Di., 22.2.: Wohl Warnstreik von 6 bis 8 Uhr (Allgemeines Forum)

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 21.02.2011, 18:29 (vor 5572 Tagen)

Moin!

Für morgen, Dienstag, 22.2., hat die GdL einen Warnstreik von 6 bis 8 Uhr angekündigt. Betroffen sein sollen alle Gesellschaften und alle Zuggattungen, wie der WDR in den 18-Uhr-Nachrichten meldete. Online finde ich derzeit noch nichts.

Möget ihr eure Ziele erreichen!

Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Pressemitteilung der GDL dazu

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Montag, 21.02.2011, 18:35 (vor 5572 Tagen) @ Sören Heise

Hallo,
derzeit ist die Internetseite der GDL überlastet. Ich konnte folgende PM noch eben kopieren:


***
Arbeitskampf am 22. Februar von 6 bis 8 Uhr

Pressemitteilung - 21.02.2011

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer am 22. Februar 2011 von 6 bis 8 Uhr zum bundesweiten Arbeitskampf auf. Betroffen sind die Deutsche Bahn (DB) und die sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen – G6 – (Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen).

„Sowohl die DB als auch die G6 hatten genügend Zeit, uns ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten und damit die Arbeitskämpfe abzuwenden. Sie haben sie nicht genutzt“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.
GDL lehnt die Verantwortung für Falschmeldungen ab

Die GDL hat bereits zum 16. Februar 2011 angekündigt, ab dem 21. Februar 2011 mit Warnstreiks zu beginnen. „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, so der GDL-Bundesvorsitzende: „So beschwert sich die DB, dass die GDL heute nicht zu Streiks aufgerufen hat, verkehrte Welt!“ Am Sonntagnachmittag war darüber hinaus noch eine gezielte Falschmeldung in Umlauf gebracht worden, wonach die GDL schon am heutigen Vormittag streiken würde, mit GDL-Logo, Zitaten des GDL-Bundesvorsitzenden und mit Absender Presseabteilung: „Das erfordert eine erhebliche kriminelle Energie“, so Weselsky. „Schaut man sich das gemeinsame Wehklagen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der DB zu den angeblich von uns abgesetzten Falschmeldungen an, so wird schnell klar, wer mit wem und auf wessen Kosten ein falsches Spiel spielt“, machte Weselsky deutlich. „Jeder weiß, die Lokomotivführer stehen zu ihrem Wort, haben eine hohe Berufsehre und befördern die Fahrgäste pünktlich, so lange das Management die Voraussetzungen hierfür schafft. Wir wissen nicht, wer mit den Ängsten der Fahrgäste spielt, und wir lehnen solches Vorgehen ab. Für jeden intelligenten Menschen stellt sich hier aber sofort die Frage nach der Interessenlage.“
GDL fordert Flächentarifvertrag

Die GDL fordert einen Flächentarifvertrag für die Lokomotivführer in Deutschland. Damit soll ein einheitliches Mindesteinkommen auf dem Niveau des Marktführers DB erreicht werden. Bei der DB fordert die GDL fünf Prozent mehr Lohn. Zu den Kernforderungen im Flächentarifvertrag gehören auch eine Absicherung bei unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden, und einheitliche Qualifizierungsstandards. Des Weiteren fordert die GDL Regelungen zum Betreiberwechsel im SPNV. So hat die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) beispielsweise Ausschreibungen in Berlin und Brandenburg gewonnen. Lokomotivführer der DB hatten erstens keine Einstellungsgarantie bei der ODEG. Zweitens: Wurden sie tatsächlich eingestellt, müssen sie für bis zu 30 Prozent weniger Lohn auch noch zwei Stunden länger arbeiten. Dass dies ein Geschäftsmodell für Benex ist, hat auch Günter Elste, Chef der Hamburger Hochbahn, in Interviews schon reichlich ausgeführt. Die GDL fordert, dass künftig bei jeder Ausschreibung das Lohnniveau des Flächentarifvertrags zugrunde zu legen ist. Bisher bestehende Tarifverträge sind stufenweise an dieses Niveau anzugleichen. „Mit der GDL wird es dauerhaft keine Zwei-Klassen-Lokomotivführer im SPNV geben“, so Weselsky.
DB bietet 1,9 Prozent

