Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592 (Aktueller Betrieb)

torsten_le, Donnerstag, 25.08.2011, 12:57 (vor 5434 Tagen)
bearbeitet von torsten_le, Donnerstag, 25.08.2011, 12:57

Das Unwetter gestern hat ja bekannterweise den Frankfurter Großraum erheblich gestört. Ich habe soeben den wohl unglücklichsten Zuglauf von gestern gefunden:

ICE 592 München-Berlin

München ab +2'
Augsburg ab +15' - Bpol am Zug, Wagen 6+8 müssen wegen def. Klima geräumt werden
Mannheim ab +27' - Fahrtrichtungswechsel wegen Streckensperrung Riedbahn
Frankfurt an +55'/ab +78' - Umleitung ab Frankfurt über Gießen
Kassel-W. an/ab +198' - suizidgefährdete Person in Treysa, Streckensperrung, Zug wartet ab
Hildesheim - Halt entfällt wegen Bauarbeiten, Umleitung über Hannover Messe/Laatzen
Braunschweig an/ab +219'
Bln-Spandau an +394' - nach eigenem PU in Vorsfelde
Bln. Hbf oben an +430' - Verzögerungen im Betriebsablauf auf der Berliner Stadtbahn

Statt 00:34 Uhr kam der Zug mit 7 Stunden 10 Minuten um 07:44 Uhr in Berlin Hbf an.
Das muss ja eine Qaul für Fahrgäste und Personal gewesen sein.

Und wieder trifft es Sprichwort: Ein Unglück kommt selten allein.

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

lima0815, LUD, Donnerstag, 25.08.2011, 13:03 (vor 5434 Tagen) @ torsten_le

...also der ICE 611 war nicht viel besser: Der blieb zwischen Frankf. Flughafen und Mannheim auf der Strecke stehen, ich war mit Busersatzverkehr dann in Mannheim mit +300 für eine Fahrtstrecke von eigentlich 37 Minuten.

--
BC100...man gönnt sich ja sonst nix!

zu 611

torsten_le, Donnerstag, 25.08.2011, 13:19 (vor 5434 Tagen) @ lima0815

Ok, wenn ich das richtig sehe ist der 611 "liegengeblieben" und hat sich danach nicht mehr bewegt. Klar, 4 Std Verspätung für das kurze Stück Frankfurt-Mannheim, ist schon krass.
Aber der 592, so meinte ich es, ist ja Stück für Stück immer später geworden. Da denkt man doch, man hat die eine Störung geschafft, dann kommt die nächste, und dann noch eine, und dann noch eine.

zu 611

lima0815, LUD, Donnerstag, 25.08.2011, 13:22 (vor 5434 Tagen) @ torsten_le

Ja, das ist in der Tat krass, da geb ich Dir Recht!

--
BC100...man gönnt sich ja sonst nix!

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

Ladywithblackcard, Donnerstag, 25.08.2011, 13:04 (vor 5434 Tagen) @ torsten_le

Und dann auch noch alles "höhere Gewalt", die nicht für Fahrgeldrückerstattungen taugt ...

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

Giovanni, Donnerstag, 25.08.2011, 16:37 (vor 5433 Tagen) @ Ladywithblackcard

Und dann auch noch alles "höhere Gewalt", die nicht für Fahrgeldrückerstattungen taugt ...

Nach meiner Rechnung sind 69 der Verspätungsminuten nicht auf höhere Gewalt zurück zu führen.

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

Ladywithblackcard, Donnerstag, 25.08.2011, 16:41 (vor 5433 Tagen) @ Giovanni

Oh, immerhin doch! Da gäbe es ja doch wenigstens etwas zurück. Ob wohl viele so genau nachrechnen? ;-)

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Ubahnschiller, Berlin, Donnerstag, 25.08.2011, 13:44 (vor 5434 Tagen) @ torsten_le

...dass das Restaurant geschlossen ist. Und das über die fast komplette Strecke. Hoffe, die DB konnte das einigermaßen managen. Aber was soll man machen, wenns zu so einer Verkettung unglücklicher Umstände kommt...da wär wohl niemand gern in der Haut der Zugbegleiter und des Triebfahrzeugführers gewesen...Sondernachtschicht der Extraklasse, würd ich mal sagen.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Thalyseo, Donnerstag, 25.08.2011, 14:35 (vor 5434 Tagen) @ Ubahnschiller

Hallo,

ich finde, dass in solchen Fällen ein Krisenmanagement der Bahn eingreifen sollte; der Zub und das Zugpersonal sind damit - meiner Meinung nach objektiv (= subjektiv-objektiv) - überfordert.

In der Zeit, in der der Zug zwischen Marburg und Kassel stand, hätte man bspw. den Fahrgästen die Frage stellen können, ob sie - (zunächst) auf Kosten der Bahn - in Marburg (oder in Kassel) ein Hotelzimmer nehmen, oder nach Berlin durchfahren wollen.
Kassel wurde gegen ca. 2h00 (?) erreicht, da lohnt es sich noch zu schlafen! -;)

Positiv muss ich jedoch auch anmerken, dass der Zug seine Fahrt nach Berlin fortgesetzt hat und hier scheint es mir erforderlich, das Engagement des Zub und des Zugpersonals zu würdigen; monetärer Ausgleich der Überstunden und den Rest des Tages freigeben, finde ich da durchaus angemessen.

