?

Hätte der Zugbegleiter dieses korrekte Verhalten der Fahrgäste erkannt, hätte er eine kurze Meldung gemacht und sie freundlich im Zug begrüßt.
Die Belastungsituation ist jedoch dadurch aufgetreten, dass der Zugbegleiter als Folge fehlerhafter Unterweisungen eine ungerechtfertigte Fahrpreisnacherhebung und anschließende unberechtigte Teilräumung durchführen wollte.

EU-Fahrgastrechte sind bindend

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 19:25 (vor 5309 Tagen) @ Giovanni
bearbeitet von liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 19:26

Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.

Auf den konkreten Fall bezogen: http://www.vrr.de/de/global/hilfe_faq/fragen_und_antworten/00433/index.html

Das ist die Mobilitätsgarantie des VRR.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von maximal 59 Minuten greift diese.

Mehr wären es auch nicht geworden.

Ab 60 Minuten hat der Kunde die volle Wahlmöglichkeit zwischen EU-Fahrgastrechten und freiwilligen Leistungen.

Daß die nicht erreicht werden, hat ein anderer User bereits erklärt.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.
Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.

Erkläre das bitte mal dem VRR, denn der hat die VRR-Mobi-Garantie-Regelung ausgeheckt.

Der Kunde hat die Wahlmöglichkeit.

Aber nur bei mehr als 60 Minuten und da die nicht erreicht werden, entfällt diese.

...da die Mitnahme aller Fahrgäste im nachfolgenden RE11 und auch im darauf folgenden RE1 offensichtlich nicht möglich ist

Offensichtlich? Wie kommst Du darauf? Wenn ich mir die einzelnen Zugkonfigurationen ansehe, passen in einen ICE2 weitaus weniger Reisende als in einen RE, der aus fünf Doppelstock-Einzelwagen gebildet wird. Sowohl die RE 11 als auch die RE 1 wird mit diesen Zügen gefahren. Die RE160-Züge haben etwas mehr als 600 Plätze im Gesamtzug, während der ICE 2 maximal 381 Plätze beim Redesign-ICE 2 (sonst 368 Plätze) hat. Willst Du damit ausdrücken, daß in den ICE 2 mehr Reisende passen, als in zwei RE160-Züge? 380 Plätze des ICE 2 vs. ca. 1200 Plätze RE160 (je ein Zug der RE 11 bzw. RE 1)? Wenn ich jetzt noch die 150% Überbesetzung mit einrechne, denn ab dieser Besetzung muß im Fernverkehr der Zug teilgeräumt werden, dann sehen die Zahlen noch extremer aus - und zwar in die Richtung, daß die Nv-Reisenden der ausgefallenen RE 6 mehr als locker in die nachfolgenden RE 11 und RE 1 passen.

In den Unterlagen zur Sommerstufe waren für Fernzüge außer TGV 200% Besetzung als zulässig angegeben - TGV 150%.
Oder waren diese Unterlagen fehlerhaft?

Bei einer Besetzung von 200% darf der Zug nicht weiterfahren. Wenn die Sicherheit des Zuges und der Reisenden nicht gewährleistet ist, lasse ich vorher teilräumen.

Der RE11 besteht aus 2x 425, der RE1 aus regulär 6 Dostos. Beide Züge haben jedoch erfahrungsgemäß bereits eine Auslastung von deutlich über 100% - die Aufnahme von zusätzlichen 150 Fahrgästen wäre unmöglich gewesen.

Ach, 6 Dosto sind es bei der RE 1? Dann sind es also 765 Plätze im RE vs. 368 Plätze im ICE 2. Das ist etwas mehr als das Doppelte an Sitzplätzen was der RE 1 gegenüber dem ICE 2 hat.

Was bedeutet Überfüllung der RE1? Wenn im 6-Wagen-RE1-Zug 1000 Reisende bei 765 Sitzplätzen sind, dann hat dieser Zug eine Besetzung von 130%. Kommen noch 150 weitere 150 Reisende hinzu, steigt der Besetzungsgrad auf 150%, was immer noch weit entfernt von der 200%-Marke ist.

Im ICE war diese wegen der geringeren "Grundauslastung" hingegen möglich.

Du kennst die Besetzungszahlen des ICE 646 am fraglichen Tag? Ja? Nein?

- die Fahrgastzahlen sollten aufmerksamen Bahnfahrgästen bekannt sein -

Der Zf des ICE wird *zwangsläufig* diese Zahlen nicht kennen...

Es wäre ihm möglich, dies zu erfragen.

Wo denn?

sieht die Sachlage hier ein wenig anders aus.

Inwiefern? Es läuft so ab, daß die regional zuständige TP von DB Regio die jeweilige TP von DB Fernverkehr über den Zugausfall informiert und um eine Mitnahme der Reisenden bittet. Diese informiert das betreffende Zub.

Das ist zwar das gängige Vorgehen - allerdings trotzdem nicht rechtskonform.

Sondern?

Eine vorherige Freigabe des Fernverkehrszuges ist gemäß EU-Fahrgastrechte genau so wenig erforderlich wie der Erwerb eines neuen Fahrscheines (unter 60min greifen andere Regeln) - der Zugchef wäre allerdings berechtigt bei einer Überfüllung die Mitnahme zu verweigern.

Wenn die Sicherheit des Zuges nicht mehr gewährleistet ist - und das passiert schon wenn die Fluchtwege nicht mehr frei sind - bleibt der ICE solange stehen, bis diese wieder frei sind. Das kann dauern. Dann kommen die Reisenden auch nicht pünktlich zur Arbeit.

Von daher ist von meiner Sicht davon auszugehen, dass die Fahrgäste tatsächlich gültige Fahrausweise besaßen.

Gültige Fahrkarten für den Nahverkehr, ja. Aber nicht für den ICE.

Entsprechend EU-Fahrgastrechteverordnung Fahrscheine die die Mitfahrt im nächsten Zug erlauben - hier zufällig ein ICE.

Wenn der Regionalzug 60+ Minuten Verspätung hat, ja. Sonst nicht.

Der RE11 ist nicht ansatzweise in der Lage, zusätzlich zur üblichen Fahrgastzahl (die die Stehplätze ganz gut ausfüllt) weitere 150 Personen mitzunehmen.

Naja, bei einem Quietschie kann ich das verstehen.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

Wir sind hier weder in anderen EU-Ländern, noch in Polen. Der Staat nennt sich hier immer noch Bundesrepublik Deutschland. Das läuft wohl wieder auf die Apfel-Birnen-Geschichte aus. Ich kann doch auch nicht einen VW mit einem Mercedes vergleichen.

Es belegt den Schwachsinn der deutschen Praxis.

Dann erkläre mal, warum die Wahlfreiheit im EU-Land Polen nicht gegeben ist und was an der deutschen Praxis schwachsinnig ist. Würde das nur in Deutschland so sein, okay. So aber...

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet?

Nichts. Die einzelnen betroffenen Mitarbeiter bekommen ein zeitunabhängiges Gehalt da sie weder Akkordarbeit leisten noch nach Stückzahl bezahlt werden. Außerdem trat der Fall gar nicht ein. Was willst Du also?

Tritt der Fall mehrfach ein, werden Überstunden und neue Mitarbeiter fällig.

Nochmal: Der Fall ist nicht eingetreten, also braucht man weder Überstunden noch neue Mitarbeiter. Sollte der Fall eintreten, braucht man auch keine Überstunden oder neue Mitarbeiter.

Und die Portokosten natürlich.

Das wäre das Einzige, was anfällt. Ein Großkunde wie die Deutsche Bahn bekommt locker Sonderkonditionen bei den Portokosten, also halten sich auch diese Kosten sehr in Grenzen.

Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?

Mit viel bösem Willen kann ich eine PTBS daraus konstruieren - für das Fernverkehrs-Zub, weil es ungerechtfertigt als Buhmann hingestellt wird. Der Streß der Reisenden besteht darin, zu spät zur Arbeit zu kommen.

Wie dargestellt war durch den RE6-Ausfall und die bekannte chronisch grenzwertige Auslastung der genannten Fahrtalternativen vernünftigerweise von einer Verspätung von mindestens 60 Minuten auszugehen, womit durch die EU-Fahrgastrechteverordnung eine automatische Freigabe des nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen (in diesem Fall ein ICE) erfolgt.

Wie andere User bereits schrieben, ist noch nicht einmal "vernünftigerweise" von einer 60minütigen Verspätung auszugehen und es gibt auch keinen nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen.

Und sonst? Sie werden ja nicht - wie es zu oft beim Fernverkehrs-Zub der Fall ist - von Reisenden regelrecht niedergebrüllt (ist mir erst am Mittwoch passiert, weil ein Reisender eine ungenaue Frage stellte, ich diese beantwortete - und er mich niederbrüllte, weil er nicht das vorfand, was er erwartet hatte [in der weiteren Folge wollte er zusätzlich eine Fahrpreisminderung wegen vermeintlicher Schlechtleistung]).

Von daher ist eine monetäre Betrachtung nicht möglich - oder weißt Du, wie hoch die Behandlungskosten bei einer PTBS sind?

Hätte der Zugbegleiter dieses korrekte Verhalten der Fahrgäste erkannt, ...

Welches korrekte Verhalten der Reisenden? Ich sehe nur Reisende, die halbwegs pünktlich zur Arbeit wollten und den nächstbesten Zug enterten. Ob das so korrekt ist, wage ich zu bezweifeln. Allerdings respektiere und akzeptiere ich ihre Vorgehensweise, da niemand zu spät zur Arbeit kommen möchte.

...hätte er eine kurze Meldung gemacht ...

An wen? Im schlimmsten Fall hätte er noch bei seinem unmittelbaren Cheffe strammstehen dürfen. Hat es alles schon gegeben. Der Zub arbeitet korrekt - und wird dafür mehr oder weniger bestraft.

...und sie freundlich im Zug begrüßt.

Wenn jemand gegen das Hausrecht verstößt, soll man ihn noch freundlich begrüßen? Komische Einstellung.

Die Belastungsituation ist jedoch dadurch aufgetreten, dass der Zugbegleiter als Folge fehlerhafter Unterweisungen eine ungerechtfertigte Fahrpreisnacherhebung und anschließende unberechtigte Teilräumung durchführen wollte.

Na, den Artikel nicht gelesen? Kann passieren. Der Zub wollte lediglich die Teilräumung durchgesetzt haben und ob die wirklich unberechtigt war, sei mal dahingestellt.

Die Belastungssituation war meiner Meinung nach aufgetreten, weil der Zf regelrecht von verärgerten Reisenden überrannt wurde und anschließend nicht mit der Situation klarkam. Die sinnvollste Lösung für das Problem wird hier beschrieben. ;-)

EU-Fahrgastrechte sind bindend

Giovanni, Donnerstag, 22.09.2011, 21:55 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

[wegen Zeichenbegrenzung abgeschnitten]

Ich bezweifel die Auslastungswerte ein wenig, kann diese aber auch nicht sicher widerlegen. Auch würde ich gerne wissen, wie viele Fahrgäste zusätzlich zu den 150 umsteigenden auf nachfolgende Züge ausweichen mussten.

Btw: Wann erfolgte die Information der Fahrgäste?
Warum erfolgte kein Hinweis auf den 3min vorher fahrenden RE3 für Fahrgäste mit Fahrtziel Duisburg und Düsseldorf?
Wenn der Zug schon vor Dortmund ausgefallen ist, sollte der Vorlauf reichen - wenn der Zug im Dortmunder Hauptbahnhof verreckt ist, sind die 150 Fahrgäste unrealistisch niedrig.

Wenn davon auszugehen wäre, dass der nachfolgende RE1 ausreichende Stehplatzkapazitäten für die Fahrgäste hätte, ergibt sich eine Fahrzeitverlängerung von rund 35 Minuten wodurch die Fahrgastrechte die bürokratische Vorkasseregelung vorgesehen hätten. Ansonsten wären es 60+...

Das im nachhinein genau festzustellen ist jetzt schon schwer - vor Ort dann vermutlich fast unmöglich.

Im ICE war diese wegen der geringeren "Grundauslastung" hingegen möglich.


Du kennst die Besetzungszahlen des ICE 646 am fraglichen Tag? Ja? Nein?

Wegen einer Überfüllung wollte die Polizei laut Bericht nicht eingreifen - oder habe ich das falsch verstanden?

- die Fahrgastzahlen sollten aufmerksamen Bahnfahrgästen bekannt sein -

Der Zf des ICE wird *zwangsläufig* diese Zahlen nicht kennen...

Es wäre ihm möglich, dies zu erfragen.


Wo denn?

Sollte es Geschäftsgeheimnisse zwischen den Unternehmen geben, ist dies in der Tat etwas kompliziert.
Blieben noch die Fahrgäste, die nur Schätzwerte liefern können.

sieht die Sachlage hier ein wenig anders aus.