Die DB bietet bisher lediglich eine Entgelterhöhung von 1,9 Prozent bezogen auf das Kalenderjahr. Dafür soll aber ab 2012 die Wochenarbeitszeit von 38 ohne Lohnausgleich auf 39 Stunden erhöht werden. Das bedeutet eine faktische Entgeltminderung um 2,5 Prozent. Außerdem fehlt die dringend notwendige Absicherung nach unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden und Arbeitsunfällen. Lokomotivführer haben in solchen Fällen keinen Kündigungsschutz. Die GDL lehnt dieses Angebot der DB daher ab.
G6 verweigern Verhandlungen zum Flächentarifvertrag

Die G6 verweigern komplett die Verhandlungen zum Flächentarifvertrag, obwohl die GDL 70 Prozent der Lokomotivführer bei den privaten Bahnen organisiert. Sie wollen stattdessen, dass die GDL den mit der EVG geschlossenen Tarifvertrag mit 6,25 Prozent weniger Lohn und deutlich schlechteren Arbeitszeitregelungen unterschreibt. „Wir unterzeichnen aber keinesfalls Tarifverträge, deren Lohnniveau niedriger ist, als jenes, das heute schon 90 Prozent aller Lokomotivführer besitzen“, so der GDL-Bundesvorsitzende.
Zeitgleich mit den Streiks wird die GDL wird nun auch die Urabstimmung einleiten. Das Verfahren wird zwei Wochen dauern, so dass Anfang März die Auszählung erfolgen kann.
GDL bietet freiwillig Notdienst an

Die Verhandlungen zu einer Notdienstvereinbarung mit der DB verliefen am vergangenen Freitag in Frankfurt ergebnislos. Die DB hatte fast den gesamten Regelfahrplan als Notfallfahrplan definiert. Das war für die GDL nicht akzeptabel. Obwohl nun keine Notdienstvereinbarung besteht, ist die GDL bereit, eine besondere Verantwortung im Arbeitskampf wahrzunehmen und bietet an, bestimmte Züge nicht zu bestreiken: Kranken-/Behindertentransporte, Sonderzüge, die ausschließlich Schüler, zum Beispiel bei Schulausflügen transportieren (nicht zu verwechseln mit Regelzügen, in denen sich auch Schüler befinden), Transporte mit lebensnotwendigen Gütern, Medikamenten, Kraftwerksgütern, die zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung in Deutschland dienen, radioaktiven Gütern und Lebensmitteln, bei denen die akute Gefahr des Verderbens besteht. Die GDL wird außerdem in allen notwendigen Schlüsselfunktionen, die zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit des Eisenbahnsystems notwendig sind, auf Streiks verzichten. Dazu gehört auch die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Eisenbahnfahrzeuge, damit auch im Streikfall die Bordrestaurants und die Heizung bzw. Klimatisierung der Züge gewährleistet ist. Selbstverständlich werden auch die Einsatzfähigkeit der Notfalltechnik und die Daten verarbeitenden Systeme der Betriebssteuerung und -disposition sichergestellt.
Die G6 haben bisher kein Interesse an einer Notdienstvereinbarung geäußert. Trotzdem gilt das Angebot auch an diese Unternehmen.

***

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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Danke für die PM - Du bist sehr schnell :-)

SST, Köln-Südstadt, Montag, 21.02.2011, 18:42 (vor 5572 Tagen) @ Holger_HAM

- kein Text -

Danke für die PM - Du bist sehr schnell :-)

Abi, Montag, 21.02.2011, 19:17 (vor 5572 Tagen) @ SST

Wird im Fernverkehr auch gestreikt?

Danke für die PM - Du bist sehr schnell :-)

RhBDirk, Montag, 21.02.2011, 19:19 (vor 5572 Tagen) @ Abi

Wird im Fernverkehr auch gestreikt?

Steht da in der Pressemitteilung irgendwas anderweitiges?
Streik zwischen 6 und 8 Uhr - fertig.

Frage zur Mobilität

sven, Montag, 21.02.2011, 19:51 (vor 5572 Tagen) @ Sören Heise

Hallo zusammen,

da morgen zwischen 6 und 8 gestreikt werden soll, wird es mich als Berufspendler wohl auch erwischen. Daher meine Fragen:

1. Ist es morgen im RIS ersichtlich ob der Zug ausfällt bzw. ausfallen wird?

2. Wird es überhaupt keinen Notfallfahrplan geben?

Vielen Dank schon einmal für eure Antworten!