Was die Fahrgäste angeht: Sondererstattung (100 %) der gesamten im ICE 592 (!) zurückgelegten Reise zzgl. Freifahrt 1. Klasse (auch bei Reiseabbruch/Rückreise i. V. m. Hotelübernachtung); 50 % bei Hotelübernachtung (inkl. kostenfreier Weiterfahrt zum Zielort und Freifahrt 1. Klasse).

Ich denke, dass die Kosten dieser "Marketingkampagne" den Nutzen der Reputation und der daraus resultierenden Kundenzufriedenheit durchaus unterbieten. Letztendlich würde die Bahn in den Augen (der meisten) Kunden - wenn hier auch unverschuldet - zum Sündenbock werden, daher wären solche Aktionen durchaus sinnvoll - um nicht zu sagen sinvoller - als 10,00 €-Gutscheine, etc. an Bestandskunden zu verteilen (= "sinnvollere" Allokation der Ressourcen).

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Matze86, München, Donnerstag, 25.08.2011, 16:28 (vor 5433 Tagen) @ Thalyseo

Was die Fahrgäste angeht: Sondererstattung (100 %) der gesamten im ICE 592 (!) zurückgelegten Reise zzgl. Freifahrt 1. Klasse (auch bei Reiseabbruch/Rückreise i. V. m. Hotelübernachtung); 50 % bei Hotelübernachtung (inkl. kostenfreier Weiterfahrt zum Zielort und Freifahrt 1. Klasse).

Ich denke, dass die Kosten dieser "Marketingkampagne" den Nutzen der Reputation und der daraus resultierenden Kundenzufriedenheit durchaus unterbieten. Letztendlich würde die Bahn in den Augen (der meisten) Kunden - wenn hier auch unverschuldet - zum Sündenbock werden, daher wären solche Aktionen durchaus sinnvoll - um nicht zu sagen sinvoller - als 10,00 €-Gutscheine, etc. an Bestandskunden zu verteilen (= "sinnvollere" Allokation der Ressourcen).

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

Sorry-Kärtchen?! ;)

Da hast du zudem auch noch Pech,...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 17:08 (vor 5433 Tagen) @ Thalyseo

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!


In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.

Da lehnt sich aber einer ganz schön weit aus dem Fenster...

Matze86, München, Donnerstag, 25.08.2011, 17:18 (vor 5433 Tagen) @ izar

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.

... für den ersten Beitrag.
Mal ein negatives Erlebnis gehabt?

Da lehnt sich aber einer ganz schön weit aus dem Fenster...

Thalyseo, Donnerstag, 25.08.2011, 17:43 (vor 5433 Tagen) @ Matze86

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.


... für den ersten Beitrag.
Mal ein negatives Erlebnis gehabt?

Damit meinst Du mich?

Zugegeben, ich sollte meinen Standpunkt insofern relativieren, dass ich relativ wenige fahre. Andererseits finde ich es schon signifikant, dass sich die Bahn - bezogen auf so eine kleine "Stichprobe" - derart kulant zeigt [= "Stichprobenfehler" vorbehalten -;)]; aber Du fragst ja nach einem negativen Erlebnis:

Hatte abends mal ein rabattiertes Europa-Spezial von Brüssel nach Köln (18h25 ab Bxl.); ICE fiel aus, statt Thalys (19h28) musste der IC O (Ri. Maastricht) bis Lüttich genommen werden, dort erster Umstieg auf den RE 29 (NRW) nach Aachen und dann den RE 1 (NRW) bis Köln. Fazit: 89 Minuten Verspätung ggü. 60 Minuten mit nächsten Thalys. Erstattet wurde auch die Verspätung, wobei ich mir einen "Zuschlag" für die "niedrigerer" Zuggattung durchaus angebracht erschienen wäre (= bin jetzt nicht monetär motiviert, finde nur eben, dass man auch das berücksichtigen sollte).
Aber gut so schlimm war das nun auch nicht; und wenn sich die Servicemitarbeiter mal "quer stellen", der Kundendialog gleicht es wieder aus. -;)

PS: Die Idee mit den "Sorry-Kärtchen ist gar nicht mal so weit hergeholt; wenn meine Thalys-Züge früher Verspätung hatten, ging da immer der "Chef de Bord" rum, mit Verspätungsanträgen, die er mit einem "avec toutes nos excuses" schuldbewusst austeilte. Aus marketingtechnischer Sicht finde ich das gar nicht mal so abwegig und zudem sehr professionnel.

Nein, meinte "izar" ;)

Matze86, München, Donnerstag, 25.08.2011, 18:08 (vor 5433 Tagen) @ Thalyseo

- kein Text -

Da lehnt sich aber einer ganz schön weit aus dem Fenster...

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 20:30 (vor 5433 Tagen) @ Thalyseo

Zugegeben, ich sollte meinen Standpunkt insofern relativieren, dass ich relativ wenige fahre. Andererseits finde ich es schon signifikant, dass sich die Bahn - bezogen auf so eine kleine "Stichprobe" - derart kulant zeigt [= "Stichprobenfehler" vorbehalten -;)]; aber Du fragst ja nach einem negativen Erlebnis:

Hatte abends mal ein rabattiertes Europa-Spezial von Brüssel nach Köln (18h25 ab Bxl.); ICE fiel aus, statt Thalys (19h28) musste der IC O (Ri. Maastricht) bis Lüttich genommen werden, dort erster Umstieg auf den RE 29 (NRW) nach Aachen und dann den RE 1 (NRW) bis Köln. Fazit: 89 Minuten Verspätung ggü. 60 Minuten mit nächsten Thalys. Erstattet wurde auch die Verspätung, wobei ich mir einen "Zuschlag" für die "niedrigerer" Zuggattung durchaus angebracht erschienen wäre (= bin jetzt nicht monetär motiviert, finde nur eben, dass man auch das berücksichtigen sollte).
Aber gut so schlimm war das nun auch nicht; und wenn sich die Servicemitarbeiter mal "quer stellen", der Kundendialog gleicht es wieder aus. -;)

Wer hat gesagt du darfst den Thalys nicht benutzen?

