Monatliche Netzkarte wieder einführen (Fahrkarten und Angebote)
Wie ich gelesen habe, gab es früher bei der Bundesbahn eine Netzkarte für jeweils einen Monat mit der Freizügigkeit wie bei der jetzigen BC100. Dieses Angebot gab es jetzt befristet vom Juli bis Ende August für einen Monat unter der Bezeichnung Weltmeisterinnenpass für 299 Euro (1Person) 399 Euro(2Personen). Leider ist nun wieder Schluß mit lustig und die Bahn weigert sich standhaft, dieses attraktive Angebot für Leute, die diesen ganzen Tarifdschungel schrecklich finden und gern viel aber nicht ständig mit der Bahn fahren, fortzusetzen. Ich kann niemals 3800 Euro für die BC100 abfahren, zumal ich dann eher eine BC 50 nehmen würde. Praktisch müßte ich jede Woche ungefähr einmal quer durch Deutschland und zurück fahren, um die 3800 Euro für die BC100 zu erreichen.
Das kann und will ich auch nicht.
Pro-Bahn e.V. ist auch für die Wiedereinführung der Netzkarte, bestätigt aber die Weigerung der Bahndirektion.
Vielleicht war der Weltmeisterinnenpass nur ein Versuchsballon, anders kann ich mir das gar nicht erklären, denn mit der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft hatte das nun wirklich nichts zu tun.
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Vielleicht war der Weltmeisterinnenpass nur ein Versuchsballon, anders kann ich mir das gar nicht erklären, denn mit der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft hatte das nun wirklich nichts zu tun.
Hallo Reiserentner,
ich glaube nicht, dass es ein Versuchsballon war. Ähnliche Angebote gab es in den letzten Jahren immer in den Sommermonaten. Ich habe es jetzt dieses Jahr zum vierten mal genutzt. Ich glaube aber, dass es das Angebot auch vorher schon gab. Aber eben immer nur für die Sommermonate.
Ich fände es auch schön, wenn es ein MonatsNetzTicket ganzjährig gäbe. Ich würde dieses dann z.B. im Dezember nutzen, um an den Wochenenden verschiedene Weihnachtsmärkte zu besuchen. Naja, die DB wird schon ihre Gründe haben, warum sie es nicht macht. Aber schön wärs schon, wenns ein Monatsticket gäbe...
--
Es grüsst aus Köln
Markus
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Vielleicht war der Weltmeisterinnenpass nur ein Versuchsballon, anders kann ich mir das gar nicht erklären, denn mit der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft hatte das nun wirklich nichts zu tun.
Letztes Jahr gab es das bereits als Jubiläumspass. Der Anlass ist nur der Grund für den Namen und die Werbung.
Ganz die Freiheit der BC100 hatten die Pässe nicht: Die BC100 enthält dsa City Ticket und gilt zusätzlich bei diversen Busunternehmen bzw. Buslinien.
Wenn es jene Fahrkartenart dauerhaft geben würde dann würden Wochenendpendler statt einer BC100 durchaus solche Fahrkerten nehmen. Über 31-Tage-Monatsenden hinaus gilt so ein Pass von Freitag bis Sonntag fünf ganze Wochenenden. Vielleicht befürchtet die Bahn Umsatzrückgänge wegen weniger verkauften BC100?
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Ein derartiges Angebot gab es bisher jeden Sommer unter wechselnden Bezeichnungen.
Bis vor ein paar Jahren gehörte eine Monatsnetzkarte zum regulären Angebot. Damals lagen die Preise allerdings bei über 500 Euro in der 2. Kl. und 850 Euro in der 1. Klasse. Gegenüber der BC 100 also schon ein deutlicher Mehrpreis.
Es wäre wohl auch keinem BC-100-Kunden erklärbar, wenn Monatskarten für 300 Euro angeboten werden, während mit BC 100 bei Vorausszahlung (!) schon 317 Euro pro Monat anfallen.
