Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 20.10.2008, 20:27 (vor 6353 Tagen)

Hallo ICE-Fans,

mittlerweile ist der Ausfall von ICE-Zügen fast genauso normal geworden wie Staus auf den Autobahnen. Trotzdem betont DB nach wie vor den ICE als Grundbaustein des Fernverkehrs. Den letzten Wochen steht das Kürzel aber vor allem für InterCityElend.

DB Bahn möchte gerne "die beste Bahn" werden. Klar, das ist eine gute Sache und lobenswert. Aber an der Art und Weise, wie DB Bahn es nachstrebt, wage ich ernsthaft zu zweifeln. "Die beste Bahn" ist erstmals eine zuverlässige Bahn. Ständig ausfallende Fahrzeuge passen jedenfalls nicht in meiner Vorstellung einer zuverlässigen Bahn (bitte KMWIDL = korrigiert mich wenn ich daneben liege). Die schweizer Bahn darf zwar langsam(er) sein und weniger Bling-Bling haben, aber sie ist zuverlässig. Unsere Bahn hat sich nach einigen grottenschlechten Jahren erheblich verbessert; die Zufriedenheitsquoten sind sehr hoch.

Dem ICE wurden viele Bahnprodukte geopfert: D-Zug, Kurswagen, IR. Nächster in der Reihe ist der IC. Ich kann mich allerdings keine hohe Ausfallquoten dieser Produkte erinnern (nochmals: KMWIDL). Es ist mittlerweile so, dass lokbespannte ICs für das Premiumprodukt Aushilfe bieten müssen. In dieser Hinsicht sind nicht die ICEs, sondern die 101/120 und die IC-Wagen die echten Starzüge der DB Fernverkehr. Herr Rehkopf hat recht wenn er im BahnExtra-Heft "InterCity" Seite 64 behauptet, dass der IC "nach wie vor sehr wichtig" sei.

Mit diesem Hintergrund im Gedanken sollte DB Bahn meiner Meinung nach ernsthaft überlegen, ob sie das neue Produkt ICX auf den ICE basieren soll. Im Moment spricht meinetwegen nix, nada, nothing gegen einen lokbespannten Zug:

  • Das gute alte Kurswagenverfahren kann man dadurch modernisieren, dass die Wagen einen kleinen Antriebsmodul erhalten, z.B. mit Stromspeisung via Stromabnehmer auf Steuerwagen. So werden die Wagen "selbstverschiebend" und entfällt die Rangierlok.
  • Klar kostet die Verwendung lokbespannter Züge auf Rennbahnen mehr Energie und also Geld, aber Zugausfälle und Reparaturen kosten auch Geld (wenn nicht mehr Geld).
  • Lokbespannte Züge kann man auch flügeln, kuppeln und trennen, siehe Railjet.


Wenn DB Bahn trotzdem den ICX als Triebwagenzug im Gedanken hat, soll sie die Angebote der Konkurrenz ernsthaft überlegen. Wenn Siemens nicht in der Lage ist, einen zuverlässigen Nachfolger des IC zu bauen, dann vielleicht schon Alstom, Bombardier, Hitachi/Kawasaki oder wer weiß wer.

  • Alstom hat viele Jahre Erfahrung mit dem TGV und hat mit dem AGV eine starke Trumpfkarte in der Hand. Die Coradia-Familie ist mit einer IC-Variante erweitert worden.
  • Bombardier ist mittlerweile mit dem Rollout der Zefiro in China beschäftigt: der erste Hochgeschwindigkeits-Nachtzug. In dem Produktskala befinden sich nicht weniger als 11 unterschiedliche IC-Triebwagen (sowie 3 Arten Reisezugwagen und ein Doppelstocktriebwagen).
  • Hitachi/Kawasaki ist der wichtigste Shinkansen-Triebwagenhersteller. Die Shinkansen gehören zu den zuverlässigsten Hochgeschwindigkeitstriebwagen der Welt.