Railteamanschluß (Thalys)

Thalyseo, Donnerstag, 25.08.2011, 21:26 (vor 5433 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Wer hat gesagt du darfst den Thalys nicht benutzen?

Bei der SNCB ist es üblich, dass der Fahrgast auf einen bestimmten Zug festgelegt wird, d.h. man bekommt den "Railteam"-Stempel einmal auf die Fahrkarte und zusätzlich auf die ausgedruckte Verbindung.

Als mein Thalys nach Köln Brüssel mit ca. 30minütiger Verspätung erreichen würde (= ich musste weiter nach Gießen und hätte in Köln die letzte Verbindung via Siegen sicher verpasst), bekam ich sogar zwei verschiedene solcher "gestempelten" Reisepläne, da nicht sicher war, ob erster Anschluß in Köln erreicht würde.

In Köln war aber auch öfters die Diskussion, ob der Thalys nun freigegeben werden würde. Ich habe es so verstanden, dass - aufgrund der Reservierungspflicht - scheinbar die Fahrkarten umgetauscht werden und im Einzelfall dann geklärt werden muss, ob der Thalys nun freigegeben wird oder nicht.

Das Problem wird wohl darin begründet liegen, dass sich die Fahrgäste mit regulärem Fahrschein - aus deren Sicht für mich nachvollziehbar (= wenn ich es auch persönlich anders sehe) - über das Mehraufkommen beschweren oder ihre Konsequenzen daraus ziehen könnten/würden (verringerte Kundenzufriedenheit); Thalys würde daraus einen Nachteil ziehen, da ja seine Reservierungspflicht - zumindest in Bene(lux) und in D -in Differenzierungsmerkmal zum ICE (International) ist.

Da lehnt sich aber einer ganz schön weit aus dem Fenster...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 18:26 (vor 5433 Tagen) @ Matze86

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.


... für den ersten Beitrag.
Mal ein negatives Erlebnis gehabt?

Ich pendle leider täglich (nach Fahrplan) 4,5h und bin auch sonst öfter beruflich weiter mit der Bahn unterwegs weil ich ja die schwarze Karte besitze; dabei mache ich mehr als genug negative Erfahrungen.

Beispiele:
- S-Bahn fährt ab, direkt DANACH kommt die Durchsage: "der ICE (8 min später) hat 20min Verspätung" - mit der S wäre der Anschluss drin gewesen (die wartet aber oft die Vorbeifahrt des regulären ICE ab, weswegen es dann nicht klappt)
- Antwort auf Frage nach Fahrtmöglichkeit am Schalter in Köln "bin ich hier die Information oder was?"
- Fahrgäste aus umgeleitetem ICE schicken für Ziel auf der ursprünglichen Strecke. Kommentar auf den Hinweis, dass m.bahn.de den Anschlusszug als ausgefallen ausweist: "na da kommt auch irgendwann nen anderer Zug" - stimmt, in Treuchtlingen 1,5h später
...

Da hast du zudem auch noch Pech,...

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 17:22 (vor 5433 Tagen) @ izar

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.

Ich empfehle die Benutzung eines anderen Transportmittels. Wie wäre das Auto? Bei Stau kommt keine Minibar vorbei und einen Gutschein gibt es auch nicht. Oder das Fahrrad. Oder benutze doch deine Füße und laufe überall hin.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 18:39 (vor 5433 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.


Ich empfehle die Benutzung eines anderen Transportmittels. Wie wäre das Auto? Bei Stau kommt keine Minibar vorbei und einen Gutschein gibt es auch nicht. Oder das Fahrrad. Oder benutze doch deine Füße und laufe überall hin.

q.e.d.

Ich übersetze die Einstellung mal in das Kundengefühl: "Wir sind alternativlos, drum können wir uns alles mit Euch Trotteln erlauben"
Bin meine 2h-one-way pendelstrecke übrigens drei Jahre jeden Freitag und Montag zur Rush-Hour mit dem Auto gefahren und war IMMER schneller als mit der Bahn, hab keine Minibar vermisst und musste zum Wochenende nie stehen.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Mario-ICE, Donnerstag, 25.08.2011, 18:46 (vor 5433 Tagen) @ izar

Bin meine 2h-one-way pendelstrecke übrigens drei Jahre jeden Freitag und Montag zur Rush-Hour mit dem Auto gefahren und war IMMER schneller als mit der Bahn, hab keine Minibar vermisst und musste zum Wochenende nie stehen.

Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Redesign, Donnerstag, 25.08.2011, 20:06 (vor 5433 Tagen) @ Mario-ICE

Bin meine 2h-one-way pendelstrecke übrigens drei Jahre jeden Freitag und Montag zur Rush-Hour mit dem Auto gefahren und war IMMER schneller als mit der Bahn, hab keine Minibar vermisst und musste zum Wochenende nie stehen.


Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...

Ich muß das mir liebste Verkehrsmittel "Bahn" nicht meiden, bloß weil so vieles verbesserungsbedürftig ist.

