Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil I (Reiseberichte)

Claus_NN, Nürnberg, Donnerstag, 31.03.2011, 16:39 (vor 5466 Tagen)

Hallo zusammen,

ich möchte euch kurz von einigen Eindrücken berichten, die ich auf einer 2900 km langen Rundreise durch die Bundesrepublik in den vergangenen zwei Tagen gewinnen konnte.

Route
Bayreuth-Nürnberg-München-Stuttgart-Mannheim-Trier-Koblenz-Mainz-Frankfurt (Main)

=== Übernachtung in Frankfurt ===

Frankfurt (Main)-Berlin-Hamburg-Kiel-Lübeck-Hamburg-Hannover-Nürnberg-Bayreuth


Die Reise begann also an einem frischen und trockenen Dienstagmorgen am Bayreuther Hauptbahnhof, wo mich der RE 3402 bestehend aus zwei 610-Triebwagen erwartete. In Bayreuth noch mäßig besetzt, füllte sich der Zug auf dem nächsten Unterwegsbahnhof Creußen und vereinigte sich in Pegnitz mit dem Zugteil aus Hof, bestehend aus einem 610. Die Neigetechnik war im Übrigen aktiv, dennoch handelten wir uns aufgrund Bauarbeiten zwischen Pegnitz und Neuhaus sowie intensiven Fahrgastwechsels eine Verspätung von fünf Minuten in der Ankunft in Nürnberg ein.

Das sollte jedoch nicht weiter von Bedeutung sein, denn der Anschluss zum ICE 1501, gebildet aus Tz 1152 "Travemünde", war dadurch keinesfalls in Gefahr. Pünktlich verließ dieser in guter, aber keinesfalls übermäßiger Besetzung Nürnberg. Da wir auch auf der Schnellfahrstrecke nur im Bereich 160-170 km/h (teilweise nur 140-150) unterwegs waren, vermutete ich zunächst ein Problem mit der LZB, kurz vor Kinding beschleunigten wir jedoch auf 200 km/h und hielten diese Geschwindigkeit bis Ingolstadt Nord. Den Hauptbahnhof erreichten wir mit +5, ab Ingolstadt mussten dann auch einige Reisende stehen. Unsere leichte Verspätung hielten wir bis München, auf dem LZB-Abschnitt südlich von Petershausen konnte auch nichts abgebaut werden, zumal wir nicht über 160 km/h hinauskamen. Negativ fiel mir im Tz die hohe Zahl defekter Toiletten auf, aber dies sollte leider nicht der einzige technische Mangel auf der langen Reise bleiben.


In München machte ich einen Abstecher in die Lounge, wo ich gut verköstigt wurde und begab mich rechtzeitig zum Bahnsteig, um auf EC 390, gezogen (bzw. bis München geschoben) von der Unicef-101, zu warten. Dieser fuhr auch pünktlich ein und verließ München aufgrund "Aufspielen des elektronischen Fahrplans" mit +5. Der Zug war sehr schwach ausgelastet, im Apmz etwa 10 Fahrgäste, im angrenzenden Avmz nicht ein einziger, da dort nämlich die Heizung ausgefallen zu sein schien und es im Wagen daher recht kalt war. Bis Günzburg schafften wir es, die Verspätung vollständig abzubauen, zudem konnte der Zug auf dem kurzen Abschnitt bis Ulm zwei Minuten gutmachen. Vielleicht bestätigt es ja einige in der Ansicht, die Fahrzeiten zwischen München und Stuttgart würden absichtlich gestreckt, um S21 mit der NBS attraktiver erscheinen zu lassen. Die Weiterfahrt nach Stuttgart verlief ohne weitere Zwischenfälle, die neue Grünen-Hochburg wurde auch pünktlich erreicht.

Sodann überzeugte ich mich von zahlreichen, keinesfalls unkreativen Demo-Plakaten am Bauzaun des Nordflügels und machte auch einen Abstecher zu den Parkschützern, wo es um die Mittagszeit noch sehr ruhig zu sein schien. Dann noch einen kleinen Ausflug in die gut besuchte Lounge und schon wartete die nächste Etappe, nämlich ICE 576 nach Mannheim. Dieser wurde etwa 10 bis 15 Minuten vor Abfahrt bereitgestellt und verließ Stuttgart auch pünktlich. Der Zug hielt die ganze NBS über eine Geschwindigkeit von 250 km/h, hinter der Einfädelung der Strecke aus Karlsruhe dann auch mal 262 km/h. Trotz einer schleichenden Einfahrt in den Mannheimer Hbf kamen wir dort eine Minute vor Plan an.