Grüße

Mittelrheinbahn?

Remark, Montag, 21.02.2011, 20:00 (vor 5572 Tagen) @ sven

Moin,

vllt. kann mir ja hier jemand helfen, da ich bei der MittelrheinBahn niemanden mehr erreiche:

Weiß jemand, ob die Züge der MittelrheinBahn auch bestreikt werden?
Die MittelrheinBahn gehört laut ihrer Homepage zu 75% zur EuRailCo GmbH, in der Presseerklärung der GDL steht weder etwas von der Mittelrheinbahn, noch von der EuRailCo GmbH, aber evtl. gehört die EuRailCo GmbH zu einem der G6-Unternehmen?

Vielen Dank im Voraus,

Gruß,

Remark

Frage zur Mobilität

martin.elsner, Montag, 21.02.2011, 20:11 (vor 5572 Tagen) @ sven

Wahrscheinlich werden die ausgefallenen Züge ab 8 Uhr eingepflegt. Wer vorher fährt hat Pech.

Locker bleiben...

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Montag, 21.02.2011, 20:20 (vor 5572 Tagen) @ martin.elsner

Hallo,
ich werde morgen wie gewohnt zum Bahnhof fahren und dann einfach mal schauen, was fährt. Auch beim letzten Streik hat es immer irgendwie geklappt. Mal kam ich pünktlich, mal etwas später. Aber irgendwie ging es doch immer. Interessanterweise ruft auch meine Gewerkschaft morgen zum Warnstreik auf, an dem ich mich allerdings nicht beteiligen werde.

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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Frage zur Mobilität

Sputnik, Overath, Montag, 21.02.2011, 20:23 (vor 5572 Tagen) @ sven

2. Wird es überhaupt keinen Notfallfahrplan geben?


Für 2 Stunden? Glaube ich nicht

Notfallfahrplan

bahnfan_, Montag, 21.02.2011, 23:23 (vor 5572 Tagen) @ sven

Das ist doch Ziel der GDL, das sie keine genaueren Angaben mehr zum Streik machen, ggfs. werden alle Bereiche bestreikt oder der Streik wird kurzfristiger angekündigt (z.B. halt Montag schnell doch nicht gestreikt), damit die Bahn eben keinen Notfallfahrplan vorbereiten kann - du ggfs. in der Kälte stehst, von dem Streik etwas mitbekommst.

Finde ich zwar mehr als unverschämt, grenzt in meinen Augen fast an Erpressung - aber so ist das wohl, warten wir erst mal den Streik ab. In meinen Augen mag es zwar sein, dass die Bahn nicht besonder sozial bezahlt (weiß ich ehrlich gesagt nicht genau), allerdings verhält sich hier die GDL m.E. auch mehr als unsozial, weiß ich nicht, ob die etwas anderes verdienen.

Hoffentlich wird sich das Problem von selbst lösen, indem mehr in vollautomatische Züge (auch im Fernverkehr, nicht nur bei U-Bahnen) investiert wird - sodass vielleicht in einigen Jahrzehnten keine Lokführer mehr gebraucht, bei so einer Unzuverlässigkeit in meinen Augen gerechtfertigt. :-)

Notfallfahrplan

safe go, Chemnitz, Montag, 21.02.2011, 23:52 (vor 5572 Tagen) @ bahnfan_
bearbeitet von safe go, Montag, 21.02.2011, 23:53

Das ist doch Ziel der GDL, das sie keine genaueren Angaben mehr zum Streik machen, ggfs. werden alle Bereiche bestreikt oder der Streik wird kurzfristiger angekündigt (z.B. halt Montag schnell doch nicht gestreikt), damit die Bahn eben keinen Notfallfahrplan vorbereiten kann - du ggfs. in der Kälte stehst, von dem Streik etwas mitbekommst.

Finde ich zwar mehr als unverschämt, grenzt in meinen Augen fast an Erpressung - aber so ist das wohl, warten wir erst mal den Streik ab. In meinen Augen mag es zwar sein, dass die Bahn nicht besonder sozial bezahlt (weiß ich ehrlich gesagt nicht genau), allerdings verhält sich hier die GDL m.E. auch mehr als unsozial, weiß ich nicht, ob die etwas anderes verdienen.

