Diskussion: DE braucht 3 Wagentypen, nicht 3 ICx-Bauserien (Allgemeines Forum)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 07.03.2011, 13:47 (vor 5627 Tagen)
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 07.03.2011, 13:48
Hallo ICE-Fans,
noch 300 Wochen, und dann wird laut Planung das Begriff "IC" wahrscheinlich nicht mehr mit (A/B)(i/p/v)m(-/bd/s)z(-/f)-Wagen geprägt sein.
Zwar ist noch unsicher (dafür aber sicherer), ob dann bereits die von DB Fernverkehr so erwünschten IC250-Triebwagen zur Verfügung stehen, aber jedenfalls werden dann die IC160-Dostos ausgerollt, welche ja auch wenig mehr mit den heutigen IC-Wagen zu tun haben.
Zum ICx: drei Bauserien sind vorgesehen: die 1. Bauserie soll die lokbespannten ICs ablösen (die nenne ich hier IC250), die zweite die ICE 1 und die dritte die ICE 2. Wenn aber der letzte ICE 2 ausgesmustert wird, schreiben wir wohl 2030 oder noch später; die Züge werden ja im Moment redesignt und sollen noch 15 weitere Einsatzjahre bevorstehen. Das Projekt ist zeitlich dermaßen umfassend, dass bei Auslieferung des letzten ICx-Triebwagens der erste ICx-Triebwagen schon in den Ruhestand abwandern könnte.
Ein solches Projekt hatte Deutschland schon: ET 420. Der erste Triebwagen wurde 1969 ausgerollt; der letzte 1997, 28 Jahre (!!) später. Als aber der 420 489 ausgerollt wurde, entsprach das Fahrzeug nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik; bereits ein Jahr später gab es ja den ersten ET 423.
Als Alternative könnte man auch 3 Wagentypen ausschreiben (von jedem Typ zwei Baukasten = Endwagen und Mittelwagen):
1. ein einstöckiger Fernverkehrswagen (250 km/h)
2. ein doppelstöckiger Mittelstreckenverkehrswagen (200 km/h)
3. ein einstöckiger Nahverkehrswagen (160 km/h)
Diese 3 Wagentypen gibt es jetzt schon (OK, mit geringeren Geschwindigkeiten): zu 1 gehören die IC-Wagen, zu 2 die RE160-Dostos und zu 3 die n-Wagen und die PumA-Wagen. Man kann also ein bestehendes Konzept fortsetzen, statt ein neues zu gründen, wovon nur unser lieber Gott weiß wieviele Fehler auftauchen.
Beim ICx ging es um Vereinheitlichung und Kostenreduktion: der Zug soll ja in dreistelliger Stückzahl gebaut werden. Einzelne Wagen lassen sich aber in noch größere Stückzahlen bauen; von den n-Wagen wurden ja 5000 Exemplare gebaut. Zudem profitiert vom ICx nur der Fernverkehr; vom Dreiwagenkonzept alle Personenzüge außer S-Bahnen und Ultra-HGV.
Zudem gibt es beim Dreiwagenkonzept die Möglichkeit, Antrieb und Fahrgastraum unabhängig voneinander zu entwickeln. Denn diese Konzept ist (sorry 611003 3 und 218 466-1) nicht als lokbespannte Triebwagenalternative gemeint sondern als Evolutionskonzept: aus einem lokbespannten Zug wird zuerst ein Zug wobei die Lok zwar noch benötigt ist, aber auch die Steuerwagen und ggf. 1-2 Mittelwagen angetrieben sind. In der dritten Phase soll dann einen Triebwagenzug entstehen, z.B. dadurch, dass die Antriebsleistungen komplett im Drehgestell sind. Die Loks sind dann nicht mehr benötigt und in der Enddarstellung hat man sowohl die Vorteile des Triebzuges (flexibel während der Fahrt) als die des Wagenzuges (flexibel in der Werkstatt).
Dass sowas funktionieren kann, zeigen die Niederländer: DDM-1 lokbespannt, einfach -> DD-AR lokbespannt und kuppelbar -> DD-AR mit Triebwagen, kuppelbar (-> DDZ).
Wenn also technische Neuentwicklungen im Antrieb durchgeführt werden, braucht man nur Drehgestelle auszutauschen. Das durfte billiger sein als der Ersatz kompletter Garnituren (was DB offenbar nachstrebt). Dasselbe gilt für ein Redesign des Innenlebens.
Und mann kann neue Techniken erproben und zugleich mit dem restlichen Fahrzeugmaterial weiter fahren.
