Neue Ansagen :-( (Allgemeines Forum)

101-Fan, Köln, Dienstag, 05.07.2011, 19:44 (vor 5391 Tagen)

Hallo zusammen,

ich bin am vergangenen Sonntag mal nach längerer Zeit wieder mit dem DB Fernverkehr unterwegs gewesen. Dabei sind mir die "neuen"(?) Ansagen in den Zügen aufgefallen. Was vorher vielleicht zu viel war, finde ich jetzt zu wenig. Die Begrüßung finde ich zu kurz und auch die Ansage für den nächsten Bahnhof finde ich zu kurz. Nicht mal für einen grossen Bahnhof wie Köln wurden die Anschlusszüge angesagt.
Am schönsten fand ich die Zeit, wo jeder ZC mehr oder weniger auf seine Art die Ansagen machen durfte.

Was ist eure Meinung? Gefallen euch die neuen Ansagen?

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Neue Ansagen :-(

GUB, Bremen, Dienstag, 05.07.2011, 19:50 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Hallo zusammen,

ich bin am vergangenen Sonntag mal nach längerer Zeit wieder mit dem DB Fernverkehr unterwegs gewesen. Dabei sind mir die "neuen"(?) Ansagen in den Zügen aufgefallen. Was vorher vielleicht zu viel war, finde ich jetzt zu wenig. Die Begrüßung finde ich zu kurz und auch die Ansage für den nächsten Bahnhof finde ich zu kurz. Nicht mal für einen grossen Bahnhof wie Köln wurden die Anschlusszüge angesagt.
Am schönsten fand ich die Zeit, wo jeder ZC mehr oder weniger auf seine Art die Ansagen machen durfte.

Was ist eure Meinung? Gefallen euch die neuen Ansagen?

Ich denke man wird es nie allen recht machen können, vorher wars eben das andere Extrem. Das goldene Mittelmaß ist persönlicher Geschmack und schwer zu finden. Sicherlich möchte man als Fahrgast begrüßt und verabschiedet und dazwischen auch informiert werden. Doch jeder der nicht in Köln aussteigen will, findet diese vielen Anschlussdurchsagen nervig, gleiches gilt natürlich für andere Städte auch.
Ich persönlich finde eine informative, witzige (aber bitte nicht zu übertrieben - da sehen wirs, es ist kaum möglich, alles richtig zu machen) nicht rudimentäre aber auch nicht zu ausschweifende Ansage am Besten. Das wäre eben das Optimum.
Doch es gibt gegen nervige Ansagen doch den einfachen Trick: Stöpsel rein, und Musik hören :)
Auf alle Fälle sollten es von Menschen gesprochene Ansagen bleiben und keine Computeransagen werden - das wäre zu wiederholend und grauenhaft leiernd und langweilig. Etwas Charme durch Ansagen des Zugchefs, der ein Unikat ist, sind doch das Salz in der Reisesuppe ;)

Grüße

Ansagen...

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 05.07.2011, 19:57 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Moin!

Schön kurz, ja. Ich brauche kein endloses Gelaber.

"Sehr geehrte Damen und Herren,
guten Tag und herzlich willkommen im Metronom auf der Fahrt von Göttingen zum Hundertwasserbahnhof Uelzen über Northeim, Kreiensen, Hannover und Celle. Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Informationen, sprechen sie uns gerne an. Die Snäck- und Getränkeautomaten befinden sich an der Spitze des Zuges im Wagen mit der Ordnungsnummer eins. Bitte beachten Sie: Das Niedersachsen-Ticket, das Niedersachsen-Single-Ticket und das Quer-durchs-Land-Ticket sind erst gültig, wenn Vor- und Zuname in Blockschrift eingetragen sind. Unser nächster Halt ist Nörten-Hardenberg. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und einen angenehmen Aufenthalt an Bord."
Knack.
"Sehr geehrte Fahrgäste, bitte beachten Sie auch, daß in unseren Zügen ein absolutes Alkoholverbot besteht. Das Trinken und das Bereitstellen von alkoholischen Getränken ist daher auch in diesem Zug nicht gestattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Das eventuell hinterlegt vom Knarren des Übergangs in der Weichenstraße, eventuell auch einem offenen Übergang zum Nachbarwagen. Nein, da ist mir eine kurze Begrüßung lieber.
Anschlußzugmäßig: Gelaber brauche ich nicht, aber auf einem fremden Bahnhof mit nicht allzu großzügig bemessener Umsteigezeit ist es schon gut, "mein" Gleis zu hören. ;-)

Was ich negativ empfinde, sind manche Bahnhofsansagen, wo kasernenhofmäßig einfach die Anschlüsse durchgesagt werden, ohne "Willkommen in Kirchhammelwarden" oder "Oberoderwitz Oberdorf, hier ist Oberoderwitz Oberdorf" vorweg. Ich kenne das nur von einem anderen Bahnhof, den ich hier nicht nenne.

Nutzer GUB beschreibt ja den kaum möglichen Spagat. Gegen individuelle Ansagen habe ich eigentlich nichts, aber zuviel ist zuviel.

Viele Grüße, Sören

--
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Ansagen...

ICE-TD, Dienstag, 05.07.2011, 20:01 (vor 5391 Tagen) @ Sören Heise

Das erinnert mich an die Interregio auf der Ruhr-Sieg-Strecke. "Wetzlar, hier Wetzlar, eingefahrener Interregio fährt weiter nach Frankfurt" und das ganze mit rollendem "R".

Ansagen...

KB, Mittwoch, 06.07.2011, 14:49 (vor 5390 Tagen) @ ICE-TD

Ich kenne das auch noch. Interessiert mich, für was es diese langen Ansagen an den Bahnhöfen früher gab?!

"Rosenheim, hier Rosenheim, herzlich Willkommen in Rosenheim" - Wozu brauchte man 3 mal hintereinander das Wort "Rosenheim"? Ich meine, einmal reicht doch, dann weiß der Fahrgast doch, dass er jetzt in Rosenheim ist? :D

Wiederholungsvermutung

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 06.07.2011, 15:01 (vor 5390 Tagen) @ KB

Moin!

Vielleicht die Wiederholung, falls man den Anfang nicht mitbekommen hat. Wenn ohne Vorwanung der Lautsprecher anfängt zu quäken, bekommt man unter Umständen den Anfang nicht mit, sei es, weil man anderes tat, sei es, weil man erschrickt oder versteht Mist (wobei mir unklar ist, ob man statt Rosenheim Hosenbein verstehen könnte ;-).
Ich kenne eigentlich nur die Variante Rosenbein, hier Rosenbein, dreimal ist mir weniger vertraut (war es aus Bevensen?).