Dort habe ich mich erst mal ein wenig gestärkt, bevor es dann mit RE 4272, gebildet aus vier DoStos nach Trier ging. Der Zug war zumindest bis Saarbrücken sehr gut ausgelastet, auch in der 1. Klasse. Nördlich von Saarbrücken wurde der Zug dann immer leerer. Die Fahrt verlief betrieblich gesehen völlig unspektakulär, die Strecke ab Saarbrücken ist jedoch nicht unbedingt langweilig. Ich habe davon einige Videos, einige davon kann ich dann eventuell hochladen.

Ebenso betrieblich unspektakulär, dafür landschaftlich keinesfalls verlief die Weiterfahrt ab Trier Richtung Koblenz im RE 12017, gebildet aus drei älteren DoStos. Gerne hänge ich hier noch ein paar Videos an.

Und nun sollte es mit IC 2213 nach Mainz weitergehen. Als per Durchsage bekannt gegeben wurde, dass Wagen 11 (der Avmz) heute fehlt, freute ich mich auf eine "kuschelige" Fahrt, kennt man doch die Szenarien der Strecke Hamburg-Köln, auf denen es manchmal auch in Avmz+Apmz eng wird. Diese Sorge erwies sich jedoch spätestens bei der um wenige Minuten verspäteten Einfahrt als unbegründet, den ganzen Apmz teilte ich mir nämlich mit gerade einer Handvoll Reisenden. Die Sonne stand leider schon so tief, sodass man die Schönheit der Rheinstrecke nur erahnen konnte. Der Mainzer Hauptbahnhof wurde nach einer abrupten Bremsung bei Ingelheim mit +2 erreicht.

Der Tag fand seinen Abschluss mit einer Fahrt im ICE 1659, gebildet aus einem ICE-T der 1. Bauserie. Die wenigen Kilometer zwischen Mainz und dem Frankurter Hauptbahnhof boten keinen Anlass für erwähnenswerte Vorkommnisse. ;-)


Die Fortsetzung mit Sprinter, MET-ICE und Tingelei durch die Holsteinische Schweiz folgt...


Beste Grüße,
Claus_NN

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil I

JanGT, Donnerstag, 31.03.2011, 23:01 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

Hast du deinen Fotoapparat etwa zu hause vergessen?
nächstes mal dran denken :D

trotzdem danke^^

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil I

Matze86, München, Freitag, 01.04.2011, 09:00 (vor 5466 Tagen) @ JanGT

Hast du deinen Fotoapparat etwa zu hause vergessen?

Es gibt doch bald Videos. Fotos gibts auch (theoretisch), siehe Teil 2 ;)

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil I

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 31.03.2011, 23:09 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

Spannend! Bin auf den zweiten Teil und die Videos gespannt. ;-)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil II

Claus_NN, Nürnberg, Freitag, 01.04.2011, 01:40 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

Und nun geht es zum zweiten Teil des Reiseberichtes:

Der Tag startete in aller Herrgottsfrühe in der Mainmetropole, wo ich recht frühzeitig am Hauptbahnhof ankam, der zu dieser Stunde schon recht belebt wirkte. Pünktlich traf auch ICE 1092, gebildet aus Tz 161 "Bebra" aus Darmstadt ein. Erstaunlicherweise waren schon ab Darmstadt einige Reisende an Bord. Weiter war die für Sprinter-Verhältnisse gute Anzahl an Reservierungen erstaunlich, so sollte ich mir der Reservierungsanzeige nach ein Abteil mit zwei weiteren Personen teilen. Darauf war ich jedoch nicht so erpicht, sodass ich spontan in den Großraum auswich, wo ich noch einen Vierer-Tisch ergatterte. Ich freute mich, einen ICE mit Hotspot erwischt zu haben, konnte ich so doch bis etwa Höhe Hannover mit einem zuverlässigen Internetzugang rechnen. Theoretisch ja - praktisch scheiterte das jedoch daran, dass bei beiden Browser auf meinem Laptop und beim iPhone ein Fehler beim Aufrufen der Landingpage auftrat.
Während der Standzeit in Frankfurt leistete uns dann noch ein ungepflegt wirkender Herr Gesellschaft, der per lautem Aufruf noch um 1,50 Euro bat. Ein Mitreisender schräg gegenüber am Tisch meinte, nachdem ich persönlich von besagtem Herrn angesprochen wurde, dass dieser ihm schon bekannt sei und er öfters in den Morgenstunden durch die 1. Klasse der ICEs im Frankfurter Hbf ginge.