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Das ist ja interessant, dass es so einen Pass schon in den vergangenen Jahren im Sommer gab, ich hätte ihn aber auch wegen Reha-Aufenthalten nicht nutzen können. Dieses Angebot war unter bahn.de auch ganz schwer zu finden, ich bin nur durch Zufall darauf gestoßen,geworben wurde damit jedenfalls nicht. Meine studierende Tochter, die ständig online Fahrkerten kauft, wußte es auch nicht. Sie hat sich mit ihrem Freund sofort so einen Weltmeisterinnenpass gekauft und die Beiden sind zusammen und allein schön herumgefahren.
Damit die BC100 nicht unattraktiv wird, könnte man die Städtetickets wie jetzt beim Weltmeisterinnenpass durchaus weglassen, vielleicht auch nur von Mai bis September und im Dezember (Weihnachtsmärkte) anbieten, auch beim Preis wäre noch etwas Luft nach oben. Die Dame vom Kundendialog der Bahn verweigert jedenfalls eine Antwort auf die Frage, warum es diesen Pass nicht ständig gibt.
Monats-Netzkarte wieder einführen
Dann frage ich mich aber, warum die Bahn diese Monats-Netzkarte für 500 Euro abgeschafft hat und jetzt im Sommer für 299 Euro eine anbietet?
Somernetzkarte
Weil es sie nur 2 (feste) Monate im Jahr gibt und zwar zu den Zeiten wo wenig los ist.
Monats-Netzkarte wieder einführen
Um zusätzliche Kunden anzulocken...
Bei mir - oder auch einem anderen Forumsnutzer - hat das damalige Viva-Sunshine-Spezial dazu geführt, dass wir uns eine BC 100 zugelegt haben. Insofern für die Bahn sicherlich lohnend.
Sommernetzkarte
Als ich noch Berufspendler war, hatte ich schon mal eine BC100, ich weiß also die Annehmlichkeiten einer Netzkarte zu schätzen.
Dass im Sommer auf der Bahn weniger los ist, wußte ich nicht, wenn das so ist, leuchtet mir das Argument ein.
Dann ist wohl im nächsten Sommer auch mit einer Monatsnetzkarte zu rechnen?
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Ich glaube eine monatliche Netzkarte für 299€ ist der DB AG einfach zu attraktiv. Allein die Monatsfahrkarte Duisburg-Köln mit IC-Benutzung kostet um die 230€ und mit NRW-Tarif ist es ebenfalls so.
Wenn ich dann die Wahl hätte zwischen den beiden Angeboten würde ich klar zur Monatsnetzkarte greifen zu mal ich dann auch ICE benutzen könnte.
Ansonsten gibt es dieses Angebot im Sommer eigentlich fast jedes Jahr allerdings sind da auch meistens Ferien und da fällt der Pendlerverkehr weitaus geringer aus. Somit versucht man anderweitig die Züge zu füllen.
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Wenn das zu attraktiv ist, dann könnte die Bahn auch einen unterschiedlichen Preis dafür einführen: z.B. Sommer 299 Euro, andere Zeit 399 Euro oder so ähnlich.
wann gab es Netzkarten bei der DB
die letzten Jahre?
Weltmeisterinnen Pass kenne ich, die Jahre davor gabs ähnliche Aktionen.
Seit wann gibt es diese Aktionen und gelten jedes Jahr die gleichen Regeln (bzgl. Datum u.a.)
wann gab es Netzkarten bei der DB
die letzten Jahre?
Weltmeisterinnen Pass kenne ich, die Jahre davor gabs ähnliche Aktionen.
Seit wann gibt es diese Aktionen und gelten jedes Jahr die gleichen Regeln (bzgl. Datum u.a.)
In dieser Form erst seit 2006 (Weltmeisterpass), seitdem unter verschiedenen Benennungen (Deutschlandpass, Jubiläumspass, Weltmeisterinnenpass). Die Konditionen zur Zugbenutzung waren fast identisch, die Gültigkeitsdauern jedesmal leicht unterschiedlich. Bis 2005 einschließlich gabs überhaupt kein solches Passangebot.