Inwiefern? Es läuft so ab, daß die regional zuständige TP von DB Regio die jeweilige TP von DB Fernverkehr über den Zugausfall informiert und um eine Mitnahme der Reisenden bittet. Diese informiert das betreffende Zub.

Das ist zwar das gängige Vorgehen - allerdings trotzdem nicht rechtskonform.


Sondern?

Was du unten als inoffiziellen Weg beschrieben hast, kommt dem korrekten sehr nahe.

Eine vorherige Freigabe des Fernverkehrszuges ist gemäß EU-Fahrgastrechte genau so wenig erforderlich wie der Erwerb eines neuen Fahrscheines (unter 60min greifen andere Regeln) - der Zugchef wäre allerdings berechtigt bei einer Überfüllung die Mitnahme zu verweigern.


Wenn die Sicherheit des Zuges nicht mehr gewährleistet ist - und das passiert schon wenn die Fluchtwege nicht mehr frei sind - bleibt der ICE solange stehen, bis diese wieder frei sind. Das kann dauern. Dann kommen die Reisenden auch nicht pünktlich zur Arbeit.

Das ist völlig korrekt.
Je nach Situation kann das Zugpersonal einen Teil oder alle Fahrgäste abweisen - aber eben nur wenn durch die zusätzlichen Fahrgäste die Sicherheit (Fluchtwege) gefährdet würde.

Noch vor dem RE1 hätte übrigens eine Fahrtmöglichkeit mit dem ICE 27 bestanden, wobei dort der Zeitvorteil sehr gering wäre.

Von daher ist von meiner Sicht davon auszugehen, dass die Fahrgäste tatsächlich gültige Fahrausweise besaßen.

Gültige Fahrkarten für den Nahverkehr, ja. Aber nicht für den ICE.

Entsprechend EU-Fahrgastrechteverordnung Fahrscheine die die Mitfahrt im nächsten Zug erlauben - hier zufällig ein ICE.


Wenn der Regionalzug 60+ Minuten Verspätung hat, ja. Sonst nicht.

Einigen wir uns darauf, dass dies nicht sicher feststellbar war und ist.

Der RE11 ist nicht ansatzweise in der Lage, zusätzlich zur üblichen Fahrgastzahl (die die Stehplätze ganz gut ausfüllt) weitere 150 Personen mitzunehmen.


Naja, bei einem Quietschie kann ich das verstehen.

Doppeltraktion - ist neu, obwohl die vorher eingesetzten Dosto-Wendezüge bereits zu klein waren.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

Wir sind hier weder in anderen EU-Ländern, noch in Polen. Der Staat nennt sich hier immer noch Bundesrepublik Deutschland. Das läuft wohl wieder auf die Apfel-Birnen-Geschichte aus. Ich kann doch auch nicht einen VW mit einem Mercedes vergleichen.

Es belegt den Schwachsinn der deutschen Praxis.


Dann erkläre mal, warum die Wahlfreiheit im EU-Land Polen nicht gegeben ist und was an der deutschen Praxis schwachsinnig ist. Würde das nur in Deutschland so sein, okay. So aber...

In Polen verkaufen alle Bahnunternehmen grundsätzlich nach dem eigenen Haustarif - Gemeinschaftstarife wie in anderen EU-Ländern existieren dort nicht.

Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?

Mit viel bösem Willen kann ich eine PTBS daraus konstruieren - für das Fernverkehrs-Zub, weil es ungerechtfertigt als Buhmann hingestellt wird. Der Streß der Reisenden besteht darin, zu spät zur Arbeit zu kommen.

Wie dargestellt war durch den RE6-Ausfall und die bekannte chronisch grenzwertige Auslastung der genannten Fahrtalternativen vernünftigerweise von einer Verspätung von mindestens 60 Minuten auszugehen, womit durch die EU-Fahrgastrechteverordnung eine automatische Freigabe des nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen (in diesem Fall ein ICE) erfolgt.


Wie andere User bereits schrieben, ist noch nicht einmal "vernünftigerweise" von einer 60minütigen Verspätung auszugehen und es gibt auch keinen nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen.

Die genaue zu erwartende Verspätung war nicht feststellbar - ok.

Zu den vergleichbaren Beförderungsbedingungen:
Wären diese nicht vergleichbar, besäße der Fahrgast wenn der letzte ICE/IC am Abend ausfiel / durch Verspätung eines anderen Zuges verpasst würde doch Anspruch auf eine Hotelübernachtung oder Taxifahrt?
Oder sind die Beförderungsbedingungen dann plötzlich vergleichbar?

Und sonst? Sie werden ja nicht - wie es zu oft beim Fernverkehrs-Zub der Fall ist - von Reisenden regelrecht niedergebrüllt (ist mir erst am Mittwoch passiert, weil ein Reisender eine ungenaue Frage stellte, ich diese beantwortete - und er mich niederbrüllte, weil er nicht das vorfand, was er erwartet hatte [in der weiteren Folge wollte er zusätzlich eine Fahrpreisminderung wegen vermeintlicher Schlechtleistung]).

Von daher ist eine monetäre Betrachtung nicht möglich - oder weißt Du, wie hoch die Behandlungskosten bei einer PTBS sind?

Hätte der Zugbegleiter dieses korrekte Verhalten der Fahrgäste erkannt, ...


Welches korrekte Verhalten der Reisenden? Ich sehe nur Reisende, die halbwegs pünktlich zur Arbeit wollten und den nächstbesten Zug enterten. Ob das so korrekt ist, wage ich zu bezweifeln. Allerdings respektiere und akzeptiere ich ihre Vorgehensweise, da niemand zu spät zur Arbeit kommen möchte.

Gut - wenn die Verspätung nicht genau feststellbar ist, kann auch schlecht festgestellt werden ob das Verhalten korrekt ist.

...hätte er eine kurze Meldung gemacht ...


An wen? Im schlimmsten Fall hätte er noch bei seinem unmittelbaren Cheffe strammstehen dürfen. Hat es alles schon gegeben. Der Zub arbeitet korrekt - und wird dafür mehr oder weniger bestraft.

Das würde ich gerne ändern - wenn ich es denn könnte.

Nun ist davon auszugehen, dass DB Fernverkehr durch die Mitnahme der Fahrgäste eines anderen VU Kosten entstehen - die DB Fernverkehr selbstverständlich gegenüber dem Verursacher der Kosten geltend machen kann.
Wie das zwischen den VU geregelt ist, muss den Fahrgast nicht interessieren.
Aus meiner Sicht ist allerdings eine Erfassung und Übermittlung des Sachverhaltes dafür notwendig.

...und sie freundlich im Zug begrüßt.


Wenn jemand gegen das Hausrecht verstößt, soll man ihn noch freundlich begrüßen? Komische Einstellung.

Sofern die Verspätung über 60 liegen würde, wäre die Mitnahme durch die Fahrgastrechteverordnung gedeckt - die Einschränkung durch das Hausrecht dann hinfällig.

Wenn nicht, dann nicht.

Die Belastungsituation ist jedoch dadurch aufgetreten, dass der Zugbegleiter als Folge fehlerhafter Unterweisungen eine ungerechtfertigte Fahrpreisnacherhebung und anschließende unberechtigte Teilräumung durchführen wollte.


Na, den Artikel nicht gelesen? Kann passieren. Der Zub wollte lediglich die Teilräumung durchgesetzt haben und ob die wirklich unberechtigt war, sei mal dahingestellt.

A: tatsächlich überfüllt?
-> Teilräumung berechtigt

B: Fahrgast verweigert FN?
-> Grundlage für FN überprüfen + ggf Personalienfeststellung berechtigt

Ich würde hier von Fall B ausgehen.

Die Belastungssituation war meiner Meinung nach aufgetreten, weil der Zf regelrecht von verärgerten Reisenden überrannt wurde und anschließend nicht mit der Situation klarkam. Die sinnvollste Lösung für das Problem wird hier beschrieben. ;-)

Unbürokratisch, vorbildlich und bei +60 praktisch exakt die Umsetzung der Fahrgastrechteverordnung - was will man mehr?
Schade nur das die oberen Etagen genau das nicht kapieren.

EU-Fahrgastrechte sind bindend

michael_seelze, Donnerstag, 22.09.2011, 23:05 (vor 5309 Tagen) @ Giovanni

Wie andere User bereits schrieben, ist noch nicht einmal "vernünftigerweise" von einer 60minütigen Verspätung auszugehen und es gibt auch keinen nächsten Zuges mit vergleichbaren Beförderungsbedingungen.


Die genaue zu erwartende Verspätung war nicht feststellbar - ok.

Zu den vergleichbaren Beförderungsbedingungen:
Wären diese nicht vergleichbar, besäße der Fahrgast wenn der letzte ICE/IC am Abend ausfiel / durch Verspätung eines anderen Zuges verpasst würde doch Anspruch auf eine Hotelübernachtung oder Taxifahrt?
Oder sind die Beförderungsbedingungen dann plötzlich vergleichbar?

Es wird sicher eine Übereinstimmung in vielen Punkten der Beförderungsbedingungen zwischen NV- und FV-Tickets geben, denn die BB sind ziemlich umfangreich.
Für mich wären die BB nur dann als "vergleichbar" anzusehen, wenn sie sich hinsichtlich der Produktklasse nicht unterscheiden.
Vergleichbar sind in der Interpretation der Bahn die FV-Produktklassen und NV-Fahrscheine nur bei nachträglicher Feststellung der auslösenden NV-Verspätung.
Die "erheblich ermäßigten Fahrpreise" (SWT/QDLT/Ländertickets) haben dann wiederum keine zu anderen NV-tickets vergleichbare Beförderungsbedingenen. Sie fallen ja auch unter die "Besonderen Beförderungsbedingungen für Aktionsangebote der DB Regio AG".

EU-Fahrgastrechte sind bindend

michael_seelze, Donnerstag, 22.09.2011, 03:47 (vor 5310 Tagen) @ Giovanni

Zunächst einmal Zustimmung zum Beitrag des Users "liebe70".

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.


Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.


Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.

Diese Aussage beruhte auf der Folgerung aus den BB Bahn, Abschnitt 9
http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2011/MDB94700-gesamtdatei_fassung_1....
Gut, wir befinden uns ja hier im VRR. "liebe70" hatte ja schon auf die Mobilitätsgarantie des VRR verwiesen.
Der VRR bestimmt in seinen Tarifbestimmungen (Version 01.02.2011)in Abschnitt 15.3:
"In Ergänzung der NRW-Beförderungsbedingungen zu Ziffer 11 Abs 3 gilt für VRR-Verbundverkehre folgende Regelung:
„Die dem Inhaber entstandenen Kosten werden für Inhaber von Ticket2000 und BärenTickets in Höhe biszu 30,00 Euro, ansonsten für Inhaber anderer zugelassener Tickets bis zu einer Höhe von 20,00 Euro ersetzt.“

Schauen wir nun also in die Beförderungsbedingungen des NRW-Tarifs (Version 01.08.2011), auf die ja der VRR-Tarif hinweist, in Abschnitt 11:
"(11) Mobilitätsgarantie
(1) Die Mobilitätsgarantie NRW tritt bei einer Abweichung von der fahrplanmäßigen Abfahrt des zur Fahrt geplanten Nahverkehrsmittels von mehr als 20 Minuten an der Einstiegshaltestelle in Kraft, sofern keine Möglichkeit besteht, ein anderes das Ziel erreichendes Verkehrsmittel, das mit einem der unter Ziffer 2
definierten Tarife
[Ergänzung von mir: es handelt sich um alle NRW-Tarif-Fahrkarten] genutzt werden kann, vom selben Bahnhof bzw. derselben Haltestelle zu nutzen.
Die Mobilitätsgarantie NRW kann im Geltungsbereich aller neun nordrhein-westfälischen Verbund- und Gemeinschaftstarife sowie des NRW-Tarifes genutzt werden. [...]
(2) Der Fahrgast kann alternativ zu seinem gewählten Verkehrsmittel unter Berücksichtigung der Bedingungen nach Ziffer 11 Absatz 1 entweder ein Taxi oder einen Fernverkehrszug (IC/EC/ICE) zur Erreichung seines Ziels benutzen. Dies gilt einschließlich für laut den jeweiligen Tarifbestimmungen unentgeltlich
mitgenommene Personen. Für die Nutzung des Fernverkehrsangebotes ist ein gültiger Fahrausweis zu erwerben. Dieser sollte vor Fahrtantritt gelöst werden. Sowohl bei der Taxinutzung als auch beim Übergang in den Fernverkehr tritt der Kunde in finanzielle Vorleistung.
(3) [...]
b) Bei Nutzung von Zügen des Fernverkehrs werden die hierdurch entstehenden zusätzlichen Kosten erstattet. Gegen Vorlage eines Nahverkehr-Fahrausweises für die betreffende Relation wird der Gesamtbetrag des Fernverkehr-Fahrausweises erstattet. Kann der Fahrgast keinen Nahverkehr-Fahrausweis für die betreffende Relation vorlegen, so wird ihm nur der Differenzbetrag zwischen Fernverkehrs- und Nahverkehrstarif erstattet.
(4) Der Fahrgast hat [...]den Original-IC/EC/ICE-Fahrausweis sowie ggf. den korrespondierenden Nahverkehr-Fahrausweis und den ausgefüllten Erstattungsantrag innerhalb von 14 Kalendertagen bei der Verwaltung oder einem KundenCenter/ReiseCenter des die Verspätung verursachenden Verkehrsunternehmens
einzureichen. Die Erstattungen werden durch das die Verspätung zu vertretende Verkehrsunternehmen grundsätzlich durch Banküberweisung vorgenommen."
[...]

