Die Verar***e geht weiter: BahnCard-Mitfahreraktion Teil 2 (Fahrkarten und Angebote)

Matze86, München, Donnerstag, 09.06.2011, 11:37 (vor 5596 Tagen)

Teil 1.

Wie bei DSO zu entnehmen ist, bekommen mal wieder ausgewählte Kunden einen Mitfahrergutschein zugesendet.

Mich würde es ja interessieren, ob diejenigen, die im Mai einen Gutschein bekamen auch im Juni Gutschein erhalten. Und andere gehen sicher leer aus...

Ich lasse mich nicht mehr verar***en, ...

Steffen, Donnerstag, 09.06.2011, 11:50 (vor 5596 Tagen) @ Matze86

... weil ich keine Bahncard mehr habe. Und bin darüber gerade mal wieder ganz entspannt :)

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Wo ist das Problem?

ice-t-411, Donnerstag, 09.06.2011, 11:59 (vor 5596 Tagen) @ Matze86

Hi!

Das sind halt Marketingaktionen. Mal hat man Glück, mal Pech, viele bekommen einen Gutschein den sie dann gar nicht einlösen können/wollen.

Was ist daran den verwerflich?

Gruß
Johannes

Wo ist das Problem?

Markus, NNST, Donnerstag, 09.06.2011, 12:11 (vor 5596 Tagen) @ ice-t-411

Was ist daran den verwerflich?

Also ich kann die Frage nur aus meiner Sicht beantworten (das können gerne andere anders machen): Ich möchte zumindest verstehen, warum ich bei einer Marketingaktion beteiligt werde. Ich finde es völlig unverständlich, warum solche Aktionen nach dem Zufallsprinzip (so schaut es für mich aus) "unters Volk" gebracht werden. Wenn man klar erklären würde (zum Beispiel): Alle Kunden mit BC 50 die im Jahr X Fahrten absolvieren, bekommen diesen Gutschein. Dann würde jeder verstehen, warum er einen Gutschein bekommt und alle anderen würden nicht meckern, dass sie keinen bekommen.

Wo ist das Problem?

indy3, Donnerstag, 09.06.2011, 13:00 (vor 5596 Tagen) @ Markus

Was ist daran den verwerflich?


Also ich kann die Frage nur aus meiner Sicht beantworten (das können gerne andere anders machen): Ich möchte zumindest verstehen, warum ich bei einer Marketingaktion beteiligt werde. Ich finde es völlig unverständlich, warum solche Aktionen nach dem Zufallsprinzip (so schaut es für mich aus) "unters Volk" gebracht werden. Wenn man klar erklären würde (zum Beispiel): Alle Kunden mit BC 50 die im Jahr X Fahrten absolvieren, bekommen diesen Gutschein. Dann würde jeder verstehen, warum er einen Gutschein bekommt und alle anderen würden nicht meckern, dass sie keinen bekommen.

Sehr richtig! Wer viel Umsatz bringt soll belohnt werden. Wir sind ja nicht bei der Lotterie hier. ;)

Wo ist das Problem?

ice-t-411, Donnerstag, 09.06.2011, 14:03 (vor 5596 Tagen) @ indy3

Hi!

Sehr richtig! Wer viel Umsatz bringt soll belohnt werden. Wir sind ja nicht bei der Lotterie hier. ;)

Ich glaube nicht, dass es so läuft. Wer viel Umsatz bringt den muss ich nicht mehr zusätzlich bevorteilen, weil das wäre reiner Mitnahmeeffekt (du fährst ja eh viel...). Ich denke es wird eher an Leute ausgeschüttet, die eher wenig Umsatz machen, damit sie a) ihre Bahncard nicht kündigen weil sie sich nicht lohnt und b) zusätzlichen Umsatz bei den Bahn generieren (10 Euro geschenkt nur ab 49 Euro Fahrkartenwert).

Als Stammkundenprogramm gibt es ja bahn.bonus!

Gruß
Johannes

Zustimmung

Matze86, München, Donnerstag, 09.06.2011, 16:27 (vor 5596 Tagen) @ ice-t-411

- kein Text -

Richtig!

