Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz (Allgemeines Forum)
naseweiß, Freitag, 04.03.2011, 21:23 (vor 5630 Tagen)
Soweit ich weiß, gibt es keine vergleichbare Darstellung des Schweizer Liniennetzes. Ich kenne nur die Fahrplantapeten der Firma SMA, die bis auf Trambahnen u.ä. den gesamten Schienenverkehr abbilden und entsprechend kompliziert und unhandlich sind. Daher wollte ich eine einfachere Darstellung versuchen.
Hinweise auf kleinere Fehler und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht. Änderungsvorschläge größeren Ausmaßes dürft ihr natürlich auch machen, allerdings dabei nicht auf Umsetzung hoffen. Ich wiederum hoffe doch, dass ich nichts Wesentliches, z.B. eine gesamte Linie, vergessen habe.
Nicht sicher bin ich bei der Zahl und den Destinationen der Zugpaare ins Ausland. Das, was da steht, ist mehr das Ergebnis einiger Stichproben.
Desweiteren werden die Züge Luzern-Interlaken und Luzern-Engelberg als IR benannt. Diese Linien passen aber meiner Meinung nach nicht dazu, sowohl von der Bedeutung als auch von der Darstellung. Ich meine, vor einigen Jahren wären diese noch RE gewesen. Genauso habe ich nicht die Bahnhöfe des Voralpenexpress Luzern-Romanshorn außer den Knotenbahnhöfen einzeln aufgeführt. Gibt es eigentlich Fernverkehrszüge im Netz der Rhätischen Bahn oder an anderen vergleichsweise abgelegenen Stellen?
Gruß, naseweiß
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Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
Felix, Göttingen, Freitag, 04.03.2011, 21:45 (vor 5630 Tagen) @ naseweiß
Hallo,
ich finde Deine Darstellung sehr gelungen und sehr schön! Gibt es irgendeine Software, die einem die Erstellung solcher schematischen Linienpläne erleichtert?
Mir fällt auf, daß auf Strecken, wo mehr als Linie stündlich verkehrt, unterschiedlich gehalten wird. So wird z.B. Wyningen auf der Stammstrecke Bern-Olten nur von einer der beiden Linien bedient. Hat diese Haltepolitik noch einen anderen Grund als daß man einfach nur schneller sein will?
Gibt es eine so schöne Darstellung auch für das deutsche Fernverkehrsnetz? Der ICE-Netzplan der Bahn sieht ziemlich häßlich aus.
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
naseweiß, Samstag, 05.03.2011, 22:45 (vor 5629 Tagen) @ Felix
@Alle:
Danke, Wynigen und Venezia werden in Zukunft richtig benannt. Auch Österreich sollte man mit "A" bezeichnen - zufinden in Bregenz (A) und Feldkirch (A).
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@Felix:
ich finde Deine Darstellung sehr gelungen und sehr schön! Gibt es irgendeine Software, die einem die Erstellung solcher schematischen Linienpläne erleichtert?
Inkscape diente als Programm. Inwiefern man das einfach nennen kann, will ich nicht endgültig beurteilen. Nur soviel: Ich habe Erfahrung mit dem Erstellen von Netzplänen und trotzdem sehr lange gebraucht, nämlich etwa drei Tage.
Gibt es eine so schöne Darstellung auch für das deutsche Fernverkehrsnetz? Der ICE-Netzplan der Bahn sieht ziemlich häßlich aus.
Aber immerhin gibt es die Pläne "ICE-Netz" und "IC/EC-Netz" seitens der Deutschen Bahn.
.
@Twindexx:
Die internationalen Verbindungen nach Brüssel sind laut den SBB IR's.
Ich habe sie auch als IC gefunden, zugegeben aber auch als IR. Und Wikipedia tauchen sie in der Liste der mitteleuropäischen ECs auf.
Eine weitere Anregung zu deiner Grafik: Die Westschweizer verwenden in ihren Ortsnamen gerne Buchstaben mit Dächern (damit die Buchstaben nicht nass werden :) ), gemeint sind diese hier: é è à ê â û usw.
Äh, da ich des "Westschweizerischen" nicht unbedingt mächtig bin, übersehe ich diese Feinheiten doch hin und wieder, habe kein Gefühl dafür. Könntest du mir bitte sagen, bei welchen Orten dir schon solche Fehler aufgefallen sind.