Viele Grüße, Sören

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Eher Rosenhain, aber ob's das gibt?

GUB, Bremen, Mittwoch, 06.07.2011, 15:54 (vor 5390 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von GUB, Mittwoch, 06.07.2011, 15:54

Außerdem gibts doch Schilder und Anzeiger im hochmodernen Rosenheimer Bahnhof :) (wo man nun endlich auch wieder umsteigen kann ohne Koffer schleppen zu müssen.

Grüße

Ansagen...

101-Fan, Köln, Dienstag, 05.07.2011, 20:32 (vor 5391 Tagen) @ Sören Heise


Nutzer GUB beschreibt ja den kaum möglichen Spagat. Gegen individuelle Ansagen habe ich eigentlich nichts, aber zuviel ist zuviel.

Hallo,

das stimmt, jedem kann man es natürlich nicht recht machen. Mich interessiert einfach eure Meinung zu den neuen Ansagen. Die Vielfahrer und Pendler dürften sich natürlich sehr freuen, wenn es nicht mehr so lange Ansage gibt.

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Ansagen...

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2011, 20:42 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Muss das Thema wieder aufgewärmt werden?

Siehe auch: http://ice-treff.de/index.php?id=100596

Foreneigenarten

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 06.07.2011, 09:56 (vor 5390 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Muss das Thema wieder aufgewärmt werden?

Siehe auch: http://ice-treff.de/index.php?id=100596

Moin!

Das war vor Beitrag 101.000, jetzt sind wir bei 130.000. Was ich damit sagen will: Es gibt Themen, die kommen ab und an oder ein wenig öfter wieder immer wieder. Man könnte es als Foreneigenart auffassen. Dazu kann man dann beitragen oder, wenn es einen nervt, einfach weiterklicken.
Ich erlebte es gerade in einem anderen Forum, wo sich über die deutsche Grenzkontrolle im Nachtzug aus Kopenhagen beschwert wurde. Auch das Thema kommt öfter.

Viele Grüße, Sören

--
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Fore-n-eigenarten

fjk, Mittwoch, 06.07.2011, 10:35 (vor 5390 Tagen) @ Sören Heise

Es gibt Themen, die kommen ab und an oder ein wenig öfter wieder immer wieder.

Wie, n-Wagen sind nicht besser? Dann muss aber dringend der ICE2 in rot redesignt werden.

grinst entschuldigend fjk

Fore-n-eigenarten

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 06.07.2011, 12:51 (vor 5390 Tagen) @ fjk

Es gibt Themen, die kommen ab und an oder ein wenig öfter wieder immer wieder.


Wie, n-Wagen sind nicht besser?

Viel besser! :-)

Dann muss aber dringend der ICE2 in rot redesignt werden.

MüNüX im Jahr 2016, klar. ;-)


grinst entschuldigend fjk

*fg*

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Ansagen...

Alex101, Dienstag, 05.07.2011, 22:05 (vor 5391 Tagen) @ Sören Heise

Anschlußzugmäßig: Gelaber brauche ich nicht, aber auf einem fremden Bahnhof mit nicht allzu großzügig bemessener Umsteigezeit ist es schon gut, "mein" Gleis zu hören. ;-)

Es würde schon reichen die Ansagen "grammatikalisch" ein wenig zu kürzen und die Redundanz zu entfernen:
"Meine Damen und Herren in Kürze reichen wir A-Stadt auf Gleis 8. Ihre Anschlüsse in A-Stadt: IC nach Groß-Stadt, 11:33, Gleis 1, RE nach B-Stadt über X-Dorf, 11:11, Gleis 3, RB nach C-Dorf, 11:22, Gleis 4. Wir wünschen allen aussteigenden Fahrgästen noch einen schönen Tag und eine angenehme Weiterreise. Der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung links."
Manchmal werden ja sogar S-Bahnen angesagt, aber das geht dann meiner Meinung nach entschieden zu weit.

Was ich negativ empfinde, sind manche Bahnhofsansagen, wo kasernenhofmäßig einfach die Anschlüsse durchgesagt werden, ohne "Willkommen in Kirchhammelwarden" oder "Oberoderwitz Oberdorf, hier ist Oberoderwitz Oberdorf" vorweg. Ich kenne das nur von einem anderen Bahnhof, den ich hier nicht nenne.

Stimmt, zu kurz ist auch schlecht. Optimal finde ich sowas (ähnlich meinem ersten Beispiel):
"(Ding-Dong) Meine Damen und Herren, Willkommen in A-Stadt. Ihre nächsten Anschlüsse: IC nach Groß-Stadt, 11:33, Gleis 1, RE nach B-Stadt über X-Dorf, 11:11, Gleis 3, RB nach C-Dorf, 11:22, Gleis 4."
Diese Ansage ist der aktuellen zwar recht ähnlich wirkt aber kompakter, da weniger Wörter (z. B. Abfahrt, von) wiederhohlt werden.

An den Bahnsteigen mit "Blechelse" hat man leider immer das Problem, dass die Computerstimme doch recht langsam ist und man die Ansagen so als unendlich lang empfindet. Die Ansagen werden ja zum Großteil aus einzelnen Wörter zusammen gesetzt weshalb der Text dann nicht flüssig wirkt.
Extrembeispiel aus Regensburg (hörbare Brüche durch | gekennzeichnet): "Meine Damen und Herren|an Gleis|5|,fährt ein|ICE|28|nach|Frankfurt am Main Hauptbahnhof|über|Nürnberg|Würzburg.|Nächster Halt ist|Nürnberg|Hauptbahnhof.|Bitte Vorsicht bei der Einfahrt."
Besonders bei dem Bruch zwischen "Nürnberg" und "Hauptbahnhof" läuft mir immer ein kalter Schauer über den Rücken.
Als Lösung könnte man ja z. B. längere oder gar ganze Ansagen aufnehmen und auf die Einzelwörter nur in Sonderfällen zurückgreifen.

Ansagen...

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2011, 23:04 (vor 5391 Tagen) @ Alex101

Nahverkehrszüge, besonders S-Bahnen sollen eigentlich nicht mehr angesagt werden. Solange alles planmäßig läuft und die Faltblätter "Ihr Reiseplan" ausliegen, reicht zu sagen die planmäßigen Anschlüsse werden erreicht. Nur im Verspätungsfall, keine Faltblätter oder ein verspäteter Zug der noch zusätzlich erreicht wird soll ein zusätzlicher Hinweis angesagt werden.