Markus, NNST, Donnerstag, 09.06.2011, 20:04 (vor 5595 Tagen) @ ice-t-411

Aber (zumindest bei mir bleibt es dabei): Ich möchte verstehen, warum ich an einer "Extra Super Mega Tollen Aktion" beteiligt werde oder auch nicht.

Wo ist das Problem?

KB, Sonntag, 26.06.2011, 14:44 (vor 5579 Tagen) @ ice-t-411

Naja, ich habe einen Jahresumsatz von knapp 3500 Euro und habe den Gutschein trotzdem bekommen ;)

Kein Geschenk

Silver, Donnerstag, 09.06.2011, 17:20 (vor 5596 Tagen) @ indy3

Diese Aktionen sollen ja gar nicht den Charakter einer Belohnung oder eines Geschenks haben, sondern sind Maßnahmen der Verkaufsförderung. Es geht einzig und allein darum, die Kunden zu zusätzlichen Ausgaben zu bewegen (sei es durch zusätzliche Fahrten, 1. statt 2. Klasse o. ä.). Und es werden daher die Kunden für solche Aktionen ausgewählt, bei denen die Bahn einen zusätzlichen Umsatz erwartet. Natürlich gibt es dabei auch Streuverluste und es kommen Kunden in den Genuss dieser Aktionen, die sowieso eine entsprechende Fahrt geplant hatten. Aber diese werden wohl in der Minderheit sein.

Steuerverbrechen?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 09.06.2011, 13:34 (vor 5596 Tagen) @ Markus

Ich finde es völlig unverständlich, warum solche Aktionen nach dem Zufallsprinzip (so schaut es für mich aus) "unters Volk" gebracht werden. Wenn man klar erklären würde (zum Beispiel): Alle Kunden mit BC 50 die im Jahr X Fahrten absolvieren, bekommen diesen Gutschein. Dann würde jeder verstehen, warum er einen Gutschein bekommt und alle anderen würden nicht meckern, dass sie keinen bekommen.

Willkommen im Jahre 2011, Markus.

Logisch/pragmatisch gebe ich Dir vollkommen recht.
Nur schade, dass die Wirtschaft heutzutage so nicht mehr funktioniert.

"Sie können einen Mitfahrergutschein gewinnen!" ist dem Volk leichter zu verkaufen als "Sie müssen zuerst X Mühe machen, bevor Sie einen Mitfahrergutschein erhalten".

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OT: DB macht uns in sicherem Sinne auf dieser Art und Weise Steuerschwänzer (heißt doch so? EN: "ditching taxes").
Wenn die Gutscheine tatsächlich verlost werden, dann sind es Produkte eines Chancenspieles.
Ich weiß nicht wie das in DE funktioniert, aber wer bei uns in NL ein Preisgeld in der Lotterie gewinnt, muss (ggf. ab einen bestimmten Betrag) 25% Chancenspielesteuer bezahlen. Man gewinnt z.B. 1000 Euro, kriegt aber nur 750 aufs Konto.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Steuerverbrechen?

Markus, NNST, Donnerstag, 09.06.2011, 13:39 (vor 5596 Tagen) @ Oscar (NL)

Willkommen im Jahre 2011, Markus.

Danke.

Logisch/pragmatisch gebe ich Dir vollkommen recht.
Nur schade, dass die Wirtschaft heutzutage so nicht mehr funktioniert.

Das ist mir durchaus klar.

"Sie können einen Mitfahrergutschein gewinnen!" ist dem Volk leichter zu verkaufen als "Sie müssen zuerst X Mühe machen, bevor Sie einen Mitfahrergutschein erhalten".

Auch das ist mir vollkommen klar. Deswegen macht es die Bahn ja auch so, dass die eben nicht vorher sagt "Alle die X machen, bekommen Y".
Aber darf es nicht auch "vereinzelte" aus dem Volk geben, die etwas verstehen möchten? :-)

Steuerverbrechen?

Paudi, Donnerstag, 09.06.2011, 13:44 (vor 5596 Tagen) @ Oscar (NL)


OT: DB macht uns in sicherem Sinne auf dieser Art und Weise Steuerschwänzer (heißt doch so? EN: "ditching taxes").
Wenn die Gutscheine tatsächlich verlost werden, dann sind es Produkte eines Chancenspieles.
Ich weiß nicht wie das in DE funktioniert, aber wer bei uns in NL ein Preisgeld in der Lotterie gewinnt, muss (ggf. ab einen bestimmten Betrag) 25% Chancenspielesteuer bezahlen. Man gewinnt z.B. 1000 Euro, kriegt aber nur 750 aufs Konto.

