Arbeitszeit ICE Fahrer (Allgemeines Forum)

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:14 (vor 5557 Tagen)

Hallo,

einfach interessehalber:
wie sieht es mit dem Dienst vom ICE Fahrer aus?

Fährt der die komplette Fernstrecke durch und übernachtet er am Zielort um am nächsten Tag zurück zu fahren?

Arbeitszeit ICE Fahrer

Steffen, Freitag, 11.03.2011, 19:18 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Hi,

einfach interessehalber:
wie sieht es mit dem Dienst vom ICE Fahrer aus?

Fährt der die komplette Fernstrecke durch und übernachtet er am Zielort um am nächsten Tag zurück zu fahren?

Im allgemeinen nicht!

Prinzipiell sieht der Dienstplan etwa so aus:

Tag 1: Stuttgart-München-Fulda-Nürnberg (Übernachten)
Tag 2: Nürnberg-Frankfurt-Köln-Stuttgart

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Arbeitszeit ICE Fahrer

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:20 (vor 5557 Tagen) @ Steffen

Wo übernachtet der Fahrer, im Hotel?
Und werden die Übernachtungskosten von der Firma übernommen?

Arbeitszeit ICE Fahrer

Steffen, Freitag, 11.03.2011, 19:22 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Wo übernachtet der Fahrer, im Hotel?

Die DB hat für diesen Zweck in vielen Städten Zimmer in Hotels fest gebucht.

Und werden die Übernachtungskosten von der Firma übernommen?

Ja, natürlich :)

Das Gleiche gilt übrigens auch dür das andere Zugpersonal!

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Arbeitszeit ICE Fahrer

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:26 (vor 5557 Tagen) @ Steffen

Das ist doch eigentlich ein schönes Leben. Man kommt durch viele Städte. :-)
Wie wechselt sich die Arbeitszeit? Ist es komplett 1 Woche spät oder im Wechsel?

Arbeitszeit ICE Fahrer

ICE-TD, Freitag, 11.03.2011, 19:29 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Das ist doch eigentlich ein schönes Leben. Man kommt durch viele Städte. :-)

Und was habe ich von der Stadt wenn ich nach 12h Dienst um 22 Uhr im Hotel ins Bett falle und am anderen morgen um 8 Uhr wieder zum Dienst muß?

Arbeitszeit ICE Fahrer

Steffen, Freitag, 11.03.2011, 19:30 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Das ist doch eigentlich ein schönes Leben. Man kommt durch viele Städte. :-)

Es sind halt immer sie selben 10 Städte...

Lokführer fahren ja nicht quer durch Deutschland sondern bleiben immer in der eigenen Region und auf den gleichen Strecken.

Wie wechselt sich die Arbeitszeit? Ist es komplett 1 Woche spät oder im Wechsel?

Da verstehe ich leider nicht ganz was Du meinst.
Aber Dienstpläne wiederholen sich nicht jede Woche sondern sind recht unregelmässig.

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Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Freitag, 11.03.2011, 19:32 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Hallo,

Das ist doch eigentlich ein schönes Leben. Man kommt durch viele Städte. :-)
Wie wechselt sich die Arbeitszeit? Ist es komplett 1 Woche spät oder im Wechsel?

naja, so viele sind es auch nicht und immer wieder die gleichen Städte. Die Schichten sind unterschiedlich lang und beginnen und enden zu unterschiedlichen Zeiten. Das halte ich für sehr belastend.

--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Keine blau-weiß-karierten Bettchen mehr :-(

SST, Köln-Südstadt, Freitag, 11.03.2011, 19:34 (vor 5557 Tagen) @ Steffen

Wo übernachtet der Fahrer, im Hotel?


Die DB hat für diesen Zweck in vielen Städten Zimmer in Hotels fest gebucht.

Und werden die Übernachtungskosten von der Firma übernommen?


Ja, natürlich :)

Das Gleiche gilt übrigens auch dür das andere Zugpersonal!

Tjajaja, die gemütlichen Zeiten, als es noch eigene Eisenbahnerunterkünfte gab, sind wohl schon lange vorbei. Oder gibt es die überhaupt noch irgendwo? So eine richtig zünftige Unterkunft mit blau-weiß-karierten Bettbezügen wo "Eisenbahner unter sich" waren, habe ich persönlich vor ca. 12 Jahren zuletzt erlebt. (Bei einer Zugförderstelle der ÖBB).

Zu Dampflokzeiten hatten Heizer und Lokführer immer ein gemeinsames Zimmer.

Arbeitszeit ICE Fahrer

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:36 (vor 5557 Tagen) @ ICE-TD

Das ist doch eigentlich ein schönes Leben. Man kommt durch viele Städte. :-)

Und was habe ich von der Stadt wenn ich nach 12h Dienst um 22 Uhr im Hotel ins Bett falle und am anderen morgen um 8 Uhr wieder zum Dienst muß?

