IC verhungern lassen (Allgemeines Forum)

gesellschaftswagen, Montag, 21.03.2011, 12:40 (vor 5545 Tagen)

Ich bin letzten Samstag mit dem IC 2003 Kiel - Frankfurt (Main) Hbf gefahren.
Kaum losgefahren dann bei Neumünster eingleisiger Betrieb und unplanmäßiger Halt.
Nach 5 Minuten kam ein RE entgegen und weitere 6 Minuten später eine einzelne
Lok als Gegenverkehr. Somit hatte der IC in Hamburg schon + 13 Minuten.

Ist das normal einen IC stehen zu lassen um "weniger wichtigen Verkehr" Vorfahrt
zu geben?


Grüße vom gesellschaftswagen

IC verhungern lassen

özFN, Montag, 21.03.2011, 13:05 (vor 5545 Tagen) @ gesellschaftswagen
bearbeitet von özFN, Montag, 21.03.2011, 13:06

Ist das normal einen IC stehen zu lassen um "weniger wichtigen Verkehr" Vorfahrt
zu geben?

Hallo,

wenn es betrieblich insgesamt etwas bringt, dann schon. Um das zu beurteilen stehen dem Disponenten
"Zeit-Weg-Linienbilder" zur Verfügung.

Grüße

IC verhungern lassen, Theorie dazu

Mak77, Montag, 21.03.2011, 13:06 (vor 5545 Tagen) @ gesellschaftswagen

Wenn die Strecke eingleisig war, und die Lok vielleicht irgendwo als Hilfslok benötigt wurde, hat man vielleicht den RE vorausfahren lassen, falls keine Möglichkeit war, dass die Lok den RE überholt. Somit war die Lok wichtiger als der IC...

Diskussion: Vorfahrt für pünktliche statt schnelle Züge?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 21.03.2011, 14:15 (vor 5545 Tagen) @ gesellschaftswagen

Hallo gesellschaftswagen,


zuerst mal willkommen im Forum!

Ich bin letzten Samstag mit dem IC 2003 Kiel - Frankfurt (Main) Hbf gefahren.
Kaum losgefahren dann bei Neumünster eingleisiger Betrieb und unplanmäßiger Halt.

Ich nehme mal an, Halt auf freier Strecke? NMS ist ja IC(E)-Halt.

Ist das normal einen IC stehen zu lassen um "weniger wichtigen Verkehr" Vorfahrt
zu geben?

"Wichtig" ist ein relativer Begriff, sogar bahn-intern, siehe meine Unterschrift (man betrachte den traurig aussehenden IC-Steuerwagen zur Wichtigkeit des IC). Es ist nicht selbstverständlich, dass schnelle Züge wichtiger sind als langsame. Ich kann mich vorstellen dass man sogar pünktliche Züge vorrängig zu unpünktliche Züge behandelt, auch wenn es eine Bimmelbahn vs. ICE International ist.

=============

Es gab eine Zeit, in der man noch echte Starzüge hatte. So wie in den 50ern/60ern der TEE. Für diesen erstklassigen Zug wurde alles beiseite geschoben; bei Trassenkonflikten hatte der TEE immer Vorfahrt. Hintergrund: die Fahrgäste haben dafür extra bezahlt. Dreifach sogar: erste Klasse Fahrkarte, Reservierungsentgelt und auch noch einen TEE-Aufpreis.

Das Zeitalter der rein erstklassigen Züge liegt hinter uns. Die Trassenkonflikten gibt es aber nach wie vor, und bei einem solchen Trassenkonflikt ist stets die Frage: welchen Zug schicke ich als erster los? Logisch, der schnellste Zug, denken die meisten. Nein, der pünktliche Zug soll erst fahren, der verspätete Zug soll warten. Das praktisiert zumindest NS manchmal.

In Utrecht fahren die ICs nach Eindhoven um '08, '23, '38 und '53 ab.
Auf demselben Doppelgleis fahren auch S-Bahnen Richtung Geldermalsen und zwar um '11, '26, '41 und '56.
Ein IC aus Amsterdam braucht also nur 3 Minuten verspätet zu sein und ein Trassenkonflikt ist schon entstanden. So wie vor 5 Tage. Einfahrt meines IC um 17:10 (+5). Ich steige ein, setze mich und eine Minute später sehe ich die S-Bahn pünktlich losfahren... Also: Vorfahrt für den pünktlichen Zug, nicht der schnelle Zug.
Klar, die IC-Fahrgäste, die die S-Bahn noch haben möchten, verpassen sie jetzt, und wir müssen jetzt hinter die S-Bahn bummeln. Zum Glück gibt es zwei Möglichkeiten, die S-Bahn zu überholen, nämlich bei Utrecht Vaartsche Rijn und bei Houten/Castellum. Und so geschah: der IC fuhr die Verspätung dicht und die S-Bahn war nach wie vor pünktlich.

Aber nun ein interessanter Fall: mein IC hatte +8, Abfahrt 17:16. Wir erreichen die S-Bahn bei Houten Castellum, aber unser Zug wird zum Stehen gebracht. 5 Sekunden später sehe ich die S-Bahn in Houten Castellum losfahren und gerade vor uns auf die Hauptgleise wegfahren... @&$%#&*€%$#%&Ø£#$#@!!!
Nachfrage bei einem Lokführern in einem NL-Forum: die S-Bahn war in einer Takttrasse, unser IC nicht. Auch hier hat also der pünktliche Zug Vorfahrt erhalten und nicht der schnelle Zug.

In einem noch extremeren Fall war der Zug von +18 in Utrecht auf +24 in Den Bosch gefahren und endete die Zugfahrt schon in Eindhoven statt Maastricht/Heerlen. Auf der Strecke gibt es Halbstundentakt und der nachfolgende IC war noch pünktlich, also konnten die Reisenden des verspäteten ICs ohne viel Wartezeit mit dem nächsten IC weiter fahren.

Wir stellen uns vor, eine Dienstleistung (Zug A) kann 9 Anschlüsse sicherstellen (Zug B-J). Wenn immer der pünktliche Zug Vorfahrt erhält, erhält nur Zug A eine Verspätung von z.B. 24 Minuten. Dann sieht es mit den Anschlüssen so aus (0=verpasst, 1=erreicht):

   A B C D E F G H I J 

A    0 0 0 0 0 0 0 0 0
B  1   1 1 1 1 1 1 1 1
C  1 1   1 1 1 1 1 1 1
D  1 1 1   1 1 1 1 1 1
E  1 1 1 1   1 1 1 1 1
F  1 1 1 1 1   1 1 1 1
G  1 1 1 1 1 1   1 1 1
H  1 1 1 1 1 1 1   1 1
I  1 1 1 1 1 1 1 1   1
J  1 1 1 1 1 1 1 1 1

Die Züge B-J erreichen ihre (72) Anschlüsse; beim Umstieg B-J -> A muss ich zwar 24 Minuten warten, erreiche aber dennoch meinen Anschluß. Mit Zug A erreiche ich keine Anschlüsse. Entspricht 81/90 = 90% der Anschlüsse erreicht.

Es wäre auch möglich gewesen, die schnellen Züge vorrängig zu behandeln und dann z.B. Regionalbahnen beiseite zu nehmen. Dann hätten z.B. Zug A bis Zug D jeweils 6 Minuten Verspätung gehabt (Gesamtverspätung auch 24 Minuten). Das Ergebnis:

   A B C D E F G H I J 

A    1 1 1 0 0 0 0 0 0
B  1   1 1 0 0 0 0 0 0
C  1 1   1 0 0 0 0 0 0
D  1 1 1   0 0 0 0 0 0
E  1 1 1 1   1 1 1 1 1
F  1 1 1 1 1   1 1 1 1
G  1 1 1 1 1 1   1 1 1
H  1 1 1 1 1 1 1   1 1
I  1 1 1 1 1 1 1 1   1
J  1 1 1 1 1 1 1 1 1

Man hat 30 perfekte Anschlüsse (E-J vs. E-J), 12 um 6 Minuten verzögerte aber dennoch erreichte Anschlüsse (A-D vs. A-D) und in 24 Fällen muss der Fahrgast 6 Minuten extra warten (von E-J auf A-D). Die restlichen 24 Anschlüsse (von A-D auf E-J) werden nicht mehr erreicht. Also nur 66 von 90 Anschlüsse erreicht = 73%.

Da Anzahl der erreichten Anschlüsse ein Beurteilungskriterium für NS ist, kann ich also verstehen, dass man pünktliche Züge Vorfahrt gibt und nicht die schnellen Züge. Zumal bei uns die Geschwindigkeitsunterschiede relativ klein sind.
Dies führt auch dazu, dass ICE International bei Streckensperren seinen Weg zwischen den Takt-ICs suchen muß.

In Deutschland wird das so wohl nicht funktionieren:

1. Geschwindigkeitsunterschiede größer: z.B. auf der Rennbahn N-IN fahren ja ICE 3 mit 300 km/h und der Allersberg-Express mit nur 140 km/h.
2. FV und NV unterschiedliche Bedingungen (eigenwirtschaftlich vs. konzessioniert)
3. Reiseabstände durchschnittlich größer, daher Direktverbindung wichtiger als Anschlußgewährleistung -> lieber +50 mit Biegen und Brechen auf +30 schrumpfen als Zugausfall.
4. niedrigerer Takt; bei uns gibt es Halbstundentakt, in Beispiel 1 haben die Fahrgäste von Zug A in 6 Minuten schon ihren nächsten Anschluß; in Deutschland wären das aufgrund Stundentakt 36 Minuten.
5. Fernzüge in Gegensatz zu NL nicht austauschbar, weil Fahrgäste für Züge reservieren können / Fahrkarten haben, die nur in den gebuchten Zügen gelten.