Soviel zur Vorgeschichte, jetzt zur Fahrt: Diese begann pünktlich, zwischen Hanau und Gelnhausen habe ich ein Mal beim Blick auf's RIS 177 km/h erhaschen können. Ich dachte, die LZB dort sei außer Betrieb? Die Durchfahrt in Fulda erfolgte dann um 7:08 Uhr, eigentlich zu spät, überholt der Sprinter doch in Fulda den ICE 888, der Fulda um 7:07 verlässt. Verspätung - trotz über 160 km/h zwischen Hanau und Gelnhausen? Merkwürdig!

Na ja, auf der Schnellfahrstrecke gehörte meine Aufmerksamkeit erst einmal dem Inklusivfrühstück im Sprinter:
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Wirklich süß, diese kleinen Brötchen. Die Wurst- und Käsescheiben wirken dagegen leicht überdimensioniert ;-).
Ohne weitere Vorkommnisse, aber dafür mit abschnittsweise nur 160-170 km/h ging es Richtung Hannover, nördlich von Göttingen dann schon konstanter im Bereich 250. Lehrte durchfuhren wir mit +5, ebenso Gifhorn, auf der Schnellfahrstrecke fuhren wir dann jedoch konstant 250 km/h (bis auf das Trappenschutzgebiet bei Rathenow natürlich), sodass wir Berlin-Spandau wie auch den Hauptbahnhof pünktlich erreichten. Das war meine erste Sprinter-Fahrt ohne Verspätung!
Falls es doch zur Verspätung kommen sollte, die DB hat dem offensichtlich vorgebeugt ;-):

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Dann noch einen kleinen Abstecher in die Austernbar-Ersatzlounge (ich wusste gar nicht, dass es dort auch einen 1. Klasse-Bereich gibt), der aber wirklich nur kurz ausfiel. Wann ist eigentlich mit der Wiedereröffnung der echten Lounge zu rechnen?

Der Abstecher fiel deshalb so kurz aus, da ich mich alsbald auf den Weg in den Tiefbahnhof machen musste, um die Rundreise mit ICE 1106 fortzusetzen. Ich hatte nicht reserviert, aber am Bahnsteig wartete eine ganze Reihe Fahrgäste auf den ICE. Wie diese in anderthalb Wagen der 1. Klasse passen sollten, erschien mir fraglich, zur Sicherheit habe ich dann noch schnell per Smartphone einen Sitz ab Spandau reserviert, ab Hbf war es zeitlich schon zu knapp. Letztlich fand dann auch jeder einen Platz, wenngleich nicht viele im Wagen von einem freien Nebenplatz profitieren durften. Mit fünf Minuten Verspätung (Warten auf Anschlussreisende aus dem leicht verspäteten ICE 1614) machte sich dann der Ex-Metropolitan auf dem Weg nach Hamburg. An Bord natürlich auch der Exzellenzmanager - ob sich seine Exzellenz auch das Gegrummel mancher Fahrgäste, die vor Bekanntwerden der "Kürzung" der MET-ICEs reserviert haben und Plätze in einem nicht mehr vorhandenen Wagen zugeteilt bekamen, notiert hat? Man weiß nicht, jedenfalls fand sich offensichtlich eine Lösung. Als exzellent empfand ich jedoch die Laufruhe, die so kein "echter" ICE bietet, dafür wurde die Ruhe jedoch ein wenig durch dauertelefonierende Reisende gestört. Der eine kam nach jedem Verbindungsabbruch mit dem selben, nach mehrmaligem Hören immer mäßiger witzigen Spruch, dass man 21 Jahre nach der Eroberung Ostdeutschlands nicht erwarten könne, dass das Telekom-Netz funktioniere und dann noch ein weiterer mit "Für immer jung" von Karel Gott als Klingelton. Leider wurde er oft angerufen ;-).
Interessant war, dass als Goodie auch die Feuchttücher aus dem Sprinter angeboten wurden - wiederum exzellent war die pünktliche Ankunft in Hamburg Hbf wie auch am Dammtor - Berlin haben wir ja mit +5 verlassen.