"Ihr Reiseplan"

Sputnik, Overath, Dienstag, 05.07.2011, 23:18 (vor 5390 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Nahverkehrszüge, besonders S-Bahnen sollen eigentlich nicht mehr angesagt werden. Solange alles planmäßig läuft und die Faltblätter "Ihr Reiseplan" ausliegen, reicht zu sagen die planmäßigen Anschlüsse werden erreicht. Nur im Verspätungsfall, keine Faltblätter oder ein verspäteter Zug der noch zusätzlich erreicht wird soll ein zusätzlicher Hinweis angesagt werden.

Vorausgesetzt es liegt ein "Ihr Reiseplan" aus ;)

"Ihr Reiseplan"

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2011, 23:20 (vor 5390 Tagen) @ Sputnik


Vorausgesetzt es liegt ein "Ihr Reiseplan" aus ;)

Habe ich doch geschrieben. Oder verstehe ich was falsch?

Die Faltblätter gehören auch ins Museum!

Blaschke, Dienstag, 05.07.2011, 23:36 (vor 5390 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Nahverkehrszüge, besonders S-Bahnen sollen eigentlich nicht mehr angesagt werden. Solange alles planmäßig läuft und die Faltblätter "Ihr Reiseplan" ausliegen, reicht zu sagen die planmäßigen Anschlüsse werden erreicht. Nur im Verspätungsfall, keine Faltblätter oder ein verspäteter Zug der noch zusätzlich erreicht wird soll ein zusätzlicher Hinweis angesagt werden.

Die gehören auch längst ins Museum. Entweder an jeden Platz oder an prominenter Stelle gehören Monitore angebracht, die kurz vor Erreichen des jeweiligen Bahnhofs die AKTUELLE Abfahrtstafel des Bahnhofes anzeigen! Als das, was ich zuhause am PC sehen kann, bislang aber nicht als Fahrgast im Zug.

Wenn mein Zug Verspätung hat, dann sind die Faltblätter schon überflüssig. Sicher vorhanden sind sie ebenfalls nicht. Und auf langen, gut besuchten Zugläufen am Schluß auch kaum noch zu finden. Werbung machen eh fast nur noch irgendwelche Bahntöchterfirmen.

Fazit: Die modernen Zeiten könnten auch in dieser Hinsicht endlich mal im ICE Einzug halten!


Schöne Grüße von

jörg

Die Faltblätter gehören auch ins Museum!

101-Fan, Köln, Donnerstag, 07.07.2011, 19:48 (vor 5389 Tagen) @ Blaschke


Die gehören auch längst ins Museum. Entweder an jeden Platz oder an prominenter Stelle gehören Monitore angebracht, die kurz vor Erreichen des jeweiligen Bahnhofs die AKTUELLE Abfahrtstafel des Bahnhofes anzeigen! Als das, was ich zuhause am PC sehen kann, bislang aber nicht als Fahrgast im Zug.

Fazit: Die modernen Zeiten könnten auch in dieser Hinsicht endlich mal im ICE Einzug halten!

Hallo Jörg,

aber ich sammel doch die Reisepläne! Soll ich demnächst noch Werkzeug mitnehmen um die Monitore abzuschrauben? ;-)

Davon aber abgesehen, hast du recht. Die Monitore können natürlich auch auf aktuelle ereignisse eingehen, was ein Reiseplan nicht kann.

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Die Faltblätter gehören auch ins Museum!

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Donnerstag, 07.07.2011, 20:46 (vor 5389 Tagen) @ 101-Fan

aber ich sammel doch die Reisepläne! Soll ich demnächst noch Werkzeug mitnehmen um die Monitore abzuschrauben? ;-)

man screenshot

SCNR

Neue Ansagen :-(

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2011, 20:04 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Dann fahre am besten den ICE International zwischen Frankfurt und Amsterdam. Da sind die Ansagen noch gaaaaaaaanz lang. Sollte hier jemand die kurzen Ansagen dort hören, ist es so von ICE International nicht gewünscht.

Ich will Blechelse...

Blaschke, Dienstag, 05.07.2011, 20:05 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 05.07.2011, 20:06

Mahlzeit!

So wie im Nahverkehr auch. Nächster Halt, Ausstieg dort oder hier. Das mit den Anschlüssen könnte man auch automatisieren. Dort werden nur Abweichungen kurz angesagt. Ansonsten "Ihre Anschlußzüge verkehren planmäßig". Okay, das Modul mit dem Anschlüsse planmäßig würde wahrscheinlich so selten gebraucht, dass Blechelse einen Schock bekäme, wenn die Ansagesteuerung diesen Teil ihres Ichs von ihr verlangt.

Vorteil von Else: Der Dauerfahrer hört sie irgendwann nicht mehr und dann stört sie auch nicht (wie bei der Ehefrau...)

Als ungeübter Reisender passe ich auf, was sie sagt und freue mich über die kurzen, klaren, verständlichen Worte.

So sind alle zufrieden!


-----------


Was ein Großteil der Schaffner da über den Äther sendet, läßt einem ja die Milch sauer werden. Ist aber auch kein Wunder, sie sind ja nicht als Gottschalk eingestellt worden. Da müßte es, wenn so viel Blabla weiterhin gewünscht würde, dringend Sprachtrainung, Sprachtraining, Sprachtraining geradezu hageln.

Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Ich will Blechelse...

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2011, 20:08 (vor 5391 Tagen) @ Blaschke


Was ein Großteil der Schaffner da über den Äther sendet, läßt einem ja die Milch sauer werden. Ist aber auch kein Wunder, sie sind ja nicht als Gottschalk eingestellt worden. Da müßte es, wenn so viel Blabla weiterhin gewünscht würde, dringend Sprachtrainung, Sprachtraining, Sprachtraining geradezu hageln.

Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Aber die Schaffner sollen doch nicht die Ansagen machen :). Das macht doch der Zugführer/Zugchef.

Ich nicht!

Matze86, München, Dienstag, 05.07.2011, 20:47 (vor 5391 Tagen) @ Blaschke

Ich hatte das Pech, dass in Hannover der ICE aus Hamburg wieder mal Verspätung hatte. Nach 5 Minuten Wartezeit hätte ich die Blechelse umbringen können!!!
Am Samstag in Ulm übrigens auch... *grummel*

Ich nicht!

