Köln und der Kapitalismus: wer soll denn das verstehen? (Allgemeines Forum)
Moin,
danke für die Verkündung der hoffnungsfrohen Botschaften (außer für Karlsruhe und Dortmund - reichlich unverständlich, wenn man sich anschaut wie wunderbar die Korrespondenz Rhein-Wupper in Dortmund gelegentlich klappt und einstündige Wartezeiten produziert: und irgendwie hat das auch mit dem Folgenden zu tun).
Aber nun: wer soll denn das mit der Mietfläche verstehen?
Köln [...]
Wie leider auch in Berlin wurden wir nach Beginn der Bauarbeiten mit unvorhergesehenen und daher auch bei Planung unbekannten baulichen Besonderheiten der Mietfläche konfrontiert.
Ich vermute mal, dass gemeint ist, die DB Loungebetriebsgmbh und die DB Loungeprojektbau KG haben sich mit der von StuS gemieteten Fläche vertan. Aber: interessiert das den geneigten Comfortkunden? Ist nicht auch für den im Prinzip Bahn Bahn - und gehört der Bahn nicht der Bahnhof? Wer soll da was mieten?
Oder steht dem geneigten Comfortkunden eine gewisse von der DB LoungebetriebsgesellschaftmbH (unter)vermietete Fläche zu - mit der es nun Probleme gibt, weil die Kölner Käfighaltungsrichtlinien ein paar Quadratzentimeter mehr pro Kaffeekunde verlangen? Ist also eigentlich der frech fragende Kunde selber Schuld?
Vielleicht ist das so kein Textbaustein, aber erstens durch die Andeutung eines Mietgeschäftes den schwarzen Peter loswerden zu wollen, zweitens dann aber nicht Ross und Reiter zu nennen, weil drittens offensichtlich würde, dass es sich dabei doch wieder "nur" um die Bahn handelt, das könnte man sich auch gleich sparen.
Außerdem ändert sich doch nichts an Ort, Stelle und Bausubstanz der "Mietfläche" - die Lounge bleibt da, wo sie war. Man hätte alles ohne einen anderen Mieter zu belästigen seit Jahren besichtigen können. Wieso gibt es da plötzlich bauliche Besonderheiten?
Dass der Kundendialog keine Baupläne gezeichnet hat, wird sich der Adressat auch denken können - insofern sollte einem gedungenen Mailverfasser in Bamberg auch ein allgemeineres Schuldeingeständnis wie "wir..." (nämlich die Bahn als Ganzes und in ihren die Loungerei betreffenden Gliedern) "... haben unsere eigenen Flächen und Bauwerke nicht richtig be-/geplant" relativ leicht aus der Feder gehen.
Und damit wären wir wieder bei der Klammer von oben: wenn die Lounges also tatsächlich eine von DB Fernverzehr bestellte Dienstleistung von StuS sind (denn es ist doch kein FV-Personal da vor Ort?!?), sollte es doch möglich sein, diese vielleicht (auch) an den fernverzehrsbetriebsrelevanten Stellen wie Dortmund oder ggf. auch Karlsruhe einzurichten. In Essen hätte ich keine unglücklichen Umsteigermengen erwartet, auch in Bremen nicht. Also lässt man internes Know-How (bzw. know-where) liegen?
Oder auch: wozu sind diese Lounges eigentlich gedacht?
kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen
fjk
gesamter Thread:
- Neues zu Lounges in Köln, Berlin und Karlsruhe -
RhBDirk,
28.01.2011, 22:51
- Neues zu Lounges in Köln, Berlin und Karlsruhe -
Frank-RE,
29.01.2011, 09:02
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TBM,
29.01.2011, 19:11
- ! zu Lounge in Köln -
Matze86,
29.01.2011, 19:19
- Neueröffnung DB Lounge Köln erst im Mai -
FBD,
02.02.2011, 23:14
- Neueröffnung DB Lounge Köln erst im Mai - Matze86, 03.02.2011, 08:23
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FBD,
02.02.2011, 23:14
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Matze86,
29.01.2011, 19:19
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Graukärtchenfahrer,
29.01.2011, 19:55
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ice_pendler,
30.01.2011, 14:36
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jcords,
09.02.2011, 23:36
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ice_pendler,
30.01.2011, 14:36
- Köln und der Kapitalismus: wer soll denn das verstehen? - fjk, 03.02.2011, 10:06
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Frank-RE,
29.01.2011, 09:02