Was meint Ihr?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

IC verhungern lassen - Richtlinie

michael_seelze, Montag, 21.03.2011, 17:45 (vor 5545 Tagen) @ özFN

Hallo,

wenn es betrieblich insgesamt etwas bringt, dann schon. Um das zu beurteilen stehen dem Disponenten
"Zeit-Weg-Linienbilder" zur Verfügung.

Grüße

Zum Ursprungsbeitrag:
Schein öfters mal vorzukommen. Im Sommer 2010 saß ich in einem IC vor Minden (auf der Personenzugstrecke), der laut Ansage ca. 10 Minuten langsam hinter einem "dringenden Erzzug" herfahren musste, obwohl er wegen Personen im Gleisbereich schon 10 min Verspätung hatte. Entweder hatte der IC keine Express-Trasse oder es gab kein freies Überholungsgleis?!

Admin-Edit: Beitrag auf Wunsch des Autors gekürzt (wegen unrechtmäßigen zitierens)

Diskussion: Vorfahrt für pünktliche statt schnelle Züge?

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 21.03.2011, 18:24 (vor 5545 Tagen) @ Oscar (NL)

In Deutschland wird das so wohl nicht funktionieren:

1. Geschwindigkeitsunterschiede größer: z.B. auf der Rennbahn N-IN fahren ja ICE 3 mit 300 km/h und der Allersberg-Express mit nur 140 km/h.

Da gab es vor kürzem auch eine "fliegende" Überholung des "Allersberg-Express" auf dem Gegengleis. Verspätete MüNüX werden in nördlicher Richtung oft in Pfaffenhofen überholt, in südlicher Richtung lässt man verspätete ICE's meistens nicht vorbei.
Der schnellere IRE-Sprinter 3355 Basel-Ulm, hat fast immer Vorrang vor dem (verspäteten) IC 118, der dadurch 10 Min. länger warten muss.

2. FV und NV unterschiedliche Bedingungen (eigenwirtschaftlich vs. konzessioniert)

Der verspätete IC 119 muss häufig zwischen Fr'hafen-Lindau, Kreuzungen mit RB abwarten. Also gilt da: lieber pünktliche RB, als weniger verspäteter IC.

3. Reiseabstände durchschnittlich größer, daher Direktverbindung wichtiger als Anschlußgewährleistung -> lieber +50 mit Biegen und Brechen auf +30 schrumpfen als Zugausfall.

Da macht man oft kurten Prozess. Der Zug wird ausgelegt und durch einen pünktlichen Ersatzzug ersetzt.

4. niedrigerer Takt; bei uns gibt es Halbstundentakt, in Beispiel 1 haben die Fahrgäste von Zug A in 6 Minuten schon ihren nächsten Anschluß; in Deutschland wären das aufgrund Stundentakt 36 Minuten.

Wenn ein verspätetet Zug "abgeschrieben" wird, erhöht sich dessen Verspätung schnell auf 50-60 Minuten, sodass die Wartezeit fast wegfällt. Ansonsten muss man leider sehr lange warten.

5. Fernzüge in Gegensatz zu NL nicht austauschbar, weil Fahrgäste für Züge reservieren können / Fahrkarten haben, die nur in den gebuchten Zügen gelten.

Das ist immer ein Problem. Ich nutze Angebote mit Zugbindung nie. Nur BC50 mit Flexibilität finde ich besser, auch wenn das oft etwas teurer ist.


Was meint Ihr?

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

IC verhungern lassen - Richtlinie

ICE-TD, Montag, 21.03.2011, 19:23 (vor 5545 Tagen) @ michael_seelze

Die Erzzüge sind die schwersten Züge die es im Netz der DB gibt. Die nimmt keine Bz gerne an die Seite oder läßt sie stutzen. Es gibt viele Stellen, wo diese Züge ohne Hilfe nicht wieder anfahren könnten. Außerdem dürften auch diese Züge unter Überwachung stehen, um einen kontinuierlichen Nachschub für die Hochöfen zu gewährleisten.

IC verhungern lassen - Richtlinie

Martin, Montag, 21.03.2011, 20:38 (vor 5545 Tagen) @ ICE-TD

Die Erzzüge sind die schwersten Züge die es im Netz der DB gibt. Die nimmt keine Bz gerne an die Seite oder läßt sie stutzen. Es gibt viele Stellen, wo diese Züge ohne Hilfe nicht wieder anfahren könnten.

So einen Zug darf es - in der Theorie - allerdings nicht geben. Ansonsten wäre die höchst zulässige Last überschritten. Dennoch kann eine Anfahrt natürlich schwer (und langsam) sein oder bei ungünstigen Bedingungen (z.B. Schmierfilm) auch unmöglich.

Außerdem dürften auch diese Züge unter Überwachung stehen, um einen kontinuierlichen Nachschub für die Hochöfen zu gewährleisten.

Im Interesse einer Gleichberechtigung der Kunden von DB Netz müsste dann das EVU für diese Züge entsprechend hochwertige (und damit teuere) Trassenprodukte kaufen.

Diskussion: Vorfahrt für pünktliche statt schnelle Züge?

ICE197074, Region Leipzig, Montag, 21.03.2011, 22:08 (vor 5545 Tagen) @ 218 466-1

In Deutschland wird das so wohl nicht funktionieren:

1. Geschwindigkeitsunterschiede größer: z.B. auf der Rennbahn N-IN fahren ja ICE 3 mit 300 km/h und der Allersberg-Express mit nur 140 km/h.


Da gab es vor kürzem auch eine "fliegende" Überholung des "Allersberg-Express" auf dem Gegengleis. Verspätete MüNüX werden in nördlicher Richtung oft in Pfaffenhofen überholt, in südlicher Richtung lässt man verspätete ICE's meistens nicht vorbei.
Der schnellere IRE-Sprinter 3355 Basel-Ulm, hat fast immer Vorrang vor dem (verspäteten) IC 118, der dadurch 10 Min. länger warten muss.

2. FV und NV unterschiedliche Bedingungen (eigenwirtschaftlich vs. konzessioniert)


Der verspätete IC 119 muss häufig zwischen Fr'hafen-Lindau, Kreuzungen mit RB abwarten. Also gilt da: lieber pünktliche RB, als weniger verspäteter IC.

3. Reiseabstände durchschnittlich größer, daher Direktverbindung wichtiger als Anschlußgewährleistung -> lieber +50 mit Biegen und Brechen auf +30 schrumpfen als Zugausfall.


Da macht man oft kurten Prozess. Der Zug wird ausgelegt und durch einen pünktlichen Ersatzzug ersetzt.

4. niedrigerer Takt; bei uns gibt es Halbstundentakt, in Beispiel 1 haben die Fahrgäste von Zug A in 6 Minuten schon ihren nächsten Anschluß; in Deutschland wären das aufgrund Stundentakt 36 Minuten.


Wenn ein verspätetet Zug "abgeschrieben" wird, erhöht sich dessen Verspätung schnell auf 50-60 Minuten, sodass die Wartezeit fast wegfällt. Ansonsten muss man leider sehr lange warten.

5. Fernzüge in Gegensatz zu NL nicht austauschbar, weil Fahrgäste für Züge reservieren können / Fahrkarten haben, die nur in den gebuchten Zügen gelten.


Das ist immer ein Problem. Ich nutze Angebote mit Zugbindung nie. Nur BC50 mit Flexibilität finde ich besser, auch wenn das oft etwas teurer ist.


Was meint Ihr?

Bei Verspätung und/oder verpasstem Anschlusszug ist die Zugbindung doch eh aufgehoben.

IC verhungern lassen - Richtlinie

liebe70, Montag, 21.03.2011, 23:23 (vor 5545 Tagen) @ michael_seelze

Zum Disponieren siehe auch Richtlinie 420.0501 (Gültig ab: 10.12.2006)

Erstens ist die 420.0501 keine "Richtlinie", sondern nur ein Modul aus dieser. (Konzern)Richtlinien haben nur dreistellige Nummern, wenn sie in Verbindung mit einem Modul genannt werden. Die einzelnen Module einer Richtlinie sind vierstellig numeriert. Zweitens ist das Modul - wie vieles anderes auch - schon längst veraltet, weil drittens die Richtlinie 420 zum 14.06.2009 komplett neu herausgegeben wurde.

(Ich habe derzeit nur die Vorgängerrichtlinie 420.0105 gefunden, daher muss ich daraus zitieren (S.4/5):

Naja, die längst veraltete 420.0105 ist auch nur ein Modul - genau wie die 420.0501...

Wenn Du schon zitierst, dann fang gleich bitte beim Deckblatt an! Dort steht als erstes dieses:

Das vorliegende Regelwerk ist urheberrechtlich geschützt. Der DB Netz AG steht an diesem Regelwerk das ausschließliche und unbeschränkte Nutzungsrecht zu.

Jegliche Formen der Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte bedürfen der Zustimmung der DB Netz AG.

Was der Begriff "Urheberrecht" bedeutet, weißt Du? Und den zweiten Satz kennste auch, ja? Hast Du die Zustimmung von DB Netz, den Inhalt an Dritte (den Usern im Forum) weiterzugeben? Wenn nein - was ich stark annnehme - warum machst Du es trotzdem?

Das folgende Zitat ist - aufgrund der von mir oben erwähnten Neuherausgabe der 420 - komplett falsch.