ICE-TD, Dienstag, 05.07.2011, 20:53 (vor 5391 Tagen) @ Matze86

Das wärs doch, die Blechelse im Zug die alle 5 min die Verspätung ansagt, am Endbahnhof dürften viele reif für die Nervenheilanstalt sein. :) :) :)

Ich nicht!

Matze86, München, Dienstag, 05.07.2011, 21:01 (vor 5391 Tagen) @ ICE-TD

Das wärs doch, die Blechelse im Zug die alle 5 min die Verspätung ansagt, am Endbahnhof dürften viele reif für die Nervenheilanstalt sein. :) :) :)

In München sagt die Blechelse dann: "Sie haben Anschluss an die S4 Richtung Haar." :S

Wo spricht in München denn die Blechelse?

Fallblattanzeige, Peine, Dienstag, 05.07.2011, 21:59 (vor 5391 Tagen) @ Matze86

- kein Text -

Genau lesen... ;)

GUB, Bremen, Dienstag, 05.07.2011, 22:00 (vor 5391 Tagen) @ Fallblattanzeige

... dann fällt dir auf dass dies ein Scherz war :)
Tut sie nämlich nicht, s.i.w.

Genau lesen... ;)

Fallblattanzeige, Peine, Dienstag, 05.07.2011, 22:04 (vor 5391 Tagen) @ GUB

... dann fällt dir auf dass dies ein Scherz war :)
Tut sie nämlich nicht, s.i.w.

Hab ich schon gemerkt, außerdem sagt die Blechelse ja auch "Ihre nächsten Reisemöglichkeiten..."

Es war aber vielmehr eine reine Interessensfrage.

Genau lesen... ;)

Matze86, München, Mittwoch, 06.07.2011, 07:34 (vor 5390 Tagen) @ Fallblattanzeige

... dann fällt dir auf dass dies ein Scherz war :)
Tut sie nämlich nicht, s.i.w.


Hab ich schon gemerkt, außerdem sagt die Blechelse ja auch "Ihre nächsten Reisemöglichkeiten..."

Das war auch auf eine Blechelse im Zug bezogen ;)

Es war aber vielmehr eine reine Interessensfrage.

Zum Glück werden die Ansagen in München noch per menschlicher Stimme getätigt :)

Für Tf bitte auch

ICE-T-Fan, Dienstag, 05.07.2011, 23:04 (vor 5391 Tagen) @ ICE-TD

Aber dann bitte auch für den Tf... das motiviert vielleicht zum schneller fahren um schneller das Gelaber los zu sein. *lach*

Blechelse, Blechingo und die Golden Eckarts

fjk, Mittwoch, 06.07.2011, 10:26 (vor 5390 Tagen) @ Blaschke

Mahlzeit!

So wie im Nahverkehr auch. Nächster Halt, Ausstieg dort oder hier. Das mit den Anschlüssen könnte man auch automatisieren. Dort werden nur Abweichungen kurz angesagt. Ansonsten "Ihre Anschlußzüge verkehren planmäßig". Okay, das Modul mit dem Anschlüsse planmäßig würde wahrscheinlich so selten gebraucht, dass Blechelse einen Schock bekäme, wenn die Ansagesteuerung diesen Teil ihres Ichs von ihr verlangt.

Moin,

in weiten Teilen des DB-Nahverkehrs ist die Blechelse doch ein Blechingo (obwohl Ingo von der Tankstellenmafia eigentlich anders besetzt ist, was auch mit Blech zu tun hat - also Blechbert vielleicht?) und klingt weit weniger blechern als die Bahnhofselse, wohl weil er ganze Sätze auswendig gelernt hat, und nicht nur Einzelwörter. Ingo ist unter anderem dewswegen auch durchaus zu ertragen. Nur wieso für die Ausstiegsseite immer noch der Lokführer ran muss, ist schwer verständlich (und macht es manchmal schwer verständlich...).

Egal. Es gibt hier zwei Unterschiede herauszustreichen: den zwischen Ansagen im Zug und Ansagen am Bahnsteig und den zwischen Familie Blech und der Vielzahl menschlicher Ansager (hier unter Golden Eckarts zusammengefasst).

Das ergibt vier Möglichkeiten:

1A) Ingo im Zug
Wie oben erwähnt im Normalfall in ganzen Sätzen aufgenommene Begrüßungs- und Halteansagen. Anschlüsse spricht der Kollege 1B an größeren Bahnhöfen, dabei kann er auf die Betriebssituation eingehen. Planmäßige Anschlüsse könnte man natürlich versuchen, auch Ingo (ach nee, Bert) beizubringen, um hinreichend flexibel zu sein (planmäßige Anschlüsse interessieren kaum...), würde dabei aber wohl das Wortgewürge von Else rauskommen - und das ist zumindest nicht schön. Ein kleines Ärgernis ist, dass Ingobert nicht ruhig ist, wenn Eckart aus der 1B an den genannten Anschlussbahnhöfen zum Mikro greift - dann wird immer doppelt informiert, dass der Star-RE in gleich in Hannover endet. Und Ingoberts Cousin Hein aus dem Metronom scheint ja glücklicherweise ein Praktikum auf dem Fischmarkt zu machen.

1B) Golden Eckarts im Zug
Das umfasst alle Durchsagen des Zugpersonals. Das "Problem" der Ausstiegsseite, wenn Ingobert aktiv ist, steht schon unter 1A. Ansonsten sind die Durchsagen im Nahverkehr meist ganz vernünftig, insbesondere wenn in zubfreien Zügen die Lokführer kleine Hinweise zum (unplanmäißgen) Fahrtverlauf geben. Kleine Highlights wie das legendäre "Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Bremen Hbf. Bitte nehmen Sie die Füße von den Sitzen und ziehen Sie die Schuhe an." unterstreichen den Charme dieser Klasse.

Was ein Großteil der Schaffner da über den Äther sendet, läßt einem ja die Milch sauer werden. Ist aber auch kein Wunder, sie sind ja nicht als Gottschalk eingestellt worden. Da müßte es, wenn so viel Blabla weiterhin gewünscht würde, dringend Sprachtrainung, Sprachtraining, Sprachtraining geradezu hageln.