Demnach darf ein FV-Zug nur genutzt werden, wenn kein anderes Verkehrsmittel nach NRW-Tarif als das ursprünglich geplante von der Einstiegshaltestelle aus genutzt werden kann.
Die RE-Züge sind wohl ohne Zweifel ein Verkehrsmittel nach NRW-Tarif.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.
Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.

Hier verweise ich auf Abschnitt 11, Absatz 6 der Beförderungsbedingungen des NRW-Tarifs:
(6) Die Mobilitätsgarantie NRW gilt nur, soweit keine Ansprüche nach § 17 EVO oder nach Artikel 15 bis 17 der Verordnung (EG) 1371/2007 geltend gemacht werden.

Artikel 17 EVO regelt, dass ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielort 25% des Fahrpreises gezahlt werden, bei Zeitkarten (wie sie laut Zeitungsartikel die meisten Fahrgäste besaßen) legt er fest: "In den Entschädigungsbedingungen werden die Kriterien zur Bestimmung der Verspätung und für die Berechnung der Entschädigung festgelegt."
Solche Entschädigungsbedingungen sind in den VRR-Tarifbestimmungen im Abschnitt 14(7) geregelt. Bei einer Mindestentschädigungssumme von 4 € 1,50 € je Verspätungsfall bei Tickets für die 2.Klasse.

Artikel 15 der EG-Verordnung bezieht sich nur auf Schadensersatz durch eine nicht mögliche oder unzumutbare Fortsetzung der Fahrt am gleichen Tag.
Artikel 17 der EG-Verordnung stimmt weitgehend mit §17 EVO überein.
In §16 der EG-Verordnung heißt es:
"Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird, so hat der Fahrgast unverzüglich die Wahl zwischen [...] b)der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort bei nächster Gelegenheit; oder [...]zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fahrgasts."

Eine Beförderung in einer höheren Produktklasse, die (hier) im NRW-Tarif nur mit einem vor Fahrtantritt zu erwerbendem Aufpreis nutzbar ist, dürfte wohl kaum unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen stattfinden.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

In einigen Ländern besteht im HGV-Verkehr (analog ICE) Reservierungspflicht.

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet? Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?

In diesem Bereich bestehen in der Tat noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Brieföffnung und Bearbeitung ließen sich verkürzen, wenn man alles in (hoffentlich noch lange bestehenden) Reisezentren der DB regeln könnte.

EU-Fahrgastrechte sind bindend

Giovanni, Donnerstag, 22.09.2011, 16:35 (vor 5309 Tagen) @ michael_seelze

Zunächst einmal Zustimmung zum Beitrag des Users "liebe70".

Wem bricht denn ein Zacken aus der Krone wenn er die Pendler vom DO bis DUS im ICE fahren lässt?

Kommt doch nicht täglich vor wie damals in Recklinghasusen als jeden Morgen der ICE von MS nach FRA gestürmt wurde.
Gotzt sei Dank hat die BuPol diesen Schwachsinn erkannt, und ist nicht eingeschritten.


Fahren lässt man sie ja, nur nachzahlen müssen sie. Bis zu einer evtl. Erstattung durch das Servicecenter FGR. Wenn man das anders handhaben würde, könnte ja jeder NV-Kunde mit einer relationsbezogenen FK behaupten, dass ein NV-Zug eine hinreichende Verspätung hatte, und dann FV fahren. Der Zugbegleiter müsste dann bei jedem Reisenden überprüfen, ob eine Berechtigung zur Fahrt vorliegt. So ist alles klar: Besitzer von NV-Tickets müssen (bis auf wenige geregelte Ausnahmen zur IC-Nutzung) nachzahlen.


Für diese Aussage hätte ich gerne eine Quelle.


Diese Aussage beruhte auf der Folgerung aus den BB Bahn, Abschnitt 9
http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2011/MDB94700-gesamtdatei_fassung_1....
Gut, wir befinden uns ja hier im VRR. "liebe70" hatte ja schon auf die Mobilitätsgarantie des VRR verwiesen.
Der VRR bestimmt in seinen Tarifbestimmungen (Version 01.02.2011)in Abschnitt 15.3:
"In Ergänzung der NRW-Beförderungsbedingungen zu Ziffer 11 Abs 3 gilt für VRR-Verbundverkehre folgende Regelung:
„Die dem Inhaber entstandenen Kosten werden für Inhaber von Ticket2000 und BärenTickets in Höhe biszu 30,00 Euro, ansonsten für Inhaber anderer zugelassener Tickets bis zu einer Höhe von 20,00 Euro ersetzt.“

Bindend sind diese nur für eine vernünftigerweise zu erwartende Verspätung von weniger als 60 Minuten. Danach besteht die Wahlmöglichkeit zwischen diesen Regelungen und der EU-Fahrgastrechteverordnung.
Wie angesprochen war eine Verspätung von mindestens 60min realistisch.

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten ist nur die EU-Fahrgastrechteverordnung maßgeblich, die diesen Schwachsinn nicht kennt.

Eine Einschränkung dieser Fahrgastrechte durch nationale Verordnungen oder Beförderungsbedingungen der Bahn ist nicht zulässig.

Hier verweise ich auf Abschnitt 11, Absatz 6 der Beförderungsbedingungen des NRW-Tarifs:
(6) Die Mobilitätsgarantie NRW gilt nur, soweit keine Ansprüche nach § 17 EVO oder nach Artikel 15 bis 17 der Verordnung (EG) 1371/2007 geltend gemacht werden.

Korrekt - Wahlmöglichkeit für den Kunden.

Artikel 17 EVO regelt, dass ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielort 25% des Fahrpreises gezahlt werden, bei Zeitkarten (wie sie laut Zeitungsartikel die meisten Fahrgäste besaßen) legt er fest: "In den Entschädigungsbedingungen werden die Kriterien zur Bestimmung der Verspätung und für die Berechnung der Entschädigung festgelegt."
Solche Entschädigungsbedingungen sind in den VRR-Tarifbestimmungen im Abschnitt 14(7) geregelt. Bei einer Mindestentschädigungssumme von 4 € 1,50 € je Verspätungsfall bei Tickets für die 2.Klasse.

Artikel 15 der EG-Verordnung bezieht sich nur auf Schadensersatz durch eine nicht mögliche oder unzumutbare Fortsetzung der Fahrt am gleichen Tag.
Artikel 17 der EG-Verordnung stimmt weitgehend mit §17 EVO überein.
In §16 der EG-Verordnung heißt es:
"Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird, so hat der Fahrgast unverzüglich die Wahl zwischen [...] b)der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort bei nächster Gelegenheit; oder [...]zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fahrgasts."

Eine Beförderung in einer höheren Produktklasse, die (hier) im NRW-Tarif nur mit einem vor Fahrtantritt zu erwerbendem Aufpreis nutzbar ist, dürfte wohl kaum unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen stattfinden.

Vergleichbare Beförderungsbedingungen beziehen sich auf die Wagenklasse und etwaige Inklusivleistungen (Verpflegung, Schlafwagen,...). Andere Unterscheidungsmerkmale wie die hier angeführte Produktklasse existieren in anderen EU-Staaten (außer Polen) schlichtweg nicht.

Zudem haben die Kunden freiwillig auf Sitzplätze verzichtet, die sie realistischerweise in einem RE6 auch nicht wahrnehmen könnten.

Übrigens:
In allen anderen EU-Ländern außer Polen haben die Fahrgäste grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen allen reservierungsfreien Zügen - selbst wenn diese pünktlich sind.

In einigen Ländern besteht im HGV-Verkehr (analog ICE) Reservierungspflicht.

Formal zählt der ICE zwar zu den Hochgeschwindigkeitszügen - auf vielen Strecken übernimmt er allerdings die Aufgaben des konventionellen Fernverkehrs.

Hat sich mal jemand ausgerechnet wie viel der Fahrkartenverkauf, die Verspätungsformulare, Brieföffnung, Bearbeitung und Überweisung für 150 Einzelfälle kostet? Vom Stress für den ehrlichen Kunden ganz zu schweigen?


In diesem Bereich bestehen in der Tat noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Brieföffnung und Bearbeitung ließen sich verkürzen, wenn man alles in (hoffentlich noch lange bestehenden) Reisezentren der DB regeln könnte.

Einfacher und in diesem Fall korrekt wäre eine Zählung der Reisenden durch das Zugpersonal und anschließend eine gesammelte Forderung an den Verursacher (sofern das DB Regio war).
In einer funktionierenden Bahnstruktur würden dafür relativ schnell Pauschalen eingeführt, die den Abrechnungsaufwand minimieren.
Das gesamte Erstattungssystem für Fahrscheine könnte dann bequem durch eine einzige Teilzeitkraft abgewickelt werden...

[OT?] "vergleichbare Beförderungsbedingungen"

Jogi, Donnerstag, 22.09.2011, 17:12 (vor 5309 Tagen) @ Giovanni

Eine Beförderung in einer höheren Produktklasse, die (hier) im NRW-Tarif nur mit einem vor Fahrtantritt zu erwerbendem Aufpreis nutzbar ist, dürfte wohl kaum unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen stattfinden.


Vergleichbare Beförderungsbedingungen beziehen sich auf die Wagenklasse und etwaige Inklusivleistungen (Verpflegung, Schlafwagen,...). [...]

Bzgl. einer FV-Nutzung mit dem WET im Verspätungsfall habe ich mal beim EBA nachgefragt; dazu hat das RP Darmstadt eine Stellungnahme der DB eingefordert, in welcher es u.a. heißt:
"Wesentlich ist hierbei [= Art. 16 Verordnung (EG) 1371/2007] die Formulierung 'unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen'. Inhaber einer Fahrkarte für Züge der Produktklasse C beabsichtigen per se, ihre Fahrt in Zügen der Produktklasse C durchzuführen. Fände doe Weiterreise in einer anderen Produktklasse (z.B. Nachtzug, ICE, IC etc.) statt, stünde dies im Widerspruch zu Art. 16 b), da die Beförderungsbedingungen nicht vergleichbar sind."
Das RP hat der gesamten Antwort der DB ohne Einschränkung zugestimmt.

[OT?] "vergleichbare Beförderungsbedingungen"

Giovanni, Donnerstag, 22.09.2011, 19:23 (vor 5309 Tagen) @ Jogi

Eine Beförderung in einer höheren Produktklasse, die (hier) im NRW-Tarif nur mit einem vor Fahrtantritt zu erwerbendem Aufpreis nutzbar ist, dürfte wohl kaum unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen stattfinden.


Vergleichbare Beförderungsbedingungen beziehen sich auf die Wagenklasse und etwaige Inklusivleistungen (Verpflegung, Schlafwagen,...). [...]

Bzgl. einer FV-Nutzung mit dem WET im Verspätungsfall habe ich mal beim EBA nachgefragt; dazu hat das RP Darmstadt eine Stellungnahme der DB eingefordert, in welcher es u.a. heißt:
"Wesentlich ist hierbei [= Art. 16 Verordnung (EG) 1371/2007] die Formulierung 'unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen'. Inhaber einer Fahrkarte für Züge der Produktklasse C beabsichtigen per se, ihre Fahrt in Zügen der Produktklasse C durchzuführen. Fände doe Weiterreise in einer anderen Produktklasse (z.B. Nachtzug, ICE, IC etc.) statt, stünde dies im Widerspruch zu Art. 16 b), da die Beförderungsbedingungen nicht vergleichbar sind."
Das RP hat der gesamten Antwort der DB ohne Einschränkung zugestimmt.

Mich erschreckt die mangelnde Fachkompetenz des RP Darmstadt.
Nicht nur dass sie die Interpretation der Fahrgastrechte genau dem Unternehmen überlässt, dass dadurch Millionengelder von Kunden erpressen könnte. Es winkt diesen Text auch noch ohne ausreichende Prüfung durch.

Spätestens dann sollte nämlich aufgefallen sein, dass die Aussage bezüglich der Nachtzugnutzung falsch ist: Züge der Gattungen EuroNight und D-Nacht dürfen nämlich mit allen Fahrkarten gemäß BB Personenverkehr benutzt werden - auch C-Tickets.

Selbst offensichtlich fehlerhafte Tarife hat das RP Darmstadt durchgewunken - so hat die Erzgebirgsbahn in ihren Tarif definiert, dass alle Tickets für den Fernverkehr erheblich ermäßigt seien (und andere nicht anerkannt werden).