Deshalb die Frage nach der Arbeitszeit, ob die im Wechsel statt findet...

Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:37 (vor 5557 Tagen) @ Holger_HAM


naja, so viele sind es auch nicht und immer wieder die gleichen Städte. Die Schichten sind unterschiedlich lang und beginnen und enden zu unterschiedlichen Zeiten. Das halte ich für sehr belastend.

Kann man schon von einem 3 Schichtbetrieb sprechen?

Keine blau-weiß-karierten Bettchen mehr :-(

ICE-TD, Freitag, 11.03.2011, 19:41 (vor 5557 Tagen) @ SST

Tjajaja, die gemütlichen Zeiten, als es noch eigene Eisenbahnerunterkünfte gab, sind wohl schon lange vorbei. Oder gibt es die überhaupt noch irgendwo?

Ja, z.B. in Hamburg, Frankfurt u.a.

Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

ICE-TD, Freitag, 11.03.2011, 19:44 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Nein schlimmer, unregelmäßiger Wechseldienst. Dienstbeginn kann zu jeder Tages- und Nachtzeit sein, Dienstende ebenso. Wir hatten z.B. schon Schichten von 1:30 - 12 Uhr, genauso wie 23 - 9 Uhr; Schichten mit 5h Länge genauso wie mit 14h Länge.

Schön! Danke für die Info und gute Nacht! :-)

SST, Köln-Südstadt, Freitag, 11.03.2011, 19:45 (vor 5557 Tagen) @ ICE-TD

- kein Text -

Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

Abi, Freitag, 11.03.2011, 19:47 (vor 5557 Tagen) @ ICE-TD

Dann lohnt es sich eher für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken, als für die "lächerlichen" paar Prozent mehr Lohn...

Arbeitszeit ICE Fahrer

415, Freitag, 11.03.2011, 19:47 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Hallo und n`abend,

wenn der Fahrer mit Arbeit beschäftigt ist,

so FÜHRT er allgemein den ICE (Triebzug).

Oder er streikt mal wieder .

Soviel Zeit sollte BITTE sein.

Meistens führt er bis zu 9 Stunden pro Schicht
Lok oder Triebzug (=ICE ).Wenn Du das vom Fernverkehr
wissen willst,nimm Frankfurt Hbf als zentralen Startpunkt
und ziehe einen zeitlichen Kreis von max 4,5 Stunden.
Du wirst Hamburg,Dortmund,Berlin,Basel,München als
Möglichkeit finden.Ist die Zeiz zu kurz,kommt FF nach
Köln,Wiesbaden,Stuttgart oder eine Leerfahrt nach
F-Grießheim ins Werk hinzu.

Über 2 Tage fährt man zB ab Hannover nach Bentheim und zurück,
bringt xxx nach München,schläft ca 540 Minuten,kehrt nach Hannover
heim und schaut noch schnell in Dortmund vorbei-an 2Tagen
mit je bis 12 Stunden Schichtlänge.

Hotels und Wohnheime sind mal so mal so.

Findet man unterwegs ein gestörtes Signal oder Weiche,hängt die
Oberleitung falsch und stand jemand im Weg,verkürtzt das die
vorgeplante Schicht manchmal-meist wird es länger.

Der Wahrheit sei geschuldet,es gibt auch kürzere Schichten zB 6-8 Stunden.
Oder einmal FF nach Altona ,schlafen und retour mit 4h 45min pro Tag.

Alles eine minutiöse Planung,nicht nur für ICE FAHRER.

Auch ZugCHEFs,Schaffner oder Kellner arbeiten so.

Und machen meist die Arbeit gern.

Weiter ginge es beim Nahverkehr oder im Güterverkehr.Zeiten und
Arbeit ähneln sich.

Weitere Fragen willkommen!

Grüsse aus 415

Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

SST, Köln-Südstadt, Freitag, 11.03.2011, 19:50 (vor 5557 Tagen) @ Abi

Dann lohnt es sich eher für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken, als für die "lächerlichen" paar Prozent mehr Lohn...

Das war mal der Beginn der gewerkschaftlichen Bewegung...

Hohe Belastung durch wechselnde Schichten

ICE-TD, Freitag, 11.03.2011, 19:53 (vor 5557 Tagen) @ Abi
bearbeitet von ICE-TD, Freitag, 11.03.2011, 19:56

Natürlich gehören Arbeitszeitverbesserungen auch zu den Forderungen in den Tarifverhandlungen, sie werden nur in der Öffentlichkeit meist nicht so stark wahrgenommen.
Bei den letzten Tarifverhandlungen wurde z.B. die Mindestruhezeit zwischen 2 Schichten von 9 auf 10h erhöht. Es gab verbesserte Regelungen zu den Ruhezeiten am Wochenende und vieles andere mehr. Auch in den jetzigen Tarifverhandlungen geht es auch um Forderungen zur Arbeitszeit, um Ruhetage usw.