"Reihenfolge der Züge

(3) Als Fahrdienstleiter und Disponent/Zuglenker haben Sie mit Ihren dispositiven >Entscheidungen wesentlichen Einfluss auf die Zufriedenheit unserer Kunden und damit >auf das Kerngeschäft der DB Netz AG.
Bei der Durchführung von Zügen gelten bei Planabweichungen für die Reihenfolge der Züge folgende Grundsätze als Dispositionsziele:
a) schnellstmögliche Wiederherstellung der Planmäßigkeit
bzw. des Regelzustandes in der Betriebsdurchführung
b) Gewährleistung der Flüssigkeit des Betriebes
c) Verbesserung der Gesamtpünktlichkeit aller Züge
d) maximale Auslastung der Kapazität von Strecken und Knoten

Um diese Ziele zu erreichen, beachten Sie die folgenden Dispositionsregeln:

1. Dringliche Hilfszüge haben Vorrang vor anderen Zügen. Abweichungen regelt der Netzkoordinator.
2. Premiumprodukte (Express-Trassen) haben Vorrang vor übrigen Zügen.
3. Bei gleichwertigen Produkten haben schneller fahrende Züge grundsätzlich Vorrang >vor langsamer fahrenden (Reisegeschwindigkeit). Hierbei sind auch >kundenverträgliche Transport- /Reisezeiten zu berücksichtigen.

4. Züge auf Strecken, für die im VzG besondere Nutzungsbedingungen bekannt gegeben >sind, und die diesen Bedingungen (z.B. S-Bahn –Strecke) entsprechen, haben Vorrang >vor anderen Zügen.
5. Auf definierten Güterzug-Abfuhrstrecken soll Güterzügen Vorrang gewährt werden.
In den fahrplanabhängigen Zusätzen der BZ können weitere Regelungen getroffen sein.
Teilen Sie dem Tf Ihre dispositiven Entscheidungen mit. Wenn es erforderlich ist >geben Sie Hinweise zum Fahrverhalten (z.B.: Fahrzeit kürzen, Fahrzeit verlängern) !
Die Folgen auf Fern- und Regionalzugsysteme sowie auf die Züge des Güterverkehrs >müssen im Hinblick auf ihre betrieblich dispositive Gleichbehandlung, in >Zusammenarbeit mit transportleitenden Stellen der DB AG und Dritten, gegeneinander >abgewogen werden. Dabei sind die Auswirkungen auf das Gesamtnetz entscheidend"

Fazit: Den gesamten Beitrag von Dir kann man in die Tonne kloppen. Lies doch erst einmal, was tatsächlich in der 420 steht! Das richtige Modul hast Du ja schon mal gefunden. Wenigstens ein Trost für Dich...

IC verhungern lassen - Richtlinie

michael_seelze, Montag, 21.03.2011, 23:50 (vor 5545 Tagen) @ liebe70

Wenn Du schon zitierst, dann fang gleich bitte beim Deckblatt an! Dort steht als erstes dieses:

Das vorliegende Regelwerk ist urheberrechtlich geschützt. Der DB Netz AG steht an diesem Regelwerk das ausschließliche und unbeschränkte Nutzungsrecht zu.

Jegliche Formen der Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte bedürfen der Zustimmung der DB Netz AG.

Was der Begriff "Urheberrecht" bedeutet, weißt Du? Und den zweiten Satz kennste auch, ja? Hast Du die Zustimmung von DB Netz, den Inhalt an Dritte (den Usern im Forum) weiterzugeben? Wenn nein - was ich stark annnehme - warum machst Du es trotzdem?

Ist denn eine Verlinkung auf eine Datei auf einer DB-Website erlaubt?
Darf man denn den Inhalt wenigstens sinngemäß (nicht wörtlich) wiedergeben, oder ist sämtliche Bezugnahme auf geschützte Richtlinien/Module verboten?
Wie ich schrieb, kenne ich die aktuelle Version nicht, da sie nicht online verfügbar
ist.
Danke für die Erläuterung; ich wusste bisher nicht, dass es Module sind.

IC verhungern lassen - Richtlinie

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 22.03.2011, 00:02 (vor 5545 Tagen) @ michael_seelze

Wenn Du schon zitierst, dann fang gleich bitte beim Deckblatt an! Dort steht als erstes dieses:

Das vorliegende Regelwerk ist urheberrechtlich geschützt. Der DB Netz AG steht an diesem Regelwerk das ausschließliche und unbeschränkte Nutzungsrecht zu.

Jegliche Formen der Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte bedürfen der Zustimmung der DB Netz AG.

Was der Begriff "Urheberrecht" bedeutet, weißt Du? Und den zweiten Satz kennste auch, ja? Hast Du die Zustimmung von DB Netz, den Inhalt an Dritte (den Usern im Forum) weiterzugeben? Wenn nein - was ich stark annnehme - warum machst Du es trotzdem?


Ist denn eine Verlinkung auf eine Datei auf einer DB-Website erlaubt?
Darf man denn den Inhalt wenigstens sinngemäß (nicht wörtlich) wiedergeben, oder ist sämtliche Bezugnahme auf geschützte Richtlinien/Module verboten?
Wie ich schrieb, kenne ich die aktuelle Version nicht, da sie nicht online verfügbar
ist.
Danke für die Erläuterung; ich wusste bisher nicht, dass es Module sind.

Auf verlinkung von öffentlich zugänglichen (erlaubten Seiten) wird wohl hier keiner was haben. Wenn allerdings Interne dinge die man durch gute beziehungen zu DB-Mitarbeitern bekommen hat veröffentlicht, ist das verständlich. Ich habe auch einiges an Internen Unterlagen über die DB und habe davon noch nie etwas in einem öffentlichen Forum Preisgegeben. DB-Mitarbeiter die mich kennen wissen das ich damit keinen Sch..... mache.

Also kann man das doch auch von anderen Usern hier verlangen.

Oder?

Grüße Andreas

IC verhungern lassen - Richtlinie

michael_seelze, Dienstag, 22.03.2011, 00:11 (vor 5545 Tagen) @ Reservierungszettel

Was der Begriff "Urheberrecht" bedeutet, weißt Du? Und den zweiten Satz kennste auch, ja? Hast Du die Zustimmung von DB Netz, den Inhalt an Dritte (den Usern im Forum) weiterzugeben? Wenn nein - was ich stark annnehme - warum machst Du es trotzdem?


Ist denn eine Verlinkung auf eine Datei auf einer DB-Website erlaubt?
Darf man denn den Inhalt wenigstens sinngemäß (nicht wörtlich) wiedergeben, oder ist sämtliche Bezugnahme auf geschützte Richtlinien/Module verboten?
Wie ich schrieb, kenne ich die aktuelle Version nicht, da sie nicht online verfügbar
ist.
Danke für die Erläuterung; ich wusste bisher nicht, dass es Module sind.


Auf verlinkung von öffentlich zugänglichen (erlaubten Seiten) wird wohl hier keiner was haben. Wenn allerdings Interne dinge die man durch gute beziehungen zu DB-Mitarbeitern bekommen hat veröffentlicht, ist das verständlich. Ich habe auch einiges an Internen Unterlagen über die DB und habe davon noch nie etwas in einem öffentlichen Forum Preisgegeben. DB-Mitarbeiter die mich kennen wissen das ich damit keinen Sch..... mache.

Also kann man das doch auch von anderen Usern hier verlangen.

Oder?

Grüße Andreas

Ja , soll nicht wieder vorkommen. Ich hatte es übrigens nicht von einem Mitarbeiter der DB, es tauchte in den in Anhängen der Schienverkehrsnutungsbedingungen 2008 auf einer Unterseite von "deutschebahn.com" in einer Übersicht über Regelwerke auf. Es gibt inzwischen keinen Direktlink mehr dorthin.
Noch eine Nachfrage: Darf man aus den AGB, die auf "bahn.de" veröffentlich sind zitieren oder nur dorthin unter angabe der Seitenzahl verlinken? Die "DB Fernverkehr AG" ist dort als Herausgeber genannt.
Gruß Michael.

Aufhebung der Zugbindung - besser gar keine

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.03.2011, 02:36 (vor 5544 Tagen) @ ICE197074

Das ist immer ein Problem. Ich nutze Angebote mit Zugbindung nie. Nur BC50 mit Flexibilität finde ich besser, auch wenn das oft etwas teurer ist.


Was meint Ihr?


Bei Verspätung und/oder verpasstem Anschlusszug ist die Zugbindung doch eh aufgehoben.

Ja, klar. Dennoch bin ich nie ein Freund von Zugbindungen geworden. Schon die Schlangen zum Abstempeln der Verspätung gefallen mir nicht. Mitunter gehe ich in einer "außerplanmässig gestrandeten Stadt" auch erst einmal in ein Restaurant und lasse lieber noch etwas mehr Zeit vergehen. Der ganze "Zugbindungskram" ist mir seit eh und je "ein Graus".

Zitate aus AGBs

bskf, Dienstag, 22.03.2011, 07:34 (vor 5544 Tagen) @ michael_seelze

Noch eine Nachfrage: Darf man aus den AGB, die auf "bahn.de" veröffentlich sind zitieren oder nur dorthin unter angabe der Seitenzahl verlinken? Die "DB Fernverkehr AG" ist dort als Herausgeber genannt.
Gruß Michael.

Du darfst auf jeden Fall einzelne Ausschnitte zitieren. Als nicht-literarisches Werk "zum Gebrauch" kann es seine Schutzwürdigkeit ohnehin nur durch die Gesamtkomposition erlangen. M.E. gilt das, sofern von der DB selbst öffentlich zur Verfügung gestellt, auch für Richtlinien. Egal, was auf dem Dokument steht.