Klar gibt es auch Nachteile: im schwach ausgelasteten Regionalverkehr durfte 52 m Zug (Endwagen + Endwagen) schon überdimensioniert sein. Nicht umsonst sidn ET426, LINT-27, LINT-41, GTW 2/6, Baby-Talent, Desiro, Regioshuttle und Itino populär, auch bei unseren Privaten. Und ein dreiteiliger Talent (643, 644), ein dreiteiliger FLIRT und ein GTW 2/8 haben zwar auch 4 Drehgestelle, aber mehr gleichermaßen über den Zug verteilt. Offenbar gibt das bessere Fahreigenschaften.
Und ja, es wird wohl noch mehr Nachteile geben, sonst hätte ein Hersteller das Konzept schon längst übernommen.
Was meint Ihr?
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Diskussion: DE braucht 3 Wagentypen, nicht 3 ICx-Bauserien
ice-t-411, Montag, 07.03.2011, 16:19 (vor 5627 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar!
Wenn also technische Neuentwicklungen im Antrieb durchgeführt werden, braucht man nur Drehgestelle auszutauschen. Das durfte billiger sein als der Ersatz kompletter Garnituren (was DB offenbar nachstrebt). Dasselbe gilt für ein Redesign des Innenlebens.
Und mann kann neue Techniken erproben und zugleich mit dem restlichen Fahrzeugmaterial weiter fahren.
Das ist aber kein Argument gegen den Triebzug! Dort müsste man auch "nur" die Drehgestelle tauschen. Aber eigentlich lohnt sich so ein Umbau üblicherweise nicht. Wenn man überlegt mit wie vielen Wechselstromloks die DB noch fährt obwohl seit 20 Jahren die Drehstromtechnik Stand der Technik ist sieht man, dass üblicherweise technisch an Fahrzeugen wenig verändert wird.
Und außer dem Fahrmotor kann man sowieso nichts im Drehgestell unterbringen, Umrichter und Transformator lassen sich schon aus physikalischen Gründen nicht beliebig verkleinern.
Auch beim Triebzug reduziert man die Zahl der vorhandenen Wagenkästen üblicherweise auf drei:
* Endwagen
* Mittelwagen
* Bistro/Bordrestaurant
Dabei könnte man das Bordrestaurent eventuell auch noch aus dem gleichen Wagenkasten gestalten, allerdings wird das genauso schwierig wie bei deinem Wagenzug.
Insgesamt sehe ich keinen Vorteil, weder aus Kostensicht noch im Betrieb, bei deiner Lösung.
Gruß
Johannes
Diskussion: DE braucht 3 Wagentypen, nicht 3 ICx-Bauserien
MAPO81, Montag, 07.03.2011, 18:46 (vor 5627 Tagen) @ Oscar (NL)
Moin,
ich meine vor allem, dass wir uns von dem Glauben verabschieden sollten, dass im ersten Schritt die IC-Wagenzüge komplett abgelöst werden ;-)
Nicht umsonst werden noch mal ein paar Euros in diese Wagen gesteckt...
Viele Grüße,
Martin
ein paar Euros
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 08.03.2011, 22:16 (vor 5625 Tagen) @ MAPO81
Hallo MAPO81,
ich meine vor allem, dass wir uns von dem Glauben verabschieden sollten, dass im ersten Schritt die IC-Wagenzüge komplett abgelöst werden ;-)
Nicht umsonst werden noch mal ein paar Euros in diese Wagen gesteckt...
Diese "paar Euros" sind auch nur das. Man investiert nur soviel wie strikt notwendig.
Angeblich haben Siemens und DB einige Sachen abgeklärt und soll das Projekt jetzt losgehen.
gruß,
Oscar (NL).
--
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Diskussion: DE braucht mehr Bvmz 111.5
SST, Köln-Südstadt, Montag, 07.03.2011, 20:38 (vor 5627 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von SST, Montag, 07.03.2011, 20:41
Diese für den niederländischen Reiseverkehr erfrischten ehem. Avmz-Wagen und inzwischen neubepolstert nach Deutschland zurückgekehrt - jetzt offiziell als 2. Klasse-Wagen - sind aus meiner Sicht das Komfortabelste, was derzeit bei der DB im 2. Klasse-Bereich anzutreffen ist.
Wo ein Wille wäre, wäre auch ein Weg....
Diskussion: DE braucht mehr Bvmz 111.5
NIM rocks, Montag, 07.03.2011, 20:46 (vor 5627 Tagen) @ SST
Diese für den niederländischen Reiseverkehr erfrischten ehem. Avmz-Wagen und inzwischen neubepolstert nach Deutschland zurückgekehrt - jetzt offiziell als 2. Klasse-Wagen - sind aus meiner Sicht das Komfortabelste, was derzeit bei der DB im 2. Klasse-Bereich anzutreffen ist.