Arbeitszeit ICE Fahrer

oberzugfahrer, Freitag, 11.03.2011, 20:13 (vor 5557 Tagen) @ 415

Hab auch schon von einem ICE-Lokführer gehört, daß sie zuerst mit dem ICE von München nach Stuttgart fahren, dann den nächsten von Stuttgart nach Frankfurt nehmen und dann einen ICE von Frankfurt nach München über Nürnberg nehmen. Also fahren sie praktisch eigentlich eine schöne Runde. mfg

Arbeitszeit ICE Fahrer

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Freitag, 11.03.2011, 20:28 (vor 5557 Tagen) @ 415

Du hast vergessen zu erwähnen, das überall unangekündigt ein Kontrolleur vom EBA erscheinen kann, ob du deine Lenkzei eingehalten hast oder sonst irgendwie gegen die Vorschriften verstößt. Auch dein Chef (GL) oder dein Ausbilder (TfA) kann jederzeit bei dir rein schneien...
Ebenfalls vergessen zu erwähnen hast du die Belastung für den Biorhytmus (schreibt sich glaub ich anders) durch den Wechseldienst. Feierabend 23:36Uhr. Klamotten in Spind, ab ins Auto/S-Bahn/StraBa und heim. Ehe du zu Hause bist ist es mindestens 00:30Uhr. Abspannen, Runterkommen. Ehe du dann ins Bett kommst ist es frühestens 1:00Uhr-eher später. Alles zu Hause schläft schon. Also leise! Nächster Morgen 6:00Uhr steht die Frau auf mit den Kiddis. Unruhe, man kann nicht mehr richtig schlafen. Sind die Kiddis raus, ist zwar im Haus/Wohnng Ruhe, aber draußen geht der Tag los...
15:24Uhr hast du wieder Dienstbeginn....
Am Wochenende ist die Familie zu Hause und du unterwegs. In der Woche hast du ein paar Tage Frei, aber da sind ja alle auf Arbeit und in der Schule...
Wenn die Schichten "günstig" liegen, siehst du deine Frau und Kinder nur Nachts im Bett schlafend. Umgekehrt genauso. Kommunikation findet per Handy oder Zettel auf dem Küchentisch statt.
Das zehrt an den Kräften und belastet das Familienleben wahnsinnig. Nicht nur eine Ehe mit einem Eisenbahner ist deswegen in die Brüche gegangen...
Dein Leben richtet sich nach der Uhr. Immer schaun, das du nicht zu spät kommst. Jede Verspätungsminute mußt du rechtfertigen. Immer kommt irgendwer und will wissen warum du in XY 2Min. später los bist.

Is nen Scheißjob und trotzdem möchte mancheiner nix anderes mehr machen..

Vieles ist besser geworden. Es gibt aber noch genügend Baustellen....


üche gegangen.

Arbeitszeit ICE Fahrer

415, Freitag, 11.03.2011, 20:36 (vor 5557 Tagen) @ Tabernaer

Alle diese "Feinheiten" oder Regelabweichungen hinter dem Komma
machen es manchmal interesseant -bereiten aber meist Probleme
auf der Arbeit kurzfristig (GL) oder zu Hause (Verständnis der
Familie LANGFRISTIG).

415

Arbeitszeit ICE Fahrer

Abi, Freitag, 11.03.2011, 20:41 (vor 5557 Tagen) @ 415

Ja ja, die Frauen haben für Schichtdienst kein Verständnis. Die gehen, sobald sie merken, daß jemand anderes mehr Zeit für sie hat...

Ich bleibe lieber alleinstehend...

Arbeitszeit ICE Fahrer

Abi, Freitag, 11.03.2011, 20:42 (vor 5557 Tagen) @ Tabernaer

Ebenfalls vergessen zu erwähnen hast du die Belastung für den Biorhytmus (schreibt sich glaub ich anders)

Sehe ich auch so. Das wäre ein Risiko fürs Bahnfahren, wenn der Rhythmus durcheinander geht. Also müde fahren, wäre net gerade gut...

"Kontrolleure" und (deren) Ehefrauen

SST, Köln-Südstadt, Freitag, 11.03.2011, 20:48 (vor 5557 Tagen) @ Tabernaer

Du hast vergessen zu erwähnen, das überall unangekündigt ein Kontrolleur vom EBA erscheinen kann, ob du deine Lenkzei eingehalten hast oder sonst irgendwie gegen die Vorschriften verstößt. Auch dein Chef (GL) oder dein Ausbilder (TfA) kann jederzeit bei dir rein schneien...