Allerdings kann ich auch auf die Schwächen hinweisen.

Gibt aber auch gute Beispiele, die viel zu selten vorkommen: Gestern auf der Fahrt ab Frankfurt (Flughafen): ICE 617 Umleitung wegen Sperrung der Riedbahn, Zugbegleiter geht mehrfach durch den Wagen, schreibt sich Anschlußwünsche auf, kurz vor Erreichen des Bahnhofs vom Zugchef genaue Informationen - so sollte es sein.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 20:21 (vor 5433 Tagen) @ Redesign

Gibt aber auch gute Beispiele, die viel zu selten vorkommen: Gestern auf der Fahrt ab Frankfurt (Flughafen): ICE 617 Umleitung wegen Sperrung der Riedbahn, Zugbegleiter geht mehrfach durch den Wagen, schreibt sich Anschlußwünsche auf, kurz vor Erreichen des Bahnhofs vom Zugchef genaue Informationen - so sollte es sein.

Genau um solche Verbesserungen geht es mir. Wäre allerdings "Die Bahn" = "das Unternehmen wie es von seinem Management gestaltet wird" wirklich kundenfreundlich, würde der lobenswerte Einsatz einzelner zum Regelfall gemacht werden.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

chritz, Freitag, 26.08.2011, 12:07 (vor 5433 Tagen) @ izar

Meiner Erfahrung nach IST es eher der Regelfall als die Ausnahme.

Dass einige MA das vielleicht nicht verinnerlicht haben, führe ich auf den Umgang mancher Fahrgäste mit den MA zurück - man muss ja auch mal ganz klar sehen, dass sich täglich Leute aufführen, als seien sie der King im Bahnhof.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Mario-ICE, Donnerstag, 25.08.2011, 20:24 (vor 5433 Tagen) @ Redesign

Bin meine 2h-one-way pendelstrecke übrigens drei Jahre jeden Freitag und Montag zur Rush-Hour mit dem Auto gefahren und war IMMER schneller als mit der Bahn, hab keine Minibar vermisst und musste zum Wochenende nie stehen.


Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...


Ich muß das mir liebste Verkehrsmittel "Bahn" nicht meiden, bloß weil so vieles verbesserungsbedürftig ist.

Allerdings kann ich auch auf die Schwächen hinweisen.

Gibt aber auch gute Beispiele, die viel zu selten vorkommen: Gestern auf der Fahrt ab Frankfurt (Flughafen): ICE 617 Umleitung wegen Sperrung der Riedbahn, Zugbegleiter geht mehrfach durch den Wagen, schreibt sich Anschlußwünsche auf, kurz vor Erreichen des Bahnhofs vom Zugchef genaue Informationen - so sollte es sein.

Und genau das ist eben der unterschwellig falsche Ton. Dein positives Beispiel ist eher die Regel als die Ausnahme und die schwarzen Schafe sind in der Minderheit.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Redesign, Freitag, 26.08.2011, 00:04 (vor 5433 Tagen) @ Mario-ICE

Bin meine 2h-one-way pendelstrecke übrigens drei Jahre jeden Freitag und Montag zur Rush-Hour mit dem Auto gefahren und war IMMER schneller als mit der Bahn, hab keine Minibar vermisst und musste zum Wochenende nie stehen.


Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...


Ich muß das mir liebste Verkehrsmittel "Bahn" nicht meiden, bloß weil so vieles verbesserungsbedürftig ist.

Allerdings kann ich auch auf die Schwächen hinweisen.

Gibt aber auch gute Beispiele, die viel zu selten vorkommen: Gestern auf der Fahrt ab Frankfurt (Flughafen): ICE 617 Umleitung wegen Sperrung der Riedbahn, Zugbegleiter geht mehrfach durch den Wagen, schreibt sich Anschlußwünsche auf, kurz vor Erreichen des Bahnhofs vom Zugchef genaue Informationen - so sollte es sein.


Und genau das ist eben der unterschwellig falsche Ton. Dein positives Beispiel ist eher die Regel als die Ausnahme und die schwarzen Schafe sind in der Minderheit.

Da war unterschwellig nichts anders gemeint als genau das, was ich sagte: Das war ein positives Beispiel, was ich so seit Monaten nicht erlebt habe.
Nicht mehr und nicht weniger.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 20:09 (vor 5433 Tagen) @ Mario-ICE

Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...

Das war nicht der Punkt in dieser Diskussion und Gründe gibt es viele, zum Beispiel: weil mir die Bahn-Werbung (Fahrplan, "wir sind pünktlich"-Werbung) suggeriert hat, dass ich die Strecke täglich pendeln könnte.

Der Ausgangspunkt der Diskussion war die Meinung "so kundenfreundlich und kulant wie die Bahn immer ist, gibt es da sicher extrem großzügige Entschädigungen" - meine Erfahrungen legen diese Vermutung absolut nicht nahe.

Meine Erwartung in dem genannten Beispiel wäre eigentlich eher: in den zig Stunden Verspätung war auch irgendwo ein Personenunfall --> das ist Höhere Gewalt --> Da gibt es keine Entschädigung weil die Bahn keine Schuld an der entstandenen Verspätung trifft.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 20:22 (vor 5433 Tagen) @ izar

Dann frag ich mich, warum nicht weiter so ...


Das war nicht der Punkt in dieser Diskussion und Gründe gibt es viele, zum Beispiel: weil mir die Bahn-Werbung (Fahrplan, "wir sind pünktlich"-Werbung) suggeriert hat, dass ich die Strecke täglich pendeln könnte.