[OT?] "vergleichbare Beförderungsbedingungen"

michael_seelze, Donnerstag, 22.09.2011, 21:01 (vor 5309 Tagen) @ Giovanni

Bzgl. einer FV-Nutzung mit dem WET im Verspätungsfall habe ich mal beim EBA nachgefragt; dazu hat das RP Darmstadt eine Stellungnahme der DB eingefordert, in welcher es u.a. heißt:
"Wesentlich ist hierbei [= Art. 16 Verordnung (EG) 1371/2007] die Formulierung 'unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen'. Inhaber einer Fahrkarte für Züge der Produktklasse C beabsichtigen per se, ihre Fahrt in Zügen der Produktklasse C durchzuführen. Fände doe Weiterreise in einer anderen Produktklasse (z.B. Nachtzug, ICE, IC etc.) statt, stünde dies im Widerspruch zu Art. 16 b), da die Beförderungsbedingungen nicht vergleichbar sind."
Das RP hat der gesamten Antwort der DB ohne Einschränkung zugestimmt.

Spätestens dann sollte nämlich aufgefallen sein, dass die Aussage bezüglich der Nachtzugnutzung falsch ist: Züge der Gattungen EuroNight und D-Nacht dürfen nämlich mit allen Fahrkarten gemäß BB Personenverkehr benutzt werden - auch C-Tickets.

Ja, da hat die DB eben' nicht alle Eventualitäten berücksichtigt. Bezüglich der Kategorie CNL hatte sie ja Recht.
Die C-Tickets sind für die in Betracht kommenden Verbindungen aber auch teuer:
Beispiel: Berlin Hbf-Köln Hbf im EN 446 (Sitzwagen):
C-Preis: 69,40 € Aufpreis: 4 € Summe: 73,40 €

EU-Fahrgastrechte sind bindend

ICE-TD, Donnerstag, 22.09.2011, 17:57 (vor 5309 Tagen) @ Giovanni
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 22.09.2011, 17:57

Wie angesprochen war eine Verspätung von mindestens 60min realistisch.

Nein, war sie nicht, denn selbst wenn die Reisenden die folgende RE11 nicht genommen hätten, wäre dann immer noch die RE1 in Frage gekommen. 60 min wären es erst bei der nächsten RE6 gewesen.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Fratz, Mittwoch, 21.09.2011, 22:29 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE

Also langsam glaub ich wirklich das einige hier immer noch in alten Bundesbahnzeiten schwelgen, in denen der Kunde ein lästiges Übel ist und als Beförderungsfall angesehen wird.

Das ist normal, eine bestimmte Gruppe will allein sein und nicht von irgendwelchen Pöbeln gestört werden. Mir fällt der dazugehörige Begriff gerade nicht ein.

Der Kunde ist doch hier kein Bittsteller.

Wenn man gern allein fahren will dann schon.

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

BR_103, Mittwoch, 21.09.2011, 22:43 (vor 5310 Tagen) @ Fratz


Das ist normal, eine bestimmte Gruppe will allein sein und nicht von irgendwelchen Pöbeln gestört werden.

Genau das ist der Grund weshalb ich die 1. Klasse benutze

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 06:32 (vor 5310 Tagen) @ Fratz

Also langsam glaub ich wirklich das einige hier immer noch in alten Bundesbahnzeiten schwelgen, in denen der Kunde ein lästiges Übel ist und als Beförderungsfall angesehen wird.


Das ist normal, eine bestimmte Gruppe will allein sein und nicht von irgendwelchen Pöbeln gestört werden. Mir fällt der dazugehörige Begriff gerade nicht ein.

Der Kunde ist doch hier kein Bittsteller.


Wenn man gern allein fahren will dann schon.

Nur weil du dich gern anpöbeln lässt, heisst das nicht das andere auch drauf stehen
:D

Absolute Zustimmung!

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 21.09.2011, 22:33 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE

- kein Text -

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Abi, Mittwoch, 21.09.2011, 22:57 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE

Ich weiß nicht, wo da Dein Problem liegt.
Ein ICE kostet nun mal mehr Geld als ein RE.

Wenn Du diese ICE Dienstleistung in Anspruch nimmst, mußt Du zahlen, ohne wenn und aber! Die Schuld bei anderen zu suchen ist einfach. Die Ursache liegt an Dir, da Du nicht bereit bist zu zahlen...

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Frank-RE, Recklinghausen, Donnerstag, 22.09.2011, 07:24 (vor 5310 Tagen) @ Abi

wieso??? Ich hab doch ne BC 100;-)

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

Holger2, Mittwoch, 21.09.2011, 23:10 (vor 5310 Tagen) @ Frank-RE

Hallo,

kann ich nur zustimmen. Woher wollte der Zugführer überhaupt wissen, dass dies "alles nur Graufahrer" sind? Vielleicht waren die Fahrgäste ja bereit, eine Fahrkarte zu lösen. Das hätte der Zugführer aber nur im jeden Einzelfall feststellen können.

Meines Erachtens hätte der Zugführer nicht anhalten dürfen, sondern hätte jedem einzelnen Fahrgast eine Fahrkarte ausstellen müssen oder eine Nacherhebung ausstellen müssen. Vielleicht wären ihm dann einzelne Fahrgäste durch die Lappen gegangen, das wäre aber auch nicht so schlimm gewesen.

Holger

Es sind Kunden... keine lästigen Beförderungsfälle

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 23:14 (vor 5310 Tagen) @ Holger2

Genau so sehe ich das auch.

Der erfahrende Reisende... [Admin-Edit]

Tommyboy, OWL, Mittwoch, 21.09.2011, 22:22 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

ADMIN-EDIT: Bitte keine halb- oder illegalen Tipps!

--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)

Der erfahrende Reisende...

Mario-ICE, Mittwoch, 21.09.2011, 22:34 (vor 5310 Tagen) @ Tommyboy

Mich wundert eigentlich immer mehr in diesem Forum das solche Konsorten wie Tommyboy etc. öffentlich zum Betrug aufrufen. Das sind dann natürlich die ersten die schreien wenn Fahrpreise signifikant steigen.

ADMIN-Hinweis: @Tommyboy

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 21.09.2011, 23:00 (vor 5310 Tagen) @ Tommyboy

Lieber User Tommyboy,
nachdem wir hier nun mehrfach deine Beiträge wegen Verstoßes gegen die Forenregeln editieren mussten, gönnen wir uns hiermit einfach mal eine Auszeit von 72 Stunden.

In diesen 72 Stunden müssen wir nicht dauernd im Forum deine Beiträge im Blick halten, deine Beiträge editieren, löschen oder verschieben. Das Admin-Team möchte einfach mal etwas entspannen. Wir gehen mal einfach von deinem Verständnis dafür aus und wünschen dir ebenfalls entspannte 72 Stunden.

In diesem Forum halten sich in erster Linie ehrliche Kunden und Bahner auf, denen diese 72 Stunden ebenfalls mal richtig gut tun werden.

Falls danach weiterhin solche Beiträge von dir erscheinen, werden wir die Urlaubszeiten stetig erweitern, damit sie ihre Wirkung entfalten.

Mit freundlichen Grüßen,
im Namen aller Moderatoren des ICE-Treff
Holger_HAM

Gratulation

ckx2, Mittwoch, 21.09.2011, 23:01 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Copy/Paste ist also als Bahn Mitarbeiter noch möglich, alles weitere überschreitet die Kompetenz? :-)

Gratulation

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 23:09 (vor 5310 Tagen) @ ckx2

Copy/Paste ist also als Bahn Mitarbeiter noch möglich, alles weitere überschreitet die Kompetenz? :-)

Ist das hier nicht erwünscht? Sonst klicke doch einfach selber oben auf Fahrgastrechte. Und wie der Name schon sagt, es sind die RECHTE vom Fahrgast.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen - zu recht!

Hustensaft, Donnerstag, 22.09.2011, 06:56 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Sorry, aber langsam kann ich den Unfug, den Du hier vom Stapel lässt, nicht mehr ertragen. Nur das Personal kann Prognosen über Verspätungen abgeben - geht's noch? Wenn ein Zug ausfällt, so ist jeder, der einen Fahrplan lesen kann, in der Lage, sich nach Alternativen umzusehen, nebenbei soll es mit Automaten und dem Internet auch noch Möglichkeiten geben und zumindest im Internet sind auch Daten über zu erwartende Verspätungen verfügbar.

Der Zugchef hat auf jeden Fall falsch gehandelt und vorsätzlich eine Verspätung und einen unnötigen Polizeieinsatz verursacht. Die korrekte Vorgehensweise wäre gewesen, den Fahrgästen mit Verbundticket eine Fahrkarte zum Bordpreis zu verkaufen bzw. eine Fahrpreisnacherhebung auszustellen, dafür braucht er keine Bundespolizei und muss auch keine Verspätung generieren. Die betroffenen Kunden hätten sich dann an das Servicecenter Fahrgastrechte bzw. den Verbund wenden können/müssen. Rein formal wäre das die richtige Vorgehensweise gewesen.

Was die kundenfreundlichere Lösung ist, darüber könnte man streiten, es ist wohl nicht schwer zu erraten, welche Position ich dabei einnehme. Ebenso kann man konstatieren, dass die Fahrgastrechte mit der Nachlösepflicht und dem Erstattungsverfahren nicht wirklich gelungen sind und vor allem zu kurz greifen, da sich die Verspätung rein auf Bahnleistungen beschränkt und Anschlussverluste im übrigen ÖPNV (Bus und Co.) und daraus resultierende Verspätungen bei der Ankunft am eigentlichen Ziel außer Acht lassen.

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

JanKrohn, Vaals (NL), Donnerstag, 22.09.2011, 09:04 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Was mache ich wenn sich hinterher (nachdem ich mein neues Fernverkehrsticket gekauft habe) herausstellt, dass es höhere Gewalt war und mir keine Entschädigung zusteht?

Dann steht Dir zwar keine Entschädigung zu, eine Erstattung aber schon. Das wird schon ein Unterschied gemacht.

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http://www.vic-fontaine.com/
http://www.heidoc.net/

Grundsätzliche Erstattung ???

Dancingmachine, Donnerstag, 22.09.2011, 09:44 (vor 5310 Tagen) @ JanKrohn

Was mache ich wenn sich hinterher (nachdem ich mein neues Fernverkehrsticket gekauft habe) herausstellt, dass es höhere Gewalt war und mir keine Entschädigung zusteht?


Dann steht Dir zwar keine Entschädigung zu, eine Erstattung aber schon. Das wird schon ein Unterschied gemacht.

Bist du dir da sicher? Schliesslich kann der VRR (in diesem erwähnten Fall) darauf verweisen das Sie eine alternative im Rahmen der 20 Minuten angeboten haben und damit die "freie" Entscheidung des Fahrgastes war ein "anderes" Verkehrsmittel zu nutzen, wofür der Fahrgast selbst aufkommen muss...???

Und wie sieht eigentlich die Entschädigung aus?

Grundsätzliche Erstattung ???

JanKrohn, Vaals (NL), Donnerstag, 22.09.2011, 09:49 (vor 5310 Tagen) @ Dancingmachine

Was mache ich wenn sich hinterher (nachdem ich mein neues Fernverkehrsticket gekauft habe) herausstellt, dass es höhere Gewalt war und mir keine Entschädigung zusteht?


Dann steht Dir zwar keine Entschädigung zu, eine Erstattung aber schon. Das wird schon ein Unterschied gemacht.


Bist du dir da sicher? Schliesslich kann der VRR (in diesem erwähnten Fall) darauf verweisen das Sie eine alternative im Rahmen der 20 Minuten angeboten haben und damit die "freie" Entscheidung des Fahrgastes war ein "anderes" Verkehrsmittel zu nutzen, wofür der Fahrgast selbst aufkommen muss...???

Dann lies mal, was bahnerausleidenschaft ganz oben geschrieben hat:

Sofern eine um min. 20 Minuten verspätete Ankunft...

Die Fälle mit alternativer Regionalverbindung betrachten wir hier momentan gar nicht.

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http://www.vic-fontaine.com/
http://www.heidoc.net/

Zugchef rausschmeissen

Blackcard, Mittwoch, 21.09.2011, 23:08 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von Blackcard, Mittwoch, 21.09.2011, 23:09

Bitte diesen Zugchef sofort "frühverrenten"!

Und Respekt an die Polizei!

Wenn ich wegen solcher Kindereien von anscheinend fast unter Verfolgungswahn leidenden Bahnmitarbeitern als vollzahlender Kunde grund- und sinnlos zu spät kommen würde, wäre aber langsam Schluß mit lustig!

Könnte mir allerdings vorstellen, dass viele der Bahnmitarbeiter hier ähnlich merkwürdig ticken... ;o)

Zugchef rausschmeissen

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 21.09.2011, 23:12 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Bitte nicht vergessen, die Bahner sind in einem Beschäftigungsverhältnis. Und solange jeder seine Arbeit macht wie vom Arbeitgeber gewünscht, behält er auch seine Arbeit. Oder komme ich zu dir auf Arbeit (falls vorhanden) und erkläre dir wie du deinen Job zu machen hast.

