SPIEGEL-Bericht:"Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung" (Fahrkarten und Angebote)

Joachim, Neustadt, Freitag, 10.06.2011, 11:45 (vor 5595 Tagen)

Hallo zusammen,

auf der Internetseite des SPIEGELs wurde gestern unter der Überschrift "Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung" ein Bericht mit folgendem Aufmacher veröffentlicht:

Längere Fahrzeiten, dazu teurere Tickets: Wer mit dem Zug über die Pfingstfeiertage von Frankfurt nach Göttingen reisen will, zahlt mehr als sonst. Wie Pro Bahn ermittelt hat, kommt der Mehrpreis durch Bauarbeiten und die notwendige Umleitung zustande.

Mehr zu lesen gibt es hier.

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mfG - Joachim

SPIEGEL-Bericht:"Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung"

DG, Freitag, 10.06.2011, 12:23 (vor 5595 Tagen) @ Joachim

Hallo zusammen,

auf der Internetseite des SPIEGELs wurde gestern unter der Überschrift "Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung" ein Bericht mit folgendem Aufmacher veröffentlicht:

Längere Fahrzeiten, dazu teurere Tickets: Wer mit dem Zug über die Pfingstfeiertage von Frankfurt nach Göttingen reisen will, zahlt mehr als sonst. Wie Pro Bahn ermittelt hat, kommt der Mehrpreis durch Bauarbeiten und die notwendige Umleitung zustande.

Mehr zu lesen gibt es hier.


An sich finde ich das ein Unding.
Dass die Bahn einen höheren Aufwand an Personal und Energie etc. hat,
ist ja klar, aber trotzdem könnte man den Kunden den üblichen Preis anbieten,
da die Kunden ja weder für die Umleitung verantwortlich sind,
noch unbedingt eine knappe Stunde länger unterwegs sein wollen.

SPIEGEL-Bericht:"Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung"

Steffen, Freitag, 10.06.2011, 12:35 (vor 5595 Tagen) @ DG

Dass die Bahn einen höheren Aufwand an Personal und Energie etc. hat,
ist ja klar, aber trotzdem könnte man den Kunden den üblichen Preis anbieten,
da die Kunden ja weder für die Umleitung verantwortlich sind,
noch unbedingt eine knappe Stunde länger unterwegs sein wollen.

Nach Bahnlogik müsste es sogar billiger werden!

Züge über die KRM sind teurer, weil sie weniger Personal und weniger Züge (kürzere Fahrzeit) benötigen. Da müsste doch jegliche Fahrzeitverlängerung die Fahrkarte billiger machen!

*SCNR*

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Das ist nun wirklich ein DICKER Hund

indy3, Freitag, 10.06.2011, 12:36 (vor 5595 Tagen) @ Steffen

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Dies ist im Nahverkehr schon seit Jahren so....

GUM, Freitag, 10.06.2011, 14:42 (vor 5595 Tagen) @ DG
bearbeitet von GUM, Freitag, 10.06.2011, 14:43

An sich finde ich das ein Unding.
Dass die Bahn einen höheren Aufwand an Personal und Energie etc. hat,
ist ja klar, aber trotzdem könnte man den Kunden den üblichen Preis anbieten,
da die Kunden ja weder für die Umleitung verantwortlich sind,
noch unbedingt eine knappe Stunde länger unterwegs sein wollen.

Im Nahverkehr ist dies leider schon seit Jahren auch so. Bei Verbindungen, die nur alle zwei Stunden umsteigefrei sind, ist dann die "ungerade" Stunde teurer, als die gerade Stunde. Denn da werden einzelstrecken addiert !

Viel schlmimmer ist aber folgendes:
München-Umsteigepunkt(1) ICE
Umsteigepunkt (1)-Endort NV
==> Durchberechnung der höchsten Produktgruppe ICE seit einigen Jahren

Früher wurde korrekt berechnet
München-Umsteigepunkt (1) ICE
Umsteigepunkt (1)-Endort NV ==> ICE-Aufpreis nur bis Umsteigepunkt 1

Bei spiegel.de findet sich viel zu viel kalter Kaffee im Angebot oder auch gezielte Kampagnen.

Im Fall dieses Berichtes kann ich nur von Bahn Bashing sprechen ! Das wirkliche Thema zu hohe Grundpreise wird nirgends thematisiert.

SPIEGEL-Bericht:"Bahn kassiert höhere Preise bei Umleitung"

deepfritz, Freitag, 10.06.2011, 14:39 (vor 5595 Tagen) @ Joachim

Was ist das denn wieder für ein reißerischer Aufmacher...

Ich habe mal bei 2-3 ICE's dieser Relation an diesen Tagen nachgeguckt:
Die brauchen zwar ein bisschen länger, sind aber genauso teuer wie sonst.

Außerdem:
Wenn ein Zug ausfällt, und man dafür einen teureren nehmen muss, kann man das in der automatischen Preisgestaltung doch kaum berücksichtigen. Wenn man den teureren Zug einfach billiger macht, gäbe es ja jede Menge Kunden, die normalerweise den teureren Zug gewählt hätten, und jetzt ungerechtfertigterweise weniger bezahlen müssten.

Ist doch völlig in Ordnung, wenn die tatsächlich Betroffenen ihr Geld dann nachher am Schalter wiederbekommen.

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