Wo ein Wille wäre, wäre auch ein Weg....
Guggst du mal auf die andere Seite der Medaille: Ein Avmz hat deutlich weniger Sitzplätze als ein Bpmz, heißt also, dass bei vollem Zug die Wahrscheinlichkeit zu stehen deutlich höher ist. Was ist der lieber? Schlecht gesessen oder gut gestanden?
Bei Fernreisen empfehle ich eine Platzreservierung ;)
SST, Köln-Südstadt, Montag, 07.03.2011, 20:58 (vor 5626 Tagen) @ NIM rocks
- kein Text -
Diskussion: DE braucht 3 Wagentypen, nicht 3 ICx-Bauserien
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 07.03.2011, 22:57 (vor 5626 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo ICE-Fans,
noch 300 Wochen, und dann wird laut Planung das Begriff "IC" wahrscheinlich nicht mehr mit (A/B)(i/p/v)m(-/bd/s)z(-/f)-Wagen geprägt sein.
Zwar ist noch unsicher (dafür aber sicherer), ob dann bereits die von DB Fernverkehr so erwünschten IC250-Triebwagen zur Verfügung stehen, aber jedenfalls werden dann die IC160-Dostos ausgerollt, welche ja auch wenig mehr mit den heutigen IC-Wagen zu tun haben.
2016 ist eine sehr optimistische Einschätzung. 2025 halte ich für wahrscheinlicher.
Zum ICx: drei Bauserien sind vorgesehen: die 1. Bauserie soll die lokbespannten ICs ablösen (die nenne ich hier IC250),
Beginn vsl. 2020. Der letzte IC mit 101+m-Wagen wird wohl erst ~2030 abgestellt.
die zweite die ICE 1 und die dritte die ICE 2. Wenn aber der letzte ICE 2 ausgesmustert wird, schreiben wir wohl 2030 oder noch später; die Züge werden ja im Moment redesignt und sollen noch 15 weitere Einsatzjahre bevorstehen.
Beginn (ICE1) vsl. 2030 - ~2035, ICE2 2035 - 2038 (Unabhängig davon, ob einige 402 vorher noch zu IRE/RE-250 Einsätzen kommen.)
Das Projekt ist zeitlich dermaßen umfassend, dass bei Auslieferung des letzten ICx-Triebwagens der erste ICx-Triebwagen schon in den Ruhestand abwandern könnte.
Das sehe ich auch so. Zumindest werden die ältesten ICx bis dahin wahrscheinlich ein Redesign erhalten haben, um sie auch technisch an die neuen anzugleichen.
Ich erwarte noch eine vierte Serie für den SFS-Regionalverkehr z.B. MüNüX, IRE Würzburg-Stuttgart(S21)-Ulm-Friedrichshafen, um den ICE2 und/oder 101+IC-Wagen bei den RE200/IRE250? abzulösen.
Und bis dahin kommt auch der ICE3 allmählich in die Jahre. Da könnte der AGV grüßen.
Als Alternative könnte man auch 3 Wagentypen ausschreiben (von jedem Typ zwei Baukasten = Endwagen und Mittelwagen):
1. ein einstöckiger Fernverkehrswagen (250 km/h)
2. ein doppelstöckiger Mittelstreckenverkehrswagen (200 km/h)
3. ein einstöckiger Nahverkehrswagen (160 km/h) Yeah! *Daumen hoch*
Diese 3 Wagentypen gibt es jetzt schon (OK, mit geringeren Geschwindigkeiten): zu 1 gehören die IC-Wagen, zu 2 die RE160-Dostos und zu 3 die n-Wagen und die PumA-Wagen. Man kann also ein bestehendes Konzept fortsetzen, statt ein neues zu gründen, wovon nur unser lieber Gott weiß wieviele Fehler auftauchen.
Das wäre wesentlich sinnvoller, aber das eine muss ja das andere nicht ausschließen. Warum macht man nicht einfach beides? Das würde die Flexibilität deutlich erhöhen.
Zudem gibt es beim Dreiwagenkonzept die Möglichkeit, Antrieb und Fahrgastraum unabhängig voneinander zu entwickeln. Denn diese Konzept ist (sorry 611003 3 und 218 466-1) nicht als lokbespannte Triebwagenalternative gemeint sondern als Evolutionskonzept: aus einem lokbespannten Zug wird zuerst ein Zug wobei die Lok zwar noch benötigt ist, aber auch die Steuerwagen und ggf. 1-2 Mittelwagen angetrieben sind. In der dritten Phase soll dann einen Triebwagenzug entstehen, z.B. dadurch, dass die Antriebsleistungen komplett im Drehgestell sind. Die Loks sind dann nicht mehr benötigt und in der Enddarstellung hat man sowohl die Vorteile des Triebzuges (flexibel während der Fahrt) als die des Wagenzuges (flexibel in der Werkstatt).