Dem ist hier nicht so. Solche Gewinne sind in Deutschand steuerfrei. Man wird durch sowas also kein "Steuerschwänzer"'. ;-)

Steuerverbrechen?

rotfuxx, Donnerstag, 09.06.2011, 14:18 (vor 5596 Tagen) @ Oscar (NL)

Oscar, dem ist hierzulande nicht so. Auf Gewinn, die aus reinem Glücksspiel resultieren, musst Du keine Steuer bezahlen. Lediglich Gewinne, denen eine eigene Leistung vorausgeht (also z.B. Preisgelder) müssen verteuert werden.

Wie genau das jetzt z.B. bei "Schlag den Raab" gehandhabt wird, weiß ich nicht. Korrekt wäre aber eine Versteuerung. Im Gegenzug wählen die Kandidaten in der SKL-Show Leute aus, die für sie spielen. Damit ist man rechtlich auf der sicheren Seite, da die Gewinner keine eigene Leistung vollbringen und sie glücklicherweise den fähigsten Kandidaten gezogen haben.

Wo ist das Problem?

Matze86, München, Donnerstag, 09.06.2011, 16:18 (vor 5596 Tagen) @ Markus

Was ist daran den verwerflich?


Also ich kann die Frage nur aus meiner Sicht beantworten (das können gerne andere anders machen): Ich möchte zumindest verstehen, warum ich bei einer Marketingaktion beteiligt werde. Ich finde es völlig unverständlich, warum solche Aktionen nach dem Zufallsprinzip (so schaut es für mich aus) "unters Volk" gebracht werden. Wenn man klar erklären würde (zum Beispiel): Alle Kunden mit BC 50 die im Jahr X Fahrten absolvieren, bekommen diesen Gutschein. Dann würde jeder verstehen, warum er einen Gutschein bekommt und alle anderen würden nicht meckern, dass sie keinen bekommen.

Dem kann ich nur zustimmen.
Etwas besser wäre auch: Alle BC25- und/oder BC50-Kunden bekommen z.B. einen Gutschein.
Die Sache mit dem Zufallsprinzip (das gibt es wirklich!) geht mir gehörig gegen den Strich.

Wo ist das Problem?

KRM, NRW, Donnerstag, 09.06.2011, 18:17 (vor 5596 Tagen) @ Matze86

Etwas besser wäre auch: Alle BC25- und/oder BC50-Kunden bekommen z.B. einen Gutschein.
Die Sache mit dem Zufallsprinzip (das gibt es wirklich!) geht mir gehörig gegen den Strich.

Das geht aber nicht (so ein Hotlinemitarbeiter), da die Bahn nicht xx Millionen Gutscheine ausgeben kann (will).

Wo ist das Problem?

Matze86, München, Donnerstag, 09.06.2011, 19:02 (vor 5595 Tagen) @ KRM

Etwas besser wäre auch: Alle BC25- und/oder BC50-Kunden bekommen z.B. einen Gutschein.
Die Sache mit dem Zufallsprinzip (das gibt es wirklich!) geht mir gehörig gegen den Strich.


Das geht aber nicht (so ein Hotlinemitarbeiter), da die Bahn nicht xx Millionen Gutscheine ausgeben kann (will).

Dann kann man das aber in mehreren Etappen (so wie jetzt z.B.) machen.

Weil es Vertrauen kostet und ein Scheinunternehmen aufbaut

GUM, Freitag, 10.06.2011, 09:09 (vor 5595 Tagen) @ ice-t-411

Hi!

Was ist daran den verwerflich?

Gruß
Johannes

Weil es ziemlich viel Vertrauen kostet:

1.) Denn einerseits werden salopp gesprochen die Mitfahrerrabatte "zusammengeschlagen" (quasi Abschaffung der Sparpreise 25/50 durch niedrige Kontingente).