Inzwischen gibt es ja wohl schon eine ganze "Armee" von "Kontrolleuren" - wenn man die verschiedenen "Funktionsträger", die das Zugbegleitpersonal überprüfen, noch hinzu zählt.

Zu Bundesbahnzeiten war insbesondere der Zugrevisor für seinen Bereisungsbezirk zuständig. Da kannte man seine "Pappnasen" - beiderseits und im positiven, kölschen Sinne gemeint - noch, hat mitunter gemeinsam Späße gemacht und auch mal zusammen ein "offizielles Personalbier" im DSG-Speisewagen getrunken...das gibt's auch nicht mehr.

Nicht nur eine Ehe mit einem Eisenbahner ist deswegen in die Brüche gegangen...

Ich vermute, dass das in der "freien Wirtschaft" auch nicht besser ist. Monatelange Abordnungen, Projekte in anderen Städten etc.

Als Eisenbahner hat man immer noch die Chance selber zu wählen, ob die Frau mitarbeitet oder ob man lieber den finanziellen Lebensstandard herunterschraubt und das Familienleben an die erste Stelle setzt.

"Kontrolleure" und (deren) Ehefrauen

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Freitag, 11.03.2011, 21:06 (vor 5557 Tagen) @ SST

Du hast vergessen zu erwähnen, das überall unangekündigt ein Kontrolleur vom EBA erscheinen kann, ob du deine Lenkzei eingehalten hast oder sonst irgendwie gegen die Vorschriften verstößt. Auch dein Chef (GL) oder dein Ausbilder (TfA) kann jederzeit bei dir rein schneien...


Inzwischen gibt es ja wohl schon eine ganze "Armee" von "Kontrolleuren" - wenn man die verschiedenen "Funktionsträger", die das Zugbegleitpersonal überprüfen, noch hinzu zählt.

Japp, leider viel zu viele...

Zu Bundesbahnzeiten war insbesondere der Zugrevisor für seinen Bereisungsbezirk zuständig. Da kannte man seine "Pappnasen" - beiderseits und im positiven, kölschen Sinne gemeint - noch, hat mitunter gemeinsam Späße gemacht und auch mal zusammen ein "offizielles Personalbier" im DSG-Speisewagen getrunken...das gibt's auch nicht mehr.

Heute gilt Null Promille wenn du "on the Job" bist. Wenn was passiert und man spitz kriegt, das du was gepichelt hast, bist du schneller weg vom Fenster als du bis 3 zählen kannst. Da versteht heute keiner Spaß...
Wenn die Pappnase von deiner eigenen Dienststelle kommt, kennst du deine Papenheimer. Ansonsten eher nicht. Allerdings benehmen sich die Kontrolleuere anders als andere. Auch wieder ein Merkmal...

Nicht nur eine Ehe mit einem Eisenbahner ist deswegen in die Brüche gegangen...


Ich vermute, dass das in der "freien Wirtschaft" auch nicht besser ist. Monatelange Abordnungen, Projekte in anderen Städten etc.

Naja nicht ganz so extrem, aber ähnlich. Die Lehrgänge und Abordnungen lassen i.d.R. eine Wochenendpendelei zu. Extremer ist es glaub ich nur noch, wenn man auf ner Bohrinsel arbeitet...



Als Eisenbahner hat man immer noch die Chance selber zu wählen, ob die Frau mitarbeitet oder ob man lieber den finanziellen Lebensstandard herunterschraubt und das Familienleben an die erste Stelle setzt.

"Kontrolleure" und (deren) Ehefrauen

Abi, Freitag, 11.03.2011, 23:07 (vor 5557 Tagen) @ Tabernaer


Naja nicht ganz so extrem, aber ähnlich. Die Lehrgänge und Abordnungen lassen i.d.R. eine Wochenendpendelei zu. Extremer ist es glaub ich nur noch, wenn man auf ner Bohrinsel arbeitet...

Auf einer Bohrinsel hat der Arbeiter 3 Wochen am Stück 12 Stunden Dienst und danch 2 Wochen frei. Die Anfahrt bzw. mit dem Hubschrauber von der großen Insel zur Bohrstation ist frei. Ein normaler Arbeiter verdient 2.200 netto. Ein Ingenieur schon ca. 4.000 netto! Der Arbeitsvertrag ist oft in der jeweiligen Landessprache der Bohrinsel. Deshalb solte man sich den genau übersetzen lassen!

Die Arbeitszeiten variieren stark, auf welcher Bohrinsel der Arbeiter beschäftigt ist. Für mich als Alleinstehender wäre das eh egal, da zu Hause niemand wartet...

"Kontrolleure" ...

Fernpendler, Samstag, 12.03.2011, 09:46 (vor 5556 Tagen) @ SST

Inzwischen gibt es ja wohl schon eine ganze "Armee" von "Kontrolleuren" - wenn man die verschiedenen "Funktionsträger", die das Zugbegleitpersonal überprüfen, noch hinzu zählt.

