Europa-Spezial zum selbstausdrucken (Fahrkarten und Angebote)

puck29, Samstag, 06.08.2011, 21:07 (vor 5539 Tagen)
bearbeitet von puck29, Samstag, 06.08.2011, 21:08

Sehr geehrte Fahrkartenspezialistinnen & Fahrkartenspezialisten :-)

Ich habe eine Frage zu den Online-Tickets zum Selbstausdrucken. Der konkrete Fall sieht wie folgt aus:

Buchung eines Europa-Spezials Ungarn für den RJ 65 auf der Relation München Hbf (ab 11:27) – Budapest Keleti pu (an 18:49).

Wenn ich heute (Samstag) für Mittwoch buche, wird mir ein verfügbarer Europa-Spezial Fahrschein angezeigt, den ich auch als online-Ticket zum selbst ausdrucken kaufen kann. Wenn ich allerdings das Europa-Spezial für Dienstag buchen möchte, ist es zwar verfügbar (zumindest wird der Preis angezeigt), aber nicht mehr online bestellbar (Piktogramm: »Für diese Verbindung ist die Bestellfrist für eine online Buchung unterschritten.«). Was ich nachvollziehen kann ist, dass die Zeit unter Umständen zu knapp ist, mir den Fahrschein per Post zuzusenden, aber wieso wird mir nicht die Option zum selbstausdrucken angeboten? Ist das einfach so? Gibt es einen Trick, den Fahrschein doch zum selbstausdrucken kaufen zu können?

Nota bene: Mir ist klar, dass ich das Europa-Spezial für Dienstag an einem Schalter oder Fahrkartenautomaten kaufen könnte. Nur dann lassen sich dort keine REWE- oder Nutella-Gutscheine nutzen, oder?

Außerdem war ich einfach neugierig, warum das so ist – auch weil es mir bislang nie aufgefallen war.

Beste Grüße & vielen Dank für etwaige Antworten schonmal.

Teilantwort

Matze86, München, Samstag, 06.08.2011, 21:15 (vor 5539 Tagen) @ puck29

Nota bene: Mir ist klar, dass ich das Europa-Spezial für Dienstag an einem Schalter oder Fahrkartenautomaten kaufen könnte. Nur dann lassen sich dort keine REWE- oder Nutella-Gutscheine nutzen, oder?

Richtig.

Europa-Spezial zum selbstausdrucken

michael_seelze, Samstag, 06.08.2011, 21:34 (vor 5539 Tagen) @ puck29

Sehr geehrte Fahrkartenspezialistinnen & Fahrkartenspezialisten :-)

Ich habe eine Frage zu den Online-Tickets zum Selbstausdrucken. Der konkrete Fall sieht wie folgt aus:

Buchung eines Europa-Spezials Ungarn für den RJ 65 auf der Relation München Hbf (ab 11:27) – Budapest Keleti pu (an 18:49).

Wenn ich heute (Samstag) für Mittwoch buche, wird mir ein verfügbarer Europa-Spezial Fahrschein angezeigt, den ich auch als online-Ticket zum selbst ausdrucken kaufen kann. Wenn ich allerdings das Europa-Spezial für Dienstag buchen möchte, ist es zwar verfügbar (zumindest wird der Preis angezeigt), aber nicht mehr online bestellbar (Piktogramm: »Für diese Verbindung ist die Bestellfrist für eine online Buchung unterschritten.«). Was ich nachvollziehen kann ist, dass die Zeit unter Umständen zu knapp ist, mir den Fahrschein per Post zuzusenden, aber wieso wird mir nicht die Option zum selbstausdrucken angeboten? Ist das einfach so? Gibt es einen Trick, den Fahrschein doch zum selbstausdrucken kaufen zu können?

Dur wirst für Dienstag auch auf den anderen Wegen keine Fahrkarte mehr erhalten,
weil die Vorverkaufsfrist spätestens 3 Tage vor dem ersten Geltungstag endet; vgl. die Beförderungsbedingungen, S. 52, Punkt 9.2.2.6,.