2.) Damit dies nicht so auffällt bekommen insbesondere in einem willkürlich gewählten Zeitraum einige Kunden einen Gratis-Gutschein für etwas, was sie in den darauf folgenden Monaten mehrfach zurückbezahlen.

3.) Es wird ein Scheinunternehmen aufgebaut. Eine Abteilung legt dann seitenweise Powerpoint-Folien und/oder SPSS-Statistikauswertungen auf, wie viele Kunden man doch gewonnen hätte. "Produktion" schaut wieder alt aus, weil die dort dringend benötigten Stellen in die noch weitergehende Inszenierung von Preis- und Sonderangebotswelten fließen.

4.) Wenn es ganz dumm läuft bringen diese Aktionen wieder die gesamte vorher doch mit Millionenaufwand installierte Kapazitätssteuerung durcheinander. Nach dem Motto: Wo ich nur einen 7-Teiler ICE habe setze ich schon mal vorab die Preise hoch um Kunden umzulenken. Jetzt tauchen aber unerwartet die Gutscheineinlöser auf.....

Die Verar***e geht weiter: BahnCard-Mitfahreraktion Teil 2

DG, Donnerstag, 09.06.2011, 16:39 (vor 5596 Tagen) @ Matze86

Na, da können wir mal gespannt sein,
vielleicht kriege ich ja diesmal einen.

Der wird aber nur gelten, wenn man noch eine Fahrkarte kauft, oder?
Ich habe schon ne Fahrkarte für den 23.7., da werde ich dann nicht noch
den Gutschein vorzeigen können und jemanden mitnehmen, oder?

Die Verar***e / Das fehlende Vertrauen

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Donnerstag, 09.06.2011, 18:55 (vor 5595 Tagen) @ Matze86

Hallo,
wenn Kunden Vertrauen zu einem Unternehmen haben, kommt auch bei so einer Marketingaktion kein Unmut auf. Wen Kunden das Gefühl haben (es kann tatsächlich anders sein, Gefühl und Emotionen sind da sehr wichtig) dass ein Unternehmen seine Kunden stets fair behandelt, eine gute Leistung bietet und in Wort und Tat Werte verkörpert, so ist das schon weit mehr als die halbe Miete.

Fehlt dieses Vertrauen, so können auch "faire" Aktionen nach hinten losgehen. Vertrauen müssen Stammkunden genauso haben, wie Gelegenheitskunden. Und eine bessere Werbung als zufriedene Kunden, kann es doch für ein Unternehmen gar nicht geben. Zum Teil wird auch das positive Kundenfeedback ganz gezielt für die Werbung eingesetzt. Einem Unternehmen habe ich auch für einen solchen Werbeweg schon gestattet, mich öffentlich mit vollem Namen zu den zufriedenen Kunden zählen zu können. Für die DB würde ich das nicht machen, obwohl ich Stammkunde bin. Aber leider stimmen da Wort und Tat nicht immer überein.

--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Die Verar***e geht weiter: BahnCard-Mitfahreraktion Teil 2

Hermes, Donnerstag, 09.06.2011, 23:02 (vor 5595 Tagen) @ Matze86

Teil 1.

Mich würde es ja interessieren, ob diejenigen, die im Mai einen Gutschein bekamen auch im Juni Gutschein erhalten. Und andere gehen sicher leer aus...

Früher zu Gelegenheitsfahrer-Zeiten gab's öfter mal Gutscheine. In letzter Zeit gab's wiederholt die Probe-BahnCard First. Wer so viele Kilometer runterreißt, will vielleicht auch mal Erster Klasse fahren. Ist mir allerdings einfach zu teuer - da waren die Mailings früher nützlicher.

Vermutlich sind die schon eindeutig auf die Kundenprofile abgestimmt. Da bekommt keiner etwas geschenkt, was er sich eh kaufen würde.

Keine Verar***e!

ktmb, Donnerstag, 09.06.2011, 23:14 (vor 5595 Tagen) @ Hermes
bearbeitet von ktmb, Donnerstag, 09.06.2011, 23:15

Ich habe die Probe BC-First (50) auch bekommen und nutze sie hin und wieder. Gute Idee der Bahn! Heute wieder im Avmz gesessen. War einfach herrlich! Parallel habe ich allerdings auch noch die reale BC 25 F.

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