Dass sowas funktionieren kann, zeigen die Niederländer: DDM-1 lokbespannt, einfach -> DD-AR lokbespannt und kuppelbar -> DD-AR mit Triebwagen, kuppelbar (-> DDZ).
Klar gibt es auch Nachteile:(...) sonst hätte ein Hersteller das Konzept schon längst übernommen.
Was meint Ihr?
In DE ist dieses Konzept m.M. sehr unrealistisch. Wenn das Dreiwagenkonzept tatsächlich kommen sollte (als Ergänzung zu ICx, ET, VT) dann werden die Wagen wahrscheinlich ohne Antrieb gebaut und weiterhin von einer Lok gezogen/geschoben.
Ein neuer Loktrieb(wagen)zug wäre wohl auch sehr teuer.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Diskussion: DE braucht 3 Wagentypen, nicht 3 ICx-Bauserien
MAPO81, Dienstag, 08.03.2011, 08:28 (vor 5626 Tagen) @ 218 466-1
Beginn vsl. 2020. Der letzte IC mit 101+m-Wagen wird wohl erst ~2030
Nein! So wird das nicht kommen (hatte ich ja oben schon mal geschrieben).
Wagenübergang als Killerargument?
Alphorn (CH), Dienstag, 08.03.2011, 00:45 (vor 5626 Tagen) @ Oscar (NL)
Ich denke, dass der Erfolg der Triebzüge (und antriebslosen Gliederzügen) eine Menge mit den Wagenübergängen zu tun hat. Zumindest in heutigen frei kuppelbaren Wagenzügen sind die Übergänge zwischen den Wagen eine nicht nutzbare, oft als unangenehm empfundene Zone. Im Glieder- und Triebzügen sind sie zumindest Stehfläche und vermitteln durch Übersichtlichkeit ein besseres Sicherheitsgefühl. Durch die bessere Schallisolation können die Sitzplätze näher an die Übergänge herangebaut werden; es brauch keinen Vorraum mehr. Zudem sind Niederflur-Wagenübergänge über normalen Drehgestellen nicht machbar, was allerdings im Fernverkehr nicht so wichtig ist.
Wagenübergang als Killerargument?
qwertzuio, Dienstag, 08.03.2011, 19:31 (vor 5626 Tagen) @ Alphorn (CH)
Zumindest in heutigen frei kuppelbaren Wagenzügen sind die Übergänge zwischen den Wagen eine nicht nutzbare, oft als unangenehm empfundene Zone.
Sehr passende Beschreibung. Da heißt es immer Augen zu und durch, wenn man den Wagen wechseln muss.
Durch die bessere Schallisolation können die Sitzplätze näher an die Übergänge herangebaut werden; es brauch keinen Vorraum mehr.
Wieso ist eine bessere Schallisolation nicht bei Wagenzügen möglich?
Insgesamt kann ich mir schwer vorstellen, dass die Potenziale für angenehme Übergänge bei frei kuppelbaren Wagenzügen schon ausgereizt sind. Bisher hat man da einfach nicht viel Wert darauf gelegt.
Volle Zustimmung / 2er- 3er Pakete
GUM, Dienstag, 08.03.2011, 20:19 (vor 5626 Tagen) @ qwertzuio
Insgesamt kann ich mir schwer vorstellen, dass die Potenziale für angenehme Übergänge bei frei kuppelbaren Wagenzügen schon ausgereizt sind. Bisher hat man da einfach nicht viel Wert darauf gelegt.
Leider ja. Aus Fahrgastsicht ist das Hauptargument für einen lokbespannten Zug sicherlich die Möglichkeit das Antriebsgeräusch in einer Lok zu konzentrieren, die in einem anderen Frequenzbereich "dröhnt" als viele "Miniatur-Motoren".
Und die Wagenübergänge lassen sich durch die Gestaltung von 2er- bzw. 3er Packs sinnvoll gestalten. Das Konzept fest gekuppelter Wageneinheiten, die ihrerseits wieder mit normalen Kupplungen und Übergängen an andere Waggons gekoppelt werden können sieht dann für eine Zugart á la IC wie folgt aus:
"Zentraleinheit": Diese fährt sowohl bei einem Kurzzug mit 8 Waggons, als auch der Langvariante mit 10 Wagen immer mit. Besteht aus der fest gekoppelten Kombination:
Avp-Avp-WR-Bservicepmz
(Für die A-Klasse gibt es dann nach Wegfall der Unterscheidung Raucher-Nichtraucher nur noch eine Art Wagenkasten und einen Typ. Somit haben alle Züge im Bereich der 1. Klasse immer annähernd 50 % Abteil- und 50 % Großraum.)