Zugchef rausschmeissen

kater_k, BBRN, Donnerstag, 22.09.2011, 09:36 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Bitte nicht vergessen, die Bahner sind in einem Beschäftigungsverhältnis. Und solange jeder seine Arbeit macht wie vom Arbeitgeber gewünscht, behält er auch seine Arbeit. Oder komme ich zu dir auf Arbeit (falls vorhanden) und erkläre dir wie du deinen Job zu machen hast.

Und der Arbeitgeber wünscht sich, dass ein Zugchef die Abfahrt um unbestimmte Zeit verzögert, weil die Leute ein Ticket für ein paar Markuffzich weniger als für den Premium-Zug ICE angedacht haben und trotzdem die Frechheit haben, pünktlich am Arbeitsplatz auftauchen zu wollen?

Zugchef rausschmeissen

safe go, Chemnitz, Donnerstag, 22.09.2011, 00:06 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard
bearbeitet von safe go, Donnerstag, 22.09.2011, 00:06

Und Respekt an die Polizei!

Die offensichtlich doch genug zu tun hat, obwohl man sie fast nie sieht. Denn sonst hätte man ernsthaft was gegen diese renitenten Schwarzfahrer unternommen...

Zugchef rausschmeissen

kater_k, BBRN, Donnerstag, 22.09.2011, 09:37 (vor 5310 Tagen) @ safe go

Und Respekt an die Polizei!


Die offensichtlich doch genug zu tun hat, obwohl man sie fast nie sieht. Denn sonst hätte man ernsthaft was gegen diese renitenten Schwarzfahrer unternommen...

Oder einfach nur ein wenig Augenmaß an den Tag gelegt hat.

Wer Fahrgastrechte durchsetzt, ist renitenter Schwarzfahrer!

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 11:53 (vor 5310 Tagen) @ safe go
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 11:56

Und Respekt an die Polizei!


Die offensichtlich doch genug zu tun hat, obwohl man sie fast nie sieht. Denn sonst hätte man ernsthaft was gegen diese renitenten Schwarzfahrer unternommen...

Ja ja, alle Berufspendler, die ihre Rechte in Anspruch nehmen, sind im Zweifelsfall renitente Schwarzfahrer, ich kann es nicht mehr hören / lesen!


Vielleicht sollte man dieses Forum gleich von allen Leuten befreien, die nicht überlastete, genervte Bahnmitarbeiter sind, damit ungestört über die unverschämten Kunden gewettert werden kann...

Wer Fahrgastrechte durchsetzt, ist renitenter Schwarzfahrer!

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 12:18 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Vielleicht sollte man dieses Forum gleich von allen Leuten befreien, die nicht überlastete, genervte Bahnmitarbeiter sind, damit ungestört über die unverschämten Kunden gewettert werden kann...

Ach weißt du auf manchen Forumsteilnehmer könnte man wirklich hier verzichten. Das Niveau geht hier ständig bergab. Auch du bewegst dich nur in Polemik, ach die armen Fahrgäste, die haben ja so unter der Bahn zu leiden. Aber vielleicht ist es wirklich so, dass die die ständig was zu meckern haben sich in anonymen Foren bewegen, während die die zufrieden sind sich eher seltener äußern.

@Blackcard, @Mario-ICE: Zufriedene Kunden äußern sich nicht

GUM, Donnerstag, 22.09.2011, 12:26 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE

Jetzt äußere ich mich mal stellvertretend für 100 Minuten zufriedene Kunden. Die Zugnummern und das Datum habe ich verdrängt, es war aber letzte Woche:

Noch unzufriedene Kunden möchten von einem Zug der Produktgruppe C bahnsteiggleich in einen anderen Zug der Produktgruppe C umsteigen. Dieser hat schon eine Abfahrtsanzeige "0" Minuten und ein grünes Ausfahrtsignal. Also im Normalfall ein klassischer Sichtanschluß.

Was passiert ? Der Lokführer des "zweiten" Zuges schaut aus dem Fenster und sieht beim einfahrenden Zug schon die Leute hektisch an den Türen stehen.

Trotz der dann anstehenden Verspätung wartet "Zug zwei", obwohl Zug eins sich nicht gerade mit dem Anhalten beeilt und gemütlich einrollt (Energiesparmodus) . Die umsteigenden Fahrgäste (etwa 5) steigen ein und sind dann 5*20 Minuten FRÜHER zu Hause.

Das war toll. Die derart zufriedenen Kunden konnten sich ja schlecht äußern.

@Blackcard: Hoffe das rückt das Bild wieder ein bisschen zu Recht.

@Blackcard, @Mario-ICE: Zufriedene Kunden äußern sich nicht

chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 12:30 (vor 5310 Tagen) @ GUM

Trotz der dann anstehenden Verspätung wartet "Zug zwei", obwohl Zug eins sich nicht gerade mit dem Anhalten beeilt und gemütlich einrollt (Energiesparmodus) . Die umsteigenden Fahrgäste (etwa 5) steigen ein und sind dann 5*20 Minuten FRÜHER zu Hause.


Danke für den Beitrag ;-) Ich möchte mal betonen, dass das hier desöfteren vorkommt.

By the way: Wenn ein Zug vermeintlich "trödelt", dann fährt er gegen ein Haltzeigendes Ausfahrsignal und die Bremskurve verhindert ein schnelleres Einfahren. Das sieht dann immer nach Bummeln aus, geht aber gar nicht anders.

@Blackcard, @Mario-ICE: Zufriedene Kunden äußern sich nicht

lima0815, LUD, Donnerstag, 22.09.2011, 12:35 (vor 5310 Tagen) @ GUM

...auch bei mir hat letzthin auch die S-Bahn auf den verspäteten ICE-Sprinter gewartet, wobei das auch ein Super-Zugchef war, der die Verspätung und die entsprechenden Anschlüsse vorbildlichst organisiert hatte... ne Woche vorher gleiches Spiel, da hat der ICE gen Basel nicht mal 2 Minuten gewartet und der Zugchef meinte zu mir, dass S-Bahnen ja eh nicht warten würden...

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BC100...man gönnt sich ja sonst nix!

Anschluß 1093 in Mannheim

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 13:43 (vor 5310 Tagen) @ lima0815

...auch bei mir hat letzthin auch die S-Bahn auf den verspäteten ICE-Sprinter gewartet, wobei das auch ein Super-Zugchef war, der die Verspätung und die entsprechenden Anschlüsse vorbildlichst organisiert hatte...

In Mannheim haste beim 1093 immer Reisende für die S-Bahn in Richtung Schifferstadt/Kaiserslautern und für die Regionalbahn Richtung Frankenthal. Die Sprinterchefs, die das wissen, melden diese Züge generell vor.

ne Woche vorher gleiches Spiel, da hat der ICE gen Basel nicht mal 2 Minuten gewartet

Der 605 wartet in Mannheim selten auf den verspäteten 1093. Die Reisenden vom 1093 in Richtung Basel werden auf den nachfolgenden 673 verwiesen, denn auf den muß der 605 in Karlsruhe warten.
Das allererste Mal, als ich die Fuhre mit dem 1093 hatte, bin ich auch darauf reingefallen, wobei die zuständige TP da nicht ganz unschuldig war. Naja, lang ist's her. ;-)

Anschluß 1093 in Mannheim

lima0815, LUD, Donnerstag, 22.09.2011, 13:53 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Cool, danke für die Info.

Leider hat der 1093 zwischen Frankfurt und Mannheim häufig Verspätung, da sollte man doch meinen, dass um diese Uhrzeit die an sich ständig überlastete Strecke frei wäre und 12 Minuten vom 1093 auf die S-Bahn gut reichen müssten.... naja wenn die Anschlüsse dann passend gemacht werden ist ja alles gut...

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Wer Fahrgastrechte durchsetzt, ist renitenter Schwarzfahrer!

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:39 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:41

Vielleicht sollte man dieses Forum gleich von allen Leuten befreien, die nicht überlastete, genervte Bahnmitarbeiter sind, damit ungestört über die unverschämten Kunden gewettert werden kann...


Ach weißt du auf manchen Forumsteilnehmer könnte man wirklich hier verzichten. Das Niveau geht hier ständig bergab. Auch du bewegst dich nur in Polemik, ach die armen Fahrgäste, die haben ja so unter der Bahn zu leiden. Aber vielleicht ist es wirklich so, dass die die ständig was zu meckern haben sich in anonymen Foren bewegen, während die die zufrieden sind sich eher seltener äußern.

Ich habe anfangs versucht, sehr viel Verständnis für die Bahnmitarbeiterprobleme aufzubringen. Auch habe ich gehofft, das Vieles nur Einzelfallprobleme sind.

Aber zumindest ein Großteil der hier anwesenden, regelmäßig postenden Bahnmitarbeiter werden immer unverschämter und weinerlicher und verdienen keine Rücksichtnahme mehr im Sinne von 'sind ja alles nur Einzelfälle und Ihr seid ja alle sooooo toll und habt ja so einen schweren Job...'


Leider hat auch die Moderation Schuld an der Misere, da pöbelnden Bahnmitarbeitern nicht rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden und sich die Atmosphäre immer mehr vergiftet hat. Schade.

Mit der Bahn bin ich grundlegend sehr zufrieden. Auch mit vielen Mitarbeitern. Nicht aber mit dem Typ Beamtenreichsbahnmitarbeiter, der hier hauptsächlich seine Heimat gefunden zu haben scheint.

Wer Fahrgastrechte durchsetzt, ist renitenter Schwarzfahrer!

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 12:55 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Vielleicht sollte man dieses Forum gleich von allen Leuten befreien, die nicht überlastete, genervte Bahnmitarbeiter sind, damit ungestört über die unverschämten Kunden gewettert werden kann...


Ach weißt du auf manchen Forumsteilnehmer könnte man wirklich hier verzichten. Das Niveau geht hier ständig bergab. Auch du bewegst dich nur in Polemik, ach die armen Fahrgäste, die haben ja so unter der Bahn zu leiden. Aber vielleicht ist es wirklich so, dass die die ständig was zu meckern haben sich in anonymen Foren bewegen, während die die zufrieden sind sich eher seltener äußern.


Ich habe anfangs versucht, sehr viel Verständnis für die Bahnmitarbeiterprobleme aufzubringen. Auch habe ich gehofft, das Vieles nur Einzelfallprobleme sind.

Aber zumindest ein Großteil der hier anwesenden, regelmäßig postenden Bahnmitarbeiter werden immer unverschämter und weinerlicher und verdienen keine Rücksichtnahme mehr im Sinne von 'sind ja alles nur Einzelfälle und Ihr seid ja alle sooooo toll und habt ja so einen schweren Job...'

Jetzt werde mal genauer oder ist das wieder eine deiner Pauschalvorwürfe. Und dann noch wundern wenn sich die Kulanz in Grenzen hält.


Leider hat auch die Moderation Schuld an der Misere, da pöbelnden Bahnmitarbeitern nicht rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden und sich die Atmosphäre immer mehr vergiftet hat. Schade.

Mit der Bahn bin ich grundlegend sehr zufrieden. Auch mit vielen Mitarbeitern. Nicht aber mit dem Typ Beamtenreichsbahnmitarbeiter, der hier hauptsächlich seine Heimat gefunden zu haben scheint.

Merk dir mal, die Bahn ist nur noch ein Verkehrsmittel. Wenn du nur Kritik an Mitarbeitern der Deutschen Bahn übst, solltest du sie auch so artikulieren. Sonst denken vielleicht auch noch die Leute von den Privatunternehmen das sie gemeint sind, wo bei denen doch alles besser ist. Jetzt sind auch noch die Forumsbetreiber für eine vergiftete Atmosphäre verantwortlich. Es wird immer köstlicher hier.
Was bitte ist ein Beamtenreichsbahnmitarbeiter. Les dir deine Begriffe erstmal durch bevor du geschichtlichen Unsinn schreibst.

Reichsbahner und Bundesbeamtenbahner im Geiste...

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:01 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:02

Beamtenreichsbahnmitarbeiter war die Kurzversion für 'Mitarbeiter der DB, der vom Kundenservicegedanken her die Entwicklung seit Bundesbahn- bzw. Reichsbahnzeiten verschlafen hat.'

Typ, ich schmeiße mal Kinder und Fahrgastrechteinanspruchnehmer raus oder lass die Reisenden im Wagen mit kaputter Klimaanlage ersticken... ;o)

Du weißt, wie das gemeint war.

Reichsbahner und Bundesbeamtenbahner im Geiste...

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 13:08 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Jetzt weiß ich in etwa wie du tickst, hier fehlen aber noch Antworten. Ist ja aber auch einfach Pauschal draufzuhauen.

Massiv austeilen und nichts einstecken können...?

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:11 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:13

Jetzt weiß ich in etwa wie du tickst, hier fehlen aber noch Antworten. Ist ja aber auch einfach Pauschal draufzuhauen.