Bitte ein Beispiel für diese Werbung. Und auch die Werbung "Alle reden vom Wetter, wir nicht" oder so ähnlich gibt es bei der Bahn auch schon lange nicht mehr. So blöd ist die Bahn bestimmt nicht mehr.

Der Ausgangspunkt der Diskussion war die Meinung "so kundenfreundlich und kulant wie die Bahn immer ist, gibt es da sicher extrem großzügige Entschädigungen" - meine Erfahrungen legen diese Vermutung absolut nicht nahe.

Welche Entschädigung hättest du gerne? Schmerzensgeld? Entschädigungen sind Europaweit gleich und gesetzlich geregelt. Früher hat die Bahn aus Kulanz entschädigt. Heute gibt es eine klare Regelung und die wird auch überwiegend eingehalten. Das es manchmal unterschiedliche Meinungen über Bahnverschulden oder nicht ist ganz verständlich.

Meine Erwartung in dem genannten Beispiel wäre eigentlich eher: in den zig Stunden Verspätung war auch irgendwo ein Personenunfall --> das ist Höhere Gewalt --> Da gibt es keine Entschädigung weil die Bahn keine Schuld an der entstandenen Verspätung trifft.

Auch Unwetter, suizidgefährdene Person ist höhere Gewalt. Also für den Zug mit den ganzen Reisenden (wievele haben überhaupt die ganze Fahrt von Anfang bis Ende im Zug verbracht) und Zugpersonal ist es wirklich dumm gelaufen. Ich kann mich übrigens an einen 7 Stunden Zwangsstop auf einem kleinen Bahnhof kurz vor Offenburg Richtung Köln. War mit einem EC vor sehr vielen Jahren. Im Zugrestaurant wurde kostenlos gespeist und getrunken bis es leer war. Die Bahnhofskneipe hat Umsatz gemacht. Und mit den Reisenden haben wir Schneeballschlacht gemacht und Schneemänner gebaut. Heute wird man bei solch einer Sache angeschrien und zur Sau gemacht. So ändern sich dich Zeiten.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 21:22 (vor 5433 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Meine Erwartung in dem genannten Beispiel wäre eigentlich eher: in den zig Stunden Verspätung war auch irgendwo ein Personenunfall --> das ist Höhere Gewalt --> Da gibt es keine Entschädigung weil die Bahn keine Schuld an der entstandenen Verspätung trifft.


Auch Unwetter, suizidgefährdene Person ist höhere Gewalt. Also für den Zug mit den ganzen Reisenden (wievele haben überhaupt die ganze Fahrt von Anfang bis Ende im Zug verbracht) und Zugpersonal ist es wirklich dumm gelaufen.

Eben. Genau diese Antwort entspricht meiner Erwartung - im Gegensatz zum Originalposter, der - für mich unverständlich - eine nicht gesetzlich erzwungene Entschädigung erwartet hat.

Heute wird man bei solch einer Sache angeschrien und zur Sau gemacht. So ändern sich dich Zeiten.

Schön zu sehen, wo Politik mal Wirkung entfaltet, oder? Früher hat man (Bahn) auch noch nicht auf Teufel komm raus Kosten optimiert und Redundanzen eingespart - ob es besser war, weiß ich nicht - früher hat man (Politik) auch den Flexibilitäts-, Zeit- und Kostendruck auf jeden Einzelnen noch nicht so hoch geschraubt und früher war man (jeder) auch höflicher und umsichtiger. Ich schreie keine Bahn-Mitarbeiter an, ich schlucke den Ärger runter und stelle resigniert fest, wie in vielen Bereichen des Alltags, dass meine Erwartung offenbar zu hoch ist.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Thalyseo, Donnerstag, 25.08.2011, 21:52 (vor 5433 Tagen) @ izar
bearbeitet von Thalyseo, Donnerstag, 25.08.2011, 21:53

Eben. Genau diese Antwort entspricht meiner Erwartung - im Gegensatz zum Originalposter, der - für mich unverständlich - eine nicht gesetzlich erzwungene Entschädigung erwartet hat.

Eines Vorab: Ich habe kein Problem damit - ganz im Gegenteil (!) -, wenn jemand meinen Standpunkt nicht teilt und diskutiere auch gern darüber - sachlich:

Es ist eines, wenn jemand schreibt "Das kann ich leider nicht bestätigen..." o. ä., statt "In welchem Universum lebst Du denn?". Offen gestanden, finde ich den Tonfall ziemlich unverschämt, zumal Du dann in meinen Augen auf ein zu stark emotional geprägtes Niveau abschweifst, nach dem Motto "Die blöde Bahn". Da beginnt für mich der Stammtisch und es endet die sachliche Diskussion, die Du in Deinen späteren Beiträgen wiederaufzunehmen scheinst.

Aber jetzt zu Deinem eigentlichem Anliegen:

Natürlich unterstelle ich Kulanz seitens der Bahn; allerdings ist diese nicht ganz uneigennützig. Gute Unternehmen zeichnen sich durch eine gute Krisenbewältigung aus; gerade, wenn es nur im Ansatz so gelöst worden ist, wie "torsten_le" weiter unten schreibt, ist das doch der erste Schritt in die richtige Richtung. Sowohl mit Thalys auch mit der DB habe ich solche Erfahrungen gemacht und finde das Beispiel von "GUM" (?) - traurig genug, wenn man die Zub in ihren "Freiheitsgraden" beschneidet - auch eine sehr gute Lösung des Problems.