Für die Variante mit 8 Wagen wird dann verlängert
Zentraleinheit (4 Wagen) + 2 * (B-Einheit aus je 2 B-Wagen)
==> AAWBserv BB BB
Für die Variante mit 10 Wagen wird dann verlängert
Zentraleinheit (4 Wagen) + 3 * (B-Einheiten aus insgesamt 6 B-Wagen)
==> AAWB BB BB BB
Zusätzlich gibt es für Messezeiten und sonstige Einsätze einige Reserve Avp. Damit kann man zwischen den fest verbundenen Waggons die Zwischenräume besser nutzen und bleibt trotzdem flexibel.
Außerdem kann man die Trennbarkeit der Züge auch in den Umlaufplänen fest vorsehen. Somit braucht ein IC nicht auf dem gesamten Laufweg aus 14 Waggons bestehen.
Wagenübergang als Killerargument?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 09.03.2011, 10:52 (vor 5625 Tagen) @ Alphorn (CH)
Hallo Alphorn (CH),
Ich denke, dass der Erfolg der Triebzüge (und antriebslosen Gliederzügen) eine Menge mit den Wagenübergängen zu tun hat.
Bin ich mir nicht sicher.
Der ICE 1 besteht grundsätzlich aus zwei "Lokomotiven" und 12 Mittelwagen dazwischen. Zwar sind die Wagenübergänge anders als bei den IC-Wagen, aber dennoch handelt es sich um einen konventionellen Wagenzug. Es haben tatsächlich sogar ICE 1 mit 11 und mit 14 Mittelwagen rumgefahren, also hat ein geänderter Wagenübergang nur wenig Einfluß auf die Flexibilität. Klar, die neuen Wagen werden nicht mit den alten kompatibel sein, aber das ist ein anderes Thema.
Zumindest in heutigen frei kuppelbaren Wagenzügen sind die Übergänge zwischen den Wagen eine nicht nutzbare, oft als unangenehm empfundene Zone.
Wie ist das denn beim MET und beim railjet? Beide sind vom Konzept her Wagenzüge.
Im Glieder- und Triebzügen sind sie zumindest Stehfläche und vermitteln durch Übersichtlichkeit ein besseres Sicherheitsgefühl. Durch die bessere Schallisolation können die Sitzplätze näher an die Übergänge herangebaut werden; es brauch keinen Vorraum mehr.
Das passt in der DB-Argumentation "unseren Kunden so viel wie möglich Sitzplätze zur Verfügung stellen".
Das passt aber nicht in der DB-Argumentation "wir möchten flexibler sein als nur Halbzug oder Vollzug".
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
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Loks überleben, Einzelwagen nicht
Alphorn (CH), Donnerstag, 10.03.2011, 13:51 (vor 5624 Tagen) @ Oscar (NL)
Man muss hier unterschieden:
1. Triebzüge mit verteiltem Antrieb (ICE 3, AGV)
2. Betrieblich nicht trennbare Züge mit Loks/Triebköpfen (ICE 1, TGV, Railjet)
3. Einzelwagenzüge mit Schraubenkupplung (IC)
Kategorie 3 ist meiner Meinung nach tot, weil niemand die Rangierer bezahlen will und weil sie wie gesagt viel Platz bei den Wagenübergängen verliert. Wann wurden solche Wagen zum letzten Mal in grösserer Menge bestellt in Europa?
Kategorie 2 hingegen scheint im Fernverkehr zu überleben. Rangiert muss nicht mehr werden und man verliert auch keinen Platz beim Wagenübergang, weil erstens kurzgekuppelt werden kann und zweitens bessere Wagenübergänge als die UIC-Standardübergänge möglich sind. Nächstens wird übrigens sogar die RhB auf Züge dieser Kategorie umstellen: Neue Albula-Züge (PDF).
Kategorie 1 hingegen scheint künftig 100% des Nahverkehrs abzudecken. Man kann es sich wohl nicht leisten, den Platz in der Lok zu verschwenden. Zudem will man nicht, dass man z.B. bei Mehrfachtraktion bei jedem Halt warten muss, bis auch der letzte Reisende an der Lok vorbei zu einem Eingang geschlendert ist.