Hierzu habe ich mal folgende Fragen:

- Wer bezahlt die Gestalten eigentlich. Die Leute sind doch eigentlich vollkommen überflüssig. In der "freien" Wirtschaft, nicht bei Konzernen, würden diese doch gar nicht ins Wirtschaftskonzept passen.

- Leidet nicht die Arbeitsmoral bzw. die Loyalität dem AG gegenüber darunter, wenn ich weiß, dass ich ständig durch irgendwelche Kontrolleure bewertet werde? Ich hätte spätestens dann die Nase voll, wenn mir mein AG einen Testkunden schickt.

- Ob sich die Kontrolleure denken, dass sie einen sinnvollen und wichtigen Job haben? Andere "Anscheißen" kann ja wohl nicht befriedigend sein ...

- Hat so ein Job ein bestimmtes Berufsprofil? Ausbildung, abgeschlossene Berufsausbildung, Abi, Studium als Voraussetzung?

- Weiß der AG "Bahn" eigentlich, dass er seine eigenen Arbeitnehmer herabwürdigt, wenn er ihnen "Kontrolleure" auf den Hals hetzt. Das hat ja schon was von stänigem Misstrauen :o(

Schönen kontrollfreien Samstag noch
Haiko

Eine Hommage an den Beruf Lokführer

GUB, Bremen, Samstag, 12.03.2011, 10:36 (vor 5556 Tagen) @ Abi

Ich weiß, dass der Beruf offiziel anders heißt, das Wort Triebfahrzeugführer ist mir aber zu sperrig ;)

Vorweg:Sicher hat ein Lokführer mehr Erfahrungen in dieser Thematik als ich (am eigenen Leib sozusagen), dennoch will ich den Beruf Lokführer und seine "Nachteile" auch einmal aus einem anderen Licht beleuchten.

Die wechselnden Arbeitszeiten können manchmal (selten?) auch positiv für das Familieleben sein. Beispielsweise fährt unser Lokführer eine Nachtschicht, ist dann um 4 Uhr zu Hause, geht schlafen und steht Mittags auf um den Kindern Essen zu kochen. Da er nun seinen freien Tag hat, geht er anschließend mit ihnen spielen (schön) oder hilft bei den Hausaufgaben (nich ganz so schön ;)).
Oder er fährt von Samstag auf SOnntag eine Nachtschicht und kommt morgens um halb zehn mit den frischen Brötchen vorbei, kocht Kaffee und genießt das gemeinsame Frühstück mit seiner Frau.

Natürlich sind dass jetzt die optimalen Beispiele, aber warum sollte es nich ab und zu so laufen.

Ich glaube auch kaum, dass jemand Lokführer werden will, weil er die Arbeitszeiten so toll findet - auch wenn wechselnde Schichten spannender sind als täglich um 7:45 aufstehen, ins Büro und nach 9-10 Stunden wieder heim. Es geht - glaube ich zumindest - um die Faszination der Technik, die herrlichen Maschinen und die Kraft, die sie haben. Das "frei" sein in einem gewissen Sinn, das Befriedigen des natürlichen Jagd-Trieb des Menschen, man jagt die Zeit und die Strecken seines Einsatgebietes rauf und runter. Und, so einige Lokführer, der Chef schaut einem nicht ständig auf die Finger. Das es Kontrolleure ist, versteht sich von selbst, aber in anderen Berufen sitzen die Chefs direkt hinter/vor/neben den Angestellten, dass ist sicher nicht so angenehm. Problem scheint zu sein, dass die Kontrolleure immer mehr daran zu setzten scheinen, alle anzuschwärzen, und sogesehen momentan kein Vertrauensklima herrscht.
Bei den Arbeitszeiten sind das restliche Zugpersonal, Piloten, Bus- und Tramfahrer, Polizei + Feuerwehr+Rettung (? - das weiß ich jetzt nicht so sicher) nicht besser dran, Schiffsbesatzungen trifft es noch härter.

Lokführer ist ein Beruf mit Vor- und Nachteilen wie jeder andere auch, jeder muss für sich selbst wissen, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen und man die Nachteile - sowohl physisch, als auch psychisch - ertragen kann.

Schönen Samstag :) und vielen Dank an all euch Lokführer, die leider momentan nicht überall in der Gunst der Menschen stehen.

Die Lokführer stehen voll in meiner Gunst....

GUM, Samstag, 12.03.2011, 10:54 (vor 5556 Tagen) @ GUB

Ich weiß, dass der Beruf offiziel anders heißt, das Wort Triebfahrzeugführer ist mir aber zu sperrig ;)

Vorweg:Sicher hat ein Lokführer mehr Erfahrungen in dieser Thematik als ich (am eigenen Leib sozusagen), dennoch will ich den Beruf Lokführer und seine "Nachteile" auch einmal aus einem anderen Licht beleuchten.