Hoffentlich wird sich das Problem von selbst lösen, indem mehr in vollautomatische Züge (auch im Fernverkehr, nicht nur bei U-Bahnen) investiert wird - sodass vielleicht in einigen Jahrzehnten keine Lokführer mehr gebraucht, bei so einer Unzuverlässigkeit in meinen Augen gerechtfertigt. :-)

Mir stellt sich vor allem immer die Frage, warum es in der Pendlerzeit der DB am meisten weh tut, wenn die GDL ihre Arbeitskämpfe schon angeblich nicht auf dem Rücken der Fahrgäste austrägt.
(und damit im Zusammenhang:
Ist Streik höhere Gewalt bei potentieller Erstattung?
Steigen durch Streiks Pendler langfristig auf andere Verkehrsmittel um?
Gibt es soviele Personen in dieser Zeit, die keine Zeitkarte [welchen Unternehmens auch immer] besitzen?)

(Ich sag etwas bösartig ja immer: rechtzeitige Streikankündigung heißt bei der GDL frühestens 20 Min. nach Beginn.)

Notfallfahrplan

bahnfan_, Montag, 21.02.2011, 23:56 (vor 5572 Tagen) @ safe go

Höhe Gewalt: Man könnte argumentieren, es wäre keine, weil es gäbe keinen Streikt, wenn alle Forderungen der GDL immer erfüllt würden.

Einen Teil der Pendler trifft es nicht, weil die z.B. ohne Probleme aufs Auto umsteigen können - vielleicht trifft es die DB langfristig, weil sie nach dem x-ten Streik der GDL keine neue Zeitkarte mehr kaufen.

Einen anderen Teil der Pendler trifft es dafür aber umso heftiger, diejenigen ohne Auto - vielleicht weil sie sich es nicht leisten können. Gerade diese Pendler dürften aber auch nicht die besten Arbeitsstellen haben, haben wahrscheinlich keine Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, sie sind nun echt aufgeschmissen - bekommen womöglich noch Ärger von ihrem Arbeitgeber (werden abgemahnt, so ja auch letztes Jahr geschehen - verlieren im Endeffekt ihren Job), weil sie die Bahn nicht bekommen - vielleicht keine 40 Kilometer zu Fuss laufen können oder Fahrrad fahren. Auch hier trifft es die DB wahrscheinlich weniger, weil sich diese Pendler nie etwas anderes leisten können.

Notfallfahrplan

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.02.2011, 01:27 (vor 5572 Tagen) @ bahnfan_

Einen Teil der Pendler trifft es nicht, weil die z.B. ohne Probleme aufs Auto umsteigen können - vielleicht trifft es die DB langfristig, weil sie nach dem x-ten Streik der GDL keine neue Zeitkarte mehr kaufen.

Wenn sehr viele Pendler aufs Auto umsteigen, geht es auf den Straßen auch nicht mehr schnell voran.


Einen anderen Teil der Pendler trifft es dafür aber umso heftiger, diejenigen ohne Auto - vielleicht weil sie sich es nicht leisten können. Gerade diese Pendler dürften aber auch nicht die besten Arbeitsstellen haben, haben wahrscheinlich keine Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, sie sind nun echt aufgeschmissen - bekommen womöglich noch Ärger von ihrem Arbeitgeber (werden abgemahnt, so ja auch letztes Jahr geschehen - verlieren im Endeffekt ihren Job), weil sie die Bahn nicht bekommen - vielleicht keine 40 Kilometer zu Fuss laufen können oder Fahrrad fahren. Auch hier trifft es die DB wahrscheinlich weniger, weil sich diese Pendler nie etwas anderes leisten können.

Volle Zustimmung. Das Verhalten der GDL ist unterste Schublade.
Viele Pendler, besonders aus Großstädten wollen sich auch kein Auto leisten, weil es sich dort nicht rentiert.
Es nervt sehr, wenn man nicht weiß, ob und wie man zur Arbeit oder zu sonstigen Terminen kommt.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Notfallfahrplan

Hamm, Ruhrgebiet, Dienstag, 22.02.2011, 09:48 (vor 5571 Tagen) @ bahnfan_

Einen anderen Teil der Pendler trifft es dafür aber umso heftiger, diejenigen ohne Auto - vielleicht weil sie sich es nicht leisten können. Gerade diese Pendler dürften aber auch nicht die besten Arbeitsstellen haben, haben wahrscheinlich keine Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, sie sind nun echt aufgeschmissen - bekommen womöglich noch Ärger von ihrem Arbeitgeber (werden abgemahnt, so ja auch letztes Jahr geschehen - verlieren im Endeffekt ihren Job), weil sie die Bahn nicht bekommen - vielleicht keine 40 Kilometer zu Fuss laufen können oder Fahrrad fahren. Auch hier trifft es die DB wahrscheinlich weniger, weil sich diese Pendler nie etwas anderes leisten können.