Im "großen" Fernverkehr richtet der Standardisierungswahn die ihm eigenen Kollateralschäden an. Dem einen ist's zu viel, dem anderen zu wenig, der Mittelweg ist schwer zu finden, und wenn er in der Vorschrift definiert sein sollte, ergibt er zumindest in manchen Situationen keinen Sinn. Insofern ist es erfrischend, wenn sich die Eckarts im vernünftigen Rahmen (wie Sonntag, der Standardsituation in diesen Zügen angemessen, im Verstärker-IC Berlin-Köln "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder! Willkommen im IC..." mit Erklärung, dass das ein Verstärker wäre und deshalb kein Gastroangebot hätte - und diese üppige Ansage nur in Hannover. Super.) individuell äußern. Der Umfang, in dem diese Schnörkel noch als schön oder akzeptabel empfunden werden ist natürlich geschmacks- und situationsabhängig. Aber wenn alles nur und genau nach Wortbaukasten aus der Richtlinie geht, ist die Länge der Ansagen egal: irgendwann sind alle genervt. Gegen Formulierungsvorschläge hat sicher keiner was, aber einheitliche Ansagen kann Ingobert besser machen. Und in besonderen Situationen (da, wo früher (in "Sänkjuhforträwelling"-Zeiten) dann schon kein Englisch kam, obwohl es dringend angezeigt gewesen wäre - aber was "rechte Rheintrecke" auf Englisch heißt, weiß kein Eckart und kein Engländer versteht, was es bedeutet) müssen eh die Eckarts ran - hart auf hart jenseits der Formulierungshilfen.
Der angemessene Umfang der Umsitegsansagen ist sicher auch schwierig zu standardisieren - das Schlagwort "keine S-Bahn" zum Beispiel ist da, wo die S-Bahn eher dem Regional- als dem Stadtverkehr zuzuordnen ist (also z.B. bei Takten größer 20 Minuten) wahrscheinlich zu hart. Denn insbesondere wenn die S-Bahn auch verspätet ist, ist eine entsprechende Info eben schon eine halbe Stunde wert.
Ein Wort noch zu den Durchsagesystemen: so bequem es für den Bediener sein mag, die Jugendfeuerwehr-Walkie-Talkie-Tonqualität der Durchsagen, die von mobilen Sprechstellen (ist eine im Wagen verkabelte Sprechstelle nicht eigentlich auch mobil, weil sie eben im Wagen ist - also besser: von kabellosen Sprechstellen) kommen, erinnert eher an "Houston, wir haben ein Problem" als an einen Hochtechnologiezug eines Exzellenzkonzerns in einem Hochtechnologieland. Interessanterweise klingen Durchsagen aus dem Bimdz vom Zugschluss trotz Gerumpels deutlich besser. Aber dieses Problem wird sicher genauso schwierig während der Lebenszeit der Züge zu beheben sein, wie die etwas anachronistisch erscheinende Reservierungsadtenübermittlung per Diskette - Reservierungsrechner und Sprechstelle sind ja integraler Bestandteil der Wagenkonstruktion und auf keinen Fall irgendwie austauschbar.

2A) Blechelse am Bahnhof

Vorteil von Else: Der Dauerfahrer hört sie irgendwann nicht mehr und dann stört sie auch nicht (wie bei der Ehefrau...)

Als ungeübter Reisender passe ich auf, was sie sagt und freue mich über die kurzen, klaren, verständlichen Worte.

So sind alle zufrieden!

Zur echten Else ist eigentlich das meiste gesagt. Ihre Ansagen werden aber dadurch zu lang(weilig), dass sie zusammengestückelt und mechanisch sind. Zuhören erfordert enorme Konzentration, und sich konzentrierende Menschen sind immmer schon einen Satz weiter als Else und darum genervt. Alle anderen überhören sie einfach und stellen dann dumme Fragen, die sie von davon genervten Stationspersonal (schließlich hat Else alles gesagt) oder von Elses Trödeligkeit (s.o.) genervten Mitwartenden genervt beantwortet bekommen und ebenfalls schlechte Laune bekommen. Elses winziger Vorteil (noch?): sie darf immerhin noch ganze Sätze bilden. Das hebt sie positiv von den armen richtliniengebeugten Bahnhofseckarts aus der 2B ab. Elses Tanten aus Bundesbahnzeiten ("An Gleis dreizehn bitte einsteigen, Türen schließen (sebsttätig), Vorsicht bei der Abfahrt") sind informations-, verständnis- und höflichkeitsmäßig (wenn sie auch ihre Nichte ganz uncharmant übertönen - wie im richtigen Leben;-)) natürlich nach wie vor vorbidlich, wenn auch wenig flexibel.

2B) Eckarts am Bahnhof
Man sollte meinen, dass die Nachteile der Else von realen Eckarts ausgebügelt werden könnten (die auch ihre "systematischen" Nachteile haben, wie manchmal schlechte Verständlichkeit aus unterschiedlichen, persönlichen wie technischen Gründen), weil sie ganze Sätze aus einem Guss sprechen könnten. Leider ist ihnen mit der letzten Richtlinienänderung dieser Vorteil genommen worden, sie dürfen nur noch im Telegrammstil zusammengewürfelte Wortgebilde vorlesen. Eine persönlich Ansprache (wie "Meine Damen und Herren an Gleis Acht") findet nicht mehr statt, es wird einfach unpersönliches Grammatikhackfleisch in die Welt geblasen, am liebsten eingeleitet mit einem harschen "Information". Wer sich das ausgedacht hat, kommuniziert wahrscheinlich fast ausschließlich per SMS und beginnt seine Mails nicht mal mit "Hallo". Scheußlich. Der Informationsgehalt der entsprechenden Ansagen ist allerdings in Ordnung - im Gegensatz zu freilaufenden Bazhnsteigeckarts, die vernünftigerweise elseübertönende Ansagen machen können - was besonders in Köln gelegentlich gehörig in die Hose geht (weil die Angaben nicht stimmen, sondern voreilig in die Halle gepustet wurden - vielleicht eine Mentalitätsfrage?). Wie überall anders hört das Bahnsteigvolk einer durchsetzungsfähig vorgetragenen aktuellen Information oder Handlungsanweisung allerdings besser zu als Else, was beispielsweise bei Gleisänderungen zu beobachten ist: die Massen bewegen sich nicht, wenn Else ihren Sermon mit der Angabe des neuen Gleises krönt ("nicht von| Gleis| acht| sondern von| Gleis| sechs| undzwanzig| ab."), sondern wenn eine resolute natürlich Durchsage "Meine Damen und Herren. Die S-Bahn nach Büdelberg [um Zehn Uhr Zehn] verkehrt heute von Gleis sechsundzwanzig statt Gleis acht." sie auf das Galopprennen durch den Tunnel schickt. Also: erlaubt den Eckerts wieder, die Leute anzusprechen. Aber wahrscheinlich steht als oberster Punkt auf der Liste für's nächste Schuljahr der 2A schon, das der Else auszutreiben...


freut sich über Geschmacksfragen als Wiedereinstieg
fjk

Ansagen der Ausstiegsseite

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 06.07.2011, 12:55 (vor 5390 Tagen) @ fjk

Nur wieso für die Ausstiegsseite immer noch der Lokführer ran muss, ist schwer verständlich (und macht es manchmal schwer verständlich...).