Nach einer kurzen Wartezeit sollte es dann mit RE 21016 nach Kiel weitergehen. Dieser war aus einigen Dostos gebildet, mehrere davon auch mit 1. Klasse im Oberstock. Mehrere 1. Klasse-Wagen - das kennt man ja aus Bayern nicht. Nötig waren diese zumindest bei meiner Fahrt nicht, den ganzen Oberstock teilte ich mir mit einem Mitreisenden. So unspektakulär wie diese Aussage war auch die Fahrt bis Kiel - Ankunft nach Plan.

Dort habe ich zunächst einen Sprung zur Mole gemacht und mir Stärkung besorgt, die ich dann in der RB 21675 verzehrt habe. Die Triebwagen der Baureihe 648 kennt man ja auch aus dem Nürnberger Dieselnetz, dort jedoch ohne 1. Klasse. Umso interessanter dann diese im Bereich der RBSH, hier wollte man dem ICE nacheifern, praktisch sind dies jedoch nur recht enge Holzbretter in Lederoptik:

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Hier war ich dann bis Lübeck alleine, in der 2. Klasse wäre ich es jedoch keineswegs gewesen, es war schließlich beste Schülerverkehrszeit. Es war meine erste Fahrt auf dieser Strecke und ich glaube, in den grünen Farben des Sommers in Kombination mit blauem Himmel ist sie auch, insbesondere im Abschnitt der Seen, eine sehr schöne. Schön war auch, dass wir Lübeck planmäßig erreichten, denn so war der schlanke Übergang zum RE 21575, wiederum gebildet aus einigen Dostos, mehrere davon mit 1. Klasse im Oberdeck, dieses Mal jedoch mit den Ledersitzen wie bei der Südostbayernbahn zwischen München und Mühldorf, gesichert. Nötig wäre diese hohe Anzahl an 1. Klasse-Plätzen auch hier nicht gewesen, denn ich war auf der ganzen Fahrt alleine. Hamburg erreichten wir nach Plan, hier wurden wir dann schon zur besten Pendlerzeit von einer Menschenmenge am Bahnsteig erwartet.

In Hamburg dann noch für etwas länger in die Lounge, immer wieder toll dort im 1. Klasse-Bereich. Weiter ging es mit IC 2173, der ohne jegliche Ankündigung in umgekehrter Wagenreihung einfuhr. In der Annahme, zur besten Pendlerzeit könne es eng werden, hatte ich hier reserviert, was sich im Nachhinein als nicht erforderlich herausstellte, das Abteil im recht verlotterten Avmz hatte ich die ganze Fahrt über für mich, so wohl auch meine wenigen Mitreisenden. In der 2. Klasse dürfte es jedoch ganz anders ausgesehen haben; der Zug fuhr schon dafür, dass er nur aus Altona kam, recht gut besetzt in den Hauptbahnhof ein. Ohne erkennbaren Grund verließen wir den Hamburger Hbf mit +5, Harburg mit +7, bauten diese Verspätung jedoch kontinuierlich ab, ab Celle waren wir dann pünktlich. Positiv überrascht hat mich auch die Nachfrage nach Wünschen aus dem Bordbistro, das ist man ja mittlerweile leider aus ICs nicht mehr gewohnt. Infolge des kontinuierlichen Abbaus der leichten Verspätung erreichten wir Hannover nach Plan.

Dort ging es nach einer Stärkung schon wieder in die... na? Richtig, Lounge! Dies war mein erster Besuch dort und sie kam mir im Vergleich zu anderen Standorten (Leipzig, Stuttgart, Mannheim) recht groß vor. Kann jemand diesen Eindruck bestätigen? Nach zwei Gläschen Pepsi ging es dann auch zum Bahnsteig, wo ICE 685, gebildet aus Tz 216 "Dessau", der sich an ICE 635, gebildet aus Tz 231 "Brandenburg an der Havel" schmiegte. Platz nahm ich jedoch im Hamburger Zugteil, wo ich auch als Anschlussreservierung aus dem IC einen Sitzplatz reserviert hatte. Pünktlich verließen wir Hannover. Nachdem wir auf der Schnellfahrstrecke waren, kamen wir vor dem Abzweig Sorsum kurzzeitig zum Stehen, um wohl ICE 877 den Vortritt zu lassen. Dies brachte uns fünf Minuten Verspätung ein, interessanter fand ich jedoch, dass ich im "alten" ICE 2 eine recht stabile Internetverbindung per iPhone als Hotspot hatte, während ich dies zuvor auf der gleichen Strecke im redesignten ICE 1 (noch dazu als Hotspot-ICE) nicht hatte, dort hatte ich kaum eine Verbindung. In beiden Fällen saß ich übrigens im Handywagen. Hat jemand eventuell eine Erklärung dafür?