2011 gabs neu einen Netzpass für zwei Personen.
(Bitte ggf. korrigieren und/oder ergänzen. :-) )
wann gab es Netzkarten bei der DB
die letzten Jahre?
Weltmeisterinnen Pass kenne ich, die Jahre davor gabs ähnliche Aktionen.
Seit wann gibt es diese Aktionen und gelten jedes Jahr die gleichen Regeln (bzgl. Datum u.a.)
In dieser Form erst seit 2006 (Weltmeisterpass), seitdem unter verschiedenen Benennungen (Deutschlandpass, Jubiläumspass, Weltmeisterinnenpass). Die Konditionen zur Zugbenutzung waren fast identisch, die Gültigkeitsdauern jedesmal leicht unterschiedlich. Bis 2005 einschließlich gabs überhaupt kein solches Passangebot.2011 gabs neu einen Netzpass für zwei Personen.
(Bitte ggf. korrigieren und/oder ergänzen. :-) )
Angefangen haben die ganzen Passangebote im Sommer 2004 mit dem sog. Viva-Sunshine-Ticket. Damals zusammen mit dem Musiksender Viva für alle unter 26 Jahre. Wenn ich mich recht erinnere, kostete es 199 Euro für einen Monat. Abgedeckt war der Zeitraum zwischen Mitte Juni und Mitte September, sodass das Angebot für alle Schüler passend wählbar war.
Im Jahr 2005 gab´s kein entsprechendes Angebot, erst im Sommer 2006 wieder.
Klaus
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Wenn das zu attraktiv ist, dann könnte die Bahn auch einen unterschiedlichen Preis dafür einführen: z.B. Sommer 299 Euro, andere Zeit 399 Euro oder so ähnlich.
Ich denke, dass selbst der Preis von 399 für die Bahn zu niedrig ist. Mit dem 1-Monat-im-Jahr passt, macht die Bahn der BahnCard-100 keine Konkurrenz (wer so eine hat, braucht die für einen längeren Zeitraum, da niemand 3600 Euro in einem Monat abfahren kann).
ABER
Es gibt viele die brauchen die unregelmäßig. Mal ein Monat mit sehr viel Bahnfahren, dann einen Monat fast nur im Büro, erst 6 Monate ein Projekt in München und in Hamburg wohnen, das nächste Projekt dann in Hamburg. Zur Zeit müssen sich alle eine BahnCard-100 kaufen. Mit einer Monatskarte wäre das alles nicht mehr nötig und sie hätten weniger Umsatz.
Die Bahn will nicht Mobilität für möglichst viele Menschen, die Bahn ist interessiert an möglichst viel Gewinn mit Mobilität. Manchmal entsprechen sich diese beiden Punkte und manchmal widersprechen sie sich.
Otira
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Auf meine Frage nach einer Monats-Netzkarte wurde mir von der Bahn als Dank für meine Frage ein Gutschein über 5 Euro geschickt, auf meinen Hinweis, dass es mir nicht um 5 Euro, sondern um eine Monats-Netzkarte geht, bekam ich heute folgende Antwort:
"Gestatten Sie uns bitte den Hinweis, dass wir bereits eine Art Netzkarte anbieten:
Mit der BahnCard 100 können Sie spontan und ohne Anmeldung das gesamte Netz der
Deutschen Bahn und unserer Partnerbahnen innerhalb Deutschlands nutzen. Darüber hinaus
wird die BahnCard 100 in mehr als 100 Städten auch im öffentlichen Personennahverkehr
anerkannt.
Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin unsere vielfältigen Angebote nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Maren Reinsch
Leiterin Kundendialog"
Weniger los?