Wegen möglicher Gleisänderungen denke ich mal. Der Tf hat da den besten Überblick.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Ansagen der Ausstiegsseite

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 06.07.2011, 12:57 (vor 5390 Tagen) @ 218 466-1

Nur wieso für die Ausstiegsseite immer noch der Lokführer ran muss, ist schwer verständlich (und macht es manchmal schwer verständlich...).

Wegen möglicher Gleisänderungen denke ich mal. Der Tf hat da den besten Überblick.

Zumindest in NRW und Niedersachsen sind die Doppelstockwagen überwiegend mit der automatischen Ansage ausgelöst. Dennoch ist es irgendwie nicht ersichtlich, wann dort die automatische Ansage genutzt wird und wann der Lokführer selbst spricht.

Ausstiegsseite: Automatisch bzw. menschlich

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 06.07.2011, 14:08 (vor 5390 Tagen) @ Fabian318

Moin!

Irgendwo [1] stand mal zu lesen, die automatische Ausstiegsseitenansage werde durch den Lokführer im Steuerwagen ausgelöst, während in der Lok eine automatische Ansage nicht möglich ist.

/Sören

[1] Entweder hier im Forum oder auf DSO.

Ausstiegsseite: Automatisch bzw. menschlich

JanGT, Mittwoch, 06.07.2011, 14:39 (vor 5390 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Irgendwo [1] stand mal zu lesen, die automatische Ausstiegsseitenansage werde durch den Lokführer im Steuerwagen ausgelöst, während in der Lok eine automatische Ansage nicht möglich ist.

/Sören

[1] Entweder hier im Forum oder auf DSO.

das ist auch ein Thema was ich noch nicht verstehe:

bei Steuerwagen vorraus kommt die automatische Ansage der Ausstiegssteite in NRW manchmal, manchmal Frauen, manchmal Männerstimme^^

das die automatische Ansage der Ausstiegsseite auch bei Lok vorraus kommt, hab ich in NRW bisher nur gelegentlich mal beim RE 7 gehört
fragt mich bitte nicht warum gerade nur dort

Ausstiegsseite: Automatisch bzw. menschlich

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 06.07.2011, 15:41 (vor 5390 Tagen) @ JanGT

das die automatische Ansage der Ausstiegsseite auch bei Lok vorraus kommt, hab ich in NRW bisher nur gelegentlich mal beim RE 7 gehört
fragt mich bitte nicht warum gerade nur dort

Könnte mit dem Einbauort des Steuergeräts für das FT95 in der Lok zusammenhängen, dass man das bei der BR 112 (auf dem RE7) eben auch während der Fahrt bedienen kann. Nur eine Vermutung.

Gleichberechtigung, auch bei Ansagen :D ;)

GUB, Bremen, Mittwoch, 06.07.2011, 15:51 (vor 5390 Tagen) @ JanGT

- kein Text -

Gleichberechtigung, auch bei Ansagen :D ;)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 07.07.2011, 00:00 (vor 5389 Tagen) @ GUB

Richtig so. :)
Das war auch bei den ersten automatischen Stationsansagen vor 15 Jahren so.
In den Dostos auf der Höllental- und Filstalbahn hörte man Blechingo und bei den RE München-Passau und München-Salzburg (Bnrbdzf/BR111) küdigte die Blechelse die Halte an.
Interessant war die unterschiedliche Formulierung. Ingo: "Nächster Halt,..." Else: Nächste Haltestelle,...". Funktionierte jeweils mit Lok und mit Steuerwagen voraus, aber es gab noch keine Ausstiegsseite.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Ansagen der Ausstiegsseite

Blaschke, Mittwoch, 06.07.2011, 17:00 (vor 5390 Tagen) @ Fabian318

Moin!

Nur wieso für die Ausstiegsseite immer noch der Lokführer ran muss, ist schwer verständlich (und macht es manchmal schwer verständlich...).

Wegen möglicher Gleisänderungen denke ich mal. Der Tf hat da den besten Überblick.


Zumindest in NRW und Niedersachsen sind die Doppelstockwagen überwiegend mit der automatischen Ansage ausgelöst. Dennoch ist es irgendwie nicht ersichtlich, wann dort die automatische Ansage genutzt wird und wann der Lokführer selbst spricht.


Wie schon erwähnt: Steuerwagen voraus: Ansage per Automatik
Lok voraus: Der Lokführer muß ran ans Mikro. Weil auf der Lok irgendwie der entsprechende Schalter fehlt bzw. die Verbindung zu Ingos Else.

Ist das aber beim Metronom nicht auch so? Ich meine, mich entsprechend zu erinnern.


Fazit: Technik die begeistert... ;-) Oder wie in Deutschlands Bahnwesen üblich: Halber Kram.


Dass dann am Endbahnhof manchmal doppelt angesagt wird - naturell und maschinell -, das kann man auch ändern. Muß nur der Schaffner oder der Lokführer einmal am Mikro drücken - dann wird die grad begonnene Ansage unterdrückt - und zwar komplett. Wenn der Schaffner aber nicht an der Lunte sitzt und der Lokführer kein Knöppes drückt, weil er ja nicht weiß, ob der Schaffner noch was zum Besten geben will, dann gibt's das Ganze manchmal eben doppelt.


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Ansagen der Ausstiegsseite - Metronom

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 06.07.2011, 17:03 (vor 5390 Tagen) @ Blaschke

Moin!

Beim Metronom habe ich noch nie eine automatische Ansage der Ausstiegsseite gehört. In manchen Fällen übernimmt es die Kundenbetreuerin, sonst generell der Lokführer.

Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

*schocking*

Blaschke, Mittwoch, 06.07.2011, 18:17 (vor 5390 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Beim Metronom habe ich noch nie eine automatische Ansage der Ausstiegsseite gehört. In manchen Fällen übernimmt es die Kundenbetreuerin, sonst generell der Lokführer.


Gottogottogott. Wie rückständig sind die denn?