Wer kein Auto hat und sich nie etwas anderes leisten kann, hat vmtl. auch kein Eigenheim. Der muß auch nicht pendeln. Der zieht einfach in den Ort, wo seine Arbeitsstelle liegt. Wo ist das Problem?

Notfallfahrplan

fabs, Braunschweig, Dienstag, 22.02.2011, 12:16 (vor 5571 Tagen) @ Hamm

Wer kein Auto hat und sich nie etwas anderes leisten kann, hat vmtl. auch kein Eigenheim. Der muß auch nicht pendeln. Der zieht einfach in den Ort, wo seine Arbeitsstelle liegt. Wo ist das Problem?

Erstens finde ich es ziemlich daneben, aus der Tatsache, kein Auto zu haben zu schließen, daß man auch keine eigene Immobilie besitzt.
Zweitens soll es auch Leute geben, die in Partnerschaft leben. Wenn nun einer in Wolfsburg bei VW und einer in Hildesheim bei Coca-Cola arbeitet, zusätzlich noch das - noch bei den Eltern lebende - gemeinsame Kind gerade seine Ausbildung im Stahlwerk Salzgitter begonnen hat, erkläre mir bitte, wo man denn hinziehen soll, sodaß keiner pendeln muss.

Meine Meinung zum Streik:
Ich sehe, daß die Ziele des Streiks erstrebenswert sind und bin auch der Meinung, daß es lohnt dafür zu Streiken, ABER: in der Ausführung ist es - in guter GDL Tradition - mal wieder mehr als mangelhaft! Wen will man mit dem Streik schaden? Richtig! Dem Arbeitgeber. Das tut man aber am wenigsten, wenn man von 6-8 Streikt.
Um diese Uhrzeit sind die Pendler in den Zügen. Diese haben ihre Fahrkarte bereits bezahlt und bekommen auch für die nächste Monats-/Jahreskarte keine Ermäßigung für vergangene Streiktage. Außerdem - das haben ja Gerichtsurteile nach dem 2008er Streik gezeigt - ist es legitim, für streikbedingt verspätetes Erscheinen am Arbeitsplatz sich Abmahnungen einzuhandeln.
Im Gegensatz zu einer Streikzeit von Beispielsweise 9-14 Uhr. Da sind doch überwiegend Gelegenheitsfahrer unterwegs, die dann entweder gar nicht fahren oder entschädigt werden (= Kosten bzw. Einnahmeverluste für die EVU).

Wenn man den obigen Gedankengang zu Ende denkt sieht es doch - stark vereinfacht - wie folgt aus:
GDL streikt zur HVZ -> Arbeiter kommen nicht (pünktlich) zur Arbeit -> Arbeiter werden abgemahnt und im Wiederholungsfall entlassen -> Arbeiter braucht keine Monatkarte mehr -> EVU hat weniger Einnahmen -> EVU muss Verkehrsleistungen kürzen -> EVU hat dadurch zu viele Lokführer -> Lokführer wird entlassen
Oder alternativ:
GDL steikt zur HVZ -> Arbeiter kümmert sich um Ersatztransportmittel zur Arbeit (z.B. Fahrgemeinschaft) -> Arbeiter merkt, daß er damit direkt vor das Büro kommt und der Preis der gleiche ist -> Arbeiter kündigt seine Monatskarte -> EVU hat weniger Einnahmen -> EVU muss Verkehrsleistungen kürzen -> EVU hat dadurch zu viele Lokführer -> Lokführer wird entlassen
(Ich weiß selber, daß da - insbesondere im Nahverkehr, den der Arbeiter ja überwiegend nutzt - Verbünde, Besteller und noch einiges mehr mit reinspielt! Aber im Grunde kommt man immer zum gleichen Ergebnis.)

Ach ja: Ich war heute NICHT betroffen (habe frei)!

