Servicecenter Fahrgastrechte Widerspruch einlegen (Allgemeines Forum)
markus2, Montag, 28.03.2011, 14:39 (vor 5538 Tagen)
Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit einen Entschädigungsantrag eingereicht, jetzt habe ich die Antwort des Servicecenters bekommen. Allerdings kommen die zu einer ganz anderen Verspätung als ich real hatte (und damit natürlich auch weniger Entschädigung). Der Grund ist vermutlich, dass ich auf Linienbusse umsteigen musste, da hier ab einer bestimmten Uhrzeit keine S-Bahnen mehr fahren.
Bei der angegebenen Hotline bekam ich für 14ct/min die Auskunft, dass man mir nicht sagen kann, dass sie nicht auf meine Daten zugreifen dürfen etc. bla blubb ich solle doch Widerspruch einlegen und den Sachverhalt schriftlich schildern. Das ganze geht natürlich nicht per Email oder Fax sondern nur per Post.
Was für Möglichkeiten außer obiges zu tun gibt es denn? Die Bahn schweigt sich zu (eigenen) Emailadressen und Telefonnummern für Beschwerden genauso aus wie das "Service"center. Gibt es eine Möglichkeit das Ganze zu eskalieren? Irgendwie hab ich grade einen riesen Hals, weil ich mal wieder meinem Geld hinterherrennen darf...
Gruß
Markus
Servicecenter Fahrgastrechte Widerspruch einlegen
bahnfan_, Montag, 28.03.2011, 15:04 (vor 5538 Tagen) @ markus2
Beschäftige ich mich auch gerade damit, da ich aber auch das Gefühl habe, dass das Servicecenter mein erstes Schreiben nicht gelesen hat, die Hotline keine große Hilfe war, werde ich mich wahrscheinlich einfach über das Eisenbahn Bundesamt evtl. auch noch über die söp beschweren (letztere haben auch ein Onlineformular).
Servicecenter Fahrgastrechte Widerspruch einlegen
Tommyboy, OWL, Montag, 28.03.2011, 17:39 (vor 5538 Tagen) @ bahnfan_
Beim SC FGR habe ich manchmal das Gefühl, dass die absichtlich Steine in den Weg legen:
Ich hatte neulich 3 Anträge weggeschickt, incl. aller Angaben und Ticket.
Bei 2 Anträgen kam ein Brief, dass ich bitte das Original der FK beifügen soll (wie ist das bei einem ungestempelten Onlineticket möglich?), beim anderen Antrag hätten angeblich alle Angaben gefehlt.
Entsprechend Telefonanrufe bewirkten eine neuerliche Prüfung, bin gespannt, was dabei herauskommt...
Man könnte meinen, dahinter steckt Methode, um die Kunden zu verunsichern oder zum Aufgeben zu bewegen.
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Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
Servicecenter Fahrgastrechte Widerspruch einlegen
411, California, Montag, 28.03.2011, 18:08 (vor 5538 Tagen) @ Tommyboy
Hallo,
bei mir gab es auch in den letzten 50% aller Fälle beim SCF erhebliche Probleme. Die letzten drei Topprobleme der letzten 12 Monate
1) 2 Fahrkarten eingereicht:
SCF: "Wir haben nur eine Fahrkarte erhalten". Ich hatte zwei Originalfahrkarten abgeschickt. Hab angerufen und wurde gefragt wie viel die Fahrkarte gekostet hatte. Die haben schnell das eingesehen, dass eine Fahrkarte verloren gegangen ist. Hab dann den Preis 40 Euro genannt (hat in Wirklichkeit 2 Euro mehr gekostet). Dann wurde anscheinend manuell ein Gutschein erstellt und mir nach ein paar Tagen zugeschickt.
2) Fahrkarte Frankreich-Schweiz-Deutschland (DB-Fahrkarte)
Die SNCF hatte einfach den letzten Zug Bellegard nach Geneve ausfallen lassen und somit kam ich nur bis Basel SBB und musste den Rest laufen bzw. Taxi.
Fahrkarte eingereicht. 1. Schreiben: Der Fall wird an die SBB weitergeleitet, SCF meldet sich sobald Entschädigung eintrifft.
9 Monate später Ich hatte immer noch nichts vom SCF erhalten. Angerufen.... SCF:"Laut System wurde der Gutschein erstellt aber anscheinend nicht abgeschickt". Komisch war, dass von der SBB schon gar keine Rede mehr war. Eigentlich war ja auch nicht die SBB für das Problem zuständig... Nach ein paar Wochen kam dann auch der Brief mit der Entschädigung.
3)Der Hit:
4 DB-ES-Fahrkarten von D (verschiedene Abgangsbahnhöfe) nach Weißrussland. Jan Kiepura war ab Warschau erheblich verspätet aufgrund von Winter. Der Zug hatte um die 110 Minuten Verspätung in Terespol. Ich hatte geschlafen und somit die Ankunftszeit nicht im Kopf. Auf den Anträgen habe ich für Terespol eine Verspätung von 125 Minuten angegeben, da ich es nicht genau wusste. Ist ja auch Aufgabe des SCF die Ankunftszeit zu prüfen. Alle 4 Anträge separat eingereicht + den Bettreservierungen(40 Euro Wert):
1. Antrag: 50% Erstattung ohne Bettplätzen
2. Antrag: 25% Erstattung - beim zweiten Versuch dann 50% Erstattung bekommen ohne Bettplätzen
3. Antrag: - Erstattung abgelehnt - beim zweiten Versuch dann 50% bekommen ohne Bettplätzen
4. Antrag: - Erstattung abgelehnt - erst sollte ich die Fahrkarte nachreichen (witzig), hatte die aber schon beim ersten mal mit abgeschickt. Erst beim dritten Mal 50% bekommen + den Bettreservierungen...