Darüber, wo ein Ausschnitt aufhört und ein wesentlicher und somit schutzwürdiger Auszug anfängt, lässt sich natürlich trefflich streiten..... Im Zweifel ist weniger mehr.

Grüße

bskf

Aufhebung der Zugbindung - besser gar keine

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.03.2011, 19:30 (vor 5544 Tagen) @ SST

Das ist immer ein Problem. Ich nutze Angebote mit Zugbindung nie. Nur BC50 mit Flexibilität finde ich besser, auch wenn das oft etwas teurer ist.


Was meint Ihr?


Bei Verspätung und/oder verpasstem Anschlusszug ist die Zugbindung doch eh aufgehoben.


Ja, klar. Dennoch bin ich nie ein Freund von Zugbindungen geworden. Schon die Schlangen zum Abstempeln der Verspätung gefallen mir nicht. Mitunter gehe ich in einer "außerplanmässig gestrandeten Stadt" auch erst einmal in ein Restaurant und lasse lieber noch etwas mehr Zeit vergehen. Der ganze "Zugbindungskram" ist mir seit eh und je "ein Graus".

Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.
Es sind aber deswegen keine Leute vom Flugzeug zum ICE umgestiegen. Dafür hat man viele Bahnkunden, die flexiebel reisen wollen verärgert, weil die BC50 deutlich teurer geworden ist.
Nur BC 100, 50, 25 - diese billiger und dafür keine Sparpreise mehr wäre m.M. viel besser.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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keine Aufhebung der Zugbindung - besser weiterhin Sparpreise

Henrik, Dienstag, 22.03.2011, 20:32 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Henrik, Dienstag, 22.03.2011, 20:33

Das ist immer ein Problem. Ich nutze Angebote mit Zugbindung nie. Nur BC50 mit Flexibilität finde ich besser, auch wenn das oft etwas teurer ist.


Was meint Ihr?


Bei Verspätung und/oder verpasstem Anschlusszug ist die Zugbindung doch eh aufgehoben.


Ja, klar. Dennoch bin ich nie ein Freund von Zugbindungen geworden. Schon die Schlangen zum Abstempeln der Verspätung gefallen mir nicht. Mitunter gehe ich in einer "außerplanmässig gestrandeten Stadt" auch erst einmal in ein Restaurant und lasse lieber noch etwas mehr Zeit vergehen. Der ganze "Zugbindungskram" ist mir seit eh und je "ein Graus".


Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.

hahahahaha, der war gut :D :D :D
witzig.

Es sind aber deswegen keine Leute vom Flugzeug zum ICE umgestiegen. Dafür hat man viele Bahnkunden, die flexiebel reisen wollen verärgert, weil die BC50 deutlich teurer geworden ist.

Nein, deswegen nicht. Sondern weil sie abgeschafft wurde, zunächst.
der teurer BC50 Preis kam erst viel später
und vorher vor allem eine kräftige Preissenkung von den Normalpreisen,
dessen vorheriges Niveau wir erst letztens wieder erreicht hatten.
Natürlich sind durch die Sparpreise sehr viele Kunden beim IC/ICE gelandet und eben nicht beim Flieger,
aber gewichtiger sind eben noch potenzielle andere Kunden,
die man eben auch durch diese Sparpreise erreicht hat, zuvor aber eben nicht.
Dann kommt noch die Lenkung hinzu etc. pp.

Nur BC 100, 50, 25 - diese billiger und dafür keine Sparpreise mehr wäre m.M. viel besser.

Deine Meinung sollst Du haben, passt Dir sicher,
vielen anderen aber eben ganz und gar nicht - und fürs Unternehmen und die Kunden wäre es offensichtlich schädlich.

Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise?

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.03.2011, 21:25 (vor 5544 Tagen) @ Henrik

Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.


hahahahaha, der war gut :D :D :D
witzig.

;-)

Es sind aber deswegen keine Leute vom Flugzeug zum ICE umgestiegen. Dafür hat man viele Bahnkunden, die flexiebel reisen wollen verärgert, weil die BC50 deutlich teurer geworden ist.


Nein, deswegen nicht. Sondern weil sie abgeschafft wurde, zunächst.
der teurer BC50 Preis kam erst viel später...

Stimmt. Das war echt &%#%$§"+%&%!

...und vorher vor allem eine kräftige Preissenkung von den Normalpreisen,
dessen vorheriges Niveau wir erst letztens wieder erreicht hatten.
Natürlich sind durch die Sparpreise sehr viele Kunden beim IC/ICE gelandet und eben nicht beim Flieger,
aber gewichtiger sind eben noch potenzielle andere Kunden,
die man eben auch durch diese Sparpreise erreicht hat, zuvor aber eben nicht.
Dann kommt noch die Lenkung hinzu etc. pp.

Ok, es gibt schon viele Kunden, die sich für 49,- 69,- EUR auf die Zugbindung einlassen.
Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.

Nur BC 100, 50, 25 - diese billiger und dafür keine Sparpreise mehr wäre m.M. viel besser.


Deine Meinung sollst Du haben, passt Dir sicher,
vielen anderen aber eben ganz und gar nicht - und fürs Unternehmen und die Kunden wäre es offensichtlich schädlich.

Warum? Wegen überfüllter Züge? Wohl schon, denn der FV hat ja (auch wegen Mehdorn) keine Reserven mehr.
Von mir aus können die Sparpreise auch bleiben, ist mir egal. Aber warum ich heuer mehr als das doppelte für meine BC50 zahlen muss, leuchtet mir bis heute nicht ein.

--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise?

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 22.03.2011, 21:34 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.

Zum Servicepoint musst du ja auch gar nicht gehen, wenn dein Anschluss weg ist. Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig.

Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise?

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.03.2011, 21:43 (vor 5544 Tagen) @ Fabian318

Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.


Zum Servicepoint musst du ja auch gar nicht gehen, wenn dein Anschluss weg ist. Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig.

Bei nur BC50 klar, aber geht das bei Sparpreis mit Zugbindung auch einfach so?
Wo ist der Haken? ;)
Die Frage klingt jetzt etwas doof, aber ich bin noch keinen Meter mit Sparpreistiket gefahren.

--
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Aufhebung der Zugbindung bei DB-Verschulden-> next ICE

Henrik, Dienstag, 22.03.2011, 21:59 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.

Zum Servicepoint musst du ja auch gar nicht gehen, wenn dein Anschluss weg ist. Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig.

Bei nur BC50 klar

wenns darum ginge, hätte er wohl kaum entsprechend geantwortet, denn da ist es trivial.

, aber geht das bei Sparpreis mit Zugbindung auch einfach so?

Es ging hier nur um die Sparpreise mit Zugbindung, also ja.

Wo ist der Haken? ;)

nicht vorhanden.

Die Frage klingt jetzt etwas doof, aber ich bin noch keinen Meter mit Sparpreistiket gefahren.

dafür hast Du ja ganz gut Vorurteile dem gegenüber.... ;)

Nervige Zugbindungen

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.03.2011, 23:02 (vor 5544 Tagen) @ Fabian318

Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.


Zum Servicepoint musst du ja auch gar nicht gehen, wenn dein Anschluss weg ist. Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig.

Ja? Das habe ich bei einem Anschlußbruch vor ca. zwei Jahren einmal gemacht und nie wieder! Der Zugbegleiter wollte es nicht anerkennen und bestand darauf mir eine Normalpreisfahrkarte zu verkaufen. Dazu war ich wieder nicht bereit. Nach einigem Palaver und weil ich darauf bestand, kam irgendwann der Zugchef. "Großzügig" wurde mir dann die Mitfahrt auch ohne Verspätungsbescheinigung "ausnahmsweise" gestattet. Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum. Ich brauche das nicht wieder!!!

Und zumindest aus meinem Bekanntenkreis kenne ich einige Leute, die grundsätzlich "Angst" vor Anschlußbrüchen bei Sparpreisen mit Zugbindung haben. Da müßte die Bahn schon eine großangelegte Werbekampagne machen

> Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig.

Der brave Reisende mittleren oder höheren Alters, der hin- und wieder mit der Bahn fährt, tut das derzeit sicher nicht.

Mal ein Sonderangebot ist ja gut und schön - dieser ganze Wirrwarr mit den dauernd unterschiedlichen Preisen für bald jeden Zug nervt viele! Zumindest in meinen Gesprächskreisen.

Lektüretipp

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Dienstag, 22.03.2011, 23:09 (vor 5544 Tagen) @ SST

Hallo,
ich empfehle einfach mal nachfolgenden Link anzuklicken, auszudrucken und mal zu studieren:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:315:0014:0041:DE:PDF

--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Nervige Zugbindungen

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 22.03.2011, 23:12 (vor 5544 Tagen) @ SST

Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum. Ich brauche das nicht wieder!!!

Man muss ja nicht diskutieren: Ich würde einmal deutlich sagen, dass ich aufgrund einer von der DB verursachten Verspätung den Anschluss- und Zugbindungszug verpasst habe und somit mit jedem Zug mitfahren darf, einer Bescheinigung bedarf es nicht. Für andere Diskussionen muss ich mir ja keine Zeit nehmen.