Viele Grüße
fabs


Nachtrag: Und das man so etwas am - zumindest hier - bisher kältesten Tag des Jahres macht (aktuell um 12:30 noch immer -9°C, gegen 9 Uhr waren es -13°; vorher habe ich noch geschlafen) ist bestimmt nicht förderlich, um für den Streik breite Zustimmung aus der frierenden Bevölkerung zu erhalten.

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Notfallfahrplan

Hamm, Ruhrgebiet, Dienstag, 22.02.2011, 13:16 (vor 5571 Tagen) @ fabs

Erstens finde ich es ziemlich daneben, aus der Tatsache, kein Auto zu haben zu schließen, daß man auch keine eigene Immobilie besitzt.
Zweitens soll es auch Leute geben, die in Partnerschaft leben. Wenn nun einer in Wolfsburg bei VW und einer in Hildesheim bei Coca-Cola arbeitet, zusätzlich noch das - noch bei den Eltern lebende - gemeinsame Kind gerade seine Ausbildung im Stahlwerk Salzgitter begonnen hat, erkläre mir bitte, wo man denn hinziehen soll, sodaß keiner pendeln muss.

Der Vorredner hat doch geschrieben dass es Menschen gibt, die kein Auto haben und sich sonst nichts leisten können. Daraufhin habe ich vermutet, dass die auch kein Eigenheim haben und somit an den Ort ihrer Arbeitsstelle ziehen können.
Und Partnerschaften/Eheleute, die pendeln, kenne ich genug. Die fahren gewöhnlich mit dem Zug zur Arbeit, haben 2 Autos und teilen sich die Kosten für Haus/Wohnung.

Und wer das alles nicht kann, lässt sich vom Arbeitgeber ausbeuten (Leiharbeiter oder 400 EUR mit Aufstockung).

(Bitte jetzt keine Diskussion über Menschen die durch einen Schicksalsschlag in eine missliche Lage geraten sind.)

Di., 22.2.: Wohl Warnstreik von 6 bis 8 Uhr

bahnfan69, Montag, 21.02.2011, 20:20 (vor 5572 Tagen) @ Sören Heise

Wurde eben auch in der Lounge durchgesagt und auf der Bahnhofstafel ist ein entsprechender Hinweis...

--
Ab Oktober nun Grünkartenfahrer...

Di., 22.2.: Wohl Warnstreik von 6 bis 8 Uhr

oberzugfahrer, Dienstag, 22.02.2011, 06:43 (vor 5571 Tagen) @ bahnfan69

Sieht derzeit nicht gut aus, was im RIS zu lesen ist. Viele Züge werden mit bis zu 120 Minuten Verspätung geführt, andere fallen hingegen komplett oder teilweise aus. mfg

Di., 22.2.: Wohl Warnstreik von 6 bis 8 Uhr

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 22.02.2011, 07:01 (vor 5571 Tagen) @ oberzugfahrer

IC 2376 Karlsruhe-Stralsund fährt zumindest erst mal bis Frankfurt

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

marrota, Dienstag, 22.02.2011, 10:04 (vor 5571 Tagen) @ bahnfan69

Ein RE zwischen Augsburg und München, der Lokführer legte seine Arbeit in Mering nieder und verkündete, er sei nun im Streik. Da haben die Leute blöd geschaut und die ganze Strecke war blockiert. Beim letzten Streik kann mich an eine Maßnahme an solchen "Engstellen" nicht entsinnen :-(

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

ICE bei Nacht, Dienstag, 22.02.2011, 11:07 (vor 5571 Tagen) @ marrota

Servus,

das finde ich von den Lokführer cool!!! Solche braucht das Land,denn wir Deutsche machen unser Maul viel zu wenig auf.

Grüße an alle

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

safe go, Chemnitz, Dienstag, 22.02.2011, 11:17 (vor 5571 Tagen) @ ICE bei Nacht
bearbeitet von safe go, Dienstag, 22.02.2011, 11:19

Servus,

das finde ich von den Lokführer cool!!! Solche braucht das Land,denn wir Deutsche machen unser Maul viel zu wenig auf.

Grüße an alle

Ja wirklich, wir sollten schauen, dass wir einen Generalstreik im Vekehrswesen am jeweils kältesten Morgen organisieren! *Augen verdreh* Ich finde, Deutschland bräuchte erstmal soziale Gerechtigkeit und nicht immer nur Gruppen überdurchschnittlich verdienender, die aufgrund ihrer Organisation noch mehr verlangen.