Anscheinend kann SCF für Polen keine Verspätungsdaten auswerten. Alle Anträge hatten 125 Minuten Verspätung als Grundlage. Weiterhin macht das jeder im SCF ganz naders..
Naja, ich vermeide jeden Kontakt mit denen.... Das kann ja echt nicht sein, dass dauernd etwas fehlt oder es ewig lange dauert. Ich verstehe ja auch die Probleme dort, im Winter viele Anträge wegen Winter und im Sommer viele Anträge wegen Hitze ;)
Gruß
411
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JanKrohn, Vaals (NL), Montag, 28.03.2011, 23:41 (vor 5538 Tagen) @ 411
Einen habe ich auch noch... Vorfall vom Februar 2010(!!) Wegen anhaltender Bauarbeiten hatte ich in dem Zeitraum fast täglich jeden Abend 15-20 Minuten Verspätung, und morgens regelmäßig auch immer wieder 15-30 Minuten. Der Einfachheit halber hatte ich dann 4 "hypothetische" Verspätungen geltend gemacht, wobei es eine wohl zu sehr in sich hatte, als dass sie für die Experten im SCF bearbeitbar wäre. Am besagten Tag sind nämlich sämtliche Züge am angegebenen Startbahnhof ersatzlos ausgefallen (auch kein SEV!)
Nachdem wie üblich viele Male irgendwelche Belege / FGR-Seiten verloren gegangen waren, und ich dann drei mal separat Fahrkarte, Zahlungsnachweis und Kontoverbindung ein zweites Mal nachgereicht hatte, kamm dann eines Abends im Oktober oder so ein Anruf von der Sachbearbeiterin, die im Vorgang wohl eintragen wollte, welchen Zug ich denn ersatzweise genommen hätte. Ich habe ihr dann erklärt, dass an dem Tag gar nichts fuhr. Das konnte sie im System auch nachvollziehen. Eintragen konnte sie es allerdings nicht.
Sie meinte dann, sie könnte mir die Erstattung nur gewähren, wenn ich nachweise, dass am besagten Tag nach Fahrplan ansonsten Züge gefahren wären.
Da im Offline-Hafas die Baustellenfahrpläne natürlich schon längst eingearbeitet waren, habe ich dann den Papiermüll nach den Verbundfahrplänen durchwühlt, die ich kurz zuvor weggeschmissen hatte. Damit habe ich meiner Ansicht nach den "Normalfahrplan" erfolgreich nachgewiesen, und eine Kopie davon ans SCF geschickt.
Die Reaktion viele Wochen später war dann, dass ich den ursprünglich geplanten und tatsächlich genutzen Zug nach nachreichen soll, da der von mir angegebene Zug an dem Tag nicht gefahren sei.... Das war vor 3 Wochen. Ich hab dann noch mal einen Scan des Verbundfahrplanes eingeschickt, einen fetten Kringel um die Abfahrtzeit gemacht, und dazugeschrieben, wenn der Zug pünktlich gewesen wäre, ich ja kein FGR eingereicht hätte. Nun warte ich gespannt auf die Antwort. Auch wenn ich da noch meine 5 Euro für bekomme, durch den ganzen Heckmeck, den das SCF da anstellt, wird der Begriff "Entschädigung" ad absurdum geführt...
Jan
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Matze86, München, Dienstag, 29.03.2011, 11:08 (vor 5537 Tagen) @ 411
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Matze86, München, Dienstag, 29.03.2011, 11:07 (vor 5537 Tagen) @ Tommyboy
Ich hatte neulich 3 Anträge weggeschickt, incl. aller Angaben und Ticket.
Bei 2 Anträgen kam ein Brief, dass ich bitte das Original der FK beifügen soll (wie ist das bei einem ungestempelten Onlineticket möglich?), beim anderen Antrag hätten angeblich alle Angaben gefehlt.
Die kennen dich wohl schon und wollen ein abgestempeltes Ticket ;P
Links
Jogi, Montag, 28.03.2011, 15:10 (vor 5538 Tagen) @ markus2
Servicecenter Fahrgastrechte Widerspruch einlegen
bigbug21, Montag, 28.03.2011, 15:42 (vor 5538 Tagen) @ markus2
Hallo Markus,
ich würde dir raten, dein Anliegen kurz an die Schlichtungsstelle Mobilität zu richten. Dort kannst du einfach auf ein Onlineformular zurückgreifen.
Die Damen und Herren dort brauchen zwar die ein oder andere Woche, bis sie antworten, dafür erhälst du eine aussagekräftige Antwort von realen Menschen.
Viele Grüße aus Dresden
Peter
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unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
SC Fahrgastrechte Widerspruch telefonisch einlegen
Matze86, München, Dienstag, 29.03.2011, 10:58 (vor 5537 Tagen) @ markus2
Also bei mir ging das telefonisch: Ich habe dort angerufen und gemeint, dass es mehr als zwei Stunden Verspätung waren statt 0 Minuten. Der Herr am Telefon meinte, er gebe das an die Widerspruchsabteilung weiter. Wenige Wochen später kam dann ein weiterer Brief, in dem die guten zwei Stunden Verspätung bestätigt wurden.