Problem scheint zu sein, dass die Kontrolleure immer mehr daran zu setzten scheinen, alle anzuschwärzen, und sogesehen momentan kein Vertrauensklima herrscht.
Bei den Arbeitszeiten sind das restliche Zugpersonal, Piloten, Bus- und Tramfahrer, Polizei + Feuerwehr+Rettung (? - das weiß ich jetzt nicht so sicher) nicht besser dran, Schiffsbesatzungen trifft es noch härter.

Lokführer ist ein Beruf mit Vor- und Nachteilen wie jeder andere auch, jeder muss für sich selbst wissen, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen und man die Nachteile - sowohl physisch, als auch psychisch - ertragen kann.

Schönen Samstag :) und vielen Dank an all euch Lokführer, die leider momentan nicht überall in der Gunst der Menschen stehen.

Ich stehe voll und ganz hinter den Lokführern und bewundere die Leistung, dieses System immerhin 20 Stunden am Tag am Laufen zu halten.
Egal, ob man frühmorgens mit der S-Bahn losfährt oder einen Ausflug spätnachts abschließt: Niemals muss man selbst "kurbeln und lenken" und kann sich unterhalten, einfach nur die Landschaft vorüberziehen lassen oder die Geschwindigkeit genießen. Wenn ein Zug nicht ganz so voll ist und nicht lärmt, dann kann man dem durchaus auch etwas Meditatives abgewinnen. (Kleine Spitze an die Triebfahrzeugfans: Solange es sich um einen Doppelstockwagen mit getrennter Lok handelt).

Und die Faszination Technik ist hier viel mehr erlebbar, als bei der Autoindustrie mit seinen inzwischen vollständig gekapselten Motoren.

Hybrid-Technik, Bremsenergiewückgewinnung bei Toyota ab 2012 ?! Bei der Bahn schon alles da. Bremsenergierücklgewinnung seit der legendären E 120, dieselelektrische Züge seit den 60 Jahren im Schweizer TEE.

Die Bahn ist Technologieführer. Und Lokführer irgendwie eine Art "Motor" des Eisenbahnbetriebes. Ohne sie fährt kein Zug.

Deshalb bewundere ich deren Arbeit. Und von mir aus kann es auch einen saftigen Gehaltsaufschlag geben, den ich beispielsweise im Nahverkehr mit 3-4 Euro (5 % Monatskartenteuerung) mitbezahle oder im Fernverkehr mit ein paar Euro mehr.

Außerdem lässt sich die Kostensteigerung leicht abfedern, in dem man sinnfreie Marketingaktionen und Geldverpulverungen einfach sein lässt. Wie z. B. derzeit alle Züge mit dem Logo einer Sportveranstaltung zu bekleben und dafür noch Geld zu bezahlen...

"Kontrolleure" ... / Compliance und Revision

GUM, Samstag, 12.03.2011, 11:10 (vor 5556 Tagen) @ Fernpendler

Inzwischen gibt es ja wohl schon eine ganze "Armee" von "Kontrolleuren" - wenn man die verschiedenen "Funktionsträger", die das Zugbegleitpersonal überprüfen, noch hinzu zählt.


Hierzu habe ich mal folgende Fragen:

- Wer bezahlt die Gestalten eigentlich. Die Leute sind doch eigentlich vollkommen überflüssig. In der "freien" Wirtschaft, nicht bei Konzernen, würden diese doch gar nicht ins Wirtschaftskonzept passen.

Wie alle Ausgaben: Letztendlich der Kunde. Also im Fernverkehr Du selbst, im Nahverkehr Deine Monatskarte zu meist 70 (?) % und dazu noch Steuergelder 30 (?) %.

Allerdings muss ich eine Lanze für einen Teil der Kontrolleure brechen. Auch in der Wirtschaft gibt es die Unternehmensbereiche Compliance und Revision, die insbesondere im Einkauf nachsehen müssen, ob da wirklich günstig oder bei "einem guten Bekannten" eingekauft wird. Hier gibt es bei Mittelständlern schon oftmals fünfstellige Schäden pro Monat alleine durch eine einzige, falsche Entscheidung.

Was allerdings schwachsinnig ist: Wenn ein Lokführer einen Kaffee kauft, dann bekommt er einen übertriebenerweise gesagt 5 Meter langen Kassenzettel zum Ausfüllen. So viel Vertrauen müßte doch einfach sein: Kaffee für eigene Mitarbeiter immer nur in einem "Crew" Becher. Dieser wird knallig angemalt, so dass man ihn nicht im Bordservice verkaufen kann. Die Gesamtzahl Kaffees aus der Maschine abzüglich Crew-Becher abzüglich Reinigungsdurchlauf ergibt die Zahl der verkauften Kafee. Und bitte keine kilometerlangen Kassenzettel...