(Ich selber bin wegen eines hier schonmal geschilderten Vorfalls bei der CBC und den damit im Zusammenhang stehenden Fragen, die ich in diesem Thread geäußert habe, sehr zum Streikskeptiker geworden. Aber es ist halt ihr gutes Recht, genauso wie Nazis weiterhin rechtmäßig Demonstrationen und Trauermärsche abhalten dürfen ...)

edit: Vielleicht sollten die Fahrgäste mal die Fahrkartenkontrolle geschlossen bestreiken oder sich so nah gesammelt an einen Zug am Bahnsteig stellen, dass dieser nicht sicher ausfahren kann. (Achtung, Ironie!)

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

bskf, Dienstag, 22.02.2011, 11:22 (vor 5571 Tagen) @ safe go

Aber es ist halt ihr gutes Recht, genauso wie Nazis weiterhin rechtmäßig Demonstrationen und Trauermärsche abhalten dürfen ...)

aua. Gibt's denn wirklich keine besseren Beispiele Rechtskonsequenzen zu verdeutlichen?

Grüße

bskf

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

safe go, Chemnitz, Dienstag, 22.02.2011, 12:01 (vor 5571 Tagen) @ bskf
bearbeitet von safe go, Dienstag, 22.02.2011, 12:01

Aber es ist halt ihr gutes Recht, genauso wie Nazis weiterhin rechtmäßig Demonstrationen und Trauermärsche abhalten dürfen ...)


aua. Gibt's denn wirklich keine besseren Beispiele Rechtskonsequenzen zu verdeutlichen?

Grüße

bskf

Wenn ich dir sage, dass ich in Dresden studiere und großer Freund des ÖPNV bin, kannst Du dir dann einen Reim drauf machen, wie ich gerade auf dieses Beispiel komme?
Im Übrigen habe ich fest mit einer solchen Antwort wie Deiner gerechnet. ;-)

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

bahnfan_, Dienstag, 22.02.2011, 15:14 (vor 5571 Tagen) @ safe go

Zum Glück evtl. nicht ihr gutes Recht, sondern vielmehr ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr! :-)

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 22.02.2011, 11:12 (vor 5571 Tagen) @ marrota

Im Norden in Elmshorn das gleiche Spiel. Stecken blockiert. Ärgerlich für die Nichtstreiker aber sehr wirkungsvoll. 973 hat deswegen in Neumünster "geparkt" bis der Streik vorrüber war.
Mal sehn, was sich die Lokführer für morgen einfallen lassen. Wenns um blockieren geht, können die ja sehr kreativ sein ... :((

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

Nocturn, Im Bahndeutsch "Spontaner VieIfahrer", Dienstag, 22.02.2011, 11:19 (vor 5571 Tagen) @ Tabernaer

Ein Streik den man nicht merkt wäre ziemlich witzlos.

Ich kann die Lokführer verstehen zumindest was die Forderung nach gleicher Bezahlung angeht. Wenn ich höre das das Einstiegsgehalt bei manchen privaten bei 1500 € p.m liegen soll.

Das Problem ist halt das man nur was erreicht wenn man die DB mit in "Sippenhaft" nimmt.

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 22.02.2011, 11:44 (vor 5571 Tagen) @ Nocturn

Richtig. Ein Streik soll ja den AG treffen und diesem Schaden zufügen(finaziell&/matriell), damit dieser den Forderungen der Gruppe nachkommt. Das man das bei der Bahn und in der Luftfahrt sehr schnell und schmerzhaft spürt als Reisender, ist klar. Wenn bei Opel/Mercedes oder anderswo die Bandarbeiter streiken trifft das zwar auch den jeweiligen AG, aber die Auswirkungen auf die Öffentlichkeit sind nicht so stark und man merkt es auch weniger schnell. Ich muß dann evtl. 2Wochen länger auf mein neues Auto warten, aber das kann ich noch verkraften. Bei der Bahn oder im Flugzeug dagegen....
Aber generell finde ich, sollte mit jeder Firma eine indivduelle Lösung gefunden werden. Für EVU 1 sind 1500,-€ Lokführergehalt schon die Schmerzgrenze und andere empfinden das als Peanuts und zahlen das ohne mit der Wimper zu zucken. Dafür gibts halt bei EVU 1 für den Lokführer 2 Kaffee und eine warme Mahlzeit während der Schicht umsonst. Während man bei EVU 3 alles sleber zahlt, weil man eben 5000,-€ Gehalt bekommt... Indivudelle Lösungen sind auf Dauer besser für alle Beteiligten.
Meine Meinung .