Ich habe sehr häufig Kulanz seitens der Bahn erfahren und halte das für eine gute Investition; und diese bedürfen eigentlich - in der freien Marktwirtschaft - keines gesetzlichen Zwangs, sofern sie dann erkannt werden!

Wie gesagt, so stelle ich mir gutes Krisenmanagement vor und es deckt sich mit meinen Erfahrungen mit der Bahn; wir reden hier also von meinem vollkommen subjektiven Eindruck. Du hast Deinen und das ist auch gut so, wobei natürlich - im Idealfall - allen entsprochen werden sollte (= Vision).

Anschluss-Sicherung unmöglicher Anschlüsse sind möglich

GUM, Donnerstag, 25.08.2011, 17:37 (vor 5433 Tagen) @ izar

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.

Ich habe schon mehrfach einen Anschluss gesichert bekommen, ganz ohne Nachfrage. Weil einfach die Eisenbahner die ungefähren Reisendenströme kennen und es ganz und gar blöd aussieht wenn:

Aus einer kleinen Station ein roter Zug ausfährt, während der andere gerade einrollt. Wäre also quasi ein Sichtanschluss bei dem man nur noch die Schlusslichter sieht.

-> Stattdessen warten zwei rote Züge aufeinander, die nicht anschlußgesichert sind. Sicherlich würdest Du jetzt auch wieder unangemessen finden, wenn der letzte "Treppenhochläufer" gefragt wird, ob da noch jemand kommt.

--> Ja es entspricht sicherlich nicht den allgemeinen Regelungen einer einheitlichen Kommunikation, wenn der Letzte gefragt wird ob er der Letzte ist. Oder er gefragt wird: Ich habe fünf (Leute) gezählt, Sie auch ?

Also bitte nicht einfach sinnfrei auf die Bahn draufhauen.

Mit Ausnahme der Tarifabteilung würde die Bahn bei mir die glatte 1,000 Schulnote bekommen.

Anschluss-Sicherung unmöglicher Anschlüsse sind möglich

izar, Donnerstag, 25.08.2011, 20:58 (vor 5433 Tagen) @ GUM

Ich habe schon mehrfach einen Anschluss gesichert bekommen, ganz ohne Nachfrage. Weil einfach die Eisenbahner die ungefähren Reisendenströme kennen und es ganz und gar blöd aussieht wenn:

Aus einer kleinen Station ein roter Zug ausfährt, während der andere gerade einrollt. Wäre also quasi ein Sichtanschluss bei dem man nur noch die Schlusslichter sieht.

Ärgerlich für mich: weil weiß-Halte gestrichen wurden muss ich in N von rot auf weiß umsteigen und da stehe ich relativ oft außerplanmäßig vor N, um meinem weißen beim vorbei-, ein- und ausfahren zuzusehen bevor ich dann ankomme und noch weiter hinterherschauen kann. Darum ging es aber gar nicht.

Also bitte nicht einfach sinnfrei auf die Bahn draufhauen.

War ja nicht Sinn frei: der eine sagt "ich denke die sind super kundenfreundlich", ich habe ihm geantwortet, dass ich ihn und mich in einer unterschiedlichen Realität wähne weil meine Erfahrungen andere sind. Mir hat noch keiner nen Gutschein angeboten, im Gegenteil Verspätungen von (dann) fahrplanmäßig 118 min., effektiv 125 min. auf 115 min. runter gerechnet, (gefühlt) um mir nur 10€ statt 20€ erstatten zu müssen.

Mit Ausnahme der Tarifabteilung würde die Bahn bei mir die glatte 1,000 Schulnote bekommen.

Die Note würde ich "der Bahn" gemessen an meinen Bedürfnissen und Erfahrungen nicht geben. Aber ich bin ja auch kein Bahn-Fan wie die anderen hier, sondern lese ab und an weil die von mir befragten Bahn-Mitarbeiter offenbar schlechter informiert sind bzw. schlechter an Informationen kommen (wollen?) als das Forum (!)

Anschluss-Sicherung unmöglicher Anschlüsse sind möglich

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 25.08.2011, 23:41 (vor 5433 Tagen) @ GUM
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 25.08.2011, 23:43

Ich habe schon mehrfach einen Anschluss gesichert bekommen, ganz ohne Nachfrage. Weil einfach die Eisenbahner die ungefähren Reisendenströme kennen...

Ich habe heuer sogar schon bei mehreren Fahrten bis zu einer Stunde Zeit gespart, weil der ZuB und und die Blechelse auf außerplanmäßige Anschlüsse hingewisen haben. Manchmal haben verspätete Züge auch Vorteile. ;)

Wenn zwei Züge innerhalb von 10 Minuten in die selbe Richtung fahren, lässt man den ersten auch gerne bis zur Abfarzeit des zweiten stehen wenn bekannt ist, dass dieser eine hohe Verspätung hat. Die Bahn reagiert durchaus flexibel.

...und es ganz und gar blöd aussieht wenn:

Aus einer kleinen Station ein roter Zug ausfährt, während der andere gerade einrollt. Wäre also quasi ein Sichtanschluss bei dem man nur noch die Schlusslichter sieht.

Das habe ich leider auch schon erlebt, wusste aber meistens, dass es so kommen würde, da der betoffene Zug lt. Wartezeitvorschrift pünktlich abfahren muss.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Ganz großes Kino hier ...