Loks überleben, Einzelwagen nicht?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 10.03.2011, 15:24 (vor 5624 Tagen) @ Alphorn (CH)
Man muss hier unterschieden:
1. Triebzüge mit verteiltem Antrieb (ICE 3, AGV)
2. Betrieblich nicht trennbare Züge mit Loks/Triebköpfen (ICE 1, TGV, Railjet)
3. Einzelwagenzüge mit Schraubenkupplung (IC)Wann wurden solche Wagen zum letzten Mal in grösserer Menge bestellt in Europa?
"Groß" ist ein relativer Begriff.
Vierstellige Wagenzahlen hatte SNCF in den 70ern noch beschafft: Corail. Ist also schon lange her.
Dreistellige Wagenzahlen hatte DB vor einigen Monaten bestellt: die IC160-Dostos. Auch RE160-Dostos werden nach wie vor bestellt. Allerdings bin ich hier nicht sicher, ob es sich um Kategorie 2 oder 3 handelt.
In Ländern wie Polen, Tschechien, Ungarn scheint das Lok+Wagen Konzept noch relativ gut zu funktionieren, vor allem im Fernverkehr.
Kategorie 2 hingegen scheint im Fernverkehr zu überleben. Rangiert muss nicht mehr werden und man verliert auch keinen Platz beim Wagenübergang...
Kategorie 1 hingegen scheint künftig 100% des Nahverkehrs abzudecken. Man kann es sich wohl nicht leisten, den Platz in der Lok zu verschwenden.
Zudem will man nicht, dass man z.B. bei Mehrfachtraktion bei jedem Halt warten muss, bis auch der letzte Reisende an der Lok vorbei zu einem Eingang geschlendert ist.
Diese Probleme hat man aber auch bei Kategorie 2, z.B. ICE 2 oder railjet Doppeltraktion.
Zwar kann man diese mit einer Komposition Lok + Wagenstrang + Wagenstrang lösen, aber das ist dann wieder ein Verstoß gegen Deine Aussage, dass man bei Kategorie 2 nicht mehr zu rangieren braucht.
gruß,
Oscar (NL).
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Loks überleben, Einzelwagen nicht?
Alphorn (CH), Freitag, 11.03.2011, 01:45 (vor 5623 Tagen) @ Oscar (NL)
Dreistellige Wagenzahlen hatte DB vor einigen Monaten bestellt: die IC160-Dostos. Auch RE160-Dostos werden nach wie vor bestellt. Allerdings bin ich hier nicht sicher, ob es sich um Kategorie 2 oder 3 handelt.
Vermutlich sogar Kategorie 3; ich hab jedenfalls nichts von einer Spezialkupplung gehört. Allerdings ist das wohl eine Ausnahme: Das Hauptargument für diese Wagen war, dass sie aufgrund eines älteren Rahmenvertrags sofort verfügbar waren. Bei der nächsten Doppelstockbestellung der DB ist ja die Rede von "angetriebenen Steuerwagen", also auch weg vom reinen Lok+Wagen.
Zudem will man nicht, dass man z.B. bei Mehrfachtraktion bei jedem Halt warten muss, bis auch der letzte Reisende an der Lok vorbei zu einem Eingang geschlendert ist.
Diese Probleme hat man aber auch bei Kategorie 2, z.B. ICE 2 oder railjet Doppeltraktion.
Ich sprach ja vom Nahverkehr. Beim Fernverkehr mit seinen selteneren und längeren Halten ist eine solche Verzögerung kein nennenswertes Problem.
Loks überleben, Einzelwagen nicht?
Ösi, Freitag, 11.03.2011, 03:10 (vor 5623 Tagen) @ Alphorn (CH)
Vermutlich sogar Kategorie 3; ich hab jedenfalls nichts von einer Spezialkupplung gehört. Allerdings ist das wohl eine Ausnahme: Das Hauptargument für diese Wagen war, dass sie aufgrund eines älteren Rahmenvertrags sofort verfügbar waren. Bei der nächsten Doppelstockbestellung der DB ist ja die Rede von "angetriebenen Steuerwagen", also auch weg vom reinen Lok+Wagen.
"Angetriebene Steuerwagen" nennt man "Triebwagen" ;-)
Triebwagen
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 11.03.2011, 18:07 (vor 5623 Tagen) @ Alphorn (CH)
Bei der nächsten Doppelstockbestellung der DB ist ja die Rede von "angetriebenen Steuerwagen", also auch weg vom reinen Lok+Wagen.
Die DB hat von Bombardier neben den 27 Loks (wie auch immer die Baureihe dann heissen wird) 137 TWINDEXX 2010-Wägen bestellt.