Hallo,
ich kann nicht sagen, dass im Sommer "weniger los" war in den Zügen. Es ist nur vielleicht ein anderes Publikum: Privatreisende. Und die sind preissensible Werbeträger.
Vielleicht lässt sich durch Geschäftsreisende mehr Umsatz generieren?
Den Passpreis fand ich jetzt noch OK: 249 Euro abzgl.1/4 durch eingereichte Verspätungsscheine macht also für rd 190 Euro einen Monat Freifahrt.
--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
wann gab es Netzkarten bei der DB
Angefangen haben die ganzen Passangebote im Sommer 2004 mit dem sog. Viva-Sunshine-Ticket. Damals zusammen mit dem Musiksender Viva für alle unter 26 Jahre. Wenn ich mich recht erinnere, kostete es 199 Euro für einen Monat.
Das hast du richtig in Erinnerung ;)
Weniger los?
ich kann nicht sagen, dass im Sommer "weniger los" war in den Zügen.
Eben weil es mehr Angebote gab ;)
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Wenn wir Bahn-Vielfahrer der Meinung sind, dass es eine Monatsnetzkarte nicht nur im Juli und August geben sollte, dann sollten wir es nicht beim Diskutieren belassen.
An wen sollten wir uns außer an den Kundendienst wenden?
Ich schlage vor, an die Bundestagsabgeordneten, die im Aufsichtsrat sitzen. Gibt es andere Vorschläge?
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Wenn wir Bahn-Vielfahrer der Meinung sind, dass es eine Monatsnetzkarte nicht nur im Juli und August geben sollte, dann sollten wir es nicht beim Diskutieren belassen.
An wen sollten wir uns außer an den Kundendienst wenden?
wieso Vielfahrer, du schreibst doch, du bist kein Vielfahrer, weil sich die BC100 nicht lohnen würde...:-)
Dann schlage ich vor, dass ich für meine BC100 1. Klasse Geld für die Tage wieder bekomme, an denen ich diese Karte nicht nutze. An wen wende ich mich? :-D
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Ich habe hier bisher interessante Informationen bekommen und deshalb sollten wir auch nicht diskutieren ob sich jemand, der im Monat ca. 2 längere Fahrten mit Bahn machen will, zu den Vielfahrern zählen darf.
Mir geht es vor allem um das unabhängige Reisen, wir Rentner können wegen unserer altersbedingten Wehwehchen oft nicht lange planen , um Sparpreisangebote zu nutzen.
Um es klar zu sagen, ich will spontan reisen und auch nicht am Schalter anstehen, die auch erst um acht öffnen, auch nicht am Tag vorher zum Bahnhof fahren, um eine Fahrkarte zu kaufen und am Automaten finden ohnehin nur Experten die günstigsten Preise.
Wer sich eine bahncard 100 1.Klasse leisten, von der Steuer absetzen oder als Betriebskosten buchen kann, ist natürlich fein raus.
Gibt es eigentlich die übertragbare BC100 noch?
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Gibt es eigentlich die übertragbare BC100 noch?
Nein.
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Hallo Reiserentner
[...]
Meine studierende Tochter, die ständig online Fahrkerten kauft, wußte es auch nicht. Sie hat sich mit ihrem Freund sofort so einen Weltmeisterinnenpass gekauft und die Beiden sind zusammen und allein schön herumgefahren.
Die Angebote werden zwar von der Bahn beworben, allerdings find ich, dass der werbegesättigte Bahnkunde diese Angebote in der Werbung seltens erkennt, wenn er nicht gerade darauf wartet.
Damit die BC100 nicht unattraktiv wird, könnte man die Städtetickets wie jetzt beim Weltmeisterinnenpass durchaus weglassen, vielleicht auch nur von Mai bis September und im Dezember (Weihnachtsmärkte) anbieten, auch beim Preis wäre noch etwas Luft nach oben.