Ich haue endlich mal etwas zurück. Permanent raufhauen tun hier nur einige total gefrustete Bahner, die andererseits null einstecken können.

Massiv austeilen und nichts einstecken können...?

chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 13:16 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Man kann das auch mal anders sehen - ohne Eisenbahner in diesem Forum hättest du keinen Zugriff auf bestimmte Vorgehensweisen, wüsstest nicht wieso manche Dinge so sind wie sie sind.

Grundsätzlich sind aktive Eisenbahner in Foren diejenigen, die eben noch nicht total demotiviert sind, sondern sich privat für die Eisenbahn interessieren.

Gerade unter diesem Gesichtspunkt sind deine Kommentare in diesem Thread leider unerträglich.

ICE-Treff-Privileg

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:20 (vor 5310 Tagen) @ chritz
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:23

Man kann das auch mal anders sehen - ohne Eisenbahner in diesem Forum hättest du keinen Zugriff auf bestimmte Vorgehensweisen, wüsstest nicht wieso manche Dinge so sind wie sie sind.


Ja, wegen des Informationsvorsprungs habe ich auch sehr lange unmögliches Diskussionsverhalten übersehen.

Aber die dauernden Pauschal- und Individualbeleidigungen an die Bahnkunden hier und allgemein werden langsam unerträglich.


Woanders gilt das jedenfalls nicht, dass man sich wegen besonderen Wissens besonders daneben benehmen darf, das ist ICE-Treff-Privileg... )o)

ICE-Treff-Privileg

BR_103, Donnerstag, 22.09.2011, 13:24 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Aber die dauernden Pauschal- und Individualbeleidigungen an die Bahnkunden hier und allgemein werden langsam unerträglich.

Wie "intelligent" (jedes andere Wort wäre hier nicht forentauglich) bist du eigentlich, wenn du hier der Meinung bist Beleidigungen von Bahnkunden lesen zu wollen bzw. das zu erkennen?

Wo genau siehst du eine Beleidigung der Fahrgäste?

Medaille hat immer zwei Seiten

ICE-T-Fan, Donnerstag, 22.09.2011, 13:25 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Würden Fahrgäste wie du nicht so groß umher posaunen und die Mitarbeiter einem Generalverdacht unterstellen, würden diese sich nicht so lautstark verbal zu Wehr setzen.

Kennst du die Sprichwörter: Wie man in den Wald hinein ruft... oder Wer Wind sät..

Jetzt hast du deinen Sturm... ;-)

ICE-Treff-Privileg

chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 13:26 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Wer konkret stört dich eigentlich?

Also, ich weiß, dass die Menge der hier schreibenden Bahnkunden alles andere ist als diejenigen, die ich manchmal durch ihr Verhalten kritisiere (was übrigens ein Problem deren MENSCHLICHKEIT ist und nicht eine Eigenschaft, die ein Bahnkunde an sich mitbringt).

Du bist hier allerdings die einzige Person, die das andersrum nicht unterscheiden kann. Da ist deine letzte Antwort die letzte Bestätigung für mich, deswegen fühl ich mich nicht mehr dazu berufen, auf Deine Postings weiter zu antworten.

ICE-Treff-Privileg?

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 14:24 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard

Man kann das auch mal anders sehen - ohne Eisenbahner in diesem Forum hättest du keinen Zugriff auf bestimmte Vorgehensweisen, wüsstest nicht wieso manche Dinge so sind wie sie sind.

Ja, wegen des Informationsvorsprungs habe ich auch sehr lange unmögliches Diskussionsverhalten übersehen.

Ja, ich auch. Nur wenn ich - nicht bei dir - die ständige Ignoranz der weinfachsten und grundlegenden Rechtschreib-/Grammatikregeln sehe, werde ich immer noch sauer.

Aber die dauernden Pauschal- und Individualbeleidigungen an die Bahnkunden hier und allgemein werden langsam unerträglich.

Was machst Du denn mit den DB-Mitarbeitern hier? Nichts anderes.

Woanders gilt das jedenfalls nicht, dass man sich wegen besonderen Wissens besonders daneben benehmen darf, das ist ICE-Treff-Privileg... )o)

Das Privileg hatte vorher DSO, zumindest in ähnlicher Art. Wenn hier bestimmte User (DB-Mitarbeiter) nichts mehr schreiben, dann brauchst Du Dich nicht mehr zu wundern. Der Ersatzzugthread lebt(e) u.a. hauptsächlich von Indiskretionen einzelner Insider.

Dann werden Dir und einigen anderen vermutlich noch mehr User "dankbar" sein, wenn bestimmte Infos ganz einfach nicht mehr verfügbar sind.

Stimmt voll und ganz, aber das sieht er nicht :-(

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 14:17 (vor 5309 Tagen) @ chritz

- kein Text -

Noch eine Vorlage... Dankeschön! :-)

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 14:15 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard

Ich haue endlich mal etwas zurück. Permanent raufhauen tun hier nur einige total gefrustete Bahner, die andererseits null einstecken können.

Die Bahner hauen nur zurück, denn permanent draufhauen tun hier nur einige User, die total gefrustet sind und sich sonst nirgends austoben können, sowie andererseits null einstecken können.

Wie es in den Wald reinschallt...

Reichsbahner und Bundesbeamtenbahner im Geiste...

BR_103, Donnerstag, 22.09.2011, 13:13 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Beamtenreichsbahnmitarbeiter war die Kurzversion für 'Mitarbeiter der DB, der vom Kundenservicegedanken her die Entwicklung seit Bundesbahn- bzw. Reichsbahnzeiten verschlafen hat.'


Ungeachtet dessen das ich dir, was das Thema Service betrifft, zumindest teilweise Recht geben kann (mangelhafter Service am Platz und in der DB Lounge)so geht mir dein Geschwätz tierisch auf den Senkel. Du kannst doch nicht allen Ernstes wegen 3 Minuten Verspätung eines RE (für den es offenbar auch noch div. Alternativen gegeben hat) eine ICE Freigabe rechtfertigen. Greif dir mal an den Kopf. Wenn die Leute wegen 3 Minuten mit dem ICE fahren wollen, dann sollen sie gefälligst dafür zahlen.

Das Problem mal sachlich betrachtet

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 15:30 (vor 5309 Tagen) @ BR_103

Du kannst doch nicht allen Ernstes wegen 3 Minuten Verspätung eines RE (für den es offenbar auch noch div. Alternativen gegeben hat) eine ICE Freigabe rechtfertigen.

Der RE ist ausgefallen. Die per Lautsprecher angebotenen Alternativen waren für die Masse der "gestrandeten" Reisenden keine.

Ich hatte solche Situationen auch schon ein paar Mal. Wenn diverse Reisende meinen Zug "stürmen", dann frage ich halt nach. Entweder die örtlichen Mitarbeiter auf dem Bahnsteig (sofern anwesend) oder auch die TP. Wenn die mir bestätigen, daß die Aussage der Reisenden stimmt, dann ist das in Ordnung für mich. Und wenn ein paar von mir zufällig befragte Reisende auch den Sachverhalt bestätigen, dann ist es eben so. Dann geht von mir eine Info an das Team im Zug raus, daß die Kollegen da nicht Krieg mit den Reisenden veranstalten. Davon hat keiner was.

Wenn ich durch die aufmerksame Beobachtung von RIS bemerke, daß der Nahverkehr im Berufsverkehr ein Problem hat und ich im Zug noch Platz, dann informiere ich selbständig auch die TP bzw. den örtlichen Mitarbeiter. Offiziell ist die Mitnahme im ICE nach wie vor ausgeschlossen, aber hintenrum geht es.

Im obigen Fall wollten die Leute nur einigermaßen pünktlich zur Arbeit. Da muß ich keine Aktion starten wie die, die jetzt in der Presse landete. Jeder langjährige Zf, der seine Ausbildung noch bei der Reichs- bzw. Bundesbahn machte, wird gelassen reagieren.

Mit solchen unkonventionellen Aktionen punktet die DB mehr als mit großangelegten Wiedergutmachungsmaßnahmen.

Unkonventionelle und pro-Reisende stattfindende Aktionen werden zwar nicht in der Zeitung landen, aber wenn nur einer der einsteigenden Reisenden sich bedankt, reicht mir das schon.

Das Problem mal sachlich betrachtet

lima0815, LUD, Donnerstag, 22.09.2011, 15:42 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Vernünftige Einstellung, und liebe70 ist da zum Glück kein Einzelfall, danke an die Pro-Reisenden-Mitarbeiter der DB!

--
BC100...man gönnt sich ja sonst nix!

Danke!

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 19:42 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Deine Einstellung und Arbeit finde ich super, weiter so!

Danke für die Vorlage! :-)

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 14:11 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard

Ich habe anfangs versucht, sehr viel Verständnis für die Bahnmitarbeiterprobleme aufzubringen. Auch habe ich gehofft, das Vieles nur Einzelfallprobleme sind.

Ich habe anfangs versucht, sehr viel Verständnis für die Reisendenprobleme hier im Forum aufzubringen. Auch habe ich gehofft, das es nur Einzelfallprobleme sind.

Aber zumindest ein Großteil der hier anwesenden, regelmäßig postenden Bahnmitarbeiter werden immer unverschämter und weinerlicher und verdienen keine Rücksichtnahme mehr im Sinne von 'sind ja alles nur Einzelfälle und Ihr seid ja alle sooooo toll und habt ja so einen schweren Job...'

Aber zumindest ein Teil der hier anwesenden, regelmäßig postenden Reisenden (besonders die mit der BC 100) werden immer unverschämter und weinerlicher und verdienen keine Rücksichtnahme mehr im Sinne von 'sind ja alles nur Einzelfälle und Ihr habt es ja sooo schwer mit der DB...'

Leider hat auch die Moderation Schuld an der Misere, da pöbelnden Bahnmitarbeitern nicht rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden und sich die Atmosphäre immer mehr vergiftet hat. Schade.

Leider hat auch die Moderation Schuld an der Misere, da die hier sich in letzter Zeit angemeldeten und nun pöbelnden User nicht rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden und sich die Atmosphäre immer mehr vergiftet hat. Schade.

Mit der Bahn bin ich grundlegend sehr zufrieden. Auch mit vielen Mitarbeitern. Nicht aber mit dem Typ Beamtenreichsbahnmitarbeiter, der hier hauptsächlich seine Heimat gefunden zu haben scheint.

Mit den Reisenden in den Zügen bin ich grundlegend sehr zufrieden. Auch mit denen, die mich bzw. die DB kritisieren, denn das geht sehr sachlich. Nicht zufrieden bin ich aber mit dem Typ "Ich bin König Kunde und schon deswegen darf ich Dich DB-Mitarbeiter so behandeln, als wenn Du der letzte Arsch bist", der mittlerweile hier hauptsächlich seine Heimat gefunden zu haben scheint.

Dankeschön [nur mit Zitat und Ausdruck der Freude]

fjk, Donnerstag, 22.09.2011, 14:16 (vor 5309 Tagen) @ liebe70

Mit den Reisenden in den Zügen bin ich grundlegend sehr zufrieden.

Das freut. Uns? Mich? Wahrscheinlich die allermeisten Reisenden:-)

frohgemut
fjk

Zufrieden mit Kunden - die Ausnahme

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 14:30 (vor 5309 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 14:31


Mit den Reisenden in den Zügen bin ich grundlegend sehr zufrieden.

Das freut mich, hört man hier selten bis nie.

Gilt ja auch leider nicht für die Mehrheit der oft eher primitiv pauschalisierenden Bahnmitarbeiter hier (im Ruhrpott werden die Fahrgäste immer dreister, BC100-Fahrer wären frecher oder anspruchsvoller als andere Vielfahrer etc.)

Blackcard-Inhaber

bahn-user, Donnerstag, 22.09.2011, 14:57 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard

Gilt ja auch leider nicht für die Mehrheit der oft eher primitiv pauschalisierenden Bahnmitarbeiter hier (im Ruhrpott werden die Fahrgäste immer dreister, BC100-Fahrer wären frecher oder anspruchsvoller als andere Vielfahrer etc.)

In der Tat unmöglich, diese Pauschalisierungen. Gerade nach Studium dieses Threads erscheinen einem die Blackcard-Vielfahrer doch als entspannte und relaxte Leute.

Wer Fahrgastrechte durchsetzt, ist renitenter Schwarzfahrer!

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 13:23 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Und Respekt an die Polizei!

Die offensichtlich doch genug zu tun hat, obwohl man sie fast nie sieht. Denn sonst hätte man ernsthaft was gegen diese renitenten Schwarzfahrer unternommen...

Ja ja, alle Berufspendler, die ihre Rechte in Anspruch nehmen, sind im Zweifelsfall renitente Schwarzfahrer, ich kann es nicht mehr hören / lesen!

Und alle DB-Zub sind doof, faul und unfreundlich? DAS kann ich genausowenig hören und lesen.