135 Wägen sind für DB-Fernverkehr und 2 sind angetriebene Steuerwägen für DB-Regio.
CH: Vermutlich letzte Wagenbeschaffung der SBB
Alphorn (CH), Mittwoch, 09.03.2011, 22:17 (vor 5624 Tagen) @ Oscar (NL)
In der Schweiz scheint die Frage Wagen- oder Triebzug entschieden. Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr werden nur noch Triebzüge beschafft (S-Bahn-Doppelstöcker und FV-Doppelstöcker sind bekanntlich bestellt).
Ein letztes Mal werden aber jetzt aber noch Wagen gekauft: 121 Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg ersetzen (aus Gründen der Behindertentauglichkeit) Hocheinstiegswagen der ersten Generation in der S-Bahn Zürich. In jedem Zug mit drei Wagen wird einer gegen ein Tiefeinstiegswagen getauscht; die dadurch freigewordenen Wagen werden im Sandwich mit Re 420-Loks zu HVZ-Verstärkern.
Gerade heute ist das erste Bild vom neuen Wagen aufgetaucht, hier noch in der falschen Farbe (die ersten Wagen gehen an die SZU). Nebenbei: Die hier gezeigten Hocheinstiegswagen sind die Grossväter der neuen IC-Doppelstöcker in DE.
CH: Vermutlich letzte Wagenbeschaffung der SBB
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 10.03.2011, 01:20 (vor 5624 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von SST, Donnerstag, 10.03.2011, 01:21
In der Schweiz scheint die Frage Wagen- oder Triebzug entschieden. Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr werden nur noch Triebzüge beschafft (S-Bahn-Doppelstöcker und FV-Doppelstöcker sind bekanntlich bestellt).
Stellt sich nur noch die Frage wie lange es eine "SBB" geben wird ;-).
"Irgendwann" - vielleicht ja auch in 20 oder 30 Jahren - wird sicher die "absolut geniale Idee" auftauchen, wie praktisch Wagenzüge sind, weil sich diese individuell - je nach aufkommender Fahrgastzahl - einsetzen lassen und sich auch relativ kurzfristig neu zusammenstellen lassen.
Und vielleicht gibt es bis dahin ja auch irgendein "Bezahlungsmodell", welches "Rangierer" wieder finanzierbar macht.....
CH: Vermutlich letzte Wagenbeschaffung der SBB
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 10.03.2011, 09:01 (vor 5624 Tagen) @ SST
bearbeitet von Oscar (NL), Donnerstag, 10.03.2011, 09:03
In der Schweiz scheint die Frage Wagen- oder Triebzug entschieden. Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr werden nur noch Triebzüge beschafft (S-Bahn-Doppelstöcker und FV-Doppelstöcker sind bekanntlich bestellt).
Stellt sich nur noch die Frage wie lange es eine "SBB" geben wird ;-).
Stellt sich nur noch die Frage, warum NS Deiner Logik nach nicht schon längst pleite gegangen ist ;-)
Bei uns wurden ja schon seit Anfang 90er keine neuen Reisezugwagen mehr beschafft; nur Oldies aus Deutschland. Ansonsten nur Triebwagen: VIRM, ET425NL.
"Irgendwann" - vielleicht ja auch in 20 oder 30 Jahren - wird sicher die "absolut geniale Idee" auftauchen, wie praktisch Wagenzüge sind, weil sich diese individuell - je nach aufkommender Fahrgastzahl - einsetzen lassen und sich auch relativ kurzfristig neu zusammenstellen lassen.
Die von Dir genannten "20 Jahre" sind also bei uns verstrichen, aber Deine "absolut geniale Idee" ist hier immer noch nicht aufgetaucht.
Und warum nicht?
1. Die ICM-Triebwagen wurden in kurzen Längen beschafft: dreiteilig (78 m) und vierteilig (104 m). Dies ermöglicht NS jede beliebige Zugkonfiguration von 6 bis 16 Wagen zu bilden.
2. Die Schienenbananen sind nur 52 m lang und können mit 5 gekuppelten Einheiten fahren.
Wenn bei uns Kapazitätsmangel besteht, werden einfach Triebwagen drangekuppelt.
Wenn Überkapazität besteht, werden Triebwagen abgetrennt.
Allerdings gibt es auch bei uns einen Flexi-Abwärtstrend im Fernverkehr (Jahr, Material, mögliche Längen in m):
1981 ICR 79, 106, 132, 158, 185, 211, 238, 264, 290, 317
1983 ICM 79, 106, 158, 185, 211, 238, 264, 290, 317, 343, 370, 396, 422
1995 VIRM 106, 158, 211, 264, 317
im Nahverkehr ist man dagegen flexibler geworden:
1964 mat'64 53, 106, 158, 211, 264
2009 ET425NL 70, 100, 140, 170, 200, 210, 240, 270
Und vielleicht gibt es bis dahin ja auch irgendein "Bezahlungsmodell", welches "Rangierer" wieder finanzierbar macht.....
