..wie ich schon vor ungefähr zwei Monaten schrieb, hätte mich jeder andere Ausgang mehr als überrascht. Interessant zu wissen dürfte sein, was hinter den Kulissen ablief.
Allerdings ändert auch die neuerliche Situation nichts an den "unglücklichen" Trassen. So werden beispielsweise Anschlussreisende aus Mailand/Rom Richtung Südtirol meist weiterhin auf TI angewisen sein, da der der EC Verona selbstverständlich wenige Minuten vor Ankunft des Fernzuges verlässt.
Ich sehe einfach keine Vorteile in der neuerlichen Situation und wenn die DB/ÖBB-Marketingtrommel noch so geschlagen wird. Die zur seinerzeizigen Umstellung vorgetragenen Argumente erscheinen mir nicht wirklich in Gänze nachvollziehbar.
Vielleicht bin ich einer der wenigen Menschen, die in Italien gerne mit dem dort ansässigen Bahnunternehmen reisen.
Mich nervt der ganze Privatisierungswahn (allerdings auch nicht das doppelseitige Spiel einiger Beteiligter, die z.B. im Fall von TI grade auf Einkaufstour waren). Einfach in den nächsten Zug steigen und los fahren mit einem Ticket von Klein Kleckersdorf nach Großen Klecken. Das waren noch Zeiten.
Wettbewerb ist ja gut und schön, im Gegensatz zum Flugverkehr sind im Zugverkehr Anschlüsse esentiell. Es wird Zeit, das der Gesetzgeber dort eine Lösung findet. Und es wird ebenso Zeit, das DB und ÖBB sich was den Vertrieb betrifft endlich an TI wenden.
Die ganze Debatte ist Lachhaft, wenn ich daran denke, das vor einigen Jahren private Frrnzüge in Deutschland ebensowenig im Kursbuch auftauchten.
Nur in diesem Fall wird es einen lachenden dritten geben.
Alles andere als letzten Endes eine Beteiligung von TI an NTV würde mich im Übrigen ebenso wundern.