IR Luzern - Interlaken Ost
RE Bern - Biel
RE Rheintalexpress St. Gallen - Chur
RE Zürich HB - Lenzburg - Aarau
Emmentaler RE
Engelberg fühlt sich nur wichtig genug, auf die Zugskategorie IR zu bestehen.
Zu kleineteilige Verbindungen sollten nicht auf den Plan. Dann hätte ich von vornherein die Sache etwas anders angehen müssen. Wo Fernverkehr beginnt, ist natürlich eine Definitionssache. Gelten "RE" wie z.B. der Rheintalexpress in der Schweiz als Fernverkehr? Zugerne machen sich Deutsche schon über die Benennung manch anderer Linie in der Schweiz als IC und IR lustig.
Ggf. wäre es das Einfachste für mich den Titel des Plans ändern bzw. einen Zusatz zu machen, dass es eben nicht der gesamte Fernverkehr ist. Wobei das ja auch so oder so der Fall ist.
Und danke für die Hinweise zum kommenden Fahrplanwechsel, sehr interessant.
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Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 11.03.2011, 18:38 (vor 5623 Tagen) @ naseweiß
@Twindexx:
Die internationalen Verbindungen nach Brüssel sind laut den SBB IR's.
Ich habe sie auch als IC gefunden, zugegeben aber auch als IR. Und Wikipedia tauchen sie in der Liste der mitteleuropäischen ECs auf.
Bei den SBB muss ein IC, der länger als eine Stunde unterwegs ist zwingend einen Speisewagen mitführen, sonst heisst das Ding IR!
Eine weitere Anregung zu deiner Grafik: Die Westschweizer verwenden in ihren Ortsnamen gerne Buchstaben mit Dächern (damit die Buchstaben nicht nass werden :) ), gemeint sind diese hier: é è à ê â û usw.
Äh, da ich des "Westschweizerischen" nicht unbedingt mächtig bin, übersehe ich diese Feinheiten doch hin und wieder, habe kein Gefühl dafür. Könntest du mir bitte sagen, bei welchen Orten dir schon solche Fehler aufgefallen sind.
Delémont und Neuchâtel hast du ja richtig geschrieben. Korrigiert werden müssten folgende:
Palézieux
Genève
Genève-Aéroport
IR Luzern - Interlaken Ost
RE Bern - Biel
RE Rheintalexpress St. Gallen - Chur
RE Zürich HB - Lenzburg - Aarau
Emmentaler RE
Engelberg fühlt sich nur wichtig genug, auf die Zugskategorie IR zu bestehen.
Zu kleineteilige Verbindungen sollten nicht auf den Plan. Dann hätte ich von vornherein die Sache etwas anders angehen müssen. Wo Fernverkehr beginnt, ist natürlich eine Definitionssache. Gelten "RE" wie z.B. der Rheintalexpress in der Schweiz als Fernverkehr? Zugerne machen sich Deutsche schon über die Benennung manch anderer Linie in der Schweiz als IC und IR lustig.
Sollen sich doch andere über unsere IC's lustig machen, wenigstens hat bei uns jeder IC, der länger als eine Stunde unterwegs ist, einen Speisewagen dabei > Menükarte.
Und bevor sich die Deutschen über unsere IR's lustig machen, sollten sie nicht vergessen, dass in Deutschland kein einziger IR mehr fährt.
Zu RE:
Das steht in der Schweiz für Regio-Express, in Deutschland steht das Regional-Express. Im Dezember 2004 wurden die Zugskategorien "Schnellzug" und "RX" (Regio-Express alt) zu "RE" (Regio-Express neu) zusammengeführt.
Und wie aus meinem anderen Beitrag hervorgeht, ist bei RE immer sehr im Detail zu klären, um was es sich handelt. Der Rheintal-Express und die RE Bern-Biel sind sicher Teil des FV-Netzes, da sie jeweils zwei (zukünftige) nationale Taktknoten direkt verbinden.
Ein Beispiel für einen RE, der ganz sicher nicht zum FV gehört, ist beispielsweise der RE Olten - Luzern, die Linie wird auch von ICN und IR mit weniger Halten bedient.