Weiter ging die Fahrt dann über Kassel nach Fulda, wo schon kurz vor der Ankunft dort per Durchsage informiert wurde, dass wir ab Fulda mit etwa 15 Minuten Verspätung unterwegs sein würden, da wir auf Anschlussreisende aus dem ICE 1552 warten müssten. Eine Mitreisende, die in jenen ICE nach Frankfurt umsteigen musste, um von dort aus weiter zu ihrem Ziel Mainz zu gelangen, blieb, um nicht in der Kälte auf den ICE 1552 warten zu müssen sitzen. So entschied sie sich, das bis zu dessen Einfahrt zu tun; das Eintreffen des Zuges bemerkte sie jedoch spät - zu spät, als sie zur Ausstiegstür gelangte, fiel diese gerade zu.

Um die Spannung zu steigern und vor allem der Zeichenobergrenze gerecht zu werden: CUT! ;-)

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil II

NIM rocks, Freitag, 01.04.2011, 05:25 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

Morgen,

interessanter Bericht, danke dafür!

Nur das Einbinden der Fotos scheint nicht so wirklich zu klappen. Bei welchem Bilderhoster lädst du die Fotos denn hoch?

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil II

Matze86, München, Freitag, 01.04.2011, 09:01 (vor 5466 Tagen) @ NIM rocks

Morgen,

interessanter Bericht, danke dafür!

Nur das Einbinden der Fotos scheint nicht so wirklich zu klappen. Bei welchem Bilderhoster lädst du die Fotos denn hoch?

Abload.de, die scheinen aber nur hier falsch eingesetzt zu sein.

Vielen Dank schonmal!

Matze86, München, Freitag, 01.04.2011, 09:00 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

- kein Text -

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil II

Der Bielefelder, Freitag, 01.04.2011, 11:32 (vor 5466 Tagen) @ Claus_NN

Dort ging es nach einer Stärkung schon wieder in die... na? Richtig, Lounge! Dies war mein erster Besuch dort und sie kam mir im Vergleich zu anderen Standorten (Leipzig, Stuttgart, Mannheim) recht groß vor. Kann jemand diesen Eindruck bestätigen?

Na ich denke, es kommt einfach auf die Zeit an. Wenn ich gegen 16/17 Uhr an einem Werktag in Hannover warten muss setze ich mich lieber zu McCafe rüber als mich in der Lounge zu stapeln.
Aber so wie ich es gestern gesehen habe wird die Lounge in Hannover vergrößert und wird bald wohl auch die Fläche der Eisdielen-Zweigstelle miteinnehmen ?

Schöner Bericht!

Reisebericht: 2900 km Deutschland in zwei Tagen, Teil II

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 02.04.2011, 00:42 (vor 5465 Tagen) @ Claus_NN
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 02.04.2011, 00:42

Auch der zweite Teil ist sehr interessant. Danke.
Da freue ich mich auf die spannende Fortsetzung.
P.S. Nutze bei Abload lieber den Direktlink.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Vielen Dank für den Bericht

GUM, Freitag, 01.04.2011, 22:28 (vor 5465 Tagen) @ Claus_NN

:-)

Reisebericht, Teil III mit Fazit und Bildern

Claus_NN, Nürnberg, Samstag, 02.04.2011, 22:07 (vor 5464 Tagen) @ Claus_NN

Hallo,

zunächst bitte ich um Entschuldigung, dass ich euch so lange mit dem dritten Teil auf die Folter spannen musste, ich war leider unvorhersehbarerweise verhindert. Umso mehr freut es mich, dass der Reisebericht Anklang gefunden hat.