Europa-Spezial zum selbstausdrucken

puck29, Samstag, 06.08.2011, 21:51 (vor 5539 Tagen) @ michael_seelze

Dur wirst für Dienstag auch auf den anderen Wegen keine Fahrkarte mehr erhalten,
weil die Vorverkaufsfrist spätestens 3 Tage vor dem ersten Geltungstag endet; vgl. die Beförderungsbedingungen, S. 52, Punkt 9.2.2.6,.

Dankeschön für die beiden (Teil-)Antworten.

Stimmt, an die 3-Tages-Vorverkaufsfrist hatte ich nicht so richtig gedacht. Aber dann stellen sich mir trotzdem zwei Fragen:

a) Warum bekomme ich im Moment für Dienstag bei der Reiseauskunft auf bahn.de in der Spalte Sparangebote überhaupt einen Europa-Spezial Preis angezeigt (gleichwohl natürlich mit dem Uhrenpiktogramm und nicht buchbar)? Wenn ich Montag eingebe, was definitiv die Vorverkaufsfrist unterschreitet, bekomme ich die Spalte überhaupt nicht angezeigt, sondern nur Normalpreise.

b) Oh, und generell wollte ich schon immer mal wissen, was denn diese 3-Tages-Vorverkaufsfrist exakt bedeutet: 72h oder drei nicht angebrochene, volle Tage oder ...

Ich frage gerade mehr aus Neugier, um was zu lernen. Wahrscheinlich werde ich sowieso erst später nach Budapest reisen.

Europa-Spezial zum selbstausdrucken

michael_seelze, Samstag, 06.08.2011, 22:15 (vor 5539 Tagen) @ puck29

b) Oh, und generell wollte ich schon immer mal wissen, was denn diese 3-Tages-Vorverkaufsfrist exakt bedeutet: 72h oder drei nicht angebrochene, volle Tage oder ...

Drei nicht angebrochene, volle Tage vor der Abfahrt des ersten Zuges,
wie durch etwas Probieren herausgefunden werden konnte.
Wenn ich angebe, vor Mitternacht am Dienstag in München losfahren zu wollen, ist die Frist verstrichen. Fahre ich erst ab Rosenheim am Mittwoch in aller Frühe (z.B. 0:42 mit dem Regionalzug) ist ein ESP buchbar (selbstverständlich mit Grenzüberschreitung in einem FV-Zug).

2 statt 3 nicht angebrochene Tage!

abomz, Sonntag, 07.08.2011, 00:02 (vor 5539 Tagen) @ michael_seelze

Drei nicht angebrochene, volle Tage vor der Abfahrt des ersten Zuges,

Ich stimme für 2 nicht angebrochene Tage!
So kann ich am Mittwoch um 23:50 Sparpreise für Samstagfrüh buchen.
Da wären nur 2 volle Tage dazwischen.
Auch zur Minute (Sonntag) lassen sich Sparpreise für Mittwoch buchen.

Insofern vermute ich einen Systemfehler, der dem Ausgangsposter das Buchen des Onlinetickets unmöglich machte.

2 statt 3 nicht angebrochene Tage!

michael_seelze, Sonntag, 07.08.2011, 00:17 (vor 5539 Tagen) @ abomz

Drei nicht angebrochene, volle Tage vor der Abfahrt des ersten Zuges,


Ich stimme für 2 nicht angebrochene Tage!
So kann ich am Mittwoch um 23:50 Sparpreise für Samstagfrüh buchen.
Da wären nur 2 volle Tage dazwischen.
Auch zur Minute (Sonntag) lassen sich Sparpreise für Mittwoch buchen.

Insofern vermute ich einen Systemfehler, der dem Ausgangsposter das Buchen des Onlinetickets unmöglich machte.

Der gleiche Fehler hat mich dann wohl irrtümlich auf die drei vollen Tage schließen lassen.
Interessant wäre, ob sich heute nach 11:17 noch Sparpreise für den Mittwochszug um 11:27 buchen lassen. Ist dies nicht der Fall, könnte man auf eine 72-Stunden-Frist schließen.