Und danke für die Hinweise zum kommenden Fahrplanwechsel, sehr interessant.
Gern geschehen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
SST, Köln-Südstadt, Freitag, 04.03.2011, 23:54 (vor 5630 Tagen) @ naseweiß
Gibt es eigentlich Fernverkehrszüge im Netz der Rhätischen Bahn oder an anderen vergleichsweise abgelegenen Stellen?
Chur - Samedan - Poschiavo - Tirano würde ich sicher als "Fernverkehrsstrecke" einstufen.
Dass in Chur in jedem Fall ein Umstieg von SBB-Züge auf RhB-Züge erforderlich ist und in Tirano ein Umstieg von RhB-Züge auf FS-Züge ist natürlich selbstverständlich. Das wird auch so bleiben ;-).
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
SST, Köln-Südstadt, Samstag, 05.03.2011, 01:05 (vor 5630 Tagen) @ naseweiß
Desweiteren werden die Züge Luzern-Interlaken
Ja, die Brünigbahn ist wohl an der "Schnittstelle" zwischen "Bergbahn und Fernverkehr". Als wichtiger Verkehrsträger in der Region und mit bedeutenden internationalen Anschlüssen würde ich sie tendenziell zum Fernverkehr zählen.
und Luzern-Engelberg als IR benannt.
Regionale und touristische Bedeutung. Sehr schöne Strecke, aber kein "Fernverkehr".
Bitte Venedig auf italienisch mit "z" schreiben, also Venezia!
Dank und Gruß,
Stefan
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 05.03.2011, 19:51 (vor 5629 Tagen) @ naseweiß
Soweit ich weiß, gibt es keine vergleichbare Darstellung des Schweizer Liniennetzes. Ich kenne nur die Fahrplantapeten der Firma SMA, die bis auf Trambahnen u.ä. den gesamten Schienenverkehr abbilden und entsprechend kompliziert und unhandlich sind. Daher wollte ich eine einfachere Darstellung versuchen.
Ich komme mit den SMA-Netzgrafiken gut zurecht, aber das schmälert deine Mühen keineswegs, aber im grossen und ganzen gute Arbeit.
Hinweise auf kleinere Fehler und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht. Änderungsvorschläge größeren Ausmaßes dürft ihr natürlich auch machen, allerdings dabei nicht auf Umsetzung hoffen. Ich wiederum hoffe doch, dass ich nichts Wesentliches, z.B. eine gesamte Linie, vergessen habe.
Es fallen mir auf Anhieb vier vergessene Linien ein:
IR Luzern - Interlaken Ost wurde ja schon genannt, sowohl Interlaken Ost als auch Luzern sind nationale Knoten und die einfachste Möglichkeit von Luzern nach Interlaken Ost oder umgekehrt ist der Brünig-IR. Die FV-Verbindungen über Bern sind zwar etwa gleich schnell, man muss aber umsteigen.
RE Bern - Biel: Jeder zweite RE auf dieser Strecke ist eine von den SBB eigenwirtschaftlich-betriebene FV-Verbindung, die anderen sind vom Kanton bestellt.
Der eigenwirtschaftlich betriebene RE war bis vor kurzem noch ein IR, man hat hier aber bei beiden RE pro Stunde mehr oder weniger das gleiche Rollmaterial und die gleichen Halte und hat daher auch die Zugskategorie vereinheitlicht.
RE Rheintalexpress St. Gallen - Chur: Hier ist es der gleiche Fall wie beim RE Bern - Biel, jeder zweite ist vom Kanton St. Gallen bestellt, die anderen Verbindungen sind von den SBB eigenwirtschaftlich-betriebene FV-Verbindungen (die früher auch als IR liefen). Auch hier wurden Rollmaterial, Zugskategorie und Halte vereinheitlicht.
RE Zürich HB - Lenzburg - Aarau: Da diese Verbindung mit Re 450-Pendelzügen gefahren wird, ist diese Verbindung als RE eingestuft. Während ein IR einen Pflichtanteil von klimatisiertem Rollmaterial haben muss, braucht ein RE kein klimatisiertes Rollmaterial. Die DPZ haben noch keine Klimaanlage.
Ob die Emmentaler RE ganz zum Fernverkehr gehören, da bin ich jetzt überfragt. Könnte sein, dass Gemeinden teilweise was zahlen für Zugshalte.