Mario-ICE, Donnerstag, 25.08.2011, 18:30 (vor 5433 Tagen) @ izar
bearbeitet von Mario-ICE, Donnerstag, 25.08.2011, 18:32

Offen gestanden, gehe ich aber auch davon aus, dass man etwas in der Richtung unternommen hat. Sicherlich wird man die betroffenen Kunden nicht im Regen stehen lassen (= spreche aus Erfahrung)!

In welchem Universum lebst Du denn? Ich hab schon mehrfach auf einfache Fragen die Antwort "ist doch nicht mein Problem" bekommen. Der *st-Laden ist durch und durch eine kundenunfreundliche Zumutung, da tut sich garnichts im Sinne der Reisenden.

Ich hol jetzt mal ne Tüte Popcorn, das wird bestimmt noch lustig. Als Einstand so einen Beitrag. Ich bezweifel jetzt noch nicht einmal das er so eine Reaktion schon bekommen hat, die Frage ist halt wie hab ich mich verhalten.

Taxi & Hotel für Fahrgäste

torsten_le, Donnerstag, 25.08.2011, 19:44 (vor 5433 Tagen) @ Thalyseo

Ich denke, dass die Bahn sich was für die Fahrgäste hat einfallen lassen, unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände:
- Hotelübernachtung in Göttingen mit IC-Hotel und BestWestern
- Taxi in Kassel, Göttingen, Braunschweig (auch für Fahrgäste mit eigentl. Ziel Hildesheim)
- und das das Bordrestaurant bei einer solch immensen Verspätung geschlossen blieb, glaube ich nicht, zumal in der Nacht die ausgefallenen Klimaanlage keine Rolle spielen sollte...

Und das das Personal irgendwann überfordert/übermüdet ist, ist doch wohl nur menschlich. Oder wer arbeitet mal einfach so 7 Überstunden auf einer A...backe ab? Ich rede mal nur für das Gastropersonal, bei denen geh ich mal davon aus, dass es Münchner Personal ist, dann hätten die 15 Stunden Schichtzeit gehabt. Die haben dann wohl ihre heutige Rückschicht im sitzen verbracht.

Ich finde es auch erstaunlich, das der Zug Berlin überhaupt erreicht hat. Wo holt man denn nachts um 3 (nach dem PU) einen Lokführer in Wolfsburg her?

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Matze86, München, Donnerstag, 25.08.2011, 16:27 (vor 5433 Tagen) @ Ubahnschiller

...dass das Restaurant geschlossen ist.

Dann kann der Zub immernoch schnell ins Restaurant gehen und die Getränke plündern ;)

Da hast du zudem auch noch Pech,...

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 17:22 (vor 5433 Tagen) @ Matze86

...dass das Restaurant geschlossen ist.

Dann kann der Zub immernoch schnell ins Restaurant gehen und die Getränke plündern ;)

Was willst du damit sagen?

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Burkhard, Donnerstag, 25.08.2011, 17:37 (vor 5433 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

...dass das Restaurant geschlossen ist.

Dann kann der Zub immernoch schnell ins Restaurant gehen und die Getränke plündern ;)


Was willst du damit sagen?

Na, dass in so einer Situation das Zugpersonal jawohl hoffentlich die Kunden mit Getränken aus dem (eigentlich verschlossenen) Restaurant versorgt hat!

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Matze86, München, Donnerstag, 25.08.2011, 17:37 (vor 5433 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

...dass das Restaurant geschlossen ist.

Dann kann der Zub immernoch schnell ins Restaurant gehen und die Getränke plündern ;)


Was willst du damit sagen?

Kostenlose Getränkeverteilung durch Zugpersonal bei hoher Verspätung ;)

Da hast du zudem auch noch Pech,...

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 19:24 (vor 5433 Tagen) @ Matze86

Ok. Mir hat das Wort plündern nicht gefallen. Also für die kostenlose Lieferung ist Notfallwasser an Bord. Nicht gerade schmackhaft. Aber besser wie nichts.

Da hast du zudem auch noch Pech,...

Matze86, München, Freitag, 26.08.2011, 17:09 (vor 5432 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Ok. Mir hat das Wort plündern nicht gefallen. Also für die kostenlose Lieferung ist Notfallwasser an Bord. Nicht gerade schmackhaft. Aber besser wie nichts.

Das Notfallwasser ist doch für ausgefallene Klimaanlagen ;)
Sonst wird das normale Bistroangebot an Getränke ja auch genutzt, um diese kostenlos zu verteilen.

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

moonglum, Hagen, Donnerstag, 25.08.2011, 20:47 (vor 5433 Tagen) @ torsten_le

Oh weh oh weh....

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

Zugfahrer, Donnerstag, 25.08.2011, 21:34 (vor 5433 Tagen) @ torsten_le

Eine nicht ganz so so verspätungsintensive Groteske habe ich heute erlebt. Spielte zwar nicht zwischen Mannheim und Frankfurt sondern im Berliner Umland.

Mehre REs Richtung Berlin warteten im Bahnhof, die Bahnsteige waren prall gefüllt mit morgendlichen Berufspendlern Richtung Berlin.

An den Anzeigen "wuchsen" die Verspätungsminuten in 10-Minutenschritten von "wenige Minuten Verspätung" über 10 Minuten bis "40 Minuten" Verspätung an. Nach etwa 20 Minuten die Anzeigen "Zug fällt aus", untermalt von entsprechenden Lautsprecherdurchsagen.