Und wenn DB Bahn wirklich Angst hat, dass die Entscheidung für die Konkurrenz den Totalabsturz der deutschen Eisenbahnindustrie zu Folge hat:

  • Alstom und Bombardier haben erhebliche Niederlassungen in Deutschland
  • es gibt jetzt schon Produkte von Alstom- und Bombardier bei DB Bahn. Von Alstom kommen Lint, Coradia Lirex, einige Rangierloks und wohl die für den LGV Rhin-Rhone vorgesehenen HGV-Züge. Bombardier liefert z.B. TRAXX-Loks (145/146/185), RE160-Dostos und Talent (2)

Zum Schluß möchte ich noch die Initiative Deutschland Takt erwähnen. Ich hoffe, dass die Initiative weiter geht als nur eine Fahrplandarstellung und Abstimmung unterschiedlicher Mobilitätsanbieter. Gegebenenfalls soll Deutschland-Takt eng mit einem Privatbahngeschäft kooperieren und den vorgesehenen Fahrplan selber betreiben, wenn DB Bahn es nicht schafft. Heißer Kandidat für diesem Job wäre Veolia. Sie feiert schon erhebliche Erfolge in NL sowie im Schienengüterverkehr. Veolia plant inzwischen zusammen mit KLM und Air France auch Dienstleistungen zwischen Paris, London und Brüssel sowie auf der HSL-Zuid. Hier könnte ein Bahngeschäft entstehen, dass in DE wieder mit den Kunden flirtet und so schnell wie nötig, intakt und im Takt ihre Fahrgäste befördert.

Vor der Wahrheit kann man sich die Augen schließen, aber für Erinnerungen ist man zu Lebenslang verurteilt.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

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Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

ICE-T-Fan, Montag, 20.10.2008, 20:48 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)

@ Titel

Zuverlässig und schnell.

Wenn die DB sowas wie Railjet anschaffen würde, hätte man IC-Konzept mit 230 km/h.

Abgesehen von NIM und KRM braucht man nirgends mehr als 230 km/h.
Selbst die SFS Mannheim-Stuttgart, Hannover-Würzburg, Berlin-Hannover lassen sich mit ICE-T als ICE-A-Ersatz plamäßig fahren. Der einzige Unterschied zwischen 230 und 250 km/h wäre die etwas geringere Fahrzeitreserve, aber dies ließe sich verschmerzen.

Einzig die ICE3-Kantenzeiten der NIM und KRM könnte ein RJ oder ICE-T nicht schaffen. (NIM in 60 min und KRM in 75 min (Hbf zu Hbf))

Da SFS Nürnberg-Ebensfeld-Erfurt-Halle/Leipzig auch nur auf 250 km/h Betriebsgeschwindigkeit ausgelegt ist, zwischen Nürnberg und Ebensfeld sogar nur 230 km/h, würden hier auch ICE-A, ICE-T und RJ reichen um den angestrebten Fahrplan zu halten.

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

ktmb, Montag, 20.10.2008, 20:52 (vor 6353 Tagen) @ ICE-T-Fan

Wird der RJ nicht auch von Siemens gebaut?

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

ICE-T-Fan, Montag, 20.10.2008, 20:54 (vor 6353 Tagen) @ ktmb

Die "Triebköpfe" (Tauri) auf jeden Fall.

Siemens

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 21.10.2008, 00:13 (vor 6353 Tagen) @ ktmb

Hallo ktmb,

Wird der RJ nicht auch von Siemens gebaut?

Ja, wird er.

Ich sage nicht, dass Siemens keine gute Bahnprodukte baut. Die Reihen 152 und 189 funktionieren gut, und über ÖBB Taurus und Dispoloks auch kaum Klagen.
Über die Combino-Trams sind die Meinungen verteilt.
Mal sehen, wie die ET425NL abschneiden.

Das Unternehmen Siemens kann auch nichts dafür, dass es in Vergleich zu Alstom 10 Jahre Rückstand im Sache Schienen-HGV hat.
Wenn Siemens aber die ICX-Ausschreibung gewinnen möchte, soll man dort aber versuchen, die ICE-Probleme in den Griff zu bekommen und möglichst schnell, bevor Bombardier mit der Beute entwischt (ich gebe im Moment Bombardier die besseren Chancen, weil die schon viele zuverlässige IC-Fahrzeuge in Betrieb haben, Alstom ist doch mehr das HGV-Unternehmen, der AGV sei für den ICX überdimensioniert und aufgrund Jakobsdrehgestelle etwas unflexibel).


gruß,

Oscar (NL).

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Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig und schnell

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 21.10.2008, 00:02 (vor 6353 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo ICE-T-Fan,

zum Titel: die beste Bahn wäre zuverlässig, schnell, intakt im Takt.

Wenn die DB sowas wie Railjet anschaffen würde, hätte man IC-Konzept mit 230 km/h.

Zuerst mal sehen, wie der Zug sich verhält. Es wird nur noch getestet. Jedenfalls hat ÖBB den Vorteil, dass sie eine Menge Erfahrung mit dem Taurus hat.
Der Railjet hat nur einen Schönheitsfehler: die Lok hätte einen echten Triebkopf mit nur einem Führerstand sein sollen. Dann wäre der Zug auch optisch eine Einheit gewesen, wie beim ICE 2 der Fall ist.
Zudem verfügt RJ über einen Business Class, etwas was DB Bahn vermisst.

Einzig die ICE3-Kantenzeiten der NIM und KRM könnte ein RJ oder ICE-T nicht schaffen. (NIM in 60 min und KRM in 75 min (Hbf zu Hbf))

Noch nicht. Es ist zu erwarten, dass die 2. oder 3. Generation die 300 km/h schaffen wird. Bitte nicht vergessen: der schnellste Zug der Welt ist ein lokbespannter Zug, und die schnellste Lok der Welt ist ein Taurus!!!

gruß,

Oscar (NL).

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Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig und schnell

ICE-T-Fan, Dienstag, 21.10.2008, 01:06 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo ICE-T-Fan,

zum Titel: die beste Bahn wäre zuverlässig, schnell, intakt im Takt.

Wenn die DB sowas wie Railjet anschaffen würde, hätte man IC-Konzept mit 230 km/h.


Zuerst mal sehen, wie der Zug sich verhält. Es wird nur noch getestet. Jedenfalls hat ÖBB den Vorteil, dass sie eine Menge Erfahrung mit dem Taurus hat.
Der Railjet hat nur einen Schönheitsfehler: die Lok hätte einen echten Triebkopf mit nur einem Führerstand sein sollen. Dann wäre der Zug auch optisch eine Einheit gewesen, wie beim ICE 2 der Fall ist.
Zudem verfügt RJ über einen Business Class, etwas was DB Bahn vermisst.

Einzig die ICE3-Kantenzeiten der NIM und KRM könnte ein RJ oder ICE-T nicht schaffen. (NIM in 60 min und KRM in 75 min (Hbf zu Hbf))


Noch nicht. Es ist zu erwarten, dass die 2. oder 3. Generation die 300 km/h schaffen wird. Bitte nicht vergessen: der schnellste Zug der Welt ist ein lokbespannter Zug, und die schnellste Lok der Welt ist ein Taurus!!!

Geschwindigkeit ist nicht alles... ohne verteilten Antrieb braucht man für die 300 km/h auf der KRM oder selbst nur 230 km/h auf eben dieser mehr Leistung pro Tonne als ein heutiger ICE3.


gruß,

Oscar (NL).

Deutschlandtakt

ktmb, Montag, 20.10.2008, 21:15 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von ktmb, Montag, 20.10.2008, 21:19

Mich wundert, dass beispielsweise von den Gruenen seit Jahren kein Vorschlag in diese Richtung kommt. Die Bahn muss attraktiver werden, doch Deutschland feiert lieber seine spritfressenden Automobile:

neuer VW Passat: "und der Verbrauch des 3,6-Liter-V6 ist mit 11,3 Liter Super Plus auf 100 Kilometer etwas zu üppig." Quelle FAZ

Ich wuerde mir eher ein Hybridmodell von Toyota kaufen, wenn ich einen Führerschein hätte. Einen Führerschein werde ich mir aber nicht antuen. Ich gebe die Hoffnung auf eine gute Bahn, meinetwegen auch ohne DB-Ihh TSCHe Äh, nicht auf. Dafür gibt es zuviele gute Beispiele aus dem europäischen Nachbarbahnländern.

Deutschlandtakt

ktmb, Montag, 20.10.2008, 21:22 (vor 6353 Tagen) @ ktmb

"Antun" sollte natürlich in meinem Beitrag stehen.

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

ICE 785, Montag, 20.10.2008, 21:56 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)

meine Frage ist:

hat die Bahn eigentlich ein Qualitätsmanagement :D

Zuverlässig UND schnell...?

Frank Augsburg, Ansbach, Montag, 20.10.2008, 23:23 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Oscar,
hallo Forum,

es ist noch nicht lang her, da stand in einem Sonderheftchen (EJ, glaube ich): "Fehlentwicklung - nein, Sackgasse - ja". Gemeint waren die ICE 1. Schon bei Einführung der ICE1 (und die ICE2 waren da längst geplant) zeichnete sich ab, daß die HGV- Entwicklung in Deutschland so nicht weitergehen konnte.
Resultat waren die ICE- T und ICE3.
Kann es sein, daß sich die Frage nach Fehlentwicklung und Sackgasse heute wieder stellt? Ich lasse die Antwort mal offen.
Anmerken möchte ich lediglich folgendes: Was wir bei den zuverlässigen Schweizer Bahnen heute sehen, ist das Resultat einer Entwicklung, die Mitte der 80er Jahre mit zwei Volksentscheiden über "Bahn 2000" begann. Immerhin vor 20 Jahren. Heute basteln die Schweizer am Fahrplan 2030.
Und die DB AG? Alles was über den Börsengang hinaus geht, ist Nebel. Klar, die IC werden sterben. Klar, die Triebzüge kommen. Wenn über Zukunft nachgedacht wird, ist das irgendwie an mir vorbei gegangen.
Dort (in der Schweiz) hat man sich richtig Gedanken gemacht und eine Entwicklung langfristig betrieben, eine Entwicklung, die auch Korrekturen zugelassen hat. In Deutschland habe ich da so meine Zweifel, siehe "Streichkonzert" zum letzten kleinen Fahrplanwechsel.
"Zuverlässig oder schnell" oder "zuverlässig und schnell" haben meiner Meinung nach nicht sehr viel mit den Fahrzeugen zu tun, sondern mit einem Konzept an sich. Alle, die die NIM- Runde drehen, können sehen, daß bei Ausfahren der Höchstgeschwindigkeit Verspätungen von bis zu 6 Minuten von München nach Nürnberg egalisiert werden können. Dennoch ist der ICE am Ende zu spät, weil es zwischen Würzburg und Frankfurt hapert. Stichwort Nadelöhr.
Nun kommen die technischen Probleme hinzu. Die sind eine Katastrophe für die gesamte Branche. Zuverlässigkeit zeigt sich erst nach einer gewissen Dauer, planen kann man die nicht. Gut, die Deutschen sind mit dem ICE3 vorgeprescht und nun baden gegangen. Alle anderen lachen. Aber die da lachen, haben sich diesen Weg nicht getraut.
Andererseits überzeugt mich der AGV auch nicht wirklich. Ein Forumsfreund hat darauf gesetzt, zum Fahrplanwechsel den Railjet zu testen. Ich bin dabei und ich bin gespannt - falls der Test zustande kommen sollte.
Am Ende siegen die Zuwachszahlen an Fahrgästen - und alles bleibt so wie es ist.
BASTA!


Viele Grüße aus Ansbach
Frank

--
"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."

(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)

Zuverlässig UND schnell...?

ICE-T-Fan, Montag, 20.10.2008, 23:46 (vor 6353 Tagen) @ Frank Augsburg
bearbeitet von ICE-T-Fan, Montag, 20.10.2008, 23:48

Die Netzinfrastruktur ist das große Problem, weniger die Fahrzeuge.
In Deutschland kann man keine 500 km am Stück schneller als 160 km/h fahren, dafür aber abschnittsweise 300 km/h wo es eigentlich auf die gesamte Linie betrachtet kaum was bringt.
Was wir brauchen ist durchaus ein ICX mit 200-250 km/h, aber eben auch das passende Netz dazu.

Nur mal so als Einwand:

Wäre die (heutige) Strecke Leipzig-Nürnberg für 200-230 km/h ausgebaut, so würde man von München nach Hamburg via Berlin 30 min schneller sein als über die alte Nord-Süd-SFS, selbst wenn diese eine Geschwindigkeit von 300 km/h ermöglichen würde. Der Grund ist, dass man dann abgsehen von den Knotenpunkten unterbrechungsfrei von München nach Hamburg mit 200-230 km/h fahren könnte.

Bis heute gibt es keine ICE-Linie wo dies überhaupt möglich ist, weil:

Frankfurt-Fulda-Erfurt-Leipzig ohne SFS
Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürnberg ohne SFS
Nürnberg-Leipzig ohne SFS
Dortmund-Hamm-Bielefeld-Hannover ohne SFS
München-Augsburg-Ulm-Stuttgart ohne SFS

Würde man alleine diese 5 Teilstrecken komplett auf mindestens 200 km/h und abschnittsweise auf 230 km/h ertüchtigen, bräuchte man in Deutschland überhaupt keine ICE-W mit 300 km/h oder ICE-A mit 280 km/h und hätte trotzdem konkurenzfähige Fahrzeiten, die mit Flugzeugen vergleichbar wären.

Zuverlässig UND schnell...?

sappiosa, Mittwoch, 22.10.2008, 17:01 (vor 6351 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo ICE-T-Fan,


Frankfurt-Fulda-Erfurt-Leipzig ohne SFS
Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürnberg ohne SFS
Nürnberg-Leipzig ohne SFS
Dortmund-Hamm-Bielefeld-Hannover ohne SFS
München-Augsburg-Ulm-Stuttgart ohne SFS

Würde man alleine diese 5 Teilstrecken komplett auf mindestens 200 km/h und abschnittsweise auf 230 km/h ertüchtigen, bräuchte man in Deutschland überhaupt keine ICE-W mit 300 km/h oder ICE-A mit 280 km/h und hätte trotzdem konkurenzfähige Fahrzeiten, die mit Flugzeugen vergleichbar wären.

Das klingt zwar gut, nur leider gibt es da so unwesentliche Details wie die Landschaft im Weg...

Um beim Beispiel Nürnberg-Leipzig zu bleiben: Den Abschnitt Nürnberg-Lichtenfels wird man sicher auf 230 km/h ertüchtigen können, und i.W. genau das ist ja auch geplant. Aber danach die Kurvenstrecke durch den Frankenwald? Auch Tempo 200 würde hier massive Begradigungen erfordern, und die gibt die Topographie eben nicht her. Da brauchte man so viele Tunnels und Kunstbauten, dass das Ganze höchstens unwesentlich billiger würde als eine Neubaustrecke.
Da, wo vielbefahrene Fernverkehrs-Strecken ohne großen Aufwand auf 200 hochgerüstet werden können, ist das mit wenigen Ausnahmen längst gemacht.

Und hinzu kommt dann noch die Frage der Kapazität. Schließlich wollen wir alle mehr Verkehr auf die Schiene bekommen, vor allem auch mehr Güterverkehr. Aber viele Strecken sind jetzt schon am Anschlag, ohne Neubauten ist kaum noch etwas zu machen. Und Tempo-Erhöhung löst dieses Problem nicht - im Gegenteil verschärft sie das Problem noch, denn sie sorgt für höheren Geschwindigkeitsunterschied, was die Kapazität herabsetzt.

Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)

Zuverlässig UND schnell...?

ICE-T-Fan, Mittwoch, 22.10.2008, 19:19 (vor 6351 Tagen) @ sappiosa

NBS ist schon ok, nur muss man nicht auf Biegen und Brechen 300 km/h fahren, wenn es 230 auch tun würden.

Zuverlässig UND schnell...?

sappiosa, Donnerstag, 23.10.2008, 11:23 (vor 6350 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo ICE-T-Fan,

NBS ist schon ok, nur muss man nicht auf Biegen und Brechen 300 km/h fahren, wenn es 230 auch tun würden.

Schon richtig. Allerdings muss man im Einzelfall dann noch zweierlei prüfen:

a) ob man für einen geschickten Fahrplan mit guten Anschlüssen (vgl. den Schweizer ITF) nicht eine so kurze Fahrzeit braucht, dass sie nur mit Tempo 300 zu erreichen ist;

b) ob ein Neubau für Tempo 230 überhaupt nennenswert billiger kommt als einer für 300. M.W. ist der Unterschied meistens nicht allzu groß, teuer ist der Neubau an sich. Und dann kann man auch gleich so bauen, dass man sich für die Zukunft nichts verbaut (jaja, schlechter Kalauer).

Ich hatte dazu in diesem Beitrag mal was geschrieben.

Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)

Zuverlässig UND schnell...?

ICE-T-Fan, Donnerstag, 23.10.2008, 11:32 (vor 6350 Tagen) @ sappiosa

Bei Gelegenheit rechne ich mal alle Stadt-zu-Stadt-Verbindungen mit unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten inklusive Beschleunigungs- und Bremsstrecke durch.

Zuverlässig UND schnell...?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 22.10.2008, 19:07 (vor 6351 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo ICE-T-Fan,

In Deutschland kann man keine 500 km am Stück schneller als 160 km/h fahren, dafür aber abschnittsweise 300 km/h wo es eigentlich auf die gesamte Linie betrachtet kaum was bringt.

Richtig, aber...

Was wir brauchen ist durchaus ein ICX mit 200-250 km/h, aber eben auch das passende Netz dazu.

...dazu gehören passende Investitionen. Deutschland ist leider kein Italien, wo für Milliarden 1000 km SFS in den Boden geknallt wird. Italien läßt es zu, dass Trenitalia sich in tiefrote Zahlen schreibt. Deutschland wird DB Bahn sowas nie genehmigen.
In Spanien werden auch vierstellige Kilometerzahlen an SFS gebaut. Spanien wird aber EU-bezuschusst, Deutschland nicht.

Ich vermute, DB Bahn möchte auch gerne ein landesweites 200-250 km/h Netz von Lafa-freie "Schienenautobahnen" haben, wobei z.B. ein ICE HH-M den Abschnitt H-WÜ ohne zu bremsen in 1:30 zurücklegt und ein ICX via Ausfahrten in GÖ, KS und FD dasselbe in 2 Stunden macht.
Streckenbau ist in Deutschland aber nicht so ganz billig, wie sappiosa schon schrieb.

Frankfurt-Fulda-Erfurt-Leipzig ohne SFS

EF-L wird gebaut, F-FD soll irgendwann gebaut werden.

Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürnberg ohne SFS

F-WÜ: ein Spessart-Basistunnel wird wohl nicht kommen, Nantenbach-WÜ SFS, WÜ-N SFS nicht geplant aber wünschenswert.

Nürnberg-Leipzig ohne SFS

N-LIF soll ausgebaut werden, Strecke nach EF in Bau.

Dortmund-Hamm-Bielefeld-Hannover ohne SFS

Zuerst mal die Lafas beseitigen, das bringt mehr als eine SFS.

München-Augsburg-Ulm-Stuttgart ohne SFS

Diese Strecke soll komplett ausgebaut werden, UL-S Neubau in Planung.


Viel wichtiger als diese SFS-Backbone ist der Anschluß der verschiedenen Regionen an dieses SFS-Kernnetz. Der Fahrgast reist von A nach B, nicht von Fernbahnhof zu Fernbahnhof.
Aus eigener Erfahrung: in den 80ern konnte man von Eindhoven in etwa 4:15 nach Frankfurt fahren: 1:45 nach Köln, etwa 15 Minuten warten, 2:15 K-F via Rheinbahn. Die Bahn hat mir mit der Rennbahn eine Stunde geschenkt, aber ich habe diese Stunde mit der Einstellung der D-Züge sowie der Regionalisierung der Maas-Rhein-Bahn verloren; Eindhoven-Frankfurt via Rennbahn ist immer noch 4 Stunden: 2:35 nach Köln, 20 Minuten warten, 1:15 nach Frankfurt.


gruß,

Oscar (NL).

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Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 21.10.2008, 01:00 (vor 6353 Tagen) @ Frank Augsburg

Hallo Frank,

"Fehlentwicklung - nein, Sackgasse - ja". Gemeint waren die ICE 1.

Die technischen Voraussetzungen der ICE 1 stammen aus den 80ern, vielleicht sogar den 70ern. Damals galten andere Normen.
Bei der Entwicklung der ICE 1 hatte DB immer den lokbespannten IC im Gedanken. Ein durchgängig begehbarer Zug war damals offenbar wichtiger als ein Kuppelzug. An sich ist die Gedanke nicht schlecht; die ersten Shinkansen aus 1964 waren z.B. sogar 16-teilige, 400 m lange Triebwagen. Bei der 2. Generation wurden es dann 12-teilige Triebwagen.
In Italien fahren immer noch ETR500 als unflexible Langzüge.
Der TGV war dagegen vom Anfang an als Kuppelzug entwickelt worden; bereits nach einem Jahr mussten alle Leistungen als Doppeltraktion gefahren werden.

Resultat waren die ICE- T und ICE3.

Bei dem Kuppel- und Trennverfahren hatte man von den Niederlanden gelernt. Ich erinnere mich aus den frühen 80ern Kuppelzüge von bis zu 10 Wagen "Hundekopf"-IC nach Leeuwarden und Groningen (kann mich vorstellen, dass es solche Züge in den 70ern sogar gab, ann es aber nicht bestätigen).
Mit dem NS-ICM war der Kuppelzug nahezu perfekt: der Zug war auch noch durchgängig begehbar. Das Verfahren gibt es in Belgien übrigens immer noch (AM96 als IC).

Heute basteln die Schweizer am Fahrplan 2030.

Klar, das Land ist überschaubar, dann geht das. Die Niederlande gucken nicht mehr als 10-15 Jahre voraus, denn NS muss konsequent und flexibel auf Marktänderungen reagieren (nur die HSL-Zuid war eine mehr-als-30-Jahre-Planung). Beispiel: als 1991 die ÖV-Studentenkarte eingeführt wurde, entstand enormer Bedarf an extra Sitzplatzkapazität. Schon 3-4 Jahre später kamen die IC-Dostos und in der Randstad der 15-Minutentakt.
In Deutschland ist das allerdings etwas schwerer. In den 70ern konnte man nicht wissen, dass die Mauer mal umstürzen würde. Ich zitiere aus Today's Railways Europe, The ICE Story:

Rather than re-engineer the rail network to serve West Germany as the planners had started doing, the task for DB now became integrating Berlin back into the network - and as quickly as possible!

In Deutschland habe ich da so meine Zweifel, siehe "Streichkonzert" zum letzten kleinen Fahrplanwechsel.

Ich sehe durchaus Chancen für Deutschland, man muss sie halt sehen und nehmen. Das Land ist politisch stabil, die Privaten haben ihren Platz auf die Schienen gefunden. Jetzt wird es Zeit, über ein durchdachtes ICX-Konzept für ganz Deutschland nachzudenken. Von Fehlern lernen, profitieren von Erfolgen in CH und NL, wo man mit durchdachten Konzepten viele Fahrgäste gewonnen hat. Damit jeder vom Fernverkehr profitieren kann: von Norddeich bis Salzburg und von Stralsund bis Basel und wenn möglich sogar über die Landesgrenzen hinaus.

Andererseits überzeugt mich der AGV auch nicht wirklich.

Was ich über den RJ geschrieben habe gilt auch für den AGV: erst sehen, dann glauben.
Alstom betritt mit dem AGV auch (fürs Unternehmen) technischen Neuland. Mal sehen, ob Alstom den verteilten Antrieb im Griff hat.


gruß,

Oscar (NL).

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Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

Manitou, Dienstag, 21.10.2008, 00:24 (vor 6353 Tagen) @ Oscar (NL)

Man könnte für den ICX auf die BR 403 alt (Flughafen-Express / Donald Duck) aufbauen.
Wenn man Einzeltriebwagen so gestaltet, daß Endwagen mit Stromlinienkopf und Mittelwagen mit Übergang und Hilfsführerstand jeweils einzeln fahrbar sind, könnte man mit Triebwagenzügen Flügelzüge und Kurswagen fahren. So könnten die Mittelwagen vom Hilfsführerstand aus einzeln sogar im Nahverkehr über die Strecke weiterfahren. Auf Hochgeschwindigkeitsstrecken sollte aber immer je ein Stromlinien-Kopfwagen an Spitze und Schluß des Zuges sein.

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

Frank Augsburg, Ansbach, Dienstag, 21.10.2008, 14:28 (vor 6352 Tagen) @ Manitou

Servus,

Dein Vorschlag klingt nicht schlecht, ist aber mit diversen Nachteilen verbunden.
- Es wird je Wagen haufenweise Platz für den Hilfsführerstand verschenkt, der ja beidseitig angeordnet sein und sich zudem je in Längsmitte befinden müßte, was einen eingeengten und seitlichen Wagenübergang bedingt.
- Die gesamte Leistungs- und Traktionseinrichtung müßte auf jedem Wagen komplett vorhanden sein, dazu noch unterflur bzw. auf dem Dach. Derzeit bilden bei jedem ICE3 4 Wagen eine technische Einheit, ein Halbzug besteht also aus 2 funktionstüchtigen Einheiten. Nimmt man einen Wagen raus, ist die Hälfte im Eimer und fährt leer mit, sofern das überhaupt funktioniert. Von Zugbeeinflussung usw. mal ganz abgesehen, die auch redundant vorhanden sein müßte.
- Daraus (komplette Ausrüstung je Wagen) folgt nochmals eine Einbuße an Fahrgastkapazität, wahrscheinlich dergestalt, daß man die Wagen im Profil von Doppelstockwagen bauen müßte, nur um Fahrgäste in einem Stock unterzubringen.
- Und mal ganz praktisch: Wenn es schon ein Riesentraraa ist, zwei Halbzüge zu kuppeln (gibt es da nicht immer wieder Schweirigkeiten?), was soll da erst passieren, wenn Du 8 oder 16 Wagen kuppelst? Wer ist Chef und wer gehorcht - rein steuerungstechnisch gesehen?
Schön gedacht, aber wohl nur unter größten Schwierigkeiten umsetzbar. Und wirtschaftlich...? Habe ich erhebliche Zweifel.

Viele Grüße
Frank

--
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doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."

(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

Manitou, Dienstag, 21.10.2008, 23:59 (vor 6352 Tagen) @ Frank Augsburg

Hilfsführerstand:

Hier könnte ein ausschwenkbares Pult bzw. ein seitlich neben dem Übergang angeordnetes Pult unter einer Abdeckung ausreichen

Traktionsausrüstung:

Beim 403 alt konnte ein Endwagen alleine fahren. Also könnte man heute (Mikroelektronik) doch sicher eine ähnliche Lösung hinbekommen. Alternativ könnte man Zwillingswagen als Funktionseinheit gestalten (wie beim Viertelzug der Berliner S-Bahn seit über 80 Jahren erfolgreich im Einsatz)

Kupplung:

Einfach in besserer Qualität ausführen, bei den S-Bahnen in Berlin und Hamburg funktioniert das doch auch.

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt billig

sappiosa, Mittwoch, 22.10.2008, 16:50 (vor 6351 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Oscar,

ich glaube, die Alternative heißt in diesem Fall nicht "zuverlässig oder schnell", sondern "zuverlässig oder billig".

Die letzten ICE-Baureihen entstanden unter massivem Kosten- und Zeitdruck. Nicht nur bei der Realisierung seitens Siemens; mindestens ebenso schwer wiegt die Frage, wieviel Zeit und Geld die Bahn in die Erprobung steckt, unabhängig vom konkreten Hersteller. Wenn ich höre, dass erst bei einem "Lasttest im laufenden Betrieb" auf der LGV Est festgestellt wurde, dass die Trafos des ICE 3MF bei einer Stunde konstant Volllast unter 25 kV in die Knie gehen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ähnlich bei Klima-Anlagen, Wirbelstrombremsen auf Altstrecken etc. - alles Probleme, die man mit ausreichend Erprobung hätte erkennen können, nein: erkennen müssen.

Die "alten" Loks und Wagen sind m.E. nicht deshalb zuverlässiger, weil es sich um lokbespannte Züge handelt, sondern weil sie seinerzeit mit ausreichend Vorlauf erprobt und schrittweise verbessert werden konnten. Auch am ICE 1 kann man einiges kritisieren, aber unzuverlässig ist er nicht. Und schnell ist er trotzdem.

Ich bin davon überzeugt, dass die ICX auch als Triebwagen zuverlässig und schnell werden können, und zwar sowohl von Siemens als auch von Alstom oder Bombardier oder von wem auch immer. Aber nur dann, wenn die DB nicht den Kardinalfehler wiederholt, den sie bei der Konstruktion des ICE 3 gemacht hat: diesen unzureichend erprobt aufs Gleis zu schicken.

Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)

Gegenvorschlag zum ICX: zuverlässig statt schnell

ICT2, Montag, 25.01.2010, 20:55 (vor 5891 Tagen) @ Oscar (NL)

Wenn ich dich richtig verstehe können alle besser Züge bauen wie Siemens.
Du vergisst aber, das alle ICE / ICT von Konsortien gebaut wurden, für die Achsen beim ICT war z.B. Alstom verantwortlich.
Bombardier hat noch keinen einzigen selbstentwickelten HGV wirklich im Betrieb. Der AGV ist der erste HGV Triebzug von Alstom und im Betrieb ist der auch noch nicht.
Die TGV`s fahren nicht im entferntesten so viele Km pro Jahr wie ein ICE in Deutschland, und wie zuverlässig die TGV sind, das weis hier auch wirklich keiner so genau. Dazu müsste man wissen wieviel Zeit die in die Wartung stecken, zudem haben die Franzosen deutlich mehr Züge in der Reserve. Die DB hat praktisch keine Züge in Reserve und bei der hohen Jahresfahrleistung stehen die Züge auch nicht oft in der Wartungshalle.

Siemens hat die Mittelrheinbahn in weniger als 24Monaten als neuen Zug konstruiert und zugelassen. Die Züge sind seit einem Jahr in Betrieb mit Zuverlässigkeitswerten von mehr als 99%. Alstom, Bombardier und Stadler haben zuletzt noch nicht einmal eine Zulassung bekommen. Bombardiert hat beim Talent mehr als ein Jahr Terminverzug. Ansaldo bekommt seit Jahren seine Züge in DK nicht zugelassen.
So blöd können die bei Siemens wohl doch nicht sein.

Beste Grüsse.

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