Es gibt auch IR, die teilweise von Gemeinden und Kantonen mitfinanziert werden, wenn ich mich jetzt recht entsinne, dann wird der IR-Halt in Gelterkinden von der Gemeinde oder dem Kanton teilweise bezahlt.
Zur Frage wegen dem IR-Halt in Wynigen: Dieser IR ist vom Kanton bestellt und wird daher bald zum RE zurückgestuft. Hier kann die andere Verbindung trotzdem ein IR bleiben, da die beiden nicht ganz die gleichen Halte haben (Der IR hält nicht in Wynigen.).
Nicht sicher bin ich bei der Zahl und den Destinationen der Zugpaare ins Ausland. Das, was da steht, ist mehr das Ergebnis einiger Stichproben.
Die internationalen Verbindungen nach Brüssel sind laut den SBB IR's.
Des Weiteren werden die Züge Luzern-Engelberg als IR benannt. Diese Linien passen aber meiner Meinung nach nicht dazu, sowohl von der Bedeutung als auch von der Darstellung.
Das stimmt, Engelberg fühlt sich nur wichtig genug, auf die Zugskategorie IR zu bestehen.
Genauso habe ich nicht die Bahnhöfe des Voralpenexpress Luzern-Romanshorn außer den Knotenbahnhöfen einzeln aufgeführt.
Beim Voralpenexpress wird es sowieso im Dezember 2013 zu einer Fahrplanänderung kommen. Dann entfällt dieser Zug zwischen St. Gallen und Romanshorn und er wird auch nicht mehr in Degersheim halten. Dafür wird die S-Bahn dann im Halbstundentakt fahren und im Dezember 2015 wird eine neue Schnellzug-Verbindung (vermutlich RE, IR ist aber nicht auszuschliessen) St. Gallen mit Romanshorn, Kreuzlingen Hafen und mit Konstanz verbinden.
Gibt es eigentlich Fernverkehrszüge im Netz der Rhätischen Bahn oder an anderen vergleichsweise abgelegenen Stellen?
Die Verbindung Chur - St. Moritz kann ganz gut zum FV-Netz dazugezählt werden. Die Glacier- und Bernina-Express-Züge sind eher nicht zum FV-Netz dazuzuzählen, es handelt sich eher um Touristikzüge, ausserdem sind sie mit Zuschlag, was diese Züge klar vom normalen Angebot im Regional- und Fernverkehr abhebt.
Willst du deinen Plan dann eigentlich einmal im Jahr aktualisieren?
Diesen Dezember gibt es z.B. auf der Strecke Zürich HB - Basel SBB grössere Fahrplanänderungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der LGV Rhin-Rhône.
Im Dezember 2012 wird es zu Änderungen in der Westschweiz kommen, die IR Luzern - Genève-Aéroport werden dann nicht mehr in Romont und Palézieux halten und vielleicht zum IC hochgestuft werden, als Ersatz für die beiden Halte kommt eine zusätzliche Verbindung Bern - Lausanne (- Genève).
Allgemein ist mir aufgefallen, dass du auf die Zugskategorie RE (RegioExpress) verzichtet hast. Wie aber geschrieben, sind die einzelnen IR und insbesondere die RE immer im Detail zu prüfen, ob es sich um eine FV- oder um eine RV-Verbindung handelt.
Diese zum Teil fliessenden Grenzen zwischen den Zugskategorien haben nicht zuletzt ihren Ursprung darin, dass wir keine unterschiedlichen Fahrpreiskategorien kennen.
Hier in der Schweiz können einzelne Gemeinden mit den SBB sogar über IC-Halte verhandeln, die Gemeinde Sargans ist darin z.B. ziemlich erfolgreich, die bekommen jetzt ab Fahrplanwechsel teilweise einen IC-Halbstundentakt.
Eine weitere Anregung zu deiner Grafik: Die Westschweizer verwenden in ihren Ortsnamen gerne Buchstaben mit Dächern (damit die Buchstaben nicht nass werden :) ), gemeint sind diese hier: é è à ê â û usw.
Aber was noch nicht ist kann ja noch werden.
Grüsse aus der Ostschweiz.