Ich dachte immer, Metronom ist die Crème de la Crème des deutschen Bahnwesens.

Gut, bei meinen Reisen mit denen habe ich das nun nie so sonderlich bemerkt (außer dass eine Schaffnerin mal Toilettenrollen im WC auffüllte...); dachte aber bislang, dass es sich dabei um Pech oder Wahrnehmungsstörungen handeln müsse.

Schöne Grüße von

jörg

Neue Ansagen :-(

PhilippK, Dienstag, 05.07.2011, 21:54 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Ganz ehrlich: im Regelfall sollte der kurze Hinweis "Es werden alle Anschlusszüge erreicht" reichen. Im Verspätungsfall darf's dann gerne etwas mehr sein.
Der Anteil der Reisenden, die ohne Plan in den Zug gestiegen sind und auch nicht den Reiseplan lesen wollen, dürfte doch sehr gering sein.

Gruß, Philipp

Neue Ansagen :-(

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Dienstag, 05.07.2011, 22:48 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Wie hättest Du denn die Begrüßung?

Neue Ansagen :-(

frank_le, Mittwoch, 06.07.2011, 14:14 (vor 5390 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Wie hättest Du denn die Begrüßung?

Ganz einfach:

"Willkommen im InterCityExpress auf der Fahrt nach Dresden. Wir wünschen eine angenehme Reise. >nur bei Verspätung: Unsere Verspätung bei der Abfahrt beträgt xx Minuten. Kurz vor der Ankunft an den Bahnhöfen teile ich Ihnen mit welche Anschlusszüge erreicht werden.< Das Bordrestaurant befindet sich in Wagen xx. Unser Team freut sich auf Ihren Besuch."

Diese Begrüßung auf der Fahrt von Wiesbaden nach Dresden nur in Wiesbaden, Frankfurt, Erfurt und Leipzig.

Und das Ganze bitte zusammenhängend gesprochen (nicht zwischen der Begrüßung, der Verspätungsinfo und der Futterkisteninfo jeweils 2 Minuten Pause). Gestern zwischen Frankfurt und Leipzig gab es mal wieder an jedem Bahnhof die Komplette Begrüßung! Zwischen Frankfurt und Fulda wurde 3 x die Infos zum erreichen des Cantus in Fulda über Lautsprecher durchgegeben (davon 2 mal die Info dass keine Infos vorliegen).

Dieser Sprechdurchfall ist einfach nur nervend!
Besonders schlimm wird es wenn der Schaffner lustig sein möchte!

Vor den Bahnhöfen bitte 5 Minuten vor der Ankunft ein kurzer Hinweis: Wir erreichen in wenigen Minuten Fulda. >bei Verspätung: Sie erreichen noch den Cantus nach xxx am Gleis xx< Der Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.

Diese Ansage bitte nicht 10 Minuten vor der Ankunft oder bei der Einfahrt in den Bahnhof sondern 5 Minuten vor der Ankunft. Manchmal kommen die Ansagen erst wenn der Zug bereits am Bahnsteig steht.

Neue Ansagen :-(

Ösi, Mittwoch, 06.07.2011, 18:20 (vor 5390 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Wie hättest Du denn die Begrüßung?

"Guten Morgen/Tag/Abend. Wir sind zur Zeit planmäßig unterwegs. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Fahrt."

Neue Ansagen :-(

101-Fan, Köln, Donnerstag, 07.07.2011, 19:57 (vor 5389 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Wie hättest Du denn die Begrüßung?

Hallo,

also wenn ich zu entscheiden hätte, würde bei mir die Begrüssung so aussehen:

-ab Startbahnhof bzw. Zwischenhalt mit viel Fahrgastwechsel(z.B.Frankfurt/Main):
"Guten Tag meine Damen & Herren das Team der Deutschen Bahn begrüsst Sie im ICE 4711 von München über Nürnberg, Würzburg, Kassel-Wilhelmshöhe und Hannover nach Hamburg-Altona. Für Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung. Ich darf Sie noch auf unsere Bordgastronomie aufmerksam machen. Unser Bordrestaurant finden Sie im Wagen 25 sowie im Wagen 35. Fahrgästen der 1.Klasse servieren wir Speisen uns Getränke auch gerne an Ihrem Platz. Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und einen angenehmen Aufenthalt hier an Bord."

-ab Zwischenhalt mit wenig oder mittlerem Reisendenwechsel:
"Das Team der Deutschen Bahn begrüsst die zugestiegenen Fahrgäste im ICE 4711 nach Hamburg-Altona und wünscht auch Ihnen eine gute Reise."

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Neue Ansagen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 05.07.2011, 22:59 (vor 5391 Tagen) @ 101-Fan

Im Zug braucht man die planmäßig verkehrenden Anschlusszüge m.M. nicht durchsagen. Wenn man am nächsten Halt nicht aussteigt, ist es uninteressant und für die, die umsteigen wird der Fahrplan auf dem Bahnsteig örtlich ohnehin nochmal aufgesagt.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Neue Ansagen

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Dienstag, 05.07.2011, 23:22 (vor 5390 Tagen) @ 218 466-1

...die umsteigen wird der Fahrplan auf dem Bahnsteig örtlich ohnehin nochmal aufgesagt.

Wenn man unter den Ersten ist, die gerade aussteigen können. Sonst verpaßt man die Hälfte. Manche Ansager haben es so eilig, daß die schon loslegen, bevor die Türen offen sind.

Manchmal ist die Ansage vorbei, ehe der Zug einfährt ;)

GUB, Bremen, Mittwoch, 06.07.2011, 13:15 (vor 5390 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

- kein Text -

Eine Ansage zum Streichen...

Matze86, München, Mittwoch, 06.07.2011, 07:49 (vor 5390 Tagen) @ 101-Fan

... ist ja mal die Ansage, in welcher Fahrtrichtung man aussteigen soll.
Die ertönt meist erst dann, wenn man den Bahnsteig ohnehin schon sieht...

Eine Ansage zum Streichen...

Sylvester, Mittwoch, 06.07.2011, 08:19 (vor 5390 Tagen) @ Matze86

Das ist auch richtig so, die Ansage der ausstiegseite wurde nur aufgrund der wünsche von blindenverbänden eingeführt und darf erst bei Augenschein genannt werden. Lg

Aha, danke fürs Aufklären

Matze86, München, Mittwoch, 06.07.2011, 08:22 (vor 5390 Tagen) @ Sylvester

- kein Text -

Seltsam ist die Nennung des Bahnunternehmens

GUM, Mittwoch, 06.07.2011, 11:07 (vor 5390 Tagen) @ 101-Fan
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 06.07.2011, 11:09

Hallo zusammen,

ich bin am vergangenen Sonntag mal nach längerer Zeit wieder mit dem DB Fernverkehr unterwegs gewesen. Dabei sind mir die "neuen"(?) Ansagen in den Zügen aufgefallen.