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

Nocturn, Im Bahndeutsch "Spontaner VieIfahrer", Dienstag, 22.02.2011, 11:53 (vor 5571 Tagen) @ Tabernaer

Wenn ich als AG nur in der Lage bin nur 1500 € (entspricht 9,37 € Stunde) zu zahlen dann sollte ich den Laden dicht machen.

Vorallem wenn ich mich mit dem Lohnniveau an Ausschreibungen beteilige und diese dann aufgrund der geringen Kosten gewinne, ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das die Essen und Getränke ihren MAs zur Verfügung stellen.

Individuelle Vereinbarungen sind gut und schön, aber ein gewisses Grundniveau was auch Chancengleichheit für alle und dadurch Sieg durch "Qualtiät" und nicht durch Kostensenkungen bei Ausschreibungen, verspricht muß imo schon sein.

Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?

alexandrus, Dienstag, 22.02.2011, 14:44 (vor 5571 Tagen) @ marrota

Ein RE zwischen Augsburg und München, der Lokführer legte seine Arbeit in Mering nieder und verkündete, er sei nun im Streik. Da haben die Leute blöd geschaut und die ganze Strecke war blockiert. Beim letzten Streik kann mich an eine Maßnahme an solchen "Engstellen" nicht entsinnen :-(

Den Bahnhof Mering als "Engstelle" zu bezeichnen und dem LF ein Streckenblockieren in einem Bahnhof zu unterstellen ist schon sehr fragwürdig.

Blockieren gab es auch 2008 schon

fabs, Braunschweig, Dienstag, 22.02.2011, 14:57 (vor 5571 Tagen) @ marrota

Moin!
Ich kann mich da an einen Fall erinnern, daß ein langer Güterzug nur soweit in den Bahnhof Hannover-Wülfel eingefahren ist, daß die hintere Weiche nicht frei und damit die Strecke blockiert war.
Folge: Die Metronom konnte auch nicht mehr fahren, obwohl sie nicht bestreikt wurde.

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Gibts schon Ankündigungen für morgen (23.02.)?

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 22.02.2011, 18:29 (vor 5571 Tagen) @ fabs

- kein Text -

habe noch nichts gehört

ICE bei Nacht, Dienstag, 22.02.2011, 18:31 (vor 5571 Tagen) @ Tabernaer

- kein Text -

Morgen (23.02.) wohl keine Streiks (m.L.)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.02.2011, 19:07 (vor 5571 Tagen) @ Tabernaer

Die GDL will wohl erst neue Angebote der Arbeitgeber abwarten.>Klick mich<

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Neue Qualität des Streiks durch Strecke blockieren?(m.L) :).

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.02.2011, 19:40 (vor 5571 Tagen) @ marrota

>GDL: Katze bestreikt Rottalbahn< :-)

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:-))

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.02.2011, 19:44 (vor 5571 Tagen) @ 218 466-1

- kein Text -

Lob an die Katze - aber: Das kann schief gehen ;)

611003 3, Dienstag, 22.02.2011, 19:58 (vor 5571 Tagen) @ SST
bearbeitet von 611003 3, Dienstag, 22.02.2011, 19:58

Man erinnere sich an Schafherden, Büffel etc auf deutschen Gleisen...

...aber die Katze ist gut informiert!

oder die diversen Mäuse im S-Bahn Tunnel....

GUM, Dienstag, 22.02.2011, 21:06 (vor 5571 Tagen) @ 611003 3
bearbeitet von GUM, Dienstag, 22.02.2011, 21:06

, die sich ein erstaunliches Mäuseloch ausgesucht haben. Interessant wäre vor allem zu wissen, wo und was die futtern :-)

[OT] Kampfmaus beim Abendbrot

SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 22.02.2011, 21:27 (vor 5571 Tagen) @ GUM

, die sich ein erstaunliches Mäuseloch ausgesucht haben. Interessant wäre vor allem zu wissen, wo und was die futtern :-)

Ich habe gerade hier ein Bild von einer Kampfmaus, die sich nach einem arbeitsreichen Tag im Tunnel stärkt, entdeckt :-)

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