Der Bericht soll nun an der Stelle anknüpfen, an der eine Mitreisende im ICE 685 in Fulda den Umstieg Richtung Frankfurt zur Weiterreise nach Mainz verpasst hat.
Sie verpasste also den Ausstieg, nach ihrer Aussage fiel die Tür, als sie zu ihr gelangte, gerade ins Schloss, sodass sie erst mal "gefangen" war. Natürlich war sie sichtlich verärgert darüber, ich habe das erkannt und ihr, da ich Internetzugang hatte, angeboten, nach einer Alternativverbindung ab Würzburg zu suchen. Da wir Fulda mit +17 verlassen haben, bestand auch nicht die Chance auf einen inoffiziellen Übergang zum pünktlichen ICE 20 in Würzburg, sodass die nächste Fahrtmöglichkeit Richtung Frankfurt der ICE 520 war, der Frankfurt planmäßig um 0:11 erreichen sollte - zu spät, um einen offiziellen Anschluss zur letzten S-Bahn um 0:17 Uhr vom Tiefbahnhof herzustellen. Hoffen wir dennoch das Beste für die Dame!

Hinter Würzburg war ich dann Herr über die 1. Klasse im ICE 685 und habe mir eine kleine Stärkung in Form des schmackhaften Bistro-Baguettes an den Platz bringen lassen. Ansonsten bot der restliche Verlauf der Fahrt keinen weiteren Anlass für Erwähnenswertes bis auf die Tatsache, dass wir Nürnberg mit +16 erreichten. Diese Verspätung fand ich jedoch recht angenehm, verkürzte diese mir doch die Wartezeit auf RE 3437 nach Bayreuth, der aus zwei Triebwagen der Reihe 610 gebildet waren, die bis Hersbruck von einem weiteren Triebwagen nach Amberg geführt wurden. In diesem äußerst schwach ausgelasteten Zug ging die Reise zunächst zügig bis Neuhaus (Pegnitz), kurz dahinter musste der Zug dann nach Aussage des KiN auf einem längeren Abschnitt auf Sicht fahren, was zu einer 18-minütigen Verspätung in Pegnitz führte, die bis Bayreuth noch um zwei Minuten reduziert werden konnte. So endete diese 2899 km lange Tour um 1:30 Uhr am leergefegten Bayreuther Hauptbahnhof.

Fazit

Positiv überrascht haben mich zum einen die bemerkenswerten Fahrzeitreserven, die beispielsweise zwischen München und Ulm (sieben Minuten), Berlin und Hamburg (fünf Minuten) und Hannover und Berlin (fünf Minuten - im Sprinter!) zu stecken scheinen. So kann man den bald beginnenden Baumaßnahmen doch etwas gelassener entgegen sehen. Ebenso positiv gestimmt haben mich die neuen Durchsagen in den Fernverkehrszügen, ich fühle mich keineswegs schlechter informiert als zuvor und die Ansage wird nicht wie ein zäher Kaugummi in die Länge gezogen.
Weniger begeistert war ich doch von einigen technischen Mängeln, so zum Beispiel die ausgefallene Heizung im Avmz des EC 390, der ganz ausgefallene Avmz im IC 2213, der nicht funktionierende Hotspot im ICE 1092 sowie den verlotterten Eindruck, den der Avmz im IC 2173 hinterließ. Auch wenn das Abstellgleis für die ICs in Sichtweite ist - man sollte es schon nicht an der Außenreinigung scheitern lassen ;-).

Als Fahrkarte für diese Reise dienten mir drei online gebuchte Sparpreise 1. Klasse für München-Frankfurt, Frankfurt-Plön und Plön-Bayreuth. Da ich diese zehn Wochen im Voraus gebuch habe, konnte ich noch jeweils die günstigste Preisstufe ergattern. Die Fahrkarte München-Frankfurt sorgte dann zwischen Mannheim, Trier, Koblenz und Mainz für ungläubige Blicke, jedoch keineswegs für eine Beanstandung.
Für Bayreuth-München habe ich ein Normalpreis-Ticket gelöst, dort für die 2. Klasse.

Zum Schluss danke ich für euer Interesse und möchte noch drei Bilder vom Sprinter-Frühstück, der neuen Vorbeugung von Verspätungen und der 1. Klasse im 648 der RBSH nachreichen.

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Die Videos werde ich alsbald nachreichen, danke für den Upload-Tipp, scheint jetzt geklappt zu haben :-).

Mit besten Grüßen,
Claus_NN

Reisebericht, Teil III mit Fazit und Bildern

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 02.04.2011, 23:16 (vor 5464 Tagen) @ Claus_NN

Vielen Dank für den interessanten Reisebericht.
Ich könnte da ewig weiterlesen. :-)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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