Lektüretipp

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.03.2011, 23:18 (vor 5544 Tagen) @ Holger_HAM

Hallo,
ich empfehle einfach mal nachfolgenden Link anzuklicken, auszudrucken und mal zu studieren:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:315:0014:0041:DE:PDF

Keine Lust - wie gesagt: ich reise nur noch ohne Zugbindung. Und im übrigen bleibe ich dabei:

Und zumindest aus meinem Bekanntenkreis kenne ich einige Leute, die grundsätzlich "Angst" vor Anschlußbrüchen bei Sparpreisen mit Zugbindung haben. Da müßte die Bahn schon eine großangelegte Werbekampagne machen: "Einfach in den nächsten Zug setzen und fertig". Der brave Reisende mittleren oder höheren Alters, der hin- und wieder mit der Bahn fährt, tut das derzeit sicher nicht.

Ich glaube kaum, dass "normale" Reisende erst in Foren nach Richtlinien suchen, diese Ausdrucken und sich dann mit dem Zugpersonal öffentlich streiten möchten.

Das ist sicher nicht das typische Verhalten eines Reisenden, der zwei-, dreimal im Jahr eine Fernreise mit der Eisenbahn unternimmt!

Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise?

Henrik, Dienstag, 22.03.2011, 23:19 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.


hahahahaha, der war gut :D :D :D
witzig.


;-)

-.-

aahh, also wars doch nicht ernst gemeint, von Dir. beruhigend. ^^

Es sind aber deswegen keine Leute vom Flugzeug zum ICE umgestiegen. Dafür hat man viele Bahnkunden, die flexiebel reisen wollen verärgert, weil die BC50 deutlich teurer geworden ist.


Nein, deswegen nicht. Sondern weil sie abgeschafft wurde, zunächst.
der teurer BC50 Preis kam erst viel später...


Stimmt. Das war echt &%#%$§"+%&%!

...und vorher vor allem eine kräftige Preissenkung von den Normalpreisen,
dessen vorheriges Niveau wir erst letztens wieder erreicht hatten.
Natürlich sind durch die Sparpreise sehr viele Kunden beim IC/ICE gelandet und eben nicht beim Flieger,
aber gewichtiger sind eben noch potenzielle andere Kunden,
die man eben auch durch diese Sparpreise erreicht hat, zuvor aber eben nicht.
Dann kommt noch die Lenkung hinzu etc. pp.

Ok, es gibt schon viele Kunden, die sich für 49,- 69,- EUR auf die Zugbindung einlassen.

...oder 39 euro oder 29 euro oder 19 euro etc.
eben hauptsächlich die Finanzsensiblen, die sind eher auch zeitlich flexibler.

Ich tue mir die Umstände (Sevice Point, blablabla, *nerv*), wenn der Anschluss weg ist jedenfalls nicht an.

wenns denn wirklich so wäre, wäre das sicher das aller geringste Problem, das zudem auch nur sehr sehr selten auftreten würde und Bahn-Verschulden wäre.
Die eigentlichen Umstände sind aber die der eigenen Verhältnisse,
die lange Vorplanung, Festlegung auf Abfahrts- und Rückfahrzeit etc.

Nur BC 100, 50, 25 - diese billiger und dafür keine Sparpreise mehr wäre m.M. viel besser.

Deine Meinung sollst Du haben, passt Dir sicher,
vielen anderen aber eben ganz und gar nicht - und fürs Unternehmen und die Kunden wäre es offensichtlich schädlich.

Warum? Wegen überfüllter Züge?

überfüllte Züge sicher auch, die Lenkung, Verteilung durch Sparpreise ist ja ein gewichtiger Punkt.
Aber hauptsächlich eben die günstigen Fahrpreise, die es bei Abschaffung dann ja nicht mehr gäbe.
Dadurch weniger Fahrgäste, weniger Umsatz etc.

Aber warum ich heuer mehr als das doppelte für meine BC50 zahlen muss, leuchtet mir bis heute nicht ein.

im Vergleich zu wann?
Du wirst aber mit Sicherheit immer die gleichen und auch vollkommen richtigen Antworten erhalten haben, als Du diese Frage gestellt hast.
Wegen der Lenkung hin zur BC25, daher wurde die ja auch billiger.
Und dann wird immer alles mal teurer.
Was kosten andere Luxusgüter heute im Vergleich zu früher?
Das Bier in der Kneipe? Die Zippen? Das Auto, das Fahrrad? Sprit anner Tanke? Die Tafel Schokolade?
Die BC50 kostet heute in Euro weniger als 1997 in DM
Und auch eine Verdoppelung des Preises von 2002 auf heute kann ich nicht erkennen.

Nervige Zugbindungen

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.03.2011, 23:20 (vor 5544 Tagen) @ Fabian318

Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum. Ich brauche das nicht wieder!!!


Man muss ja nicht diskutieren: Ich würde einmal deutlich sagen, dass ich aufgrund einer von der DB verursachten Verspätung den Anschluss- und Zugbindungszug verpasst habe und somit mit jedem Zug mitfahren darf, einer Bescheinigung bedarf es nicht. Für andere Diskussionen muss ich mir ja keine Zeit nehmen.

Dann machst Du es halt so. Und ich darf weiter ohne Zugbindung und ohne Diskussionen reisen. Okay?

Nervige Zugbindungen

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 22.03.2011, 23:21 (vor 5544 Tagen) @ SST

Dann machst Du es halt so. Und ich darf weiter ohne Zugbindung und ohne Diskussionen reisen. Okay?

Oh, du bist nicht etwa etwas angesäuert? ;)

Nervige Zugbindungen

fabs, Braunschweig, Dienstag, 22.03.2011, 23:44 (vor 5544 Tagen) @ SST

Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum.

Moin!
Also das es Probleme wegen nicht eingehaltener Zugbindung bei Verspätungen kommt, habe ich noch nie erlebt (bevor jetzt gleich wieder jemand einen schlauen Kommentar abgibt: ich reise nicht immer allein und meine Mitfahrer haben ab und an Zugbindung).
Das einzige, was passieren kann, wenn man extra erst zum Servicepoint geht ist, daß man unter Umständen den nächsten Zug auch nicht mehr bekommt, weil dort mit elendigen Wartezeiten zu rechnen ist, wenn sich ein verspäteter Zug in einen Knotenbahnhof ergießt.

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Nervige Zugbindungen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.03.2011, 23:49 (vor 5544 Tagen) @ Fabian318

Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum. Ich brauche das nicht wieder!!!


Man muss ja nicht diskutieren: Ich würde einmal deutlich sagen, dass ich aufgrund einer von der DB verursachten Verspätung den Anschluss- und Zugbindungszug verpasst habe und somit mit jedem Zug mitfahren darf, einer Bescheinigung bedarf es nicht. Für andere Diskussionen muss ich mir ja keine Zeit nehmen.

Wird das dann überhaupt überprüft!?
Wenn keine Verspätungsbescheinigung erforderlich ist, dann könnte doch jeder trotz Zugbindung fahren wann er will und einfach behaupten,dass Zug XXX Verspätung gehabt hätte.
Habe ich das richtig verstanden? :-O

--
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Nervige Zugbindungen

fabs, Braunschweig, Dienstag, 22.03.2011, 23:58 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Das ist richtig! Theoretisch geht das und wird wohl auch in wenigen Fällen in der Praxis klappen. Allerdings weiß das Zub in der Regel über die meisten Anschlussbrüche bescheid und fragt auch im Zweifelsfalle per Anruf/Communicator die Verspätung ab.

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Nervige Zugbindungen

Henrik, Dienstag, 22.03.2011, 23:59 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Die Gespräche waren echt peinlich und das im Großraum. Ich brauche das nicht wieder!!!


Man muss ja nicht diskutieren: Ich würde einmal deutlich sagen, dass ich aufgrund einer von der DB verursachten Verspätung den Anschluss- und Zugbindungszug verpasst habe und somit mit jedem Zug mitfahren darf, einer Bescheinigung bedarf es nicht. Für andere Diskussionen muss ich mir ja keine Zeit nehmen.


Wird das dann überhaupt überprüft!?
Wenn keine Verspätungsbescheinigung erforderlich ist, dann könnte doch jeder trotz Zugbindung fahren wann er will und einfach behaupten,dass Zug XXX Verspätung gehabt hätte.
Habe ich das richtig verstanden? :-O

"wann er will" ?
Bei der Wahl eines ICE um 17 uhr anstatt der auf der Fahrkarte stehenden 9 Uhr, wird ganz sicher die Nachfrage kommen.....^^

Oft wissen die Schaffner ja auch, dass ein anderer ICE Verspätung hatte
und sie könnten ja auch jederzeit in der reiseauskunft nachschauen.

Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise?

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 00:03 (vor 5544 Tagen) @ Henrik

Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.


hahahahaha, der war gut :D :D :D
witzig.


;-)


-.-
aahh, also wars doch nicht ernst gemeint, von Dir. beruhigend. ^^

Bei bisschen was wahres ist schon dran.


überfüllte Züge sicher auch, die Lenkung, Verteilung durch Sparpreise ist ja ein gewichtiger Punkt.
Aber hauptsächlich eben die günstigen Fahrpreise, die es bei Abschaffung dann ja nicht mehr gäbe.
Dadurch weniger Fahrgäste, weniger Umsatz etc.

Das würde durch günstigeren Normalpreis und günstigere BC50 mindestens ausgeglichen werden.

Aber warum ich heuer mehr als das doppelte für meine BC50 zahlen muss, leuchtet mir bis heute nicht ein.


Wegen der Lenkung hin zur BC25, daher wurde die ja auch billiger.

Wozu soll die "Lenkung" zu BC25 gut sein? Ich lasse mich sicher nicht "lenken" und bleibe bei BC50.