Grafik des gesamten ITF mit Unterknoten
Alphorn (CH), Sonntag, 06.03.2011, 01:57 (vor 5629 Tagen) @ naseweiß
Da konnte ich jetzt nicht zurückstehen und hab endlich mal meine Gesamtdarstellung des ITF in der Schweiz vollendet. Enthalten sind nur Bahn/Bahn-Knoten, es gibt noch viele Bahn/Bus-Knoten auf freier Strecke.
![[image]](http://i.imgur.com/xYFbl.jpg)
Suuper !!! Und auch die RhB gibt es wieder ;)
SST, Köln-Südstadt, Sonntag, 06.03.2011, 02:03 (vor 5629 Tagen) @ Alphorn (CH)
- kein Text -
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
Thalyseo, Sonntag, 13.03.2011, 12:24 (vor 5621 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von Thalyseo, Sonntag, 13.03.2011, 12:29
Hallo naseweiß,
ein sehr interessanter Beitrag:
Auffällig finde ich vor allem die hohe Zahl der (EC-)Verbindungen nach Italien; scheinbar wiegt die Sprachbarriere nicht so schwer wie gedacht.
Die Frage ist natürlich, wie gut Italienisch von Schweizern außerhalb des Tessins oder Graubünden beherrscht wird; Rätoromanisch wird z. B. auch von einigen Österreichern beherrscht (= die die Sprache - zumeist gemeinsam mit Deutsch - als Muttersprache erlernen).
Ich bin auch mal gespannt, wie sich TGV Lyria weiterentwickeln wird, denn Deiner Zeichnung zufolge, gibt es auch "normale" TGV mit Ziel Genève/Genf, denn der TGV steuert von dort aus nur Paris an. Ich bin gespannt, welche Änderungen noch kommen werden, denn scheinbar will man die jetztigen Interdependenzen der Strecken nach Genf und Lausanne dahingehend entschärfen, dass Lausanne durch eine Verlängerung der in Genf endenden TGV bedient wird und die TGV nach Zürich verstärkten werden (= zumindest habe ich das so verstanden).
Interessant ist auch der Fall der drei Belgien-Züge:
Wer von Brüssel aus in die Schweiz - respektive nach Basel - möchte, fährt am schnellsten mit dem Thalys nach Paris Nord, um dann ab Paris Est (= kurzer Fußweg) den TGV Lyria zu nehmen. Alternativ bietet sich der TGV (via Lille) mit Umstieg in Marné-la-Vallée/Chessy an. Beides ein Umstieg, beides mindestens eine Stunde schnelle als die Direktverbindung.
Ich fände es durchaus sinnvoll, die Strecke zu brechen:
-> durchgehend stündlicher IC Brüssel <-> Luxembourg
-> stündliche TER-Linie Luxembourg <-> Metz <-> Strasbourg
-> ggf. Verstärkung des TER Strasbourg <-> Basel
-> "innerschweizerische Kompensation" der drei (bzw. zwei) wegfallenden Züge
Scheinbar werden diese Züge auch exklusiv durch die SBB betrieben, wobei der gestrige 13.00 Uhr-Zug (?) ab Brüssel Süd zwei I10er hatte.
Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
naseweiß, Sonntag, 13.03.2011, 15:48 (vor 5621 Tagen) @ Thalyseo
Ich bin auch mal gespannt, wie sich TGV Lyria weiterentwickeln wird, denn Deiner Zeichnung zufolge, gibt es auch "normale" TGV mit Ziel Genève/Genf, denn der TGV steuert von dort aus nur Paris an. Ich bin gespannt, welche Änderungen noch kommen werden, denn scheinbar will man die jetztigen Interdependenzen der Strecken nach Genf und Lausanne dahingehend entschärfen, dass Lausanne durch eine Verlängerung der in Genf endenden TGV bedient wird und die TGV nach Zürich verstärkten werden (= zumindest habe ich das so verstanden).
Ob die Züge als Lyria oder normale TGV fahren, geht aus meiner Zeichnung eigentlich nicht hervor.
Im Münchner Eisenbahnforum meinte jemand, dass es drei zusätzliche Zugpaare Paris-Genève-Lausanne geben soll, die drei Zugpaare über Frasne aber bleiben sollen. Seit dem die Strecke Haut-Bugey fertig ist, dauerte Lausanne-Paris mit einem theoretischen Direktzug darüber etwa genauso schnell wie über Frasne. Damit ist es also nicht schneller geworden als die alte Route. Und die alte Route könnte in Zukunft beschleunigt werden, wenn der Westast der LGV Rhin-Rhône gebaut wird.