2 statt 3 nicht angebrochene Tage!

abomz, Sonntag, 07.08.2011, 11:48 (vor 5538 Tagen) @ michael_seelze

Interessant wäre, ob sich heute nach 11:17 noch Sparpreise für den Mittwochszug um 11:27 buchen lassen. Ist dies nicht der Fall, könnte man auf eine 72-Stunden-Frist schließen.

Diese Frist gibt es nicht. Du solltest den Sparpreis für Mittwoch Mittag bis heute um kurz vor Mitternacht buchen können!

Europa-Spezial zum selbstausdrucken

1040bln, Berlin-Mitte, Samstag, 13.08.2011, 20:30 (vor 5532 Tagen) @ michael_seelze

b) Oh, und generell wollte ich schon immer mal wissen, was denn diese 3-Tages-Vorverkaufsfrist exakt bedeutet: 72h oder drei nicht angebrochene, volle Tage oder ...

Drei nicht angebrochene, volle Tage vor der Abfahrt des ersten Zuges,
wie durch etwas Probieren herausgefunden werden konnte.
Wenn ich angebe, vor Mitternacht am Dienstag in München losfahren zu wollen, ist die Frist verstrichen. Fahre ich erst ab Rosenheim am Mittwoch in aller Frühe (z.B. 0:42 mit dem Regionalzug) ist ein ESP buchbar (selbstverständlich mit Grenzüberschreitung in einem FV-Zug).

Heißt das, es gibt in der Praxis (ob nun durch einen Bug oder nicht) zwei unterschiedliche Vorausbuchungsfristen? Und zwar:

1.) Automat und "personenbedient"): Spätestens "am Tag nach übermorgen"
2.) Internet: Spätestens 72 Stunden vor Abfahrt

Das würde bedeuten, man kann schlimmstenfalls auf den letzten Drücker noch telefonisch um kurz vor Mitternacht kaufen, dann natürlich gegen 5 Euro Aufpreis und ohne Gutscheinanrechnung.

Hält man die 72-Stunden-Frist ein, dann spart man die 5 Euro und nochmals die Gutscheinsumme.

Ist das so korrekt?

Europa-Spezial zum selbstausdrucken

michael_seelze, Montag, 15.08.2011, 20:00 (vor 5530 Tagen) @ 1040bln

Drei nicht angebrochene, volle Tage vor der Abfahrt des ersten Zuges,
wie durch etwas Probieren herausgefunden werden konnte.
Wenn ich angebe, vor Mitternacht am Dienstag in München losfahren zu wollen, ist die Frist verstrichen. Fahre ich erst ab Rosenheim am Mittwoch in aller Frühe (z.B. 0:42 mit dem Regionalzug) ist ein ESP buchbar (selbstverständlich mit Grenzüberschreitung in einem FV-Zug).


Heißt das, es gibt in der Praxis (ob nun durch einen Bug oder nicht) zwei unterschiedliche Vorausbuchungsfristen? Und zwar:

1.) Automat und "personenbedient"): Spätestens "am Tag nach übermorgen"
2.) Internet: Spätestens 72 Stunden vor Abfahrt

Das würde bedeuten, man kann schlimmstenfalls auf den letzten Drücker noch telefonisch um kurz vor Mitternacht kaufen, dann natürlich gegen 5 Euro Aufpreis und ohne Gutscheinanrechnung.

Hält man die 72-Stunden-Frist ein, dann spart man die 5 Euro und nochmals die Gutscheinsumme.

Die 72-Stunden-Frist scheint es wie von mir ursprünglich beschrieben so doch nicht zu geben (muss also ein Bug gewesen sein). Da ich im Moment eine ESP nach Österreich für Donnerstag früh (Abfahrt nach Mitternacht) buchen kann aber nicht davor, müssen bei der Internet-Buchung anscheinend noch 2 volle Tage bis zur Abfahrt des Zuges vorhanden sein.
Es gibt beim ESP keinen Zuschlag von 5€ im personenbedienten Verkauf.
Für die Gutscheineinlösung gelten ja gutscheinspezifische Berstimmungen. Wenn Du Aktions-Gutscheine meintest, sind die oft nur im Internet einlösbar.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum