Kyffhäuser, Wawel & andere Exoten - Reisebericht Polen (mvB) (Reiseberichte)

TD, Samstag, 30.04.2011, 19:13 (vor 5436 Tagen)
bearbeitet von TD, Samstag, 30.04.2011, 19:13

Hallo zusammen,
über die Ostertage war ich wieder unterwegs, diesmal Richtung Polen. Nachdem ich bisher nicht über Stettin, Słubice und Zgorzelec hinaus gekommen war, stand diesmal eine richtige Tour durch Polen auf dem Plan. Insgesamt waren wir 5 Tage erstklassig unterwegs, die Tour begann am Gründonnerstag.


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Tag 1: Konstanz-Leipzig

Gut, man könnte diese Strecke auch in 8 Stunden zurücklegen, aber da ich die üblichen Strecken schon so oft gefahren bin, habe ich die Chance genutzt, mit dem IC Kyffhäuser einen „Exoten“ einzubinden, zumal es vom Fahrplan ganz gut gepasst hat, so sind wir halt zweieinhalb Stunden länger unterwegs.

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Zunächst starten wir die Tour in Konstanz mit dem IC "Schwarzwald". Die Sonne scheint und so macht das Fenstergucken am Bodensee, durch den Schwarzwald und an der Bergstraße richtig Spaß. Die Rapsfelder und die Obstbäume blühen – herrlich.

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Fahrt über die Rheinbrücke in Konstanz

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Auf der Schwarzwaldbahn

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In Frankfurt nutzen wir den Aufenthalt um bei einer Cola vom Logenplatz in der Lounge dem Treiben am Bahnhof zuzusehen. Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Gleis 1a, wo der IC „Kyffhäuser“ bereitsteht. Nach dem IC „Schwarzwald“ nutzen wir also heute nur die seltenen IC-Züge, die einen Namen haben.

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IC „Kyffhäuser“ auf Gleis 1a in Frankfurt

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Abteilwagen im Kyffhäuser mit altem Gestühl

Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schon mal mit einem IC durchs Kinzigtal gefahren bin, gedanklich ist das für mich immer eine ICE-Strecke wenn es Richtung Norden oder Osten geht. Dann geht es über meinen Lieblingsabschnitt der Nord-Süd-Schnellfahrstrecke, wenn sich zwischen Fulda und Kassel Tunnel und Brücken abwechseln. Nördlich von Kassel beginnt dann eine Premiere für mich: eine neue IC-Strecke, die ich noch nicht kenne! Für mein Buch war ich ja alle Fernverkehrsstrecken in Deutschland schon abgefahren, aber diese Strecke, auf der ein Zugpaar pro Woche verkehrt, ist neu für mich. Und so genieße ich die Fahrt entlang von Fulda und Werra, durchs Eichsfeld, den Südrand des Harzes und die Goldene Aue.

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Kyffhäuserdenkmal am Horizont

Teilweise sehr gemütlich geht die Fahrt durch die vom Kalibergbau geprägte Landschaft, nach Berga-Kelbra ist in der Ferne rechts das Kyffhäusergebirge mit dem Kyffhäuserdenkmal zu sehen.

Vor Lutherstadt Eisleben stehen wir dann 15 Minuten, da ein Güterzug mit einer technischen Störung den Bahnhof blockiert. Da wir Halle von Süden aus erreichen, geht es nicht auf direktem Weg weiter nach Leipzig, sondern über Delitzsch.
Wir verlassen Halle mit 15 Minuten Verspätung und es gibt auch eine Durchsage, dass wir Leipzig mit einer entsprechenden Verspätung erreichen werden. Nachdem wir Delitzsch passiert haben, gibt es dann ein kleines „Wunder“: Es kommt eine Durchsage, dass wir die Verspätung komplett aufgeholt haben und Leipzig pünktlich erreichen werden. Das ist mir noch immer ein Rätsel, wie auf diesem kurzen Streckenabschnitt 15 Minuten aufgeholt werden können. Ich kenne mich in der Ecke ja nicht aus, aber gibt es da eine „Abkürzung“ oder hat der Zug so große Fahrplanreserven?

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Osterschmuck im Hauptbahnhof Leipzig

Ziemlich verwundert kommen wir also pünktlich in Leipzig an. Die Zahl der Fahrgäste, die bis Leipzig mitgefahren sind, ist doch recht überschaubar. In der ersten Klasse sind wir die einzigen verbliebenen Fahrgäste, auch sonst steigen nicht besonders viele Fahrgäste hier aus. Ob dieser „Exot“ eine große Zukunft hat?
Den Tag beschließen wir mit einem Spaziergang durch das abendliche Leipzig.

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Altes Rathaus in Leipzig

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Goethe vor der Alten Börse

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Thomaskirche


Tag 2: Leipzig – Breslau

Nach einem Frühstückskaffee in der Lounge fahren wir mit einem RE nach Cottbus.

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Hauptbahnhof Leipzig

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Lounge Leipzig

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Auch dies ist wieder ein Exot, wird er doch mit einem Taurus bespannt.

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Torgau an der Elbe

Die Strecke ist nicht besonders aufregend, es geht zunächst durch die Dübener Heide, dann bei Torgau über die Elbe und schließlich dann durch die Niederlausitz. Mit Falkenberg und Doberlug-Kirchhain passieren wir gleich zwei Turmbahnhöfe.

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In Cottbus steigen wir um auf den EC Wawel, bei dem hier die Lok gewechselt wird. Der Zug besteht aus 2 Wagen der PKP und zwei Wagen der DB. Die 1. Klasse besteht aus einem Abteilwagen der DB. Foto habe ich diesmal keines gemacht – wer ein Foto sehen möchte, scrolle einfach nach oben zum Foto des IC „Kyffhäuser“ – so groß ist die Auswahl bei DB-Wagen ja nicht.

Bei strahlendem Sonnenschein überqueren wir die Spree und die Lausitzer Neiße und fahren dann durch die sandigen Wälder Schlesiens. Bis Węgliniec geht es sehr gemächlich übers Land, ich habe ständig das Gefühl, hier sei eine Baustelle – diese Geschwindigkeit ist für einen Fernverkehrszug doch gewöhnungsbedürftig. Diese „Schleichfahrt“ mit teilweise 20 km/h ist aber planmäßig, jedenfalls ist der Zug pünktlich in Węgliniec. Hier findet ein Lokwechsel statt, zeitgleich kommt auch der Gegenzug in den Bahnhof. Die Strecke ist nun elektrifiziert und es geht jetzt mit deutlich höherer Geschwindigkeit weiter. Mit wenigen Minuten Verspätung erreichen wir Breslau.

Den Rest des Tages verbringen wir bei schönstem Wetter mit einem Bummel durch die Innenstadt mit dem Marktplatz, an der Oder und auf der Dominsel. Dass der Karfreitag in Polen kein Feiertag ist, hätte ich nicht gedacht.

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Unterwegs in Breslau (Wrocław) am Großen Ring…

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…mit dem Elisabethenturm…

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…und dem Rathaus.

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Über die Oder geht es zur Sandkirche…

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…und auf die Dominsel.

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Der Breslauer Dom, die Kathedrale St. Johannes des Täufers

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Zurück am Rathaus, es wird dunkel.

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Fortsetzung folgt...

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Kyffhäuser, Wawel & andere Exoten - Reisebericht Teil 2

TD, Samstag, 30.04.2011, 19:19 (vor 5436 Tagen) @ TD

Tag 3: Breslau – Krakau – Warschau

Es geht wieder zum Bahnhof. Der Bahnhof von Breslau ist zur Zeit eine große Baustelle…

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…die Pläne am Bauzaun versprechen aber ein wahres Schmuckstück.

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Heute fahren wir zunächst mit einem TLK von Breslau nach Kraukau. TLK steht für Tanie Linie Kolejowe, eine Art Billiglinie, auf der unser Europa-Spezial, das von Konstanz bis Krakau ausgestellt ist, ebenfalls gilt. In der 1. Klasse ist eine Sitzplatzreservierung möglich (aber nicht pflichtig). Ich hatte mir vorsorglich in Deutschland schon die Reservierungen besorgt. Ich hatte bei DSO zunächst den Tipp bekommen, die Reservierung bei den SBB zu kaufen, weil sie dort billiger sei. Also habe ich mich zunächst am SBB-Schalter angestellt, dort war es aber nicht möglich, den Zug zu reservieren und nach kurzem, etwas unmotiviert erscheinendem Probieren hat man mich rüber geschickt zum DB-Schalter. Gut, dass in Konstanz beide Schalter direkt nebeneinander liegen. Die Mitarbeiterin dort war auch erst etwas erschrocken über mein wohl ungewöhnliches Anliegen, im zweiten Anlauf habe ich aber die gewünschte Reservierung erhalten. 2 Gangplätze für 11 € - na toll.

Für die ICs in Deutschland hatte ich jeweils Fensterplätze bekommen – aber wenn einem das Reservierungssystem jeweils Familien mit quengelnden Kleinkindern ins Abteil setzt, ist das auch nicht so toll. Und so befürchte ich auch für die Fahrt von Breslau nach Krakau das Schlimmste – aber diesmal sind es 4 Senioren im Abteil, das ist doch angenehmer.

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Landschaftlich ist die Strecke nichts Besonderes, aber das hatte ich vorab schon auf der Rail Map Europe gesehen, wo landschaftlich schöne Strecken markiert sind und diese übers flache Land verlaufende Strecke nicht gekennzeichnet war. Der Wagen ist nicht klimatisiert, dafür lassen sich die Fenster öffnen. Die Senioren steigen in Katowice aus, und so kann ich jetzt ein Foto des Abteils machen.

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Nach Katowice nehmen die Geschwindigkeit ab und die Zahl der Gleisstöße zu. Wir kommen pünktlich in Krakau an und machen uns dann auf den Weg Richtung Hauptmarkt, einem der größten mittelalterlichen Plätze Europas, mit den Tuchhallen in der Mitte und der Marienkirche.

Heute am Karsamstag sind viele Familien mit Osterkörbchen auf den Straßen unterwegs. Zudem laufen die Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.

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Hauptmarkt von Kraukau…

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… mit Marienkirche…

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… Rathausturm und Tuchhallen.

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Tuchhallen

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Blick vom Wawel auf die Weichsel

Weiter geht es dann zum Wawel, Sitz, Krönungsort und Grablege der polnischen Könige.

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Wawelkathedrale

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Arkadenhof im Wawelschloss

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Am Florianstor vorbei…

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…geht es dann wieder zum Bahnhof. Auch hier sind noch Bauarbeiten.

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Jetzt fahren wir von Krakau nach Warschau. Für den Express InterCity (EIC) habe ich ein Onlineticket der PKP gebucht. Das Ticket hat einen Barcode wie bei der DB und auch das Erfassungsgerät der Schaffner sieht dem der DB zumindest äußerlich ähnlich.

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Wir teilen uns einen Großraumwagen mit einem einzigen weiteren Fahrgast. Eigentlich mag ich Großraumwagen ohnehin lieber, man guckt nicht dauernd auf eine Wand und ist nicht eingesperrt, ist bei der Auswahl der Mitreisenden nicht dem Reservierungssystem ausgeliefert und hat einen weiten Überblick – und wenn man dann den Wagen noch fast allein hat, ist das perfekt.

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Die Landschaft ist anfangs noch etwas lieblicher, dann führt die Strecke wieder durchs flache Land, dafür nimmt die Geschwindigkeit jetzt zu und wir fahren mit bis zu 160 Stundenkilometern nach Norden.

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In der 1. Klasse ist im Fahrpreis ein Begrüßungsgetränk enthalten.

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Nein, so bahnverrückt bin ich eigentlich nicht, dass ich per GPS die Geschwindigkeit kontrolliere, aber wenn mein Bruder fürs Geocaching ein GPS-Gerät dabei hat, kann man damit ja mal rumspielen…

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Der Zug legt die Strecke von knapp 300 Kilometern ohne Unterwegshalt zurück, wir halten erst nach knapp 3 Stunden wieder in Warszawa Zachodnia, kurz darauf erreichen wir Warszawa Centralna.

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Der Kulturpalast in Warschau unweit des Bahnhofs Warszawa Centralna

Auch hier schlendern wir durch die Stadt, die sowohl durch illuminierte Gebäude aber auch große Leuchtreklamen erleuchtet ist. Der Abendspaziergang führt uns bis zur Altstadt, die im zweiten Weltkrieg total zerstört wurde und heute als originalgetreuer Nachbau fasziniert. Unterwegs quert auch eine Osterprozession unseren Weg, die mit einem Feuerwerk endet.

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Königsschloss

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Schlossplatz

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Marktplatz

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Heiligkreuzkirche


Tag 4: Warschau-Berlin

Am Vormittag erkunden wir nochmals Warschau zwischen Kulturpalast und Königsschloss.

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Grabmal des unbekannten Soldaten im Sächsischen Garten

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Schlossplatz

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Marktplatz

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Königsschloss

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Kulturpalast

Nach Mittag machen wir uns langsam auf Richtung Bahnhof. Wir sind extra etwas zeitig dran, da ich noch in die VIP-Lounge von PKP-Intercity möchte. Allerdings scheint die Lounge an Feiertagen geschlossen zu sein, schade.

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Bahnhof Warszawa Centralna

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Strefa Vip - die Lounge der PKP

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So müssen wir die Wartezeit eben in der Halle verbringen, die derzeit ebenfalls eine Baustelle ist.

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Mit dem Berlin-Warszawa-Express fahren wir schließlich gen Westen. Die erste Klasse besteht aus einem DB-Abteilwagen. Foto habe ich keines gemacht, denn innen unterscheidet sich der Wagen nicht von den IC-Wagen – nur außen trägt er statt des roten eben den blauen Streifen. Es liegen auch Reisepläne aus – allerdings die vom Gegenzug, die wohl noch seit der Hinfahrt hier liegen. Die Durchsagen sind nur auf Polnisch.

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Was macht denn der ICN in Polen?

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Unsere Restbestände an Złoty geben wir im Bordbistro aus, zunächst für Kaffee und Kuchen, später für ein Abendessen. Durch die Bestuhlung und die Farbgebung wirkt der Speisewagen wesentlich einladender als die Bistros der DB.

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Über die Oderbrücke bei Frankfurt

Nach Überqueren der Oderbrücke halten wir kurz an, dann geht die Fahrt nach dem Personalwechsel in Frankfurt weiter nach Berlin, ein Lokwechsel findet nicht statt.

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Wir sind in Berlin angekommen.

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Am Abend unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang zwischen Regierungsviertel, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz.

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Bahntower in Berlin

Fortsetzung folgt...

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Kyffhäuser, Wawel & andere Exoten - Reisebericht Teil 3

TD, Samstag, 30.04.2011, 19:23 (vor 5436 Tagen) @ TD

Tag 5: Berlin - Konstanz

Beim Auschecken im Intercityhotel bezahle ich mit Bahncard-Kreditkarte und frage noch nach bahn.bonus-Punkten. Ich bekomme die Auskunft, dass diese automatisch gutgeschrieben werden. Stimmt das? Bisher kannte ich es so, dass die bahn.bonus-Punkte getrennt gebucht werden und man hierfür auch eine Quittung bekommt. Die Punkte aus dem Kreditkartenumsatz kommen automatisch, das ist schon klar, aber die 100 Punkte für die Hotelübernachtung?

Für die Rückfahrt hatte ich eigentlich zuerst ganz andere Pläne und auch sehr frühzeitig ein Europa-Spezial von Warschau mit gezielten Verbindungen und Zwischenstopps in Deutschland gebucht. Nachdem sich die Pläne aber zerschlagen hatten, habe ich kurz vor der Abreise nochmals etwas gestöbert und eine neue Verbindung entdeckt, die nicht nur sehr interessant war, sondern sogar preiswerter als das ursprüngliche Europa-Spezial, bei der sich eine neue Buchung trotz Stornogebühr noch gelohnt hat.

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Früh aufstehen - um 6 Uhr geht es mit einem RE „auf Wolke 7“ zunächst vom Ostbahnhof zum Hauptbahnhof.

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Am Hauptbahnhof schauen wir kurz in die umgebaute Lounge – so früh am Feiertag sind wir die einzigen Gäste - und machen uns dann auf dem Weg ins Untergeschoss, wo der ICE 915 bald einfährt.

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Dieser ICE verkehrt derzeit mit den Wagen des ehemaligen Geschäftsreisezuges Metropolitan. Fahrgäste, die frühzeitig Sitzplätze reserviert haben, finden nun ihre Plätze nicht, was anfangs noch zu etwas Irritationen führt. Im Reiseplan wird der Zug noch als ICE1 geführt, die Durchsagen begrüßen uns im „ICE Metropolitan“ und lt. Quittung des Bistros sind wir mit Zugnummer MET 915 unterwegs.

Als der Ex-Met noch durchs Rheintal fuhr, hatte ich zweimal versucht, von Köln nach Stuttgart zu fahren. Beim ersten Versuch blieb der Zug mit einer Störung in Köln stehen und es hieß wieder aussteigen. Beim zweiten Mal hatte ich mich auf eine schöne Tour bei strahlendem Sonnenschein durchs Rheintal gefreut, dann war aber die Klimaanlage ausgefallen und die Fahrt wurde in der prallen Sonne zur reinen Tortur – doch diesmal läuft alles perfekt.

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Da es zu früher Stunde im Hotel noch kein Frühstück gab, machen wir uns jetzt auf Richtung Bistro. Mit den wenigen Stehtischen ist das Bistro für ein gemütliches Frühstück denkbar ungeeignet, aber im angrenzenden 1.-Klasse-Bereich gibt es noch genügend freie Plätze mit Tisch.

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Ich hatte die Verbindung nicht nur wegen des Ex-Met gebucht, sondern auch, um mal wieder durch das Saaletal und den Frankenwald zu fahren. Für Fahrten in den Osten (Leipzig, Dresden, Berlin) ist für mich stets die Verbindung über Frankfurt schneller, d.h. ich muss die Wegstrecke über die Via-Eingabe Nürnberg erzwingen.

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Am Fuße der Rudelsburg biegen wir ins Saaletal ab.

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Im Ruhebereich (Steuerwagen) sitzen gerade mal 3 weitere Reisende, es herrscht himmlische Ruhe, die nur hin und wieder durch das leise Knistern einer Zeitung unterbrochen wird. Von Jena bis Nürnberg fährt der Zug 233 Kilometer ohne Zwischenhalt, während draußen bei sonnigem Wetter die Saale und der Frankenwald vorbeiziehen – herrlich.

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Der Steuerwagen des Ex-Met in Nürnberg

Nürnberg kannte ich zwar schon, aber ein paar Meter zu Fuß Richtung Altstadt sind doch immer wieder schön.

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Lorenzkirche in Nürnberg

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An der Pegnitz

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Lounge Nürnberg

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Die IC-Linien Nürnberg-Stuttgart und Stuttgart-Singen passen leider nicht aufeinander, was beiden Linien sicherlich nicht gut tut. Und so habe ich mich von Nürnberg nach Stuttgart für den Regionalexpress entschieden.
Zwischen Metropolitan und N-Wagen liegen Welten, wobei bei schönem Wetter und landschaftlich schönen Strecken auch ein N-Wagen seine Reize hat. Nach dem Dahingleiten in gehobenem Ambiente des Ex-Met, macht es jetzt auch Spaß, die Fahrt am offenen Fenster zu genießen. Im Zug ist diesmal sogar eine Minibar unterwegs – da hätten wir nicht noch auf eine Erfrischung in der Lounge vorbeischauen müssen.

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Die Fahrt durch blühende Wiesen und Obstbäume wird durch einige gestörte Bahnübergänge unterbrochen, wobei wir die Verspätung bis Stuttgart wieder aufgeholt haben.

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Ankunft in Stuttgart

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Von Stuttgart geht es dann mit dem IC über die Gäubahn nach Singen. Diesmal ist ein modernisierter 1.Klasse-Wagen der SBB eingereiht. Über die Panoramastrecke geht es nun auf die Gäuebene, dann an Neckar und Donau und durch den Hegau nach Singen.

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Da ich die Strecke ja schon zur Genüge kenne, kann ich auch an einer Reisendenbefragung teilnehmen, für die ein Interviewer hier im Wagen unterwegs ist. Der gute Mann hat einiges zu tun, bis er mein Onlineticket mit allen Daten und Zügen abgeschrieben hat. Bei der Beantwortung der Fragen gebe ich mir Mühe, diese so zu beantworten, dass sich daraus kein Nachteil für uns Fahrgäste ergibt: „Hätten Sie die Fahrt auch gemacht, wenn es das Angebot nicht gegeben hätte“ > nein (nicht dass das Europa-Spezial noch gestrichen wird) und „Kennen und nutzen Sie das Audioangebot im ICE?“ > ja (aber ob das den weiteren Niedergang des Audioprogramms verhindern kann?).

Im Gegensatz zum vorherigen Regionalzug gibt es hier im IC noch nicht mal eine Minibar – verkehrte Welt? Halt, das muss ich korrigieren, die Minibar steigt in Rottweil zu. Bis die Minibar aber so weit ist und bei uns ankommt, ist Tuttlingen schon vorbei, jetzt will ich auch keinen Kaffee mehr. Seit wann gibt es denn im IC auch einen Erste-Klasse-Service mit Süßigkeiten? Jedenfalls bringt der Zugbegleiter (SBB-Personal) Erdnüsse und Toblerone-Schokolädchen.

In Tuttlingen schaue ich dann mal auf den Fahrplan und bemerke, dass wir 6 Minuten Verspätung haben – wo kommt die denn jetzt her? Damit wird der 4-Minuten-Übergang in Singen auf die Schwarzwaldbahn kritisch.

Und tatsächlich kommt dann die Durchsage, dass der IRE nach Konstanz nicht warten konnte. Mist, jetzt hat unterwegs alles so perfekt geklappt und auf den letzten Metern geht doch noch was schief? Ich weiß ja, dass kurz darauf der nächste Zug nach Konstanz fährt und die Ankunft dann nur 20 Minuten später ist, und mir ist auch klar, dass man die Schwarzwaldbahn ungern warten lässt, weil das auch den IRE nach Ulm blockiert und verspätet - aber trotzdem ärgere ich mich in dem Moment, dass die Schwarzwaldbahn nicht 2 Minuten warten kann.

Etwas frustriert steigen wir also in Singen aus dem IC und was sehe ich: auf dem Nachbargleis wartet die Schwarzwaldbahn! Man mag ja manchmal über die Kommunikation bei der Bahn schimpfen – aber in diesem Fall freue ich mich über die Falschmeldung. Und so kehren wir doch noch wie geplant nach 5 Tagen und über 3.300 Kilometern planmäßig nach Hause zurück.

Ich schmökere ja gerne im Reiseplan und schaue, welche Ziele man noch erreichen könnte, würde man noch weiterfahren. Und so sehe ich im Reiseplan des IC, dass ich mit nur einem Umstieg in Zürich am nächsten Tag um 9:43 Uhr schon in Barcelona sein könnte – vielleicht das nächste Reiseziel…?

Viele Grüße

Tobias

PS: Meine früheren Reiseberichte gibts hier.

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Exoten [mit ?]

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 30.04.2011, 19:56 (vor 5436 Tagen) @ TD
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 30.04.2011, 19:57

Moin!

Danke für Deinen Reisebericht. Ein paar Anmerkungen und Fragen:

Weht an der Konstanzer Brücke die schwedische Flagge?

Wawel-Kreuzung in Kohlfurt: Seit Fahrplanwechsel fährt der Wawel über Kohlfurt. Hierdurch können E-Lok und (wichtiger) Diesellok per Kurzwende auf den Gegenzug übergehen - nur wenige Dieselloks (vier oder fünf?) haben Deutschlandzulassung.

Die Bahnhofssanierungen könnten im Zusammenhang mit der Fußball-EM nächstes Jahr stehen. Die Strecke Kattowitz - Krakau soll sehr langsam sein - wie hast Du das erlebt?

Beim Wortpaar Kyffhäuser und Exot stutzte ich zunächst - da Du den Zug meintest und nicht den Berg, bin ich allerdings beruhigt. Allerdings dürfte der Berg für Dich ähnlich exotisch sein wie für mich der Bodensee. ;-)

Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

bahn.bonus in IC Hotel und Schweden in Konstanz

RhBDirk, Samstag, 30.04.2011, 20:18 (vor 5436 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von RhBDirk, Samstag, 30.04.2011, 20:20

Moin!

Danke für Deinen Reisebericht. Ein paar Anmerkungen und Fragen:

Weht an der Konstanzer Brücke die schwedische Flagge?>


Sieht so aus. Entweder ist das halt einer der vielen europäischen Flaggen, wie sie oftmals in Städten hängen oder es nimmt Bezug zur Insel Mainau
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Lennart_Bernadotte

Zu den bahn.bonus Punkten:
Bei meinen Übernachtungen in den IC Hotels Nürnberg, Dresden und Freiburg Brsg haben die Damen an der Rezeption beim Auschecken die BahnCard durch ein "extra" bahn.bonus Gerät (könnte auch das Kreditkartengerät gewesen sein) gezogen, wo ich dann auch eine entsprechende Quittung über die bahn.bonus Punkte erhalten habe - unabhängig von der Hotel- und Kreditkartenrechnung. Die Punkte wurden dann nach circa vier Wochen gutgeschrieben.

Mal sehen wie das nächte Woche im Stralsunder IC Hotel gehandhabt wird.

bahn.bonus in IC Hotel und Schweden in Konstanz

TD, Samstag, 30.04.2011, 23:44 (vor 5436 Tagen) @ RhBDirk

Zu den bahn.bonus Punkten:
Bei meinen Übernachtungen in den IC Hotels Nürnberg, Dresden und Freiburg Brsg haben die Damen an der Rezeption beim Auschecken die BahnCard durch ein "extra" bahn.bonus Gerät (könnte auch das Kreditkartengerät gewesen sein) gezogen, wo ich dann auch eine entsprechende Quittung über die bahn.bonus Punkte erhalten habe - unabhängig von der Hotel- und Kreditkartenrechnung. Die Punkte wurden dann nach circa vier Wochen gutgeschrieben.

Genau so kenne ich das auch. Normalerweise verlasse ich mich darauf, dass die Punkte schon gutgeschrieben werden und freue mich, dass der Punktestand offenbar wächst, wenn ich hin und wieder in das Konto schaue. Aber diesmal kommt es mir schon komisch vor, da werde ich wohl genauer hinsehen, ob die Punkte wirklich auftauchen...

Viele Grüße

Tobias

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Exoten [mit ?]

TD, Samstag, 30.04.2011, 23:39 (vor 5436 Tagen) @ Sören Heise

Weht an der Konstanzer Brücke die schwedische Flagge?

Ja, auf beiden Seiten der Brücke hängen Flaggen von vielen verschiedenen Nationen, in einem frühere Reisebericht habe ich noch ein Bild von der anderen Seite gefunden.
Leider herrscht auf beiden Fotos Windstille, sonst ist das echt ein schönes Bild. Ich weiß aber nicht, ob die schwedische Flagge speziell ausgewählt wurde wegen der Mainau, es hängen da auch noch viele andere Flaggen.

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Die Strecke Kattowitz - Krakau soll sehr langsam sein - wie hast Du das erlebt?

Ja, da gab es einen sehr langsamen Abschnitt. Die Schienen waren nicht verschweißt, sondern nur verschraubt, das ging eine ganze Weile klack-klack-klack. Das war aber nur auf einem Abschnitt, weiter Richtung Krakau ging es dann wieder flotter.

Viele Grüße

Tobias

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Kyffhäuser, Wawel & andere Exoten - Reisebericht

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 01.05.2011, 01:16 (vor 5436 Tagen) @ TD

Servus,

Vielen Dank für den sehr schönen Reisebericht. Dafür gibt es:*****
Das ist richtiges Bahnfeeling in den ganzen Lokbespannten Zügen. Highlight ist natürlich der MET und der n-Wagen-Zug in Teil 3.
Minibar in NV-Zügen ist gar nicht so ungewöhnlich. Das gibt es aktuell z.B. auch im MüNüX, AFX(612), und RE Stuttgart-Würzburg u.a.. Leider ist das in den Fahrpänen meistens nicht vermerkt.
2003 gab es das auch in den IRE Stuttgart-Friedrichshafen, ist aber vorbei, seit dort mit Dosto gefahren wird. Im Saarland und Rheinland-Pfalz waren früher sogar n-Wagen-Bistros Bnrkz "Kaffeeküch" unterwegs.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Super, vielen Dank!

NIM rocks, Sonntag, 01.05.2011, 01:57 (vor 5436 Tagen) @ TD

Vor allem die Nachtfotos aus den verschiedenen Städten gefallen mir unheimlich gut!

Fahrgastbefragung/ Onlineumfrage

Tob, Sonntag, 01.05.2011, 12:02 (vor 5436 Tagen) @ TD

Bei der Beantwortung der Fragen gebe ich mir Mühe, diese so zu beantworten, dass sich daraus kein Nachteil für uns Fahrgäste ergibt: „Hätten Sie die Fahrt auch gemacht, wenn es das Angebot nicht gegeben hätte“ > nein (nicht dass das Europa-Spezial noch gestrichen wird)

So handhabe ich das auch immer. Vielleicht bringt es was und die Angebote bleiben erhalten oder werden noch ausgebaut.

Gruß

Tobias

Kyffhäuser, Wawel & andere Exoten - Reisebericht Teil 2

fabs, Braunschweig, Sonntag, 01.05.2011, 12:52 (vor 5436 Tagen) @ TD

Es liegen auch Reisepläne aus – allerdings die vom Gegenzug, die wohl noch seit der Hinfahrt hier liegen.

Moin!
Zumindest letztes Jahr waren in den Zügen noch Doppel-Reisepläne; also Hin- und Rückfahrt in einem.

Herzlichen Dank für den tollen Bericht. Wir hatten für unsere diesjährige Rundfahrt unter anderem auch Polen mit in den Vorabplanungen; haben und dann aber für Schottland entschieden.

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Danke für den tollen Bericht

Markus, NNST, Sonntag, 01.05.2011, 00:33 (vor 5436 Tagen) @ TD

- kein Text -

IC 1951 "Kyffhäuser"

torsten_le, Sonntag, 01.05.2011, 11:41 (vor 5436 Tagen) @ TD

Hallo, und auch mein Dank für den tollen Bericht.

Zu der Frage, wie der IC 1951 zw. Halle und Leipzig die 15 Minuten rausfahren kann:

Der hat trotz des Umweges über Delitzsch so viel Fahrzeitreserven, dass er im Normalfall -15' in Leipzig ankommen könnte. Damit das aber nicht passiert, wird er künstlich ausgebremst. Dass heißt, er hält zwischen Abzw. Delitzsch, wo er auf die Berliner Schiene fährt, und Leipzig an fast jedem Signal. Wenn ein netter FDL Dienst hat und die Strecke soweit passierbar ist, lässt er ihn durchfahren und erreicht somit die Überpünktlichkeit. Somit erklären sich auch die 50 Minuten Fahrzeit von Halle nach Leipzig. Ein Steuerwagen würde da gut Abhilfe schaffen.

IC 1951 "Kyffhäuser" - ein "easter egg" im Fahrplan?

Felix, Göttingen, Sonntag, 01.05.2011, 11:58 (vor 5436 Tagen) @ torsten_le

Zu der Frage, wie der IC 1951 zw. Halle und Leipzig die 15 Minuten rausfahren kann:

Der hat trotz des Umweges über Delitzsch so viel Fahrzeitreserven, dass er im Normalfall -15' in Leipzig ankommen könnte. Damit das aber nicht passiert, wird er künstlich ausgebremst. Dass heißt, er hält zwischen Abzw. Delitzsch, wo er auf die Berliner Schiene fährt, und Leipzig an fast jedem Signal. Wenn ein netter FDL Dienst hat und die Strecke soweit passierbar ist, lässt er ihn durchfahren und erreicht somit die Überpünktlichkeit. Somit erklären sich auch die 50 Minuten Fahrzeit von Halle nach Leipzig. Ein Steuerwagen würde da gut Abhilfe schaffen.

Welchen Sinn hat denn die künstliche Ausbremsung dieses Zuges? Und welchen Sinn hat dieser Zug überhaupt? Denn er wird wohl kaum seine eigenen Kosten erwirtschaften, oder?

Könnte es sein, daß es sich bei diesem Zug um ein "easter egg" handelt, also um einen Insiderwitz der Fahrplanmacher, die aus Spaß einfach mal einen sinnlosen Zug in ihren Fahrplan einbauen wollten?

IC 1951 "Kyffhäuser" - ein "easter egg" im Fahrplan?

Jogi, Sonntag, 01.05.2011, 12:22 (vor 5436 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Jogi, Sonntag, 01.05.2011, 12:25

Welchen Sinn hat denn die künstliche Ausbremsung dieses Zuges? Und welchen Sinn hat dieser Zug überhaupt? Denn er wird wohl kaum seine eigenen Kosten erwirtschaften, oder?

Ersteres lässt sich vielleicht mit den Bauarbeiten im Leipziger Raum begründen.
Zweiteres, also die Führung durch das Harzvorland, liegt im WE-Verkehr (siehe die Verkehrstage & Fahrzeiten) und z.T. sicher auch im Touristikverkehr begründet.
Zum Dritten sei gesagt, dass es nicht (nur) auf die Kostendeckung eines Zuglaufes, sondern eher auf die des gesamten Umlaufes ankommt. Da greift die alte Faustregel, dass nur rollendes Material Geld bringt.

Außerdem ist der "Kyffhäuser" auch im Bemühen des Fernverkehrs zu sehen, in Tagesrandlage und im WE-Verkehr mehr in die Fläche zu fahren (IC(E) (Aachen-)M'gladbach-Berlin, "Loreley" nach Tübingen, EC nach Siegen, "Skiexpress Montafon", "Karwendel"-ICEs gen GAP-Innsbruck, ganz neu der ICE Binz-München), was zunächst ein zumeist auf zwei Jahre projektierter Versuch war (ist).

Könnte es sein, daß es sich bei diesem Zug um ein "easter egg" handelt, also um einen Insiderwitz der Fahrplanmacher, die aus Spaß einfach mal einen sinnlosen Zug in ihren Fahrplan einbauen wollten?

Ähhh... viel ist bei der Bahn möglich, aber das sicher nicht.
Welcher Sinn sollte dann das Sinnlose haben (außer vielleicht als ABM für die Planeretage?) ;)

Oft wird doch (sicher auch zurecht) kritisert, der Fernverkehr ziehe sich zurück und konzentriere sich nur auf den Metropolenverkehr. Da versucht jetzt die Bahn, zumindest in potentiell nachfragestarke Zeiten neue Direktverbindungen in die viel bemühte "Fläche" anzubieten, was aber auch nicht recht ist...
Der "Kyffhäsuer" ist de facto weniger fürs Durchfahren von Frankfurt nach Leipzig gedacht - sonst hätten ja die die IC Hamburg-Köln-Stuttgart ja auch keine Existenzberechtigung.

Grüße
Jogi


PS. @ TD
Vielen Dank für den tollen Reisebericht. Freue mich schon auf Fotos aus Barcelona ;)

IC 1951 "Kyffhäuser"

torsten_le, Sonntag, 01.05.2011, 13:19 (vor 5436 Tagen) @ Felix

Welchen Sinn hat denn die künstliche Ausbremsung dieses Zuges?

Er fährt halt außerhalb jedes Fahrplanes, es gibt ihn ja nur einmal in der Woche. Und somit haben Plan-RE, Plan-RB, Plan-GZ eben Vorrang in der Trassenbelegung. Und somit läßt man ihn rumzuckeln.
Genausogut könnte die Bahn ihn auch in Halle enden lassen und dann irgendwann in der Nacht als Lrz nach Leipzig fahren. Aber da TF, Zub und Gastro nach Leipzig müssen, und es auch Fahrgäste gibt, die bis Leipzig fahren, obwohl selbst die S-Bahn schneller in Leipzig ist, fährt er eben von Signal zu Signal.

IC 1951 "Kyffhäuser"

Turbonegro, Sonntag, 01.05.2011, 12:12 (vor 5436 Tagen) @ torsten_le

Wenn ein netter FDL Dienst hat...

es gibt nur nette Fdls :)

*hust*

Christian_S, Sonntag, 01.05.2011, 17:00 (vor 5435 Tagen) @ Turbonegro

Wenn ein netter FDL Dienst hat...


es gibt nur nette Fdls :)

*hust* (ganz arg)^^ ;)

Mal wieder danke für den tollen Bericht!

Matze86, München, Sonntag, 01.05.2011, 15:43 (vor 5435 Tagen) @ TD

- kein Text -

Da bekommt man gleich Lust selbst loszufahren!!!

joerg-dd, Dresden, Sonntag, 01.05.2011, 15:45 (vor 5435 Tagen) @ Matze86

- kein Text -

Danke, sehr schöner Bericht!

Fabian318, Münster i. W., Montag, 02.05.2011, 10:06 (vor 5435 Tagen) @ TD

- kein Text -

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