Die wartenden Fahrgästen fragten nun die KiNs, wie es weiter gehen soll. Die telefonierten, zuckten ratlos mit den Schultern und erklärten den Fahrgästen dass Blitzschlag, Schrankenstörung und Fahrleitungsschaden den Bahnverkehr zu erliegen gebracht haben. Wie es nun weitergehen soll, dazu hätten sie keine Informationen. Keiner weiß etwas. Ich wanderte auf dem Bahnsteig umher und erblickte einige SEV-Busse auf dem Bahnhofsvorplatz stehen. Ich ging zu den SEV-Bussen und fragte die rauchenden Busfahrer, ob sie Richtung Berlin fahren. Diese bejahten und einige Fahrgäste nahmen in den SEV-Bussen Platz.

Nach dem Verstreichen der geplanten Abfahrtszeit fragte ich einen Busfahrer, worum er nicht nicht losfahren würde. "Wir sollen hier warten" erklärte dieser. Ein Großteil der Fahrgäste befanden sich aber noch in den Zügen, auf meine Frage warum denn niemand diese Fahrgäste auf Hinweis auf den SEV informieren würde, erklärte der der Busfahrer, dass dafür die DB verantwortlich und nicht das private Busunternehmen, bei dem er beschäftigt sei. Er sei doch bloß Busfahrer und kein Störungsmanager. Er verwies auf das Service-Personal am Bahnhof. Einige Fahrgäste lachten laut auf, dieses wurde doch schon vor Jahren eingespart. Außer den KiN der RES gäbe es da niemanden mehr.

Ich verließ den Bus und fragte einen der KiNs am Bahnsteig, ob nun SEV oder Zug fahren soll. Der KiN drehte sein Handy in der Hand und sprach: "Weiß nicht. Mir sagt ja keiner etwas. SEV? Wo kommt der den her? Eigentlich sollen wir in fünf Minuten abfahren."

Kurz darauf die Ansage am Bahnsteig, dass ein Zug Richtung Berlin jetzt losfahren soll. Die Fahrgäste wechselten wieder aus den Bussen in den Zug. Der KiN bestätigte, dass der Zug in Kürze losfahren soll. Der Triebfahrzeugführer schaute abfahrbereit aus dem Fenster des Steuerwagens.
Als alle SEV-Busse OHNE FAHRGÄSTE Richtung Berlin abgefahren waren, ertönte die Durchsage im Zug, dass der Zug ausfällt, der gesamte Bahnverkehr ist eingestellt. Die Fahrgäste stöhnten laut auf.

Ich bin dann mit einer Kollegin mit de, Taxi zur Arbeit gefahren, das hat mich 20 EUR gekostet.

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 25.08.2011, 21:53 (vor 5433 Tagen) @ Zugfahrer

Auf welchem Bahnhof war das?

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

Andi L., Donnerstag, 25.08.2011, 22:54 (vor 5433 Tagen) @ Zugfahrer

Dieselbe Strecke heute Mittag, von Werder Richtung Berlin.

Plan-Abfahrt in Werder x:40 normalerweise Gleis 2, Zug auch angezeigt, Bahnsteig gut gefüllt.
Auf Gleis 3 kann man gerade noch einen RE erkennen, aber nicht das Fahrziel, da fast ganz durch einen Güterzug dazwischen verdeckt. Nichts bei gedacht...

Es kommt wie es kommen muss: Um x:38 verkündet Blechelse ausserplanmäßige Abfahrt des RE von Gleis 3. Eine Wanderung durch den Tunnel setzt ein. Natürlich schaffen nur die schnelleren den RE. Bin noch nach vorne zum KiN mit Hinweis, dass noch Leute kommen und die Ansage so spät kam. Trotzdem fährt der RE um x:41 ab, nicht begeisterte Mienen von zurückgebliebenen Fahrgäste auf dem Bahnsteig 3 sind die Folge.
Wie ich in Berlin sah, hatte nachfolgender RE aus Magdeburg +20 Minuten. So wurde in Werder für einige Leute aus 35 Min. nicht notwendiger Wartezeit sogar 55 Minuten.

Da ist doch die Frage berechtigt, wieso wird das erst kurz vor Abfahrt bekannt gegeben und wieso kann der Zug in dem Fall nicht noch 5 Min. warten, wo der Weg von Gleis 2 zu Gleis 3 in Werder auch nicht gerade kurz ist? Wenn keine Aufsicht auf dem Bahnhof ist, wieso kann der KiN nicht zum Plangleis gehen und den Leuten einen Hinweis geben?

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

nds-schwabe, Donnerstag, 25.08.2011, 23:00 (vor 5433 Tagen) @ Andi L.
bearbeitet von nds-schwabe, Donnerstag, 25.08.2011, 23:03

zum thema 592: heute auch schon wieder +100

Hanau Hbf 20:27 20:29 7
Fulda 21:08 21:09 (zusätzlicher Halt)

aktuelle Zeit: 23:02

Kassel-Wilhelmshöhe 21:38 (+100) 21:40 (+100) 4
Göttingen 21:59 (+100) 22:01 (+100) 9

Der wohl unglücklichste Zuglauf gestern: ICE 592

SvenHamburg, Donnerstag, 25.08.2011, 23:55 (vor 5433 Tagen) @ torsten_le

Nicht unbediengt Qual für alle , ist ja nicht die Linie 28 die schnellere über Leipzig.Wird woll kaum einer München - Berlin mit diesen Zug fahren.Personalwechsel gibts ja auch noch.

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