Was ist eure Meinung? Gefallen euch die neuen Ansagen?

Ich finde "Herzlich willkommen im Zugart der Deutschen Bahn...." etwas seltsam. Wenn ich in einen weißen Zug einsteige, dann weiss ich doch grundsätzlich, dass dieser von der Deutschen Bahn ist.

*Ironiemodus an*
Wenn dann noch der Wagen 11 offiziell zur "Plünderung" durch Reisende einer anderen Wagenklasse freigegeben wird und der einzige verbleibende Av mit ausgefallener Heizung fährt, dann: Freuen sich doch die Premiumkunden der Deutschen Bahn..
*Ironiemodus aus*

Ist übrigens mit einer der günstigsten Klassenwechsel, die es überhaupt gibt: Wagen 9 reservieren und einen kostenlosen Upgrade absahnen.


Ansonsten sind die Durchsagen wirklich nicht entscheidend für die Produktwahrnehmung. Vielleicht ist mehr Individualität etwas besser. Denn so mancher Zugchef "leiert" die Standardansagen nur noch herunter.

Interessant dabei ist, dass dieses "Leiern" sich dann oft auch im APS und nicht erfolgter Kundenpflege fortsetzt, leider.

Seltsam ist die Nennung des Bahnunternehmens

Axterix, München/Düsseldorf, Mittwoch, 06.07.2011, 12:08 (vor 5390 Tagen) @ GUM

Auch von mir hallo

Ich finde "Herzlich willkommen im Zugart der Deutschen Bahn...." etwas seltsam. Wenn ich in einen weißen Zug einsteige, dann weiss ich doch grundsätzlich, dass dieser von der Deutschen Bahn ist.

Hmm, so rum vielleicht - wobei doch viele immernoch glauben, dass sie mit der "Bundesbahn" unterwegs sind ;-) - aber evtl. wäre es sinnvoll im Nahverkehr das Unternehmen anzusagen...

Dazu ist mir aufgefallen - bin mir nicht so ganz sicher - dass man im Railjet ab München anfangs immer in einem Zug der ÖBB enpfangen wurde, mittlerweile sagt die Dame ja auf dem DB-Abschnitt (hinter Salzburg fahre ich seltenst) auch "Deutsche Bahn"

Und jetzt gebe ich die Diskussion frei, ob es wichtiger ist pünktliche Anschlüsse oder die Anzahl der Monitore im Zug anzusagen... :-D

Axel

Seltsam ist die Nennung des Bahnunternehmens

KB, Mittwoch, 06.07.2011, 14:56 (vor 5390 Tagen) @ Axterix

Das ist richtig, in Zügen der ÖBB wird "Deutsche Bahn" gesagt, es ist allerdings auch nur Personal der DB an Bord. Bei Frankreich-Zügen wird gesagt "Willkommen im TGV in Kooperation" (oder so ähnlich), dafür ist auch frz. Personal dabei. Wie das mit den anderen Strecken im Ausland ist, weiß ich net.

*Vermutung an*
Ich glaube, dass das mit dem "Deutsche Bahn" einfach marketingstrategische Gründe hat. Damit soll wohl die Marke "Deutsche Bahn" mit den prestigeträchtigen namen "ICE" und "Intercity" verknpüft werden.
*Vermutung aus*

Seltsam ist die Nennung des Bahnunternehmens

EC 178, Mittwoch, 06.07.2011, 15:24 (vor 5390 Tagen) @ KB

*Vermutung an*
Ich glaube, dass das mit dem "Deutsche Bahn" einfach marketingstrategische Gründe hat. Damit soll wohl die Marke "Deutsche Bahn" mit den prestigeträchtigen namen "ICE" und "Intercity" verknpüft werden.
*Vermutung aus*

Deine Vermutung ist absolut richtig.

Aus schon angeführten Gründen fand ich die Formulierung "Im Namen der Dutschen Bahn..." wesentlich besser.

Die Formulierung fand ich auch sehr gelungen

GUB, Bremen, Mittwoch, 06.07.2011, 17:16 (vor 5390 Tagen) @ EC 178

Gibts die nicht mehr?

Die Formulierung fand ich auch sehr gelungen

EC 178, Mittwoch, 06.07.2011, 17:38 (vor 5390 Tagen) @ GUB

Gibts die nicht mehr?

Leider nicht mehr...

Neue Ansagen :)

dobal, Mittwoch, 06.07.2011, 17:47 (vor 5390 Tagen) @ 101-Fan

Ich finde die neue Regelung gut: Wenn alles nach Plan läuft, kann man von jedem erwarten, dass er seine Reise entsprechend plant bzw. die für ihn notwendige Information aus dem Reiseplan (Internet, ...) zieht. Sollte sich für einen Anschlusszug ein Gleiswechsel o.ä. ergeben, wäre das natürlich schön, bereits im Zug mitgeteilt zu kommen.

Ansonsten ist es bei einer Fahrt von Dortmund nach Köln immer noch an der Grenze des Erträglichen, alle 10 Minuten den gleichen Text gepresst zu bekommen. Ich würde mir wünschen, dass bei so kurzen Haltabständen Begrüßung und Verabschiedung in eine Ansage gepackt werden. Also dass erst vor Düsseldorf die Begrüßung der in Duisburg zugestiegenen Fahrgäste erfolgt und danach auf das bevorstehende, hoffentlich pünktliche Erreichen von Düsseldorf angekündigt wird. Schließlich nur ein kurzes "Ausstieg links" bei Einfahrt.

Was mich persönlich auf die Palme bringt, sind unnütze Ansagen à la "Unser Zug ist gerade zum Halten gekommen, ich melde mich, sobald mir weitere Informationen vorliegen". Ersteres haben ausnahmslos alle Fahrgäste wahrgenommen, zweiteres hilft niemand. Und bevor die Info dann kommt, fährt der Zug meist wieder ...

Und dann gibt es noch die Kreation: "Thank you for choosing with Deutsche Bahn", die ab und zu zu vernehmen ist. Das allerdings trägt eher zur allgemeinen Erheiterung bei^^

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