Die Markforschung würde vor einer Dauereinführung dieses Produktes bestimmt ermitteln, wie viele Fahrten mit diesem Monatspass durchschnittlich gemacht würden - bestimmt deutlich mehr, als monatlich durchschnittlich mit der BC100. Dementsprechend würde der Preis aussehen. (Ich kann mir gut vorstellen, dass das Bahnmarketing dazu sogar Zahlen hat)
Meine Idee zu möglichen Varianten:
- Monatsnetzkarte zum Preis 1/6 der BC 100
- Monatsnetzkarte mit Ausschlusszeiten (z.B. Fr. 0-12 Uhr und So. 12 Uhr bis Mo. 12 Uhr) für 1/12 der BC
Außerdem würde ich die Karte fest an den Kalendermonat (1. bis letzer Tag des Monats) binden ;-) Ansonsten wird es viele Wochenend-Urlaubs-Optimierer geben.
Ansonsten (sprich Monatsnetzkarte für 300 EUR) wäre das Resultat, dass sehr viele Stammkunden das Angebot nutzen würde.
Heißt:
- Bahncard 100 Kunden würde letztendlich weniger Geld bei der Bahn lassen für annähernd die gleichen Fahrten
und
- Stammkunden ohne BC 100 nur in den Monaten, in denen es sich finanziell lohnt die Monatskarte kaufen (auch weniger Geld bei der Bahn lassen)
- Zusätzliche Fahrten würden durch Gelegenheitsnutzer des Tickets generiert werden (volle Züge an Pendlertagen werden noch voller) [denn theoretisch bekomme ich für leere Züge ja Angebotstickets, nur wenn das nicht klappt (sprich ich die vollen Züge nehmen will/muss) kaufe ich doch die Monatsnetzkarte]
[Pendler-Gedankenspiel: 4 Reisen a 2 Fahrten a 49,- EUR = 392 EUR]
Vielleicht könnte man das Ticket auch so aufziehen wie das Ex-Eurodomino-jetzt-Interrail, mit Ausschlusstagen und Preisen des Lidl-Tickets...
1 Monat, 8 Fahrten(=Tagesnetzkarten), nicht Freitag = für 250 bis 300 EUR.
Nachdem das alles
1. zu kompliziert oder
2. zu teuer ist,
würde es nicht angenommen werden und außerdem
3. seitens der Öffentlichkeit und Fahrgastverbände als neuem Beitrag zum Tarifdschungel negative Presse generieren.
Solange Angebote
- keine Zusatzfahrgäste in schwach ausgelasteten Zügen bringen
- keine Neukunden generieren, sondern nur dafür sorgen, dass
- im Mittel weniger für "auf-jeden-Fall-getätigte-Bahnreisen" gezahlt wird,
kann ich gut verstehen, dass ein Unternehmen, das (von der Politik gewollt) wirtschaftlich arbeiten muss, diese nicht einführt.
Die Dame vom Kundendialog der Bahn verweigert jedenfalls eine Antwort auf die Frage, warum es diesen Pass nicht ständig gibt.
In großen Unternehmen werden an der Produktentwicklung unbeteiligte Mitarbeiter selten über "abgelehnte" Marketing-Ideen oder die Gründe von Produktänderungen informiert. Aber auch eingeweihte Mitarbeiter dürften bestimmt nicht darüber reden...
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Das kann ich alles sehr gut nachvollziehen und würde begrüßen, wenn eine Variante davon eingeführt würde.
Ich gebe noch folgendes zu bedenken:
-ich gehöre zu den Menschen, die aus "Vergnügen" reisen, ich hatte jetzt den Weltmeisterinnenpass und habe mit Wahl der Reisezeiten volle Züge vermieden, das würde ich auch immer tun.
- die Bahn konkurriert doch in den meisten Fällen gegen das Auto, meins steht vor der Tür und ist jederzeit fahrbereit, da fällt jedes vorherige Planen weg. So soll auch für mich das Bahnfahren sein, aber bitte nicht für 3800 Euro.