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Interessant ist auch der Fall der drei Belgien-Züge:
Wer von Brüssel aus in die Schweiz - respektive nach Basel - möchte, fährt am schnellsten mit dem Thalys nach Paris Nord, um dann ab Paris Est (= kurzer Fußweg) den TGV Lyria zu nehmen. Alternativ bietet sich der TGV (via Lille) mit Umstieg in Marné-la-Vallée/Chessy an. Beides ein Umstieg, beides mindestens eine Stunde schnelle als die Direktverbindung.
Schon ab nächstes Jahr fährt man Paris-Zürich ab Gare-de-Lyon, da man über Dijon und den neu eröffneten ersten Abschnitt des Ostast der LGV Rhin-Rhône fährt. Es werden dann 6 Zugpaare fahren, ein 2-h-Takt mit nur noch max. einer 4-h-Lücke. Paris-Basel wird 03:05 h dauert, nach Zürich entsprechend eine Stunde mehr.
Diese EC werden also als Direktverbindung nach Strasbourg (von Zürich), nach Metz und Luxembourg sowieso, noch an Bedeutung gewinnen. Ich denke nicht, dass man diese Zugläufe brechen sollte. Wenn es nach Brüssel mittels Umstieg in Paris oder sonstwo schneller geht, ist das sicher eine schöne zusätzliche Fahrmöglichkeit.
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Darstellung des Fernverkehrsnetzes der Schweiz
Thalyseo, Sonntag, 13.03.2011, 18:04 (vor 5621 Tagen) @ naseweiß
Ob die Züge als Lyria oder normale TGV fahren, geht aus meiner Zeichnung eigentlich nicht hervor.
Einfache kausale Schlussfolgerung -;)
Im Münchner Eisenbahnforum meinte jemand, dass es drei zusätzliche Zugpaare Paris-Genève-Lausanne geben soll, die drei Zugpaare über Frasne aber bleiben sollen.
Das widerspricht keinesfalls meiner Aussage, da die verbleibenden Züge dann auch allsamt Bern (Edit: ich meinte Bern statt Zürich; sorry) - statt Lausanne - ansteuern könnten. Lediglich Vallorbe würde dann seine Direktverbindung nach Paris verlieren.
Verstehe ich recht, dass es zu den bestehenden neun Verbindungen Paris <-> Genève weitere drei hinzukämen, also zwölf TGV zwischen Paris und Genève rollen würden? Wundern würde mich das jedenfalls nicht wirklich.
Oder werden doch "nur" drei der neun TGV bis Lausanne durchgebunden?
Diese EC werden also als Direktverbindung nach Strasbourg (von Zürich), nach Metz und Luxembourg sowieso, noch an Bedeutung gewinnen. Ich denke nicht, dass man diese Zugläufe brechen sollte. Wenn es nach Brüssel mittels Umstieg in Paris oder sonstwo schneller geht, ist das sicher eine schöne zusätzliche Fahrmöglichkeit.
Da ist was dran; allerdings halte ich den Abschnitt Strasbourg <-> Schweiz mit dem heutigen TER-Angebot bereits für gut bedient. Luxembourg hat nicht "das" Potenzial, dennoch würde sich eine reguläre TER-Verbindung nach Metz und Strasbourg rentieren; ab Luxembourg ist es schwer, weil dann einfach zuviel Zeit "verloren" wird. In Belgien war der Schweiz-EC - untypischer Weise - aufschlagspflichtig, daher wahrscheinlich die Degradierung. Das spricht nicht wirklich für eine gute Auslastung, zumal ich auch schon von einigen Belgiern gehört habe, dass sie bevorzugt über Köln in Richtung Schweiz reisen.
Klar ist der Umstieg via Paris (Lyon) etwas unkomfortabel, aber Strasbourg ist weiterhin ab Gare de l´Est erreichbar.
Die Verbindung wird wohl an Bedeutung gewinnen, ob das aber signifikant auf ganzer Strecke sein wird, bleibt abzuwarten. :)
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