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IC verhungern lassen - Richtlinie

michael_seelze, Mittwoch, 23.03.2011, 00:14 (vor 5544 Tagen) @ Reservierungszettel

Auf verlinkung von öffentlich zugänglichen (erlaubten Seiten) wird wohl hier >keiner was haben.

Die gültige Ril 420 bzw. ein Teilmodul müsste dann wohl das folgende sein. Die Seite ist öffenlich zugänglich (über deutschebahn.com)

420.02

keine Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise

Henrik, Mittwoch, 23.03.2011, 00:20 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Das war der (vergebliche) Versuch von Mehdorn, Flugpassagiere zur Bahn zu locken, indem das gleiche Preissystem (Frühbucherrabatt, Zugbindung) eingeführt wurde.

hahahahaha, der war gut :D :D :D
witzig.

;-)

-.-
aahh, also wars doch nicht ernst gemeint, von Dir. beruhigend. ^^

Bei bisschen was wahres ist schon dran.

naja, nee. sonst hätte ich ja auch kaum gelacht. Das witzige war ja grade, dass überhaupt nichts dran ist.

es war nicht vergeblich - hat geklappt.
war lange vor Mehdorn vorgschlagen, angedacht und geplant,
nicht nur Flugpassagiere, die noch am allerwenigsten - Billigflieger gabs noch gar nicht.
nicht das gleiche System, aber prinzipiell durchaus ähnlich.

überfüllte Züge sicher auch, die Lenkung, Verteilung durch Sparpreise ist ja ein gewichtiger Punkt.
Aber hauptsächlich eben die günstigen Fahrpreise, die es bei Abschaffung dann ja nicht mehr gäbe.
Dadurch weniger Fahrgäste, weniger Umsatz etc.

Das würde durch günstigeren Normalpreis und günstigere BC50 mindestens ausgeglichen werden.

hahaha.

Nein, natürlich nicht.
Du würdest an die finanzsensiblen zeitflexiblen überhaupt nicht mehr ansatzweise rankommen.
Die würden wegfallen bzw. erheblich seltener Bahnfahren, wenn überhaupt noch.
Gleichzeitig willst Du finanzflexiblen nicht anders behandeln - wirtschaftlich kompletter Irrsinn.
Wo willst Du da den Umsatz herholen?
Auf Lenkung willst Du dann auch noch komplett verzichten?
Die Kundenunzufriedenheit wird massiv ansteigen, s.o.

Aber warum ich heuer mehr als das doppelte für meine BC50 zahlen muss, leuchtet mir bis heute nicht ein.

Wegen der Lenkung hin zur BC25, daher wurde die ja auch billiger.

Wozu soll die "Lenkung" zu BC25 gut sein?

Wie meinst Du das?
s.o., ist doch reichlich offensichtlich.

Ich lasse mich sicher nicht "lenken" und bleibe bei BC50.

Musst ja auch nicht bzw. kannst Du doch bleiben, bei der BC50, wenn Du denn willst.

keine Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 00:33 (vor 5544 Tagen) @ Henrik

es war nicht vergeblich - hat geklappt.

Belege? Wo gibt es eine Studie darüber? Entspricht zumindest nicht meinen Erfahrungen im privaten Kreis. Etliche sagen

a) Sparpreise sind immer dann, wenn ich möchte ausgebucht
b) BC 50 ist mir zu teuer. Weiß nicht, ob sich das lohnt.
c) Der volle Fahrpreis ist nur für Notfälle und Leute, die es von Unternehmen erstattet bekommen, bezahlbar. Dann fahre ich lieber

....gleich mit meinem Auto.

Du würdest an die finanzsensiblen zeitflexiblen überhaupt nicht mehr ansatzweise rankommen.

Und dafür die Gruppe der Leute, die einen vernünftig-hohen Fahrpreis (aber nicht einen ohne Ermässigungen zu hohen Fahrpreis) bezahlen würden, vergraulen?

Na, ich weiß nicht...

Nervige Zugbindungen

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 00:35 (vor 5544 Tagen) @ Fabian318

Dann machst Du es halt so. Und ich darf weiter ohne Zugbindung und ohne Diskussionen reisen. Okay?


Oh, du bist nicht etwa etwas angesäuert? ;)

In Bezug auf den User "Fabian Schuler": ganz sicher nicht! :-)

In Bezug auf den ganzen Tarifwirrwarrzugbindungskram der DB AG: hochgradig!!!

Verspätungsbescheinigung

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 23.03.2011, 00:55 (vor 5544 Tagen) @ fabs

Das einzige, was passieren kann, wenn man extra erst zum Servicepoint geht ist, daß man unter Umständen den nächsten Zug auch nicht mehr bekommt, weil dort mit elendigen Wartezeiten zu rechnen ist, wenn sich ein verspäteter Zug in einen Knotenbahnhof ergießt.

Deshalb handhabe ich es auch immer so: Wenn die Möglichkeit besteht, sich einfach eine entsprechende Bescheinigung geben zu lassen (im verspäteten Zug oder am nahezu leeren Servicepoint), dann mache ich das auch. Ich werde aber nicht ewig in der Schlange stehen bleiben oder riskieren, den nächsten Anschluss auch noch zu verpassen.

keine Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise

Henrik, Mittwoch, 23.03.2011, 00:57 (vor 5544 Tagen) @ SST

es war nicht vergeblich - hat geklappt.

Belege? Wo gibt es eine Studie darüber?

gibts etliche, überall.
Tu Dir keinen Zwang an.
Einen dicken fetten lieferst Du ja sogar selbst, s.u. !

Entspricht zumindest nicht meinen Erfahrungen im privaten Kreis. Etliche sagen

a) Sparpreise sind immer dann, wenn ich möchte ausgebucht

Das spricht doch für die Sparpreise, sie sind Deiner Erläuterungen nach beliebt.

Sag ihnen, sie mögen besser etwas eher schauen oder eben z.B. ICE ausklammeren (ggf. auf einer Teilstrecke) etc.

b) BC 50 ist mir zu teuer. Weiß nicht, ob sich das lohnt.

Ist ja sehr leicht auszurechnen, ob es sich lohnt.

c) Der volle Fahrpreis ist nur für Notfälle und Leute, die es von Unternehmen erstattet bekommen, bezahlbar.

nicht gerade....

Dann fahre ich lieber

....gleich mit meinem Auto.

was natürlich sehr viel billiger ist........? -.-
"Der Sprit ist doch schon im Tank drin"
Versicherung? Steuer? was is das. -.-

Du würdest an die finanzsensiblen zeitflexiblen überhaupt nicht mehr ansatzweise rankommen.

Und dafür die Gruppe der Leute, die einen vernünftig-hohen Fahrpreis (aber nicht einen ohne Ermässigungen zu hohen Fahrpreis) bezahlen würden, vergraulen?

nö, ja eben nicht. aber von diesen könnte man auch mehr Geld bekommen können.

Na, ich weiß nicht...

ich aber. !

Nervige Zugbindungen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 01:06 (vor 5544 Tagen) @ fabs

Das ist richtig! Theoretisch geht das und wird wohl auch in wenigen Fällen in der Praxis klappen.

Zumindest bei männlichen ZuB's könnte das bei mir öfter klappen. :-)B ;-)

Allerdings weiß das Zub in der Regel über die meisten Anschlussbrüche bescheid und fragt auch im Zweifelsfalle per Anruf/Communicator die Verspätung ab.

Also muss man doch verhandeln. Entweder am Service Point, oder beim ZuB. Neeneenee, da bleibe ich lieber bei Normalpreis mit BC50.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Nervige Zugbindungen

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 01:23 (vor 5544 Tagen) @ 218 466-1

Allerdings weiß das Zub in der Regel über die meisten Anschlussbrüche bescheid und fragt auch im Zweifelsfalle per Anruf/Communicator die Verspätung ab.


Also muss man doch verhandeln. Entweder am Service Point, oder beim ZuB. Neeneenee, da bleibe ich lieber bei Normalpreis mit BC50.

Grundsätzlich sind Anschlußbrüche im IRIS nachprüfbar. "Aus dem Kopf" weiß natürlich kein Zugbegleitteam, ob es vormittags in Würzburg einen Anschlußbruch gegeben hat, wenn mann am späten Nachmittag im "falschen" Zug zwischen Hannover und Bremen unterwegs ist.

Somit ist es dann die Frage, in welcher Stimmung das Begleitteam ist (wenn man keine Verspätungsbescheinigung hat):

a) mancher "macht durchaus einen auf scharfer Kontrolleur"
b) mancher hat fast gar keine Ahnung (gerade vor einigen Tagen bei einer einfachen Frage erlebt: "huch, das weiß ich gar nicht, bis vor kurzem war ich noch bei der Airline XYZ")
c) mancher nickt auch nur mit dem Kopf, weíl ihm die Füße weh tun und er Feierabend haben will
d) mancher checkt auch alles und ist souverän und kompetent.

Ein einheitliches Bild in Bezug auf Auftreten, Kompetenz und Freundlichkeit bietet sich auf den Fernzügen der DB Ag nach meinen Erfahrungen nicht mehr.

Solange man die richtige Fahrkarte hat, im richtigen Zug bzw. ohne Zugbindung sitzt und man selber freundlich ist, sind natürlich alle sehr nett - aber "wehe" irgendetwas läuft "aus dem Plan"...

Aufhebung der Zugbindung: Nahverkehr nutzen! :-)

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 02:01 (vor 5543 Tagen) @ Henrik

a) Sparpreise sind immer dann, wenn ich möchte ausgebucht


Das spricht doch für die Sparpreise, sie sind Deiner Erläuterungen nach beliebt.