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Praktisch müßte ich jede Woche ungefähr einmal quer durch Deutschland und zurück fahren, um die 3800 Euro für die BC100 zu erreichen.
Naja, ganz so oft musst du nicht fahren. Ich fahre 3-4 mal hin und zurück von Ingelheim nach Berlin und hab mir ausgerechnet, dass ich die Kosten für ein Jahr BahnCard100 nach knapp 8 Monaten rausgefahren habe. Außerdem ist es für mich angenehmer alle Kosten für Pendelei am Monatsanfang in einem Betrag zu zahlen.
Ich brauche in Berlin nur sehr wenig für einen ÖPNV-Monatspass zu zahlen (60 Euro). In Rhein-Main gibt man dafür schnell mal 160 Euro aus und dann braucht man noch weniger Ferzüge fahren damit es sich lohnt...
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Einverstanden, da habe ich etwas übertrieben, 3-4 mal im Monat Ingelheim-Berlin und zurück plus ÖPNV, da lohnt sich die BC 100. Ich nenne mich hier zwar Reiserentner, aber so oft will ich nun doch nicht fahren. Ich habe ja auch nichts gegen die BC100 in der jetzigen Form, aber für den durch mich vertretenen Personenkreis müßte es noch eine andere BC100 geben.
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-ich gehöre zu den Menschen, die aus "Vergnügen" reisen, ich hatte jetzt den Weltmeisterinnenpass und habe mit Wahl der Reisezeiten volle Züge vermieden, das würde ich auch immer tun.
Ich denke, dein Ticket war damit natürlich deutlich billiger, als wenn du alle Fahrten zum Normalpreis gebucht hättest - leider können wir jetzt nicht mehr nachvollziehen, ob du im Vergleich zu den z.B. 30 Tagen vorher noch erhältlichen Sparpreise für deine Fahren wirklich so viel gespart hast. (Klar, dann ist der Spontan-Faktor weg)
- die Bahn konkurriert doch in den meisten Fällen gegen das Auto, meins steht vor der Tür und ist jederzeit fahrbereit, da fällt jedes vorherige Planen weg. So soll auch für mich das Bahnfahren sein, aber bitte nicht für 3800 Euro.
Ich habe kein Auto mehr und egal wie ich es rechne, die 3800 EUR sind für mich immer billiger als die Anschaffung und Unterhaltung eines eigenen Autos.
Eigentlich ist es ja Verschwendung, wenn das teure Auto zuhause rumsteht und man über das Bahnticket quasi noch ein zweites Fahrzeug mitfinanzieren muss. (das meine ich jetzt nicht komplett ironisch)
<Grundsatzdiskussion on>
Ich kann jetzt auch nur aus der Sichtweise von jemand reden, der sich 99 % seiner Zeit in und zwischen Städten mit > 100.000 Einwohner bewegt: Ich habe mein Auto relativ zeitgleich mit Anschaffung der Bahncard-100 abgeschafft und entscheide mich jetzt immer spontan für das objektiv(?) zweckmäßigste Verkehrsmittel (nicht unbedingt das bequemste) - DB-Fern/Nahverkehr (Bahncard-100), S-/U-Bahn/Trambahn/Bus (City-Ticket) oder Auto (DB-Carsharing) da bleibt selbst für das Taxi noch etwas Geld übrig, bevor ich teurer bin als mit einem eigenen Auto (Anschaffung/Abschreibung, Versicherung, Steuer, Benzin, ...)
Gar noch nicht einkalkuliert, dass ich im Zug arbeiten, schlafen, entspannen kann. Auf meiner Stamm-Strecke sogar schneller bin, und nicht das Unfallrisiko trage. Außerdem schätze ich die eingesparten Autobahn-Stauminuten der letzten acht Jahre als deutlich geringer ein, als die "erfahrenen" Bahn-Verspätungsminuten...