Vielleicht sollte man dieses Forum gleich von allen Leuten befreien, die nicht überlastete, genervte Bahnmitarbeiter sind, damit ungestört über die unverschämten Kunden gewettert werden kann...

Gute Idee! Man kann es auch andersrum machen, indem man alle hier schreibenden DB-Mitarbeiter entfernt. Wenn die ihre Infos behalten, die zwar durchaus intern sind, aber von Euch Reisenden doch gern genutzt werden, dann habt Ihr ein schönes, weichgespültes Bahnbashing-Forum in dem sich alle lieb haben. Das ist doch wunderbar, nicht wahr?

Schwarzfahrer nach Ermessen

Maggus, Ravensburg (Württ), Samstag, 24.09.2011, 12:41 (vor 5308 Tagen) @ safe go

Und RespektX an die Polizei!


Die offensichtlich doch genug zu tun hat, obwohl man sie fast nie sieht. Denn sonst hätte man ernsthaft was gegen diese renitenten Schwarzfahrer unternommen...

Streng genommen waäre ich vor einiger Zeit auch schwarzfahrer gewesen. ich habe an einer Station die sich in 2 verbünden befindet eine Fahrkarte kaufen müssen. Am NTA2 habe ich mir die Fahrkarte für den falschen Verbund rausgelassen (war so voreingestellt). Bin gleich zum Service und die haben die FK entsprechend kommentiert und mit Stempel versehen. Der Service-MA ist noch mit zum Zug gekommen und hat das dem KiN erklärt. Auf der Rückfahrt bin ich selber zum KiN und der hat gleich abgewunken und "jaja ok" gesagt. ;)

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Zugchef rausschmeissen?

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 01:22 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Bitte diesen Zugchef sofort "frühverrenten"!

Wenn man alle diejenigen DB-Mitarbeiter "frühverrenten" würden, die nach dem FTD-Artikel - der hier neulich stand - demotiviert sind, dann würde von heute auf morgen der komplette Bahnbetrieb nicht nur deutschlandweit zusammenbrechen. Da haste aber was mit Deiner Forderung gekonnt.

Und Respekt an die Polizei!

Wenn ich wegen solcher Kindereien von anscheinend fast unter Verfolgungswahn leidenden Bahnmitarbeitern als vollzahlender Kunde grund- und sinnlos zu spät kommen würde, wäre aber langsam Schluß mit lustig!

Wenn Du wüßtest wieviele Zub - wie es schon oft passiert ist - gegen ihren Willen fotografiert, öffentlich beleidigt, angegriffen und auch verletzt werden, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern, wie schräg manche DB-Mitarbeiter scheinbar drauf sind.

Könnte mir allerdings vorstellen, dass viele der Bahnmitarbeiter hier ähnlich merkwürdig ticken... ;o)

Das tust Du bereits und hast es Dir auch schon vorgestellt. Damit diese Aussage nicht so offenkundig ist, schwächst Du sie ab und verklausulierst sie, in der Hoffnung, die möge nicht auffallen. Da nutzt auch der Smiley am Satzende nichts mehr.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 08:56 (vor 5310 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 09:00

Bitte diesen Zugchef sofort "frühverrenten"!


Wenn man alle diejenigen DB-Mitarbeiter "frühverrenten" würden, die nach dem FTD-Artikel - der hier neulich stand - demotiviert sind, dann würde von heute auf morgen der komplette Bahnbetrieb nicht nur deutschlandweit zusammenbrechen. Da haste aber was mit Deiner Forderung gekonnt.

Und Respekt an die Polizei!

Wenn ich wegen solcher Kindereien von anscheinend fast unter Verfolgungswahn leidenden Bahnmitarbeitern als vollzahlender Kunde grund- und sinnlos zu spät kommen würde, wäre aber langsam Schluß mit lustig!


Wenn Du wüßtest wieviele Zub - wie es schon oft passiert ist - gegen ihren Willen fotografiert, öffentlich beleidigt, angegriffen und auch verletzt werden, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern, wie schräg manche DB-Mitarbeiter scheinbar drauf sind.

Was ist das für ein Argument?

Andere Menschen (und Reisende) haben auch z.T. anstrengende Jobs, ohne dass die ständig herumheulen. ;o)

Im Zweifelsfall richtig anstrengende Jobs. Ich kann mir kein abschließendes Urteil erlauben, aber ich komme ja fast täglich am ICE-Dienstabteil vorbei und muß sagen, derartig umfangreiche bezahlte Ruhepausen hätte ich auch gerne gehabt...

Ich kann es nicht mehr hören, dass ich immer Verständnis für unfähige, überforderte Bahnmitarbeiter haben muss und andersherum kaum Verständnis für die Probleme und kleinen Fehler der Kundschaft da ist. Sind ja auch keine Kunden, sondern Beförderungsfälle...

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 10:58 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Bitte diesen Zugchef sofort "frühverrenten"!


Wenn man alle diejenigen DB-Mitarbeiter "frühverrenten" würden, die nach dem FTD-Artikel - der hier neulich stand - demotiviert sind, dann würde von heute auf morgen der komplette Bahnbetrieb nicht nur deutschlandweit zusammenbrechen. Da haste aber was mit Deiner Forderung gekonnt.

Und Respekt an die Polizei!

Wenn ich wegen solcher Kindereien von anscheinend fast unter Verfolgungswahn leidenden Bahnmitarbeitern als vollzahlender Kunde grund- und sinnlos zu spät kommen würde, wäre aber langsam Schluß mit lustig!


Wenn Du wüßtest wieviele Zub - wie es schon oft passiert ist - gegen ihren Willen fotografiert, öffentlich beleidigt, angegriffen und auch verletzt werden, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern, wie schräg manche DB-Mitarbeiter scheinbar drauf sind.


Was ist das für ein Argument?

Andere Menschen (und Reisende) haben auch z.T. anstrengende Jobs, ohne dass die ständig herumheulen. ;o)

Und das rechtfertigt dann Mitarbeiter von Bahnunternehmen anzupöbeln?


Im Zweifelsfall richtig anstrengende Jobs. Ich kann mir kein abschließendes Urteil erlauben, aber ich komme ja fast täglich am ICE-Dienstabteil vorbei und muß sagen, derartig umfangreiche bezahlte Ruhepausen hätte ich auch gerne gehabt...

Das Urteil hast du hier aber abgegeben ohne genau über die Situation Bescheid zu wissen. Am besten machst noch einen auf BLÖD-Bildreporter

Ich kann es nicht mehr hören, dass ich immer Verständnis für unfähige, überforderte Bahnmitarbeiter haben muss und andersherum kaum Verständnis für die Probleme und kleinen Fehler der Kundschaft da ist. Sind ja auch keine Kunden, sondern Beförderungsfälle.

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.

Komisch ist nur eins, dass offensichtlich die "Beförderungsfälle" ihre Rechte nach Gutdünken selbst nehmen.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 11:58 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard
bearbeitet von chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 12:00

Andere Menschen (und Reisende) haben auch z.T. anstrengende Jobs, ohne dass die ständig herumheulen. ;o)

Andere Menschen heulen ebenfalls permanent rum - egal ob das Leute sind, die sich im Freundeskreis bewegen oder sonstige Bekannte - der Unterschied ist meistens, dass diese Leute nicht im Schichtdienst leben und sich nachts am Bahnhof nicht irgendwelchen Bockmist reinpfeiffen müßen, den irgendwelche "Fahrgäste" verzapfen.

... siehst du? Wenn Eisenbahner so über einen Kamm scheren würden, wie Du hier im Forum über DB-MA, dann könntest du das Forum dicht machen. Ich persönlich finde das sehr beleidigend und höchst unangebracht. Ich selbst bin Tag und Nacht für Fahrgäste da, versuche selbst dem noch so bescheuertsten, lautesten, unfreundlichsten Kunden in vernünftigen Ton beizubringen, wie die Betriebslage ist - und als Dank darf man sich von manchen Leuten im Bahnhof UND in einem Forum wie diesen so nen Schrott reinpfeiffen.

Im Zweifelsfall richtig anstrengende Jobs. Ich kann mir kein abschließendes Urteil erlauben, aber ich komme ja fast täglich am ICE-Dienstabteil vorbei und muß sagen, derartig umfangreiche bezahlte Ruhepausen hätte ich auch gerne gehabt...

Polemik!

Ich kann es nicht mehr hören, dass ich immer Verständnis für unfähige, überforderte Bahnmitarbeiter haben muss und andersherum kaum Verständnis für die Probleme und kleinen Fehler der Kundschaft da ist. Sind ja auch keine Kunden, sondern Beförderungsfälle...

Polemik!

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.

Bist du dir da ganz sicher? Kannst ja mal ne Alternative vorschlagen, wenn du dir dreißig Jahre den Popo mit Früh- Spät und Nachtdienst aufgerissen hast.

Nicht wenige Zugbegleiter sind faul, ärgerlich für andere

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:05 (vor 5310 Tagen) @ chritz
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:07

Im Zweifelsfall richtig anstrengende Jobs. Ich kann mir kein abschließendes Urteil erlauben, aber ich komme ja fast täglich am ICE-Dienstabteil vorbei und muß sagen, derartig umfangreiche bezahlte Ruhepausen hätte ich auch gerne gehabt...


Polemik

traurige Wahrheit.

Und bei 20-30% der Zugbegleiter ist es gänzlich unverschämt, die machen bei einer Bahnfahrt München-Hamburg regelmäßig spätestens in Hannover Feierabend, wo ihre anständigen Kollegen in anderen ICEs immer noch durch die Wagen laufen und die in Celle oder Lüneburg zugestiegenen kontrollieren und bedienen.

Nicht wenige Zugbegleiter sind faul, ärgerlich für andere

chritz, Donnerstag, 22.09.2011, 12:27 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Traurige Wahrheit:

Bei 20-30% der Fahrgäste ist es nicht weiter verwunderlich, dass man die Bedienung und das Niederknien einstellt, nachdem man jahrelang ihre Wünsche erfüllt hat und ausser blöden Kommentaren im Zug (und Internetforen) nichts zurück bekam.

Dann macht man bei einer Bahnfahrt München-Hamburg auch mal in Hannover Feierabend, da mal wieder mindestens zwei Fahrgäste vollkommen ausgetickt sind, obwohl der Zug pünktlich war und alles andere auch funktioniert hat - letztere sich aber mal wieder nicht im Griff hatten.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 12:44 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.

Und niemand wird gezwungen mit der Deutschen Bahn zu fahren, oder? Aber ihr freut euch bestimmt schon auf die vielen privaten Anbieter im Fernverkehr. Die werden bestimmt gerne alle Fahrgäste aus dem NV mitnehmen.

Forum für gefrustete Bahner - ICE-Treff

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:46 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 12:50

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.


Und niemand wird gezwungen mit der Deutschen Bahn zu fahren, oder? Aber ihr freut euch bestimmt schon auf die vielen privaten Anbieter im Fernverkehr. Die werden bestimmt gerne alle Fahrgäste aus dem NV mitnehmen.

Glücklicherweise ist der typische Bahnmitarbeiter erheblich freundlicher als der typische ICE-Treff-Bahnmitarbeiter.
Das hier ist auf Bahnseite teilweise ein Gefrustetenforum. Sind vermutlich auch nur wenige Prozent der Mitglieder, aber die posten so penetrant, weinerlich und auch inhaltlich daneben, dass leider gar kein guter Eindruck vom DB-Kundenservice entsteht.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 12:52 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.


Und niemand wird gezwungen mit der Deutschen Bahn zu fahren, oder? Aber ihr freut euch bestimmt schon auf die vielen privaten Anbieter im Fernverkehr. Die werden bestimmt gerne alle Fahrgäste aus dem NV mitnehmen.


Glücklicherweise ist der typische Bahnmitarbeiter erheblich freundlicher als der typische ICE-Treff-Bahnmitarbeiter.
Das hier ist auf bahnseite teilweise ein Gefrustetenforum. Sind vermutlich auch nur wenige Prozent der Mirglieder, aber die posten so penetrant und daneben, das kein guter Eindruck vom DB-Kundenservice entsteht.

Sorry, aber ich fand die Aussage von dir "Niemand wird dazu gezwungen bei der Deutschen Bahn zu arbeiten" als sehr unfreundlich und unpassend. Dir wäre es lieber bei der Bahn würden nur Ja-Sager arbeiten. Und habe schon sehr oft auf eigene Initiative meinen ICE freigegeben. Sobald ich aber sehe das auch meine Aufnahmekapazitäten im Zug erschöpft ist, muss ich auch mal Nein sagen. Die Bundespolizei habe ich dabei noch nie gebraucht und werde ich auch in Zukunft nicht deshalb rufen. Und ich werde auch heute abend wieder mit neuem Elan und neuer Energie zur Arbeit gehen und alles für meine Fahrgäste tun.

Ja, ja, die armen, überforderten Bahnmitarbeiter. ;o)

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:10 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Niemand wir dazu gezwungen, bei der Deutschen Bahn zu arbeiten.