Oder für ein zu geringes Kontingent.

Sag ihnen, sie mögen besser etwas eher schauen oder eben z.B. ICE ausklammeren (ggf. auf einer Teilstrecke) etc.

Ich bin kein Reisebüro ;). Aber es gibt natürlich nette Möglichkeiten: z.B. eine Mini-Strecke IC (die man ggf. gar nicht nutzt) und den ganzen Rest im Nahverkehr - sehr hübsche Reisen in der 1. Klasse sind dann möglich. Da ist dann keine Zugbindung und man kann schön gemütlich durch die Gegend reisen.

b) BC 50 ist mir zu teuer. Weiß nicht, ob sich das lohnt.


Ist ja sehr leicht auszurechnen, ob es sich lohnt.

Nur wer weiß, wie oft er reisen wird. Viele wissen es im voraus nicht.

Dann fahre ich lieber

....gleich mit meinem Auto.


was natürlich sehr viel billiger ist........? -.-
"Der Sprit ist doch schon im Tank drin"
Versicherung? Steuer? was is das. -.-

Versicherung und Steuern muß man - wenn man ein Fahrzeug hat - eh bezahlen (was für eine Neuigkeit!). Schau Dir mal die Voll-Fahrpreise (ggf. 1. Klasse) für z.B. 400 km an ggf. sogar 2 Personen und vergleiche das mit den reinen Betriebskosten eines Autos.

Aufhebung der Zugbindung: Nahverkehr nutzen! :-)

cc-drake, Mittwoch, 23.03.2011, 03:19 (vor 5543 Tagen) @ SST

Sag ihnen, sie mögen besser etwas eher schauen oder eben z.B. ICE ausklammeren (ggf. auf einer Teilstrecke) etc.


Ich bin kein Reisebüro ;). Aber es gibt natürlich nette Möglichkeiten: z.B. eine Mini-Strecke IC (die man ggf. gar nicht nutzt) und den ganzen Rest im Nahverkehr - sehr hübsche Reisen in der 1. Klasse sind dann möglich. Da ist dann keine Zugbindung und man kann schön gemütlich durch die Gegend reisen.

Entsprechende Tricks nutze ich auch. Um einmal Zahlen zu nennen: Normalpreis IC Oldenburg(Oldb) - Kaiserslautern Hbf sind 94€, durch Sparpreise und Bahncard 25 habe ich gerade mal 25,50€ bezahlt, also über 70% Rabatt, und das nicht mal 2 Wochen im Voraus gebucht. Ich bezweifle soch sehr stark, dass sich solche Preise ohne das Sparpreissystem erreichen lassen, und für eine BC50 bin ich nicht oft genug unterwegs.
Das einzige was mich dabei immer stört ist dass es zum Teil Stunden braucht, bis man entsprechende Verbindungen gefunden hat, und doch einiges an Wissen über das Streckennetz haben muss (z.B. bei obriger Verbindung, damit man auch mal gezielt nach Verbindungen über Leer(Ostfriesl) sucht), was Otto Normalfahrer in der Regel zuviel sein dürfte.

keine Aufhebung der Zugbindung und weiterhin Sparpreise

Matze86, München, Mittwoch, 23.03.2011, 08:32 (vor 5543 Tagen) @ SST

Etliche sagen

a) Sparpreise sind immer dann, wenn ich möchte ausgebucht

Ich bekomme eigentlich so gut wie immer noch einen akzeptablen Sparpreis.

b) BC 50 ist mir zu teuer. Weiß nicht, ob sich das lohnt.

Stimmt.

c) Der volle Fahrpreis ist nur für Notfälle und Leute, die es von Unternehmen erstattet bekommen, bezahlbar.

Ja.

Dann fahre ich lieber

....gleich mit meinem Auto.

Nö, siehe Kommentar zu a) ;)

Zugbindung - Verspätung - Fahrgastrechte

Sascha Heß, Mittwoch, 23.03.2011, 09:14 (vor 5543 Tagen) @ Fabian318

Hallo!

Ich hänge mich einfach mal hier an den Beitrag an:

"Früher" brauchte man bei einer Fahrkarte mit Zugbindung und einem Anschlußverlust wegen Verspätung eines Zuges eine Bestätigung darüber. Diese mußte man sich am ServicePoint oder vom Zugpersonal geben lassen. Wenn man die nicht hatte, gab es schon mal Diskussionen mit dem Zub im neuen genutzten Zug. Das konnte man auch früher schon umgehen, indem man direkt beim Einsteigen den Zugchef gesucht hat und nett gefragt hat, ob er einen mitnimmt, weil man keine Zeit hatte, sich die Bestätigung zu holen. Die meisten haben einen dann auch einsteigen lassen und die Fahrkarte anerkannt.

Seit Juli 2009 sind die neuen Fahrgastrechte gültig. Seitdem entfällt das bestätigen von Verspätungen in den meisten Fällen. Man kann sich einfach in den neuen Zug setzen ohne eine Bescheinigung zu haben ohne das die Fahrkarte beanstandet wird.
Hier kann es dann nötig sein, dem Zub einen Hinweis zu geben, warum man nicht den Zug nutzt, der auf der Fahrkarte eingetragen ist. Von größeren Diskussionen habe ich noch nichts mitbekommen. Weder bei meinen eigenen Fahrten noch von meinen Kunden, die sich darüber beschwert haben.

Man kann also sagen, daß seit knapp 2 Jahren die Situation für Reisende mit Zugbindung gerade im Verspätugnsfall deutlich entspannter geworden ist.

Viele Grüße
Sascha

Zugbindung - Verspätung - Fahrgastrechte

Matze86, München, Mittwoch, 23.03.2011, 09:17 (vor 5543 Tagen) @ Sascha Heß
bearbeitet von Matze86, Mittwoch, 23.03.2011, 09:17

Und manchmal half auch eine kurze Info auf dem Ticket vom Zub aus dem verspäteten Zug ;)

Zugbindung - Verspätung - Fahrgastrechte

Sascha Heß, Mittwoch, 23.03.2011, 09:26 (vor 5543 Tagen) @ Matze86

Das hat schon immer als Bescheinigung ausgereicht...

Viele Grüße
Sascha

Sparpreise vs Spar-Preise?

fjk, Mittwoch, 23.03.2011, 09:29 (vor 5543 Tagen) @ 218 466-1

Moin,

grundsätzlich muss man Stefan ja recht geben: unübersichtlich und ungerecht ist das Sparpreissystem schon, gerade für regelmäßige Fahrer - denn irgendwelche Schnäppchenjäger und Großrechner, die einen ständigen Blick auf das Angebot haben und wissen, wann 90 Tage vor ihrer Reise ist, zahlen für die im Zweifelsfall gleiche Leistung im Zweifelsfall viel weniger als der brave Benno Bahncardinhaber.
Der freut sich aber trotzdem, wenn die Umstände ihm auch mal ein Schnäppchen erlauben. Und vergleicht meist (unklugerweise) den Spar- mit seinem 50%-Preis - ohne die Haltungskosten der Bahncard zu berücksichtigen - ist aber der einzige, der wegen der Zugbindung Probleme hat. Heinz Herzpatient und Gerda Gartenlaubenpieperin machen sich auf ihrer einzigen Fernzugfahrt im Jhar zwar Anschlusssorgen, aber nicht wegen der Gültigkeit der Karte - dass sie einen bestimmten Zug nehmen, der ihnen bei der Buchung auch noch mit Gleis und allem gesagt wird, sind sie doch von ihren Malle-Flügen gewohnt. Und um den Rest werden sich die Flughafendamen... äh: Bahner schon kümmern.

Der Bahn sollte es beim Tarifsystem doch aber einzig und allein auf dem Umsatz (bzw. dessen Stabilität und Steigerung) ankommen. Dass man seine Züge auslasten will, hängt vor allem mit dem Taktfahrplan zusammen: wenn zu nicht nachgefragten Zeiten schlicht keine Züge fahren, müssen sie auch nicht bezahlt werden (abgesehen vom toten Rollmaterialkapital - verschärft das Optimierungsproblem natürlich). Insofern wäre es sicherlich am "gerechtesten" zu einem einheitlichen, entsprechend niedrigen km-Preis zurückzukehren - ohne Rabatte und schnick und schnack.
Hier steht z.B. für das erste Halbjahr 2010 ein Umsatz von 1,8 Mrd. Euro für 17 Mrd. Personenkilometer. Das macht keine 11 Umsatzcent pro km - wenn sich jeder Fernverkehrsreisende also entschließen könnte, einen Kaffee (~3 Euro) pro 300 km zu trinken, landete man bei 10 cent pro km. Leicht zu merken, unter jedem (Einzelfahrer-)Autopreis, sogar wenn man nur das Tanken rechnet, und eben gerecht. Mit einem durchschnittlichen Sparpreisansatz von 39 Euro kommt man damit 390 km weit - das deckt schon eine ganze Menge ab. Da niemand gerne in überfüllten Zügen fährt, regelt sich die berühmte Auslastung im wesentlichen von selbst - erst recht im auf der verlinkten Seite stolz verkündeten Bereich um 50%. Fertig ist die Laube. Und Gerda fährt für den gleichen Preis an die Mosel, wie wenn sie Sparpreise nutzte.