Rangierer hat NS nicht mehr. Privatbahnen (z.B. Rotterdam Rail Feeding) machen hier die Rangierarbeiten, wenn schon, denn Triebwagen sind ja selbstverschiebend.
gruß,
Oscar (NL).
--
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CH: Vermutlich letzte Wagenbeschaffung der SBB
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 10.03.2011, 14:05 (vor 5624 Tagen) @ Oscar (NL)
In der Schweiz scheint die Frage Wagen- oder Triebzug entschieden. Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr werden nur noch Triebzüge beschafft (S-Bahn-Doppelstöcker und FV-Doppelstöcker sind bekanntlich bestellt).
Stellt sich nur noch die Frage wie lange es eine "SBB" geben wird ;-).
Stellt sich nur noch die Frage, warum NS Deiner Logik nach nicht schon längst pleite gegangen ist ;-)
Habe ich irgendwo behauptet, dass die SBB "pleite" gehen wird? Nein. Habe ich irgendeinen Bezug zu den Niederlanden hergestellt? Nein.
Aber vielleicht gibt es ja im Laufe von Jahrzehnten in der Schweiz doch noch weitere Konzernprivatisierungen und aus den SBB wird SB (SchweizerBahn).
"Irgendwann" - vielleicht ja auch in 20 oder 30 Jahren - wird sicher die "absolut geniale Idee" auftauchen, wie praktisch Wagenzüge sind, weil sich diese individuell - je nach aufkommender Fahrgastzahl - einsetzen lassen und sich auch relativ kurzfristig neu zusammenstellen lassen.
Die von Dir genannten "20 Jahre" sind also bei uns verstrichen, aber Deine "absolut geniale Idee" ist hier immer noch nicht aufgetaucht.
Habe ich behauptet, 20 oder 30 Jahre nach Einführung des Triebwagenkonzeptes? Nein.
Aber das Zugkonzepte vielleicht im Jahr 2030 oder 2040 wieder eine andere Richtung einschlagen könnten, halte ich schon für möglich.
NL: Neuwagenbeschaffung Anfang 90er beendet
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 10.03.2011, 08:31 (vor 5624 Tagen) @ Alphorn (CH)
Hallo Alphorn (CH),
In der Schweiz scheint die Frage Wagen- oder Triebzug entschieden. Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr werden nur noch Triebzüge beschafft (S-Bahn-Doppelstöcker und FV-Doppelstöcker sind bekanntlich bestellt).
Bei uns wurde die dauerhafte Beschaffung von neuen Reisezugwagen am Anfang der 90er beendet; die letzten waren die DD-AR Dostos.
Zwar kamen danach noch ICK- und ICL-Wagen, aber das waren kurzfristige Gebrauchtwagen (bzw. Bm235 und Aimz/Bimz der DB) um Engpässen vorzubeugen. Beide Wagentypen sind mittlerweile nicht mehr bei uns in Betrieb; stattdessen fahren neue Bauserien VIRM.
Übrigens kann NS noch nicht ganz ohne Wagen; die ICR-Wagen wurden kurz nach der Jahrhundertwende noch redesignt, und die Prio-Variante erfüllt immer noch Surrogatleistungen auf der HSL-Zuid.
Ein letztes Mal werden aber jetzt aber noch Wagen gekauft: 121 Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg ersetzen (aus Gründen der Behindertentauglichkeit) Hocheinstiegswagen der ersten Generation in der S-Bahn Zürich. In jedem Zug mit drei Wagen wird einer gegen ein Tiefeinstiegswagen getauscht; die dadurch freigewordenen Wagen werden im Sandwich mit Re 420-Loks zu HVZ-Verstärkern.
Was passiert denn mit den Re450-Garnituren? Die sind doch auch in Ordnung?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: Neuwagenbeschaffung Anfang 90er beendet
Alphorn (CH), Donnerstag, 10.03.2011, 13:27 (vor 5624 Tagen) @ Oscar (NL)
Was passiert denn mit den Re450-Garnituren? Die sind doch auch in Ordnung?
Genau diese Re450-Garnituren (erste Generation S-Bahn Zürich) sind es, welche jetzt durch die gerade erwähnte letzte Wagenbestellung mit Niederflureinstiegen ergänzt werden; das vorher gezeigte Bild ist eine Re 450. Von den drei Doppelstockwagen einer Garnitur wird nur einer durch einen Niederflureinstiegswagen ersetzt.
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)