Ich finde vielmehr, dass die Bahn nicht wirklich teuer sein kann, wenn so viele Menschen, die exklusiven Zugriff auf einen eigenen PKW haben, trotzdem noch gelegentlich Bahn fahren... ;-)
Die Kombination eigenes Auto + vollflexibe Bahnnetzkarte wird Luxus bleiben, denke ich.
<Grundsatzdiskussion off> ;-)
Aber ich lese aus deiner Antwort, dass Du halt gerne eine kastrierte, günstige Netzkarte hättest (sowas wie diese Offpeak-Monatskarten der Verkehrsverbünde) da müsste sich die Bahn mal was überlegen... (Z.B Reservierungspflicht [kostenlos], nur Züge für die bis zuletzt Sparpreise erhältlich waren, ... Fände ich auch gut...)
Viele Grüße
Axel
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Das Auto brauchen meine Frau und ich, das behalten wir solange wir es noch bedienen können und das werden wolhl die meisten so halten.
Die Unabhängigkeit ist für mich sehr wichtig, ich war z.B. mit dem Weltmeisterinnenpass in Gießen und habe mich noch am Abend entschieden, Freunde in Heidelberg zu besuchen und bin dann erst am nächsten Tag zurück nach Halle, alles spontan, fast mit der Unabhängigkeit des Autos.
Ich will da kein Pfennigfuchser sein, aber 3800 Euro sind einfach zuviel, bei der Hälfte für ein halbes Jahr vom Mai bis Oktober würde ich schwach werden.
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Die Bahn will nicht Mobilität für möglichst viele Menschen, die Bahn ist interessiert an möglichst viel Gewinn mit Mobilität. Manchmal entsprechen sich diese beiden Punkte und manchmal widersprechen sie sich.
Otira
Es wurde hier im Forum schon an verschiedener Stelle diskutiert, dass die BC100 ein sehr gutes, das heisst leistungsstarkes und letzlich auch günstiges Angebot ist, dass vermutlich sogar auch als eine Art Sozialtarif für Zwangspendler betrachtet werden könnte.
Wenn man viel Bahn fährt sind 3.800 Euro im Jahr leicht zu überschreiten. Ich hab hier schon geschrieben, dass das bei mir (mit BC50, 6,5 Farten a 60 Euro und ÖPNV-Pass für 60 Euro monatlich) erst nach 8 Monaten der Fall ist. Das heisst ich werde durch die BC100 nochmal 30% gegenüber dem BC50-Preis gespart haben. Ich nehme an, dass sich die BahnCard 100 bei einigen noch schneller rechnet.
Die Bahn bietet viel und verlangt dafür 3.800 Euro und (vorerst) eine einjährige Vertragsbindung. Ich vermute, das ist ein gutes Geschäft für beide Seiten mit wenig Raum nach oben oder unten beim Preis.
Wenn das zu attraktiv ist, dann könnte die Bahn auch einen unterschiedlichen Preis dafür einführen: z.B. Sommer 299 Euro, andere Zeit 399 Euro oder so ähnlich.
Der Grund warum die Bahn bei einer "Monatskarte für 300 Euro" (der Preis müsste schon aus buchhalterischen Gründen höher sein als bei eine kompletten Vorauszahlung von 12*316 Euro bei der BC100!!!) voraussichtlich grundsätzlich Verlust machen würde ist aber, dass natürlich erwartungsgemäß die Monatskarten genau dann verkauft würden, wenn ohnehin schon eine hohe Auslastung gute Umsätze bescheren würde, die dann wegfallen.
Außerdem ist wohl eine solche Monatskarte noch wesentlich mehr als die BC100 Lustobjekt von Powerusern und Maximierern, die die Kalkulation durcheinanderbringen.
Daher müsste also so eine Monatskarte sehr teuer sein, um sicherzustellen, dass es kein Verlustgeschäft wird - und das in doppelter Hinsicht, da es ja hier fast jede Woche diskutiert wird, ob man sich bei der BC100 nicht irgenwie vor der Mindestvertragslaufzeit drücken oder früher kündigen kann. Diese und viele anderen heuitgen BC100-Inhaber wären dann als zuverlässige Jahreszahler verloren.