- Leidet nicht die Arbeitsmoral bzw. die Loyalität dem AG gegenüber darunter, wenn ich weiß, dass ich ständig durch irgendwelche Kontrolleure bewertet werde? Ich hätte spätestens dann die Nase voll, wenn mir mein AG einen Testkunden schickt.

Vollkommen richtig. Deshalb sind auch meistens die Unternehmen am erfolgreichsten, die noch spirit und Vertrauen aufbringen. Je mehr Abstufungen und sichtbare Hierarchien es gibt, desto geringer wird die Motivation. Bei einem inzwischen insolventen Kaufhauskonzern gab es dafür sogar extra Trikots: Ich bin hier nur der Wareneinräumer etc.
Wer seinen Mitarbeiter so etikketiert, der braucht sich nicht wundern, wenn der Wareneinräumer wirklich nur die Waren einräumt und ein Kunde der ihn was fragt mehr oder weniger unfreundlich abbügelt. Ganz schlimm wenn er dann noch von einer fremden Firma ist. Dann interessiert er sich gar nicht mehr dafür.


- Ob sich die Kontrolleure denken, dass sie einen sinnvollen und wichtigen Job haben? Andere "Anscheißen" kann ja wohl nicht befriedigend sein ...

Doch, denn sie glauben, sie sind die Wichtigsten im Betrieb. Aber auch hier muss man unterscheiden: Sinnvolle Kontrolle, dass die Kunden und Mitarbeiter nicht die Waren nach Hause schleppen von sinnlosen Listenfüllern.
Da kann man dann allen Ernstes ankreuzen: Mitarbeiter trug Unternehmensbekleidung (ja/nein). Mitarbeiter ist freundlich. Habe ich im Moment nicht gesehen, freundlich sind Sie aber, ja ?!

Die dritte Art ist die Kontrolleuere, die Dienstleister für die Mitarbeiter sind und es ihnen nicht sagen. Bei Bildschirmberufen gibt es alle zwei-drei Jahre diese Bildschirmarbeitsplatzkontrolle nach EU-Richtlinie. Manche, die durch die Büros gehen, reden von Kontrolle andere vom Service durch den Arbeitgeber.
Udn so führen sie sich dann auch auf. Ich konnte selbst beobachten, wie auch langjährigen Mitarbeitern noch nie Fußstützen angeboten wurden oder wirklich schrottreife Bildschirme weiterflimmerten.


- Hat so ein Job ein bestimmtes Berufsprofil? Ausbildung, abgeschlossene Berufsausbildung, Abi, Studium als Voraussetzung?

Ich kenne es nur aus der "freien Wirtschaft". So unterschiedlich wie die Kontrollaufgaben sind auch die Teams zusammengestellt. Ein "Begehungsteam" für die Bildschirmarbeitsplätze besteht beispielsweise aus dem Betriebsarzt, einem Verwaltungsmitarbeiter (Bestellungen notieren, nachsehen wegen Lieferung) und einem Personalabteilungsmitarbeiter. Das zweite Team hingegen besteht dann aus den weiteren Mitarbeitern des sogenannten Arbeitssicherheitsausschusses. Dies können z. B. sein der Betriebsorganisator, dazu wieder ein Listenmitnehmer/Bestellungsnotierer/sich mit Büromaterial und Bildschirmen auskennender und vielleicht ein EDV-Mensch. Der möchte sich gerade in größeren Firmen erkundigen, wie denn die unterschiedlichen Bildschirmbestellungen ankommen und wie die Bilddarstellung ist (war insbesondere bei SAP-Einführung ein Thema nach dem Farbwechsel auf eine neue Version.)
Alle diese Teams sind speziell datenschutzverpflichtet und führen die Liste mit den Bestellungen GETRENNT von den Personalakten.

Es gibt also gar kein festes Berufsbild. Oft sind es auch nicht "Ganztags"-Kontrolleure, sondern Menschen mit vielfältigen Aufgaben, die auch an diesem Projekt teilnehmen. Eine feste Aufteilung nach Hierarchie oder Mann/Frau als Teilnehmer gibt es auch nicht.
Ich selbst konnte aber feststellen, dass "gemischte" Teams aus Frau/Mann besser ankommen, als wenn drei Männer in ein Büro "einmarschieren". Ordentlich durch Ankündigungs-Mail vorbereitet ist die Quote der unfreundlichen Antworten unter 1 %

(Hoffe die Info aus der "freien Wirtschaft" war nicht zu lang....)


- Weiß der AG "Bahn" eigentlich, dass er seine eigenen Arbeitnehmer herabwürdigt, wenn er ihnen "Kontrolleure" auf den Hals hetzt. Das hat ja schon was von stänigem Misstrauen :o(

Schönen kontrollfreien Samstag noch
Haiko

Schönen nur durch Fahrkartenkontrolleure kontrollierten Samstag noch.

grüße

GUM

"Kontrolleure" ...