Unfair verhalten sich eigentlich übrigens auch die Pseudosparpreisbucher, die nur auf den bindungsfreien Nahverkehr aus sind: denn der ist ja nicht "geschenkt", sondern (weitgehend) vom Steuerzahler bezahlt. Aber kein Problem, wir nehmen Sie doch gerne mit;-)

findet, es lohnt für einen reinen km-Preis zu streiten (mit allen Konsequenzen)
fjk

Fahrgastrechte - Moment mal

fjk, Mittwoch, 23.03.2011, 09:44 (vor 5543 Tagen) @ Sascha Heß

Seit Juli 2009 sind die neuen Fahrgastrechte gültig. Seitdem entfällt das bestätigen von Verspätungen in den meisten Fällen. Man kann sich einfach in den neuen Zug setzen ohne eine Bescheinigung zu haben ohne das die Fahrkarte beanstandet wird.

Richtig. Beanstandet wird die Fahrkarte nicht. Aber sehen die Fahrgastrechte nicht vor, dass man für den "höherwertigen" Zug (im Prinzip hat man ja eine für diesen Zug nicht gültige Fahrkarte, so wie wenn man mit einer Nahverkehrsfahrkarte ICE fahren möchte) erst einmal (also vorher am Bahnhof oder eben beim Zub) eine reguläre Fahrkarte kaufen muss und sich die dann erstatten lassen kann?

Dieses kundenunfreundliche (aber wegen der besseren Kontrollierbarkeit - denn die Fahrgastrechtemafia kann ja hinterher die Verspätungen in Ruhe recherchieren, im Gegensatz zum Zub, das auch noch was anderes zu tun hat - nachvollziehbare) Verfahren müsste doch auch bei Zugbindungsfahrkarten und Anschlussverlust, der zu einer absehbaren Ankunftsverspätung von über 20 Minuten führt, gelten. Oder gibt es noch eine (andere) "Anschlusssicherungsklausel"?

Hier kann es dann nötig sein, dem Zub einen Hinweis zu geben, warum man nicht den Zug nutzt, der auf der Fahrkarte eingetragen ist. Von größeren Diskussionen habe ich noch nichts mitbekommen. Weder bei meinen eigenen Fahrten noch von meinen Kunden, die sich darüber beschwert haben.

Man kann also sagen, daß seit knapp 2 Jahren die Situation für Reisende mit Zugbindung gerade im Verspätugnsfall deutlich entspannter geworden ist.

Man kann sagen, dass das oben skizzierte Verfahren in der Realität sehr oft durch ein Durchwinken bei der Kontrolle vereinfacht wird, erst recht, wenn man sich rechtzeitig beim Zub meldet. Ob das in den letzten zwei Jahren anders geworden ist? Vielleicht. Allerdings kann das auch immer noch nach hinten losgehen ("Nehmen Sie mich mit?"-"Nein.")...

ist dann frustriert
fjk

Aufhebung der Zugbindung: Nahverkehr nutzen! :-)

Henrik, Mittwoch, 23.03.2011, 10:41 (vor 5543 Tagen) @ SST

a) Sparpreise sind immer dann, wenn ich möchte ausgebucht

Das spricht doch für die Sparpreise, sie sind Deiner Erläuterungen nach beliebt.

Oder für ein zu geringes Kontingent.

naja, "oder" ja nun auf gar keinen Fall.

Wenn ein Kontingent scheinbar "zu gering" sein sollte, wird es ja auch eher seine guten Gründe haben.

Sag ihnen, sie mögen besser etwas eher schauen oder eben z.B. ICE ausklammeren (ggf. auf einer Teilstrecke) etc.

Ich bin kein Reisebüro ;). Aber es gibt natürlich nette Möglichkeiten: z.B. eine Mini-Strecke IC (die man ggf. gar nicht nutzt) und den ganzen Rest im Nahverkehr - sehr hübsche Reisen in der 1. Klasse sind dann möglich. Da ist dann keine Zugbindung und man kann schön gemütlich durch die Gegend reisen.

300 km im NV daherduckeln? na, ob das gemütlich sein soll.....hab da so meine Zweifel.
Da kann man sich auch gleich ein NV-Ticket ziehen.
Die Losung wäre da doch eher eine "Mini-Strecke NV", oder eben "Mini-Strecke IC, Rest ICE".
Natürlich bist Du Bahn-Reisebüro für die von Dir benannten Bekannten, wenn Du dort der Bahnfahrer bist - ob Du willst oder nicht. ;)

b) BC 50 ist mir zu teuer. Weiß nicht, ob sich das lohnt.

Ist ja sehr leicht auszurechnen, ob es sich lohnt.

Nur wer weiß, wie oft er reisen wird. Viele wissen es im voraus nicht.

Die allermeisten werden noch ganz genau wissen, wie oft und wohin und unter welchen Umständen sie in den vergangenen Jahren Fernreisen unternommen haben und können abschätzen, wie sich dieses in den folgenden 12 Monaten in etwa verhalten wird.

Dann fahre ich lieber

....gleich mit meinem Auto.

was natürlich sehr viel billiger ist........? -.-
"Der Sprit ist doch schon im Tank drin"
Versicherung? Steuer? was is das. -.-

Versicherung und Steuern muß man - wenn man ein Fahrzeug hat - eh bezahlen (was für eine Neuigkeit!).

Sag ich doch, Sprit ist doch eh schon im Tank. -.-
war ja fast klar, dass noch sowas kommt.
ganz typisch........

Schau Dir mal die Voll-Fahrpreise (ggf. 1. Klasse) für z.B. 400 km an ggf. sogar 2 Personen und vergleiche das mit den reinen Betriebskosten eines Autos.

.......und Verschleiß, Reparatur, Unfallkosten sind überhaupt nicht km-abhängig, neeeiiinnn.

1.Klasse ICE? ja, nee, klar - da ist der S-Klasse Mercedes natürlich bedeutend billiger.

Zugbindung - Verspätung - Fahrgastrechte

Matze86, München, Mittwoch, 23.03.2011, 10:42 (vor 5543 Tagen) @ Sascha Heß

Das hat schon immer als Bescheinigung ausgereicht...

Viele Grüße
Sascha

Deswegen habe ich das ja auch geschrieben ;)
So konnte man sich den Weg zum ServicePoint auch sparen.

Neue Fahrkarte? - Teilweise

Sascha Heß, Mittwoch, 23.03.2011, 11:03 (vor 5543 Tagen) @ fjk

Hallo!

Die Regelung, daß man sich erst eine neue Fahrkarte kaufen muß, was im Fernverkehr ja auch beim Zub geht, gilt nur für Gäste, die reine Nahverkehrstickets haben.
Mit einem Ticket, welches sowieso schon im Fernverkehr, also in Produktklasse A und/oder B gültig ist, kann man, ohne erneuten Kauf, andere, auch höherwertige Züge, nutzen.
Darauf bin ich nicht eingegangen, da wir hier nur über Sparpreis-Fahrkarten sprechen, die ja sowieso für Fernzüge gültig sind.
Und bei den Fahrgastrechten ist egal, mit welchem Tarif (Normalpreis oder Sparpreise) man unterwegs ist.

Viele Grüße
Sascha

Mein lieber Scholli...

gesellschaftswagen, Mittwoch, 23.03.2011, 13:41 (vor 5543 Tagen) @ fjk

...was da alles aus meiner Anfrage wurde...Bemerkenswert und Danke.

Gruß vom Gesellschaftswagen

Zustimmung !!!

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 13:56 (vor 5543 Tagen) @ fjk

- kein Text -

Aufhebung der Zugbindung: Nahverkehr nutzen! :-)

SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 23.03.2011, 21:58 (vor 5543 Tagen) @ Henrik

Ich bin kein Reisebüro ;). Aber es gibt natürlich nette Möglichkeiten: z.B. eine Mini-Strecke IC (die man ggf. gar nicht nutzt) und den ganzen Rest im Nahverkehr - sehr hübsche Reisen in der 1. Klasse sind dann möglich. Da ist dann keine Zugbindung und man kann schön gemütlich durch die Gegend reisen.


300 km im NV daherduckeln? na, ob das gemütlich sein soll.....hab da so meine Zweifel.
Da kann man sich auch gleich ein NV-Ticket ziehen.
Die Losung wäre da doch eher eine "Mini-Strecke NV", oder eben "Mini-Strecke IC, Rest ICE".

Also die mir bekannten NV-Tickets bieten keine 1. Klasse Option - weder Ländertickets noch SWT. Oder habe ich etwas überlesen?

Die Vorteile bei "Mini-IC-Teil" plus "großer NV-Teil" liegen für mich klar auf der Hand:

- meistens in der 1. Klasse noch relativ kurzfristig erhältlich (woher soll ich wissen, ob ich in ein, zwei oder drei Monaten Lust auf eine Reise habe???)

- keine Zugbindung (wenn es mir gefällt, kann ich wo und wann ich will eine Raucher- und/oder Sonnenpause einlegen). Woher soll ich im voraus wissen, ob das Wetter so schön ist, dass ich z.B. in Rüdesheim zwei Stündchen Pause machen möchte?

Zusätzlich ist die 1. Klasse im NV (wenn nicht gerade im Berufsverkehr in Ballungsräumen) meistens sehr angenehm, ruhig und mit viel Beinfreiheit.

Wenn ich eine weitere Reise unternehme, ist mir die Reisedauer gleichgültig. Das ist für mich dann ohnehin der Reisetag, an dem ich mir nichts anderes vornehme.

Für 49,00 Euro komme ich da gut und gerne 500 Kilometer weiter - wobei ich dann auch bei dem 10 ct/Kilometer-Tarif bin, den ich gerne bezahle ;).

Erstklassig gereist, mit Freiheiten und zu einem attraktiven Preis - Stau- und Streßfrei.

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