Hier war in einem Beitrag die Rede von 500 Euro monatlich, die eine als Monatskarte erhätliche Netzkarte einmal gekostet hat. Ich denke eine Netzkarte müsste heute eher 600 Euro kosten und wäre damit viel zu teuer und das fertige Produkt erfüllte gar nicht die Erwartungen (nämlich günstiges Reisen zum Pauschalpreis).
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Das Auto brauchen meine Frau und ich, das behalten wir solange wir es noch bedienen können und das werden wolhl die meisten so halten.
Die Unabhängigkeit ist für mich sehr wichtig, ich war z.B. mit dem Weltmeisterinnenpass in Gießen und habe mich noch am Abend entschieden, Freunde in Heidelberg zu besuchen und bin dann erst am nächsten Tag zurück nach Halle, alles spontan, fast mit der Unabhängigkeit des Autos.
Ich will da kein Pfennigfuchser sein, aber 3800 Euro sind einfach zuviel, bei der Hälfte für ein halbes Jahr vom Mai bis Oktober würde ich schwach werden.
Ich glaube, wie ich hier schon in einem anderen Beitrag ausgeführt habe, dass die Bahn bei einem Produkt a la BC100 keinen weiteren Spielraum für Preisnachlässe hat.
Aber wie wäre es mit speziellen Vorteilen für bestimmte Personengruppen, z.B. für Renter kostenlose Mitnahme eines Partnerts bei der BC100. Ich denke wenn man es beschränkt für stark frequentierte Züge (in etwa wie bei DB-Mitarbeitern) wäre das für die Bahn mit wenig zusätzlichen Aufwand möglich... Oder täusche ich mich da?
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Alle Argumente sind gut nachvollziehbar, deshalb kommt mir die Idee einer BC75 ohne die Freizügigkeit der BC 100, voll ca. 500, ermäßigt ca. 250 Euro. Da bräuchte man auch nicht nach Sparangeboten suchen und lange vorher buchen. Um mal bei der schon genannten Strecke Ingelheim-Berlin und zurück zu bleiben würde das ca. 60 Euro kosten, das ist akzeptabel.
Monatliche Netzkarte wieder einführen
Ich habe mich nochmals an den Kundendienst der Bahn gewandt und folgende Antwort erhalten:
"Es steht außer Frage, dass wir in vielen Bereichen noch besser werden müssen. Darum sehen wir es auch als unsere vorrangige Aufgabe an, die Prozesse konsequent voranzutreiben und die Qualität unserer Leistungen kontinuierlich zu verbessern. Schon aus eigenem Interesse setzen wir alles daran, Bahnfahren so komfortabel und zuverlässig wie möglich zu gestalten.
Die Kritik und Anregungen unserer Fahrgäste sind uns in diesem Zusammenhang natürlich sehr wichtig. Wir prüfen alle Vorschläge dahingehend, wie und zu welchen Kosten diese umgesetzt werden können und leiten dann ggf. die entsprechende Umsetzung in die Wege.
Auch Ihre Kritik bezüglich der dauerhaften Einführung einer monatlichen Netzkarte wie den Weltmeisterinnenpass können wir gut nachvollziehen. Gleichwohl bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir die Vorschläge unter Berücksichtigung unserer wirtschaftlichen und unternehmerischen Ziele bei den entsprechenden Fachabteilungen prüfen lassen müssen.
Leider können wir Ihnen nicht mitteilen, ob und wann eine Umsetzung möglich ist.
In diesem Zusammenhang möchten wir betonen, dass wir Ihre Kritik sowie Ihre Anregungen zur internen Auswertung den zuständigen Fachbereichen zur Verfügung gestellt haben.
Wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihre Anregung mitzuteilen und wünschen Ihnen stets angenehme Reisen mit der Deutschen Bahn."