Abi, Samstag, 12.03.2011, 13:34 (vor 5556 Tagen) @ Fernpendler


- Wer bezahlt die Gestalten eigentlich. Die Leute sind doch eigentlich vollkommen überflüssig. In der "freien" Wirtschaft, nicht bei Konzernen, würden diese doch gar nicht ins Wirtschaftskonzept passen.

In der freien Wirtschaft gibt es auch Kontrollen: Bilanz-, Steuerprüfer usw.

- Leidet nicht die Arbeitsmoral bzw. die Loyalität dem AG gegenüber darunter, wenn ich weiß, dass ich ständig durch irgendwelche Kontrolleure bewertet werde? Ich hätte spätestens dann die Nase voll, wenn mir mein AG einen Testkunden schickt.

Teilweise leiden die Mitarbeiter daran. Durch die "Kontrollen" kann das Unternehmen sehen, ob z. B. bei einem "Testkauf" die Kunden fachgerecht beraten wird. Hier findet eine anonyme Auswertung statt, die nicht auf einzelne Personen zurückzuführen ist! Wie es bei der Bahn aussieht, weiß ich nicht...

Ohne Kontrollen nehmen sich die Mitarbeiter zu viele Freiheiten. Für den Arbeitgeber die Aufgabe eine "Mitte" zu finden...


- Ob sich die Kontrolleure denken, dass sie einen sinnvollen und wichtigen Job haben? Andere "Anscheißen" kann ja wohl nicht befriedigend sein ...

Es gibt verschiedene Persönlichkeiten. Und die, die gerne jemanden anschwärzen, haben in diesem Fall den "richtigen" Job. Ob der Regelverstoßer bei der Bahn direkt beim Namen beim Chef genannt werden darf, weiß ich nicht...


- Weiß der AG "Bahn" eigentlich, dass er seine eigenen Arbeitnehmer herabwürdigt, wenn er ihnen "Kontrolleure" auf den Hals hetzt. Das hat ja schon was von stänigem Misstrauen :o(

Wenn Du im Einzelhandel arbeitest, hast Du auch "Testkäufer". Bei einem anderen Dienstleister ruft ebenfalls ein Testkunde an um die Beratungsqualität zu testen.

Ich weiß zwar nicht, welchen Beuf Du ausübst oder ob Du noch Schüler bist, aber viel von der Materie scheinst Du nicht zu kennen...

Berufe bei der Deutschen Bundesbahn (Ende 1970er)

SST, Köln-Südstadt, Samstag, 12.03.2011, 15:01 (vor 5556 Tagen) @ Abi

Wer Lust hat, ein bisschen die Zeit zurückzudrehen, findet hier einen knapp 30 Minuten langen Film mit vielen Einblicken in Berufe zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn:

Pusteblume - Peter reist mit dem Zug (1/3)

Teil 2

Teil 3

Viel Spaß beim Anschauen!

Stefan

"Kontrolleure" ...

Fernpendler, Samstag, 12.03.2011, 20:53 (vor 5556 Tagen) @ Abi

Ich weiß zwar nicht, welchen Beuf Du ausübst oder ob Du noch Schüler bist, aber viel von der Materie scheinst Du nicht zu kennen...

Mit 38 Jahren stehe ich schon eine Weile im Berufsleben. Zum Glück gibt es im Anlagenbau keine Kontrolleure, vom Auftraggeber mal abgesehen.

Ich hatte ja auch nicht die Wirtschaftsprüfer gemeint, sondern die Herren Kontrolleure / Testkunden bei der Bahn in den Zügen.

Berufe bei der Deutschen Bundesbahn (Ende 1970er)

Abi, Sonntag, 13.03.2011, 01:03 (vor 5556 Tagen) @ SST

Danke für den Link! Der Film war interessant! :-)

"Kontrolleure" ...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Sonntag, 13.03.2011, 22:48 (vor 5555 Tagen) @ Fernpendler

Die Testkunden outen sich teilweise selber durch ihre -sorry- eigene Blödheit und dilletantisches Auftreten. Es gibt allerdings auch Profis, die du nicht mitbekommst...
Es ist allerdings schon nervig mit den Testkunden. Ganz ohne geht es auch nicht. Das ist auch klar. Nur ist das Maß der Dinge auch hier wichtig. Und das, so haben nicht wenige den Eindruck, wird dabei häufig überschritten. Ob das der AG weiß und billigend in Kauf nimmt, das er seine Mitarbeiter dadurch in gewisser Weise entwürdigt? Keine Ahnung. Aber was wollen die Mitarbeiter dagegen tun? Nix.

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