Und niemand wird gezwungen mit der Deutschen Bahn zu fahren, oder? Aber ihr freut euch bestimmt schon auf die vielen privaten Anbieter im Fernverkehr. Die werden bestimmt gerne alle Fahrgäste aus dem NV mitnehmen.


Glücklicherweise ist der typische Bahnmitarbeiter erheblich freundlicher als der typische ICE-Treff-Bahnmitarbeiter.
Das hier ist auf bahnseite teilweise ein Gefrustetenforum. Sind vermutlich auch nur wenige Prozent der Mirglieder, aber die posten so penetrant und daneben, das kein guter Eindruck vom DB-Kundenservice entsteht.


Sorry, aber ich fand die Aussage von dir "Niemand wird dazu gezwungen bei der Deutschen Bahn zu arbeiten" als sehr unfreundlich und unpassend. Dir wäre es lieber bei der Bahn würden nur Ja-Sager arbeiten. Und habe schon sehr oft auf eigene Initiative meinen ICE freigegeben. Sobald ich aber sehe das auch meine Aufnahmekapazitäten im Zug erschöpft ist, muss ich auch mal Nein sagen. Die Bundespolizei habe ich dabei noch nie gebraucht und werde ich auch in Zukunft nicht deshalb rufen. Und ich werde auch heute abend wieder mit neuem Elan und neuer Energie zur Arbeit gehen und alles für meine Fahrgäste tun.

ist doch prima, weiter so. Ich mag flexible, intelligente Nicht-Ja-Sager bei der Bahn!

Forum für gefrustete Bahner - ICE-Treff

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 12:59 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Na kehr erstmal vor der eigenen Tür. Wenn ich dich jetzt ein renitentes A.... h schimpfen würde wäre meine Meinung bestimmt genauso falsch wie deine eben gemachte Behauptung.

'Arschloch' ist nicht nett, auch verklausuliert nicht

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:07 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 13:08

Na kehr erstmal vor der eigenen Tür. Wenn ich dich jetzt ein renitentes A.... h schimpfen würde wäre meine Meinung bestimmt genauso falsch wie deine eben gemachte Behauptung.

Kritik an Gruppenverhalten (zu denen man sich ggf. zugehörig fühlt) rechtfertigt persönliche Beleidigungen.
Das ist bei einigen Bahnern hier fast schon normal und wird leider immer wieder von der Forumsleitung toleriert.
Interessant...

Ich verabschiede mich für immer

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 13:14 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

So liebe Fahrgäste. Nun wird es langsam Zeit mit diesem Forum aufzuhören. Ich bitte darum mein Account zu löschen. Dann können die gefrusteten Fahrgäste hier unter sich bleiben und ihre Gedanken, Trickserein, Betrugsabsichten besser absprechen und werden von Bahnmitarbeitern nicht belästigt. Vielleicht sollte man besser vorher fragen was der Forumsteilnehmer arbeitet und sobald er bei der Bahn arbeitet direkt eine Teilnahme am Forum nicht zustimmen.

Und ich hoffe auch einige Teilnehmer niemals im Zug treffen zu müssen.

Ich verabschiede mich für immer

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 13:20 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

So liebe Fahrgäste. Nun wird es langsam Zeit mit diesem Forum aufzuhören. Ich bitte darum mein Account zu löschen. Dann können die gefrusteten Fahrgäste hier unter sich bleiben und ihre Gedanken, Trickserein, Betrugsabsichten besser absprechen und werden von Bahnmitarbeitern nicht belästigt. Vielleicht sollte man besser vorher fragen was der Forumsteilnehmer arbeitet und sobald er bei der Bahn arbeitet direkt eine Teilnahme am Forum nicht zustimmen.

Und ich hoffe auch einige Teilnehmer niemals im Zug treffen zu müssen.

Überleg es dir nochmal, ich hab selbst auch schon überlegt aufzuhören, aber manche Dummheit kann man hier ja nicht unwidersprochen lassen :-)

Ich verabschiede mich für immer

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 22.09.2011, 13:22 (vor 5310 Tagen) @ Mario-ICE

So liebe Fahrgäste. Nun wird es langsam Zeit mit diesem Forum aufzuhören. Ich bitte darum mein Account zu löschen. Dann können die gefrusteten Fahrgäste hier unter sich bleiben und ihre Gedanken, Trickserein, Betrugsabsichten besser absprechen und werden von Bahnmitarbeitern nicht belästigt. Vielleicht sollte man besser vorher fragen was der Forumsteilnehmer arbeitet und sobald er bei der Bahn arbeitet direkt eine Teilnahme am Forum nicht zustimmen.

Und ich hoffe auch einige Teilnehmer niemals im Zug treffen zu müssen.


Überleg es dir nochmal, ich hab selbst auch schon überlegt aufzuhören, aber manche Dummheit kann man hier ja nicht unwidersprochen lassen :-)

Den Frust hier würde ich aber irgendwann mit auf Arbeit nehmen. Und das möchte ich meinen Fahrgästen nicht antun.

Ich verabschiede mich für immer

ICE-T-Fan, Donnerstag, 22.09.2011, 13:28 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Es wird in jeder Gemeinschaft immer einzelne Personen geben die verbal umherzündeln und andere zur Weißglut treiben. Ich würde es sehr schade finden, wenn du das Forum verlässt, nur weil einige wenige Menschen in ihrer Anonymität weit übers Ziel hinausschießen und Dinge pauschalisieren, wo es nicht angebracht ist.

Andererseits sind nicht wenige DB-Mitarbeiter auch gerne schnell dabei die Fahrgäste über einen Kamm zu scheren... siehe DSO.

Ich verabschiede mich für immer

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 13:29 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft


Den Frust hier würde ich aber irgendwann mit auf Arbeit nehmen. Und das möchte ich meinen Fahrgästen nicht antun.

Du musst halt abschalten können,

Ich verabschiede mich für immer

liebe70, Donnerstag, 22.09.2011, 13:34 (vor 5310 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

So liebe Fahrgäste. Nun wird es langsam Zeit mit diesem Forum aufzuhören.

Das wird sowieso nix. Ich hatte das auch schon ein paar Mal angekündigt - und ich bin immer noch hier. ;-)

Ich bitte darum mein Account zu löschen.

Einfach 6 Monate nichts schreiben und nicht einloggen (falls Du es schaffst), dann fliegste automatisch raus.

Dann können die gefrusteten Fahrgäste hier unter sich bleiben und ihre Gedanken, Trickserein, Betrugsabsichten besser absprechen und werden von Bahnmitarbeitern nicht belästigt. Vielleicht sollte man besser vorher fragen was der Forumsteilnehmer arbeitet und sobald er bei der Bahn arbeitet direkt eine Teilnahme am Forum nicht zustimmen.

Das ist nun vollkommener Quatsch. Diverse Infos aus dem Forum haben mir bei meiner Arbeit schon sehr geholfen, um dem Reisenden, der sich in der Tarifwelt der DB verirrt hat und ihm bei den sonstigen mehr oder weniger größeren und kleineren Problemchen, die bei der DB fast zwangsläufig auftauchen, weiterzuhelfen (Schöner Schachtelsatz, ich hoffe, es begreift jemand, was ich damit ausdrücken will.).

Und ich hoffe auch einige Teilnehmer niemals im Zug treffen zu müssen.

Bei mir ist es andersherum, ich würde den einen oder anderen gern mal kennenlernen. :-)

Ansonsten gehe doch in das Forum von Bahnern für Bahner. ;o)

Scheiss-Anspruchshaltung nervt

bahn-user, Donnerstag, 22.09.2011, 14:06 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard
bearbeitet von bahn-user, Donnerstag, 22.09.2011, 14:07

Glücklicherweise ist der typische Bahnmitarbeiter erheblich freundlicher als der typische ICE-Treff-Bahnmitarbeiter.

Die Bahnmitarbeiter von hier, die ich schon mal zufällig an ihrem Arbeitsplatz beobachten konnte, empfand ich dort als überdurchschnittlich engagiert.

Ich glaube, Du verwechselst was: Du lässt hier eine Anspruchshaltung durchklingen, als wäre dies Forum der verlängerte Arm der DB.

Das ist es nicht.

Es war und ist auch eher ein Geschenk für uns Vielfahrer, dass hier DBler in ihrer *Freizeit* teils namentlich rückverfolgbar Dinge mit Hintergrundinfos erläutern und erklären, ohne von ihrem Arbeitgeber gleich zurückgepfiffen zu werden.

Dinge, die die zahlreichen Probleme beim intensiven Bahnfahren zumindest erträglicher machen, weil man eben die Hintergründe erklärt bekommt, jenseits der auswendig gelernten PR-Sprechblasen von gut geschulten und immer lächelnden Rotkappen.

Das hier ist auf Bahnseite teilweise ein Gefrustetenforum. Sind vermutlich auch nur wenige Prozent der Mitglieder, aber die posten so penetrant, weinerlich und auch inhaltlich daneben, dass leider gar kein guter Eindruck vom DB-Kundenservice entsteht.

Riiiight. Ich kenn die Schiene auch aus anderen Foren: Kommt man in der Diskussion nicht weiter, versucht man Druck über den Arbeitgeber auszuüben. Da reicht manchmal schon, dass man die IP einer Firma benutzt ("Hey, weiss Dein Chef eigentlich, was Du hier schreibst? Das wirft aber kein gutes Licht auf Deine Firma").

How lame. Warum gehst Du nicht, wenn es hier so blöd ist?

Dem Lob an die Bundespolizei möchte ich mich anschließen

GUM, Donnerstag, 22.09.2011, 09:35 (vor 5310 Tagen) @ Blackcard

Bitte diesen Zugchef sofort "frühverrenten"!

Und Respekt an die Polizei!


Den Einsatzleiter hätte die Zeitung hervorheben sollen, bürgernah und kompetent.
Einfach klasse.

Ist bloß doof, wenn das Zub dienstunfähig wird...

liebe70, Mittwoch, 21.09.2011, 23:47 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First

- kein Text -

*laughing out loud* *Daumen hoch*

ICE-T-Fan, Donnerstag, 22.09.2011, 13:11 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First

- kein Text -

Ergänzung: Nur damit kein Missverstädnis aufkommt

ICE-T-Fan, Donnerstag, 22.09.2011, 13:31 (vor 5310 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ich lache hier nicht über das Zugpersonal, sondern über die Situationskomik die sich hier ergeben hat. Insbesondere als die Polizei sich verarscht gefühlt hat, weil sie wegen eines Grundes gerufen worden ist, der überhaupt nicht vorlag.

In ihrer Arroganz haben sich die Fahrgäste sehr höflich und rücksichtsvoll verhalten, wie sich der Artikel ließt. Eigentlich vorbildliches Beispiel für Zivilcourage, wenn sie in der Sache nicht unrecht gehabt hätten.

Bitte dem Zugchef den Polizeieinsatz berechnen!

Blackcard, Donnerstag, 22.09.2011, 14:36 (vor 5309 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ich lache hier nicht über das Zugpersonal, sondern über die Situationskomik die sich hier ergeben hat. Insbesondere als die Polizei sich verarscht gefühlt hat, weil sie wegen eines Grundes gerufen worden ist, der überhaupt nicht vorlag.


Als Normalsterblicher, also Mitarbeiter eines normalen Unternehmens, wären einem die Kosten für einen sinnlosen/gefakten Polizeieinsatz mit Sicherheit in Rechnung gestellt worden.

Warum sollte auch die Allgemeinheit die Dummheit/Dreistigkeit einzelner bezahlen?

@ Blackcard

Mario-ICE, Donnerstag, 22.09.2011, 14:50 (vor 5309 Tagen) @ Blackcard

Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht die Überschriften seiner rund 150 Beiträge zu überfliegen. Allein diese Sammlung belegen welches Geistes Kind er ist. Woanders wird der 1000 User gerade freudig begrüßt, mir wären derzeit einige weniger wesentlich lieber.

...eine Lanze brechen für die DB-Mitarbeiter

lima0815, LUD, Donnerstag, 22.09.2011, 13:15 (vor 5310 Tagen) @ BahnCard100First

...seit 2 Jahren pendle ich täglich von Ludwigshafen nach Frankfurt und erlebe an vielen Tagen sehr freundliche und bemühte Bahnmitarbeiter, die wirklich einen guten Job machen, DANKE DAFÜR!

...ich versuche auch immer ein positives Bild der DB und der europäischen Bahnen zu vermitteln. Das ist auch ein wenig mein Job bei einem Softwareanbieter als Ansprechpartner für die angebundenen Bahnanbieter!

--
BC100...man gönnt sich ja sonst nix!

Zugchef scheitert an Rausschmiss von Fahrgästen

kimi, Donnerstag, 22.09.2011, 17:52 (vor 5309 Tagen) @ BahnCard100First

Hallo an alle!
Nun hat es auch Deutschlands grösstes Blatt im Newsticker.

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